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    <title>trueten.de - Misogynie</title>
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    <description>»Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.« Michail Bakunin</description>
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    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 08:31:06 GMT</pubDate>

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    <title>„Es ist doch nur Sport“, sage ich mir mit einem nervösen Lachen oder: Es geht einfach nur um gesellschaftliche Akzeptanz</title>
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            <category>Anarchismus</category>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    Vor vielleicht fünf Jahren habe ich mich dem Typen, der meine Klärgrube in den ländlichen Appalachen gereinigt hat, als Transperson geoutet. Wir hatten uns schon ein paar Stunden unterhalten, weil ich neugierig war, wie Klärgruben funktionieren, und weil ich ziemlich froh war, den angesammelten Mist der Vorbesitzer meines Hauses loszuwerden. Wir redeten hauptsächlich darüber, Prepper zu sein und Fahrzeuge in Wohnräume umzubauen … Ich hatte meinen Van, er hatte einen Krankenwagen. Er fand heraus, dass ich in einer Band war, also fragte er, in welcher, und ich sagte ihm &lt;a href=&quot;https://feminazgul.bandcamp.com/album/awenden-feminazgul-split&quot;&gt;Feminazgul&lt;/a&gt;. Um den Namen zu erklären, erzählte ich ihm, dass ich trans bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh, also bist du sozusagen eine Tussi, wenn du ausgehst?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun höre ich in meinem Alltag das Wort „Tussi“ nicht allzu oft. Aber ich nehme an, ich bin eine, wenn ich ausgehe. Und wenn ich zu Hause bin. Aber ich trug schwarze Jeans und ein ärmelloses Shirt, denn ich bin vielleicht eine Tussi, aber wenn schon, dann bin ich eine Punk-Tussi.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte keine Lust zu streiten, also sagte ich: „Ja, im Grunde schon“, und wir redeten eine Weile darüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Was ist deine Meinung – oder besser gesagt, die Meinung der Trans-Community – zu Trans-Menschen im Sport?“, fragte er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich dachte einen Moment darüber nach und sagte dann zu ihm: „Das ist eine Ablenkung. Es ist ein Streitpunkt, den sie nutzen können, um die Leute gegen uns aufzuhetzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Oh“, sagte er und dachte darüber nach, während ein zweihundert Fuß langer Schlauch Abwasser aus meinem Hinterhof in seinen Lkw saugte. „Das leuchtet ein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später, als ich die Rechnung bezahlte, fragte er mich: „Also … weiß deine Freundin, dass du eine Frau bist?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ja, das weiß sie“, sagte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wow“, sagte er. „Ihr seid also so was wie Lesben?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das sind wir.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist cool, meine Cousine ist auch lesbisch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Meistens, wenn ich über diese Geschichte nachdenke, ist es eine Geschichte über Akzeptanz auf dem Land. Es ist eine Geschichte darüber, dass es den meisten Leuten – zumindest den armen Leuten in den Appalachen – eigentlich völlig egal ist, was du tust. Es ist eine Geschichte über einen lustigen, aber freundlichen kleinen Kulturkonflikt, wenn man in einem abgelegenen Tal lebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport, das kann ich mir einreden, spielt keine Rolle. Ich bin nicht mit Sport aufgewachsen – ich bin mit Büchern aufgewachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1106,width=873,top=534.5,left=1491,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5237 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ACLUBeckyPepperJackson.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Sharepic zeigt Becky Pepper-Jackson vor dem Capitol in Washington D.C. sowie den Text in der Bildunterschrift.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;Meine Rechte und mein Leben wurden von Politikern diskutiert, die mich noch nie getroffen haben. Niemand sollte so behandelt werden, wie ich und viele andere Transgender-Kinder heute in diesem Land behandelt werden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Becky Pepper-Jackson, ACLU-Klägerin im Fall „West Virginia gegen B.P.J.“ vor dem Obersten Gerichtshof&lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://www.aclu.org/cases/bpj-v-west-virginia-state-board-education&quot;&gt;ACLU&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Das sollte aber keine Entweder-oder-Sache sein. Gestern hat der Oberste Gerichtshof entschieden, dass Bundesstaaten Transmädchen vom Mädchensport ausschließen dürfen, und vieles davon dreht sich um ein Mädchen aus West Virginia, &lt;a href=&quot;https://www.aclu.org/bios/becky-pepper-jackson&quot;&gt;Becky Pepper-Jackson&lt;/a&gt;, die gar nie eine „männliche“ Pubertät durchgemacht hat und einfach nur in ihrer Mittelschule Leichtathletik betreiben wollte. In der Highschool, als Neuntklässlerin, belegte sie nach Jahren harter Arbeit und Training – dank ihrer angeborenen männlichen Überlegenheit (das ist Sarkasmus) – &lt;a href=&quot;https://www.msn.com/en-us/news/us/who-is-becky-pepper-jackson-transgender-students-supreme-court-journey/ar-AA26UhgW&quot;&gt;den dritten Platz im Diskuswerfen&lt;/a&gt; und den achten Platz im Kugelstoßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist die drittbeste Schülerin in West Virginia darin, sich im Kreis zu drehen und einen Frisbee loszulassen, und sie ist die achtbeste darin, einen schweren Gegenstand zu werfen – also müssen wir die anderen Mädchen vor ihr schützen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende unterhielt ich mich mit jemandem, einem Mann aus dem Mittleren Westen Ende 60, der für seine drei Kinder Mädchenfußball trainiert hatte. Die Weltmeisterschaft lief gerade, und er fragte mich, ob ich Sport verfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gerne ehrlich, wenn es irgendwie geht. Ich sagte ihm, dass ich als Kind keinen Sport getrieben habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verfiel in meine übliche Abwehrhaltung: „Wir sind stattdessen in die Bibliothek gegangen“, was stimmt. Und ich erzählte ihm meine übliche Geschichte: „Im Sportunterricht in der Highschool saß ich mit den anderen Mädchen in der Ecke, wir lackierten uns die Nägel und machten nicht mit“, was ebenfalls stimmt. Beides klang für mich nach niedlichen, unschuldigen Geschichten. Einfache Wege, um zu erklären, wer ich heute bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das ist schade“, sagte er. Das war mir noch nie bewusst geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ach?“, fragte ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es ist schade, dass dir diese Erfahrung von Zusammengehörigkeit, von Teamwork und Erfolg gefehlt hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir wurde klar, dass ich diese Liste der Dinge, die mir entgangen waren, noch weiter hätte ausbauen können. Mir fehlte die Erfahrung, meinen Körper kennenzulernen, meine Grenzen und Stärken zu entdecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn die Wahrheit ist: Als Kind habe ich es geliebt, Sport zu treiben – wenn ich sozial damit zurechtkam. Der einzige Grund, warum ich nicht mitgemacht habe, war, dass ich regelmäßig verspottet und angegriffen wurde. Das höfliche Wort dafür lautet „gemobbt“. Ich hatte mich nicht dafür entschieden, außerhalb der Gesellschaft zu stehen – ich war ausgestoßen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem war ich schlecht im Sport, aber das ist ein echtes Henne-Ei-Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rückblickend scheint es mir, dass Jungen und Mädchen einander instinktiv erkennen, und ich gehörte nicht zu den Jungen – das wussten wir alle –, und die einzigen Mädchen, die mich aufnahmen, trugen Marilyn-Manson-Shirts und große, klobige Stiefel, saßen in der Ecke und starrten alle finster an. Also tat ich das auch, und diese Mädchen haben mir das Leben gerettet. &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/staring-down-a-new-year&quot;&gt;Emily ist vor ein paar Jahren an Krebs gestorben&lt;/a&gt;, und ich weiß nicht, was aus Valerie oder Maria geworden ist. Zwei der anderen sind immer noch meine Freundinnen, eine ist Aktivistin gegen die ICE und eine andere ist meine Mitstreiterin bei &lt;a href=&quot;https://www.tangledwilderness.org/&quot;&gt;Strangers in a Tangled Wilderness&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Wir Sonderlinge haben sogar manchmal Sport getrieben, wenn auch nie in der Schule. Wir schnallten uns Inlineskates an und spielten Straßenhockey auf den Tennisplätzen, und wir haben uns nicht nach Geschlecht getrennt und auch diejenigen von uns (wie mich), die darin furchtbar schlecht waren, nicht ausgeschlossen. Ich gebe zu, als sie es auf Trans-Sportler*innen abgesehen hatten, habe ich mich zu dem Thema nicht groß geäußert, weil ich Sport von vornherein „hasste“. Es war so offensichtlich ein Spaltthema, dass ich dachte, meine Zeit am besten damit zu nutzen, einfach weiterhin dafür einzutreten, dass Trans-Menschen überhaupt im öffentlichen Leben existieren dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sport ist ein so erfolgreiches Spaltthema, weil es nun mal Reaktionen auf Hormone gibt, die unsere Körper unterschiedlich formen. Und beide Seiten des Themas können wissenschaftliche Veröffentlichungen finden, die ihre Sichtweise stützen. Ja, es gibt &lt;a href=&quot;https://www.livescience.com/health/theres-no-reason-to-ban-us-from-playing-analysis-debunks-notion-that-transgender-women-have-inherent-physical-advantages-in-sports&quot;&gt;eine Metaanalyse von Studien aus dem Jahr 2026&lt;/a&gt;, die zeigt, dass Transfrauen, die eine Hormonersatztherapie machen (was nicht auf alle von uns zutrifft), keinen statistischen Vorteil gegenüber Cis-Frauen haben, wenn man die Körpergröße berücksichtigt. Aber die andere Seite kann sich auf eine scheinbar seriöse Quelle wie die BBC berufen, um zu sehen, &lt;a href=&quot;https://www.bbc.com/sport/61346517&quot;&gt;wie ein Experte vor vier Jahren selbstbewusst das Gegenteil behauptete&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trans-Sportler*innen befinden sich in einer seltsamen Zwickmühle. Selbst wenn sie an Wettkämpfen teilnehmen dürfen, dürfen sie in ihrer Sportart nicht zu gut werden, sonst kommen die Mistgabeln und Fackeln zum Vorschein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich sehen wir bereits, wie sich dieses Spalt-Thema immer weiter ausweitet. Es würde niemals bei Trans-Sportler*innen aufhören, und das ist es auch nicht. Die Faschisten, die gerade dabei sind, die Kontrolle über die US-Regierung zu erlangen, haben uns ein Recht nach dem anderen entzogen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Letztes Wochenende bin ich mit ein paar Leuten in ein Wissenschaftsmuseum in Chicago gegangen, weil ich das erbeutete Nazi-U-Boot sehen wollte, das dort ausgestellt ist – weil ich gerade eine Art Hyperfokus auf U-Boote aus dem Zweiten Weltkrieg habe, weil ich ganz normal bin und ganz normale Interessen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe im Museum keine Toilette benutzt, weil es nirgendwo eine „Familientoilette“ gab. Ich weiß nicht, ob Cis-Menschen wissen, wie lange wir gelernt haben, ohne Pinkeln auszukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich benutze die Herrentoilette, wenn ich eine öffentliche Toilette benutzen muss, selbst wenn ich ein Kleid trage und geschminkt bin. Ich verlasse mich auf meine allgemeine Schroffheit und mein Punkrock-Auftreten, um mich zu schützen. Andere Frauen, die ich kenne, gehen auf die Damentoilette und verstecken sich in der Kabine, wenn sie fertig sind, und warten, bis die Luft rein ist, bevor sie herauskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Es ging nie nur um Sport. Es ging nie nur um Sport, aber selbst wenn es so gewesen wäre, müssen wir uns wehren, denn die Teilnahme am Sport ist genauso selbstverständlich wie ein Ort, an dem man in der Öffentlichkeit pinkeln kann. Teilnahme am Sport bedeutet Teilnahme an der Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin mit Dysphorie aufgewachsen. Ich habe erst mit Mitte dreißig wirklich verstanden, wie groß und wie mein Körper geformt ist. Ich dachte immer, ich wäre viel kleiner, als ich bin. Die beiden Dinge, die meine eigene Vorstellung von meinem Körper korrigiert haben, waren mein Coming-out als Frau und der Beginn, bewusst Sport zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hebe jetzt Gewichte, und mein Trainer nennt uns alle „Sportler*innen“ – die meisten von uns wurden noch nie in ihrem Leben so bezeichnet –, aber wir sind eine Gruppe von dicken, queeren und älteren Menschen, die Deadlifts, Kniebeugen und Snatches machen und Übungen, deren Namen ich nie gelernt habe, wie zum Beispiel „den 100-Pfund-Sandsack immer und immer wieder über die Stange heben“. Ich nenne den Kurs „Kurs für schwere Gegenstände“ und ich will eigentlich nie hingehen, aber ich gehe trotzdem hin und es ist der Höhepunkt meiner Woche. Ich habe mit vierzig angefangen, alleine in meinem Keller Gewichte zu stemmen, und das ist eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag Gewichtheben, weil ich nicht gegen andere antrete – nicht wirklich. Es wird immer Leute geben, die mehr Gewicht bewegen können als ich. Ich trete gegen mich selbst an. Ich will so fit sein, wie ich nur kann; ich will an einigen meiner Grenzen arbeiten und andere überwinden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Ich sage mir, ich sei geboren, um ein Rebell zu sein, weil die Gesellschaft mich nie akzeptiert hat. Aber ich träume nicht von einer Gesellschaft, in der ich überhaupt rebellieren müsste. Ich träume von einer anarchistischen Gesellschaft, einer horizontal strukturierten, nicht-kapitalistischen Gesellschaft, in der lokale Räte gemeinsam Entscheidungen treffen und sich dann zu Verbänden zusammenschließen, um größere Entscheidungen zu treffen, ohne dabei einen Staat oder eine nationale Grenze zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich in dieser Gesellschaft leben würde, wäre ich kein Rebell – außer vielleicht im Sinne von Le Guins &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Planet_der_Habenichtse&quot;&gt;&quot;Die Enteigneten&quot;&lt;/a&gt;, in dem ich mir immer wünsche, dass sich meine Gesellschaft verbessert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich mag ich es gar nicht, immer am Rande von allem zu stehen. Ich sage den Leuten schon seit Jahren, dass der einzige Grund, warum ich ästhetisch gesehen nicht noch schräger bin, darin liegt, dass ich bereits den „Höhepunkt der Schrägheit“ erreicht habe. Ich bin so schräg, wie ich es gerade ertragen kann. Ich hätte lieber spitze Ohren und würde lieber einen Umhang tragen, und ich habe tatsächlich einen ganzen Sommer lang Kettenhemd unter meiner Punkweste getragen. Diese Dinge passen zu meinem ästhetischen Verständnis und ich möchte sie tun, aber ich werde bereits so oft angestarrt, wie ich es ertragen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich halte das eigentlich nicht für Feigheit meinerseits, obwohl es das vielleicht ist. Vielleicht kommt es aus derselben Ecke, die mir sagt, dass es nicht sicher ist, in der Öffentlichkeit Kleider zu tragen – was ich trotzdem tue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich ziehe mich nicht seltsam an, nur um mich seltsam anzuziehen. Eigentlich würde ich mich sogar noch seltsamer anziehen, aber ihr macht euch ständig lustig deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lehne die Gesellschaft nicht ab. Die Gesellschaft hat mich abgelehnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund, warum mir das Sportverbot das Herz bricht, ist, dass ich, wenn ich trans Jugendliche sehe, alles sehe, was mir verwehrt wurde. Die Gesellschaft hat mir eine Kindheit als Mädchen verwehrt, und für einen kurzen Moment in den 2010er Jahren sah ich Transmädchen, die einfach nur Mädchen sein durften, die richtig aufwachsen durften. Das war eines der schönsten Dinge, die ich je gesehen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass ich jemals in Worte fassen kann, wie sehr ich mir als Kind einfach nur gewünscht habe, eines der Mädchen zu sein, oder wie dankbar ich den Mädchen bin, die versucht haben, mich dabei zu akzeptieren. Ich bin den Mädchen ewig dankbar, die mich mit ihnen in der Ecke meine Nägel lackieren ließen, die mir halfen, mich zu schminken, nachdem ich es zur Schule geschafft hatte. Ich bin unendlich dankbar für die Goth-Szene, die mir gezeigt hat, dass es okay ist, Geschlechterrollen zu durchbrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es wäre auch cool gewesen, im Feldhockey-Team zu sein. Es macht Spaß, in Dingen gut zu werden. Es macht Spaß, unseren Körper einzusetzen. Es macht Spaß, all diese Dinge gemeinsam mit anderen Menschen zu tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
Das Sportverbot wird natürlich endlose Folgewirkungen haben. Wir erleben bereits rassistische Kontrollen der Körper von Cis-Frauen im Namen der Transphobie. Die Gesellschaft wird anfangen, auf die Genitalien von Kindern zu starren, um sie in der Schule in Schubladen zu stecken – und das ist nicht gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und natürlich lieben es Faschisten, Menschen in Kategorien einzuteilen, um sie zu unterdrücken oder zu vernichten, und anti-trans-Liberale helfen ihnen dabei, „Weiblichkeit“ als unveränderliche Kategorie festzulegen. Faschisten werden ein Gefängnis für Cis-Frauen bauen, das aus den Knochen von Trans-Menschen errichtet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst wenn dieses Urteil nur die trans-Mädchen-Sportlerinnen betreffen würde und sie formal aus der Gesellschaft ausgrenzen würde, indem man sie aus dem Sportteam ausschließt, wäre das schon schlimm genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst wenn es nur die drittbeste Diskuswerferin in West Virginia beträfe, wäre das schon schlimm genug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/its-just-sports-i-tell-myself-with&quot;&gt;„It&#039;s Just Sports, I Tell Myself, With Nervous Laughter or: it&#039;s just acceptance in society“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 01. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 09:17:00 +0200</pubDate>
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    <title>AfD ist nachweislich verfassungswidrig – Gesellschaft für Freiheitsrechte stellt nach einem Jahr Arbeit umfassendes wissenschaftliches Gutachten vor</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14285-AfD-ist-nachweislich-verfassungswidrig-Gesellschaft-fuer-Freiheitsrechte-stellt-nach-einem-Jahr-Arbeit-umfassendes-wissenschaftliches-Gutachten-vor.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2000-1333-max.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2000-1333-max.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=697,width=1039,top=739,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5230 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2000-1333-max.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt zwei Personen von hinten betrachtet, die auf einem Notebook eine Netzwerkanalyse betrachten, die dei Verbindungen zwischen Alice Weidel und anderen innerhalb der AfD aufschlüsselt. Daneben auf dem geteilten Bildschirm ein Artikel der LTO zur Verfassungswidrigkeit der AfD.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Bernhard Leitner | Gesellschaft für Freiheitsrechte&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) hat heute in der Bundespressekonferenz das bislang umfangreichste und juristisch anspruchsvollste Gutachten zur „Alternative für Deutschland“ (AfD) vorgestellt. Es kommt zu dem Ergebnis: Die AfD ist verfassungswidrig nach dem Maßstab von Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz. Die Partei geht nach ihren Zielen und nach dem Verhalten ihrer Anhänger*innen darauf aus, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen, insbesondere das Demokratieprinzip und die Menschenwürdegarantie. Das bedeutet: Würde ein zulässiger Verbotsantrag gestellt, hätte dieser vor dem Bundesverfassungsgericht wahrscheinlich Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein achtköpfiges Team aus Jurist*innen, Rechtsextremismus-Expert*innen und Datenanalyst*innen hat das 1.500-seitige Gutachten binnen 13 Monaten ergebnisoffen und nach wissenschaftlichen Standards erstellt. Die Ergebnisoffenheit der Untersuchung wurde durch die Staatsrechtler*innen Prof. Dr. Christoph Möllers und Prof. Dr. Sophie Schönberger bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bislang gab es keine belastbare Antwort auf die Frage, ob die AfD verfassungswidrig ist und damit verboten werden könnte. Unser Gutachten schafft nun endlich Klarheit für Politik und Gesellschaft“, betont Dr. Bijan Moini, Legal Director der GFF und Projektleiter des Gutachtens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die AfD gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde verstößt: Sie will politische Gegner*innen unterdrücken, indem sie insbesondere Politiker*innen anderer Parteien strafrechtlich verfolgt. Darin liegt die Verletzung des Demokratieprinzips. Außerdem plant sie unter anderem Muslim*innen, Menschen mit doppelter Staatsbürgerschaft und Schutzsuchende in ihrer Menschenwürde zu verletzen. Ihre Anhänger*innen verletzen auch gegenwärtig schon die Menschenwürde von trans Personen und schüchtern politische Gegner*innen auf demokratiefeindliche Weise ein. Diese und andere Entwicklungen zeigen: Die radikalen Kräfte in der AfD haben sich durchgesetzt. Auffällig ist in der Gesamtschau auch die Ähnlichkeit der politischen Konzepte der AfD und der NPD, deren Verfassungsfeindlichkeit das Bundesverfassungsgericht zwei Mal festgestellt hatte. Das Gutachten zeigt außerdem, dass die Partei planvoll an die Macht strebt und – anders als die NPD – das Potenzial hat, ihre verfassungsfeindlichen Ziele zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einigen Bereichen kommt das Gutachten zu dem Ergebnis, dass sich Äußerungen und Pläne der Partei (noch) nicht so verdichten, dass auch sie die Verfassungswidrigkeit der Partei begründen. Das betrifft z. B. die Aspekte Behindertenfeindlichkeit, Antisemitismus und die Abschaffung der parlamentarischen Demokratie. Diese Teilbeurteilungen ändern jedoch nichts am Gesamtergebnis der Verfassungswidrigkeit der Partei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Expert*innen sammelten, analysierten und bewerteten über drei Millionen Datenpunkte zur AfD. Dazu gehörten Wahlprogramme der Landesverbände und der Bundespartei, über 70.000 parlamentarische Drucksachen, über 50.000 Pressemitteilungen und 2,9 Millionen Social Media-Posts. Sie untersuchten alle Ebenen der Partei und stützen ihre Einschätzung auf mehr als 2.500 Belege. Das AfD-Gutachten ist die erste umfassende Untersuchung, die die Partei nach den Maßstäben untersucht, die auch das Bundesverfassungsgericht in einem Verbotsverfahren anlegen würde. Es füllt wichtige Lücken, die beispielsweise durch das Gutachten des Bundesamts für Verfassungsschutz offenblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“Mit diesem Gutachten müssen sich Politik und Gesellschaft jetzt auseinandersetzen. Denn, egal auf welcher Seite der Verbotsdebatte man steht: Das Argument, ein Verbotsantrag werde wahrscheinlich scheitern, ist nach unserer Einschätzung nicht mehr haltbar,” unterstrich GFF-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner vor den Journalist*innen der Bundespresse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finanziert wurde das Gutachten durch private Spenden von über 20.000 Menschen in Höhe von insgesamt über einer Million Euro, die die GFF 2025 zu diesem Zweck gesammelt hatte. Für die Spendensammlung hat die GFF mit den Organisationen Demokratie-Stiftung Campact, Volksverpetzer, innn.it, Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV), Postmigrantischer Jurist*innenbund, Frag den Staat und Bleibt stabil zusammengearbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine interaktive Aufarbeitung der Ergebnisse und das Gutachten im Volltext findet sich &lt;span class=&quot;text1&quot; style=&quot;font-size: 15px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 21px;&quot;&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;https://afd-gutachten.de/&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;text1&quot; style=&quot;font-size: 15px; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif; line-height: 21px;&quot;&gt;&lt;span style=&quot;font-family: Helvetica, Arial, sans-serif; font-size: 14px;&quot;&gt;Quelle: Pressemitteilung&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die GFF:&lt;br /&gt;
Die &lt;a href=&quot;https://freiheitsrechte.org/&quot;&gt;GFF&lt;/a&gt; verteidigt seit 2015 die Grund- und Menschenrechte mit rechtlichen Mitteln. Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin nutzt sie strategische Gerichtsverfahren, wenn Staat oder Unternehmen gegen das Grundgesetz verstoßen. Seit 2015 hat die GFF mehr als 45 Verfassungsbeschwerden beim Bundesverfassungsgericht erhoben. In etwa 75 Prozent der bereits entschiedenen Verfassungsbeschwerden erzielte die GFF mindestens einen Teilerfolg.&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 12:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Berlin: Feministischer 1. Mai 2026</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2290g.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2290g.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5184 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2290g.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von © kinkalitzken zeigt das Fronttransparent mit dem Text: &amp;quot;Täter, Krieg, Kapital - Widerstand unsere Wahl&amp;quot;,, rechts vom Text eine Weiße Taube&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Rund 1.500 Menschen nahmen sich am 1. Mai 2026 die Straßen von Berlin-Charlottenburg, um gegen Patriarchat, Kapitalismus, Faschismus und Imperialismus zu protestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/feministischer-1-mai-2026/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Vorjahren stellten die Veranstalter*innen einen feministischen Block bei der „revolutionären“ 1. Mai-Demonstration Berlin. Die eigenständige feministische Demonstration um 13:12 Uhr wollte keine Konkurrenz zum Abendprogramm darstellen, sondern insbesondere mit Blick Awareness-Strukturen und Umgang mit Täterschutz-Vorwürfen einen Raum für klassenbewussten Feminismus schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Heraus, Geschwister, zum feministischen ersten Mai! Steigende Preise im Super- und Wohnungsmarkt, ein zerspartes Gesundheitssystem, Krieg in Europa, Nahost und Ostafrika, Wiedereinführung der Wehrpflicht. Eine Krise scheint auf die nächste zu folgen, und wir sind mittendrin. Was ist das für ein Leben, wo wir nie sicher sind, uns auf jeglichen Ebenen Gewalt wiederfährt oder droht? Gewalt, die sich in Kriegen manifestiert, die uns in schlecht bezahlten Berufen ausbeutet, die uns von der Straße prügeln und einsperren will. Vor der wir nicht einmal Zuhause sicher sind. Auch in unseren eigenen Strukturen sind wir oft patriarchalen Mechanismen ausgesetzt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Scheiß auf Eure Blumen, leere Versprechungen und Girl-Boss-Feminismus. Wir verlangen Veränderung. Wir werden weiterhin patriarchale Strukturen aufbrechen und bekämpfen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Kein Klassenkampf ohne Feminismus, kein Feminismus ohne Klassenkampf!“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://fantifacharlottenburg.noblogs.org/01-05-2026-feministische-demonstration-s-halensee/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Aufruf zur Demo&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://fantifacharlottenburg.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://fantifacharlottenburg.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 13 May 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>1. mai</category>
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    <title>Re: Kein Recht, Mutter zu sein?</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14193-Re-Kein-Recht,-Mutter-zu-sein.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;In zwölf EU-Ländern können Frauen mit Behinderung noch immer ohne ihre Zustimmung sterilisiert werden. Die Autistin Sara Rocha kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot dieser Praxis – und vernetzt sich mit Betroffenen aus ganz Europa, um das Tabuthema sichtbar zu machen. Ein Wohnprojekt in Berlin zeigt, wie Elternschaft mit Behinderung gelingen kann.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwangssterilisation ist eine Praxis, die in Europa eigentlich der Vergangenheit angehören sollte. Denn in der sogenannten Istanbul-Konvention haben sich die meisten EU-Länder verpflichtet, Frauen vor Gewalt zu schützen. Und doch ist es in zwölf Ländern nach wie vor legal, Frauen mit Behinderung ohne deren Einwilligung unfruchtbar zu machen. Für Sara Rocha ist das ein Riesenskandal: „Niemand hat das Recht zu entscheiden, ob jemand eine gute Mutter sein kann.“ Die autistische Aktivistin kämpft in Portugal für ein gesetzliches Verbot und vernetzt sich europaweit mit Betroffenen. Als schwangere Frau mit mehrfacher Behinderung ist ihr Engagement auch ein persönlicher Kampf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der Frauen, die mit Sara sprechen, ist Natacha. Mit 24 Jahren wurde die Belgierin gegen ihren Willen sterilisiert. Ihre Mutter traute ihr nicht zu, eigene Kinder großzuziehen. Erst heute findet Natacha Worte für ihren Schmerz und ihre Wut über das, was ihr widerfahren ist. Wie vielen anderen wurde ihr lange eingeredet, der Eingriff sei nur zu ihrem Besten. Heute bricht sie das Schweigen – gemeinsam mit anderen Betroffenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Berlin lebt Sunny Stemmler mit ihrem dreijährigen Sohn Matteo in einer betreuten Wohngemeinschaft für Eltern mit Behinderung. Die 34-Jährige mit Lernschwierigkeiten hat lange gegen Vorurteile und Widerstände gekämpft. Heute zeigt ihr Beispiel: Elternschaft mit Behinderung ist möglich – wenn man sie zulässt und richtig unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/2CaOCf2W180?si=ILROqmpJIoZwKFll&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 May 2026 11:09:00 +0200</pubDate>
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    <title>Shared Fights - Take back the night 2026</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2287y.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2287y.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5179 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2287y.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von Björn Obmann zeigt die Demo von der Seite gesehen im Bengaloschein.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am Vorabend des 1. Mai beteiligten sich in der Walpurgisnacht am 30. April 2026 rund 3.000 Menschen an einer queer-feministischen Demonstration gegen Patriarchat, Staat und Kapital durch Berlin-Kreuzberg und Neukölln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/take-back-the-night-2026/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Lasst uns zurückschlagen gegen den zunehmenden imperialistischen Autoritarismus und Militarismus in der Gesellschaft: gegen die rassistische und patriarchale Polizeigewalt in unserer Stadt, gegen Pink Lists, die darauf abzielen, trans- und queere Menschen zu überwachen. Gegen Wehrpflicht, KI-Überwachung und Zäune in unseren Kiezen, gegen die Kriminalisierung von Sexarbeit, gegen Nazi-Angriffe auf uns, wenn wir nachts nach Hause gehen, gegen brutale Razzien und gegen die falsche Schuldzuweisung an Migrant*innen-Gemeinschaften. Wir sagen: ABOLISH FRONTEX, ABOLISH ICE, ABOLISH GEAS! (…)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden niemals schweigen, wenn es um unsere toten und inhaftierten Geschwister geht. Unser gemeinsamer Kampf lässt sich nicht durch Gefängnismauern aufhalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Jahr widmen wir diese Demo Devran, einer Genossin, die ihr ganzes Leben lang Teil unserer gemeinsamen Kämpfe war. Sie war Teil der Antifa Genclik, kämpfte für die Freedom of movement Bewegung rund um den Oranienplatz und nahm jedes Jahr an der „Take Back the Night“-Demo teil. Wir haben sie letzten November im Kampf gegen die Dämonen verloren, die die Systeme der Unterdrückung in unsere Köpfe und Seelen pflanzen – Einsamkeit und Entfremdung. Aber wie Rio Reiser sagte: Die letzte Schlacht gewinnen wir.“&lt;/blockquote&gt;&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://takebackthenightberlin.noblogs.org/post/2026/04/12/take-back-the-night-2026/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;aus dem Aufruf zur Demo&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/take-back-the-night-2024/&quot;&gt;Take back the Night 2024&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/take-back-the-night/&quot;&gt;take back the night&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://takebackthenightberlin.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://takebackthenightberlin.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Walpurgisnacht-in-Berlin/!6175418/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Keine Nacht ohne Macker (taz, 1.5.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Wed, 06 May 2026 00:52:00 +0200</pubDate>
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    <title>USA - Zwangssterilisation hinter Gittern</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    In Kaliforniens größtem Frauengefängnis werden Frauen jahrelang ohne ihre Zustimmung sterilisiert. Besonders oft betroffen: Women of Color. Eine Betroffene und eine Anwältin brechen das Schweigen, sammeln Beweise und konfrontieren die Verantwortlichen. Der Film zeigt, wie hartnäckig sich eugenische Denkmuster bis heute halten, und begleitet die Frauen bei ihrem mühsamen Kampf für Gerechtigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/W-F2UOfXuE8?si=rSo0rnbHweazQs88&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 03 May 2026 16:52:00 +0200</pubDate>
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    <category>eugenik</category>
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    <title>Stuttgart: 1. Mai Straßenfest im Stadtteilzentrum Gasparitsch</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1Mai2026Gasparitsch.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1Mai2026Gasparitsch.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=655,top=680,left=1600,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5155 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1Mai2026Gasparitsch.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das SharePic zeigt die Eckdaten zum 1. Mai Fest mit den Angaben aus dem Textbeitrag&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Programmübersicht für das 1. Mai Fest im und am Stadtteilzentrum Gasparitsch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ablauf&lt;br /&gt;
ab 14 Uhr: Festbeginn&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Kaffee &amp;amp; Kuchen, Fingerfood&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Popcorn&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Quiz&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Info- und Aktionsstände&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kinderprogramm&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kurzvorstellungen der beteiligten Initiativen &amp;amp; Organisationen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Live-Musik&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
16 Uhr: Kurz-Lesung von Geschichten zum Thema Frauensolidarität (vom Frauenkollektiv Stuttgart)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17 Uhr: Stadtteildemonstration (vom Fest aus): Dort kämpfen, wo das Leben ist! Gegen Krieg, Sozialabbau und Rechtsentwicklung! (von der Organisierten Autonomie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 18:30 Uhr: warmes leckeres Essen&lt;br /&gt;
bis 18:30 Uhr: Quizabgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19 Uhr: Quizauflösung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ab 19:30 Uhr: Live Musik mit&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.gasparitsch.org/1-mai-fest/#esensa&quot;&gt;Esensa + Mäusepanik&lt;/a&gt; (Rap)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.gasparitsch.org/1-mai-fest/#blitzjazzbop&quot;&gt;BlitzJazzBop&lt;/a&gt; (Jazzy Punk ’n‘ Roll)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
ab 22 Uhr: Aftershow-Party mit&lt;br /&gt;
&lt;ul class=&quot;wp-block-list&quot; style=&quot;box-sizing: border-box; margin: 0px 0px 1.5em 1.5em; padding-left: 2em; list-style: disc;&quot;&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Jens O Matic&lt;/li&gt;	&lt;li&gt;Markus Railroad (Early Reggae, Ska, Latin, Cumbia)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.gasparitsch.org/1-mai-fest/&quot;&gt;Quelle und mehr Informationen&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 14:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>1. mai</category>
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    <title>This Saturday: All Out for No Kings Day 3!</title>
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            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
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            <category>Klimakrise</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/no_kings_no_illegal_wars_-_graphic.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/no_kings_no_illegal_wars_-_graphic.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=343,width=639,top=556,left=968,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5126 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/no_kings_no_illegal_wars_-_graphic.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Grafik zeigt eine durchgestrichene Krone sowie den Text &amp;quot;No Kings - No illegal Wars&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Grafik zeigt eine durchgestrichene Krone sowie den Text &quot;No Kings - No illegal Wars&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Masked secret police are terrorizing our communities. An illegal, catastrophic war is putting us in danger and driving up our costs of living. Attacks on our freedom of speech, our civil rights, and our freedom to vote are happening on a daily basis. Costs are pushing families to the brink. #Trump is acting like a tyrant. But this is America, and power belongs to the people - not to wannabe kings or their billionaire cronies.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;This Saturday, March 28th, we will show up together to demand, No Kings!&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Please plan to join what promises to be the largest democracy, human rights, and peace demonstration in U.S. history. More than 3,000 events are planned.&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://url1005.email.actionnetwork.org/ss/c/u001.XaF8mXqsA6b2dSPmhsleMbIwXrUx9efdTq_vbf4FLD2WxMzAE4Z_uhDCPF0Mugf2xbtyvoltA-RZX12x171nco6jZZ85ZzAx-Ck5TVVSq6ib_BfUbB7zskCXD2Yvoc3TqG2bnwIZNAKzgK91jWs32vZTWmHKN-rUsGt1k29FwOVB-7k2iqnPx1itoRRZZMXYGzHromrA0rNMF2Qaka07mjQi-vlueBCKvek6mqDKzKjw81UtcrzePr4_dhEbPc-pm--DjYjcng6Hk6pyBiu2Rj3-tPrYPe0zFJDZo19N2-o/4p9/6T5t44eRTtCkDF3-Cg4sjw/h3/h001.mT8uHxAkSxe5PLqUMHMfwUPTPmSi_1Lvpa3DSXFoFYQ&quot;&gt;FIND A NO KINGS EVENT NEAR YOU&lt;/a&gt;!&lt;br /&gt;
&lt;p&gt;As President Trump escalates his attempts to control us, it is on us, the people, to show that we will fight to protect one another and our country. If he believes we will roll over and allow him to take our freedoms, he is mistaken. We are coming together on March 28 across issues, ages, races, and religions, because we know we can overcome this repression when we unite. &lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(In #Germany also in #Munich / #München #Nuremberg / #Nürnberg #Frankfurt #Wiesbaden #Düsseldorf #Bremen &amp;amp; #Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#NoKings! #NoWars! #NoNukes! #NoICE&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 00:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>donald trump</category>
<category>no kings day</category>
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    <title>Iranische Anarchisten: „Wir machen weiter mit dem Organisieren und Widerstand“</title>
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            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Zweites Interview mit der Anarchist Front über Unterdrückung und Widerstandsfähigkeit, regionalen Krieg und Internet-Sperren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/noKingnoleaderjpg.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/noKingnoleaderjpg.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=562,width=783,top=446.5,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5108 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/noKingnoleaderjpg.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt den Text in arabischen Schriftzeichen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Graffiti: „Wir wollen weder König noch (obersten) Führer; weder schlecht noch schlechter“.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Als ihr &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2026/01/05/iran-general-strike-genuine-self-organisation-by-ordinary-people/&quot;&gt;das letzte Mal mit Freedom&lt;/a&gt; gesprochen habt, breiteten sich die Proteste im Iran schnell aus und wurden immer heftiger, aber die Unterdrückung wurde auch immer stärker. Könnt ihr uns sagen, was seitdem passiert ist und was eure Gruppe gemacht hat?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit unserem letzten Interview hat sich die Lage im Iran auf gewaltsame und beispiellose Weise verändert. Die weit verbreiteten Proteste in vielen Städten wurden mit harter Repression beantwortet. Sicherheitskräfte haben Demonstranten mit scharfer Munition angegriffen; Tausende wurden getötet oder verletzt, Zehntausende wurden verhaftet. Eine Atmosphäre strenger Sicherheitsvorkehrungen hat sich &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2026/01/19/iran-uprising-under-martial-law/&quot;&gt;im ganzen Land&lt;/a&gt; ausgebreitet. Es gibt auch Berichte und dokumentierte Beweise dafür, dass unter den aktuellen Kriegsbedingungen einige Gefangene an Orten festgehalten werden, die Luftangriffen ausgesetzt sind, und praktisch als menschliche Schutzschilde benutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inmitten dieser Situation, bevor die Bewegung die Chance hatte, sich neu zu organisieren, kam es zu einer weiteren Entwicklung: Am 28. Februar 2026 begannen groß angelegte Militärangriffe der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran, bei denen Hunderte von Zielen im ganzen Land getroffen wurden. Mehrere hochrangige Kommandeure und Politiker der Islamischen Republik wurden bei diesen Angriffen getötet, und das Land befindet sich nun im Kriegszustand. Die Machtstruktur der Islamischen Republik steht vor einer schweren Krise, doch die politische Zukunft des Landes bleibt ungewiss und umstritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
US-amerikanische und israelische Streitkräfte haben zahlreiche Ziele im Iran angegriffen, wobei neben militärischen Zielen auch Zivilisten getötet wurden. Gleichzeitig hat die Islamische Republik ihre Raketenkapazitäten genutzt, um Ziele in der Region anzugreifen. Diese Auseinandersetzungen bedrohen das Leben von Millionen von Menschen in der gesamten Region, und bisher haben Hunderte von Zivilisten ihr Leben verloren. Die historischen Erfahrungen der Region zeigen auch, dass ausländische Interventionen selten zu echter Freiheit geführt haben und oft neue Formen der Herrschaft, Instabilität und geopolitischen Konkurrenz mit sich gebracht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;video width=&quot;300&quot;  height=&quot;600&quot; controls=&quot;controls&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;source src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/video_2026-03-10_15-15-12.mp4&quot; type=&quot;video/mp4&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/video&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter diesen Bedingungen haben wir unsere Aktivitäten als Anarchisten fortgesetzt. Wir haben versucht, zu verhindern, dass diese Stimmen inmitten von Unterdrückung und Krieg zum Schweigen gebracht werden, indem wir &lt;a href=&quot;https://t.me/AnarchistFront_English&quot;&gt;Ereignisse dokumentiert, Erklärungen veröffentlicht&lt;/a&gt;, Netzwerke internationaler Solidarität aufrechterhalten und die Stimmen von Arbeiter*innen, Frauen und verschiedenen Bereichen der Gesellschaft nach außen getragen haben. Gleichzeitig haben wir einen wichtigen Schwerpunkt darauf gelegt, Diskussionen über Selbstorganisation und horizontale Organisation in Nachbarschaften, Arbeitsstätten und Universitäten auszuweiten und diese Kerne mit breiteren Netzwerken sozialer Solidarität zu verbinden. Wir glauben, dass ohne solche sozialen Grundlagen jede Protestwelle anfällig für staatliche Repression bleiben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Konnten sich die Menschen gegen die Repression, der sie ausgesetzt waren, verteidigen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Fällen haben die Menschen versucht, sich auf unterschiedliche Weise zu verteidigen: von der Schaffung solidarischer Netzwerke zur Versorgung der Verletzten und zur Unterstützung der Familien von Inhaftierten bis hin zu verschiedenen Formen des Straßenwiderstands. Wir müssen jedoch realistisch sein: Der Repressionsapparat der Islamischen Republik ist extrem umfangreich und hochgradig organisiert, was eine kollektive Verteidigung erschwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter solchen Bedingungen haben die Menschen Methoden wie schnelle Zerstreuung auf den Straßen, anonyme Organisation und gegenseitige Unterstützung innerhalb der Nachbarschaften entwickelt. In einigen Regionen wie Kurdistan und Belutschistan, wo es eine längere Geschichte des sozialen Widerstands gibt, konnten sich die lokalen Gemeinschaften in einigen Fällen besser schützen. In den großen Städten war die Unterdrückung jedoch extrem hart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am stärksten gefährdete Gruppe sind nach wie vor politische Gefangene, insbesondere diejenigen, die während der jüngsten Proteste festgenommen wurden. Sie werden unter extrem gefährlichen Bedingungen festgehalten und sind weiterhin von schweren Strafen oder sogar der Hinrichtung bedroht. Die Erfahrungen dieser Zeit zeigen, dass lokale soziale Solidaritätsnetzwerke eine wichtige Rolle bei der sozialen Verteidigung und der Aufrechterhaltung des Widerstands spielen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Als wir Anarchist Front das letzte Mal interviewt haben, hatte die iranische Regierung gerade das Internet komplett abgeschaltet. Gab es seitdem wesentliche Veränderungen in eurer &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;https://link.kompektiva.org/@anarchistfront&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fähigkeit zu kommunizieren&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt; und auf das Internet zuzugreifen? Konnten die Menschen diese Einschränkungen umgehen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die iranische Regierung nutzt weiterhin Internetabschaltungen oder -beschränkungen als eines ihrer wichtigsten Mittel der Unterdrückung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren fiel eine weitgehende Abschaltung des Internets meist mit gewaltsamen Razzien und direkten Schüssen auf Demonstranten zusammen. Mit dem Ausbruch des Krieges wurden erneut großflächige Internetabschaltungen durchgeführt, wodurch Millionen von Menschen der Online-Kommunikation beraubt wurden. Schon vor dem Krieg, während der jüngsten Proteste, waren die Internetbeschränkungen strenger und länger als zuvor geworden und hatten die Kommunikation zwischen Aktivisten wochenlang unterbrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NetzblockadenIran.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/NetzblockadenIran.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=447,width=783,top=504,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5107 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NetzblockadenIran.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Diagramm zeigt den Einbruch der Internetaktivitäten im Iran zwischen 24.02.2026 und 01.03.2026&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Diagramm zeigt den Einbruch der Internetaktivitäten im Iran zwischen 24.02.2026 und 01.03.2026&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Trotzdem haben die Menschen viel Erfahrung und Geschick darin gesammelt, diese Einschränkungen zu umgehen. Tools wie V2Ray-Protokolle und Anwendungen wie Psiphon und Lantern sind weit verbreitet, und wann immer eine Verbindung verfügbar ist, bleibt Telegram eine der wichtigsten Kommunikationsplattformen. Auch Satelliten-Internet ist für einige Aktivisten wichtig geworden, obwohl der Zugang dazu nach wie vor begrenzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig hat die Erfahrung dieser Jahre gezeigt, dass sich keine soziale Bewegung allein auf das Internet verlassen kann. Die eigentliche Grundlage jeder sozialen Bewegung wird durch direkte Beziehungen, gegenseitiges Vertrauen und echte Verbindungen zwischen den Menschen geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sie haben vor der Gefahr gewarnt, dass Royalisten (die bei den Protesten eine kleine Minderheit darstellten) versuchen könnten, diese als Ausgangspunkt für ihre eigene politische Bewegung zu nutzen. Inwieweit sind sie Ihrer Meinung nach damit erfolgreich gewesen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Monarchistische Strömungen haben versucht, sich mithilfe der von ihnen kontrollierten Medienplattformen und mit Unterstützung bestimmter ausländischer Regierungen als einzige politische Alternative zu präsentieren. Reza Pahlavi und seine Anhänger haben aktiv versucht, sich als Übergangsregierung zu positionieren, und wurden dabei von persischsprachigen Medien und einigen westlichen Regierungen unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die tatsächliche soziale Basis dieser Strömung innerhalb des Iran ist jedoch weitaus begrenzter, als ihre Medienpräsenz vermuten lässt. Viele der Menschen, die an den Protesten teilgenommen haben, sind im Wesentlichen gegen alle Formen des Autoritarismus auf die Straße gegangen und sehen die Rückkehr der Monarchie nicht als Lösung an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächlich ist sich ein großer Teil der iranischen Gesellschaft sehr wohl bewusst, dass es keine Lösung ist, eine Form des Autoritarismus durch eine andere zu ersetzen. Aus diesem Grund betonen wir weiterhin, dass die Zukunft der Freiheit im Iran weder in der Wiederherstellung der Monarchie noch in der Fortführung anderer autoritärer Strukturen liegt, sondern in der sozialen Selbstverwaltung und demokratischen Formen der Gesellschaftsorganisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;video width=&quot;300&quot;  height=&quot;600&quot; controls=&quot;controls&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;source src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/video_2026-03-10_15-32-24.mp4?_=2&quot; type=&quot;video/mp4&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/video&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus unserer Sicht kann die Befreiung des iranischen Volkes nicht das Ergebnis von Projekten sein, die von ausländischen Mächten aufgezwungen werden. Freiheit kann nur aus dem Kampf und dem Willen des Volkes selbst entstehen, und die Umwandlung sozialer Bewegungen in Instrumente staatlicher Rivalitäten wird letztendlich der Gesellschaft schaden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gibt es noch etwas, das unsere Leser über die Situation im Iran wissen sollten, und gibt es Möglichkeiten, wie sie Unterstützung leisten können?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wichtig zu verstehen, dass die Menschen im Iran nicht nur passive Opfer dieses Krieges sind. Innerhalb der iranischen Gesellschaft gibt es viele soziale Bewegungen: Arbeiter, Frauen, Studenten, ethnische Gemeinschaften und anarchistische Aktivisten, die unter extrem schwierigen Bedingungen weiter Widerstand leisten und sich organisieren. Die iranische Gesellschaft ist komplex, multiethnisch und dynamisch, und der Kampf für Freiheit geht in vielen Formen weiter. Am wichtigsten ist die internationale Solidarität zwischen den Volksbewegungen, nicht die Unterstützung von staatlichen Projekten oder Alternativen, die von oben aufgezwungen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leser außerhalb des Iran können eine wichtige Rolle spielen, indem sie unabhängige Stimmen verstärken und übersetzen, Solidaritätsveranstaltungen organisieren und dazu beitragen, &lt;a href=&quot;https://t.me/AnarchistFront_English&quot;&gt;soziale Kämpfe im Iran&lt;/a&gt; sichtbarer zu machen. Je mehr diese Stimmen gehört werden, desto schwieriger wird es, sie zum Schweigen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir sind hier. Wir organisieren uns weiter und leisten Widerstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder Mullahs noch Schah!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frau! – Leben! – Freiheit!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Oberes Foto: „Wir wollen weder König noch (obersten) Führer; weder schlecht noch schlechter“&lt;strong&gt;. &lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;https://bsky.app/profile/radicalgraffiti.bsky.social/post3mdyvprmkms2y&quot;&gt;&lt;strong&gt;Radical Graffiti&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;. Andere Medien: &lt;a href=&quot;https://t.me/AnarchistFront_English&quot;&gt;Anarchist Front&lt;/a&gt; auf Telegram&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2026/03/10/iranian-anarchists-we-continue-to-organise-and-resist/&quot;&gt;Iranian anarchists: “We continue to organise and resist”&lt;/a&gt; von Gabriel Fonten, 10. März 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 10:25:00 +0100</pubDate>
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    <title>8. März - Feministischer Kampftag 2026</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14092-8.-Maerz-Feministischer-Kampftag-2026.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifeminismus</category>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2280b.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2280b.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=320,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5109 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2280b.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von © Kinkalitzken zeigt das Fronttransparent mit dem Text &amp;quot;feministisch solidarisch gewerkschaftlich - Für eine feministische und antifaschistische Zukunft!&amp;quot; das von einem bunt gewürfelten Haufen Frauen* getragen wird. Dahinter weitere Transparente und Plakate.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Rund 30.000 Menschen zogen unter dem Motto „feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich“ zum feministischen Kampftag am 8.3.2026 von Berlin-Kreuzberg nach Mitte, um für eine feministische und antifaschistische Zukunft zu protestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-feministischer-kampftag-2026/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demonstration eines breiten Bündnisses aus feministischen und stadtpolitischen Initiativen, Gewerkschaften und Verbänden richtete sich gegen Antifeminismus, Rechtsruck, Rassismus und Antisemitismus sowie gegen die zunehmende Gewalt an Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans* und agender Menschen (FLINTA*), die sich in gesellschaftlichen Debatten ebenso wie in konkreten Angriffen und Bedrohungen niederschlägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Blick auf die wachsende Zustimmung zur AfD warnte das Bündnis vor einer weiteren Normalisierung antifeministischer und queerfeindlicher Positionen im öffentlichen Diskurs und stellte sich klar gegen Spaltung, Ausgrenzung und Hass. International erklärte es sich solidarisch mit feministischen Bewegungen weltweit und fordert Investitionen in soziale Sicherheit und Friedenspolitik statt weiterer Aufrüstung.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Das gute Leben für alle ist möglich – wenn wir es gemeinsam erkämpfen. Ob für sexuelle Selbstbestimmung oder Löhne, die für ein gutes Leben reichen. Unsere Alternative heißt Solidarität!“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
(aus dem &lt;a href=&quot;https://berlin-brandenburg.dgb.de/bereiche/gesellschaft/frauen/++co++5b9947b2-dcd4-11ef-a11a-e927774b1a11&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Aufruf&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-gegen-krieg-fuer-die-frauenrevolution/&quot;&gt;8. März. Gegen Krieg. Für die Frauenrevolution&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/fight-by-night-2026/&quot;&gt;Fight by night 2026&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-demonstration-in-berlin/&quot;&gt;8. März Demonstration in Berlin&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-feministisch-solidarisch-gewerkschaftlich/&quot;&gt;8. März feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-in-berlin/&quot;&gt;8. März in Berlin&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-frauenkampftag/&quot;&gt;8. März Frauenkampftag&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-frauenkampf/&quot;&gt;8. März Frauenkampf&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/8-maerz-demo-2019/&quot;&gt;8. März-Demo 2019&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Demos-zum-feministischen-Kampftag/!6160756/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Feminismus zieht die Massen (taz, 8.3.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20260308_1930/frauentag.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Abendschau-Bericht&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/p/DVoyX0Ujesf/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.instagram.com/p/DVoyX0Ujesf/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 12:21:00 +0100</pubDate>
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