<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/templates/2k11/rss.xsl" media="screen" ?>
<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
    xmlns:creativeCommons="http://backend.userland.com/creativeCommonsRssModule" >
<channel>
    
    <title>trueten.de - Geschichte</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/</link>
    <description>»Facts do not cease to exist because they are ignored.« Aldous Huxley</description>
    <dc:language>en</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.6.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Mon, 17 Aug 2026 16:19:32 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://www.xn--trten-lva.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: trueten.de - Geschichte - »Facts do not cease to exist because they are ignored.« Aldous Huxley</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Staatsräson vor Rechtsstaat - Wie die Ulm 5 Deutschland auf die Probe stellen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14371-Staatsraeson-vor-Rechtsstaat-Wie-die-Ulm-5-Deutschland-auf-die-Probe-stellen.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Knast</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14371-Staatsraeson-vor-Rechtsstaat-Wie-die-Ulm-5-Deutschland-auf-die-Probe-stellen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14371</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14371</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;!-- Flexibler Container mit 40% Breite, Mindestbreite für Smartphones und festem 16:9 Format --&gt;&lt;span style=&quot;float: right; width: 40%; min-width: 300px; aspect-ratio: 16 / 9; margin-left: 20px; margin-bottom: 15px; display: block;&quot;&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;100%&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/JnJmwL0qTso?si=lr62ppO5kx-U7qi_&quot; title=&quot;Staatsräson vor Rechtsstaat— Wie die Ulm 5 Deutschland auf die Probe stellen&quot; width=&quot;100%&quot;&gt;&lt;/iframe&gt; &lt;/span&gt; &amp;bdquo;Wir haben einen Rechtsstaat. Daran habe ich keinen Zweifel.&amp;quot; Das war Friedrich Merz&amp;#39; Antwort, als er auf einer Pressekonferenz in Dublin am 28. Juli gefragt wurde, ob der Prozess gegen die sogenannten Ulm 5 ein Schauprozess sei &amp;ndash; eine Einsch&amp;auml;tzung, die irische Politiker bereits zuvor &amp;ouml;ffentlich vertreten hatten, nachdem eine partei&amp;uuml;bergreifende Delegation aus sechs Abgeordneten und einer Europaabgeordneten am 22. Juli 2026, dem elften Verhandlungstag, nach Stammheim gereist war, um sich den Prozess selbst anzusehen. Sie besuchten Daniel Tatlow-Devally, den irischen Staatsb&amp;uuml;rger unter den f&amp;uuml;nf Angeklagten, in der Ulmer Haftanstalt, wo er seit fast einem Jahr in Untersuchungshaft isoliert ist, durften jedoch nicht mit ihm &amp;uuml;ber seinen Fall sprechen. Im Gerichtssaal untersagte ihnen die vorsitzende Richterin Kathrin Lauchst&amp;auml;dt am n&amp;auml;chsten Tag jegliche Mitschrift &amp;ndash; ein Vorgehen, das die Verteidigung als skandal&amp;ouml;se Verletzung parlamentarischer Rechte bezeichnete &amp;ndash;, w&amp;auml;hrend die Angeklagten hinter einer Glasscheibe sa&amp;szlig;en, ohne vertraulich mit ihren Anw&amp;auml;lten sprechen zu k&amp;ouml;nnen, in einem Prozess, von dem es kein vollst&amp;auml;ndiges Protokoll gibt. Politiker Richard Boyd Barrett und Barry Ward bezeichneten dies als Schauprozess.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Den Ulm 5 werden Sachbesch&amp;auml;digung und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach &amp;sect; 129 StGB vorgeworfen, nachdem sie im September 2025 in das Ulmer B&amp;uuml;ro von Elbit Systems eingedrungen waren. Ihre Anw&amp;auml;lte argumentieren, die Aktion sei ziviler Ungehorsam gewesen, gedeckt durch den Rechtsbegriff der Notwehr &amp;ndash; notwendige Verteidigung, um Schaden von anderen abzuwenden &amp;ndash;, und verweisen darauf, dass Elbit bis zu 85 Prozent der Drohnen liefert, die Israels Milit&amp;auml;r in Gaza, im Westjordanland und im Libanon einsetzt, eine Technologie, die Zivilisten get&amp;ouml;tet hat, viele von ihnen Kinder. Am selben Verhandlungstag beantragte die Verteidigung f&amp;ouml;rmlich, Marian Rachow, den Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer von Elbit Systems Deutschland, als Zeugen zu laden &amp;ndash; in der &amp;Uuml;berzeugung, er k&amp;ouml;nne die Beteiligung der deutschen Tochtergesellschaft an Israels Kriegsf&amp;uuml;hrung durch Technologietransfer, Ausr&amp;uuml;stungslieferungen und finanzielle Verflechtungen best&amp;auml;tigen. &amp;Uuml;ber die Zulassung dieses Beweisantrags hat das Gericht bislang nicht entschieden. Wochen zuvor hatte die Verteidigung bereits die Abl&amp;ouml;sung des leitenden Staatsanwalts gefordert, weil dieser keinerlei Ermittlungen gegen Elbit Deutschland gef&amp;uuml;hrt und die Polizei sogar angewiesen habe, in diese Richtung nicht zu ermitteln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zusammengenommen machen diese Antr&amp;auml;ge aus einem Sachbesch&amp;auml;digungsprozess die Pr&amp;uuml;fung einer gr&amp;ouml;&amp;szlig;eren Frage: ob die deutsche Justiz wirklich unabh&amp;auml;ngig von der Staatsr&amp;auml;son sein kann &amp;ndash; jener ungeschriebenen Regel, die au&amp;szlig;erhalb des Rechts selbst wirkt &amp;ndash;, um Israels Kriegsmaschinerie und eine m&amp;ouml;gliche deutsche Mitverantwortung daran losgel&amp;ouml;st von Berlins Politik der bedingungslosen Unterst&amp;uuml;tzung Israels zu untersuchen. Dieselbe Frage begleitete Merz, als er auf derselben Pressekonferenz gefragt wurde, warum Deutschland Sanktionen gegen Israel weiterhin ablehnt &amp;ndash; trotz der laut UN auf einem historischen H&amp;ouml;chststand befindlichen Gewalt im besetzten Westjordanland und eines UN-Untersuchungsausschusses, der im Juni zu dem Schluss kam, dass Israel einen V&amp;ouml;lkermord an pal&amp;auml;stinensischen Kindern in Gaza begeht. Genau darin liegt der Widerspruch, der in Stammheim aufeinanderprallt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Vor dem Ulmer Gef&amp;auml;ngnis, in dem Daniel einsitzt, steht ein Denkmal f&amp;uuml;r Hans und Sophie Scholl von der Widerstandsgruppe Wei&amp;szlig;e Rose, die in ihren Flugbl&amp;auml;ttern dazu opferten, R&amp;uuml;stungsfabriken zu sabotieren, und die heute als Helden geehrt werden. Der deutsche Staat liest seine Geschichte als eine Schuld, die vor allem gegen&amp;uuml;ber Israel besteht. Die Ulm 5 lesen dieselbe Geschichte als Aufforderung, den Waffenfluss hin zu Massent&amp;ouml;tungen zu stoppen. Sie handelten, um zu stoppen, was ein UN-Ausschuss als V&amp;ouml;lkermord bezeichnet hat; Deutschland unterst&amp;uuml;tzt Israel unter Berufung auf dieselbe Vergangenheit weiterhin milit&amp;auml;risch wie diplomatisch &amp;ndash; ungeachtet dessen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Text: jW&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 13:35:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14371-guid.html</guid>
    <category>§129</category>
<category>§129 stgb</category>
<category>gaza</category>
<category>israel</category>
<category>palästina</category>
<category>rechtsstaat</category>
<category>staatsräson</category>
<category>ulm</category>
<category>ulm 5</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>81. Jahrestag - Nagasaki mahnt</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14335-81.-Jahrestag-Nagasaki-mahnt.html</link>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14335-81.-Jahrestag-Nagasaki-mahnt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14335</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14335</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute ist der &lt;a href=&quot;http://www.city.hiroshima.lg.jp/www/genre/0000000000000/1001000000027/index.html&quot;&gt;81. Jahrestag des Atombombenabwurfes&lt;/a&gt; auf Nagasaki.&amp;#160; Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche &amp;Uuml;bersicht zu den Aktivit&amp;auml;ten rund um die Gedenktage zur Verf&amp;uuml;gung. Aktuell finden sich in dem Terminkalender mehr als 80 Veranstaltungen bundesweit. Beteilige dich an den Aktionen!&amp;#160;Hier findest du alle &lt;a href=&quot;https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/81-jahre-nach-hiroshima-und-nagasaki-friedensbewegung-mahnt&quot;&gt;Infos&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es waren nur wenige Wochen zwischen dem ersten Atomtest im US-Bundesstaat New Mexico und dem ersten Praxistest in Hiroshima. Am 16. Juli 1945 war die im Manhattan-Projekt entwickelte Atombombe auf dem Testgel&amp;auml;nde bei Alamogoro gez&amp;uuml;ndet worden; ihre Sprengkraft betrug 21 Kilotonnen TNT. Die Explosion war erfolgreich, aber &amp;uuml;ber die t&amp;ouml;dliche Wirkung konnte der Test nichts Definitives aussagen. 20 Tage sp&amp;auml;ter detonierte die 12,5-Kilotonnen-Bombe mit dem niedlichen Namen &amp;quot;Little Boy&amp;quot; in Hiroshima, drei Tage sp&amp;auml;ter eine weitere Bombe namens &amp;quot;Fat Man&amp;quot; &amp;uuml;ber Nagasaki. Die Wirkung der Bomben war kolossal: Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen starben unmittelbar. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende. Bis 1950 war die Zahl der Sp&amp;auml;topfer in beiden St&amp;auml;dten auf insgesamt 230.000 gestiegen. Strahlenopfer sind auch heute noch in der dritten Generation zu beklagen.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Der obige Befehl ergeht an Sie auf Anweisung und mit Zustimmung des Kriegsministers und des Generalstabschefs der amerikanischen Streitkr&amp;auml;fte.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.aktivepolitik.de/zoom/zoom_Hiroshima_009.html&quot;&gt;Befehl&lt;/a&gt; an den General Carl Spaatz, Oberkommandierender der amerikanischen strategischen Luftwaffe f&amp;uuml;r den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich habe nie bereut und mich nie gesch&amp;auml;mt, denn ich glaubte damals, dass ich meine patriotische Pflicht tat, als ich den Befehlen folgte, die man mir gab.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20614/1.html&quot;&gt;Oberst Paul W. Tibbets&lt;/a&gt;, der die Atombombe &amp;uuml;ber Hiroshima ausklinkte)&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1920px-Atomic_cloud_over_Nagasaki_from_Koyagi-jima1.jpeg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1920px-Atomic_cloud_over_Nagasaki_from_Koyagi-jima1.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1500,width=1935,top=-82.5,left=213.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion, fotografiert von Matsuda Hiromichi in einem Außenbezirk der Stadt Nagasaki (9. August 1945)&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4210 --&gt;&lt;img alt=&quot;Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion, fotografiert von Matsuda Hiromichi in einem Außenbezirk der Stadt Nagasaki (9. August 1945)&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;1485&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1920px-Atomic_cloud_over_Nagasaki_from_Koyagi-jima1.jpeg&quot; title=&quot;Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion, fotografiert von Matsuda Hiromichi in einem Außenbezirk der Stadt Nagasaki (9. August 1945)&quot; width=&quot;1920&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Die aufsteigende Wolke kurz nach der Explosion, &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Atomic_cloud_over_Nagasaki_from_Koyagi-jima.jpeg&quot;&gt;fotografiert von Matsuda Hiromichi&lt;/a&gt; in einem Au&amp;szlig;enbezirk der Stadt Nagasaki (9. August 1945)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Obwohl Japan zum damaligen Zeitpunkt milit&amp;auml;risch bereits am Ende war, nahm die U.S. Milit&amp;auml;rf&amp;uuml;hrung unter der F&amp;uuml;hrung von US-Pr&amp;auml;sident Truman zehntausende von Opfern in Kauf: 140.000 starben bis Ende 1945 an den Folgen des Abwurfs. Der zweite Atombombenabwurf auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nagasaki&quot; target=&quot;_new&quot; title=&quot;Nagasaki&quot;&gt;Nagasaki&lt;/a&gt; geschah drei Tage sp&amp;auml;ter, am 9. August 1945. Die Opfer steigerten sich dadurch auf &amp;uuml;ber 250.000.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=622,width=815,top=356.5,left=773.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4211 --&gt;&lt;img alt=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;607&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; width=&quot;800&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzk&amp;ouml;rperverbrennungen, fotografiert von &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hiroshima_in_Ruins&quot;&gt;Onuka, Masami, Gemeinfrei&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Lesetipps zum Thema vom &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lebenshaus Alb&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&amp;bull;&lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005173.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Der Fluss war voll von toten Menschen und ich konnte die Wasseroberfl&amp;auml;che &amp;uuml;berhaupt nicht mehr sehen&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005181.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Ich f&amp;uuml;hlte, dass die Stadt Hiroshima auf einen Schlag verschwunden war&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/003138.html&quot;&gt;Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006441.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nacht der 100.000 Kerzen zum Hiroshimatag - &amp;ldquo;Verh&amp;auml;ngnisvollste Erfindung der Menschheitsgeschichte&amp;rdquo;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2010/08-06/037.php&quot;&gt;&amp;quot;Erkl&amp;auml;rung der Weltkonferenz gegen Atomwaffen 2010&amp;quot;&lt;/a&gt;, dokumentiert bei der Tageszeitung &amp;quot;junge&amp;#160;Welt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a data-hovercard=&quot;/ajax/hovercard/page.php?id=17414523278&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/democracynow&quot;&gt;Democracy Now!&lt;/a&gt; Archive zu &lt;a href=&quot;http://www.democracynow.org/topics/hiroshima_nagasaki&quot;&gt;Hiroshima und Nagasaki&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; Die Geschichte von Shin&amp;#39;s &lt;a href=&quot;http://www.pcf.city.hiroshima.jp/virtual/VirtualMuseum_e/visit_e/vit_ex_e/vit_ex2_e.html&quot;&gt;Dreirad&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 09 Aug 2026 11:02:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14335-guid.html</guid>
    <category>hiroshima</category>
<category>ii. weltkrieg</category>
<category>japan</category>
<category>kriegsverbrechen</category>
<category>nagasaki</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>81. Jahrestag - Hiroshima mahnt</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14336-81.-Jahrestag-Hiroshima-mahnt.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>AntiAtom</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14336-81.-Jahrestag-Hiroshima-mahnt.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14336</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14336</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute ist der &lt;a href=&quot;http://www.city.hiroshima.lg.jp/www/genre/0000000000000/1001000000027/index.html&quot;&gt;81. Jahrestag des Atombombenabwurfes&lt;/a&gt; auf Nagasaki.&amp;#160; Das Netzwerk Friedenskooperative stellt eine umfangreiche &amp;Uuml;bersicht zu den Aktivit&amp;auml;ten rund um die Gedenktage zur Verf&amp;uuml;gung. Aktuell finden sich in dem Terminkalender mehr als 80 Veranstaltungen bundesweit. Beteilige dich an den Aktionen!&amp;#160;Hier findest du alle &lt;a href=&quot;https://www.friedenskooperative.de/aktuelles/81-jahre-nach-hiroshima-und-nagasaki-friedensbewegung-mahnt&quot;&gt;Infos&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es waren nur wenige Wochen zwischen dem ersten Atomtest im US-Bundesstaat New Mexico und dem ersten Praxistest in Hiroshima. Am 16. Juli 1945 war die im Manhattan-Projekt entwickelte Atombombe auf dem Testgel&amp;auml;nde bei Alamogoro gez&amp;uuml;ndet worden; ihre Sprengkraft betrug 21 Kilotonnen TNT. Die Explosion war erfolgreich, aber &amp;uuml;ber die t&amp;ouml;dliche Wirkung konnte der Test nichts Definitives aussagen. 20 Tage sp&amp;auml;ter detonierte die 12,5-Kilotonnen-Bombe mit dem niedlichen Namen &amp;quot;Little Boy&amp;quot; in Hiroshima, drei Tage sp&amp;auml;ter eine weitere Bombe namens &amp;quot;Fat Man&amp;quot; &amp;uuml;ber Nagasaki. Die Wirkung der Bomben war kolossal: Zwischen 90.000 und 200.000 Menschen starben unmittelbar. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende. Bis 1950 war die Zahl der Sp&amp;auml;topfer in beiden St&amp;auml;dten auf insgesamt 230.000 gestiegen. Strahlenopfer sind auch heute noch in der dritten Generation zu beklagen.&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Der obige Befehl ergeht an Sie auf Anweisung und mit Zustimmung des Kriegsministers und des Generalstabschefs der amerikanischen Streitkr&amp;auml;fte.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.aktivepolitik.de/zoom/zoom_Hiroshima_009.html&quot;&gt;Befehl&lt;/a&gt; an den General Carl Spaatz, Oberkommandierender der amerikanischen strategischen Luftwaffe f&amp;uuml;r den Abwurf der Atombombe auf Hiroshima)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Ich habe nie bereut und mich nie gesch&amp;auml;mt, denn ich glaubte damals, dass ich meine patriotische Pflicht tat, als ich den Befehlen folgte, die man mir gab.&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/r4/artikel/20/20614/1.html&quot;&gt;Oberst Paul W. Tibbets&lt;/a&gt;, der die Atombombe &amp;uuml;ber Hiroshima ausklinkte)&lt;/p&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:972 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;480&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Atomic_cloud_over_Hiroshima1.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot; style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Der Atompilz &amp;uuml;ber Hiroshima fotografiert aus dem Heck der Enola Gay Bildquelle: &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hiroshima_in_Ruins&quot;&gt;WikiPedia&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Obwohl Japan zum damaligen Zeitpunkt milit&amp;auml;risch bereits am Ende war, nahm die U.S. Milit&amp;auml;rf&amp;uuml;hrung unter der F&amp;uuml;hrung von US-Pr&amp;auml;sident Truman zehntausende von Opfern in Kauf: 140.000 starben bis Ende 1945 an den Folgen des Abwurfs. Der zweite Atombombenabwurf auf &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Nagasaki&quot; target=&quot;_new&quot; title=&quot;Nagasaki&quot;&gt;Nagasaki&lt;/a&gt; geschah drei Tage sp&amp;auml;ter, am 9. August 1945. Die Opfer steigerten sich dadurch auf &amp;uuml;ber 250.000.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=622,width=815,top=356.5,left=773.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4211 --&gt;&lt;img alt=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;607&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Victim_of_Atomic_Bomb_004.jpg&quot; title=&quot;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzkörperverbrennungen, fotografiert von Onuka Masami &quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Opfer des Atombombenabwurfs in Hiroshima mit Ganzk&amp;ouml;rperverbrennungen, fotografiert von &lt;a href=&quot;http://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hiroshima_in_Ruins&quot;&gt;Onuka, Masami, Gemeinfrei&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Lesetipps zum Thema vom &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lebenshaus Alb&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&amp;bull;&lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005173.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Der Fluss war voll von toten Menschen und ich konnte die Wasseroberfl&amp;auml;che &amp;uuml;berhaupt nicht mehr sehen&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/005181.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;quot;Ich f&amp;uuml;hlte, dass die Stadt Hiroshima auf einen Schlag verschwunden war&amp;quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/mt/archives/003138.html&quot;&gt;Was den Menschen von Hiroshima und Nagasaki Grauenhaftes widerfahren ist&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.lebenshaus-alb.de/magazin/006441.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Nacht der 100.000 Kerzen zum Hiroshimatag - &amp;ldquo;Verh&amp;auml;ngnisvollste Erfindung der Menschheitsgeschichte&amp;rdquo;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch:&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.jungewelt.de/2010/08-06/037.php&quot;&gt;&amp;quot;Erkl&amp;auml;rung der Weltkonferenz gegen Atomwaffen 2010&amp;quot;&lt;/a&gt;, dokumentiert bei der Tageszeitung &amp;quot;junge&amp;#160;Welt&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a data-hovercard=&quot;/ajax/hovercard/page.php?id=17414523278&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/democracynow&quot;&gt;Democracy Now!&lt;/a&gt; Archive zu &lt;a href=&quot;http://www.democracynow.org/topics/hiroshima_nagasaki&quot;&gt;Hiroshima und Nagasaki&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; Die Geschichte von Shin&amp;#39;s &lt;a href=&quot;http://www.pcf.city.hiroshima.jp/virtual/VirtualMuseum_e/visit_e/vit_ex_e/vit_ex2_e.html&quot;&gt;Dreirad&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:16:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14336-guid.html</guid>
    <category>hiroshima</category>
<category>japan</category>
<category>nagasaki</category>
<category>usa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>92. Todestag von Nestor Machno</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14316-92.-Todestag-von-Nestor-Machno.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14316-92.-Todestag-von-Nestor-Machno.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14316</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14316</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/nestormachno_1921.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=723,width=473,top=366,left=1051,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4002 --&gt;&lt;img alt=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Je mehr sich ein Mensch durch Reflexion seiner unterw&amp;uuml;rfigen Lage bewusst wird, desto emp&amp;ouml;rter wird er, und desto st&amp;auml;rker w&amp;auml;chst in ihm der anarchistische Geist der Freiheit, der Entschlossenheit und des Handelns. Das gilt f&amp;uuml;r jeden Einzelnen, ob Mann oder Frau, auch wenn er oder sie das Wort &amp;bdquo;Anarchismus&amp;ldquo; vielleicht noch nie zuvor geh&amp;ouml;rt hat...&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/nestor-machno/59-nestor-machno-1889-1935-biografie&quot;&gt;Nestor Machno&lt;/a&gt;, Der Kampf gegen den Staat und andere Aufs&amp;auml;tze.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 25. Juli 1934 starb Nestor Iwanowitsch Machno, Gr&amp;uuml;ndungsmitglied der Revolution&amp;auml;ren Aufstandsarmee der Ukraine w&amp;auml;hrend der Russischen Revolution von 1917, im Alter von 44 Jahren im Exil in Paris an Tuberkulose. Seine Miliz, die als Machnowisten bezeichnet wurde, besiegte die konterrevolution&amp;auml;re Wei&amp;szlig;e Armee von General Denikin, richtete Antisemiten hin und verteilte Land und Macht an die Arbeiter und Bauern. Nachdem sie von den Bolschewiki verraten worden waren, versuchten sie anschlie&amp;szlig;end, die Revolution in der Ukraine gegen die Rote Armee zu verteidigen, bis sie schlie&amp;szlig;lich von einer &amp;uuml;berm&amp;auml;chtigen Streitmacht &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Makhno nimmt in der Geschichte des Anarchismus einen besonderen Platz ein. In den Gebieten, die die Aufst&amp;auml;ndischen der Anarchistischen Schwarzen Armee verteidigten, lebten von 1918 bis 1921 Millionen von Menschen in einer staatenlosen Gesellschaft. Er zeigte, wie es m&amp;ouml;glich ist, sich allen Formen von Hierarchie und Unterdr&amp;uuml;ckung zu widersetzen und in einer v&amp;ouml;llig freien, kooperativen Gesellschaft zu leben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Emma Goldman zufolge &lt;em&gt;&amp;bdquo;war es Makhnos Ziel, im S&amp;uuml;den eine libert&amp;auml;re Gesellschaft zu errichten, die als Vorbild f&amp;uuml;r ganz Russland dienen sollte&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Interessanterweise merkte Trotzki einmal an, dass er und Lenin mit dem Gedanken gespielt h&amp;auml;tten, Makhno zu diesem Zweck das Gebiet zu &amp;uuml;berlassen, doch das Vorhaben scheiterte, als in der Ukraine K&amp;auml;mpfe zwischen den anarchistischen Guerillas und den bolschewistischen Truppen ausbrachen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;*Es ist bemerkenswert, dass eine Reihe von Veteranen seiner Aufst&amp;auml;ndischen Armee 1936 tats&amp;auml;chlich in die Durruti-Kolonne ging, um dort zu k&amp;auml;mpfen. Wie passend also, dass spanische CNT-Genossen finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung leisteten, als Machno todkrank an Tuberkulose in einem Pariser Krankenhaus lag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Nestor Machno &amp;ndash; &lt;a href=&quot;https://theanarchistlibrary.org/library/nestor-makhno-the-anarchist-revolution&quot;&gt;Die anarchistische Revolution:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Keine politischen Parteien, keine Diktaturen, kein Staat, Arbeiterr&amp;auml;te an der Basis &amp;hellip; Machnowia: Aufbau des Anarchismus im B&amp;uuml;rgerkrieg. Dieses Video ist eine Geschichte des freien Gebiets in der Ukraine w&amp;auml;hrend des russischen B&amp;uuml;rgerkriegs, das manchmal als Machnowia oder Machnowtschina bezeichnet wird. Es handelte sich um eine riesige anarchistische Region in der Ukraine, an der Millionen von Menschen beteiligt waren und die von der Schwarzen Armee verteidigt wurde:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZmncVmrt1ko?si=VOoJpKQMoQCcNru_&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14316-guid.html</guid>
    <category>Nestor Machno</category>
<category>Ukraine</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>25. Jahrestag des Mordes an Carlo Giuliani: Was geschah wirklich am Piazza Alimonda -  Quale verita' per piazza Alimonda?</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14312-25.-Jahrestag-des-Mordes-an-Carlo-Giuliani-Was-geschah-wirklich-am-Piazza-Alimonda-Quale-verita-per-piazza-Alimonda.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Bullerei</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Globalisierung und Ökologie</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Knast</category>
            <category>Manipulation</category>
            <category>NoG20</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Polizei</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14312-25.-Jahrestag-des-Mordes-an-Carlo-Giuliani-Was-geschah-wirklich-am-Piazza-Alimonda-Quale-verita-per-piazza-Alimonda.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14312</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14312</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1516 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Carlo Giuliani&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Am 20. Juli 2001 starteten die Carabinieri und weitere Ordnungskr&amp;auml;fte w&amp;auml;hrend der Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua 2001 eine Reihe von Attacken, die mit dem Angriff auf den genehmigten Demonstrationszug in der Via Tolemaide endeten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letztere Attacke schnitt den 15.000 DemonstrantInnen jeden Fluchtweg ab. Dies war der Beginn der Ereignisse auf der Piazza Alimonda, die zum Mord an Carlo Giuliani f&amp;uuml;hrten und zum Beispiel auch in der Dokumentation &amp;quot;Gipfelst&amp;uuml;rmer - die blutigen Tage von Genua&amp;quot; behandelt werden. Offen sind immer noch folgende Fragen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Ist es m&amp;ouml;glich, dass ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in Panik geraten sind, in das Gesicht eines Jungen zielen, der sich in 4 Metern Entfernung befindet, ihn danach zweimal &amp;uuml;berfahren und dann innerhalb von nur 7 Sekunden verschwinden?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Kann ein M&amp;uuml;llcontainer einen Defender blockieren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum greifen die Kollegen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Metern befinden, erst ein, nachdem sich die Trag&amp;ouml;die bereits ereignet hat?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Der Feuerl&amp;ouml;scher: Waffe oder Schutzschild?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum bleibt die Waffe auch als die Gefahr bereits vorbei war, auf die DemonstrantInnen gerichtet?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Weshalb wurde der erste Schuss nicht in die Luft abgegeben?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum tauchen erst nach 6 Monaten vorher verschwundene Patronenh&amp;uuml;lsen und Pistolen auf?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Giuliano Giuliani ist der Vater von Carlo. Er rekonstruiert in der Dokumentation die letzten Minuten des Geschehens und widerlegt die offizielle Darstellung der Staatsanwaltschaft anhand von Fotos und Videosequenzen, die in dem Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Sch&amp;uuml;tzen verwendet wurden. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt, der angebliche Todessch&amp;uuml;tze wegen Notwehr freigesprochen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Film ist aber nicht nur der Versuch einer detaillierten Rekonstruktion der Todesumst&amp;auml;nde seines Sohnes. Er ist gleichzeitigcarlo giuliani,g8,g8 gipfel,genua,mord,politische rechte eine Anklage gegen Polizei und Justiz, die mit allen Mitteln versucht haben, die Sicherheitskr&amp;auml;fte von jeder Verantwortung f&amp;uuml;r Carlos Tod freizusprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XfDp5fCd1WY&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;Deutschsprachige Version:&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/PXCNSavCCmU&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dcFWkUP6gQo&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/R7PJSgxz7j8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/JRvpeQqh2Vc&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 22:45:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14312-guid.html</guid>
    <category>carlo giuliani</category>
<category>g8</category>
<category>g8 gipfel</category>
<category>genua</category>
<category>mord</category>
<category>politische rechte</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>21.7. Film &amp; Q&amp;A - &quot;Nestwärme - mein Opa, der Nationalsozialismus und ich&quot;</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14309-21.7.-Film-QA-Nestwaerme-mein-Opa,-der-Nationalsozialismus-und-ich.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Berlin</category>
            <category>Debatte</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Liebe</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14309-21.7.-Film-QA-Nestwaerme-mein-Opa,-der-Nationalsozialismus-und-ich.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14309</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14309</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Ein vererbter Familienschatz an Fotos und Filmaufnahmen zeigen den Gro&amp;szlig;vater in den 1940er-Jahren, in einem der Filmausschnitte am Jackenaufschlag ein Hakenkreuz. Wie ver&amp;auml;ndert sich der Blick auf einen geliebten Menschen durch ein Symbol, das f&amp;uuml;r millionenfaches Morden steht? Wieiviel wissen wir &amp;uuml;ber unsere Gro&amp;szlig;eltern und wie l&amp;auml;sst sich ein Puzzle aus Fotos und Filmaufnahmen, Erinnerungen und Familiennarrativen sowie Archivalien zu einem koh&amp;auml;renten Bild zusammensetzen, wo sich das Scharnier aus Geschichte und Familiengeschichte zusammenfindet? Ein Ringen um die Erinnerung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Produktion: Filmuniversit&amp;auml;t I Film University Babelsberg KONRAD WOLF, Marlene-Dietrich-Allee 11, D-14482 Potsdam&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Anschluss gibt es ein Filmgespr&amp;auml;ch mit dem Filmemacher Eric Esser.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dienstag, 21.07.2026, 19 Uhr&lt;br /&gt;
Ort: Raum f&amp;uuml;r Beteiligung im Hubertusbad Hubertusstra&amp;szlig;e 47 10365 Berlin&lt;br /&gt;
Anmeldung: &lt;a href=&quot;mailto:mitmachen@licht-blicke.org&quot;&gt;mitmachen@licht-blicke.org&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Veranstaltung ist &lt;a href=&quot;https://licht-blicke.org/veranstaltungsreihe-zum-thema-nationalsozialismus-familiengeschichte&quot;&gt;Teil einer Reihe zum Thema Nationalsozialismus und Familiengeschichte&lt;/a&gt;, organisiert vom Runden Tisch f&amp;uuml;r Politische Bildung Lichtenberg in Kooperation mit dem Antisemitismusbeauftragten Lichtenbergs.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angeh&amp;ouml;ren, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschw&amp;ouml;rungsideologische, antifeministische oder sonstige menschenverachtende &amp;Auml;u&amp;szlig;erungen in Erscheinung getreten sind, den Zugang zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschlie&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Jul 2026 13:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14309-guid.html</guid>
    <category>familienforschung</category>
<category>faschismus</category>
<category>nationalsozialismus</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Die Arbeiter und die Gräber der Toten aus alter Zeit oder: 3000 Jahre alte Streiks und was es bedeutet, frei zu sein</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14308-Die-Arbeiter-und-die-Graeber-der-Toten-aus-alter-Zeit-oder-3000-Jahre-alte-Streiks-und-was-es-bedeutet,-frei-zu-sein.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Rente</category>
            <category>Selbstjustiz</category>
            <category>Soziales</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14308-Die-Arbeiter-und-die-Graeber-der-Toten-aus-alter-Zeit-oder-3000-Jahre-alte-Streiks-und-was-es-bedeutet,-frei-zu-sein.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14308</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14308</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;In meinem Traum letzte Nacht war ich in einem Horror-Western, in dem ich ein Gesetzloser war, der zuf&amp;auml;llig auf eine verlassene Goldmine stie&amp;szlig;. Ein paar Goldsucher kamen vorbei und wir versuchten, miteinander auszukommen, aber es war ein harter Winter und sie hatten vor, uns zu verspeisen &amp;ndash; sie hatten ein Feuer in einer Grube entfacht, um uns lebendig hineinzulassen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich habe mir im Schlaf versehentlich fest auf die Zunge gebissen und bin in einer besseren Welt als dieser aufgewacht. In meinem echten Leben gehen die Leute, die mich und meine Freunde umbringen wollen, um Reichtum anzuh&amp;auml;ufen, subtiler vor &amp;ndash; oder zumindest habe ich mehr Freunde, die an meiner Seite k&amp;auml;mpfen. Im echten Leben bin ich ein bisschen freier.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=735,width=975,top=720,left=1440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5248 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von Olaf Tausch zeigt die Ruinen der Arbeitersiedlung von Deir el-Medina („Kloster der Stadt“), altägyptisch Set Maat („Platz der Wahrheit“), in Theben-West bei Luxor, Ägypten&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/960px-Deir_el-Medina_06.jpeg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Arbeitersiedlung von Deir el-Medina (&amp;bdquo;Kloster der Stadt&amp;ldquo;), alt&amp;auml;gyptisch Set Maat (&amp;bdquo;Platz der Wahrheit&amp;ldquo;), in Theben-West bei Luxor, &amp;Auml;gypten
&lt;p&gt;Foto: Olaf Tausch&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Lizenz: &lt;https: 3.0=&quot;&quot; by=&quot;&quot; creativecommons.org=&quot;&quot; licenses=&quot;&quot;&gt;CC BY 3.0 , via Wikimedia Commons&lt;/https:&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Freiheit existiert auf einem Spektrum. Sie ist keine bin&amp;auml;re Angelegenheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Letzte Woche habe ich mich mit dem ersten bekannten Streik der Geschichte besch&amp;auml;ftigt. Die Grabbauer, die in einer Stadt namens &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Deir_el-Medina&quot;&gt;Deir el-Medina&lt;/a&gt; in &amp;Auml;gypten lebten, traten am 14. November 1152 v. Chr. in den Streik. Vor dreitausendeinhundertachtundsiebzig Jahren. Und ihr Streik sah unseren heutigen sehr &amp;auml;hnlich. Sie legten ihre Werkzeuge nieder und veranstalteten Sitzstreiks, sie blockierten Stra&amp;szlig;en, sie marschierten, sie betrieben Sabotage am Arbeitsplatz. Sie schrieben Briefe an die Beh&amp;ouml;rden, in denen sie eine Behebung ihrer Missst&amp;auml;nde forderten. Sie stahlen von der Arbeit. Sie taten alles, was wir heute tun.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir wissen von dem Streik in Deir el-Medina, weil es dort Schreiber gab, die die Anwesenheit der Arbeiter protokollierten. Zu den fr&amp;uuml;hesten Schriftst&amp;uuml;cken der Geschichte geh&amp;ouml;rten Arbeitszeitnachweise f&amp;uuml;r Arbeiter; daher wissen wir, dass Arbeiter wegen Skorpionstichen und Gliederschmerzen der Arbeit fernblieben, und wir wissen, dass Arbeiter der Arbeit fernblieben, weil sie keine Lust hatten zu gehen oder an diesem Tag lieber Dinge f&amp;uuml;r ihre Familien bauen wollten statt f&amp;uuml;r die Pharaonen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin mit der festen &amp;Uuml;berzeugung aufgewachsen, dass die Menschen, die die Pyramiden bauten, versklavt waren, aber das stimmt nicht. Selbst &amp;uuml;ber die rund dreitausendj&amp;auml;hrige Geschichte des &amp;bdquo;alten&amp;ldquo; &amp;Auml;gyptens hinweg haben wir keine Beweise daf&amp;uuml;r, dass irgendeiner der Arbeiter, die Gr&amp;auml;ber f&amp;uuml;r die Pharaonen bauten, versklavt war. Wir wissen, dass die sp&amp;auml;teren Arbeiter, wie die streikenden Arbeiter von Deir el-Medina, Lohnarbeiter waren, und wir wissen, dass die Pyramiden (tausend Jahre zuvor) von einer Mischung aus qualifizierten Lohnarbeitern und wechselnden Fronarbeitern erbaut wurden. Diese Arbeiter wurden mit Respekt behandelt, arbeiteten hart, starben jung und wurden mit mehr W&amp;uuml;rde und Grabbeigaben bestattet als andere ihrer sozialen Schicht. Fronarbeit ist Arbeit als Steuer, und in weiten Teilen der antiken Welt wurde die Infrastruktur von B&amp;uuml;rgern und Einwohnern errichtet, die im Rahmen ihrer Steuern Arbeit f&amp;uuml;r den Staat verrichteten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Arbeit wird selten als &amp;bdquo;Zwangsarbeit&amp;ldquo; bezeichnet, obwohl sie erzwungen wurde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auch Lohnarbeit wird selten als Zwangsarbeit bezeichnet. Obwohl ich beim Lesen immer wieder auf Kolonialherrscher sto&amp;szlig;e, die &amp;bdquo;Grundsteuern&amp;ldquo; f&amp;uuml;r ihre Untertanen einf&amp;uuml;hrten, um Subsistenzbauern in den Arbeitsmarkt zu dr&amp;auml;ngen. Das wurde besonders im Industriezeitalter &amp;uuml;blich, als Herrscher (ob demokratisch oder nicht) wollten, dass mehr Menschen in St&amp;auml;dten lebten und in Fabriken arbeiteten. Grundsteuern wurden auf winzige Landbesitze erhoben, damit die Menschen nicht au&amp;szlig;erhalb der Marktwirtschaft existieren konnten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im alten &amp;Auml;gypten gab es Sklaverei. Sie war bei weitem nicht so ausgepr&amp;auml;gt wie im antiken Griechenland oder vor allem im antiken Rom (das eine Sklavengesellschaft war, die die Welt gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils eroberte, um mehr Menschen zu versklaven und so die Wirtschaft im kolonialen Kern anzukurbeln), aber es gab im alten &amp;Auml;gypten Menschen, die andere Menschen besa&amp;szlig;en. Wenn es Menschen gibt, die regelrecht als Eigentum betrachtet werden, f&amp;auml;llt es leicht, Fronarbeit im Vergleich dazu als &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; oder sogar &amp;bdquo;freiwillig&amp;ldquo; anzusehen. Die Bauarbeiter in Deir el-Medina waren nat&amp;uuml;rlich noch freier.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In mancher Hinsicht scheinen sie freier zu sein als wir heute. Ich kenne nicht viele Leute, die sich von der Arbeit freistellen lassen k&amp;ouml;nnen, weil sie lieber etwas anderes machen w&amp;uuml;rden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber was wir als ihren &amp;bdquo;Lohn&amp;ldquo; bezeichnen, l&amp;auml;sst sich vielleicht besser als &amp;bdquo;Rationen&amp;ldquo; verstehen. Das war Hunderte von Jahren vor dem Aufkommen des Geldes, und die Arbeiter wurden mit Getreide, Gem&amp;uuml;se und Fisch bezahlt. Sie wurden mit Ton f&amp;uuml;r ihre T&amp;ouml;pfe und &amp;Ouml;l f&amp;uuml;r ihre Lampen bezahlt. Sie wurden mit dem N&amp;ouml;tigsten zum Leben bezahlt. Die meisten von ihnen hatten Nebenjobs und stellten Grabbeigaben her, um sie nebenbei im nahegelegenen Theben (nicht das griechische Theben, sondern das &amp;auml;gyptische) zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie streikten nur als Reaktion auf Lohndiebstahl &amp;ndash; ein Verbrechen, das &lt;a href=&quot;https://www.epi.org/publication/employers-steal-billions-from-workers-paychecks-each-year/&quot;&gt;&lt;u&gt;heute nur allzu h&amp;auml;ufig vorkommt.&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf seltsame Weise f&amp;uuml;hlt es sich fast ehrlicher an, mit Rationen bezahlt zu werden. Das waren einige der bestbezahlten und angesehensten Facharbeiter ihrer Zeit &amp;ndash; jene, denen man anvertraute, (im Flie&amp;szlig;bandstil) die Gr&amp;auml;ber der m&amp;auml;chtigsten Herrscher des Landes zu errichten, zu schm&amp;uuml;cken und auszustatten. Und sie wurden so bezahlt: &amp;bdquo;Ihr habt das, was ihr zum &amp;Uuml;berleben braucht.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heutzutage k&amp;auml;mpfen die Menschen mit allen Mitteln um einen existenzsichernden Lohn, um einen Geldbetrag, der verhindert, dass man untergeht. Die meisten Menschen &amp;bdquo;kommen nicht voran&amp;ldquo;. Die meisten Menschen &amp;bdquo;bauen keinen Reichtum auf&amp;ldquo; &amp;ndash; au&amp;szlig;er vielleicht f&amp;uuml;r den Ruhestand, um die Mittel zu haben, weiterzuleben, wenn ihr K&amp;ouml;rper die Arbeit nicht mehr mitmacht. Die meisten Menschen versuchen, ihre Schulden abzubezahlen. Die &amp;Auml;rmsten leben auf der Stra&amp;szlig;e. Die Gl&amp;uuml;cklicheren wohnen in H&amp;auml;usern, die Vermietern geh&amp;ouml;ren. Noch gl&amp;uuml;cklicher bist du, wenn dein Haus der Bank geh&amp;ouml;rt, bis du kurz vor dem Ruhestand stehst. Ein Haus, das dir vollst&amp;auml;ndig geh&amp;ouml;rt, gilt als Zeichen unglaublichen Reichtums. Der Ort, an dem du lebst, geh&amp;ouml;rt dir. Das sollte keine so hohe H&amp;uuml;rde sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich bin &amp;uuml;berzeugt, dass die Grenze zwischen Freiheit und Unfreiheit flie&amp;szlig;ender und vager ist, als wir denken. Im alten &amp;Auml;gypten verkauften sich manche Menschen (und, da es sich um ein vererbbares Merkmal handelte, auch ihre Kinder) in die Sklaverei, um erdr&amp;uuml;ckende Armut zu vermeiden. Ich habe gelesen, dass dies auch im antiken Griechenland geschah, und meist wird es als eine fast herzerw&amp;auml;rmende Praxis dargestellt. Schlie&amp;szlig;lich konnte die griechische Sklaverei nicht &lt;i&gt;so&lt;/i&gt; schlimm sein, wenn sich die Menschen aus freiem Willen daf&amp;uuml;r entschieden haben &amp;ndash; so lautet der Subtext. In den apologetischsten Texten wird es fast wie ein unbezahltes Praktikum dargestellt. Es stimmt, dass es manchmal, an manchen Orten, ein Weg zu einer begrenzten sozialen Mobilit&amp;auml;t war, sich in die Sklaverei zu verkaufen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im extremsten Fall, von dem ich gelesen habe, scheint es, als h&amp;auml;tten Menschen im alten &amp;Auml;gypten manchmal &lt;a href=&quot;https://blogs.nature.com/houseofwisdom/2013/01/voluntary-slavery-ancient-egyptians-paid-a-monthly-fee-to-become-temple-slaves.html&quot;&gt;&lt;u&gt;eine monatliche Geb&amp;uuml;hr gezahlt, um&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; als Tempelsklaven aufgenommen zu werden &amp;ndash; vermutlich gingen sie einem Zweitjob nach, um sich die M&amp;ouml;glichkeit zu erkaufen, unbezahlt und unfrei f&amp;uuml;r diesen oder jenen Tempel zu arbeiten. Wahrscheinlich taten sie dies, um &amp;bdquo;freiwillige&amp;ldquo; Fronarbeit zu vermeiden, die noch gef&amp;auml;hrlicher und elender war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In Amerika nat&amp;uuml;rlich arbeiten die Menschen von Job zu Job, um nicht in eine Verzweiflung zu geraten, die zu einem Leben in Kriminalit&amp;auml;t f&amp;uuml;hren k&amp;ouml;nnte, und wir haben sogar einen ganzen Zusatzartikel in unserer Verfassung, der es ausdr&amp;uuml;cklich erlaubt, Menschen, die bei einer Straftat erwischt werden, zu unbezahlter Arbeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Je mehr ich &amp;uuml;ber Geld und Arbeit in der antiken Vergangenheit lese, desto mehr bin ich davon &amp;uuml;berzeugt, dass unser modernes Verst&amp;auml;ndnis von Arbeit als etwas, das &amp;bdquo;wirtschaftliche Freiheit&amp;ldquo; gew&amp;auml;hrt, nur eine vor&amp;uuml;bergehende Erscheinung ist, vielleicht sogar eine Verirrung. Es scheint, als h&amp;auml;tten die meisten Menschen in der &amp;bdquo;zivilisierten&amp;ldquo; Welt im Laufe der Geschichte einfach nach einer M&amp;ouml;glichkeit gesucht, am Leben zu bleiben, und unter der Schirmherrschaft der M&amp;auml;chtigen zu leben, war schon immer eine Option, f&amp;uuml;r die sich viele von ihnen entschieden haben (oder zu der sie gezwungen wurden). Entweder bist du selbst m&amp;auml;chtig oder du suchst dir jemanden, der m&amp;auml;chtig ist, damit du in Sicherheit bist und zu essen hast.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir sehen heute noch &amp;Uuml;berreste davon. Das Priestertum, das Milit&amp;auml;r. Sekten. Viele Menschen sind verst&amp;auml;ndlicherweise froh, weniger Verantwortung f&amp;uuml;r sich selbst, ihre Bed&amp;uuml;rfnisse und ihre Entscheidungen tragen zu m&amp;uuml;ssen. Nicht, weil sie willensschwach sind, nicht, weil sie keine verantwortungsbewussten Menschen sind, sondern weil die zivilisierte Welt offenbar auf Unfreiheit aufgebaut wurde, darauf, Menschen in wirtschaftliche Abh&amp;auml;ngigkeit zu zwingen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die meisten von uns, die nicht selbstst&amp;auml;ndig oder in genossenschaftlichen Strukturen arbeiten, sind unsere Arbeitspl&amp;auml;tze kleine Tyranneien mit strengen Hierarchien. Es ist gut, dass wir diese Jobs verlassen und nach Feierabend zu Hause &amp;bdquo;frei&amp;ldquo; sein k&amp;ouml;nnen (abgesehen von der Unfreiheit, die Kr&amp;auml;fte wie das Patriarchat dem h&amp;auml;uslichen Bereich auferlegen), aber es ist seltsam, dass wir unseren eigenen v&amp;ouml;lligen Mangel an Handlungsf&amp;auml;higkeit in der Arbeitswelt akzeptieren.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Im England des 18. Jahrhunderts gab es unter den Reichen einen Trend, Zier-Einsiedler zu halten. Es gab keinen besseren Beweis f&amp;uuml;r Reichtum, als einen Mann mit langem Bart und spitzem Hut zu ern&amp;auml;hren, zu kleiden und unterzubringen, der in deinem Garten leben und deine G&amp;auml;ste unterhalten konnte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als ich zum ersten Mal davon las, war ich eine mittellose Autorin, die in einem Minivan lebte, und ich dachte mir: &amp;bdquo;Daf&amp;uuml;r w&amp;uuml;rde ich mich sofort melden.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Die fr&amp;uuml;he Arbeiterbewegung in den Vereinigten Staaten entstand im Zuge der Abschaffung der Sklaverei, und viele dieser Arbeiteraktivisten sahen sich in derselben Tradition wie die Abolitionisten. Lucy Parsons, die selbst auf eher traditionelle Weise als Sklavin geboren wurde, schrieb oft dar&amp;uuml;ber, wie die &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; die Leibeigenschaft abgel&amp;ouml;st hatte. Einige wohlhabende Abolitionisten aus dem Norden hatten offen zugegeben, dass ihr Problem mit der Sklaverei darin bestand, dass sie f&amp;uuml;r die industrielle Produktion ungeeignet war und dass es billiger war, Menschen L&amp;ouml;hne zu zahlen, als sie zu besitzen und f&amp;uuml;r ihr Wohlergehen verantwortlich zu sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es f&amp;uuml;r uns Antikapitalisten nicht f&amp;uuml;r sinnvoll, die Lohnarbeit wieder als &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; zu bezeichnen, denn die Schrecken der rassistisch gepr&amp;auml;gten amerikanischen Sklaverei d&amp;uuml;rfen niemals heruntergespielt werden. In einer Welt mit einer Geschichte voller Sklaverei &amp;ndash; und verschiedener Formen der Unfreiheit &amp;ndash; war die rassistisch gepr&amp;auml;gte Leibeigenschaft in den USA ein einzigartiges &amp;Uuml;bel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich halte es schon f&amp;uuml;r wichtig, dass wir unsere Jobs k&amp;uuml;ndigen k&amp;ouml;nnen, dass wir uns nach anderen umsehen k&amp;ouml;nnen. Das ist ein Grund, warum ein Begriff wie &amp;bdquo;Lohnsklaverei&amp;ldquo; f&amp;uuml;r mich hohl klingt. Echte Sklaverei gibt es nach wie vor, &amp;uuml;berall auf der Welt, und das ist kein Begriff, den ich gerne verw&amp;auml;ssern m&amp;ouml;chte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber Lohnarbeit ist immer noch Zwangsarbeit. Wir brauchen unseren Lebensunterhalt, um zu &amp;uuml;berleben. Ich habe meine Zwanziger damit verbracht, dem Geld den R&amp;uuml;cken zu kehren, und fand vor&amp;uuml;bergehende Freiheit, indem ich in verlassenen Geb&amp;auml;uden lebte und M&amp;uuml;ll a&amp;szlig;. Das war nicht nachhaltig. Mein Gesundheitsplan lautete &amp;bdquo;Werde nicht krank&amp;ldquo;, und ich h&amp;auml;tte auf keinen Fall eine Familie gr&amp;uuml;nden k&amp;ouml;nnen. Ich st&amp;uuml;tzte mich stark auf zwei Sicherheitsnetze: Ich wohnte f&amp;uuml;r l&amp;auml;ngere Zeit bei anderen Anarchisten, die &lt;i&gt;tats&amp;auml;chlich&lt;/i&gt; Jobs hatten, und mir war auch bewusst, dass ich mich auf meine Familie verlassen konnte, die alle arbeiteten. Ich glaube nicht, dass ich auch nur halb so abenteuerlustig gewesen w&amp;auml;re, h&amp;auml;tte ich diese beiden Optionen nicht gehabt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Freiheit ist ein Spektrum oder ein kompliziertes, mehrdimensionales Diagramm mit allen m&amp;ouml;glichen Positionen, die weder frei noch v&amp;ouml;llig unfrei sind. Wir m&amp;uuml;ssen verstehen, dass wir in vielerlei Hinsicht unfrei sind. Dass wir im Grunde immer noch nur Rationen zugeteilt bekommen. Man wird nicht reich &amp;ndash; nicht plutokratisch reich &amp;ndash;, wenn man f&amp;uuml;r einen Lohn arbeitet. Egal wie hoch der Lohn ist, egal welche Rationen man zugeteilt bekommt. Wir k&amp;ouml;nnten unser ganzes Leben lang f&amp;uuml;r das Hundertfache der Rationen unserer Mitmenschen arbeiten und w&amp;uuml;rden trotzdem keine Milliard&amp;auml;re werden. Milliard&amp;auml;r wird man nur, indem man den von anderen Menschen erzeugten Reichtum absch&amp;ouml;pft, indem man andere Menschen weniger frei macht.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Ich m&amp;ouml;chte Freiheit lieber gar nicht als statischen Zustand verstehen. Freiheit ist kein Mangel an Einschr&amp;auml;nkungen, sondern etwas, das wir einander schenken. Freiheit ist eine Beziehung zwischen Menschen. (Diese Idee habe ich von meinem Freund Ben, der sie wahrscheinlich von Kropotkin oder einem anderen l&amp;auml;ngst verstorbenen Anarchisten hat.) Wir schenken einander Freiheit, indem wir f&amp;uuml;reinander sorgen. Meine anarchistischen Freunde haben mir Freiheit geschenkt, als sie mir eine Unterkunft gaben, und jetzt tue ich dasselbe f&amp;uuml;r andere.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wir schenken einander Freiheit, wenn wir lernen, Konflikte untereinander zu entsch&amp;auml;rfen, wenn wir lernen, Menschen in ihrer ganzen Vielfalt zu akzeptieren, wenn wir lernen, auf die Bed&amp;uuml;rfnisse des anderen einzugehen. Wenn ich so gut wie m&amp;ouml;glich f&amp;uuml;r mich selbst sorge, schenke ich den Menschen um mich herum mehr Freiheit. Wenn andere sich um mich k&amp;uuml;mmern, geben sie mir diese Freiheit zur&amp;uuml;ck.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In gewisser Weise sind die Plutokraten dieser Welt am wenigsten frei, weil sie nie die M&amp;ouml;glichkeit haben, mit den Menschen um sie herum auf Augenh&amp;ouml;he zu interagieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich versuche nicht, ihnen Mitleid entgegenzubringen. Ihre Lebensweise muss zerst&amp;ouml;rt werden, wenn der Rest von uns &amp;uuml;berhaupt eine Chance auf eine lebenswerte Welt haben soll, geschweige denn auf so etwas wie echte Freiheit.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Es ist aber sch&amp;ouml;n, sich daran zu erinnern, dass Arbeitsk&amp;auml;mpfe und Tarifverhandlungen so alt sind wie die Lohnarbeit (und dass Lohndiebstahl so alt ist wie die L&amp;ouml;hne selbst).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als der &amp;auml;gyptische Staat ins Wanken geriet (wie schon so oft in seiner 5000-j&amp;auml;hrigen Geschichte, da &amp;Auml;gypten das &amp;auml;lteste Land der Welt ist), begannen dieselben streikenden Arbeiter in Deir el-Medina, sich mit bewaffneten Au&amp;szlig;enstehenden zu verb&amp;uuml;nden, um die Gr&amp;auml;ber zu pl&amp;uuml;ndern. Das ist ein Grund daf&amp;uuml;r, warum die Grabr&amp;auml;uber aus Europa gr&amp;ouml;&amp;szlig;tenteils leere Grabst&amp;auml;tten vorfanden, als sie mit ihrer systematischen Pl&amp;uuml;nderung &amp;Auml;gyptens begannen &amp;ndash; das &amp;auml;gyptische Volk, die Arbeiter, hatte sich seinen eigenen vergrabenen Reichtum schon Tausende von Jahren zuvor zur&amp;uuml;ckgeholt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Ich w&amp;uuml;rde diesen Teil gerne ganz sch&amp;ouml;n und rosig darstellen, aber soweit ich das beurteilen kann, haben sich die Arbeiter bei diesen Pl&amp;uuml;nderungen mit korrupten Kreisen der Regierung zusammengetan. Ich bin nicht sachkundig genug, um dir zu sagen, ob dieser Reichtum seinen Weg zu den arbeitenden Menschen &amp;Auml;gyptens gefunden hat oder nicht &amp;ndash; nur, dass er den toten Monarchen von ihrem eigenen Volk nicht allzu lange nach der Bestattung wieder abgenommen wurde.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es macht mir nichts aus, dass Freiheit auf einem Spektrum (oder einem Feld) existiert. Es macht mir nichts aus, dass es ein Kampf ist, den wir schon immer gef&amp;uuml;hrt haben und immer f&amp;uuml;hren werden. Wir werden vielleicht nie gewinnen, nicht vollst&amp;auml;ndig, nicht dauerhaft, aber wir werden auch nie verlieren. Denn durch den Kampf bauen wir diese Beziehungen der Freiheit auf. Durch den Kampf gewinnen wir.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-workers-and-the-tombs-of-the&quot;&gt;&amp;bdquo;The Workers and the Tombs of the Ancient Dead or: 3000 year old labor strikes and what it means to be free&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://substack.com/@margaretkilljoy&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, 15. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:58:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14308-guid.html</guid>
    <category>Ägypten</category>
<category>Deir el-Medina</category>
<category>Freiheit</category>
<category>Leibeigenschaft</category>
<category>Lohn</category>
<category>Lohnarbeit</category>
<category>Lohnsklaverei</category>
<category>Lucy Parsons</category>
<category>Produktion</category>
<category>Rassismus</category>
<category>Reproduktion</category>
<category>Sklaverei</category>
<category>Streiks</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>50 Jahre Seveso-Katastrophe</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14294-50-Jahre-Seveso-Katastrophe.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Globalisierung und Ökologie</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14294-50-Jahre-Seveso-Katastrophe.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14294</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14294</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=783,top=696,left=1536,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5234 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/csm_Seveso_C_Mitwelt_c66dbd9e4d.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Gefahrgutschild für giftige Produkte- einen kahlen Baum im Hintergrund, verunreinigter Boden und einen Toten Fisch auf orangenem Hintergrund. Dazu der Text &amp;quot;50 Jahre Seveso Katastrophe&amp;quot; und der Verweis auf die Webseite mitwelt.org als Quelle&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bild: Mitwelt.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im italienischen Seveso wurde am 10. Juli 1976 in der Chemiefabrik Icmesa durch eine Explosion in einem Reaktor eine Giftgaswolke „freigesetzt“ (Neusprech) und dadurch eine der größten Chemiekatastrophen der europäischen Geschichte ausgelöst. Die Folgen für das norditalienische Städtchen Seveso und die umliegende Region waren verheerend. Neben anderen Stoffen entwichen große Mengen der hochgiftigen Dioxinverbindung TCDD in die Umwelt. Hochgiftiges Dioxin verseuchte ein 18 Quadratkilometer großes Gebiet, etwa 200 Menschen erlitten akute Vergiftungen (Chlorakne), zahllose Tiere verendeten. Erst acht Tage nach dem Unglück wurde die Fabrik geschlossen und das verseuchte Gebiet evakuiert. Icmesa war ein Tochterunternehmen von Givaudan, das wiederum zur Hoffmann-La-Roche-Gruppe gehörte. Die Schweizer Roche war verantwortlich für niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen und marode Anlagen, die so in der Schweiz nicht möglich gewesen wären. Die Arbeitsbedingungen in der TCP-Produktion waren extrem schlecht, die Anlage veraltet und unzureichend gewartet. Hohe Gewinne in Niedrigsicherheitsländern eben ... Seveso war damals aus Sicht Schweizer Konzerne eine industrielle „Verschmutzungs-Oase“ in Kerneuropa. Heute sind diese „Verschmutzungs-Oasen“ nach Asien oder Afrika weitergezogen, und mit dem erfolgreichen Kampf der Marktlibertären gegen das Lieferkettengesetz werden solche Zustände auch weiterhin bestehen. (...)&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Weiterlesen bei &lt;a href=&quot;https://www.scharf-links.de/debatte/detail-debatte/hintergrund-1976-2026-50-jahre-seveso-katastrophe&quot;&gt;Alex Mayer&lt;/a&gt;.&lt;p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 10 Jul 2026 15:03:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14294-guid.html</guid>
    <category>seveso</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antimilitarismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Blogkino</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Poesie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14292</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14292</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute führen wir in unsere Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Masaki_Kobayashi&quot;&gt;Masaki Kobayashi&lt;/a&gt; fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 2, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit&quot; lief: Nachdem Kaji seine Befreiung vom Militärdienst eingebüßt hatte, weil er chinesische Gefangene vor ungerechter Strafe bewahrte, wird er im zweiten Teil in die Kwantung-Armee eingezogen. Konträr zu seiner antimilitaristischen Einstellung erweist sich Kaji in seiner Ausbildung als hervorragender Soldat, versucht aber im Umgang mit den anderen Soldaten seine Ideale umzusetzen, entgegen aller vorherrschenden Brutalität. Der Film endet mit der erfolgreichen sowjetischen Invasion in der Mandschurei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 hatten wir am 30. Juni &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;hier gezeigt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-3-4&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14292-guid.html</guid>
    <category>faschismus</category>
<category>japan</category>
<category>masaki kobayashi</category>
<category>nippon</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>250 Jahre Lügen, 500 Jahre Aufstand</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14297-250-Jahre-Luegen,-500-Jahre-Aufstand.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14297-250-Jahre-Luegen,-500-Jahre-Aufstand.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://www.xn--trten-lva.de/wfwcomment.php?cid=14297</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://www.xn--trten-lva.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=14297</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gedanken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Vereinigten Staaten“ feiern am 4. Juli 2026 den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Wir, die Ureinwohner dieses Landes, müssen nicht lange suchen, um die Heuchelei zu erkennen, die darin liegt, ein Dokument zu feiern, das unsere Vorfahren als „gnadenlose indianische Wilde“ bezeichnet. Heute erleben wir ein Land, das „Freiheit“ proklamiert, während es unsere Nachbarn mit Migrationshintergrund ohne ordentliches Verfahren entführt, Gesetze verabschiedet, die Belästigung und Diskriminierung unserer LGBTQ- und Two-Spirit-Verwandten fördern, und jede politische, rechtliche und militärische Strategie aus dem Ärmel zieht, um jede Form von Widerstand gegen den Staat zu unterdrücken. Zu Beginn dieser Nation ratifizierte die Regierung über 350 Verträge mit indigenen Nationen – und brach anschließend jeden einzelnen davon. So wie es unseren Vorfahren klar war, ist es auch uns heute klar: Dieses koloniale Experiment ist daran gescheitert, etwas aufzubauen, das auch nur annähernd einer echten Demokratie ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haudenosaunee-Konföderation verfügt über die &lt;a href=&quot;https://archive.org/details/basiccalltoconsc00summ/page/n3/mode/2up&quot;&gt;älteste ununterbrochene partizipative Demokratie&lt;/a&gt; der Welt, bekannt als Gayanesshagowa, das Große Gesetz des Friedens. Viele der Strukturen, die für die Schaffung von Gewaltenteilung in der US-Regierung gelobt werden, sind direkt vom Gayanesshagowa übernommen – wurden jedoch verdreht, um den Interessen der „Gründerväter“ zu dienen, die für den Völkermord und die Versklavung unserer schwarzen Vorfahren verantwortlich waren. Die ursprünglichen Gesetze dieses Landes führten zu einem System, das darauf ausgelegt war, weiße, wohlhabende Männer zu begünstigen – durch den versuchten Völkermord an den indigenen Völkern und den Bison, den Raub unseres Landes, die Entführung unserer Kinder sowie die Verschleppung und Versklavung schwarzer Menschen. Wir lehnen den Mythos ab, dass die „Erbauer“ Amerikas es verdienen, gefeiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen suchen wir nach den Träumen unserer wahren Gründungsmütter – der indigenen Frauen, die unsere Gemeinschaften anführten, noch bevor Siedler hier überhaupt Fuß fassten. Die Matriarchinnen, die unser Volk durch über 500 Jahre Völkermord, Zwangsumsiedlungen und Versuche, unsere Kultur und Sprachen auszulöschen, geführt haben. Wir ehren die Träume derer, die dieses Land lange vor der Ankunft der Kolonisten zu Überfluss geführt haben. Wir streben nach gemeinsamer Heilung und Befreiung mit unseren schwarzen Brüdern und Schwestern, deren Zwangsarbeit damals die Geldbeutel der reichen weißen Männer füllte. Wenn Amerika sich weiterhin weigert, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen – einem Land, das auf Völkermord, Landraub und Sklaverei aufgebaut ist – ist es dazu verdammt, sich selbst zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Widerstand.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vor 150 Jahren schlossen sich die Oceti Sakowin in der Schlacht von &lt;a href=&quot;https://landback.org/2026/06/150th-anniversary-of-the-battle-of-greasy-grass-victory/&quot;&gt;Greasy Grass&lt;/a&gt; (auch bekannt als die Schlacht am Little Bighorn) zusammen. Am 25. und 26. Juni 1876 kämpften Krieger der Lakota, Dakota, Northern Cheyenne und Arapaho gegen die 7. Kavallerie und gewannen, nachdem Oberstleutnant Custer von der US-Armee ihr Dorf angegriffen hatte. Indigene Matriarchinnen kämpften an der Seite der Männer, um ihre Kinder, Gemeinschaften und ihre Lebensweise zu verteidigen. Der Sieg bei Greasy Grass erinnert uns an unsere Kraft, wenn wir uns gemeinsam gegen diese völkermörderische Regierung zusammenschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als indigene Völker haben wir nie aufgehört zu kämpfen, um unser Land, unsere Ökosysteme und Gewässer zu schützen; um unsere Kultur, unsere Lieder und Sprachen zu pflegen; und um unsere Vertragsrechte und Souveränität auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wiedererstarken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Beim indigenen Widerstand ging es schon immer um mehr als nur den Kampf gegen die weiße Vorherrschaft; es geht darum, eine Zukunft aufzubauen, in der unsere Kultur, unser Wissen und unsere Lebensweisen gelebt, respektiert und geehrt werden. Die Welt braucht das Wissen der Indigenen, um sicherzustellen, dass unsere Enkelkinder sicheres Wasser, saubere Luft und ein lebenswertes Klima haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass wir gewinnen können – denn genau das haben wir bereits getan. Wir haben ein Bohrunternehmen aus dem heiligen &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/breaking-pesla-protectors-win-drilling-operation-plan-withdrawn-community-organizing-ceremony-lawsuit-occupation-of-site-leads-to-victory/&quot;&gt;Pe’ Sla&lt;/a&gt; vertrieben, weil wir uns im Gebet vereint haben. Kurz darauf wurden wir Zeugen eines historischen Moments, als &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/all-nine-south-dakota-tribes-pass-resolutions-supporting-developing-legislation-to-return-federal-lands/&quot;&gt;alle neun Stämme&lt;/a&gt; in South Dakota Beschlüsse fassten, um mit der Ausarbeitung von Gesetzen zu beginnen, die alle Bundesgebiete in den Black Hills wieder in den Besitz der Stämme zurückführen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft heißt &lt;a href=&quot;https://landback.org/&quot;&gt;„LANDBACK“&lt;/a&gt; und „Black Reparations“. Unsere Befreiung ist untrennbar miteinander verbunden, und je mehr wir gemeinsam über und innerhalb der Bewegungen Stärke aufgebaut haben, desto klarer ist das geworden. Heute tragen wir wichtige Lehren aus dem American Indian Movement und der Black Panther Party in uns. Die notwendige Verwandlung dieses Landes in etwas Lebensspendendes und Regeneratives erfordert den Mut, diese aufgezwungenen Systeme abzulehnen – Netzwerke der Solidarität aufzubauen, damit wir boykottieren und die US-Wirtschaft zum Stillstand zwingen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ermutigen wir alle unsere Angehörigen, über die Realität der letzten 250 Jahre nachzudenken und zu erkennen, dass die wahren Terroristen auf diesem Land schon immer die Architekten, Treiber und Nutznießer dieses Kolonialprojekts waren – nicht wir, das Volk. Wir laden euch ein, euch dem Kampf für eine Zukunft zu verpflichten, in der alle Menschen und Mutter Erde respektiert werden. Fragt euch selbst: Welche Rolle spiele ich bei diesem Wiederaufleben? Wie lange werde ich noch zulassen, dass andere Menschen über die Zukunft meiner Kinder entscheiden? Sind wir nicht Krieger?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Indigene Völker gab es schon lange vor der Gründung des US-Imperiums und sie werden auch darüber hinaus weiter gedeihen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dJ2cSpqqac0?si=WYuhIDUtVbMkLG0J&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/de/250-years-of-lies-500-years-of-uprising/&quot;&gt;NDN Collective&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung und Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/14297-guid.html</guid>
    <category>arapaho</category>
<category>black hills</category>
<category>black panther party</category>
<category>black reparations</category>
<category>dakota</category>
<category>gayanesshagowa</category>
<category>genozid</category>
<category>greasy grass</category>
<category>haudenosaunee</category>
<category>imperialismus</category>
<category>indigene</category>
<category>kolonialismus</category>
<category>lakota</category>
<category>landback</category>
<category>leonard peltier</category>
<category>little big horn</category>
<category>matriarchat</category>
<category>nordamerika</category>
<category>northern cheyenne</category>
<category>sklaverei</category>
<category>usa</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>

</channel>
</rss>
