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    <title>trueten.de - Profitmaximierung</title>
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    <description>»Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.« Goethe</description>
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    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 17:42:19 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - Profitmaximierung - »Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.« Goethe</title>
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    <title>Keine Klimatisierung im Tiefbahnhof? Videoclip der Bahn sorgt für Hohn und Spott in den Sozialen Netzwerken</title>
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            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- Flexibler Container mit 40% Breite, Mindestbreite für Smartphones und festem 16:9 Format --&gt;&lt;span style=&quot;float: right; width: 40%; min-width: 300px; aspect-ratio: 16 / 9; margin-left: 20px; margin-bottom: 15px; display: block;&quot;&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;100%&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/K_R-m2exlvY?si=G_gSXvGTTJeKefm9&quot; title=&quot;Staatsräson vor Rechtsstaat— Wie die Ulm 5 Deutschland auf die Probe stellen&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/span&gt;Ein aktuelles Werbevideo der Bahn mit dem Titel &amp;bdquo;Warum Stuttgart 21 keine Klimaanlage braucht&amp;ldquo; st&amp;ouml;&amp;szlig;t in den Sozialen Netzwerken nicht nur auf Zweifel an den Behauptungen zur Klimavertr&amp;auml;glichkeit des Tiefbahnhofs. Vielmehr wird k&amp;uuml;belweise Hohn und Spott &amp;uuml;ber die Macher ausgesch&amp;uuml;ttet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bahn begr&amp;uuml;ndet ihre Aussage, eine Klimaanlage bei S21 sei unn&amp;ouml;tig, so: &amp;bdquo;Die ganzj&amp;auml;hrig rund 15 Grad k&amp;uuml;hlen Tunnel temperieren die einstr&amp;ouml;mende Luft und tragen so im Sommer wie im Winter zu einem angenehmen Klima in der Bahnsteighalle bei.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht h&amp;auml;tte die Bahn Erfahrungen aus anderen Tiefbahnh&amp;ouml;fen ber&amp;uuml;cksichtigen sollen? So schreibt Jeanette M&amp;uuml;ller: &amp;bdquo;Warum ist es dann unten drunter am Bahnsteig der Sbahn im Sommer so unertr&amp;auml;glich hei&amp;szlig; und stickig? Das ist noch tiefer im Boden.&amp;ldquo; Einige Kommentatoren verweisen auf unertr&amp;auml;gliche Hitze in den Londoner U-Bahnh&amp;ouml;fen. Laut &amp;bdquo;fischX&amp;ldquo; habe in Lissabon nachtr&amp;auml;glich mit einer Klimaanlage nachger&amp;uuml;stet werden m&amp;uuml;ssen. Und &amp;bdquo;Easybeatz1&amp;ldquo; fragt: &amp;bdquo;Gibt es denn f&amp;uuml;r die Fl&amp;auml;chean der Oberfl&amp;auml;che &amp;uuml;ber dem Bahnhof ein Hitzekonzept? Ich sehe da viel versiegelte Fl&amp;auml;che ohne Schatten.&amp;ldquo; Hingewiesen wird auf die Abw&amp;auml;rme von Z&amp;uuml;gen und Menschenmengen sowie darauf, dass durch die verglasten Lichtaugen viel Hitze eindringt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz so sachlich bleiben die meisten Kommentator:innen aber nicht. Den Vogel abgeschossen hat &amp;bdquo;RvR_22&amp;ldquo; mit dem Vorschlag &amp;bdquo;Super, k&amp;ouml;nnen wir f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Jahrzehnte Rentner dort unten hinbringen? Dann haben die es wenigstens k&amp;uuml;hler.&amp;ldquo; Und &amp;bdquo;beatroot_red&amp;ldquo; hat eine schlaue Erkl&amp;auml;rung zum Titel des Videos: &amp;bdquo;Weil der Bahnhof erst zur n&amp;auml;chsten Eiszeit fertiggestellt sein wird. Clever.&amp;ldquo; Ganz so humorvoll nimmt es Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsb&amp;uuml;ndnisses, nicht: &amp;bdquo;Wenn so viele Menschen fachlich begr&amp;uuml;ndete Einw&amp;auml;nde und Erfahrungen vorbringen, erwarte ich von der Bahn die sofortige Ver&amp;ouml;ffentlichung der wissenschaftlichen Untersuchungen zu ihrem Klimakonzept. Es w&amp;auml;re mir sehr recht, wenn ich nicht wie wegen der Verheimlichung des Revisionsberichts zu Stuttgart 21 einen f&amp;ouml;rmlichen Antrag auf Informationszugang stellen m&amp;uuml;sste.&amp;ldquo;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dipl.-Ing. Wolfgang Grohe, Mitglied der Fachgruppe Ingenieure22, erg&amp;auml;nzt: &amp;bdquo;Es st&amp;uuml;nde der Bahn gut an, weniger auf Propaganda zu setzen und mehr auf &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fbare Sachlichkeit zu achten. Wie schlecht steht es um das Projekt, wenn die Verantwortlichen schon zu solchen Zaubertricks greifen m&amp;uuml;ssen. Fachlich sehen wir ein weiteres Riesenproblem auf die Bahnkund:innen zukommen .&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts der zur Normalit&amp;auml;t gewordenen Extremhitze muss die DB in einem Faktencheck/Stresstest nachweisen, ob und inwieweit Tiefbahnhof und S21-Tunnelsystem den neuen Herausforderungen gewachsen sind.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21 17. August 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:55:00 +0200</pubDate>
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    <category>klimaanlage</category>
<category>stuttgart 21</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
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    <title>Wenn sie auf dem „Torment Nexus“ bestehen oder: Dein Auto sollte dich nicht ins Gefängnis fahren</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
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            <category>Kapitalismus</category>
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            <category>Klimawandel</category>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Vor ein paar Wochen hat ein selbstfahrendes Taxi der Marke Waymo in San Mateo, Kalifornien, &lt;a href=&quot;https://www.npr.org/2026/07/10/nx-s1-5886113/waymo-police-privacy-driverless-autonomous-vehicles&quot;&gt;&lt;u&gt;zwei Kinder&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in die H&amp;auml;nde der Polizei gebracht. Die Maschine stellte fest, dass ihre beiden 15-j&amp;auml;hrigen Fahrg&amp;auml;ste Alkohol tranken und mit Spielzeugwaffen herumschossen, also alarmierte sie die Polizei, fuhr von selbst auf einen Parkplatz und schaltete sich aus. Die Kinder wurden daraufhin von den bewaffneten M&amp;auml;nnern (und m&amp;ouml;glicherweise Frauen) festgenommen, die gn&amp;auml;digerweise beschlossen, die Teenager nicht hinter Gitter zu stecken, sondern sie ihren Eltern zur&amp;uuml;ckzugeben. Diesmal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fast jeder Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe, will unbedingt betonen, dass die Kinder nicht im Auto eingesperrt waren, dass sie frei waren, zu gehen. Dass es den beiden F&amp;uuml;nfzehnj&amp;auml;hrigen freistand, von einem beliebigen Parkplatz aus zu gehen, Gott wei&amp;szlig;, wie weit von zu Hause entfernt. Als ob das alles in Ordnung machen w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und ich habe viele Artikel &amp;uuml;ber den Vorfall gelesen, weil mich mindestens ein Dutzend Leute in den Beitr&amp;auml;gen getaggt oder mir Nachrichten dazu geschickt haben. Denn 2015 ver&amp;ouml;ffentlichte Vice eine Kurzgeschichte von mir namens &lt;a href=&quot;https://www.vice.com/en/article/one-star/&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;One Star&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, in der es um einen nicht-bin&amp;auml;ren Graffitik&amp;uuml;nstler geht, der in einem selbstfahrenden Taxi gefangen ist, das beschlie&amp;szlig;t, ihn ins Gef&amp;auml;ngnis zu fahren. Es ist eine kurze Lekt&amp;uuml;re, kaum l&amp;auml;nger als mein durchschnittlicher Newsletter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kam mir damals, als ich sie schrieb, richtig clever vor. Die Idee dazu kam mir, als ich mit ein paar Freunden in dem Van, in dem ich fr&amp;uuml;her gewohnt hatte und den ich &lt;em&gt;&amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo;&lt;/em&gt; getauft hatte, quer durch das Land reiste. Weil er gigantisch war und die Zivilisation verk&amp;ouml;rperte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Selbstfahrende Autos befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal in der Proof-of-Concept-Phase, aber ich erkl&amp;auml;rte, dass ich es toll f&amp;auml;nde, wenn &amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo; von selbst fahren k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; wenn ich einfach hinten in meinem eigenen Bett schlafen k&amp;ouml;nnte, w&amp;auml;hrend mein Van mich dorthin bringt, wo ich hinwollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wenn sie selbstfahrende Autos erfinden, werden sie die Leute einfach ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Das wei&amp;szlig;t du doch, oder?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, sagte mein Freund zu mir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte keine Antwort f&amp;uuml;r ihn, denn er hatte recht. Es gab nie eine Chance, dass eine Strafgesellschaft wie die USA selbstfahrende Autos als etwas anderes entwickeln w&amp;uuml;rde als eine Erweiterung der sozialen Kontrolle und der Strafjustiz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also schrieb ich eine Geschichte dar&amp;uuml;ber, verkaufte sie an Vice und versuchte seitdem, nicht zu viel dar&amp;uuml;ber nachzudenken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;auml;ter wurde diese Geschichte wahr.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2021 twitterte der &lt;em&gt;&amp;bdquo;The Onion&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Autor Alex Blechman:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=318,width=601,top=928.5,left=1627,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5260 --&gt;&lt;img alt=&quot;Der Screenshot zeigt den Tweet von Alex Blechman&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;center&gt;&lt;em&gt;Sci-Fi-Autor: In meinem Buch habe ich den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; als warnendes Beispiel erfunden.&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tech-Unternehmen: Endlich haben wir den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; aus dem klassischen Sci-Fi-Roman &amp;bdquo;Don&amp;rsquo;t Create The Torment Nexus&amp;ldquo; geschaffen.&lt;/em&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Seitdem ist &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zum Synonym f&amp;uuml;r die schrecklichen Dinge geworden, die Menschen (vor allem diejenigen, die Tech-Unternehmen leiten) tun und die von den schlimmsten dystopischen Vorstellungen von Science-Fiction-Autoren inspiriert zu sein scheinen.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Alex Blechman sprach konkret davon, wie Facebook seinen Namen in Meta &amp;auml;nderte und versuchte, das Metaversum zu entwickeln &amp;ndash; inspiriert vom Metaversum aus dem dystopischen Cyberpunk-Unternehmensroman &lt;i&gt;Snow Crash&lt;/i&gt; von Neil Stephenson. Ich denke, das &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-typischste Beispiel f&amp;uuml;r dieses Ph&amp;auml;nomen ist Palantir, das durch und durch b&amp;ouml;se &amp;Uuml;berwachungsunternehmen, benannt nach den Ger&amp;auml;ten, die von den durch und durch b&amp;ouml;sen B&amp;ouml;sewichten aus &lt;i&gt;Der Herr der Ringe&lt;/i&gt; verwendet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn wir ganz genau nehmen, halte ich das Waymo-Gef&amp;auml;ngnis-Taxi nicht f&amp;uuml;r einen echten &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Moment, denn ich bin nicht so &amp;uuml;berheblich zu glauben, dass selbstfahrende Taxis &amp;ndash; oder ihre F&amp;auml;higkeit, straff&amp;auml;llige Jugendliche in die H&amp;auml;nde der Polizei zu liefern &amp;ndash; von meinen Texten inspiriert wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen habe ich mich einfach als hellsichtig erwiesen, und zwar nicht auf eine Art, die sich gut anf&amp;uuml;hlt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich will den &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was w&amp;auml;re, wenn wir stattdessen alle Hron aufbauen w&amp;uuml;rden, aus Margaret Killjoys erfolgreichem utopischem Roman aus einer fiktiven Welt, &lt;i&gt;Please Build the Country of Hron&lt;/i&gt;? (Na ja, eigentlich hei&amp;szlig;t er &lt;a href=&quot;https://www.akpress.org/countryofghosts.html&quot;&gt;A Country of Ghosts&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Wir rutschen immer schneller in einen Albtraum, den niemand &amp;ndash; au&amp;szlig;er den Machthabern &amp;ndash; will. Wir wollen keine Flock-Kameras, die jede unserer Bewegungen verfolgen. Wir wollen unser Denken nicht einer aufgeblasenen Autovervollst&amp;auml;ndigung &amp;uuml;berlassen, die &lt;a href=&quot;https://futurism.com/future-society/anthropic-destroying-books&quot;&gt;&lt;u&gt;die B&amp;uuml;cher dieser Welt zerst&amp;ouml;rt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wollen den Klimawandel bek&amp;auml;mpfen. Wir sehen St&amp;auml;dte in Flammen oder unter Wasser, und manchmal sind das unsere eigenen St&amp;auml;dte. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich und Spanien eine Drittelmillion Menschen durch die dortigen Br&amp;auml;nde vertrieben, und entweder du oder jemand, den du kennst, hat diesen Sommer bereits miterlebt, wie das Stromnetz unter der Last von Hitzewellen und Hitzekuppeln zu k&amp;auml;mpfen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bewegung gegen Rechenzentren ist wahrscheinlich die Bewegung, die am ehesten in der Lage ist, uns &amp;uuml;ber kulturelle Grenzen hinweg in diesem Land zu vereinen. W&amp;auml;hrend die traditionellen Medien mit dem kometenhaften Aufstieg von Rechenzentren und KI als Infrastruktur prahlen, w&amp;uuml;rden wir alle es lieber sehen, wenn diese Anstrengungen in die Nachr&amp;uuml;stung von Wohngeb&amp;auml;uden f&amp;uuml;r Energieeffizienz, K&amp;uuml;hlung und Rauchfilterung flie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rden. Denn &lt;em&gt;&amp;bdquo;w&amp;auml;re es nicht toll, wenn eine Website dir ein kleines Lied vorsingen k&amp;ouml;nnte&amp;ldquo;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;hlt sich im Moment viel weniger wichtig an als &lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich m&amp;ouml;chte nicht zusehen m&amp;uuml;ssen, wie meine Liebsten am Rauch der Waldbr&amp;auml;nde ersticken.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die einzige stromfressende Infrastruktur, &amp;uuml;ber die wir uns gerade Gedanken machen m&amp;uuml;ssen, ist die Klimaanlage.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu habe ich nicht viel zu sagen, was &amp;uuml;ber eine Aneinanderreihung von Schimpfw&amp;ouml;rtern hinausgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und unsere Autos sollten uns nicht ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Ich w&amp;uuml;nschte, wir k&amp;ouml;nnten selbstfahrende Autos haben, aber der Strafvollzugsstaat und der Kapitalismus sind der Grund, warum wir keine sch&amp;ouml;nen Dinge haben k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin nicht gegen Technologie, zumindest nicht im abstrakten Sinne. Aber Technologie ist nicht neutral; sie wird innerhalb von Gesellschaften entwickelt und umgesetzt. Die urspr&amp;uuml;nglichen Ludditen hassten nicht die Idee von Maschinen, sie hassten die Vorstellung, dass ihre Lebensgrundlage durch Maschinen zerst&amp;ouml;rt wurde. Textilarbeiter hatten zuvor in H&amp;auml;uschen gearbeitet &amp;ndash; einer buchst&amp;auml;blichen Heimindustrie &amp;ndash;, wurden aber pl&amp;ouml;tzlich zu ersetzbaren R&amp;auml;dchen im industriellen Getriebe der St&amp;auml;dte. Es ist nicht so, dass alle Arbeiter ihre Jobs verloren h&amp;auml;tten, sondern dass ihre Arbeit von der W&amp;uuml;rde des Handwerks in das Elend der industriellen Produktion abglitt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und heute Morgen &lt;a href=&quot;https://www.nytimes.com/interactive/2026/07/29/technology/ai-chips-data-center-boom.html&quot;&gt;&lt;u&gt;zitierte die New York Times&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; einen KI-Arsch, der meinte, KI werde &amp;bdquo;das Zehnfache der industriellen Revolution mit zehnfacher Geschwindigkeit&amp;ldquo; bringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun bin ich gl&amp;uuml;cklicherweise ein kleiner KI-Optimist. Das hei&amp;szlig;t, ich glaube, dass sie zusammenbrechen und scheitern wird, anstatt diese gewaltigen, weltver&amp;auml;ndernden Dinge zu vollbringen, die keiner von uns will. Wahrscheinlich wird sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Aber wenn nicht, nun, dann gibt es bereits jetzt eine Revolte, und diese Revolte wird wachsen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie auf dem &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bestehen, k&amp;ouml;nnen wir uns weigern, ihn zu bauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie ihn trotzdem bauen, k&amp;ouml;nnen wir ihn zerst&amp;ouml;ren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/when-they-insist-upon-the-torment&quot;&gt;&amp;bdquo;When They Insist Upon the Torment Nexus or: your car should not drive you to jail&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von Margaret Killjoy, 29. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
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<category>künstliche intelligenz</category>
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    <title>Arbeitskonflikt mit Keyf – nächste Runde</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14313-Arbeitskonflikt-mit-Keyf-naechste-Runde.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/keyfsoli17072026.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/keyfsoli17072026.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=537,width=1039,top=819,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5252 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt die Solikundgebung vor dem Keyf am 17. Juli 2026 mit solidarischen Teilnemer*innen und dem &amp;quot;Pay Your Workers&amp;quot; Transpartent sowie einige FAU Fahnen und weitere, unter anderem mit dem Anarcho A&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/keyfsoli17072026.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Solikundgebung vor dem &amp;quot;Keyf&amp;quot; am Stuttgarter Roteb&amp;uuml;hlplatz&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Eine Woche vor der G&amp;uuml;teverhandlung haben wir es uns nicht nehmen lassen: Am 17.07. versammelten sich ein weiteres Mal Mitglieder und Unterst&amp;uuml;tzer:innen der FAU Stuttgart vor dem Keyf Grill &amp;amp; Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck D&amp;ouml;ner. Mit Redebeitr&amp;auml;gen auf deutsch und t&amp;uuml;rkisch, mehrsprachigen Flyern, einem Banner und Gespr&amp;auml;chen mit interessierten Passant*innen machten wir auf die Forderung unseres Mitglieds aufmerksam. Es fordert vom Gastronomiebetrieb Keyf Grill &amp;amp; Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck D&amp;ouml;ner nicht bezahlten Lohn.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir stehen solidarisch an der Seite unseres Mitglieds. Arbeitsrecht gilt auch in der Gastronomie. Jede Arbeit muss bezahlt werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir fordern Keyf auf: Zahlen Sie den geforderten Lohn &amp;ndash; Geld her!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 24. Juli ab 10:30 findet die&amp;#160;&lt;strong&gt;G&amp;uuml;teverhandlung vor dem Arbeitsgericht Stuttgart&lt;/strong&gt;, Gerichtstag Waiblingen, Amtsgericht Waiblingen, Fronackerstr. 56, 71332 Waiblingen, Saal 0.01, Erdgeschoss, statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kommt zur Verhandlung und unterst&amp;uuml;tzt unser Mitglied!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Du hast &amp;Auml;rger an deinem Arbeitsplatz?&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/mitgliedschaftsantrag/&quot; rel=&quot;noreferrer noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Organisier dich &amp;ndash; komm zur FAU!&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr zum &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/?s=keyf&quot;&gt;&amp;quot;Fall Keyf&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/arbeitskonflikt-mit-keyf-naechste-runde/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 14:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>keyf</category>
<category>lohnraub</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Keyf Stuttgart: Nach der Kundgebung ist vor der nächsten Kundgebung!</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1280-853-max.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1280-853-max.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=697,width=1039,top=739,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5245 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt Teile der Kundgebung vor dem Keyf am 5. Juni mit einem Transparent, auf dem der Text &amp;quot;Pay your Workers! - FAU&amp;quot; zu lesen ist. Daneben verschiedene Aktivist*innen und Passanten.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;682&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1280-853-max.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: FAU Stuttgart&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Am &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/geld-her-keyf-grill-fruehstueck-doener/&quot;&gt;5. Juni 2026&lt;/a&gt; versammelten sich Mitglieder und Unterst&amp;uuml;tzer*innen der FAU Stuttgart vor dem Keyf Grill &amp;amp; Fr&amp;uuml;hst&amp;uuml;ck D&amp;ouml;ner, um mit Redebeitr&amp;auml;gen auf den von einem Mitglied gegen&amp;uuml;ber dem Betrieb geforderten Lohn aufmerksam zu machen und die Forderung &lt;strong&gt;&amp;quot;Geld her!&amp;quot;&lt;/strong&gt; &amp;ouml;ffentlich zu machen. Damit zeigen wir:&amp;#160;braucht ein Mitglied unsere Hilfe, so sind wir da!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Chefs erschienen w&amp;auml;hrend der Kundgebung pers&amp;ouml;nlich vor Ort.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 17. Juli 2026 ab 19 Uhr findet erneut eine Kundgebung statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir fordern Keyf auf:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Zahlen Sie den geforderten Lohn &amp;ndash; Geld her!&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 24. Juli ab 10:30 findet die G&amp;uuml;teverhandlung vor dem Arbeitsgericht Stuttgart, Gerichtstag Waiblingen, Amtsgericht Waiblingen, Fronackerstr. 56, 71332 Waiblingen, Saal 0.01, Erdgeschoss, statt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Kommt zur Verhandlung und unterst&amp;uuml;tzt unser Mitglied!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/keyf-naechste-kundgebung-am-17-juli-19-uhr/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:34:00 +0200</pubDate>
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    <category>arbeitskonflikt</category>
<category>fau</category>
<category>freie arbeiter*innen union</category>
<category>keyf</category>
<category>lohnraub</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
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<item>
    <title>Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel: Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer</title>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Gesundheit</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
            <category>Verkehr</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; so Alexander Schauenburg vom Klima - und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=550,top=930,left=1652.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5244 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die Silouette einer demonstrierende Menschenmenge mit dem darübergelegten Text &amp;quot;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&amp;quot; sowie den angedeuteten Transparenten mit dem Text &amp;quot;Kopf bleibt oben&amp;quot; und &amp;quot;Umstieg 21&amp;quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine &lt;em&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Einsatzlage&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, z&amp;auml;hlte das Robert-Koch-Institut schon &amp;uuml;ber 5000 Hitzetote bundesweit. Einen &amp;uuml;berproportionalen Anteil daran d&amp;uuml;rften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und z&amp;auml;hlt daher laut Stadtklimatologie. &lt;em&gt;&amp;bdquo;zu den niederschlags&amp;auml;rmsten Gegenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg&amp;ldquo;. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern &amp;bdquo;gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit &amp;uuml;ber 30&amp;deg;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so hei&amp;szlig;t es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralit&amp;auml;t bis 2035 verpflichtete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz - und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, m&amp;uuml;ssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langj&amp;auml;hrigen klimapolitischen Vers&amp;auml;umnisse zu sch&amp;uuml;tzen &amp;ndash; und vor allem nicht noch &amp;Ouml;l ins Feuer zu gie&amp;szlig;en mit kontraproduktiven Ma&amp;szlig;nahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch versch&amp;auml;rfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaW&amp;uuml;, der IBA 2027 u.a. l&amp;auml;ngst das Signal ausgeht: &lt;em&gt;&amp;bdquo;anders! bauen im Bestand&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&amp;ndash; Wege zur Bauwende (IBA 2027).&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kus_logo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=324,width=275,top=925.5,left=1790,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5242 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das KUS Logo zeigt die Erdkugel über dem blauen &amp;quot;K&amp;quot;, eine Baumsilouette über dem grünen &amp;quot;U&amp;quot; und das Wappentier der Stadt Stuttgart - ein sich aufbäumendes Pferd - über dem gelben &amp;quot;U&amp;quot;.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;309&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;N&amp;auml;chtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windstr&amp;ouml;mung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chtliche Abk&amp;uuml;hleffekte, wobei der st&amp;auml;rker abk&amp;uuml;hlende Gleisk&amp;ouml;rper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauh&amp;ouml;hen von 21 bis 30m w&amp;uuml;rden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauh&amp;ouml;hen von 24 bis 48m entsprechend st&amp;auml;rker. Windbewegungen in Bodenn&amp;auml;he kommen fast zum Erliegen, so ein leider unber&amp;uuml;cksichtigt gebliebenes Fachgutachen der Stadtklimatologie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, v&amp;ouml;llig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel l&amp;auml;nger bzw. f&amp;uuml;r immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsb&amp;uuml;ndnis die sofortige Umwidmung der Millionenbetr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzma&amp;szlig;mahnen f&amp;uuml;r die hitzebetroffene Bev&amp;ouml;lkerung und f&amp;uuml;r die Realisierung von Wohnbau im Bestand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusion&amp;auml;ren, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt w&amp;auml;re allein schon ein Gebot haush&amp;auml;lterischer Vernunft f&amp;uuml;r eine&lt;em&gt; &amp;bdquo;Stadt am Limit&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Er w&amp;auml;re auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts nach vorw&amp;auml;rts, indem ein Bahnhof mit Zukunft erm&amp;ouml;glicht w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage, konkret gem&amp;uuml;nzt auf das Thema W&amp;auml;rmewende, stellt KUS unterst&amp;uuml;tzt von vielen Verb&amp;auml;nden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten &amp;ndash; und zwar am Dienstag, den 14. Juli um 18h im Gro&amp;szlig;en Saal des Stuttgarter Rathauses&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;https://kus-stuttgart.de/themen/klima-und-umwelt/stuttgart-2035-klimaneutral/&quot;&gt;Stuttgart 2035 klimaneutral&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/pressemitteilungen/mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus/&quot;&gt;Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; und Klima- und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart, 12. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>rosensteinpark</category>
<category>stuttgart 21</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
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    <title>50 Jahre Seveso-Katastrophe</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14294-50-Jahre-Seveso-Katastrophe.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Globalisierung und Ökologie</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=783,top=696,left=1536,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5234 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Gefahrgutschild für giftige Produkte- einen kahlen Baum im Hintergrund, verunreinigter Boden und einen Toten Fisch auf orangenem Hintergrund. Dazu der Text &amp;quot;50 Jahre Seveso Katastrophe&amp;quot; und der Verweis auf die Webseite mitwelt.org als Quelle&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild: Mitwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im italienischen Seveso wurde am 10. Juli 1976 in der Chemiefabrik Icmesa durch eine Explosion in einem Reaktor eine Giftgaswolke „freigesetzt“ (Neusprech) und dadurch eine der größten Chemiekatastrophen der europäischen Geschichte ausgelöst. Die Folgen für das norditalienische Städtchen Seveso und die umliegende Region waren verheerend. Neben anderen Stoffen entwichen große Mengen der hochgiftigen Dioxinverbindung TCDD in die Umwelt. Hochgiftiges Dioxin verseuchte ein 18 Quadratkilometer großes Gebiet, etwa 200 Menschen erlitten akute Vergiftungen (Chlorakne), zahllose Tiere verendeten. Erst acht Tage nach dem Unglück wurde die Fabrik geschlossen und das verseuchte Gebiet evakuiert. Icmesa war ein Tochterunternehmen von Givaudan, das wiederum zur Hoffmann-La-Roche-Gruppe gehörte. Die Schweizer Roche war verantwortlich für niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und marode Anlagen, die so in der Schweiz nicht möglich gewesen wären. Die Arbeitsbedingungen in der TCP-Produktion waren extrem schlecht, die Anlage veraltet und unzureichend gewartet. Hohe Gewinne in Niedrigsicherheitsländern eben ... Seveso war damals aus Sicht Schweizer Konzerne eine industrielle „Verschmutzungs-Oase“ in Kerneuropa. Heute sind diese „Verschmutzungs-Oasen“ nach Asien oder Afrika weitergezogen, und mit dem erfolgreichen Kampf der Marktlibertären gegen das Lieferkettengesetz werden solche Zustände auch weiterhin bestehen. (...)&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;https://www.scharf-links.de/debatte/detail-debatte/hintergrund-1976-2026-50-jahre-seveso-katastrophe&quot;&gt;Alex Mayer&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>Mit Hand und Fuß oder: Bei einem Computerjob brauchst Du körperlich anstrengende Hobbys</title>
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            <category>Soziales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;i&gt;Dieses Essay baut auf meinem Essay &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-punk-rock-good-life&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;&amp;bdquo;The Punk Rock Good Life&amp;ldquo;&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;&amp;#160;&lt;i&gt;auf.&amp;#160;&lt;/i&gt;(Zur deutschen &amp;Uuml;bersetzung &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/13976-Das-gute-Leben-im-Punkrock-oder-ein-aesthetisches-Leben-fuehren.html&quot;&gt;hier entlang&lt;/a&gt;)&lt;i&gt;&amp;#160;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Hausbesetzer in Amsterdam waren nicht gerade begeistert von mir.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1081,width=815,top=547,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5240 --&gt;&lt;img alt=&quot;Gebäude „Kosmos“, Koningsplein 1,  in Amsterdam. An der Ecke von Koningsplein und Singel 1890–1891 errichtetes GESCHÄFTSGEBÄUDE mit BÜROS und einer KONCIERGEWOHNUNG nach einem Entwurf im Neobarockstil von Th.G. Schill und D.H. Haverkamp im Auftrag der Direktoren der Versicherungsbank „Kosmos“. Das Geschäft befand sich im Erdgeschoss, die Büros – der Versicherungsbank „Kosmos“ selbst – waren im ersten und zweiten Stock untergebracht und die Hausmeisterwohnung befand sich im dritten Stock.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Gebouw_Kosmos.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Das besetzte &lt;a href=&quot;https://koningkosmos.wordpress.com/2007/10/27/persbericht-beleid-gemeente-genegeerd-bij-aanstaande-ontruiming-kraakpand-koningsplein/&quot;&gt;Kosmos&lt;/a&gt;&amp;#160;in Amsterdam&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Foto: Bas Koffie &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;font-size:10px;&quot;&gt;Lizenz: CC BY-SA 3.0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die R&amp;auml;umungswelle stand bevor &amp;ndash; die Hausbesetzer in Amsterdam leisteten immer so heftigen Widerstand, dass die Polizei aus dem ganzen Land anr&amp;uuml;cken musste, um auch nur eine einzige besetzte Wohnung zu r&amp;auml;umen; daher wurden mehrmals im Jahr mehrere besetzte Wohnungen an einem einzigen Tag ger&amp;auml;umt. Die R&amp;auml;umungswelle stand bevor, und die Hausbesetzer machten sich bereit.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn du nicht sofort auf der Seite der Hausbesetzer stehst, dann lass mich dir Folgendes sagen: In den 1980er Jahren hatte die Immobilienspekulation ein Drittel von Amsterdam leer stehen lassen, w&amp;auml;hrend die Menschen dringend Wohnraum brauchten; also begannen Hausbesetzer, leerstehende Geb&amp;auml;ude zu nutzen, um sich selbst und andere unterzubringen. Niederl&amp;auml;ndische Hausbesetzer waren stolz darauf, ihre R&amp;auml;ume zu versch&amp;ouml;nern, statt nur in Elend zu leben, und ich habe noch nie eine Gemeinschaft von Menschen getroffen, die sich so sehr f&amp;uuml;r die Eigenreparatur von Wohnungen engagierte und dazu f&amp;auml;hig war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sogar die Regierung stimmte zu, dass die Hausbesetzung ein gesellschaftliches Gut war, und jahrzehntelang war es legal, jedes Geb&amp;auml;ude zu besetzen, das seit mehr als einem Jahr leer stand und f&amp;uuml;r das der Eigent&amp;uuml;mer keine Pl&amp;auml;ne hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber die Regierung tat das nicht aus reiner Herzensg&amp;uuml;te. Die Hausbesetzungen kamen zuerst, und die Regierung eilte hinterher. (So laufen &amp;uuml;brigens alle gesellschaftlichen Ver&amp;auml;nderungen ab.) Selbst in einer Zeit legaler Hausbesetzungen wussten die Hausbesetzer, dass sie ihre Geb&amp;auml;ude verteidigen mussten. W&amp;uuml;rden R&amp;auml;umungen jemals einfach werden, w&amp;auml;re es mit den Hausbesetzungen vorbei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Jede R&amp;auml;umung war also ein wildes Spektakel aus Farbbomben (von den Hausbesetzern) und Wasserwerfern sowie Tr&amp;auml;nengas (von der Polizei). Die Leute erz&amp;auml;hlten mir Geschichten von Farbbomben-Katapulten auf den D&amp;auml;chern. Die Leute erz&amp;auml;hlten mir Geschichten davon, wie die Polizei einmal den Haupteingang aufgab, einen Schiffscontainer mit Polizisten f&amp;uuml;llte und ihn mit einem Kran hochhob, um im dritten Stock einzubrechen &amp;ndash; nur damit die Hausbesetzer den Container mit einer langen Holzstange im Kreis herumwirbelten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Uuml;brigens stellten sie ihre Farbbomben so her, dass sie Luftballons in Wachs tauchten, sie dann entleerten, um eine hohle H&amp;uuml;lle zu erhalten, die sie mit Farbe f&amp;uuml;llten und anschlie&amp;szlig;end mit mehr Wachs versiegelten. Falls du neugierig warst.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Leute hatten mir eine wilde Geschichte nach der anderen erz&amp;auml;hlt &amp;ndash; von versteckten, federbet&amp;auml;tigten Fallt&amp;uuml;ren, von leeren Bierf&amp;auml;ssern, die bereitstanden, um das Treppenhaus hinunterzufallen, von den &lt;i&gt;Home Alone&lt;/i&gt;-Streichen, die ihre Lebensweise bewahrten und Immobilienj&amp;auml;ger davon abhielten, ihre Stadt erneut zu zerst&amp;ouml;ren. Sie erz&amp;auml;hlten mir diese Geschichten und waren ziemlich entt&amp;auml;uscht von mir, als wir uns auf die R&amp;auml;umungswelle vorbereiteten und ich erkl&amp;auml;rte, dass ich so gut wie keine handwerklichen F&amp;auml;higkeiten hatte. Vor allem wusste ich nicht, wie man schwei&amp;szlig;t. Was f&amp;uuml;r ein Mensch wei&amp;szlig; denn nicht, wie man schwei&amp;szlig;t, fragten sie sich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Leute wie ich, lautete die Antwort. Ein amerikanischer Kunsthochschulabbrecher, der Fotografie studiert hatte. Ich wusste nicht, wie man schwei&amp;szlig;t.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mein Vater war tats&amp;auml;chlich eine Zeit lang professioneller Schwei&amp;szlig;er gewesen, und ich hatte als kleines Kind ein- oder zweimal in unserer Garage mit dem Lichtbogen geschwei&amp;szlig;t, aber es war ein kniffliger Vorgang, und aus welchem Grund auch immer war ich nicht von Natur aus mit handwerklichem Geschick (oder, was noch wichtiger ist, mit Liebe zum Detail) gesegnet, also blieb es nicht dabei. Na ja, eigentlich blieb es mir viel zu sehr im Ged&amp;auml;chtnis. Das ist ein Witz &amp;uuml;ber das Lichtbogenschwei&amp;szlig;en &amp;hellip; Lichtbogenschwei&amp;szlig;en ist ein kniffliger Vorgang: Wenn man zu wenig Druck aus&amp;uuml;bt, entsteht keine Schwei&amp;szlig;naht, und wenn man zu viel Druck aus&amp;uuml;bt, schwei&amp;szlig;t man den Schwei&amp;szlig;stab mit dem Werkst&amp;uuml;ck zusammen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;An der Kunsthochschule fragte mich mein Bildhauerlehrer: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Du warst doch der Junge, der nicht entlang der gepunkteten Linien schneiden konnte, oder?&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Was stimmte. Sp&amp;auml;ter nahm mich mein Zeichenlehrer beiseite und sagte mir:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Es ist keine Schande, abzubrechen, wenn die Kunsthochschule nichts f&amp;uuml;r dich ist.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also nein, die niederl&amp;auml;ndischen Hausbesetzer waren von mir genauso wenig beeindruckt wie mein Zeichenlehrer damals.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;auml;ter baute ich mir eine H&amp;uuml;tte und lebte darin. Heutzutage verbringe ich den Gro&amp;szlig;teil meiner Freizeit damit, Dinge zu basteln. Zum Schwei&amp;szlig;en bin ich noch nicht zur&amp;uuml;ckgekehrt, aber es steht auf meiner Liste und ich glaube, ich werde es lernen k&amp;ouml;nnen. Als Kind spielten sich die meisten meiner Hobbys am Computer ab. Videospiele, digitale Kunst. Computer reparieren. Spiele mit einfachen Programmierprogrammen wie ZZT entwickeln. Schreckliche Cyberpunk-Geschichten &amp;uuml;ber einsame, introvertierte Teenager schreiben. Layout &amp;ndash; ich war der Designer f&amp;uuml;r das Jahrbuch meiner Schule und, falls es dich interessiert, habe ich meinen Abschluss als Chefredakteur sowohl des Jahrbuchs als auch der Literaturzeitschrift gemacht.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Es wird dich nicht &amp;uuml;berraschen, dass ich nicht besonders sportbegeistert war. Ich bin viel mit dem Fahrrad herumgefahren, da ich kein Auto hatte, aber alles, was ich zum Spa&amp;szlig; gemacht habe, hatte mit einer Tastatur und einem Bildschirm zu tun. (Ich bin unendlich dankbar, dass ich vor der Zeit der Smartphones und vor &lt;i&gt;World of Warcraft&lt;/i&gt; aufgewachsen bin).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein paar Jahre, nachdem ich das College abgebrochen hatte und per Anhalter herumgereist war, besorgte ich mir einen Laptop, den ich mitnehmen konnte. Ich reiste mit einem gro&amp;szlig;en Wanderrucksack, einer Ziehharmonika in einem schweren Holzkasten und einer Laptoptasche. Ich war nicht gerade ein Ultraleicht-Wanderer. Aber ich habe diesen Laptop gut genutzt. Ich betrieb anarchistische Websites. Ich betrieb einen Zine-Vertrieb, der &lt;a href=&quot;https://www.tangledwilderness.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;noch heute existiert&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Ich schrieb furchtbare Cyberpunk-Geschichten &amp;uuml;ber einsame, introvertierte Twens. Ich machte Musik. W&amp;auml;hrend des halben Jahres, das ich in Amsterdam lebte, nahm ich ein ganzes furchtbares Industrial-Album auf. Ich half beim Layout eines Hausbesetzer-Magazins und lernte dabei von einer &amp;Ouml;sterreicherin Punk-Grafikdesign. Ich tat all die Dinge, die schon bald zu meinem Lebensunterhalt wurden (ich gestaltete Buchinnengestaltung und E-Books f&amp;uuml;r &lt;a href=&quot;https://www.akpress.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;AK Press&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &amp;ndash; das war etwa ein Jahrzehnt lang meine Haupteinnahmequelle).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber ich habe auch schon fr&amp;uuml;h eine Entscheidung getroffen, f&amp;uuml;r die ich jeden Tag dankbar bin. Ich beschloss, dass, da ich am Computer arbeitete, alle meine neuen Hobbys k&amp;ouml;rperlich sein mussten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Deshalb habe ich nie 3D-Design gelernt. Deshalb programmiere ich nicht. Deshalb habe ich nie einen dieser RPG-Generatoren benutzt, um zu versuchen, mein eigenes Videospiel zu entwickeln. Ich habe nichts gegen diese Dinge. Ich habe mich in all das mal reingeschnuppert, und ich glaube, es w&amp;uuml;rde mir sowieso leichter fallen als k&amp;ouml;rperliche Hobbys, aber ich darf es einfach nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen arbeite ich mit Holz. Ich spiele Instrumente (schlecht, aber es macht mir Spa&amp;szlig;). Eine H&amp;uuml;tte zu bauen oder einen Schuppen zu d&amp;auml;mmen, ist f&amp;uuml;r mich das, was Spa&amp;szlig; macht. Ich kann einen Baum f&amp;auml;llen, wenn es keine allzu knifflige Aufgabe ist. Mit Gleichstromsystemen komme ich ganz passabel zurecht. (Dass ich fr&amp;uuml;her ein Computerfreak war, zeigt sich, wenn es darum geht, ein Auto zu reparieren &amp;ndash; ich bin besser in der Elektrik als in der Mechanik, ganz anders als alle anderen, die ich kenne).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin in all dem nicht von Natur aus begabt. Ich verbringe Stunden damit, &amp;uuml;ber Ampere, Watt und Volt zu lesen, &amp;uuml;ber Holzarten und dar&amp;uuml;ber, wie man ein Fenster abdichtet. Mein YouTube-Algorithmus ist ein Chaos, aber er wei&amp;szlig;, dass ich tats&amp;auml;chlich einschlafen m&amp;ouml;chte, w&amp;auml;hrend ich mir ein Video anschaue, in dem jemand einen Keller ausbaut oder dar&amp;uuml;ber spricht, welche Ausr&amp;uuml;stung er mitgebracht hat, um den Pacific Crest Trail zu wandern.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;In Asheville, North Carolina, gibt es eine Reihe von genossenschaftlich gef&amp;uuml;hrten Wohnwagenparks. Sie geh&amp;ouml;ren den Bewohnern selbst, werden aber von einer Gruppe namens &lt;a href=&quot;https://www.poderemma.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;Poder Emma&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; organisiert (&amp;bdquo;Emma&amp;ldquo; ist der Name des l&amp;auml;ndlichen Viertels, daher bedeutet der Name auf Spanisch &amp;bdquo;Power Emma&amp;ldquo;). Die Finanzierung erfolgte &amp;uuml;ber &lt;a href=&quot;https://seedcommons.org/&quot;&gt;&lt;u&gt;Seed Commons&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;. Ich halte Poder Emma und Seed Commons f&amp;uuml;r zwei der wichtigsten Bausteine einer revolution&amp;auml;ren Infrastruktur in diesem Land, und so sehr ich das Hausbesetzen auch geliebt habe, finde ich genossenschaftliches Eigentum noch besser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eines Tages gab es eine Arbeitsaktion in einem dieser Wohnwagenparks. Jemand entkernte gerade seinen Wohnwagen, um ihn neu aufzubauen, also tauchten ein paar Dutzend von uns auf, um zu helfen. Ich brachte meinen Pick-up mit, um M&amp;uuml;ll abtransportieren zu k&amp;ouml;nnen, und bekam Komplimente daf&amp;uuml;r. &amp;bdquo;Der war nicht billig&amp;ldquo;, gab ich zu. (Ich hatte mir einen Kredit f&amp;uuml;r einen gebrauchten Pick-up aufgenommen, kaum dass ich meinen ersten festen Job bekommen hatte, bei dem ich Computerarbeit f&amp;uuml;r Seed Commons erledigte) .&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Na ja, wenn du ihn f&amp;uuml;r die Arbeit brauchst, dann brauchst du ihn eben f&amp;uuml;r die Arbeit&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; antwortete jemand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich musste ihnen gestehen, dass ich am Computer arbeitete. Aber ich kam mir kein bisschen wie ein Angeber vor, weil ich diesen Tundra hatte &amp;ndash; ich lebte autark in einer H&amp;uuml;tte, die ich selbst gebaut hatte, und ich hatte mir den Pick-up zugelegt, weil ich es satt hatte, mir Fahrzeuge auszuleihen oder zu versuchen, Bauholz aus dem Fenster meines winzigen Hybrid-Sedans zu quetschen. Ich habe diesen Pick-up benutzt, um Kies zu transportieren, ich habe ihn benutzt, um einen Holzh&amp;auml;cksler abzuschleppen, und ich habe ihn benutzt, um mit meinem Hund und einem Bett im Laderaum durch das Land zu reisen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieser Moment in diesem Wohnwagenpark war f&amp;uuml;r mich irgendwie sehr bedeutsam, weil er mein gespaltenes Leben deutlich machte. Ja, ich verdiente meinen Lebensunterhalt am Computer (indem ich F&amp;ouml;rderantr&amp;auml;ge schrieb, die zur Finanzierung von Gemeinschaftsprojekten beitrugen), aber ich hatte mir tats&amp;auml;chlich ein Leben aufgebaut, das auch meinen K&amp;ouml;rper und meine H&amp;auml;nde einbezog. Es ist kein Arbeits-Truck, aber auch kein &amp;bdquo;Asphaltprinz&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch wenn der Gro&amp;szlig;teil der Umbauten, die ich selbst daran vorgenommen habe, elektrischer Natur ist. Wie die violetten Lichter im Fu&amp;szlig;raum und die USB-Steckdose. Genau wie in meiner alten H&amp;uuml;tte habe ich bei der Solaranlage und dem Mobilfunk-Signalverst&amp;auml;rker bessere Arbeit geleistet als bei der Verkleidung und dem Anstrich.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wenn man ein &lt;em&gt;&amp;bdquo;Innenkind&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nach drau&amp;szlig;en schickt, wird es Kabel verlegen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und das ist in Ordnung.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Hausbesetzen nach niederl&amp;auml;ndischer Art (wo man den Ort aufwertet, anstatt ihn herunterzukommen) hat unglaublich viel mit Eigentum (vor allem genossenschaftlichem Eigentum) gemeinsam. Bei beidem geht es darum, Verantwortung f&amp;uuml;r deinen Raum zu &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Welt voller Vermieter und Mietwohnungen ist aus tausend Gr&amp;uuml;nden schrecklich. Vor allem wegen der Tatsache, dass Vermieter ihren Mietern Reichtum abziehen. Aber auch, &amp;auml;hnlich wie bei der Arbeit an nicht-genossenschaftlichen Arbeitspl&amp;auml;tzen, lehrt dich das Mieten nicht, Verantwortung f&amp;uuml;r deinen Raum zu &amp;uuml;bernehmen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe nur etwa ein halbes Jahr in Amsterdam verbracht, aber es war eine der pr&amp;auml;gendsten Erfahrungen meines Lebens. Und eine Erkenntnis, die ich daraus mitgenommen habe, war, dass man auch f&amp;uuml;r vor&amp;uuml;bergehende R&amp;auml;ume Verantwortung &amp;uuml;bernimmt. Wo auch immer du lebst, solltest du diesen Raum verbessern. Zwei spanische Lesben wohnten weniger als zwei Wochen in unserem besetzten Haus und bauten dort ein Hochbett, wobei sie dicke Ankerbolzen ins Mauerwerk schraubten. Als sie gingen, zog ich in dieses Zimmer ein, und ihre Verbesserungen hielten jahrelang &amp;ndash; bis die Polizei die T&amp;uuml;r aufbrach und alle mit vorgehaltener Waffe hinaustrieb, auf Gehei&amp;szlig; des inhaftierten Mafiabosses, dem das Geb&amp;auml;ude geh&amp;ouml;rte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Gesellschaft beraubt uns unseres Verantwortungsbewusstseins, und indem wir Verantwortung f&amp;uuml;r unsere Umgebung und unsere Gemeinschaften &amp;uuml;bernehmen, gewinnen wir unsere Freiheit und unsere W&amp;uuml;rde zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Manchmal denke ich, der H&amp;ouml;hepunkt meines Lebens war, bevor ich diesen Job bei Seed Commons antrat: Ich sa&amp;szlig; auf der Veranda meiner selbstgebauten H&amp;uuml;tte, schnitzte L&amp;ouml;ffel mit einem Hakenmesser und h&amp;ouml;rte dabei H&amp;ouml;rb&amp;uuml;cher. Ich war ungl&amp;uuml;cklich und pleite, es herrschte Pandemie und ich war einsam, aber ich habe auch jede Menge L&amp;ouml;ffel geschnitzt und vermisse das.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn ich jemals zur&amp;uuml;ckkehren w&amp;uuml;rde, k&amp;ouml;nnte ich ein uraltes holl&amp;auml;ndisches Haus viel besser gegen die Polizei verbarrikadieren. Obwohl ich wahrscheinlich immer noch jemanden br&amp;auml;uchte, der mir das Schwei&amp;szlig;en beibringt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/no-more-computer-hobbies&quot;&gt;&amp;bdquo;With Our Hands and Our Bodies or: if you work on a computer for a living, do physical hobbies&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 08. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 09 Jul 2026 17:16:00 +0200</pubDate>
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<category>verantwortungsbewusstsein</category>
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    <title>Buchvorstellung &amp; Diskussion: »Griff nach Gold. Die andere Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft«</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14268-Buchvorstellung-Diskussion-Griff-nach-Gold.-Die-andere-Geschichte-der-Fussball-Weltmeisterschaft.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/GriffNachGold.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/GriffNachGold.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1515,width=1005,top=330,left=1425,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5205 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/GriffNachGold.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt neben Angaben zum Titel und Autoren eine Erdkugel als Fußball&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ein Fest der Völkerfreundschaft, die Aussicht auf eine Welt von morgen: Die Verheißungen der Fußball-WM finden sich etwa in Uruguay 1930 oder Südafrika 2010. Mitunter spiegeln sie sich auch auf dem Rasen – etwa in Mexiko 1970 und ’86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon oft wurde das Turnier auch zur Bühne weltpolitischer Zerwürfnisse: 1934 im Italien Mussolinis; 1938 im linksregierten Frankreich, als die „großdeutsche“ Elf mit Hitlergruß auflief; 1966 beim geschlossenen Boykott afrikanischer Mannschaften; oder 1978 im Argentinien einer Militärdiktatur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Ende des Kalten Krieges war auch die FIFA im Goldrausch. Bald mit von der Partie: Katar und Saudi-Arabien. Und die WMs in Nordamerika 1994 und 2026? US-geführte Kriege, ein dramatischer Rechtsrutsch: Bleibt die Friedensfrage beim „Völkerfest“ WM virulent? Ist die massive Ausweitung des Teilnehmerfelds, so sehr sie auch kommerziell getrieben ist, auch Ausdruck einer entstehenden multipolaren Weltordnung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Buchvorstellung und Diskussion mit Co-Autor Carlos Gomes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freitag 12. Juni um 20 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchladen Schwarze Risse&lt;br /&gt;
Gneisenaustr. 2a&lt;br /&gt;
2. Hinterhof&lt;br /&gt;
Metro-Station Mehringdamm&lt;br /&gt;
Eintritt: frei!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://schwarzerisse.de/&quot;&gt;Buchladen Schwarze Risse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 12:01:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wer kennt schon MKULTRA?</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1305,width=1039,top=435,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5206 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Sarin_test_rabbit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt einen Menschen in einem ABC Schutzanzug, der einen Kaninchenkäfig trägt. Darin sitzt ein Kaninchen zur Überprüfung auf Undichtigkeiten in einer Sarin-Nervengas-Produktionsanlage im Rocky Mountain Arsenal, Commerce City, Colorado, 20. März 1970&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kaninchen zur Überprüfung auf Undichtigkeiten in einer Sarin-Nervengas-Produktionsanlage im Rocky Mountain Arsenal, Commerce City, Colorado, 20. März 1970&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Es hört sich an wie die schönste Verschwörungstheorie, ist aber weit davon entfernt, sondern im Gegenteil von verschiedenstens Seiten wissenschaftlich dokumentiert, vom US-Kongress und verschiedenen Untersuchungsausschüssen von allen Seiten beleuchtet, verurteilt und verdammt: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wissenschaftler füllten heute vor sechzig Jahren Glühbirnen mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bacillus_atrophaeus&quot;&gt;Bacillus-globigii-Bakterien&lt;/a&gt; aka &quot;BG&quot; und heute als Bacillus atrophaeus geläufig und zerschlugen sie anschließend auf den Gleisen der New Yorker U-Bahn. Die Bakterien verbreiteten sich kilometerweit im gesamten U-Bahn-Netz, wurden von Tausenden von Zivilisten eingeatmet und setzten sich auf deren Kleidung ab. Bis zum 10. Juni waren 1 Million New Yorker dem Bakterium ausgesetzt. Dies war nur eines von vielen Experimenten zur biologischen und chemischen Kriegsführung, die an US-Zivilisten durchgeführt wurden. Natürlich gab es Tausende von US-Soldaten, Gefangenen, Zivilisten und Indigenen, die während Atomwaffentests absichtlich und/oder versehentlich Strahlung ausgesetzt waren und im Rahmen des &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA&quot;&gt;MKULTRA-Programms&lt;/a&gt; unwissentlich starken psychedelischen Drogen ausgesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das US-amerikanische Programm für biologische Versuche begann offiziell 1943 mit der Gründung der U.S. Army Biological Warfare Laboratories in Camp Detrick (heute &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Fort_Detrick&quot;&gt;Fort Detrick&lt;/a&gt;) in Frederick, Maryland. Die Regierung begann mit der Bevorratung von Bacillus anthracis (Anthrax), Francisella tularensis (Tularämie), Brucella spp. (Brucellose), Coxiella burnetii (Q-Fieber), das venezolanische Pferdeenzephalitis-Virus, Botulinumtoxin (Botulismus) und Staphylokokken-Enterotoxin B. Allerdings hatte die Regierung bereits während des Ersten Weltkriegs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Rizin&quot;&gt;Ricin&lt;/a&gt; getestet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 führte die US-Marine vor der Küste von San Francisco die &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Operation_Sea-Spray&quot;&gt;Operation Sea-Spray&lt;/a&gt; durch, bei der zwei Bakterienarten, Bacillus globigii und Serratia marcescens, in die Luft versprüht wurden. Elf Menschen wurden nach dem Test in San Francisco mit schweren bakteriellen Infektionen ins Krankenhaus eingeliefert. Fast jeder Einwohner der Stadt war dem Erreger ausgesetzt gewesen. Einer von ihnen starb. 1951 wurden im &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Naval_Station_Norfolk&quot;&gt;Norfolk Naval Supply Center&lt;/a&gt; in Virginia Tests durchgeführt, bei denen Pilzsporen unter der überwiegend afroamerikanischen Belegschaft verteilt wurden, um die rassistische Theorie zu überprüfen, dass Schwarze anfälliger für Pilzerkrankungen seien als Weiße. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurde Zinkcadmiumsulfid per Flugzeug über eine Reihe von Städten, darunter St. Louis und Minneapolis, versprüht. Ebenfalls in den 1950er Jahren wurden mehrere Journalisten wegen Aufruhrs vor Gericht gestellt, weil sie berichtet hatten, dass die USA während des Koreakriegs biologische Waffen eingesetzt hatten. Im Rahmen der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Whitecoat&quot;&gt;Operation Whitecoat&lt;/a&gt; (1954–1973) wurden freiwillige Siebenten-Tags-Adventisten der Tularämie ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Freilandversuche wurden bis in die 1960er Jahre fortgesetzt. 1965 verbreiteten sie Bakterien im gesamten Washingtoner National Airport, und 1966 führten sie einen Test in der New Yorker U-Bahn durch. Präsident Nixon soll 1969 dem offensiven Biowaffenprogramm der Vereinigten Staaten ein Ende gesetzt haben. Biowaffen sind gemäß den Genfer Protokollen von 1925 verboten, die die USA jedoch erst 1975 ratifizierten – im selben Jahr, in dem sie auch die Biowaffenkonvention ratifizierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Existenz solcher Programme ist hierzulande eher politisch und geschichtlich interessierten Menschen bekannt und erreichte das Bewußtsein eher im kulturellen Bereich: &lt;a id=&quot;mwAQc&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ken_Kesey&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Ken Kesey&lt;/a&gt; verarbeitete seine Erfahrungen als Testperson in dem 1962 erschienenen Buch &lt;a id=&quot;mwAQk&quot; title=&quot;Einer flog über das Kuckucksnest (Roman)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_(Roman)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Einer flog über das Kuckucksnest&lt;/a&gt;, das &lt;a id=&quot;mwAQ4&quot; title=&quot;Einer flog über das Kuckucksnest (Film)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Einer_flog_%C3%BCber_das_Kuckucksnest_(Film)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;1975 unter demselben Namen verfilmt wurde&lt;/a&gt;. Der 2003 veröffentlichte Roman &lt;a id=&quot;mwARA&quot; title=&quot;Shutter Island&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shutter_Island&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Shutter Island&lt;/a&gt; von &lt;a id=&quot;mwARE&quot; title=&quot;Dennis Lehane&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Lehane&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Dennis Lehane&lt;/a&gt; thematisiert ebenfalls Menschenversuche in den Vereinigten Staaten dieser Zeit und wurde &lt;a id=&quot;mwARI&quot; title=&quot;Shutter Island (Film)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Shutter_Island_(Film)&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;2010 verfilmt&lt;/a&gt;. Die 2017 erschienene Serie Wormwood beschäftigt sich mit den Todesumständen von Frank Olson. &lt;a id=&quot;mwARg&quot; title=&quot;Stephen King&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_King&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Stephen Kings&lt;/a&gt; Roman &lt;a id=&quot;mwARo&quot; title=&quot;Feuerkind&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerkind&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Feuerkind&lt;/a&gt; von 1980 thematisiert ebenfalls als harmlose Medikamentenstudien getarnte Menschenversuche mit starken Halluzinogenen durch einen Geheimdienst ähnlich der CIA, wodurch zwei Probanden übersinnliche Fähigkeiten entwickeln und diese auch (in Form von &lt;a id=&quot;mwARs&quot; title=&quot;Pyrokinese&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrokinese&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Pyrokinese&lt;/a&gt;) an ihre Tochter vererben.&lt;br /&gt;
&lt;p id=&quot;mwARw&quot;&gt;Über MKULTRA entstanden die Dokumentationen von Stefan Albrecht und Johannes Schäfer &lt;a id=&quot;mwAR4&quot; title=&quot;Die Dressierten Killer (Seite nicht vorhanden)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Dressierten_Killer?action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; data-mw-i18n=&quot;{&amp;quot;title&amp;quot;:{&amp;quot;lang&amp;quot;:&amp;quot;x-page&amp;quot;,&amp;quot;key&amp;quot;:&amp;quot;red-link-title&amp;quot;,&amp;quot;params&amp;quot;:[&amp;quot;Die Dressierten Killer&amp;quot;]}}&quot;&gt;Die Dressierten Killer&lt;/a&gt; (4. August 2002/ZDF) sowie &lt;a id=&quot;mwASQ&quot; title=&quot;Deckname Artischocke (Seite nicht vorhanden)&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deckname_Artischocke?action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; data-mw-i18n=&quot;{&amp;quot;title&amp;quot;:{&amp;quot;lang&amp;quot;:&amp;quot;x-page&amp;quot;,&amp;quot;key&amp;quot;:&amp;quot;red-link-title&amp;quot;,&amp;quot;params&amp;quot;:[&amp;quot;Deckname Artischocke&amp;quot;]}}&quot;&gt;Deckname Artischocke&lt;/a&gt; von &lt;a id=&quot;mwASU&quot; title=&quot;Egmont R. Koch&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Egmont_R._Koch&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Egmont R. Koch&lt;/a&gt; und &lt;a id=&quot;mwASY&quot; title=&quot;Michael Wech&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Wech&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Michael Wech&lt;/a&gt; (12. August 2002/ARD) und eine Reihe von Spielfilmen, darunter &lt;a id=&quot;mwASw&quot; title=&quot;Fletcher’s Visionen&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Fletcher%E2%80%99s_Visionen&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Fletcher’s Visionen&lt;/a&gt; (1997), &lt;a id=&quot;mwAS4&quot; title=&quot;Experiment Killing Room&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Experiment_Killing_Room&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Experiment Killing Room&lt;/a&gt; (2009) und &lt;a id=&quot;mwATA&quot; title=&quot;American Ultra&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/American_Ultra&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;American Ultra&lt;/a&gt; (2015). Auch die TV-Serie &lt;a id=&quot;mwATI&quot; title=&quot;Stranger Things&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stranger_Things&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Stranger Things&lt;/a&gt; nimmt auf das MKULTRA-Programm Bezug.&lt;a id=&quot;mwATM&quot; title=&quot;&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA#cite_note-38&quot;&gt;&lt;span id=&quot;mwATQ&quot;&gt;&lt;span id=&quot;mwATY&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
MKULTRA ist allerdings nicht das einzige derartig menschenverachtende Programm. So existierte bekanntlich mit &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/COINTELPRO&quot;&gt;COINTELPRO&lt;/a&gt; und dem ähnelnde Programme wie &lt;a id=&quot;mwdg&quot; title=&quot;Operation CHAOS&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_CHAOS&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Operation CHAOS&lt;/a&gt; aber auch die anderen (selbstredend &quot;rechtswidrigen&quot;) CIA Programme HTLINGUAL (HGLINGUAL), Project 2, Project MERRIMAC, Project RESISTANCE, Domestic Contact Service etc. bis hin zum inflationären Einsatz von Heroin und anderen Drogen zur Heroin gezielt gegen die die schwarze Bürgerrechtsbewegung und Zerstörung des afroamerikanischen Widerstandes beispielsweise der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Panther_Party&quot;&gt;Black Panther Party&lt;/a&gt; (BPP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber das ist eine andere Geschichte...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://kolektiva.social/@MikeDunnAuthor/116704473736605998&quot;&gt;Mike Dunn&lt;/a&gt;, WikiPedia, eigene Ergänzungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 12:34:00 +0200</pubDate>
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    <title>Berlin: Protest gegen Tag der Immobilienwirtschaft</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14249-Berlin-Protest-gegen-Tag-der-Immobilienwirtschaft.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2291q2.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2291q2.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5189 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2291q2.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von © neukoellnbild zeigt mehrere Personen an einem Transparent mit dem Text: &amp;quot;Stop - Wohnen darf keine Ware sein!&amp;quot; Eine Person trägt eine Papptafel mit dem Text &amp;quot;Unser Zuhause ist nicht Euer (Bild eines Scheißhaufens) Eigentum&amp;quot;. Eine weitere Person trägt eine Plakattafel mit dem Mobiplakat zur Demo am 5.9.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © neukoellnbild via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am 19. Mai traf sich die Immobilienlobby im Berliner Admiralspalast zum sogenannten „Tag der Immobilienwirtschaft“ des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA). Der ZIA steht dabei exemplarisch für eine Branche, die wie keine andere für steigende Mieten, Verdrängung und Gentrifizierung steht und sich frecherweise zugleich als Teil der Lösung inszeniert.  Während drinnen Vertreter*innen von Konzernen, Fonds und Politik über den Wohnungsmarkt diskutierten, demonstrierten vor dem Admiralpalast Aktivist*innen vom Bündnis gegen Mietenwahnsinn und anderen stadtpolitischen Gruppen. Der Protest ist Teil der Mobilisierung für eine große Demo vor den Wahlen am 5. September unter dem Motto: Her mit den Wohnungen – runter mit den Mieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/protest-gegen-tag-der-immobilienwirtschaft/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/super-return-demo-gegen-finanzinvestoren/&quot;&gt;Super Return - Demo gegen Finanzinvestoren&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.mietenwahnsinn.info/2026/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.mietenwahnsinn.info/2026/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://zwangsraeumungverhindern.nostate.net/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://zwangsraeumungverhindern.nostate.net/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 20 May 2026 15:57:00 +0200</pubDate>
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