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    <title>trueten.de - Ernährung</title>
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    <description> »Ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!« Bertolt Brecht</description>
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    <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:40:15 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - Ernährung -  »Ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!« Bertolt Brecht</title>
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    <title>Bittere Orangen. Ein neues Gesicht der Sklaverei in Europa.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Lesung mit Gilles Reckinger&lt;/strong&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bittere_Orangen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=931,width=660,top=622,left=1597.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5224 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bittere_Orangen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt Orangenpflücker* bei der Arbeit. Im Vordergrund eine Orangenstaude, im Hintergrund Orangenkartons und Menschen, die sie mit geernteten Früchten befüllen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Menschen aus afrikanischen Ländern, die ihre Hoffnung auf ein freies Leben in Europa gesetzt hatten, sind nie aus Italien herausgekommen. Sie stecken fest in einer neuen Sackgasse: den süditalienischen Orangenplantagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ohne Papiere und ohne Rechte, offen verachtet von der Bevölkerung, untergebracht in Slums und fern jeder medizinischer Versorgung, pflücken sie 12 Stunden am Tag Orangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gilles Reckinger ist immer wieder nach Rosarno, eine kleine Stadt in Italiens Stiefelspitze, gereist, um die Arbeits- und Lebensbedingungen der migrantischen Erntehelfer zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Neuausgabe seines viel beachteten Buches ist er Jahre später nach Rosarno zurückgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Lesung gibt es auch die Möglichkeit die Ausstellung dazu im Foyer zu betrachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere &lt;a href=&quot;hhttps://www.peter-hammer-verlag.de/buchdetails/bittere-orangen-1&quot;&gt;Infos zum Buch&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;EineWeltHaus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Großer Saal E01 Peter Hammer Verlag in Kooperation Trägerkreis EineWeltHaus München e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintritt: Frei&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://bimuc.wordpress.com/2026/06/16/sklaverei-in-europa/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 11:26:00 +0200</pubDate>
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    <category>italien</category>
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    <title>Ich muss nicht organisiert sein, um vorbereitet zu sein oder: Mangel an Fokus bedeutet nicht Mangel an Taten.</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
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            <category>Ernährung</category>
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            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    Ich habe diese Woche nicht viele Neuigkeiten für dich, aber zur Erinnerung: Ich führe eine &lt;a href=&quot;https://firestorm.coop/r/killjoy.html&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Affiliate-Verkaufsliste&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; mit den Büchern, die ich gerade lese, bei Firestorm Books, einer Buchhandlung in Asheville, die von queeren Menschen und Arbeitnehmer*innen geführt wird. Ihr bekommt 10 % Rabatt, ich bekomme 10 % Provision und Firestorm kann seine Türen offen halten, um beim Aufbau einer radikalen Infrastruktur in Appalachia zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich sage den Leuten schon seit Jahren, sie sollen sich vorbereiten, aber gerade jetzt fühlt es sich dringender an als je zuvor. Der Krieg zieht sich hin, die strategischen Ölreserven gehen zur Neige, und es gibt eine Verzögerung zwischen Versorgungsengpässen bei Herstellern und Landwirten und den Auswirkungen auf Preise und Verfügbarkeit in den Geschäften. Es ist immer am besten, sich Dinge zu besorgen, bevor es zu einem Ansturm darauf kommt. Wenn ich einen konkreten Ratschlag habe, dann diesen: &lt;strong&gt;Wenn bei deinem Auto ein Ölwechsel fällig ist, lass ihn jetzt machen&lt;/strong&gt;, und es schadet nicht, eine Ölmenge für einen Ölwechsel vorrätig zu haben. Motoröl wird wahrscheinlich eher knapp werden als der Kraftstoff selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige meiner anderen Beiträge zum Thema Vorsorge (die nicht wie dieser hinter einer Paywall liegen, da es sich hier eher um persönliche Gedanken handelt):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/get-yourself-a-go-bag&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Notfallrucksäcke&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/as-the-waters-rise&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Revolution als Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/disaster-compassion-is-real-in-north&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Hurrikanhilfe in Asheville&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-year-of-preparedness-storing-613&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Lebensmittel lagern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-year-of-preparedness-storing&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Wasser lagern&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/lets-make-2024-the-year-of-preparedness&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Einführung in die Vorsorge&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/its-time-to-build-resilient-communities&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Resiliente Gemeinschaften aufbauen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-prepared-home&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Vorsorge zu Hause&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/why-were-prepared&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Warum man vorbereitet sein sollte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;&lt;strong&gt;Ich muss nicht organisiert sein, um vorbereitet zu sein&lt;/strong&gt;&lt;/h1&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=515,width=515,top=830,left=1670,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5202 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/500px-Corvus-brachyrhynchos-001.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Amerikanerkrähe - Corvus Brachyrhynchos - auf einer Straße hockend&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Amerikanerkrähe in den Singing Sands, Bruce Peninsula National Park, Ontario, Canada Juni 2007 &lt;br /&gt;
Foto: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Mdf&quot;&gt;Mdf&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Lizenz: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2310490&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Da ist diese Krähe, die in der Nähe wohnt und davon überzeugt ist, dass 6 Uhr morgens eine wirklich gute Zeit ist, um zu schreien, zu singen und zu brüllen, aber ich bin überzeugt, dass 6 Uhr morgens eine wirklich gute Zeit ist, um zu schlafen. Ich bin auch davon überzeugt, dass es eine gute Idee ist, bei offenem Fenster zu schlafen, also gewinnt die Krähe diesen speziellen Willenskampf meistens, und das war heute Morgen definitiv der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintrah macht es nichts aus, wenn ich früh aufwache, denn er will raus, um zu pinkeln und auf Patrouille zu gehen, um sicherzustellen, dass sich über Nacht nichts Unheimliches und Stinktier-förmiges in unseren Garten geschlichen hat. Aber trotz tausender Jahre Züchtung, die ihn speziell für diesen Zweck geschaffen hat, stehle ich ihm an den meisten Morgen den Ruhm und sperre ihn drinnen ein, während ich rausgehe und zuerst den Garten überprüfe. Denn einen Hund vom Stinktiergeruch zu befreien, macht uns beide unglücklich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe keinen guten Geruchssinn. Ich rieche meistens nur starke Gerüche, und der Geruchssinn ist interessant, weil Dinge, die stark riechen, oft schlecht riechen. Also ist das meiste, was ich riechen kann, schlecht. Katzenpisse. Verwesung. Benzin. Stinktiere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rintrah riecht immer noch ein bisschen nach Stinktier von dem letzten Mal, als er ein schwarz-weißes Tier aus dem Garten verjagt hat, egal wie viel Backpulver ich in sein Fell gerieben und mit Seife ausgewaschen habe. Der Geruch stört mich nicht, wenn ich ehrlich bin. Er riecht ein bisschen nach altem Gras, und ich rauche zwar nicht, aber das heißt nicht, dass ich den Geruch von altem Gras nicht mag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also hat mich die Krähe heute Morgen geweckt, und Rintrah ist rausgegangen und wieder zurückgekommen, und ich habe pflichtbewusst einen ganzen Memoiren-Text darüber getippt, wie ich zum ersten Mal ein Paar Dietrich-Werkzeuge bekommen habe, und dann bin ich prompt wieder eingeschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und in diesem Text erzähle ich davon, wie ich auf meine Träume höre, wie ich die Träume, die ich im Schlaf habe, mir sagen lasse, wie ich mich im Wachzustand verhalten soll. Und als ich wieder einschlief, träumte ich nicht vom Schlösserknacken. Ich träumte von Treppen und Listen, von dem Unbehagen, das sich in letzter Zeit über mich gelegt hat, davon, wie ich versuche, Aufgaben zu lösen, und dabei scheitere, während ich mir Sorgen um meine Lieben mache.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht schreibe ich bald mal was über das Schlösserknacken. Es war eine Geschichte, in der ich dachte, ich würde der Held sein, der als junger Hausbesetzer tapfer Schlösser knackt, um Partys und Shows zu retten, aber es war eigentlich eine Geschichte ohne Helden, und eine Geschichte, in der die meisten Figuren jung starben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist nicht die Geschichte, die ich heute erzählen möchte. Meine Tage waren in letzter Zeit von einer gewissen Ziellosigkeit geprägt, und ich habe beschlossen, ganz im Sinne eines Anarchisten (und Autors), das dem Zeitgeist anzulasten, statt meinem Neurotyp oder den Entscheidungen, die ich getroffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Gedanken sind in letzter Zeit zerstreut. Meine Tage sind in eine Reihe zusammenhangloser Aufgaben zerfallen – den Schrank streichen, zu Treffen gehen, für meine Show recherchieren und schreiben, schwere Hanteln in verschiedenen Konfigurationen stemmen, mich über Vorsorge informieren, versuchen, mich nicht in Gedanken über den Zustand der Welt zu verlieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten dieser Dinge mache ich schlecht, weil ich abgelenkt und unkonzentriert bin. Ich habe mich von ein paar regnerischen Wochen verwöhnen lassen und eine Woche lang das Gießen meines Gartens vernachlässigt, und die Hälfte meiner Setzlinge ist eingegangen. Das Gemüse in meinem Kühlschrank verdirbt, während ich mich von Proteinriegeln und Tiefkühlkost ernähre. Beim Schreiben für meinen Podcast nähere ich mich rasch der „die ganze Arbeit unter Tränen“-Linie auf dem Diagramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube schon lange, dass ich eine nicht diagnostizierte ADHS habe, und ich habe nie eine Behandlung dafür gesucht, weil ich stattdessen mein ganzes Leben darum herum aufgebaut habe. Ich habe fünfzehn Jahre damit verbracht, alle paar Tage, Wochen oder Monate an einen neuen Ort zu ziehen. Das einzige Mal, dass sich meine Neurodiversität wie ein Problem angefühlt hat, war, als ich versucht habe, so zu arbeiten, wie es die Gesellschaft von mir erwartet – wie in den zwei Jahren, die ich bei einer gemeinnützigen Organisation gearbeitet habe und in denen ich über Medikamente nachgedacht habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaubte an die Arbeit, die diese Organisation leistet, aber während unserer Zoom-Anrufe schloss ich mein Digitalpiano so an, dass nur ich es hören konnte, und spielte dann hinter dem Bildschirm, während wir über die Beschaffung von Mitteln zur Unterstützung von Arbeitergenossenschaften diskutierten. Das war die einzige Möglichkeit, mich zu konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Podcasting funktioniert für mich ganz gut. Ich kann mich alle ein bis drei Wochen auf ein neues Thema fixieren, und meine Produzenten kümmern sich um die schwierigen Teile, wie die Terminplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber in den letzten Wochen waren meine Gedanken, wie gesagt, zerstreut. Wenn ich nicht bei der Arbeit bin, wusele ich im Haus und im Garten herum und versuche, alles zu erledigen, fühle dabei aber eine Art Unbehagen, eine Art Vorahnung, eine Art Unwohlsein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, es liegt wahrscheinlich daran, dass ich halb davon überzeugt bin, dass alles kurz vor dem Zusammenbruch steht, und dass ich irgendwie alles in Ordnung bringen muss, um das nicht nur zu überleben, sondern auch allen anderen dabei zu helfen, es zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wette, das kommt dir bekannt vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=866,width=1206,top=654.5,left=1324.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5201 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Zbigniew_Libera_-_Wyjcie_ludzi_z_miast_2010.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt den Exodus der Menschen aus den Städten. Zu sehen ist ein ramponierter alter Mercedes, in dem Kinder sitzen, drumherum eine Trümmer- und Müllwüste, Menschen, die ihre Habseligkeiten in Einkaufswägen transportieren und hoffnungslos in provisorischen Lagern sitzende Menschen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Menschen beim Verlassen der Städte. Vision des Künstlers Zbigniew Libera - Dystopie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Exodus der Menschen aus den Städten ist eines der letzten Werke von Zbigniew Libera, das in seiner Form an Schlachtpanoramen anknüpft. Der Künstler entwirft eine futuristische Vision, die sich auf das literarische Motiv der toten Metropolen stützt: Die Menschen verlassen die verwildernden Städte ohne Strom und fließendes Wasser und machen sich auf die Suche nach einem besseren Ort zum Leben. Dieses Werk knüpft an Liberas frühere Zyklen „Pozytywy” (Positiv) und „Mistrzowie” (Meister) an, die sich auf die Analyse der Pressefotografie und ihre Möglichkeiten zur Gestaltung des kollektiven Gedächtnisses – sowie auf die Kanons der Kunstgeschichte – konzentrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lizenz: &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;CC BY-SA 3.0&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ich kann dir nicht sagen, dass es ein Gefühl des Untergangs ist. Ich habe meine Angst derzeit im Griff und bin nicht vor Furcht gelähmt. Ich warte einfach nur. Bereite mich vor, auf ziemlich chaotische Weise. Ich bin mit dem Glauben aufgewachsen, die Welt sei organisiert und durchdacht, aber inzwischen habe ich gelernt, dass unsere ganze Gesellschaft nur aus halbwegs funktionierenden Menschen besteht, die so tun, als wären sie ein paar Stunden am Tag voll funktionsfähig. Diese Erkenntnis ist seltsamerweise befreiend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der riesige Megakonzern, der mich für meinen Podcast bezahlt, ist wahrscheinlich schlechter geführt als das durchschnittliche Netzwerk der gegenseitigen Hilfe. Er kommt eher durch seine Größe, Trägheit und den Zugang zu Ressourcen über die Runden als durch irgendein magisches Mittel, durch das Hierarchie und Kapitalismus grundsätzlich bessere Organisationssysteme wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Chaos, es gibt organische Strukturen, am Grund von allem. Jeder Turm aus Stahl und Glas steht auf einem Fundament aus Erde, Fels und chaotischen Dingen. Jeder Turm aus Stahl und Glas steht auf den stärksten Dingen der Welt. Vielleicht ist es in Ordnung, dass ich in letzter Zeit einfach nur im Haus, im Garten und in meinem sozialen Umfeld herumtrödle, dass ich Dinge auf eine kaum strukturierte Art erledige. Vielleicht ist es in Ordnung, dass das Leben hauptsächlich eine Frage des Zeitverbringens ist. Ich glaube, wir sind dazu geboren, einfach irgendwas zu tun. Ich werde mein Drehbuch rechtzeitig fertigstellen. Einige meiner Pflanzen werden wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sich der langsame Zusammenbruch, den wir gerade erleben, zu beschleunigen beginnt, werde ich nicht perfekt vorbereitet sein und ich werde nicht perfekt damit umgehen. Ich werde es nicht mühelos nutzen, um eine neue und bessere Gesellschaft aufzubauen. Ich meine, ich werde es versuchen. Ich werde es wahrscheinlich nur nicht schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich mich zwingen würde, alles perfekt zu machen, würde ich überhaupt nichts fertigbekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann werde ich mich hinsetzen und alle Lebensmittel in meinem Keller inventarisieren, die Lücken in meinem Vorrat ausfindig machen und sie füllen. Das ist eine lohnende Übung. Das habe ich gestern mit meiner Notfalltasche gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber selbst bevor ich eine ordentliche Bestandsaufnahme gemacht habe, hatte ich schon einen Notfallrucksack. Und darin war sogar das meiste, was ich mir wünschen würde. Ja, es gab keine Unterwäsche. Ja, die rezeptfreien Medikamente darin waren schon vor Jahren abgelaufen. Ja, ich hatte ein Ladekabel für eine Uhr, die ich 2024 verlegt habe. Aber es gab Wollsocken und einen Wasserfilter und ein Messer und Ohrstöpsel und eine Pfeife und noch viel mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und perfekt ist der Feind des Guten, und ich bin lieber gut als perfekt, und ja, ich rede mir das alles nur ein, um mich auf einen weiteren Tag vorzubereiten, an dem ich versuche, meine Arbeit zu erledigen, wohl wissend, dass alles einfacher wäre, wenn ich besser organisiert wäre, und wohl wissend, dass ich mein ganzes Leben lang darauf hinarbeiten werde und es nie schaffen werde, aber dass der Weg wichtiger ist als das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Organisation ist großartig und wichtig. Organisation ist das, was Menschen von einer Menschenmenge zu einem Block macht. Es kann Selbstorganisation sein, aber es muss Organisation sein. Revolutionen basieren mehr auf Treffen als auf Taten. Ich bin stolz auf meine Organisation und mein Organisationsvermögen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich bin nicht immer dazu in der Lage, und ich bin nicht immer organisiert darin, wie ich meine Organisation angehe. Und das ist okay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur weil ich Gewichte hebe, heißt das nicht, dass ich ein Auto heben kann. Nur weil ich kein Auto heben kann, heißt das nicht, dass es keinen Sinn macht, Gewichte zu heben. Und ich wollte noch nie einen Vogel töten, und ich werde es auch nicht tun, aber mein Gott, bin ich versucht, diese Krähe zu erschießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/i-dont-have-to-be-organized-to-be&quot;&gt;„I Don&#039;t Have to be Organized to be Prepared or: lack of focus doesn&#039;t mean lack of action“&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 03.Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 14:18:00 +0200</pubDate>
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    <title>Das leere Feld, der leere Tank oder: die Öl- und Nahrungsmittelkrise</title>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    Immer wenn ich etwas richtig Untergangsstimmungsvolles schreibe, etwas, das sehr nach „Der Himmel stürzt ein“ klingt, möchte ich denselben Vorbehalt anbringen: Ich will dir nicht erzählen, dass der Himmel einstürzt. Panikmache bringt Klicks, aber eine auf Klicks basierende Wirtschaft ist eine schreckliche Sache, und ich möchte nicht in einer solchen Gesellschaft leben, also möchte ich keine Panikmache betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Gsstanim_20230412_20230628.gif&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Gsstanim_20230412_20230628.gif&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=515,width=515,top=830,left=1670,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5186 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Gsstanim_20230412_20230628.gif&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Meeresoberflächentemperatur April bis Juni 2023. Ab Juni kann man deutlich El Niño sehen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Meeresoberflächentemperatur April bis Juni 2023. Ab Juni kann man deutlich El Niño sehen.&lt;br /&gt;
Grafik: &lt;a href=&quot;https://www.cpc.ncep.noaa.gov/products/analysis_monitoring/enso_update/gsstanim.shtml&quot;&gt;NOAA&lt;/a&gt;, gemeinfrei&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aber es gibt viele Krisen, die in den nächsten Monaten ihren Höhepunkt erreichen könnten. &lt;a href=&quot;https://www.msn.com/en-us/weather/topstories/last-time-an-el-ni%C3%B1o-was-this-bad-it-killed-50-million-people/ar-AA23bP5n&quot;&gt;Wir könnten den schlimmsten El Niño seit 1877&lt;/a&gt; (oder schlimmer) erleben, der die Wassertemperaturen um 3 Grad Celsius ansteigen lässt. Diese Hitzewelle tötete weltweit 50 Millionen Menschen. Das ist eine Zahl von Todesopfern, die größer ist als die von zwei Ersten Weltkriegen oder etwa zwei Drittel eines Zweiten Weltkriegs. Die durch diese Erwärmung verursachte Hungersnot tötete etwa 3 % der Weltbevölkerung, was sie möglicherweise &lt;a href=&quot;https://www.washingtonpost.com/weather/2026/05/12/super-el-nino-1877-population-impacts/&quot;&gt;zur schlimmsten Naturkatastrophe der Menschheitsgeschichte&lt;/a&gt; macht. Ein modernes Äquivalent wären etwa 250 Millionen Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die globale Gesellschaft ist heute wesentlich widerstandsfähiger gegen Hungersnöte als im 19. Jahrhundert. Heutzutage haben wir Wettervorhersagen, was hilft. Und natürlich starben bei der Hungersnot so viele Menschen, weil im Grunde das Britische Empire so viele Menschen durch absichtliche Misswirtschaft in der Situation tötete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube nicht, dass ein El Niño diesen Sommer 250 Millionen Menschen das Leben kosten wird. Aber Katastrophen, insbesondere weltweite Katastrophen, sind Stresstests für die Systeme, die wir eingerichtet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie du sicher weißt, stecken unsere derzeitigen Systeme in Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wurde vielfach berichtet, dass in den USA &lt;a href=&quot;https://www.forbes.com/sites/eriksherman/2026/04/28/70-of-farmers-cant-afford-to-grow-all-their-crops/&quot;&gt;70 % der Landwirte nicht damit rechnen, sich Dünger&lt;/a&gt; für die diesjährige Ernte leisten zu können. Die moderne industrialisierte Landwirtschaft (die den Großteil der Welt ernährt) ist auf petrochemischen Dünger angewiesen, dessen Versorgung durch die US-Invasion im Iran stark beeinträchtigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es besteht auch eine recht hohe Wahrscheinlichkeit, dass die europäischen Ölreserven im Mai oder Juni zur Neige gehen (ich habe beides gelesen) und dass die der USA &lt;a href=&quot;https://thedeepdive.ca/oil-storage-tanks-in-us-to-run-dry-by-july-4-warns-carlyles-jeff-currie/&quot;&gt;etwa am 4. Juli ausgehen könnten,&lt;/a&gt; pünktlich zum 250. Jahrestag des Landes. (Ich fange an zu denken/zu hoffen, dass all die Fanartikel mit der Aufschrift „America 1776–2026“ lediglich ein Todesdatum prophezeien.) Die Erschöpfung der Reserven bedeutet nicht, dass „es kein Benzin mehr gibt“, sondern dass die USA in eine Versorgungskrise geraten werden (&lt;a href=&quot;https://www.afpm.org/newsroom/blog/how-much-oil-does-united-states-import-and-why&quot;&gt;wir fördern etwa 60 % unseres Öls selbst&lt;/a&gt; und 3/4 des Rests kommen aus Nordamerika, aber wir decken unseren eigenen Bedarf nicht).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Benzin für sieben Dollar ist natürlich eine enorme Belastung für das tägliche Leben der Amerikaner, da die meisten von uns auf benzinbetriebene Autos angewiesen sind, um zur Arbeit, zum Einkaufen und so weiter zu kommen. Aber es wird auch einfach so, so viel Öl in der Lebensmittelproduktion verbraucht, von Dünger über Traktoren bis hin zum Transport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also… könnte es schlimm werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe diese seltsame Angewohnheit, Dinge eher in Wahrscheinlichkeiten zu betrachten. Ich denke mir konkrete Zahlen für meine Risikoanalyse aus, aber das sind wirklich nur Zahlen, die ich mir ausdenke. Es gibt keinen Grund, warum du meine Zahlen verwenden solltest. Dahinter steckt keine Wissenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meiste Zeit meines Lebens lag die Wahrscheinlichkeit, dass ein absolut dramatisches Ereignis so ziemlich alles in meinem Leben versaut (wie eine weltweite Hungersnot oder ein Weltkrieg oder ein zweiter amerikanischer Bürgerkrieg), bei etwa 1 %. Das ist eine Überlegung wert, aber kein Grund zur Sorge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als also 2024 die Wahrscheinlichkeit eines Bürgerkriegs auf etwa 5 % anstieg, war das ein wirklich, wirklich großer Anstieg. Das war eine Verfünffachung. Das war es wert, darüber nachzudenken. Es war immer noch nicht wahrscheinlich. Ich war nicht überrascht, dass es nicht passiert ist. Dieses Jahr? Dieses Jahr fühlt es sich an wie, ich weiß nicht, 15 %. Ich glaube, es besteht eine 15-prozentige Chance, dass dieses Jahr alles komplett den Bach runtergeht. Aber nächstes Jahr? Nach einem verdammt heißen Sommer und den Kriegen in der Ukraine und im Iran, die sich hinziehen und die weltweite Nahrungsmittelversorgung zerstören? Ich weiß es nicht. 40 %?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mache mir wirklich große Sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will wirklich, wirklich kein „Der Himmel stürzt ein“-Typ sein, aber etwas fällt vom Himmel, und es fühlt sich an, als könnte es der Himmel selbst sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber du solltest meine erfundenen Zahlen ignorieren, denn erstens sind sie erfunden und zweitens gibt es fast nie einen konkreten, berechenbaren Moment, in dem „die Kacke am Dampfen ist“. Was mehr oder weniger sicher ist: Benzin und Lebensmittel werden teurer werden. Und dagegen solltest du versuchen, etwas zu unternehmen, wenn du kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte nicht vor, dieses Jahr im Garten anzulegen. Das ist mein schreckliches Geheimnis. Ich bin eine schlechte Prepperin. Ich wollte mir einfach nicht die Mühe machen. Ich habe bei weitem nicht alle Tomaten, Peperoni oder Basilikum gegessen, die ich letztes Jahr angebaut habe, und das meiste landete einfach wieder im Kompost. Ich koche nicht einmal besonders viel, wenn ich ehrlich bin. Ich bin eine schlechte Anarcho-Tradwife – ich verbringe die meiste Zeit mit Schreiben und Lesen. Also wollte ich keinen Garten anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich verfolge den Krieg und das Wetter schon eine Weile, und vor ein paar Tagen habe ich gerade ein paar Kartoffeln in Eimer gepflanzt, und ich werde mich wahrscheinlich dieses Wochenende um mein Nicht-Wurzelgemüse kümmern. Einer meiner Lieblings-Prepper, Eric Shonkwiler (du liest doch &lt;a href=&quot;https://when-if.com/&quot;&gt;When-If&lt;/a&gt;, oder?), &lt;a href=&quot;https://when-if.com/summertime-blues-super-el-nino-redux/&quot;&gt;hat es so ausgedrückt&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;Es ist noch nicht zu spät, mit deinem Garten anzufangen – wir hatten hier eine ungewöhnliche Kälteperiode, die mich bisher davon abgehalten hat, fast alles zu pflanzen, und der Super-El-Niño sorgt so gut wie sicher dafür, dass sich unsere Vegetationsperiode, wenn wir unsere Pflanzen bewässern können, bis in den Oktober oder sogar noch später verlängert. Das kannst du dir zunutze machen.&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte eigentlich nicht vor, im Garten zu arbeiten, aber jetzt werde ich es doch tun, und schon hat es Wunder für meine Stimmung bewirkt, einfach nur etwas Erde unter den Fingernägeln zu haben. Betrachtet diesen Frühling und Sommer als eure Monate der Lebensmittelvorbereitung. Worauf auch immer ihr euch konzentrieren wollt, es ist jetzt billiger, es zu tun, als es bald sein wird, da die Preise weiter steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde auch die Vorratshaltung empfehlen. Betrachte Lebensmittel in drei Kategorien: Es gibt frische Lebensmittel, die auf deiner Arbeitsplatte oder im Kühlschrank liegen und Tage bis Wochen halten, dann gibt es Vorrats- und Tiefkühlkost, die Monate bis Jahre hält, und schließlich gibt es Langzeitvorräte, die Jahrzehnte oder Jahrhunderte halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um deine Vorratskammer aufzufüllen, kaufe zusätzliche Mengen an haltbaren Lebensmitteln (Konserven, Trockenprodukte, verpackte Lebensmittel), die du ohnehin isst, und verbrauche sie nach und nach. Die meisten selbstgemachten Konserven sind ebenfalls Vorratsnahrung: Die meisten getrockneten, geräucherten, eingelegten und eingemachten Lebensmittel halten Monate oder Jahre, aber keine Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Dennoch ist dies wahrscheinlich der wichtigste und nützlichste Teil deiner Lebensmittelvorsorge. Die meisten Krisen dauern nur Monate oder Jahre, und fast niemand rechnet damit, einen Vorrat anzulegen, von dem er tatsächlich den Rest seines Lebens überleben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langzeitvorräte können gekauft (es gibt Spezialanbieter für Eimer mit Bohnen und Reis sowie Geschäfte, die gefriergetrocknete Konserven verkaufen) oder selbst hergestellt werden. Du kannst deine eigenen Bohnen, Reis, Haferflocken, Linsen und andere solche Lebensmittel (vor allem solche ohne viel Wasser oder Fett) in Mylar-Beuteln mit Sauerstoffabsorbern lagern. Du kannst Hartkekse backen, die nach nichts schmecken und vor dem Verzehr aufgeweicht werden müssen, aber in manchen Fällen jahrhundertelang haltbar sind. Du kannst auch ein paar Tausend Euro für einen Gefriertrockner ausgeben und fast jedes Lebensmittel konservieren, das du möchtest. (Gefriergetrocknete Lebensmittel halten insgesamt wesentlich länger als dehydrierte Lebensmittel). Das Letzte habe ich noch nicht ausprobiert, aber Gemeinschaften können sich zusammentun, um gemeinsam einen zu kaufen – was wichtig ist, da es sich um echte Schwerlastgeräte handelt, die Wartung und Ölwechsel erfordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die USA zudem plötzlich ihre Soft-Power-Strategie, Entwicklungsländer zu ernähren, eingestellt haben, gibt es auf dem Markt für Regierungsüberschüsse jede Menge „humanitäre Rationen“, die spottbillig zu haben sind. Was verdammt deprimierend ist. Ich habe etwa 10 Kisten davon in meinem Keller. Die meisten Quellen (sprich: YouTube-Videos von Leuten, die sehr alte MREs essen) scheinen darauf hinzudeuten, dass sie bei richtiger Lagerung nicht besonders schnell verderben, sondern nur schlechter schmecken und weniger Nährstoffe enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dramatische Krise, in der wir stecken, hat auch eine positive Seite. Gottes offenes Fenster, wenn man so will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer mehr Menschen können sich das Leben nicht mehr leisten. Wir haben eine echte Chance, eine radikale Umgestaltung der Gesellschaft vorzuschlagen und darauf hinzuarbeiten. Was derzeit besteht, funktioniert nicht. Wir haben die Gelegenheit, alternative Lösungen anzubieten. In Krisenzeiten werden diejenigen am ehesten gehört, die als Erste einen Aktionsplan vorschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können einen Plan vorschlagen. Zum Beispiel den Aufbau einer Bottom-up-Gesellschaft aus lokalen Entscheidungsgremien, die sich zusammenschließen, um größere Probleme in größerem Maßstab anzugehen. So wie die Zapatisten, die Rojavaner oder die Anarchosyndikalisten. Vielleicht haben wir diese Chance. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Es lohnt sich, darauf hinzuarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-empty-field-the-empty-gas-tank&quot;&gt;&quot;The Empty Field, the Empty Gas Tank or: the oil and food crisis&quot;&lt;/a&gt;, 16. Mai 2026 von Margaret Killjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 May 2026 14:42:00 +0200</pubDate>
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    <title>Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam oder: Mach eins nach dem anderen</title>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    Ich schreibe ständig über Hoffnung, darüber, wie man die Verzweiflung besiegt, und in manchen Wochen denke ich, ich muss die am wenigsten geeignete Person auf der Welt sein, um über dieses Thema zu schreiben. Denn in manchen Wochen ist die Verzweiflung so tiefsitzend, dass sie wie ein Dämon der Schlaflähmung auf meiner Brust lastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war eigentlich nie ein verzweifelter Mensch. Die meiste Zeit meines Lebens haben mich das Bewusstsein für Ungerechtigkeit und Grausamkeit zum Handeln und zum Aktivismus angespornt. Im Moment fällt mir das schwerer. Die Krise ist schlimmer als je zuvor, und manchmal liege ich nachts da und versuche, eine Lösung für alle Probleme der Welt zu finden, und das ist eine unmögliche Aufgabe, und es überwältigt mich, und ich schalte ab und schlafe schließlich ein. Es ist wie Schafe zählen, wenn du Albträume statt Träume willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht bin ich gerade deshalb qualifiziert, darüber zu schreiben, weil ich in letzter Zeit mit Hoffnung und Verzweiflung zu kämpfen habe. Ich hoffe es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Art Sprichwort, das mir in letzter Zeit oft durch den Kopf geht. „Wenn du schnell vorankommen willst, geh allein. Wenn du weit kommen willst, geh gemeinsam.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann dieses Problem, das Problem des Faschismus, nicht alleine lösen. Ich kann mir nicht einmal alleine ausdenken, wie die Lösung aussehen könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist eine schwere Erkenntnis für mich, denn obwohl ich so etwas wie ein anarchistischer Kommunist oder Sozialist oder was auch immer bin, war ich schon immer ein Einzelgänger. Ich arbeite lieber alleine. Ich mag Projekte, die man alleine machen kann. Nur … nun ja, es gibt keine Projekte, die man alleine machen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, klar, ich schreibe Bücher, diese bekanntlich einsame Beschäftigung. Meine Freunde helfen mir beim Brainstorming, mein Agent hilft mir, einen Verlag zu finden, meine Lektoren helfen mir beim Überarbeiten, ein Designer gestaltet sie schön, und Bibliothekare und Buchhändler helfen dabei, dass sie die Leser erreichen. Das Schreiben selbst ist grundsätzlich eine einsame Tätigkeit (für mich und die meisten Autoren), aber alles, was es möglich und lohnenswert macht, ist eine kollektive Anstrengung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oh, klar, ich habe einmal „ganz allein“ eine Hütte gebaut. Auf dem Grundstück eines Freundes. Mit Ratschlägen von befreundeten Bauunternehmern und Fremden im Baumarkt auf dem Land und aus einem halben Dutzend YouTube-Videos. Und Hilfe beim Setzen der Fundamentpfosten. Und Hilfe beim Verlegen des Fußbodens und der Wandpaneele. Und Hilfe beim Aufrichten der Dachsparren. Die meiste Zeit, die ich in dieses Haus gesteckt habe, war ich allein im Wald, oben auf einer Leiter, und habe die Litanei gegen die Angst wiederholt, aber ich habe diese Hütte nicht allein gebaut, obwohl ich sie allein gebaut habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann mich nicht allein durch den Faschismus hindurchdenken, und ich hasse das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlimmer noch, ich weiß nicht, ob wir selbst alle zusammen in der Lage sein werden, alles zu tun, was wir tun müssen. Vielleicht ist die Aufgabe, die vor uns liegt, tatsächlich unüberwindbar, und ich mag es &lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;, diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Aber der Faschismus war schon immer der Miniboss. Der Klimawandel wartet dahinter und droht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BlueOceanEvent.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/BlueOceanEvent.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=999,width=1117,top=228,left=729,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5125 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BlueOceanEvent.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild der nordlichen Erdhabkugel, von oben auf den Nordpol gesehen, zeigt, dass die Meeresoberflächentemperaturen am 5. März 2022 vor der nordamerikanischen Küste (grüner Kreis) um bis zu 14,1 °C  höher waren als im Zeitraum 1981–2011&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Bild zeigt, dass die Meeresoberflächentemperaturen am 5. März 2022 vor der nordamerikanischen Küste (grüner Kreis) um bis zu 14,1 °C  höher waren als im Zeitraum 1981–2011.&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://arctic-news.blogspot.com/p/blue-ocean-event.html&quot;&gt;arctic-news&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ein „Blue Ocean Event“ ist die Bezeichnung für einen Sommer ohne arktisches Eis – oder besser gesagt, einen Sommer, in dem das arktische Eis unter tausend Quadratkilometer fällt und das Wasser blau statt weiß hinterlässt. Vor etwa zehn Jahren sprach der Weltklimarat der UN&lt;a href=&quot;https://www.ipcc.ch/srocc/chapter/summary-for-policymakers/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt; davon, dass dies bis zum Ende des Jahrhunderts möglich sein könnte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, vielleicht sogar schon früher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Klimamodelle (pessimistischere Modelle, aber nicht die pessimistischsten) &lt;a href=&quot;https://www.reddit.com/r/meteorology/comments/1rlfbqu/some_models_predict_a_blue_ocean_event_this_summer/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;deuten darauf hin, dass wir diesen Sommer ein Blue-Ocean-Event haben könnten&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. &lt;em&gt;Wahrscheinlich&lt;/em&gt; wird es nicht dazu kommen, aber es ist eine ernstzunehmende Möglichkeit, wie sie früher in unserem Leben undenkbar gewesen wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir warten größtenteils in dieser schrecklichen Schwebe zwischen Untätigkeit und Handeln. Die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, sind schwerwiegend genug, um ziemlich drastische Maßnahmen zu rechtfertigen, aber uns wird gesagt, wir sollen bis zu den Wahlen den Atem anhalten. Mehr noch: Wir wissen, dass die meisten drastischen Maßnahmen die Situation nicht wirklich verbessern werden, denn einzelne drastische Maßnahmen neigen nicht dazu, die Welt zum Besseren zu verändern, denn wenn man weit kommen will, muss man es gemeinsam angehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es etwas gibt, das mir Hoffnung gibt, dann ist es das, was &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/our-neighbors-in-minneapolis&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;ich vor ein paar Monaten in Minneapolis gesehen habe&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Das Problem wurde nicht „gelöst“, nicht endgültig, aber Zehntausende von Menschen haben direkt gegen die Invasion von Bundestruppen in ihrer Stadt gehandelt (und handeln weiterhin). Sie kommen weit, weil sie gemeinsam vorangehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute Morgen wusste ich nicht, wie ich aufstehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt all diese Dinge, die ich mir selbst sage, Dinge, an die ich glaube, wie: Konzentriere dich auf das, worüber du Einfluss hast. Konzentriere dich auf lokale Themen, lokale Probleme. Konzentriere dich darauf, Resilienz aufzubauen, sowohl für dich selbst als auch für deine Gemeinschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Harbor_Freight_Tools_Austin.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Harbor_Freight_Tools_Austin.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=780,width=1039,top=337.5,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5123 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Harbor_Freight_Tools_Austin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt die Filiale von Harbor Freight Tools in Austin, Texas&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Harbor Freight Tools Austin, TX&lt;br /&gt;
Foto: Jeff Keyzer, WA, USA&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Diese Woche habe ich Gartenzubehör für einen Freund bestellt, ich war bei &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Harbor_Freight_Tools&quot;&gt;Harbor Freight&lt;/a&gt; (Vorschläge am Ende), um diese tollen Schnäppchen zu ergattern, und ich bin zu einem persönlichen Treffen mit lokalen linken Preppern gegangen, um auszutauschen, was wir wissen und wie wir uns gegenseitig helfen können. Wir haben über Gefriertrockner und Teach-Ins gesprochen, über Tinkturen und Notfallmedizin. Diese Woche habe ich meinen Keller aufgeräumt und einem neuen Freund etwas über Notstromversorgung beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind alles Dinge, die es wert sind, getan zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wusste immer noch nicht, wie ich heute Morgen aufstehen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was mich auf die Beine brachte, war eine SMS vom Schnellreaktionsnetzwerk in meiner Nachbarschaft, eine SMS, in der stand, dass Bundesbeamte ein paar Blocks weiter eine Razzia in einem Haus durchführten. Das brachte mich auf die Beine, ich zog mich an, verließ das Haus und ging joggen, wobei ich mir wünschte, ich wäre in besserer Form. Es war letztendlich keine Einwanderungskontrolle, sondern nur eine Drogenrazzia (die Leute wurden nicht wegen ihres Geburtsortes entführt, sondern in Käfige gesteckt, weil sie die falschen Pflanzen im Haus hatten. Irgendwie sollen wir glauben, dass es einen großen Unterschied zwischen diesen beiden Dingen gibt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war nicht die ICE, aber es war gut, sich daran zu erinnern, dass es den Leuten wichtig ist, dass sich Menschen innerhalb kürzester Zeit versammelt haben. Und dass ich einer dieser Menschen war, denen es wichtig ist, die nützlich sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das hat mich heute Morgen aus dem Bett gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hilft mir, mich daran zu erinnern, dass ich dazu beitragen kann, etwas zu tun, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es hat mir klar gemacht, dass ich eine kleine Notfalltasche nur für die ICE-Wache brauche, mit einer Pfeife, einer Corona-Maske, einem Notizbuch, einem Stift, einem Filzstift und Karten mit meinen Rechten. Denn ICE ist überall im Land aktiv, aber die ICE-Wächter auch. Die ICE-Wache ist nicht das Wichtigste, was ich mache. Es ist nicht das, worauf ich mich konzentriere, oder worin ich die meiste Erfahrung habe. Aber wenn sie in meiner Nachbarschaft sind, dann lohnt es sich, an das alte Sprichwort zu denken: „Wer, wenn nicht wir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer liebt nicht die Ausrede, kleine Sets zusammenzustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um Dinge zu erreichen, muss man große Projekte in konkrete Schritte zerlegen und diese dann umsetzen. Aber manchmal hat man kein wirkliches Bild davon, wie man das gesamte Projekt bewältigen soll. Manchmal ist ein Projekt zu groß, um es im Kopf zu behalten, besonders wenn man allein ist, und deine Aufgabe ist es, einfach über die Schritte nachzudenken, die helfen könnten, diese Schritte dann zu gehen und zu sehen, was passiert. Es lohnt sich, ein konkretes, kleineres Projekt auszuwählen (wie den Aufbau eines Schnellreaktionsnetzwerks, eines Vorsorgekreises oder einer radikalen Versammlung) und andere Leute zu finden, die das auch tun wollen. Denn gemeinsam können wir viel erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Und es stellt sich heraus: Wenn du schnell vorankommen willst, musst du wahrscheinlich erst mal joggen üben.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dinge, die ein Prepper vielleicht bei Harbor Freight kaufen möchte – eine unvollständige Liste&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Planen (Notunterkünfte, Pavillons für große Versammlungen, Aufräumarbeiten nach Katastrophen)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Plastikfolie und Klebeband (zum Abdichten von Räumen und Fenstern, um sie bei Stromausfällen warm zu halten)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schlauchschellen und Kabelbinder (Notfall-Fahrzeugwartung)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Brechstangen, Äxte und Vorschlaghämmer (Notfall-Abbrucharbeiten, z. B. für Rettungszwecke)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Abschleppgurt (für Fahrzeugbergung)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Benzinkanister (Benzin für 2–3 Monate lagern, oder 1–2 Jahre mit Additiven)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wetterfeste, mit Schaumstoff gefüllte Hartplastikkisten (Elektronik für Katastrophengebiete lagern)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Batterien (für alles)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;PSA (Schutzbrillen, Masken, Ohrstöpsel, Nitrilhandschuhe, diese großen weißen Einweganzüge, die man bei der Katastrophenbeseitigung tragen kann)&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;Meistens vermeide ich es, Elektronik und komplizierte Werkzeuge bei Harbor Freight zu kaufen, weil die Qualität dort sehr unterschiedlich ist, aber ich habe gute Erfahrungen gemacht mit Sachen wie Schaufeln, Planen und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht fange ich an, diese kleinen Mini-Prepper-Tipps am Ende der Beiträge hinzuzufügen. Mal sehen, ob ich das durchhalte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/if-you-want-to-go-far-go-together&quot;&gt;&quot;If You Want to Go Far, Go Together or: doing one thing at a time&quot;&lt;/a&gt;, 25. März 2026 von Margaret Killjoy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 12:05:00 +0100</pubDate>
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    <category>faschismus</category>
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    <title>Wir haben es satt 2026</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2273u.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2273u.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=320,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5082 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2273u.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von Björn Obmann zeigt ein Fronttransparent der BUND Jugend mit dem Text: &amp;quot;Braune Rüben unterpflügen - gemeinsam für eine bunte Landwirtschaft&amp;quot; dahinter eine Masse vornehmlich junger Menschen und weitere Plakate und Fahnen. Rechts im Bild ist die Kuppel des Bundestags zu sehen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Mehr als 5.000 Menschen protestierten am 17. Januar 2026 anlässlich der Grünen Woche in Berlin für eine kleinbäuerliche Landwirtschaft und gegen Agrarkonzerne, Gentechnik und Massentierhaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wir-haben-es-satt-2026/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstalter*innen haben sich auch gegen das Mercosur-Abkommen ausgesprochen, weil dadurch die kleinbäuerliche Landwirtschaft zusätzlich bedroht ist. Außerdem warnen sie vor den jetzt möglichen Soja-Futtermittelimporten, weil die mit den hier in der EU verbotenen Pestiziden gespritzt werden. Dieses Gift landet dann bei uns in den Lebensmitteln. Angeführt von zahlreichen Treckern zog die Demo durch das leere Regierungsviertel, geschmückt mit vielen fantasievollen und kämpferischen Parolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wir-haben-es-satt-2024/&quot;&gt;Wir haben es satt 2024&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wir-haben-es-satt-2/&quot;&gt;Wir haben es satt&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wir-haben-es-satt/&quot;&gt;Wir haben es satt&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wir-haben-es-satt-2019/&quot;&gt;Wir haben es satt 2019&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.wir-haben-es-satt.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.wir-haben-es-satt.de/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 12:36:00 +0100</pubDate>
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    <category>landwirtschaft</category>
<category>wir haben es satt</category>
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    <title>IGG verurteilt Kontokündigungen bei linken Organisationen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13978-IGG-verurteilt-Kontokuendigungen-bei-linken-Organisationen.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Botanik</category>
            <category>Ernährung</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/DebankingStoppen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/DebankingStoppen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=415,width=415,top=520,left=1080,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5024 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/DebankingStoppen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das SharePic zeigt eine zerbrochene Kreditgarte und den Text: &amp;quot;Debanking stoppen!&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo der Kampagne&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im Laufe des Dezembers wurden immer mehr Fälle bekannt, in denen u.a. die GLS, die Ethik-, Umwelt- und Deutsche Bank linken Organisationen aus verschiedenen Spektren und Themenfeldern die Bankkonten gekündigt haben. Betroffen sind u.a. Umweltgruppen und die Organisation Rote Hilfe. Auslöser scheint Druck der rechten Trump-Regierung zu sein. Die Initiative Grüne Gewerke (IGG FAU) verurteilt diesen Angriff auf die humanistische Opposition Deutschlands aufs schärfste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Binnen weniger Wochen haben verschiedene Banken in Deutschland begonnen, linken Organisationen, aber auch Einzelpersonen, bestehende Bankkonten zu kündigen oder die Eröffnung weiterer Konten zu versagen. Dabei ist unklar, ob das erst der Anfang ist und welche Institutionen es noch treffen kann. Banken und Politik schweigen sich über die Hintergründe bis jetzt beharrlich aus. Journalist:innen der Süddeutschen Zeitung sehen allerdings politische Vorgaben der Trump-Administration als Auslöser. Dieser beispiellose Angriff auf die humanistisch-linke Zivilgesellschaft behindert die Arbeit tausender Menschen, gefährdet die Lebensführung der betroffenen Privatpersonen und ist ein schwerer Angriff auf die politische Meinungs- und Organisationsfreiheit in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf Meyer von der IGG dazu: &lt;em&gt;“Hier zeigt sich, wie stark der Rechtsruck der USA und die Macht von rechtsradikalen Tech-Giganten bereits reicht, der hierzulande mindestens in der AfD willige Vasallen findet. Was hier passiert, ist ein Angriff auf die Gesamtbevölkerung Deutschlands und ihr Recht auf Koalitionsfreiheit. Banken und deutsche Politik müssen sich jetzt entscheiden, ob sie sich für die Organisationsfreiheit oder dagegen positionieren.”&lt;/em&gt; Binnen weniger Tage organisieren sich bereits Tausende, darunter viele Gewerkschafter:innen der FAU für Protest- und Widerstandsaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Initiative Grüne Gewerke ist eine basisdemokratische und antikapitalistische Branchengewerkschaft für Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau und Umweltberufe. Sie ist im Gewerkschaftsverband FAU und in der internationalen International Confederation of Labour organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Informiert bleiben:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Website: &lt;a href=&quot;https://debankingstoppen.de/&quot;&gt;https://debankingstoppen.de/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Telegram: &lt;a href=&quot;https://t.me/debankingstoppen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noreferrer noopener&quot;&gt;https://t.me/debankingstoppen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Mastodon: &lt;a href=&quot;https://mastodon.social/@debankingstoppen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noreferrer noopener&quot;&gt;https://mastodon.social/@debankingstoppen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Instagram: &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/debankingstoppen&quot;&gt;https://www.instagram.com/debankingstoppen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Presseberichte u.a.:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;ND, 26.12.: &lt;a href=&quot;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196449.debanking-gls-bank-kuendigt-linken-organisationen-n-und-erntet-proteststurm.html&quot;&gt;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196449.debanking-gls-bank-kuendigt-linken-organisationen-n-und-erntet-proteststurm.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;SZ, 23.12.: &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hilfe-e-v-kuendigungen-bankkonten-deutschland-ofac-li.3358715&quot;&gt;https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/hilfe-e-v-kuendigungen-bankkonten-deutschland-ofac-li.3358715&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;ND, 23.12.: &lt;a href=&quot;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196419.repression-per-debanking-die-zeiten-werden-haerter.html&quot;&gt;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1196419.repression-per-debanking-die-zeiten-werden-haerter.html&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;taz, 23.12.: &lt;a href=&quot;https://taz.de/Alle-Konten-gekuendigt/!6140903/&quot;&gt;https://taz.de/Alle-Konten-gekuendigt/!6140903/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 13:15:00 +0100</pubDate>
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    <category>GLS Bank</category>
<category>IGG</category>
<category>Rote Hilfe</category>
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    <title>Dresden: Wegen Kündigungen? Arbeitskampf in der Neustädter Gastro</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Suesse-Kuchen_Bittere-Jobs-scaled-1-1490x1080.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Suesse-Kuchen_Bittere-Jobs-scaled-1-1490x1080.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1095,width=1505,top=180,left=535,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4969 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Suesse-Kuchen_Bittere-Jobs-scaled-1-1490x1080.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Aktivist:Innen mit Transparent &amp;quot;Süße Kuchen - bittere Jobs&amp;quot;. Eine Person im Vordergrund mit &amp;quot;FAU - Gewerkschaft in Aktion&amp;quot; Weste&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: FAU Dresden&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Dresdner Neustadt ist bekannt für ihre Kneipen und Bars. Das Image des Szeneviertels, wo nach dem Stadtbummel lauschige vegane Cafés und urige Bars Besucher*innen erwarten, passt in das Marketing der Stadt wunderbar hinein. Doch die Gastro-Branche ist traditionell Ort schlechter und ungesunder Arbeitsbedingungen. Da bildet auch die Neustadt keine Ausnahme wie ein neuerlicher Arbeitskampf im veganen Café „V-Cake auf der Rothenburger Straße zeigt. Neben schlechten Arbeitsbedingungen steht auch der Vorwurf im Raum, der Chef des Cafés habe sich gegenüber Mitarbeiter*innen übergriffig verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Protest gegen fristlose Kündigung&lt;/h3&gt;Im August 2025 organisierte die anarchistische Gewerkschaft „Freie Arbeiter*innen Union“ (FAU) eine spontane Kundgebung vor dem Café. Nach eigenen Aussagen kamen etwa sechzig Menschen zu der Aktion unter dem Motto &lt;a href=&quot;https://dd.fau.org/2025/07/30/suesse-kuchen-bittere-jobs-gewerkschaftliche-aktionen-im-arbeitskampf-im-cafe-vcake/&quot;&gt;„Süße Kuchen, bittere Jobs“&lt;/a&gt; am 27. August 2025. Anlass war die fristlose Kündigung eines Mitarbeiters, sowie die sehr kurzfristige Kündigung einer weiteren Arbeiter*in, nachdem diese sich laut Gewerkschaft FAU über die schlechten Arbeitsbedingungen beschwert hätten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewerkschaft zog gegen die fristlose Kündigung vor Gericht. Doch zur Verhandlung kam es nicht. Der Inhaber des Cafés wandelte die Kündigung kurz vor Verhandlungsbeginn in eine fristgerechte um. Die FAU Dresden kündigte allerdings an, weiterhin Proteste gegen schlechte Arbeitsbedingungen zu organisieren. Ehemalige Angestellte des Cafés &lt;a href=&quot;https://dd.fau.org/2025/08/11/erfolg-im-arbeitskampf-gegen-das-cafe-v-cake/&quot;&gt;berichteten&lt;/a&gt; von „einem schlicht unerträglichen Arbeitsklima“, gegen das man vorgehen wolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;„Gezielte Einschüchterung und systematischer Machtmissbrauch“&lt;/h3&gt;Im September erschien nun ein &lt;a href=&quot;https://www.t-online.de/region/dresden/id_100828918/dresdner-cafe-ehemalige-mitarbeiter-enthuellen-mobbing-und-machtmissbrauch.html&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; von Marvin Graewert auf der Nachrichtenplattform t-Online, der ein ganz neues Licht auf die Auseinandersetzung werfen könnte. Im Artikel werden die Erfahrungen von sechs anonym bleibenden Arbeiter*innen eines ebenso nicht näher benannten „beliebten Dresdner Cafés“ geschildert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Arbeitsalltag sei geprägt worden von Annäherungsversuchen durch den Chef des Cafés, welcher immer wieder und gegenüber mehreren Arbeiter*innen anzügliche Bemerkungen und ungewollte Berührungen gemacht habe. „Er hat ständig versucht, Körperkontakt herzustellen, wahrscheinlich um das möglichst beiläufig zu normalisieren.“, wird eine Arbeiterin in dem Artikel zitiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Ablehnung und Kritik habe der nicht namentlich &lt;s&gt;b&lt;/s&gt;genannte Chef heftig reagiert. So soll er in einem Fall jegliche Kommunikation sogar organisatorischer Natur für die Arbeit eingestellt und die Angestellte mit Schweigen bestraft haben. In einem anderen Fall habe er systematisch Druck ausgeübt, etwa in dem er mit Stoppuhr jede Bewegung einer Angestellten dokumentiert habe. Bis heute hätten alle Betroffenen starke psychische Belastungen von der Arbeit in dem Café davon getragen. Eine Arbeiterin verließ die Branche danach für immer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von derartigen Fällen war allerdings in der bisherigen Öffentlichkeitsarbeit der Gewerkschaft FAU nie die Rede gewesen. Auch auf eine Nachfrage seitens addn.me äußerte sich die Gewerkschaft nicht zur Frage, ob es zwischen ihren Protesten und dem Artikel bei t-Online einen Zusammenhang gäbe. Die Gewerkschaft verwies aber darauf, dass sexualisierte Gewalt in hierarchischen Beziehungen mit starken Abhängigkeiten besonders häufig vorkomme. Entsprechend öffneten prekäre Anstellungsverhältnisse – wie häufig in der Gastronomie – Belästigung und sexualisierter Gewalt Tür und Tor. Man habe vor kurzem eine Veranstaltung zur &lt;a href=&quot;https://dd.fau.org/2025/09/17/wherever-i-work-wherever-i-go-yes-means-yes-and-no-means-no/&quot;&gt;Aufklärung über sexuelle Belästigung&lt;/a&gt; am Arbeitsplatz in der Dresdner Neustadt abgehalten. Dass diese ausgerechnet vor dem Café V-Cake stattfand, kommentierte die Gewerkschaft nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anfrage von addn.me an den Betreiber des Cafés V-Cake blieb unbeantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Plakate kritisieren sexualisierte Gewalt im V-Cake.&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/signal-2025-10-09-091745_007-1-810x1080.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/signal-2025-10-09-091745_007-1-810x1080.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1095,width=825,top=180,left=875,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4970 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;810&quot; height=&quot;1080&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/signal-2025-10-09-091745_007-1-810x1080.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;An einer Fensterscheibe klebt ein Plakat mit dem Text &amp;quot;unerwünschter Körperkontakt? V-Cake Chef  ist Experte auf dem Gebiet&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Plakate beschuldigen den Inhaber des Cafés V-Cake.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aufmerksame Neustädter*innen konnten in den letzten Wochen mehrfach Plakate an verschiedenen Orten vor allem in der Rothenburger Straße sehen. Verschiedene abgedruckte Sprüche nannten den Betreiber des Cafés V-Cake persönlich. Die Anschuldigung ist eindeutig: ihm werden mehrere Zitate in den Mund gelegt, die Belästigung bagatellisieren, unter anderem auch die bei t-Online auffindbare Bemerkung „Mobbing ist mein Hobby“ Auf den Artikel bei t-online verweist auch der auf den Plakaten abgedruckte QR-Code.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund für diese anonyme Form der Auseinandersetzung könnte daran liegen, dass die juristische Nachweisbarkeit vieler Anschuldigungen schwierig sein dürfte. In vielen Situationen würden die Aussagen von einzelnen Arbeiter*innen gegen die ihrer Chef*innen stehen und damit kein ausreichender Nachweis erbracht werden. Dieses Muster dokumentiert das Antidiskriminierungsbüro &lt;a href=&quot;https://www.adb-sachsen.de/de/aktuelles/artikel/aus-unserer-arbeit-wenn-zeuginnen-schweigen-sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz&quot;&gt;immer wieder&lt;/a&gt;. Somit sind öffentliche Äußerungen ganz egal ob wahr oder falsch schnell mit Verleumdungsklagen bedroht. Auch hier gibt das Machtgefälle zwischen Chef*innen und Arbeiter*innen den Vorteil im Zweifel den Mächtigeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/signal-2025-10-09-091745_009-810x1080.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/signal-2025-10-09-091745_009-810x1080.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1095,width=825,top=180,left=875,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4971 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/signal-2025-10-09-091745_009-810x1080.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Parkscheinautomat mit aufgeklebtem Plakat&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;So was kommt von so was.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Einer Studie der Antidiskriminierungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2019 zeigt, dass 19 Prozent aller Arbeiter*innen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz erleben. Dabei sind Frauen&lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn001f&quot; name=&quot;fn001t&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; fast doppelt so oft betroffen wie Männer und ein &lt;a href=&quot;https://www.adb-sachsen.de/de/aktuelles/artikel/studie-zu-sexueller-belaestigung-am-arbeitsplatz-jede-elfte-person-wurde-den-letzten-drei-jahren-im-job-belaestigt&quot;&gt;überwiegender Anteil&lt;/a&gt; der angegebenen Täter*innen ist männlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sich Betroffene wehren können dokumentiert die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ebenfalls auf einer &lt;a href=&quot;https://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ueber-diskriminierung/lebensbereiche/arbeitsleben/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz/sexuelle-belaestigung-am-arbeitsplatz-node.html&quot;&gt;umfassenden Website&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn001t&quot; name=&quot;fn001f&quot;&gt;1&lt;/a&gt; Die Studie differenziert lediglich nach Männern und Frauen und beinhaltet keine anderen Geschlechter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.addn.me/news/wegen-kuendigungen-arbeitskampf-in-der-neustaedter-gastro/&quot;&gt;addn.me&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 19:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>dresden</category>
<category>fau</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>„Der Tod ist würdiger als dieses Leben“: Israels Hungerkampagne verwüstet Gaza</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13775-Der-Tod-ist-wuerdiger-als-dieses-Leben-Israels-Hungerkampagne-verwuestet-Gaza.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
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            <category>Ernährung</category>
            <category>Gesundheit</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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            <category>Recht und Unrecht</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Die Schreie hungriger Kinder hallen durch die Zeltlager in Gaza-Stadt, wo allein in den letzten fünf Tagen über 50 Palästinenser verhungert sind.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/main_image58549-1200x802.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/main_image58549-1200x802.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=817,width=1215,top=319,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4880 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/main_image58549-1200x802.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der Onkel des drei Monate alten Fadi Al-Najjar hält seinen Leichnam in den Armen, nachdem dieser im Nasser Medical Complex in Khan Yunis im Gazastreifen an Unterernährung gestorben ist&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Onkel des drei Monate alten Fadi Al-Najjar hält seinen Leichnam in den Armen, nachdem dieser im Nasser Medical Complex in Khan Yunis im Gazastreifen an Unterernährung gestorben ist&lt;br /&gt;
Foto: Doaa Albaz/Activestills  19. Juli 2025.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wie alle Eltern hofften auch der 34-jährige Ahmed Draimli und seine Frau Waid, dass ihr erstgeborener Sohn Zain gesund, stark und voller Lebensfreude aufwachsen würde. Doch im vergangenen September, kurz nach seiner Geburt im Al-Sahaba Medical Complex in Gaza-Stadt, stellten Ärzte fest, dass Zain eine bakterielle Infektion im Blut hatte. Sie sagten, dass dies wahrscheinlich auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen sei – eine Folge der Unterernährung während Waids Schwangerschaft. „Während der Schwangerschaft habe ich mein Bestes getan, um alles zu kaufen, was ich konnte: Eier, Kartoffeln, alles, was gesund ist. Aber es war nicht nur teuer, oft gab es in den Geschäften einfach nichts zu essen“, erzählte Draimli +972.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Waid hat während der Schwangerschaft viele Haare verloren und hatte schreckliche Knochenschmerzen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waid litt auch unter der langen Einwirkung von Holzrauch, der zum Kochen verwendet wurde, und dem allgegenwärtigen Staub und Schutt von den israelischen Bombardements in der Nähe, da sie in ihrem Haus im Stadtteil Al-Daraj im Osten von Gaza-Stadt Zuflucht gesucht hatten. „Sie haben unser Viertel dreimal angegriffen“, erklärte Draimli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Monaten seines Lebens war Zains Gesundheitszustand sehr labil. Waid hatte aufgrund ihrer eigenen schlechten Ernährung Probleme mit dem Stillen, und Säuglingsnahrung war knapp. Der Säugling weinte ununterbrochen: Er hatte Schmerzen und oft hohes Fieber. Draimli erinnert sich, dass er kurz nach seiner Geburt „17 Tage lang im Krankenhaus der [Patient Friend’s Benevolent Society] blieb und über eine Infusion ernährt wurde. Die Ärzte entließen ihn schließlich, aber sein Fieber kam immer wieder zurück.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1369.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_1369.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=336,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4881 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1369.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Ahmed Draimly zeigt ein Foto von seiner Familie vor dem Tod seines Sohnes Zain in ihrem Haus im Stadtteil Al-Daraj in Gaza-Stadt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ahmed Draimly zeigt ein Foto von seiner Familie vor dem Tod seines Sohnes Zain in ihrem Haus im Stadtteil Al-Daraj in Gaza-Stadt&lt;br /&gt;
Foto: Ahmed Ahmed, 20. Juli 2025&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sie brachten ihn immer wieder ins Krankenhaus im Zentrum von Gaza-Stadt. Manchmal sagten die Ärzte, sein Zustand sei stabil und er brauche nur die richtige Ernährung. Ein anderes Mal vermuteten sie eine ernstere Erkrankung, konnten dies aber ohne MRT-Untersuchung nicht bestätigen – und das einzige Gerät war bei einem israelischen Luftangriff zerstört worden. Schließlich entschieden die Ärzte, dass Zain dringend ins Ausland überwiesen werden müsse, was angesichts der geschlossenen Grenzen unmöglich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende März verschlechterte sich Zains Zustand. Am 17. Juli begannen seine Organe zu versagen. Waid brachte ihn ins Krankenhaus, wo die Ärzte ihn an ein Beatmungsgerät anschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir dachten, es wäre wie all die anderen Male“, erklärte Draimli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Aber nur wenige Minuten später starb er. Waid rief mich an, und ich brach zusammen. Als ich im Krankenhaus ankam, lag sie immer noch auf dem Boden und umklammerte seinen Körper.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Beginn des Krieges Israels im Oktober 2023 sind laut Angaben des &lt;a href=&quot;https://t.me/mediagovps/3766&quot;&gt;Gesundheitsministeriums von Gaza&lt;/a&gt; mindestens 122 Menschen, darunter mehr als &lt;a href=&quot;https://www.un.org/unispal/document/ohchr-palestinians-in-gaza-continue-to-be-killed-by-starvation-or-by-bullets-from-the-israeli-military-while-trying-to-access-food/&quot;&gt;83 Kinder&lt;/a&gt;, in Gaza an Hunger gestorben – 54 davon allein seit Montag. Mittlerweile haben mehr als 100 internationale Hilfsorganisationen davor gewarnt, dass Gaza vor einer „Massenhungersnot“ steht. Die UNO berichtet, dass jedes fünfte Kind in Gaza-Stadt unterernährt ist und die Zahl der Fälle täglich steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der seit Ende Mai nur eingeschränkten Einreise von humanitären Hilfsgüter-Lkw haben die anhaltenden israelischen Angriffe auf Zivilisten, die an den Standorten der &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/hunger-games-israel-gaza-food-aid/&quot;&gt;Gaza Humanitarian Foundation (GHF)&lt;/a&gt; Hilfe suchen, in Verbindung mit der &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/gaza-starving-children-aid-unrwa/&quot;&gt;Behinderung humanitärer Organisationen&lt;/a&gt;, die versuchen, lebensrettende Hilfe zu leisten, die Zahl der Todesopfer weiter in die Höhe getrieben und die Mehrheit der Bevölkerung &lt;a href=&quot;https://www.theguardian.com/world/2025/jul/23/israel-gaza-starvation-humanitarian-groups-letter&quot;&gt;ohne Zugang zu Nahrungsmitteln&lt;/a&gt; zurückgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Hungersnot verschärft sich und breitet sich im gesamten Gazastreifen aus, zeitgleich mit der vollständigen Schließung aller Grenzübergänge durch die israelische Besatzungsmacht seit 145 Tagen“, schrieb das Medienbüro der Regierung in Gaza gestern in einer dringenden Erklärung. „Wir rufen alle Länder der Welt ohne Ausnahme dazu auf, die Blockade sofort zu beenden, die Grenzübergänge dauerhaft zu öffnen und die Einfuhr von Babynahrung und Hilfsgütern für mehr als 2,4 Millionen Menschen, die im Gazastreifen festsitzen, zu ermöglichen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie so viele in Gaza starb Zain an einer Kombination aus vermeidbaren Komplikationen, die alle durch den Mangel an Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung verschlimmert wurden. „Er war alles für mich und meine Frau. Er war das Licht unseres Hauses“, sagte Draimli. „Ich hoffe, dass kein Kind auf dieser Welt so stirbt wie mein Sohn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;„Alles tut weh vor Hunger“&lt;/h3&gt;Ab dem 19. Juli gingen Hunderte Palästinenser auf die Straßen von Gaza – Männer und Frauen, Jung und Alt –, um gegen das Schweigen der Welt angesichts der Massenhungersnot durch Israel zu protestieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1296.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_1296.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=336,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4882 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1296.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Wissal Marouf und ihre Familie vor ihrem Zelt im Al-Yarmouk-Stadion im Zentrum von Gaza-Stadt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Wissal Marouf und ihre Familie vor ihrem Zelt im Al-Yarmouk-Stadion im Zentrum von Gaza-Stadt&lt;br /&gt;
Foto: Ahmed Ahmed, 19. Juli 2025&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Unter ihnen war auch die 34-jährige Wissal Marouf, die zusammen mit neun Familienmitgliedern, darunter ihr Mann und ihre kleine Tochter, in ein beengtes, 16 Quadratmeter großes Zelt im Al-Yarmouk-Stadion im Zentrum von Gaza-Stadt vertrieben wurde. „Vor zwei Monaten, als ein Kilo Mehl noch 40 NIS kostete, konnten wir uns noch zwei Brote pro Person leisten, insgesamt 18 pro Tag“, sagte Marouf gegenüber +972. „Jetzt, wenn wir überhaupt Mehl finden, kostet es 200 NIS.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Manchmal kann ich mir nur 100 Gramm leisten, gerade genug, um ein einziges Stück Brot für meine 6-jährige Tochter Mira zu backen“, fügte sie hinzu. „Sie weint fast den ganzen Tag und fragt oft, ob ich noch mehr backen kann, ohne zu wissen, dass ihr Vater und ich ihr unseren Anteil abgeben. Es ist einfach nichts mehr da.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai, nach einer Reihe von Bombenangriffen auf ihr Viertel in Beit Lahiya, bei denen zehn ihrer Nachbarn ums Leben kamen, erlitt Maroufs Mann Ali auf der Flucht aus einem Zelt, das auf den Trümmern ihres zerstörten Hauses errichtet worden war, eine schwere Beinverletzung. Da er nun nicht mehr laufen kann, lastet die tägliche Last des Überlebens vollständig auf Marouf: Sie muss Feuerholz sammeln, Wasser holen und nach Essen suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag läuft sie stundenlang herum, in der Hoffnung, eine Hilfsorganisation zu finden, aber meistens kommt sie mit leeren Händen zurück. Das bescheidene Gehalt ihres Mannes von 1.200 NIS (360 Dollar) pro Monat ist jetzt völlig wertlos, weil die Lebensmittelpreise in Gaza auf ein unvorstellbares Niveau gestiegen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Kilo Mehl kostet jetzt 200 NIS (60 US-Dollar), Reis 180 NIS (54 US-Dollar), Linsen 100 NIS (30 US-Dollar), lokale Tomaten 80 NIS (23 US-Dollar) und Gurken 70 NIS (21 US-Dollar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst der Zugang zu ihrem Geld ist eine Herausforderung: Um Bargeld abzuheben, sind sie auf Mittelsmänner angewiesen, die 45 Prozent Provision verlangen, sodass der Familie nach Abhebung von 1.200 NIS nur noch 660 NIS bleiben. Bei den aktuellen Preisen reicht das kaum für eine Woche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir haben seit dem 17. Juli nichts mehr gegessen. Wir können uns auf den Märkten nichts leisten; einige Verwandte haben mir ein paar Linsen gegeben, die ich auf mehrere Tage aufgeteilt und meiner Tochter gegeben habe“, sagte Marouf. „Mira bittet mich ständig um eine Gurke oder eine Tomate. Aber selbst wenn ich eine kaufen könnte, wie könnte ich sie vor den anderen Kindern im Zelt essen lassen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterernährung hat auch Marouf schwer zugesetzt. „Mein Rücken, meine Knochen, meine Arme – alles tut mir weh vor Hunger“, sagte sie. „Ich gehe hungrig und erschöpft ins Bett.“ Am 12. Juli brach sie auf der Straße zusammen. Kaum noch in der Lage zu gehen, schleppte sie sich zum nahe gelegenen Red Crescent Hospital in der Nähe von Al-Saraya.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe geweint und mich an die Wände gelehnt, um weitergehen zu können“, erinnert sie sich. Die Ärzte gaben ihr eine Infusion und diagnostizierten schwere Unterernährung sowie eine wahrscheinlich durch übermäßigen Verzehr von Linsen verursachte Darmerkrankung und eine bakterielle Mageninfektion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben im Zelt, sagt sie, bringe ein ständiges Gefühl der Angst und Hilflosigkeit mit sich – sowohl wegen der ständigen Luftangriffe als auch wegen des Hungers. „Ich streite mich jeden Tag mit meinem Mann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir stehen kurz vor der Scheidung; wir brechen unter der Last dieses Leidens zusammen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marouf ist verzweifelt, ihre Tochter ernähren zu können, und erwägt, sich zu einem der sogenannten „Hilfsverteilungszentren“ der GHF zu begeben. Seit der Eröffnung von vier solchen Zentren im Süden und Zentrum Gazas Ende Mai wurden mindestens 1.026 Palästinenser bei dem Versuch, an Lebensmittel zu gelangen, getötet. Die meisten von ihnen wurden von israelischen Soldaten oder ausländischen Sicherheitskräften erschossen, die in der Nähe der Zentren stationiert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich wünschte, die Menschen außerhalb Gazas könnten unsere Hungersnot wirklich spüren. Vielleicht würden sie dann alles tun, um zu helfen. Wenn wir keine Lebensmittel bekommen und diese in den nächsten Tagen nicht an alle Familien verteilt werden, werden wir alle verhungern.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;„Der Tod ist würdiger als dieses Leben“&lt;/h3&gt;In Gaza bleibt fast niemand von den direkten oder indirekten Folgen des Hungers verschont. Doch es sind die Schwächsten – Kinder und ältere Menschen, deren Körper lange Zeit ohne Nahrung am wenigsten aushalten können –, die am stärksten gefährdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abdullah Abu Jalilah, 82, ein Nakba-Flüchtling aus dem Dorf Huj auf der anderen Seite des heutigen Zauns zwischen Gaza und Israel, lebt jetzt in einem provisorischen Zelt im Stadtteil Al-Saraya im Zentrum von Gaza-Stadt. Er teilt die beengte Unterkunft mit seiner Frau und zwölf seiner Kinder und Enkelkinder; seine beiden Häuser im Flüchtlingslager Jabalia wurden im Oktober 2024 durch israelische Luftangriffe zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1062.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_1062.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=336,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4883 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1062.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Abdullah Abu Jalilah, 82, mit seinem Enkel Adam, 6, in einem provisorischen Zelt im Stadtteil Al-Saraya im Zentrum von Gaza-Stadt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Abdullah Abu Jalilah, 82, mit seinem Enkel Adam, 6, in einem provisorischen Zelt im Stadtteil Al-Saraya im Zentrum von Gaza-Stadt&lt;br /&gt;
Foto: Ahmed Ahmed, 18. Juli 2025&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Nachdem Israel im März den Waffenstillstand mit der Hamas gebrochen und eine zweimonatige vollständige Sperre für humanitäre Hilfe und Lebensmittel für den Gazastreifen verhängt hatte, überlebten Abu Jalilah und seine Familie von einer einzigen Mahlzeit pro Tag, die von lokalen Hilfsorganisationen bereitgestellt wurde. Doch die meisten Suppenküchen haben keine Vorräte mehr, und die noch in Betrieb befindlichen können nur noch bescheidene Mahlzeiten zubereiten: dünne Suppe oder kleine Portionen Linsen, die oft von Dutzenden von Menschen geteilt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Am Dienstag gab es eine Lebensmittelverteilung im Lager“, erinnert sich Abu Jalilah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Suppe schwappte wegen des Gedränges und Geschubses über die Leute. Ich bekam nur eine einzige Portion – nur etwas wässrige Brühe. Aber ich gab sie einem 10-jährigen Jungen, der weinte, weil er nichts bekommen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich hätte nie gedacht, dass ich in meinem Leben so hungrig, krank und müde sein würde“, fügte er hinzu. „Worte können diese Demütigung nicht beschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod ist würdiger als dieses Leben.“ Abu Jalilah war bis zu seiner Pensionierung vor 20 Jahren Angestellter der Palästinensischen Autonomiebehörde und lebte von seiner monatlichen Rente. Aber angesichts der steigenden Lebensmittelpreise und der hohen Gebühren, die Zwischenhändler allein für den Zugang zu Bargeld verlangen, ist das wenige Einkommen, das ihm noch bleibt, fast wertlos. „Wir brauchen mindestens 100 Dollar pro Tag, um ein halbes Stück Brot und ein paar Linsen zu kaufen“, sagte er. „&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise gebe ich meinen Anteil ab, damit meine Enkelkinder etwas zu essen haben. Sie weinen den ganzen Tag vor Hunger, bis sie vor Verzweiflung einschlafen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während er sprach, weinten nicht nur seine eigenen Enkelkinder in der Nähe – aus allen Zelten in der Umgebung hallte das Weinen von Kindern. In Gaza sind die Schreie hungriger Kinder heute Teil des Alltags geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width:40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/main_image57940.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/main_image57940.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1551,width=2063,top=-48,left=256,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4884 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/main_image57940.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Palästinenser stehen am 21. Juni 2025 in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen vor der Tekiyat Al-Saada (Solidaritätsküche) an, um Essen zu bekommen. &lt;br /&gt;
Foto: Doaa Albaz/Activestills&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Abu Jalilah sagte, der Hunger habe ihn schwach und benommen gemacht. „Ich kann nicht mehr so laufen wie früher. Mir ist fast ständig schwindelig. Mehr als 70 Jahre lang habe ich jeden Tag Obst gegessen und Tee mit Zucker getrunken. Jetzt habe ich seit Wochen nicht einmal mehr ein Gramm Zucker zu Gesicht bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Israel setzt Entbehrung und Hunger als Waffe gegen unschuldige Menschen in Gaza ein“, fuhr er fort. „Was haben wir getan, um das zu verdienen? Wenn sie die Grenzübergänge nicht öffnen und keine Lebensmittel hereinlassen, werden wir alle bald sterben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;„Israel will uns verhungern lassen“&lt;/h3&gt;Sara Marouf, 53, leidet unter extremem Hunger, Erschöpfung und Unterzuckerung. Sie lebt mit ihren vier Söhnen und deren Familien in einem provisorischen Zelt in der Omar Al-Mukhtar Street im Zentrum von Gaza-Stadt, nachdem israelische Luftangriffe im Dezember 2024 ihr Haus in Beit Lahiya im Norden Gazas zerstört haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie viele andere vertriebene Familien mussten sie wegen israelischer &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/gaza-israeli-bombing-evacuation-orders-ceasefire/&quot;&gt;Evakuierungsbefehle&lt;/a&gt; immer wieder fliehen. Aber während des größten Teils des Krieges, so Marouf, war ihr dringendster und unerbittlichster Kampf, die nächste Mahlzeit zu sichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mir ist die meiste Zeit schwindelig“, sagte sie gegenüber +972. „Letzte Woche bin ich zweimal ohnmächtig geworden. Meine Kinder haben mich in eine nahe gelegene Gesundheitsklinik getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ärzte sagten, mein Blutzucker sei gefährlich niedrig, weil ich nicht genug gegessen habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Krieg arbeiteten ihre Söhne als Bauern und Viehhändler. Aber während des &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/northern-gaza-siege-jabalia-beit-lahiya/&quot;&gt;Einmarsches der israelischen Armee in den Norden Gazas&lt;/a&gt; wurde ihr Land zerstört, ihre Ernte vernichtet und alle ihre Ziegen getötet oder starben an Hunger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1098.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_1098.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=336,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4885 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_1098.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Sara Marouf, 53, mit ihrem Enkel vor ihrem Zelt in der Omar Al-Mukhtar Straße im Zentrum von Gaza-Stadt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sara Marouf, 53, mit ihrem Enkel vor ihrem Zelt in der Omar Al-Mukhtar Straße im Zentrum von Gaza-Stadt&lt;br /&gt;
Foto: Ahmed Ahmed, 18. Juli 2025&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Früher habe ich Gemüse an Nachbarn und Verwandte verteilt“, erinnert sich Sara an die Zeit vor dem Krieg. „Ich habe sogar Menschen in Not Geld gegeben. Jetzt bettle ich Fremde um alles an – um ein Stück Essen oder nur ein paar Schekel, um etwas zu essen zu kaufen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr 20-jähriger Sohn Bilal, Vater von drei Kindern, hat sich dreimal mit Freunden in die Nähe des Netzarim-Korridors gewagt, in der Hoffnung, Hilfsgüter aus humanitären Lastwagen abzufangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Einmal hat er es geschafft, einen 25-Kilo-Sack Mehl aus einem Lkw zu klauen“, erinnert sich Sara. „Aber Banditen haben ihn aufgehalten und gedroht, ihn zu erstechen, wenn er ihnen den Sack nicht gibt. Also hat er ihn ihnen gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe ihn davon abgehalten, noch mal zurückzugehen. Es ist zu gefährlich – israelische Soldaten schießen auf Menschen, und lokale bewaffnete Banden machen Jagd auf diejenigen, die versuchen zu überleben“, sagt sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Israel will uns in Gaza verhungern lassen“, fügt sie mit fester, aber müder Stimme hinzu. „Wir sind nicht die Hamas. Warum sollten unsere Kinder verhungern?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a title=&quot;Ahmed Ahmed&quot; href=&quot;https://www.972mag.com/writer/ahmed-ahmed/&quot;&gt;Ahmed Ahmed&lt;/a&gt; 25. Juli 2025 in +972magazine: &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/gaza-city-mass-starvation-children/&quot;&gt;‘Death has more dignity than this life’: Israel’s starvation campaign ravages Gaza&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/topic/gaza/&quot;&gt;Ahmed Ahmed ist ein Pseudonym für einen Journalisten aus Gaza-Stadt, der aus Angst vor Repressalien anonym bleiben möchte.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fotos: &lt;a href=&quot;https://activestills.org&quot;&gt;ActiveStills&lt;/a&gt; (mit freundlicher Genehmigung), Ahmed Ahmed via +972magazine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+972 Magazine ist ein im August 2010 von einem Kollektiv palästinensischer und israelischer Journalisten und Bloggern gegründetes unabhängiges, gemeinnütziges, linkes Online-Magazin mit Sitz in Israel und mit Mitarbeitern im Westjordanland und im Gazastreifen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.972mag.com/members/?=post_banner&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4656 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Support-972-2.jpg&quot; alt=&quot;Support +972Magazine!&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 13:47:00 +0200</pubDate>
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    <title>Date Slides for FairMent fermentation lid</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_7544.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_7544.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1215,width=1615,top=120,left=480,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4462 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_7544.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;The spare parts mentioned in the article. A prototype (gray) is attached to the date ring.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;The spare parts mentioned in the article. A prototype (gray) is attached to the date ring.&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;While washing up, one of the date slides on the fermentation attachment of my &lt;a href=&quot;https://shop.fairment.de/products/fairment-garsystem-garaufsatze&quot; rel=&quot;ugc nofollow&quot;&gt;Fairment jars&lt;/a&gt; took a trip down the drain. There was no way of getting the part separately, so I made some myself. Maybe &lt;a href=&quot;https://www.thingiverse.com/thing:6688143&quot;&gt;this spare part&lt;/a&gt; will help someone else.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I used &lt;a href=&quot;https://amzn.to/3zpYSjx&quot;&gt;Overture PETG&lt;/a&gt; for printing.&lt;hr /&gt;Transparency: I bought the products discussed in this post myself and I do not receive any benefits from the companies mentioned. Some of the links in this post refer to &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Affiliate_marketing&quot;&gt;affiliate links&lt;/a&gt;. If you buy one of the linked products, you are supporting me. The product itself will not cost you any more than usual. Thank you very much.&lt;hr /&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Auswahl_813.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Auswahl_813.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1775,width=2531,top=-160,left=22,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4463 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Auswahl_813.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;FreeCAD design drawing of the spare part&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;FreeCAD design drawing of the spare part&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Transparenz: Die in diesem Beitrag besprochenen Produkte habe ich mir selbst gekauft und ich erhalte keine Zuwendungen der genannten Firmen. Einige der Links in diesem Beitrag beziehen sich auf &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Affiliate-Marketing&quot;&gt;Affiliate-Links&lt;/a&gt;. Wenn Sie eines der verlinkten Produkte kaufen, unterstützen Sie mich. Das Produkt selbst wird Sie nicht mehr kosten als üblich. Vielen Dank dafür.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 07 Jul 2024 13:39:00 +0200</pubDate>
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    <title>Paritätischer Armutsbericht 2024: Armut in der Inflation</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/cover_armutsbericht_2024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/cover_armutsbericht_2024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=823,width=638,top=256,left=862,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4374 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/cover_armutsbericht_2024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Cover des Armutsberichtes 2024 mit einer sich auflösenden Banknote als Grafik&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;16,8 Prozent der Menschen in Deutschland - oder 14,2 Millionen Menschen - müssen für das Jahr 2022 als einkommensarm bezeichnet werden.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Armut in Deutschland verharrt auf hohem Niveau, so das Ergebnis des neuen Paritätischen Armutsberichts: 16,8 Prozent der Bevölkerung leben nach den jüngsten Zahlen in Armut, wobei sich im Vergleich der Bundesländer große regionale Unterschiede zeigen. Fast zwei Drittel der erwachsenen Armen gehen entweder einer Arbeit nach oder sind in Rente oder Pension, ein Fünftel der Armen sind Kinder. Der Paritätische sieht wesentliche armutspolitische Stellschrauben daher insbesondere in besseren Erwerbseinkommen, besseren Alterseinkünften und einer Reform des Kinderlastenausgleichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Paritätischen Armutsbericht 2024 gibt es ausführliche Infomationen zu folgenden Themen:&lt;br /&gt;
&lt;ul class=&quot;list-normal&quot;&gt;&lt;li&gt;Armut in Deutschland 2022&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Soziodemografie der Armut&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Sozialstruktur der Armut&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Blick auf die Länder&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Blick in die Regionen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Armutspolitik im Zeichen der Inflation&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Politische Schlussfolgerungen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Methodische Hinweise&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dokumente zum Download&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a style=&quot;word-break: break-all; overflow-wrap: break-all;&quot; href=&quot;https://256546.seu2.cleverreach.com/c/93369130/b2fa3ee910749-sayrbb&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; Der Paritätische Armutsbericht 2024&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weiterführende Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a style=&quot;color: #cf033b;&quot; title=&quot;Schwerpunkt-Website zum Armutsbericht&quot; href=&quot;https://256546.seu2.cleverreach.com/c/93369131/b2fa3ee910749-sayrbb&quot;&gt;Schwerpunkt-Website zum Armutsbericht&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Der Paritätische GEsamtverband, 26. März 2024&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 27 Mar 2024 11:10:00 +0100</pubDate>
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