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    <title>trueten.de - Umwelt</title>
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    <description>»Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.« Michail Bakunin</description>
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    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 10:10:47 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - Umwelt - »Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.« Michail Bakunin</title>
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    <title>In Erinnerung an Murray Bookchin</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
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            <category>Theorie</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5277 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt  Murray Bookchin in Burlington, Vermont USA, 1990, im Alter von 69 Jahren.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/500px-Murray_Bookchin_Burlington_Vermont_1990.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Murray Bookchin in Vermont, 1990&lt;/p&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Foto: Debbie Bookchin - &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=128907089&quot;&gt;Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Seine &amp;ouml;kologischen und kommunitaristischen Ideen sind nach wie vor einflussreich und umstritten&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Murray Bookchin war w&amp;auml;hrend der gesamten zweiten H&amp;auml;lfte des 20. Jahrhunderts eine der bedeutendsten Stimmen in der &amp;ouml;kologischen Debatte und verband tiefgreifendes philosophisches, anthropologisches und historisches Wissen einerseits mit brillanten politischen Einsichten andererseits. Seine intellektuelle Laufbahn ist komplex: Sie verbindet intellektuelles und militantes Engagement und reicht vom Syndikalismus &amp;uuml;ber den Trotzkismus bis hin zum sp&amp;auml;teren Anarchismus. Vor allem entwickelte er das Konzept der Sozial&amp;ouml;kologie, f&amp;uuml;r das er am bekanntesten ist. Die vielen Polemiken, in die er verwickelt war, machten ihn zu einer umstrittenen Figur in der anarchistischen Bewegung, doch die Relevanz und Originalit&amp;auml;t seiner Beitr&amp;auml;ge stehen au&amp;szlig;er Frage.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Vom Marxismus &amp;uuml;ber den Anarchismus zum Kommunalismus&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Murray Bookchins politisches Engagement begann schon in sehr jungen Jahren, beeinflusst von den sozialistischen Ideen, die ihm seine Gro&amp;szlig;mutter schon als Kind vermittelt hatte. Als 15-J&amp;auml;hriger versuchte er, sich f&amp;uuml;r den Spanischen B&amp;uuml;rgerkrieg zu melden, wurde aber wegen seines jungen Alters abgelehnt. Als junger Fabrikarbeiter engagierte er sich in syndikalistischen K&amp;auml;mpfen und brach noch vor seinem 20. Lebensjahr mit seiner stalinistischen politischen Zugeh&amp;ouml;rigkeit. Er schloss sich den trotzkistischen Ideen an und trat der Socialist Workers Party sowie der United Electrical Workers bei, w&amp;auml;hrend er bei General Motors arbeitete. Anfang der 50er Jahre begann er, sich f&amp;uuml;r &amp;ouml;kologische Themen zu interessieren, und schrieb seine ersten Essays unter dem Pseudonym Lewis Herber, um der mccarthyistischen Unterdr&amp;uuml;ckung zu entgehen. Ende der 1950er Jahre sah er sich selbst als Anarchist und ver&amp;ouml;ffentlichte &amp;ndash; einige Monate vor Rachel Carsons bahnbrechendem Werk &amp;bdquo;Silent Spring&amp;ldquo; &amp;ndash; &amp;bdquo;Our Synthetic Environment&amp;ldquo;. W&amp;auml;hrend seiner anarchistischen Jahre entwickelte er das Konzept der Sozial&amp;ouml;kologie, das sein Denken f&amp;uuml;r den Rest seines Lebens pr&amp;auml;gen sollte. In den 1990er Jahren brach er mit dem Anarchismus, weil er in der Bewegung eine &amp;ndash; wie er es nannte &amp;ndash; primitivistische, individualistische Wende sah &amp;ndash; eine Kritik, die er in seinem 1995 erschienenen Buch &lt;i&gt;Social Anarchism or Lifestyle Anarchism&lt;/i&gt; thematisierte. In seinen letzten Lebensjahren pr&amp;auml;gte er den Begriff des Kommunalismus, der als seine letzte intellektuelle und politische Wende angesehen werden kann.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Sozial&amp;ouml;kologie und Post-Knappheit&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Bookchins wichtigster theoretischer Beitrag zum &amp;ouml;kologischen Denken ist zweifellos der Begriff der Sozial&amp;ouml;kologie. In einer Zeit, als die Deep-Ecology-Bewegung in den USA dominierte, schlug Bookchin eine auf Sozialkritik ausgerichtete &amp;Ouml;kologie vor. Er argumentierte, dass die Herrschaft &amp;uuml;ber die Natur ein Ergebnis sozialer Hierarchien sei und dass wir, um Ersteres zu &amp;uuml;berwinden, die Grundlage sozialer Herrschaft selbst entwurzeln m&amp;uuml;ssten. Wenn sie keine Gesellschaftskritik beinhaltet, ist &amp;Ouml;kologie bestenfalls ein moralisches Anliegen und eine Ansammlung &amp;bdquo;gr&amp;uuml;ner&amp;ldquo; Technologien, die Unterdr&amp;uuml;ckung aufrechterhalten. &amp;Ouml;kologie ist insofern sozial, als sie sich damit auseinandersetzen muss, wie die Gesellschaft (oder die &amp;bdquo;zweite Natur&amp;ldquo;) das Ergebnis der nat&amp;uuml;rlichen evolution&amp;auml;ren Entwicklung (oder der &amp;bdquo;ersten Natur&amp;ldquo;) ist. Das erm&amp;ouml;glicht es ihm zu behaupten, dass alle Formen gesellschaftlicher Beziehungen zur Natur tats&amp;auml;chlich politisch sind. Jede menschliche Gesellschaft ist stets in den Kontext einer &amp;Ouml;ko-Gemeinschaft eingebettet, die sowohl nicht-menschliches Leben als auch anorganische Systeme umfasst, die das Leben erhalten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bookchin war der Ansicht, dass eine &amp;ouml;kologische Gesellschaft und Politik ihr Handeln auf Zusammenarbeit und Gegenseitigkeit gr&amp;uuml;nden sollten, denn gegenseitige Hilfe und Solidarit&amp;auml;t sind nicht nur ethische Werte, sondern auch die beste evolution&amp;auml;re Strategie. In diesem Sinne folgte er einem Weg, der von &amp;Eacute;lis&amp;eacute;e Reclus und Peter Kropotkin bereits klar umrissen worden war. Laut Bookchin versorgt uns die Natur mit gen&amp;uuml;gend Ressourcen und einer herausragenden Rationalit&amp;auml;t, die es uns erm&amp;ouml;glicht, &amp;ouml;kologische Technologien zu entwickeln, die jedem ein w&amp;uuml;rdiges Leben erm&amp;ouml;glichen w&amp;uuml;rden &amp;ndash; ein Leben, das frei von der Erzeugung von Bed&amp;uuml;rfnissen ist und sich stattdessen auf befreite W&amp;uuml;nsche konzentrieren kann. Diese These steht im Mittelpunkt seines Konzepts der Post-Knappheit &amp;ndash; ein Konzept, das er in dem Buch &amp;bdquo;Post-Knappheit-Anarchismus&amp;ldquo; mit Anarchismus und &amp;Ouml;kologie verkn&amp;uuml;pft.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Alternative, vor der wir stehen, so sagt er, lautet nicht mehr Sozialismus oder Barbarei; es ist vielmehr Anarchismus oder Vernichtung.&lt;/p&gt;

&lt;h4&gt;Libert&amp;auml;rer Kommunalismus und der Kampf in Rojava&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die Politik der Sozial&amp;ouml;kologie ist der libert&amp;auml;re Kommunalismus, eine Form staatenloser Politik, die auf Dezentralisierung, direkter Demokratie und einem allgemeinen Umdenken in Bezug auf Urbanisierung und die Organisation von Arbeit basiert. Bookchins Ansichten zu diesen Themen veranlassten ihn, sich nicht nur f&amp;uuml;r eine Dezentralisierung auf institutioneller Ebene einzusetzen &amp;ndash; was dennoch ein wichtiger Grundsatz des libert&amp;auml;ren Kommunalismus ist &amp;ndash;, sondern auch auf geografischer Ebene. Er vertrat die Ansicht, dass Gro&amp;szlig;st&amp;auml;dte in &amp;bdquo;Gemeinschaften menschlichen Ma&amp;szlig;stabs&amp;ldquo; aufgeteilt werden sollten, was es lokalen demokratischen Versammlungen erm&amp;ouml;glichen w&amp;uuml;rde, direkte Kontrolle &amp;uuml;ber die St&amp;auml;dte und die gemeinsamen nat&amp;uuml;rlichen Ressourcen auszu&amp;uuml;ben. Bookchins Ideen zum libert&amp;auml;ren Kommunalismus wurden von Abdullah &amp;Ouml;calan w&amp;auml;hrend seiner Haftjahre teilweise aufgegriffen und an den kurdischen Kontext angepasst. &amp;Ouml;calan entwickelte seinen demokratischen Konf&amp;ouml;deralismus, der schlie&amp;szlig;lich nach der Revolution 2012 in Rojava umgesetzt wurde. In Bookchins letzten Lebensjahren gab es den Versuch, einen Besuch auf der Insel Imrali zu organisieren, wo &amp;Ouml;calan inhaftiert ist, doch Bookchins schlechter Gesundheitszustand lie&amp;szlig; dies nicht zu.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Bookchin starb am 30. Juli 2006 und konnte die Rojava-Revolution nicht mehr miterleben. Anl&amp;auml;sslich seines 20. Todestages gibt uns das Schreiben &amp;uuml;ber ihn die Gelegenheit, an den enormen Einfluss seiner Ideen zu erinnern und noch einmal den Zusammenhang zwischen &amp;ouml;kologischer und sozialer Unterdr&amp;uuml;ckung sowie Befreiung zu betonen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2026/07/30/remembering-murray-bookchin/&quot;&gt;Remembering Murray Bookchin&lt;/a&gt;, Fabio Carnevali, 30. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Uuml;bersetzung: Thomas Trueten [Nicht autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
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    <category> anarchismus</category>
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<category>marxismus</category>
<category>murray bookchin</category>
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    <title>Mexiko: Mangrovenwälder in Gefahr</title>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5278 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt das sphärenreservat Sian Ka’an in Quintana Roo, fotografiert von einem Boot aus zeigt es Mangroven&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/mexico-sian-kaan-mangles-2.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p&gt;Biosph&amp;auml;renreservat Sian Ka&amp;rsquo;an in Quintana Roo&lt;br /&gt;
Foto: Tschips via&amp;#160;&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:M%C3%A9xico_-_Sian_Ka%27an,_Mangles_2.JPG&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;wikimedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;(Mexiko-Stadt, 11. August 2026, Desinform&amp;eacute;monos) Sechs Prozent der weltweiten Mangrovenwaldfl&amp;auml;chen befinden sich in Mexiko. Damit steht das Land auf Platz vier der L&amp;auml;nder, in denen dieses &amp;Ouml;kosystem beheimatet ist. Zwischen 2020 und 2025 gingen 27.622 Hektar Mangrovenwald verloren, vor allem aufgrund von Immobilienprojekten, illegaler Rodung, Landwirtschaft und Aquakultur. Laut einer Studie der Nationalen Kommission f&amp;uuml;r die Erforschung und Nutzung der biologischen Vielfalt, Conabio, schrumpfte die Fl&amp;auml;che der Mangrovenw&amp;auml;lder in diesem Zeitraum von 905 086 Hektar auf 877 464 Hektar.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die&lt;a data-wpel-link=&quot;external&quot; href=&quot;https://bioteca.biodiversidad.gob.mx/janium/Documentos/18076.pdf&quot; rel=&quot;external noopener noreferrer&quot;&gt;&amp;#160;Studie&lt;/a&gt;&amp;#160;zeigt, dass sich 61,3 Prozent der gesamten Mangrovenw&amp;auml;lder Mexikos auf die Bundesstaaten Quintana Roo, Campeche und Yucat&amp;aacute;n konzentrieren. Den gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Verlust verzeichnete der Bundesstaat Nayarit mit einem R&amp;uuml;ckgang um 19.310 Hektar, gefolgt von Campeche mit 13.636 Hektar und Quintana Roo mit 12.927 Hektar. Die Conabio fand au&amp;szlig;erdem heraus, dass 52.130 Hektar Mangrovenw&amp;auml;lder gesch&amp;auml;digt, also entweder abgestorben oder im Prozess der Erholung waren. Dies bedeutet einen Anstieg der gesch&amp;auml;digten Fl&amp;auml;chen von 538,53 Prozent gegen&amp;uuml;ber den im Jahr 2020 erfassten 9.680 Hektar. In Nayarit sind die Sch&amp;auml;den mit 16.834 Hektar am gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten, gefolgt von Campeche, Quintana Roo, Sinaloa und Yucat&amp;aacute;n. Die Beh&amp;ouml;rde wies darauf hin, dass die Hauptursachen f&amp;uuml;r die Verschlechterung in den meisten F&amp;auml;llen noch nicht ermittelt worden sind.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wichtige Funktion der Mangrovenw&amp;auml;lder&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Mangrovenw&amp;auml;lder bedecken 0,4 Prozent der Landfl&amp;auml;che in Mexiko und wachsen in allen 17 K&amp;uuml;stenstaaten. Sie dienen nicht nur verschiedenen Tierarten als R&amp;uuml;ckzugsgebiet und Brutst&amp;auml;tte, sondern sind auch nat&amp;uuml;rliche Barrieren gegen Hurrikane, St&amp;uuml;rme und &amp;Uuml;berschwemmungen. In Sinaloa identifizierte die Conabio die Aquakulturen als Hauptbelastung f&amp;uuml;r diese &amp;Ouml;kosysteme, da f&amp;uuml;r deren Errichtung Wald gerodet wird und die Wasserqualit&amp;auml;t beeintr&amp;auml;chtigt wird. Angesichts des R&amp;uuml;ckgangs der Mangrovenw&amp;auml;lder empfahl sie, j&amp;auml;hrliche &amp;Uuml;berpr&amp;uuml;fungen durchzuf&amp;uuml;hren, um Belastungen festzustellen und Ma&amp;szlig;nahmen zur Wiederaufforstung der W&amp;auml;lder zu ergreifen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.npla.de/thema/umwelt-wirtschaft/mangrovenwaelder-in-gefahr/&quot;&gt;Nachrichtenpool Lateinamerika (NPLA)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 11:56:00 +0200</pubDate>
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<category>mexiko</category>
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    <title>Protestauftakt gegen Wahlkampf der AFD</title>
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            <category>Antifa</category>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2302y.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2302y.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5267 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von © Björn Obmann zeigt eine Hand, die eine Tafel mit dem Text &amp;quot;Braune Flaschen gehören in den Altglascontainer und nicht ins Parlament&amp;quot; daneben eine gemalte Flasche mit dem Etikett &amp;quot;FcK AfD&amp;quot; hält. Dahinter sind unscharf die Teilnehmer der Protestkundgebung zu sehen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2302y.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Bj&amp;ouml;rn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Mehrere Hundert Menschen protestierten mit einer kurzfristig organisierten Kundgebung und einem Konzert am Eastgate in Marzahn gegen einen sp&amp;auml;rlich besuchten Wahlkampfauftakt der AfD. Beide Kundgebungen waren nur rund 50 Meter entfernt und durch einen Polizeikordon getrennt. Bei der Gegendemo spielte u.a. Kafvka, um den Protest zu unterst&amp;uuml;tzen. Mit einer riesigen Regenbogenfahne forderten die Demonstrant*innen Schutz queerer Menschen und solidarisierten sich mit LGBTQIA+. In weiteren Redebeitr&amp;auml;gen machten Marzahner Aktivist*innen auf die Situation im Kiez aufmerksam und das New Casa lud zu zahlreichen Veranstaltungen ein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/protest-gegen-wahlkampfauftakt-der-afd/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Wahlkampfbeginn-der-AfD-Berlin/!6201036/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Rap gegen Schlager (taz, 1.8.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:25:00 +0200</pubDate>
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    <category>NoAfD</category>
<category>Wahlen</category>
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    <title>81. Jahrestag - Hiroshima mahnt</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14336-81.-Jahrestag-Hiroshima-mahnt.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>AntiAtom</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute ist der &lt;a href=&quot;http://www.city.hiroshima.lg.jp/www/genre/0000000000000/1001000000027/index.html&quot;&gt;81. Jahrestag des Atombombenabwurfes&lt;/a&gt; auf Nagasaki.&amp;#160; Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche &amp;Uuml;bersicht zu den Aktivit&amp;auml;ten rund um die Gedenktage zur Verf&amp;uuml;gung. Aktuell finden sich in dem Terminkalender mehr als 80 Veranstaltungen bundesweit. Beteilige dich an den Aktionen!&amp;#160;Hier findest du alle &lt;a href=&quot;https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/81-jahre-nach-hiroshima-und-nagasaki-friedensbewegung-mahnt&quot;&gt;Infos&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es waren nur wenige Wochen zwischen dem ersten Atomtest im US-Bundesstaat New Mexico und dem ersten Praxistest in Hiroshima. Am 16. Juli 1945 war die im Manhattan-Projekt entwickelte Atombombe auf dem Testgel&amp;auml;nde bei Alamogoro gez&amp;uuml;ndet worden; ihre Sprengkraft betrug 21 Kilotonnen TNT. Die Explosion war erfolgreich, aber &amp;uuml;ber die t&amp;ouml;dliche Wirkung konnte der Test nichts Definitives aussagen. 20 Tage sp&amp;auml;ter detonierte die 12,5-Kilotonnen-Bombe mit dem niedlichen Namen &amp;quot;Little Boy&amp;quot; in Hiroshima, drei Tage sp&amp;auml;ter eine weitere Bombe namens &amp;quot;Fat Man&amp;quot; &amp;uuml;ber Nagasaki. Die Wirkung der Bomben war kolossal: Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen starben unmittelbar. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende. Bis 1950 war die Zahl der Sp&amp;auml;topfer in beiden St&amp;auml;dten auf insgesamt 230.000 gestiegen. Strahlenopfer sind auch heute noch in der dritten Generation zu beklagen.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Der obige Befehl ergeht an Sie auf Anweisung und mit Zustimmung des Kriegsministers und des Generalstabschefs der amerikanischen Streitkr&amp;auml;fte.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.aktivepolitik.de/zoom/zoom_Hiroshima_009.html&quot;&gt;Befehl&lt;/a&gt; an den General Carl Spaatz, Oberkommandierender der amerikanischen strategischen Luftwaffe f&amp;uuml;r den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich habe nie bereut und mich nie gesch&amp;auml;mt, denn ich glaubte damals, dass ich meine patriotische Pflicht tat, als ich den Befehlen folgte, die man mir gab.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20614/1.html&quot;&gt;Oberst Paul W. Tibbets&lt;/a&gt;, der die Atombombe &amp;uuml;ber Hiroshima ausklinkte)&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:972 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;480&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Atomic_cloud_over_Hiroshima1.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Der Atompilz &amp;uuml;ber Hiroshima fotografiert aus dem Heck der Enola Gay Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hiroshima_in_Ruins&quot;&gt;WikiPedia&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Obwohl Japan zum damaligen Zeitpunkt milit&amp;auml;risch bereits am Ende war, nahm die U.S. Milit&amp;auml;rf&amp;uuml;hrung unter der F&amp;uuml;hrung von US-Pr&amp;auml;sident Truman zehntausende von Opfern in Kauf: 140.000 starben bis Ende 1945 an den Folgen des Abwurfs. Der zweite Atombombenabwurf auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nagasaki&quot; target=&quot;_new&quot; title=&quot;Nagasaki&quot;&gt;Nagasaki&lt;/a&gt; geschah drei Tage sp&amp;auml;ter, am 9. August 1945. Die Opfer steigerten sich dadurch auf &amp;uuml;ber 250.000.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=622,width=815,top=356.5,left=773.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4211 --&gt;&lt;img alt=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;607&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzk&amp;ouml;rperverbrennungen, fotografiert von &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hiroshima_in_Ruins&quot;&gt;Onuka, Masami, Gemeinfrei&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Lesetipps zum Thema vom &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lebenshaus Alb&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&amp;bull;&lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005173.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Der Fluss war voll von toten Menschen und ich konnte die Wasseroberfl&amp;auml;che &amp;uuml;berhaupt nicht mehr sehen&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005181.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Ich f&amp;uuml;hlte, dass die Stadt Hiroshima auf einen Schlag verschwunden war&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/003138.html&quot;&gt;Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006441.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nacht der 100.000 Kerzen zum Hiroshimatag - &amp;ldquo;Verh&amp;auml;ngnisvollste Erfindung der Menschheitsgeschichte&amp;rdquo;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2010/08-06/037.php&quot;&gt;&amp;quot;Erkl&amp;auml;rung der Weltkonferenz gegen Atomwaffen 2010&amp;quot;&lt;/a&gt;, dokumentiert bei der Tageszeitung &amp;quot;junge&amp;#160;Welt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a data-hovercard=&quot;/ajax/hovercard/page.php?id=17414523278&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/democracynow&quot;&gt;Democracy Now!&lt;/a&gt; Archive zu &lt;a href=&quot;http://www.democracynow.org/topics/hiroshima_nagasaki&quot;&gt;Hiroshima und Nagasaki&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; Die Geschichte von Shin&amp;#39;s &lt;a href=&quot;http://www.pcf.city.hiroshima.jp/virtual/VirtualMuseum_e/visit_e/vit_ex_e/vit_ex2_e.html&quot;&gt;Dreirad&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>hiroshima</category>
<category>japan</category>
<category>nagasaki</category>
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<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Wenn sie auf dem „Torment Nexus“ bestehen oder: Dein Auto sollte dich nicht ins Gefängnis fahren</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14325-Wenn-sie-auf-dem-Torment-Nexus-bestehen-oder-Dein-Auto-sollte-dich-nicht-ins-Gefaengnis-fahren.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Fortbewegung</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Klimawandel</category>
            <category>Künstliche Intelligenz</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14325-Wenn-sie-auf-dem-Torment-Nexus-bestehen-oder-Dein-Auto-sollte-dich-nicht-ins-Gefaengnis-fahren.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Vor ein paar Wochen hat ein selbstfahrendes Taxi der Marke Waymo in San Mateo, Kalifornien, &lt;a href=&quot;https://www.npr.org/2026/07/10/nx-s1-5886113/waymo-police-privacy-driverless-autonomous-vehicles&quot;&gt;&lt;u&gt;zwei Kinder&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; in die H&amp;auml;nde der Polizei gebracht. Die Maschine stellte fest, dass ihre beiden 15-j&amp;auml;hrigen Fahrg&amp;auml;ste Alkohol tranken und mit Spielzeugwaffen herumschossen, also alarmierte sie die Polizei, fuhr von selbst auf einen Parkplatz und schaltete sich aus. Die Kinder wurden daraufhin von den bewaffneten M&amp;auml;nnern (und m&amp;ouml;glicherweise Frauen) festgenommen, die gn&amp;auml;digerweise beschlossen, die Teenager nicht hinter Gitter zu stecken, sondern sie ihren Eltern zur&amp;uuml;ckzugeben. Diesmal.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fast jeder Artikel, den ich zu diesem Thema gelesen habe, will unbedingt betonen, dass die Kinder nicht im Auto eingesperrt waren, dass sie frei waren, zu gehen. Dass es den beiden F&amp;uuml;nfzehnj&amp;auml;hrigen freistand, von einem beliebigen Parkplatz aus zu gehen, Gott wei&amp;szlig;, wie weit von zu Hause entfernt. Als ob das alles in Ordnung machen w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und ich habe viele Artikel &amp;uuml;ber den Vorfall gelesen, weil mich mindestens ein Dutzend Leute in den Beitr&amp;auml;gen getaggt oder mir Nachrichten dazu geschickt haben. Denn 2015 ver&amp;ouml;ffentlichte Vice eine Kurzgeschichte von mir namens &lt;a href=&quot;https://www.vice.com/en/article/one-star/&quot;&gt;&lt;i&gt;&lt;u&gt;One Star&lt;/u&gt;&lt;/i&gt;&lt;/a&gt;, in der es um einen nicht-bin&amp;auml;ren Graffitik&amp;uuml;nstler geht, der in einem selbstfahrenden Taxi gefangen ist, das beschlie&amp;szlig;t, ihn ins Gef&amp;auml;ngnis zu fahren. Es ist eine kurze Lekt&amp;uuml;re, kaum l&amp;auml;nger als mein durchschnittlicher Newsletter.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich kam mir damals, als ich sie schrieb, richtig clever vor. Die Idee dazu kam mir, als ich mit ein paar Freunden in dem Van, in dem ich fr&amp;uuml;her gewohnt hatte und den ich &lt;em&gt;&amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo;&lt;/em&gt; getauft hatte, quer durch das Land reiste. Weil er gigantisch war und die Zivilisation verk&amp;ouml;rperte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Selbstfahrende Autos befanden sich zu diesem Zeitpunkt gerade mal in der Proof-of-Concept-Phase, aber ich erkl&amp;auml;rte, dass ich es toll f&amp;auml;nde, wenn &amp;bdquo;Leviathan&amp;ldquo; von selbst fahren k&amp;ouml;nnte &amp;ndash; wenn ich einfach hinten in meinem eigenen Bett schlafen k&amp;ouml;nnte, w&amp;auml;hrend mein Van mich dorthin bringt, wo ich hinwollte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Wenn sie selbstfahrende Autos erfinden, werden sie die Leute einfach ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Das wei&amp;szlig;t du doch, oder?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, sagte mein Freund zu mir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich hatte keine Antwort f&amp;uuml;r ihn, denn er hatte recht. Es gab nie eine Chance, dass eine Strafgesellschaft wie die USA selbstfahrende Autos als etwas anderes entwickeln w&amp;uuml;rde als eine Erweiterung der sozialen Kontrolle und der Strafjustiz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also schrieb ich eine Geschichte dar&amp;uuml;ber, verkaufte sie an Vice und versuchte seitdem, nicht zu viel dar&amp;uuml;ber nachzudenken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zehn Jahre sp&amp;auml;ter wurde diese Geschichte wahr.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im Jahr 2021 twitterte der &lt;em&gt;&amp;bdquo;The Onion&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Autor Alex Blechman:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=318,width=601,top=928.5,left=1627,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5260 --&gt;&lt;img alt=&quot;Der Screenshot zeigt den Tweet von Alex Blechman&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Alex-Blechman-on-X-Sci-Fi-Author-In-my-book-I-invented-the-Torment-Nexus-as-a-cautionary-tale-Tech-Company-At-long-last-we-have-created-the-Torment-Nexus-from-classic-sci-fi-novel-Don-t-Create-The-Torment-Nexus-X.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;center&gt;&lt;em&gt;Sci-Fi-Autor: In meinem Buch habe ich den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; als warnendes Beispiel erfunden.&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&amp;#160;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Tech-Unternehmen: Endlich haben wir den &amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo; aus dem klassischen Sci-Fi-Roman &amp;bdquo;Don&amp;rsquo;t Create The Torment Nexus&amp;ldquo; geschaffen.&lt;/em&gt;&lt;/center&gt;

&lt;p&gt;Seitdem ist &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zum Synonym f&amp;uuml;r die schrecklichen Dinge geworden, die Menschen (vor allem diejenigen, die Tech-Unternehmen leiten) tun und die von den schlimmsten dystopischen Vorstellungen von Science-Fiction-Autoren inspiriert zu sein scheinen.&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Alex Blechman sprach konkret davon, wie Facebook seinen Namen in Meta &amp;auml;nderte und versuchte, das Metaversum zu entwickeln &amp;ndash; inspiriert vom Metaversum aus dem dystopischen Cyberpunk-Unternehmensroman &lt;i&gt;Snow Crash&lt;/i&gt; von Neil Stephenson. Ich denke, das &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-typischste Beispiel f&amp;uuml;r dieses Ph&amp;auml;nomen ist Palantir, das durch und durch b&amp;ouml;se &amp;Uuml;berwachungsunternehmen, benannt nach den Ger&amp;auml;ten, die von den durch und durch b&amp;ouml;sen B&amp;ouml;sewichten aus &lt;i&gt;Der Herr der Ringe&lt;/i&gt; verwendet werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn wir ganz genau nehmen, halte ich das Waymo-Gef&amp;auml;ngnis-Taxi nicht f&amp;uuml;r einen echten &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment-Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Moment, denn ich bin nicht so &amp;uuml;berheblich zu glauben, dass selbstfahrende Taxis &amp;ndash; oder ihre F&amp;auml;higkeit, straff&amp;auml;llige Jugendliche in die H&amp;auml;nde der Polizei zu liefern &amp;ndash; von meinen Texten inspiriert wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stattdessen habe ich mich einfach als hellsichtig erwiesen, und zwar nicht auf eine Art, die sich gut anf&amp;uuml;hlt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich will den &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nicht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Was w&amp;auml;re, wenn wir stattdessen alle Hron aufbauen w&amp;uuml;rden, aus Margaret Killjoys erfolgreichem utopischem Roman aus einer fiktiven Welt, &lt;i&gt;Please Build the Country of Hron&lt;/i&gt;? (Na ja, eigentlich hei&amp;szlig;t er &lt;a href=&quot;https://www.akpress.org/countryofghosts.html&quot;&gt;A Country of Ghosts&lt;/a&gt;.)&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Wir rutschen immer schneller in einen Albtraum, den niemand &amp;ndash; au&amp;szlig;er den Machthabern &amp;ndash; will. Wir wollen keine Flock-Kameras, die jede unserer Bewegungen verfolgen. Wir wollen unser Denken nicht einer aufgeblasenen Autovervollst&amp;auml;ndigung &amp;uuml;berlassen, die &lt;a href=&quot;https://futurism.com/future-society/anthropic-destroying-books&quot;&gt;&lt;u&gt;die B&amp;uuml;cher dieser Welt zerst&amp;ouml;rt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wollen den Klimawandel bek&amp;auml;mpfen. Wir sehen St&amp;auml;dte in Flammen oder unter Wasser, und manchmal sind das unsere eigenen St&amp;auml;dte. In der vergangenen Woche wurden in Frankreich und Spanien eine Drittelmillion Menschen durch die dortigen Br&amp;auml;nde vertrieben, und entweder du oder jemand, den du kennst, hat diesen Sommer bereits miterlebt, wie das Stromnetz unter der Last von Hitzewellen und Hitzekuppeln zu k&amp;auml;mpfen hatte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bewegung gegen Rechenzentren ist wahrscheinlich die Bewegung, die am ehesten in der Lage ist, uns &amp;uuml;ber kulturelle Grenzen hinweg in diesem Land zu vereinen. W&amp;auml;hrend die traditionellen Medien mit dem kometenhaften Aufstieg von Rechenzentren und KI als Infrastruktur prahlen, w&amp;uuml;rden wir alle es lieber sehen, wenn diese Anstrengungen in die Nachr&amp;uuml;stung von Wohngeb&amp;auml;uden f&amp;uuml;r Energieeffizienz, K&amp;uuml;hlung und Rauchfilterung flie&amp;szlig;en w&amp;uuml;rden. Denn &lt;em&gt;&amp;bdquo;w&amp;auml;re es nicht toll, wenn eine Website dir ein kleines Lied vorsingen k&amp;ouml;nnte&amp;ldquo;&lt;/em&gt; f&amp;uuml;hlt sich im Moment viel weniger wichtig an als &lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich m&amp;ouml;chte nicht zusehen m&amp;uuml;ssen, wie meine Liebsten am Rauch der Waldbr&amp;auml;nde ersticken.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die einzige stromfressende Infrastruktur, &amp;uuml;ber die wir uns gerade Gedanken machen m&amp;uuml;ssen, ist die Klimaanlage.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dazu habe ich nicht viel zu sagen, was &amp;uuml;ber eine Aneinanderreihung von Schimpfw&amp;ouml;rtern hinausgeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und unsere Autos sollten uns nicht ins Gef&amp;auml;ngnis fahren. Ich w&amp;uuml;nschte, wir k&amp;ouml;nnten selbstfahrende Autos haben, aber der Strafvollzugsstaat und der Kapitalismus sind der Grund, warum wir keine sch&amp;ouml;nen Dinge haben k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin nicht gegen Technologie, zumindest nicht im abstrakten Sinne. Aber Technologie ist nicht neutral; sie wird innerhalb von Gesellschaften entwickelt und umgesetzt. Die urspr&amp;uuml;nglichen Ludditen hassten nicht die Idee von Maschinen, sie hassten die Vorstellung, dass ihre Lebensgrundlage durch Maschinen zerst&amp;ouml;rt wurde. Textilarbeiter hatten zuvor in H&amp;auml;uschen gearbeitet &amp;ndash; einer buchst&amp;auml;blichen Heimindustrie &amp;ndash;, wurden aber pl&amp;ouml;tzlich zu ersetzbaren R&amp;auml;dchen im industriellen Getriebe der St&amp;auml;dte. Es ist nicht so, dass alle Arbeiter ihre Jobs verloren h&amp;auml;tten, sondern dass ihre Arbeit von der W&amp;uuml;rde des Handwerks in das Elend der industriellen Produktion abglitt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und heute Morgen &lt;a href=&quot;https://www.nytimes.com/interactive/2026/07/29/technology/ai-chips-data-center-boom.html&quot;&gt;&lt;u&gt;zitierte die New York Times&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; einen KI-Arsch, der meinte, KI werde &amp;bdquo;das Zehnfache der industriellen Revolution mit zehnfacher Geschwindigkeit&amp;ldquo; bringen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun bin ich gl&amp;uuml;cklicherweise ein kleiner KI-Optimist. Das hei&amp;szlig;t, ich glaube, dass sie zusammenbrechen und scheitern wird, anstatt diese gewaltigen, weltver&amp;auml;ndernden Dinge zu vollbringen, die keiner von uns will. Wahrscheinlich wird sie unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Aber wenn nicht, nun, dann gibt es bereits jetzt eine Revolte, und diese Revolte wird wachsen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie auf dem &lt;em&gt;&amp;bdquo;Torment Nexus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bestehen, k&amp;ouml;nnen wir uns weigern, ihn zu bauen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wenn sie ihn trotzdem bauen, k&amp;ouml;nnen wir ihn zerst&amp;ouml;ren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/when-they-insist-upon-the-torment&quot;&gt;&amp;bdquo;When They Insist Upon the Torment Nexus or: your car should not drive you to jail&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von Margaret Killjoy, 29. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:32:00 +0200</pubDate>
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<category>torment nexus</category>
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    <title>25. Jahrestag des Mordes an Carlo Giuliani: Was geschah wirklich am Piazza Alimonda -  Quale verita' per piazza Alimonda?</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14312-25.-Jahrestag-des-Mordes-an-Carlo-Giuliani-Was-geschah-wirklich-am-Piazza-Alimonda-Quale-verita-per-piazza-Alimonda.html</link>
            <category>Agenten</category>
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            <category>Antirassismus</category>
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            <category>Bullerei</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1516 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Carlo Giuliani&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Am 20. Juli 2001 starteten die Carabinieri und weitere Ordnungskr&amp;auml;fte w&amp;auml;hrend der Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua 2001 eine Reihe von Attacken, die mit dem Angriff auf den genehmigten Demonstrationszug in der Via Tolemaide endeten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letztere Attacke schnitt den 15.000 DemonstrantInnen jeden Fluchtweg ab. Dies war der Beginn der Ereignisse auf der Piazza Alimonda, die zum Mord an Carlo Giuliani f&amp;uuml;hrten und zum Beispiel auch in der Dokumentation &amp;quot;Gipfelst&amp;uuml;rmer - die blutigen Tage von Genua&amp;quot; behandelt werden. Offen sind immer noch folgende Fragen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Ist es m&amp;ouml;glich, dass ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in Panik geraten sind, in das Gesicht eines Jungen zielen, der sich in 4 Metern Entfernung befindet, ihn danach zweimal &amp;uuml;berfahren und dann innerhalb von nur 7 Sekunden verschwinden?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Kann ein M&amp;uuml;llcontainer einen Defender blockieren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum greifen die Kollegen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Metern befinden, erst ein, nachdem sich die Trag&amp;ouml;die bereits ereignet hat?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Der Feuerl&amp;ouml;scher: Waffe oder Schutzschild?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum bleibt die Waffe auch als die Gefahr bereits vorbei war, auf die DemonstrantInnen gerichtet?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Weshalb wurde der erste Schuss nicht in die Luft abgegeben?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum tauchen erst nach 6 Monaten vorher verschwundene Patronenh&amp;uuml;lsen und Pistolen auf?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Giuliano Giuliani ist der Vater von Carlo. Er rekonstruiert in der Dokumentation die letzten Minuten des Geschehens und widerlegt die offizielle Darstellung der Staatsanwaltschaft anhand von Fotos und Videosequenzen, die in dem Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Sch&amp;uuml;tzen verwendet wurden. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt, der angebliche Todessch&amp;uuml;tze wegen Notwehr freigesprochen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Film ist aber nicht nur der Versuch einer detaillierten Rekonstruktion der Todesumst&amp;auml;nde seines Sohnes. Er ist gleichzeitigcarlo giuliani,g8,g8 gipfel,genua,mord,politische rechte eine Anklage gegen Polizei und Justiz, die mit allen Mitteln versucht haben, die Sicherheitskr&amp;auml;fte von jeder Verantwortung f&amp;uuml;r Carlos Tod freizusprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XfDp5fCd1WY&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;Deutschsprachige Version:&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/PXCNSavCCmU&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dcFWkUP6gQo&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/R7PJSgxz7j8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/JRvpeQqh2Vc&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 22:45:00 +0200</pubDate>
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    <category>carlo giuliani</category>
<category>g8</category>
<category>g8 gipfel</category>
<category>genua</category>
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<category>politische rechte</category>
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    <title>Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel: Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer</title>
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            <category>Gesundheit</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; so Alexander Schauenburg vom Klima - und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=550,top=930,left=1652.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5244 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die Silouette einer demonstrierende Menschenmenge mit dem darübergelegten Text &amp;quot;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&amp;quot; sowie den angedeuteten Transparenten mit dem Text &amp;quot;Kopf bleibt oben&amp;quot; und &amp;quot;Umstieg 21&amp;quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine &lt;em&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Einsatzlage&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, z&amp;auml;hlte das Robert-Koch-Institut schon &amp;uuml;ber 5000 Hitzetote bundesweit. Einen &amp;uuml;berproportionalen Anteil daran d&amp;uuml;rften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und z&amp;auml;hlt daher laut Stadtklimatologie. &lt;em&gt;&amp;bdquo;zu den niederschlags&amp;auml;rmsten Gegenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg&amp;ldquo;. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern &amp;bdquo;gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit &amp;uuml;ber 30&amp;deg;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so hei&amp;szlig;t es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralit&amp;auml;t bis 2035 verpflichtete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz - und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, m&amp;uuml;ssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langj&amp;auml;hrigen klimapolitischen Vers&amp;auml;umnisse zu sch&amp;uuml;tzen &amp;ndash; und vor allem nicht noch &amp;Ouml;l ins Feuer zu gie&amp;szlig;en mit kontraproduktiven Ma&amp;szlig;nahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch versch&amp;auml;rfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaW&amp;uuml;, der IBA 2027 u.a. l&amp;auml;ngst das Signal ausgeht: &lt;em&gt;&amp;bdquo;anders! bauen im Bestand&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&amp;ndash; Wege zur Bauwende (IBA 2027).&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kus_logo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=324,width=275,top=925.5,left=1790,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5242 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das KUS Logo zeigt die Erdkugel über dem blauen &amp;quot;K&amp;quot;, eine Baumsilouette über dem grünen &amp;quot;U&amp;quot; und das Wappentier der Stadt Stuttgart - ein sich aufbäumendes Pferd - über dem gelben &amp;quot;U&amp;quot;.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;309&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;N&amp;auml;chtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windstr&amp;ouml;mung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chtliche Abk&amp;uuml;hleffekte, wobei der st&amp;auml;rker abk&amp;uuml;hlende Gleisk&amp;ouml;rper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauh&amp;ouml;hen von 21 bis 30m w&amp;uuml;rden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauh&amp;ouml;hen von 24 bis 48m entsprechend st&amp;auml;rker. Windbewegungen in Bodenn&amp;auml;he kommen fast zum Erliegen, so ein leider unber&amp;uuml;cksichtigt gebliebenes Fachgutachen der Stadtklimatologie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, v&amp;ouml;llig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel l&amp;auml;nger bzw. f&amp;uuml;r immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsb&amp;uuml;ndnis die sofortige Umwidmung der Millionenbetr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzma&amp;szlig;mahnen f&amp;uuml;r die hitzebetroffene Bev&amp;ouml;lkerung und f&amp;uuml;r die Realisierung von Wohnbau im Bestand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusion&amp;auml;ren, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt w&amp;auml;re allein schon ein Gebot haush&amp;auml;lterischer Vernunft f&amp;uuml;r eine&lt;em&gt; &amp;bdquo;Stadt am Limit&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Er w&amp;auml;re auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts nach vorw&amp;auml;rts, indem ein Bahnhof mit Zukunft erm&amp;ouml;glicht w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage, konkret gem&amp;uuml;nzt auf das Thema W&amp;auml;rmewende, stellt KUS unterst&amp;uuml;tzt von vielen Verb&amp;auml;nden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten &amp;ndash; und zwar am Dienstag, den 14. Juli um 18h im Gro&amp;szlig;en Saal des Stuttgarter Rathauses&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;https://kus-stuttgart.de/themen/klima-und-umwelt/stuttgart-2035-klimaneutral/&quot;&gt;Stuttgart 2035 klimaneutral&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/pressemitteilungen/mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus/&quot;&gt;Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; und Klima- und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart, 12. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>rosensteinpark</category>
<category>stuttgart 21</category>
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    <title>50 Jahre Seveso-Katastrophe</title>
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            <category>And Justice for all</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=783,top=696,left=1536,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5234 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Gefahrgutschild für giftige Produkte- einen kahlen Baum im Hintergrund, verunreinigter Boden und einen Toten Fisch auf orangenem Hintergrund. Dazu der Text &amp;quot;50 Jahre Seveso Katastrophe&amp;quot; und der Verweis auf die Webseite mitwelt.org als Quelle&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild: Mitwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im italienischen Seveso wurde am 10. Juli 1976 in der Chemiefabrik Icmesa durch eine Explosion in einem Reaktor eine Giftgaswolke „freigesetzt“ (Neusprech) und dadurch eine der größten Chemiekatastrophen der europäischen Geschichte ausgelöst. Die Folgen für das norditalienische Städtchen Seveso und die umliegende Region waren verheerend. Neben anderen Stoffen entwichen große Mengen der hochgiftigen Dioxinverbindung TCDD in die Umwelt. Hochgiftiges Dioxin verseuchte ein 18 Quadratkilometer großes Gebiet, etwa 200 Menschen erlitten akute Vergiftungen (Chlorakne), zahllose Tiere verendeten. Erst acht Tage nach dem Unglück wurde die Fabrik geschlossen und das verseuchte Gebiet evakuiert. Icmesa war ein Tochterunternehmen von Givaudan, das wiederum zur Hoffmann-La-Roche-Gruppe gehörte. Die Schweizer Roche war verantwortlich für niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und marode Anlagen, die so in der Schweiz nicht möglich gewesen wären. Die Arbeitsbedingungen in der TCP-Produktion waren extrem schlecht, die Anlage veraltet und unzureichend gewartet. Hohe Gewinne in Niedrigsicherheitsländern eben ... Seveso war damals aus Sicht Schweizer Konzerne eine industrielle „Verschmutzungs-Oase“ in Kerneuropa. Heute sind diese „Verschmutzungs-Oasen“ nach Asien oder Afrika weitergezogen, und mit dem erfolgreichen Kampf der Marktlibertären gegen das Lieferkettengesetz werden solche Zustände auch weiterhin bestehen. (...)&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;https://www.scharf-links.de/debatte/detail-debatte/hintergrund-1976-2026-50-jahre-seveso-katastrophe&quot;&gt;Alex Mayer&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:03:00 +0200</pubDate>
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    <title>Heisse Luft: Hohe Raumtemperaturen in Arbeitsstätten. Was erlaubt ist und wann der Arbeitgeber Maßnahmen ergreifen muss</title>
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            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
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            <category>Wetterbericht</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Nur mal so als Hinweis. &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BAuA_Klima.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/BAuA_Klima.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=558,width=734,top=808.5,left=1560.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5233 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BAuA_Klima.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Screenshot: Lufttemperatur im Arbeitsraum	Randbedingung und Maßnahmen bis +30 °C	Wenn die Außenlufttemperatur über +26 °C liegt und geeigneter Sonnenschutz bereits verwendet wird, soll der Arbeitgeber Maßnahmen nach Tabelle 4 der ASR A3.5 ergreifen. In Einzelfällen (z. B. Tragen von PSA, Verrichten schwerer Arbeit, Anwesenheit von gesundheitlich Vorbelasteten oder besonders schutzbedürftigen Beschäftigten) ist mit einer angepassten Gefährdungsbeurteilung über weitere Maßnahmen zu entscheiden. bis +35 °C	Wirksame Maßnahmen nach Tabelle 4 der ASR A3.5 müssen vom Arbeitgeber ergriffen werden. über 35 °C	Der Raum ist während der Überschreitungszeit ohne Maßnahmen wie bei Hitzearbeit (Beispiele werden in der ASR genannt) als Arbeitsraum ungeeignet.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Screenshot: BAuA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn es am Arbeitsplatz zu warm ist, können das Wohlbefinden und die Gesundheit der Beschäftigten darunter leiden. Ab welchen Temperaturen, welche entsprechenden Maßnahmen erfolgen sollten, kann man im maßgeblichen Regelwerk für die Anforderung an Arbeitsstätten, enthalten in der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) erfahren. In dieser sind die &lt;a href=&quot;https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung/Physikalische-Faktoren/Klima-am-Arbeitsplatz/Schutzmassnahmen-hohe-Raumtemperaturen&quot;&gt;Sachverhalte bezüglich der Raumtemperaturen in Arbeitsstätten&lt;/a&gt; verbindlich geregelt. &lt;p&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
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    <category>arbeit</category>
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    <title>Bittere Orangen. Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa.</title>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Ernährung</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Konsumterror</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Lesung mit Gilles Reckinger&lt;/strong&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=931,width=660,top=622,left=1597.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5224 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt Orangenpflücker* bei der Arbeit. Im Vordergrund eine Orangenstaude, im Hintergrund Orangenkartons und Menschen, die sie mit geernteten Früchten befüllen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die ihre Hoffnung auf ein freies Leben in Europa gesetzt hatten, sind nie aus Italien herausgekommen. Sie stecken fest in einer neuen Sackgasse: den süditalienischen Orangenplantagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Papiere und ohne Rechte, offen verachtet von der Bevölkerung, untergebracht in Slums und fern jeder medizinischer Versorgung, pflücken sie 12 Stunden am Tag Orangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilles Reckinger ist immer wieder nach Rosarno, eine kleine Stadt in Italiens Stiefelspitze, gereist, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der migrantischen Erntehelfer zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Neuausgabe seines viel beachteten Buches ist er Jahre später nach Rosarno zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Lesung gibt es auch die Möglichkeit die Ausstellung dazu im Foyer zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere &lt;a href=&quot;hhttps://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/bittere-orangen-1&quot;&gt;Infos zum Buch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Saal E01 Peter Hammer Verlag in Kooperation Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintritt: Frei&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://bimuc.wordpress.com/2026/06/16/sklaverei-in-europa/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:26:00 +0200</pubDate>
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