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    <title>trueten.de - Capitalism is a Death Cult</title>
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    <description>»Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.« Edward Snowden</description>
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    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 17:42:19 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - Capitalism is a Death Cult - »Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.« Edward Snowden</title>
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    <title>Keine Klimatisierung im Tiefbahnhof? Videoclip der Bahn sorgt für Hohn und Spott in den Sozialen Netzwerken</title>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Fortbewegung</category>
            <category>Geschmackloses</category>
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            <category>Soziales</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- Flexibler Container mit 40% Breite, Mindestbreite für Smartphones und festem 16:9 Format --&gt;&lt;span style=&quot;float: right; width: 40%; min-width: 300px; aspect-ratio: 16 / 9; margin-left: 20px; margin-bottom: 15px; display: block;&quot;&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;100%&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/K_R-m2exlvY?si=G_gSXvGTTJeKefm9&quot; title=&quot;Staatsräson vor Rechtsstaat— Wie die Ulm 5 Deutschland auf die Probe stellen&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/span&gt;Ein aktuelles Werbevideo der Bahn mit dem Titel &amp;bdquo;Warum Stuttgart 21 keine Klimaanlage braucht&amp;ldquo; st&amp;ouml;&amp;szlig;t in den Sozialen Netzwerken nicht nur auf Zweifel an den Behauptungen zur Klimavertr&amp;auml;glichkeit des Tiefbahnhofs. Vielmehr wird k&amp;uuml;belweise Hohn und Spott &amp;uuml;ber die Macher ausgesch&amp;uuml;ttet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bahn begr&amp;uuml;ndet ihre Aussage, eine Klimaanlage bei S21 sei unn&amp;ouml;tig, so: &amp;bdquo;Die ganzj&amp;auml;hrig rund 15 Grad k&amp;uuml;hlen Tunnel temperieren die einstr&amp;ouml;mende Luft und tragen so im Sommer wie im Winter zu einem angenehmen Klima in der Bahnsteighalle bei.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vielleicht h&amp;auml;tte die Bahn Erfahrungen aus anderen Tiefbahnh&amp;ouml;fen ber&amp;uuml;cksichtigen sollen? So schreibt Jeanette M&amp;uuml;ller: &amp;bdquo;Warum ist es dann unten drunter am Bahnsteig der Sbahn im Sommer so unertr&amp;auml;glich hei&amp;szlig; und stickig? Das ist noch tiefer im Boden.&amp;ldquo; Einige Kommentatoren verweisen auf unertr&amp;auml;gliche Hitze in den Londoner U-Bahnh&amp;ouml;fen. Laut &amp;bdquo;fischX&amp;ldquo; habe in Lissabon nachtr&amp;auml;glich mit einer Klimaanlage nachger&amp;uuml;stet werden m&amp;uuml;ssen. Und &amp;bdquo;Easybeatz1&amp;ldquo; fragt: &amp;bdquo;Gibt es denn f&amp;uuml;r die Fl&amp;auml;chean der Oberfl&amp;auml;che &amp;uuml;ber dem Bahnhof ein Hitzekonzept? Ich sehe da viel versiegelte Fl&amp;auml;che ohne Schatten.&amp;ldquo; Hingewiesen wird auf die Abw&amp;auml;rme von Z&amp;uuml;gen und Menschenmengen sowie darauf, dass durch die verglasten Lichtaugen viel Hitze eindringt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ganz so sachlich bleiben die meisten Kommentator:innen aber nicht. Den Vogel abgeschossen hat &amp;bdquo;RvR_22&amp;ldquo; mit dem Vorschlag &amp;bdquo;Super, k&amp;ouml;nnen wir f&amp;uuml;r die n&amp;auml;chsten Jahrzehnte Rentner dort unten hinbringen? Dann haben die es wenigstens k&amp;uuml;hler.&amp;ldquo; Und &amp;bdquo;beatroot_red&amp;ldquo; hat eine schlaue Erkl&amp;auml;rung zum Titel des Videos: &amp;bdquo;Weil der Bahnhof erst zur n&amp;auml;chsten Eiszeit fertiggestellt sein wird. Clever.&amp;ldquo; Ganz so humorvoll nimmt es Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsb&amp;uuml;ndnisses, nicht: &amp;bdquo;Wenn so viele Menschen fachlich begr&amp;uuml;ndete Einw&amp;auml;nde und Erfahrungen vorbringen, erwarte ich von der Bahn die sofortige Ver&amp;ouml;ffentlichung der wissenschaftlichen Untersuchungen zu ihrem Klimakonzept. Es w&amp;auml;re mir sehr recht, wenn ich nicht wie wegen der Verheimlichung des Revisionsberichts zu Stuttgart 21 einen f&amp;ouml;rmlichen Antrag auf Informationszugang stellen m&amp;uuml;sste.&amp;ldquo;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dipl.-Ing. Wolfgang Grohe, Mitglied der Fachgruppe Ingenieure22, erg&amp;auml;nzt: &amp;bdquo;Es st&amp;uuml;nde der Bahn gut an, weniger auf Propaganda zu setzen und mehr auf &amp;uuml;berpr&amp;uuml;fbare Sachlichkeit zu achten. Wie schlecht steht es um das Projekt, wenn die Verantwortlichen schon zu solchen Zaubertricks greifen m&amp;uuml;ssen. Fachlich sehen wir ein weiteres Riesenproblem auf die Bahnkund:innen zukommen .&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts der zur Normalit&amp;auml;t gewordenen Extremhitze muss die DB in einem Faktencheck/Stresstest nachweisen, ob und inwieweit Tiefbahnhof und S21-Tunnelsystem den neuen Herausforderungen gewachsen sind.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21 17. August 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 18:55:00 +0200</pubDate>
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    <category>klimaanlage</category>
<category>stuttgart 21</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Mexiko: Mangrovenwälder in Gefahr</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14370-Mexiko-Mangrovenwaelder-in-Gefahr.html</link>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5278 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt das sphärenreservat Sian Ka’an in Quintana Roo, fotografiert von einem Boot aus zeigt es Mangroven&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/mexico-sian-kaan-mangles-2.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p&gt;Biosph&amp;auml;renreservat Sian Ka&amp;rsquo;an in Quintana Roo&lt;br /&gt;
Foto: Tschips via&amp;#160;&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%A9xico_-_Sian_Ka%27an,_Mangles_2.JPG&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;wikimedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;(Mexiko-Stadt, 11. August 2026, Desinform&amp;eacute;monos) Sechs Prozent der weltweiten Mangrovenwaldfl&amp;auml;chen befinden sich in Mexiko. Damit steht das Land auf Platz vier der L&amp;auml;nder, in denen dieses &amp;Ouml;kosystem beheimatet ist. Zwischen 2020 und 2025 gingen 27.622 Hektar Mangrovenwald verloren, vor allem aufgrund von Immobilienprojekten, illegaler Rodung, Landwirtschaft und Aquakultur. Laut einer Studie der Nationalen Kommission f&amp;uuml;r die Erforschung und Nutzung der biologischen Vielfalt, Conabio, schrumpfte die Fl&amp;auml;che der Mangrovenw&amp;auml;lder in diesem Zeitraum von 905 086 Hektar auf 877 464 Hektar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://bioteca.biodiversidad.gob.mx/janium/Documentos/18076.pdf&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;&amp;#160;Studie&lt;/a&gt;&amp;#160;zeigt, dass sich 61,3 Prozent der gesamten Mangrovenw&amp;auml;lder Mexikos auf die Bundesstaaten Quintana Roo, Campeche und Yucat&amp;aacute;n konzentrieren. Den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Verlust verzeichnete der Bundesstaat Nayarit mit einem R&amp;uuml;ckgang um 19.310 Hektar, gefolgt von Campeche mit 13.636 Hektar und Quintana Roo mit 12.927 Hektar. Die Conabio fand au&amp;szlig;erdem heraus, dass 52.130 Hektar Mangrovenw&amp;auml;lder gesch&amp;auml;digt, also entweder abgestorben oder im Prozess der Erholung waren. Dies bedeutet einen Anstieg der gesch&amp;auml;digten Fl&amp;auml;chen von 538,53 Prozent gegen&amp;uuml;ber den im Jahr 2020 erfassten 9.680 Hektar. In Nayarit sind die Sch&amp;auml;den mit 16.834 Hektar am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten, gefolgt von Campeche, Quintana Roo, Sinaloa und Yucat&amp;aacute;n. Die Beh&amp;ouml;rde wies darauf hin, dass die Hauptursachen f&amp;uuml;r die Verschlechterung in den meisten F&amp;auml;llen noch nicht ermittelt worden sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wichtige Funktion der Mangrovenw&amp;auml;lder&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mangrovenw&amp;auml;lder bedecken 0,4 Prozent der Landfl&amp;auml;che in Mexiko und wachsen in allen 17 K&amp;uuml;stenstaaten. Sie dienen nicht nur verschiedenen Tierarten als R&amp;uuml;ckzugsgebiet und Brutst&amp;auml;tte, sondern sind auch nat&amp;uuml;rliche Barrieren gegen Hurrikane, St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen. In Sinaloa identifizierte die Conabio die Aquakulturen als Hauptbelastung f&amp;uuml;r diese &amp;Ouml;kosysteme, da f&amp;uuml;r deren Errichtung Wald gerodet wird und die Wasserqualit&amp;auml;t beeintr&amp;auml;chtigt wird. Angesichts des R&amp;uuml;ckgangs der Mangrovenw&amp;auml;lder empfahl sie, j&amp;auml;hrliche &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fungen durchzuf&amp;uuml;hren, um Belastungen festzustellen und Ma&amp;szlig;nahmen zur Wiederaufforstung der W&amp;auml;lder zu ergreifen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtschaft/mangrovenwaelder-in-gefahr/&quot;&gt;Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 11:56:00 +0200</pubDate>
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    <category>mangrovenwälder</category>
<category>mexiko</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Wenn sie auf dem „Torment Nexus“ bestehen oder: Dein Auto sollte dich nicht ins Gefängnis fahren</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14325-Wenn-sie-auf-dem-Torment-Nexus-bestehen-oder-Dein-Auto-sollte-dich-nicht-ins-Gefaengnis-fahren.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Fortbewegung</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
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            <category>Klimawandel</category>
            <category>Künstliche Intelligenz</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;p&gt;Vor ein paar Wochen hat ein selbstfahrendes Taxi der Marke Waymo in San Mateo, Kalifornien, &lt;a href=&quot;https://www.npr.org/2026/07/10/nx-s1-5886113/waymo-police-privacy-driverless-autonomous-vehicles&quot;&gt;&lt;u&gt;zwei Kinder&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in die H&amp;auml;nde der Polizei gebracht. Die Maschine stellte fest, dass ihre beiden 15-j&amp;auml;hrigen Fahrg&amp;auml;ste Alkohol tranken und mit Spielzeugwaffen herumschossen, also alarmierte sie die Polizei, fuhr von selbst auf einen Parkplatz und schaltete sich aus. Die Kinder wurden daraufhin von den bewaffneten M&amp;auml;nnern (und m&amp;ouml;glicherweise Frauen) festgenommen, die gn&amp;auml;digerweise beschlossen, die Teenager nicht hinter Gitter zu stecken, sondern sie ihren Eltern zur&amp;uuml;ckzugeben. Diesmal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fast jeder Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe, will unbedingt betonen, dass die Kinder nicht im Auto eingesperrt waren, dass sie frei waren, zu gehen. Dass es den beiden F&amp;uuml;nfzehnj&amp;auml;hrigen freistand, von einem beliebigen Parkplatz aus zu gehen, Gott wei&amp;szlig;, wie weit von zu Hause entfernt. Als ob das alles in Ordnung machen w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und ich habe viele Artikel &amp;uuml;ber den Vorfall gelesen, weil mich mindestens ein Dutzend Leute in den Beitr&amp;auml;gen getaggt oder mir Nachrichten dazu geschickt haben. Denn 2015 ver&amp;ouml;ffentlichte Vice eine Kurzgeschichte von mir namens &lt;a href=&quot;https://www.vice.com/en/article/one-star/&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;One Star&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, in der es um einen nicht-bin&amp;auml;ren Graffitik&amp;uuml;nstler geht, der in einem selbstfahrenden Taxi gefangen ist, das beschlie&amp;szlig;t, ihn ins Gef&amp;auml;ngnis zu fahren. Es ist eine kurze Lekt&amp;uuml;re, kaum l&amp;auml;nger als mein durchschnittlicher Newsletter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kam mir damals, als ich sie schrieb, richtig clever vor. Die Idee dazu kam mir, als ich mit ein paar Freunden in dem Van, in dem ich fr&amp;uuml;her gewohnt hatte und den ich &lt;em&gt;&amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo;&lt;/em&gt; getauft hatte, quer durch das Land reiste. Weil er gigantisch war und die Zivilisation verk&amp;ouml;rperte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Selbstfahrende Autos befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal in der Proof-of-Concept-Phase, aber ich erkl&amp;auml;rte, dass ich es toll f&amp;auml;nde, wenn &amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo; von selbst fahren k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; wenn ich einfach hinten in meinem eigenen Bett schlafen k&amp;ouml;nnte, w&amp;auml;hrend mein Van mich dorthin bringt, wo ich hinwollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wenn sie selbstfahrende Autos erfinden, werden sie die Leute einfach ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Das wei&amp;szlig;t du doch, oder?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, sagte mein Freund zu mir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte keine Antwort f&amp;uuml;r ihn, denn er hatte recht. Es gab nie eine Chance, dass eine Strafgesellschaft wie die USA selbstfahrende Autos als etwas anderes entwickeln w&amp;uuml;rde als eine Erweiterung der sozialen Kontrolle und der Strafjustiz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also schrieb ich eine Geschichte dar&amp;uuml;ber, verkaufte sie an Vice und versuchte seitdem, nicht zu viel dar&amp;uuml;ber nachzudenken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;auml;ter wurde diese Geschichte wahr.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2021 twitterte der &lt;em&gt;&amp;bdquo;The Onion&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Autor Alex Blechman:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=318,width=601,top=928.5,left=1627,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5260 --&gt;&lt;img alt=&quot;Der Screenshot zeigt den Tweet von Alex Blechman&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;center&gt;&lt;em&gt;Sci-Fi-Autor: In meinem Buch habe ich den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; als warnendes Beispiel erfunden.&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tech-Unternehmen: Endlich haben wir den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; aus dem klassischen Sci-Fi-Roman &amp;bdquo;Don&amp;rsquo;t Create The Torment Nexus&amp;ldquo; geschaffen.&lt;/em&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Seitdem ist &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zum Synonym f&amp;uuml;r die schrecklichen Dinge geworden, die Menschen (vor allem diejenigen, die Tech-Unternehmen leiten) tun und die von den schlimmsten dystopischen Vorstellungen von Science-Fiction-Autoren inspiriert zu sein scheinen.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Alex Blechman sprach konkret davon, wie Facebook seinen Namen in Meta &amp;auml;nderte und versuchte, das Metaversum zu entwickeln &amp;ndash; inspiriert vom Metaversum aus dem dystopischen Cyberpunk-Unternehmensroman &lt;i&gt;Snow Crash&lt;/i&gt; von Neil Stephenson. Ich denke, das &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-typischste Beispiel f&amp;uuml;r dieses Ph&amp;auml;nomen ist Palantir, das durch und durch b&amp;ouml;se &amp;Uuml;berwachungsunternehmen, benannt nach den Ger&amp;auml;ten, die von den durch und durch b&amp;ouml;sen B&amp;ouml;sewichten aus &lt;i&gt;Der Herr der Ringe&lt;/i&gt; verwendet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn wir ganz genau nehmen, halte ich das Waymo-Gef&amp;auml;ngnis-Taxi nicht f&amp;uuml;r einen echten &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Moment, denn ich bin nicht so &amp;uuml;berheblich zu glauben, dass selbstfahrende Taxis &amp;ndash; oder ihre F&amp;auml;higkeit, straff&amp;auml;llige Jugendliche in die H&amp;auml;nde der Polizei zu liefern &amp;ndash; von meinen Texten inspiriert wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen habe ich mich einfach als hellsichtig erwiesen, und zwar nicht auf eine Art, die sich gut anf&amp;uuml;hlt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich will den &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was w&amp;auml;re, wenn wir stattdessen alle Hron aufbauen w&amp;uuml;rden, aus Margaret Killjoys erfolgreichem utopischem Roman aus einer fiktiven Welt, &lt;i&gt;Please Build the Country of Hron&lt;/i&gt;? (Na ja, eigentlich hei&amp;szlig;t er &lt;a href=&quot;https://www.akpress.org/countryofghosts.html&quot;&gt;A Country of Ghosts&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Wir rutschen immer schneller in einen Albtraum, den niemand &amp;ndash; au&amp;szlig;er den Machthabern &amp;ndash; will. Wir wollen keine Flock-Kameras, die jede unserer Bewegungen verfolgen. Wir wollen unser Denken nicht einer aufgeblasenen Autovervollst&amp;auml;ndigung &amp;uuml;berlassen, die &lt;a href=&quot;https://futurism.com/future-society/anthropic-destroying-books&quot;&gt;&lt;u&gt;die B&amp;uuml;cher dieser Welt zerst&amp;ouml;rt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wollen den Klimawandel bek&amp;auml;mpfen. Wir sehen St&amp;auml;dte in Flammen oder unter Wasser, und manchmal sind das unsere eigenen St&amp;auml;dte. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich und Spanien eine Drittelmillion Menschen durch die dortigen Br&amp;auml;nde vertrieben, und entweder du oder jemand, den du kennst, hat diesen Sommer bereits miterlebt, wie das Stromnetz unter der Last von Hitzewellen und Hitzekuppeln zu k&amp;auml;mpfen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bewegung gegen Rechenzentren ist wahrscheinlich die Bewegung, die am ehesten in der Lage ist, uns &amp;uuml;ber kulturelle Grenzen hinweg in diesem Land zu vereinen. W&amp;auml;hrend die traditionellen Medien mit dem kometenhaften Aufstieg von Rechenzentren und KI als Infrastruktur prahlen, w&amp;uuml;rden wir alle es lieber sehen, wenn diese Anstrengungen in die Nachr&amp;uuml;stung von Wohngeb&amp;auml;uden f&amp;uuml;r Energieeffizienz, K&amp;uuml;hlung und Rauchfilterung flie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rden. Denn &lt;em&gt;&amp;bdquo;w&amp;auml;re es nicht toll, wenn eine Website dir ein kleines Lied vorsingen k&amp;ouml;nnte&amp;ldquo;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;hlt sich im Moment viel weniger wichtig an als &lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich m&amp;ouml;chte nicht zusehen m&amp;uuml;ssen, wie meine Liebsten am Rauch der Waldbr&amp;auml;nde ersticken.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die einzige stromfressende Infrastruktur, &amp;uuml;ber die wir uns gerade Gedanken machen m&amp;uuml;ssen, ist die Klimaanlage.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu habe ich nicht viel zu sagen, was &amp;uuml;ber eine Aneinanderreihung von Schimpfw&amp;ouml;rtern hinausgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und unsere Autos sollten uns nicht ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Ich w&amp;uuml;nschte, wir k&amp;ouml;nnten selbstfahrende Autos haben, aber der Strafvollzugsstaat und der Kapitalismus sind der Grund, warum wir keine sch&amp;ouml;nen Dinge haben k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin nicht gegen Technologie, zumindest nicht im abstrakten Sinne. Aber Technologie ist nicht neutral; sie wird innerhalb von Gesellschaften entwickelt und umgesetzt. Die urspr&amp;uuml;nglichen Ludditen hassten nicht die Idee von Maschinen, sie hassten die Vorstellung, dass ihre Lebensgrundlage durch Maschinen zerst&amp;ouml;rt wurde. Textilarbeiter hatten zuvor in H&amp;auml;uschen gearbeitet &amp;ndash; einer buchst&amp;auml;blichen Heimindustrie &amp;ndash;, wurden aber pl&amp;ouml;tzlich zu ersetzbaren R&amp;auml;dchen im industriellen Getriebe der St&amp;auml;dte. Es ist nicht so, dass alle Arbeiter ihre Jobs verloren h&amp;auml;tten, sondern dass ihre Arbeit von der W&amp;uuml;rde des Handwerks in das Elend der industriellen Produktion abglitt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und heute Morgen &lt;a href=&quot;https://www.nytimes.com/interactive/2026/07/29/technology/ai-chips-data-center-boom.html&quot;&gt;&lt;u&gt;zitierte die New York Times&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; einen KI-Arsch, der meinte, KI werde &amp;bdquo;das Zehnfache der industriellen Revolution mit zehnfacher Geschwindigkeit&amp;ldquo; bringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun bin ich gl&amp;uuml;cklicherweise ein kleiner KI-Optimist. Das hei&amp;szlig;t, ich glaube, dass sie zusammenbrechen und scheitern wird, anstatt diese gewaltigen, weltver&amp;auml;ndernden Dinge zu vollbringen, die keiner von uns will. Wahrscheinlich wird sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Aber wenn nicht, nun, dann gibt es bereits jetzt eine Revolte, und diese Revolte wird wachsen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie auf dem &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bestehen, k&amp;ouml;nnen wir uns weigern, ihn zu bauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie ihn trotzdem bauen, k&amp;ouml;nnen wir ihn zerst&amp;ouml;ren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/when-they-insist-upon-the-torment&quot;&gt;&amp;bdquo;When They Insist Upon the Torment Nexus or: your car should not drive you to jail&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von Margaret Killjoy, 29. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
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    <category>klimawandel</category>
<category>künstliche intelligenz</category>
<category>palantir</category>
<category>torment nexus</category>
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    <title>Trauer und Wut nach Anschlag auf den CSD</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2300k.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2300k.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1083,top=680,left=1386,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5258 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von © Monika von Wegerer zeigt ein buntes Pappschild mit dem Text &amp;quot;Love conquers all&amp;quot; das auf vielen Blumen und Gedenkkerzen liegt.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2300k.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Mehrere Tausend Menschen versammelten sich am Sonntag auf dem Pariser Platz in Solidarit&amp;auml;t mit der queeren Community und um den Opfern und Betroffenen des Anschlags auf den CSD gemeinsam zu gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/trauer-und-wut-nach-anschlag-auf-den-csd/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Rande des Christopher Street Day war am Abend zuvor ein wei&amp;szlig;er Transporter im Tiergarten in eine Menschenmenge gefahren. Eine Frau wurde dabei get&amp;ouml;tet und 29 Menschen teils schwer verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den ganzen Tag &amp;uuml;ber legten Menschen Blumen nieder, z&amp;uuml;ndeten Kerzen an und umarmten sich. &amp;bdquo;In Trauer und Wut. In Solidarit&amp;auml;t. We keep on fighting, we will DANCE&amp;ldquo; steht auf einem Schild neben Blumen und Kerzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Redner*innen verurteilten scharf den vermutlich islamistischen Anschlag und dessen versuchte Vereinnahmung durch konservative und rechtsextreme Politiker*innen f&amp;uuml;r eine verst&amp;auml;rkt autorit&amp;auml;re, Muslim- und migrationsfeindliche Politik.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Der Angriff auf den CSD in Berlin war kein &amp;bdquo;Angriff auf die offene Gesellschaft&amp;ldquo;, pace S&amp;ouml;der. Es war ein Angriff auf queeres Leben, wie sie von rechten, queerfeindlichen und klerikalfaschistischen Kr&amp;auml;ften auf der Welt zunehmen&amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://steady.page/de/friedlichesabotage/posts/26953f8b-e026-4814-bb47-5d54ee91c2b1&quot; rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tadzio&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 17:10:00 +0200</pubDate>
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    <category>Anschlag</category>
<category>Berlin</category>
<category>CDS</category>
<category>Cristopher Street Day</category>
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    <title>92. Todestag von Nestor Machno</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14316-92.-Todestag-von-Nestor-Machno.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/nestormachno_1921.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=723,width=473,top=366,left=1051,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4002 --&gt;&lt;img alt=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Je mehr sich ein Mensch durch Reflexion seiner unterw&amp;uuml;rfigen Lage bewusst wird, desto emp&amp;ouml;rter wird er, und desto st&amp;auml;rker w&amp;auml;chst in ihm der anarchistische Geist der Freiheit, der Entschlossenheit und des Handelns. Das gilt f&amp;uuml;r jeden Einzelnen, ob Mann oder Frau, auch wenn er oder sie das Wort &amp;bdquo;Anarchismus&amp;ldquo; vielleicht noch nie zuvor geh&amp;ouml;rt hat...&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/nestor-machno/59-nestor-machno-1889-1935-biografie&quot;&gt;Nestor Machno&lt;/a&gt;, Der Kampf gegen den Staat und andere Aufs&amp;auml;tze.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 25. Juli 1934 starb Nestor Iwanowitsch Machno, Gr&amp;uuml;ndungsmitglied der Revolution&amp;auml;ren Aufstandsarmee der Ukraine w&amp;auml;hrend der Russischen Revolution von 1917, im Alter von 44 Jahren im Exil in Paris an Tuberkulose. Seine Miliz, die als Machnowisten bezeichnet wurde, besiegte die konterrevolution&amp;auml;re Wei&amp;szlig;e Armee von General Denikin, richtete Antisemiten hin und verteilte Land und Macht an die Arbeiter und Bauern. Nachdem sie von den Bolschewiki verraten worden waren, versuchten sie anschlie&amp;szlig;end, die Revolution in der Ukraine gegen die Rote Armee zu verteidigen, bis sie schlie&amp;szlig;lich von einer &amp;uuml;berm&amp;auml;chtigen Streitmacht &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Makhno nimmt in der Geschichte des Anarchismus einen besonderen Platz ein. In den Gebieten, die die Aufst&amp;auml;ndischen der Anarchistischen Schwarzen Armee verteidigten, lebten von 1918 bis 1921 Millionen von Menschen in einer staatenlosen Gesellschaft. Er zeigte, wie es m&amp;ouml;glich ist, sich allen Formen von Hierarchie und Unterdr&amp;uuml;ckung zu widersetzen und in einer v&amp;ouml;llig freien, kooperativen Gesellschaft zu leben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Emma Goldman zufolge &lt;em&gt;&amp;bdquo;war es Makhnos Ziel, im S&amp;uuml;den eine libert&amp;auml;re Gesellschaft zu errichten, die als Vorbild f&amp;uuml;r ganz Russland dienen sollte&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Interessanterweise merkte Trotzki einmal an, dass er und Lenin mit dem Gedanken gespielt h&amp;auml;tten, Makhno zu diesem Zweck das Gebiet zu &amp;uuml;berlassen, doch das Vorhaben scheiterte, als in der Ukraine K&amp;auml;mpfe zwischen den anarchistischen Guerillas und den bolschewistischen Truppen ausbrachen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;*Es ist bemerkenswert, dass eine Reihe von Veteranen seiner Aufst&amp;auml;ndischen Armee 1936 tats&amp;auml;chlich in die Durruti-Kolonne ging, um dort zu k&amp;auml;mpfen. Wie passend also, dass spanische CNT-Genossen finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung leisteten, als Machno todkrank an Tuberkulose in einem Pariser Krankenhaus lag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Nestor Machno &amp;ndash; &lt;a href=&quot;https://theanarchistlibrary.org/library/nestor-makhno-the-anarchist-revolution&quot;&gt;Die anarchistische Revolution:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Keine politischen Parteien, keine Diktaturen, kein Staat, Arbeiterr&amp;auml;te an der Basis &amp;hellip; Machnowia: Aufbau des Anarchismus im B&amp;uuml;rgerkrieg. Dieses Video ist eine Geschichte des freien Gebiets in der Ukraine w&amp;auml;hrend des russischen B&amp;uuml;rgerkriegs, das manchmal als Machnowia oder Machnowtschina bezeichnet wird. Es handelte sich um eine riesige anarchistische Region in der Ukraine, an der Millionen von Menschen beteiligt waren und die von der Schwarzen Armee verteidigt wurde:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZmncVmrt1ko?si=VOoJpKQMoQCcNru_&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>Nestor Machno</category>
<category>Ukraine</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
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<item>
    <title>25. Jahrestag des Mordes an Carlo Giuliani: Was geschah wirklich am Piazza Alimonda -  Quale verita' per piazza Alimonda?</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14312-25.-Jahrestag-des-Mordes-an-Carlo-Giuliani-Was-geschah-wirklich-am-Piazza-Alimonda-Quale-verita-per-piazza-Alimonda.html</link>
            <category>Agenten</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1516 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Carlo Giuliani&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Am 20. Juli 2001 starteten die Carabinieri und weitere Ordnungskr&amp;auml;fte w&amp;auml;hrend der Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua 2001 eine Reihe von Attacken, die mit dem Angriff auf den genehmigten Demonstrationszug in der Via Tolemaide endeten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letztere Attacke schnitt den 15.000 DemonstrantInnen jeden Fluchtweg ab. Dies war der Beginn der Ereignisse auf der Piazza Alimonda, die zum Mord an Carlo Giuliani f&amp;uuml;hrten und zum Beispiel auch in der Dokumentation &amp;quot;Gipfelst&amp;uuml;rmer - die blutigen Tage von Genua&amp;quot; behandelt werden. Offen sind immer noch folgende Fragen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Ist es m&amp;ouml;glich, dass ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in Panik geraten sind, in das Gesicht eines Jungen zielen, der sich in 4 Metern Entfernung befindet, ihn danach zweimal &amp;uuml;berfahren und dann innerhalb von nur 7 Sekunden verschwinden?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Kann ein M&amp;uuml;llcontainer einen Defender blockieren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum greifen die Kollegen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Metern befinden, erst ein, nachdem sich die Trag&amp;ouml;die bereits ereignet hat?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Der Feuerl&amp;ouml;scher: Waffe oder Schutzschild?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum bleibt die Waffe auch als die Gefahr bereits vorbei war, auf die DemonstrantInnen gerichtet?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Weshalb wurde der erste Schuss nicht in die Luft abgegeben?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum tauchen erst nach 6 Monaten vorher verschwundene Patronenh&amp;uuml;lsen und Pistolen auf?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Giuliano Giuliani ist der Vater von Carlo. Er rekonstruiert in der Dokumentation die letzten Minuten des Geschehens und widerlegt die offizielle Darstellung der Staatsanwaltschaft anhand von Fotos und Videosequenzen, die in dem Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Sch&amp;uuml;tzen verwendet wurden. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt, der angebliche Todessch&amp;uuml;tze wegen Notwehr freigesprochen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Film ist aber nicht nur der Versuch einer detaillierten Rekonstruktion der Todesumst&amp;auml;nde seines Sohnes. Er ist gleichzeitigcarlo giuliani,g8,g8 gipfel,genua,mord,politische rechte eine Anklage gegen Polizei und Justiz, die mit allen Mitteln versucht haben, die Sicherheitskr&amp;auml;fte von jeder Verantwortung f&amp;uuml;r Carlos Tod freizusprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XfDp5fCd1WY&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;Deutschsprachige Version:&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/PXCNSavCCmU&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dcFWkUP6gQo&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/R7PJSgxz7j8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/JRvpeQqh2Vc&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 22:45:00 +0200</pubDate>
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    <category>carlo giuliani</category>
<category>g8</category>
<category>g8 gipfel</category>
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    <title>Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
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            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;p&gt;In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zuf&amp;auml;llig auf eine verlassene Goldmine stie&amp;szlig;. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen &amp;ndash; sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuh&amp;auml;ufen, subtiler vor &amp;ndash; oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite k&amp;auml;mpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=735,width=975,top=720,left=1440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5248 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von Olaf Tausch zeigt die Ruinen der Arbeitersiedlung von Deir el-Medina („Kloster der Stadt“), altägyptisch Set Maat („Platz der Wahrheit“), in Theben-West bei Luxor, Ägypten&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Arbeitersiedlung von Deir el-Medina (&amp;bdquo;Kloster der Stadt&amp;ldquo;), alt&amp;auml;gyptisch Set Maat (&amp;bdquo;Platz der Wahrheit&amp;ldquo;), in Theben-West bei Luxor, &amp;Auml;gypten
&lt;p&gt;Foto: Olaf Tausch&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lizenz: &lt;https: 3.0=&quot;&quot; by=&quot;&quot; creativecommons.org=&quot;&quot; licenses=&quot;&quot;&gt;CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons&lt;/https:&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine bin&amp;auml;re Angelegenheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte besch&amp;auml;ftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deir_el-Medina&quot;&gt;Deir el-Medina&lt;/a&gt; in &amp;Auml;gypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr &amp;auml;hnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Stra&amp;szlig;en, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Beh&amp;ouml;rden, in denen sie eine Behebung ihrer Missst&amp;auml;nde forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den fr&amp;uuml;hesten Schriftst&amp;uuml;cken der Geschichte geh&amp;ouml;rten Arbeitszeitnachweise f&amp;uuml;r Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge f&amp;uuml;r ihre Familien bauen wollten statt f&amp;uuml;r die Pharaonen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin mit der festen &amp;Uuml;berzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst &amp;uuml;ber die rund dreitausendj&amp;auml;hrige Geschichte des &amp;bdquo;alten&amp;ldquo; &amp;Auml;gyptens hinweg haben wir keine Beweise daf&amp;uuml;r, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gr&amp;auml;ber f&amp;uuml;r die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die sp&amp;auml;teren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr W&amp;uuml;rde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von B&amp;uuml;rgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit f&amp;uuml;r den Staat verrichteten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Arbeit wird selten als &amp;bdquo;Zwangsarbeit&amp;ldquo; bezeichnet, obwohl sie erzwungen wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Lohnarbeit wird selten als Zwangsarbeit bezeichnet. Obwohl ich beim Lesen immer wieder auf Kolonialherrscher sto&amp;szlig;e, die &amp;bdquo;Grundsteuern&amp;ldquo; f&amp;uuml;r ihre Untertanen einf&amp;uuml;hrten, um Subsistenzbauern in den Arbeitsmarkt zu dr&amp;auml;ngen. Das wurde besonders im Industriezeitalter &amp;uuml;blich, als Herrscher (ob demokratisch oder nicht) wollten, dass mehr Menschen in St&amp;auml;dten lebten und in Fabriken arbeiteten. Grundsteuern wurden auf winzige Landbesitze erhoben, damit die Menschen nicht au&amp;szlig;erhalb der Marktwirtschaft existieren konnten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im alten &amp;Auml;gypten gab es Sklaverei. Sie war bei weitem nicht so ausgepr&amp;auml;gt wie im antiken Griechenland oder vor allem im antiken Rom (das eine Sklavengesellschaft war, die die Welt gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils eroberte, um mehr Menschen zu versklaven und so die Wirtschaft im kolonialen Kern anzukurbeln), aber es gab im alten &amp;Auml;gypten Menschen, die andere Menschen besa&amp;szlig;en. Wenn es Menschen gibt, die regelrecht als Eigentum betrachtet werden, f&amp;auml;llt es leicht, Fronarbeit im Vergleich dazu als &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; oder sogar &amp;bdquo;freiwillig&amp;ldquo; anzusehen. Die Bauarbeiter in Deir el-Medina waren nat&amp;uuml;rlich noch freier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In mancher Hinsicht scheinen sie freier zu sein als wir heute. Ich kenne nicht viele Leute, die sich von der Arbeit freistellen lassen k&amp;ouml;nnen, weil sie lieber etwas anderes machen w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber was wir als ihren &amp;bdquo;Lohn&amp;ldquo; bezeichnen, l&amp;auml;sst sich vielleicht besser als &amp;bdquo;Rationen&amp;ldquo; verstehen. Das war Hunderte von Jahren vor dem Aufkommen des Geldes, und die Arbeiter wurden mit Getreide, Gem&amp;uuml;se und Fisch bezahlt. Sie wurden mit Ton f&amp;uuml;r ihre T&amp;ouml;pfe und &amp;Ouml;l f&amp;uuml;r ihre Lampen bezahlt. Sie wurden mit dem N&amp;ouml;tigsten zum Leben bezahlt. Die meisten von ihnen hatten Nebenjobs und stellten Grabbeigaben her, um sie nebenbei im nahegelegenen Theben (nicht das griechische Theben, sondern das &amp;auml;gyptische) zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie streikten nur als Reaktion auf Lohndiebstahl &amp;ndash; ein Verbrechen, das &lt;a href=&quot;https://www.epi.org/publication/employers-steal-billions-from-workers-paychecks-each-year/&quot;&gt;&lt;u&gt;heute nur allzu h&amp;auml;ufig vorkommt.&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf seltsame Weise f&amp;uuml;hlt es sich fast ehrlicher an, mit Rationen bezahlt zu werden. Das waren einige der bestbezahlten und angesehensten Facharbeiter ihrer Zeit &amp;ndash; jene, denen man anvertraute, (im Flie&amp;szlig;bandstil) die Gr&amp;auml;ber der m&amp;auml;chtigsten Herrscher des Landes zu errichten, zu schm&amp;uuml;cken und auszustatten. Und sie wurden so bezahlt: &amp;bdquo;Ihr habt das, was ihr zum &amp;Uuml;berleben braucht.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heutzutage k&amp;auml;mpfen die Menschen mit allen Mitteln um einen existenzsichernden Lohn, um einen Geldbetrag, der verhindert, dass man untergeht. Die meisten Menschen &amp;bdquo;kommen nicht voran&amp;ldquo;. Die meisten Menschen &amp;bdquo;bauen keinen Reichtum auf&amp;ldquo; &amp;ndash; au&amp;szlig;er vielleicht f&amp;uuml;r den Ruhestand, um die Mittel zu haben, weiterzuleben, wenn ihr K&amp;ouml;rper die Arbeit nicht mehr mitmacht. Die meisten Menschen versuchen, ihre Schulden abzubezahlen. Die &amp;Auml;rmsten leben auf der Stra&amp;szlig;e. Die Gl&amp;uuml;cklicheren wohnen in H&amp;auml;usern, die Vermietern geh&amp;ouml;ren. Noch gl&amp;uuml;cklicher bist du, wenn dein Haus der Bank geh&amp;ouml;rt, bis du kurz vor dem Ruhestand stehst. Ein Haus, das dir vollst&amp;auml;ndig geh&amp;ouml;rt, gilt als Zeichen unglaublichen Reichtums. Der Ort, an dem du lebst, geh&amp;ouml;rt dir. Das sollte keine so hohe H&amp;uuml;rde sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin &amp;uuml;berzeugt, dass die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit flie&amp;szlig;ender und vager ist, als wir denken. Im alten &amp;Auml;gypten verkauften sich manche Menschen (und, da es sich um ein vererbbares Merkmal handelte, auch ihre Kinder) in die Sklaverei, um erdr&amp;uuml;ckende Armut zu vermeiden. Ich habe gelesen, dass dies auch im antiken Griechenland geschah, und meist wird es als eine fast herzerw&amp;auml;rmende Praxis dargestellt. Schlie&amp;szlig;lich konnte die griechische Sklaverei nicht &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; schlimm sein, wenn sich die Menschen aus freiem Willen daf&amp;uuml;r entschieden haben &amp;ndash; so lautet der Subtext. In den apologetischsten Texten wird es fast wie ein unbezahltes Praktikum dargestellt. Es stimmt, dass es manchmal, an manchen Orten, ein Weg zu einer begrenzten sozialen Mobilit&amp;auml;t war, sich in die Sklaverei zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im extremsten Fall, von dem ich gelesen habe, scheint es, als h&amp;auml;tten Menschen im alten &amp;Auml;gypten manchmal &lt;a href=&quot;https://blogs.nature.com/houseofwisdom/2013/01/voluntary-slavery-ancient-egyptians-paid-a-monthly-fee-to-become-temple-slaves.html&quot;&gt;&lt;u&gt;eine monatliche Geb&amp;uuml;hr gezahlt, um&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; als Tempelsklaven aufgenommen zu werden &amp;ndash; vermutlich gingen sie einem Zweitjob nach, um sich die M&amp;ouml;glichkeit zu erkaufen, unbezahlt und unfrei f&amp;uuml;r diesen oder jenen Tempel zu arbeiten. Wahrscheinlich taten sie dies, um &amp;bdquo;freiwillige&amp;ldquo; Fronarbeit zu vermeiden, die noch gef&amp;auml;hrlicher und elender war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Amerika nat&amp;uuml;rlich arbeiten die Menschen von Job zu Job, um nicht in eine Verzweiflung zu geraten, die zu einem Leben in Kriminalit&amp;auml;t f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnte, und wir haben sogar einen ganzen Zusatzartikel in unserer Verfassung, der es ausdr&amp;uuml;cklich erlaubt, Menschen, die bei einer Straftat erwischt werden, zu unbezahlter Arbeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Je mehr ich &amp;uuml;ber Geld und Arbeit in der antiken Vergangenheit lese, desto mehr bin ich davon &amp;uuml;berzeugt, dass unser modernes Verst&amp;auml;ndnis von Arbeit als etwas, das &amp;bdquo;wirtschaftliche Freiheit&amp;ldquo; gew&amp;auml;hrt, nur eine vor&amp;uuml;bergehende Erscheinung ist, vielleicht sogar eine Verirrung. Es scheint, als h&amp;auml;tten die meisten Menschen in der &amp;bdquo;zivilisierten&amp;ldquo; Welt im Laufe der Geschichte einfach nach einer M&amp;ouml;glichkeit gesucht, am Leben zu bleiben, und unter der Schirmherrschaft der M&amp;auml;chtigen zu leben, war schon immer eine Option, f&amp;uuml;r die sich viele von ihnen entschieden haben (oder zu der sie gezwungen wurden). Entweder bist du selbst m&amp;auml;chtig oder du suchst dir jemanden, der m&amp;auml;chtig ist, damit du in Sicherheit bist und zu essen hast.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen heute noch &amp;Uuml;berreste davon. Das Priestertum, das Milit&amp;auml;r. Sekten. Viele Menschen sind verst&amp;auml;ndlicherweise froh, weniger Verantwortung f&amp;uuml;r sich selbst, ihre Bed&amp;uuml;rfnisse und ihre Entscheidungen tragen zu m&amp;uuml;ssen. Nicht, weil sie willensschwach sind, nicht, weil sie keine verantwortungsbewussten Menschen sind, sondern weil die zivilisierte Welt offenbar auf Unfreiheit aufgebaut wurde, darauf, Menschen in wirtschaftliche Abh&amp;auml;ngigkeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die meisten von uns, die nicht selbstst&amp;auml;ndig oder in genossenschaftlichen Strukturen arbeiten, sind unsere Arbeitspl&amp;auml;tze kleine Tyranneien mit strengen Hierarchien. Es ist gut, dass wir diese Jobs verlassen und nach Feierabend zu Hause &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; sein k&amp;ouml;nnen (abgesehen von der Unfreiheit, die Kr&amp;auml;fte wie das Patriarchat dem h&amp;auml;uslichen Bereich auferlegen), aber es ist seltsam, dass wir unseren eigenen v&amp;ouml;lligen Mangel an Handlungsf&amp;auml;higkeit in der Arbeitswelt akzeptieren.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im England des 18. Jahrhunderts gab es unter den Reichen einen Trend, Zier-Einsiedler zu halten. Es gab keinen besseren Beweis f&amp;uuml;r Reichtum, als einen Mann mit langem Bart und spitzem Hut zu ern&amp;auml;hren, zu kleiden und unterzubringen, der in deinem Garten leben und deine G&amp;auml;ste unterhalten konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als ich zum ersten Mal davon las, war ich eine mittellose Autorin, die in einem Minivan lebte, und ich dachte mir: &amp;bdquo;Daf&amp;uuml;r w&amp;uuml;rde ich mich sofort melden.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die fr&amp;uuml;he Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten entstand im Zuge der Abschaffung der Sklaverei, und viele dieser Arbeiteraktivisten sahen sich in derselben Tradition wie die Abolitionisten. Lucy Parsons, die selbst auf eher traditionelle Weise als Sklavin geboren wurde, schrieb oft dar&amp;uuml;ber, wie die &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; die Leibeigenschaft abgel&amp;ouml;st hatte. Einige wohlhabende Abolitionisten aus dem Norden hatten offen zugegeben, dass ihr Problem mit der Sklaverei darin bestand, dass sie f&amp;uuml;r die industrielle Produktion ungeeignet war und dass es billiger war, Menschen L&amp;ouml;hne zu zahlen, als sie zu besitzen und f&amp;uuml;r ihr Wohlergehen verantwortlich zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es f&amp;uuml;r uns Antikapitalisten nicht f&amp;uuml;r sinnvoll, die Lohnarbeit wieder als &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; zu bezeichnen, denn die Schrecken der rassistisch gepr&amp;auml;gten amerikanischen Sklaverei d&amp;uuml;rfen niemals heruntergespielt werden. In einer Welt mit einer Geschichte voller Sklaverei &amp;ndash; und verschiedener Formen der Unfreiheit &amp;ndash; war die rassistisch gepr&amp;auml;gte Leibeigenschaft in den USA ein einzigartiges &amp;Uuml;bel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es schon f&amp;uuml;r wichtig, dass wir unsere Jobs k&amp;uuml;ndigen k&amp;ouml;nnen, dass wir uns nach anderen umsehen k&amp;ouml;nnen. Das ist ein Grund, warum ein Begriff wie &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; f&amp;uuml;r mich hohl klingt. Echte Sklaverei gibt es nach wie vor, &amp;uuml;berall auf der Welt, und das ist kein Begriff, den ich gerne verw&amp;auml;ssern m&amp;ouml;chte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber Lohnarbeit ist immer noch Zwangsarbeit. Wir brauchen unseren Lebensunterhalt, um zu &amp;uuml;berleben. Ich habe meine Zwanziger damit verbracht, dem Geld den R&amp;uuml;cken zu kehren, und fand vor&amp;uuml;bergehende Freiheit, indem ich in verlassenen Geb&amp;auml;uden lebte und M&amp;uuml;ll a&amp;szlig;. Das war nicht nachhaltig. Mein Gesundheitsplan lautete &amp;bdquo;Werde nicht krank&amp;ldquo;, und ich h&amp;auml;tte auf keinen Fall eine Familie gr&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nnen. Ich st&amp;uuml;tzte mich stark auf zwei Sicherheitsnetze: Ich wohnte f&amp;uuml;r l&amp;auml;ngere Zeit bei anderen Anarchisten, die &lt;i&gt;tats&amp;auml;chlich&lt;/i&gt; Jobs hatten, und mir war auch bewusst, dass ich mich auf meine Familie verlassen konnte, die alle arbeiteten. Ich glaube nicht, dass ich auch nur halb so abenteuerlustig gewesen w&amp;auml;re, h&amp;auml;tte ich diese beiden Optionen nicht gehabt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freiheit ist ein Spektrum oder ein kompliziertes, mehrdimensionales Diagramm mit allen m&amp;ouml;glichen Positionen, die weder frei noch v&amp;ouml;llig unfrei sind. Wir m&amp;uuml;ssen verstehen, dass wir in vielerlei Hinsicht unfrei sind. Dass wir im Grunde immer noch nur Rationen zugeteilt bekommen. Man wird nicht reich &amp;ndash; nicht plutokratisch reich &amp;ndash;, wenn man f&amp;uuml;r einen Lohn arbeitet. Egal wie hoch der Lohn ist, egal welche Rationen man zugeteilt bekommt. Wir k&amp;ouml;nnten unser ganzes Leben lang f&amp;uuml;r das Hundertfache der Rationen unserer Mitmenschen arbeiten und w&amp;uuml;rden trotzdem keine Milliard&amp;auml;re werden. Milliard&amp;auml;r wird man nur, indem man den von anderen Menschen erzeugten Reichtum absch&amp;ouml;pft, indem man andere Menschen weniger frei macht.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Ich m&amp;ouml;chte Freiheit lieber gar nicht als statischen Zustand verstehen. Freiheit ist kein Mangel an Einschr&amp;auml;nkungen, sondern etwas, das wir einander schenken. Freiheit ist eine Beziehung zwischen Menschen. (Diese Idee habe ich von meinem Freund Ben, der sie wahrscheinlich von Kropotkin oder einem anderen l&amp;auml;ngst verstorbenen Anarchisten hat.) Wir schenken einander Freiheit, indem wir f&amp;uuml;reinander sorgen. Meine anarchistischen Freunde haben mir Freiheit geschenkt, als sie mir eine Unterkunft gaben, und jetzt tue ich dasselbe f&amp;uuml;r andere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir schenken einander Freiheit, wenn wir lernen, Konflikte untereinander zu entsch&amp;auml;rfen, wenn wir lernen, Menschen in ihrer ganzen Vielfalt zu akzeptieren, wenn wir lernen, auf die Bed&amp;uuml;rfnisse des anderen einzugehen. Wenn ich so gut wie m&amp;ouml;glich f&amp;uuml;r mich selbst sorge, schenke ich den Menschen um mich herum mehr Freiheit. Wenn andere sich um mich k&amp;uuml;mmern, geben sie mir diese Freiheit zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In gewisser Weise sind die Plutokraten dieser Welt am wenigsten frei, weil sie nie die M&amp;ouml;glichkeit haben, mit den Menschen um sie herum auf Augenh&amp;ouml;he zu interagieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich versuche nicht, ihnen Mitleid entgegenzubringen. Ihre Lebensweise muss zerst&amp;ouml;rt werden, wenn der Rest von uns &amp;uuml;berhaupt eine Chance auf eine lebenswerte Welt haben soll, geschweige denn auf so etwas wie echte Freiheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber sch&amp;ouml;n, sich daran zu erinnern, dass Arbeitsk&amp;auml;mpfe und Tarifverhandlungen so alt sind wie die Lohnarbeit (und dass Lohndiebstahl so alt ist wie die L&amp;ouml;hne selbst).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als der &amp;auml;gyptische Staat ins Wanken geriet (wie schon so oft in seiner 5000-j&amp;auml;hrigen Geschichte, da &amp;Auml;gypten das &amp;auml;lteste Land der Welt ist), begannen dieselben streikenden Arbeiter in Deir el-Medina, sich mit bewaffneten Au&amp;szlig;enstehenden zu verb&amp;uuml;nden, um die Gr&amp;auml;ber zu pl&amp;uuml;ndern. Das ist ein Grund daf&amp;uuml;r, warum die Grabr&amp;auml;uber aus Europa gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils leere Grabst&amp;auml;tten vorfanden, als sie mit ihrer systematischen Pl&amp;uuml;nderung &amp;Auml;gyptens begannen &amp;ndash; das &amp;auml;gyptische Volk, die Arbeiter, hatte sich seinen eigenen vergrabenen Reichtum schon Tausende von Jahren zuvor zur&amp;uuml;ckgeholt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Ich w&amp;uuml;rde diesen Teil gerne ganz sch&amp;ouml;n und rosig darstellen, aber soweit ich das beurteilen kann, haben sich die Arbeiter bei diesen Pl&amp;uuml;nderungen mit korrupten Kreisen der Regierung zusammengetan. Ich bin nicht sachkundig genug, um dir zu sagen, ob dieser Reichtum seinen Weg zu den arbeitenden Menschen &amp;Auml;gyptens gefunden hat oder nicht &amp;ndash; nur, dass er den toten Monarchen von ihrem eigenen Volk nicht allzu lange nach der Bestattung wieder abgenommen wurde.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es macht mir nichts aus, dass Freiheit auf einem Spektrum (oder einem Feld) existiert. Es macht mir nichts aus, dass es ein Kampf ist, den wir schon immer gef&amp;uuml;hrt haben und immer f&amp;uuml;hren werden. Wir werden vielleicht nie gewinnen, nicht vollst&amp;auml;ndig, nicht dauerhaft, aber wir werden auch nie verlieren. Denn durch den Kampf bauen wir diese Beziehungen der Freiheit auf. Durch den Kampf gewinnen wir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-workers-and-the-tombs-of-the&quot;&gt;&amp;bdquo;The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 15. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:58:00 +0200</pubDate>
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    <category>Ägypten</category>
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    <title>Rheinmetall stoppen. Wedding ohne Waffen, gemeinsam gegen Krieg!</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2297u-1200x800.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5246 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von © heba zeigt eine Demonstration vor Fabrikhallen mit einem Fronttransparent auf dem der Text &amp;quot;Deutsche Waffen deutsches Geld morden mit in aller Welt&amp;quot; sowie das Logo von &amp;quot;Rheinmetall entwaffnen&amp;quot; zu lesen ist. links im Vordergrund ein Polizist mit Sonnenbrille, der Richtung Demo schaut, hinter dem Transparent sind einige Menschen sowie eine Palästina Fahne zu sehen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; heba / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Mehrere tausend Menschen protestierten am 11. Juli 2026 gegen den Start der R&amp;uuml;stungsproduktion bei Rheinmetall im Wedding. Im ehemaligen Pierburg-Werk an der Scheringstra&amp;szlig;e soll ab diesem Sommer wieder Artilleriemunition vom Band laufen &amp;ndash; zum ersten Mal seit 1945 in Berlin. Die Demonstration war Teil von Aktionstagen vom 10.- bis zum 12. Juli mit einem antimilitaristischen Protestcamp im Humboldthain, Kundgebungen vor dem Jobcenter, dem Rheinmetall-Werk und dem DRK-Klinikum in Berlin-Mitte sowie weiteren spontanen Protestaktionen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-stoppen-wedding-ohne-waffen/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Demonstration &amp;bdquo;Wedding ohne Waffen &amp;ndash; gemeinsam gegen Krieg&amp;ldquo;, die am Gesundbrunnen startete, hatte das &amp;bdquo;Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion&amp;ldquo;, bestehend aus &amp;uuml;ber 30 Gruppen, aufgerufen. Die Polizei hielt den Zug wiederholt auf und &amp;auml;nderte spontan die Route. Schon zu Beginn mussten die Auflagen grundlos ein zweites Mal verlesen werden. Sp&amp;auml;ter lie&amp;szlig; die Polizei die Demo mehr als 30 Minuten nicht weiter, bis Regen- und Sonnernschirme im Antifa-Block eingepackt wurden. Die Teilnehmer*innen lie&amp;szlig;en sich davon nicht beeindrucken und zogen mit viel Power durch den Wedding in Richtung des Rheinmetall-Werks.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unser Kiez braucht bezahlbare Mieten und Lebensmittel, gute Sozial- und Gesundheitsvorsorge und echte M&amp;ouml;glichkeiten zur Beteiligung. Wir verlangen den Erhalt der Arbeitspl&amp;auml;tze im Wedding durch die Umstellung auf eine Produktion, die unsere tats&amp;auml;chlichen Bed&amp;uuml;rfnisse decken w&amp;uuml;rde. Wir fordern: 500 Milliarden f&amp;uuml;r Gesundheit, Bildung und Soziales!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen f&amp;uuml;r Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser t&amp;ouml;dlichen Produktion hier und &amp;uuml;berall in den Weg stellen. Vielf&amp;auml;ltige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen: Geld f&amp;uuml;r den Kiez, statt Waffen f&amp;uuml;r den Krieg! Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung! Der Kampf geht weiter &amp;ndash; schlie&amp;szlig;t euch uns an!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage&quot; rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufruf zu den Aktionstagen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-entwaffnen/&quot;&gt;Rheinmetall entwaffnen&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/ostermarsch-2026/&quot;&gt;Ostermarsch 2026&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1904&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statement zu den Aktionstagen (Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/blaupause-wedding-ueberall-in-deutschland-wo-sich-der-militarismus-breitmacht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktionstage gegen Waffenproduktion und Krieg im Wedding (Gewerkschaftliche Linke)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.labournet.de/branchen/fahrzeug/zeitenwende-als-geldsegen-fuer-die-ruestungsindustrie-diese-firmen-profitieren/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Zeitenwende&amp;ldquo; als Geldsegen f&amp;uuml;r die R&amp;uuml;stungsindustrie (Dossier beim labournet)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201013.antimilitarismus-aktivisten-blockieren-rheinmetall-fabrik-in-wedding.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktivisten blockieren Rheinmetall-Fabrik im Wedding (nd, 9.7.2027)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Aktionstage-gegen-Ruestungsfirma/!6194684/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Wir blockieren alles!&amp;ldquo; (taz, 12.7.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:22:00 +0200</pubDate>
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    <category>Rheinmetall</category>
<category>Rheinmetall entwaffnen</category>
<category>Wedding</category>
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    <title>Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel: Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer</title>
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            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Kommunales</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
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            <category>Stuttgart 21</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; so Alexander Schauenburg vom Klima - und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=550,top=930,left=1652.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5244 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die Silouette einer demonstrierende Menschenmenge mit dem darübergelegten Text &amp;quot;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&amp;quot; sowie den angedeuteten Transparenten mit dem Text &amp;quot;Kopf bleibt oben&amp;quot; und &amp;quot;Umstieg 21&amp;quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine &lt;em&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Einsatzlage&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, z&amp;auml;hlte das Robert-Koch-Institut schon &amp;uuml;ber 5000 Hitzetote bundesweit. Einen &amp;uuml;berproportionalen Anteil daran d&amp;uuml;rften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und z&amp;auml;hlt daher laut Stadtklimatologie. &lt;em&gt;&amp;bdquo;zu den niederschlags&amp;auml;rmsten Gegenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg&amp;ldquo;. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern &amp;bdquo;gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit &amp;uuml;ber 30&amp;deg;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so hei&amp;szlig;t es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralit&amp;auml;t bis 2035 verpflichtete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz - und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, m&amp;uuml;ssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langj&amp;auml;hrigen klimapolitischen Vers&amp;auml;umnisse zu sch&amp;uuml;tzen &amp;ndash; und vor allem nicht noch &amp;Ouml;l ins Feuer zu gie&amp;szlig;en mit kontraproduktiven Ma&amp;szlig;nahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch versch&amp;auml;rfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaW&amp;uuml;, der IBA 2027 u.a. l&amp;auml;ngst das Signal ausgeht: &lt;em&gt;&amp;bdquo;anders! bauen im Bestand&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&amp;ndash; Wege zur Bauwende (IBA 2027).&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kus_logo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=324,width=275,top=925.5,left=1790,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5242 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das KUS Logo zeigt die Erdkugel über dem blauen &amp;quot;K&amp;quot;, eine Baumsilouette über dem grünen &amp;quot;U&amp;quot; und das Wappentier der Stadt Stuttgart - ein sich aufbäumendes Pferd - über dem gelben &amp;quot;U&amp;quot;.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;309&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;N&amp;auml;chtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windstr&amp;ouml;mung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chtliche Abk&amp;uuml;hleffekte, wobei der st&amp;auml;rker abk&amp;uuml;hlende Gleisk&amp;ouml;rper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauh&amp;ouml;hen von 21 bis 30m w&amp;uuml;rden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauh&amp;ouml;hen von 24 bis 48m entsprechend st&amp;auml;rker. Windbewegungen in Bodenn&amp;auml;he kommen fast zum Erliegen, so ein leider unber&amp;uuml;cksichtigt gebliebenes Fachgutachen der Stadtklimatologie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, v&amp;ouml;llig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel l&amp;auml;nger bzw. f&amp;uuml;r immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsb&amp;uuml;ndnis die sofortige Umwidmung der Millionenbetr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzma&amp;szlig;mahnen f&amp;uuml;r die hitzebetroffene Bev&amp;ouml;lkerung und f&amp;uuml;r die Realisierung von Wohnbau im Bestand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusion&amp;auml;ren, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt w&amp;auml;re allein schon ein Gebot haush&amp;auml;lterischer Vernunft f&amp;uuml;r eine&lt;em&gt; &amp;bdquo;Stadt am Limit&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Er w&amp;auml;re auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts nach vorw&amp;auml;rts, indem ein Bahnhof mit Zukunft erm&amp;ouml;glicht w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage, konkret gem&amp;uuml;nzt auf das Thema W&amp;auml;rmewende, stellt KUS unterst&amp;uuml;tzt von vielen Verb&amp;auml;nden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten &amp;ndash; und zwar am Dienstag, den 14. Juli um 18h im Gro&amp;szlig;en Saal des Stuttgarter Rathauses&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;https://kus-stuttgart.de/themen/klima-und-umwelt/stuttgart-2035-klimaneutral/&quot;&gt;Stuttgart 2035 klimaneutral&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/pressemitteilungen/mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus/&quot;&gt;Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; und Klima- und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart, 12. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>rosensteinpark</category>
<category>stuttgart 21</category>
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    <title>50 Jahre Seveso-Katastrophe</title>
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            <category>And Justice for all</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=783,top=696,left=1536,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5234 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Gefahrgutschild für giftige Produkte- einen kahlen Baum im Hintergrund, verunreinigter Boden und einen Toten Fisch auf orangenem Hintergrund. Dazu der Text &amp;quot;50 Jahre Seveso Katastrophe&amp;quot; und der Verweis auf die Webseite mitwelt.org als Quelle&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild: Mitwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im italienischen Seveso wurde am 10. Juli 1976 in der Chemiefabrik Icmesa durch eine Explosion in einem Reaktor eine Giftgaswolke „freigesetzt“ (Neusprech) und dadurch eine der größten Chemiekatastrophen der europäischen Geschichte ausgelöst. Die Folgen für das norditalienische Städtchen Seveso und die umliegende Region waren verheerend. Neben anderen Stoffen entwichen große Mengen der hochgiftigen Dioxinverbindung TCDD in die Umwelt. Hochgiftiges Dioxin verseuchte ein 18 Quadratkilometer großes Gebiet, etwa 200 Menschen erlitten akute Vergiftungen (Chlorakne), zahllose Tiere verendeten. Erst acht Tage nach dem Unglück wurde die Fabrik geschlossen und das verseuchte Gebiet evakuiert. Icmesa war ein Tochterunternehmen von Givaudan, das wiederum zur Hoffmann-La-Roche-Gruppe gehörte. Die Schweizer Roche war verantwortlich für niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und marode Anlagen, die so in der Schweiz nicht möglich gewesen wären. Die Arbeitsbedingungen in der TCP-Produktion waren extrem schlecht, die Anlage veraltet und unzureichend gewartet. Hohe Gewinne in Niedrigsicherheitsländern eben ... Seveso war damals aus Sicht Schweizer Konzerne eine industrielle „Verschmutzungs-Oase“ in Kerneuropa. Heute sind diese „Verschmutzungs-Oasen“ nach Asien oder Afrika weitergezogen, und mit dem erfolgreichen Kampf der Marktlibertären gegen das Lieferkettengesetz werden solche Zustände auch weiterhin bestehen. (...)&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;https://www.scharf-links.de/debatte/detail-debatte/hintergrund-1976-2026-50-jahre-seveso-katastrophe&quot;&gt;Alex Mayer&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:03:00 +0200</pubDate>
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