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    <title>trueten.de - Staatsterrorismus</title>
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    <description>»Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel</description>
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    <pubDate>Tue, 11 Aug 2026 09:36:55 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - Staatsterrorismus - »Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel</title>
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<item>
    <title>„Dunkelheit, Flammen, Schreie“: Palästinensisches Dorf von israelischen Siedlern terrorisiert</title>
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            <category>And Justice for all</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
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            <category>Staatsterrorismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bei einem n&amp;auml;chtlichen Pogrom durch Dutzende Siedler wurden im abgelegenen Dorf Tuba im Westjordanland Bewohner verletzt, H&amp;auml;user niedergebrannt und Solaranlagen zerst&amp;ouml;rt.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9686-1200x802.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/164A9686-1200x802.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=699,width=1039,top=738,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5275 --&gt;&lt;img alt=&quot;Zwei verbrannte Stofftierchen liegen auf dem Boden&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9686-1200x802.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Verbranntes Kinderspielzeug nach einem Pogrom durch israelische Siedler im pal&amp;auml;stinensischen Dorf Tuba, Masafer Yatta, im besetzten Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die WhatsApp-Nachricht kam am Mittwoch um 21:50 Uhr an. Es war ein verzweifelter Hilferuf von Hamza Abu Jundiya, einem 22-J&amp;auml;hrigen aus dem Dorf Tuba in Masafer Yatta: &amp;bdquo;Die Siedler z&amp;uuml;nden die H&amp;auml;user an.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Um 22:11 Uhr folgte eine weitere Nachricht: &amp;bdquo;Schickt Krankenwagen und Feuerwehr. Es gibt verletzte Kinder und H&amp;auml;user brennen.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese wenigen Worte fassten den Schrecken zusammen, der sich in dieser Nacht in dem kleinen Dorf am s&amp;uuml;dlichen Rand des besetzten Westjordanlands abspielte. Es war schon zuvor Ziel von &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/settler-violence-south-hebron-hills-fire/&quot;&gt;&lt;u&gt;Brandanschl&amp;auml;gen durch israelische Siedler&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; gewesen, doch diesmal schien es sich um ein ganz anderes Ausma&amp;szlig; zu handeln.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach Tuba zu gelangen ist nie einfach. Die unbefestigte Stra&amp;szlig;e, die zum Dorf f&amp;uuml;hrt, ist durch die Winterregenf&amp;auml;lle besch&amp;auml;digt und ausgewaschen, weil es den Pal&amp;auml;stinensern verboten ist, sie zu reparieren; jede solche Ma&amp;szlig;nahme w&amp;uuml;rde in einem Gebiet, in dem Baugenehmigungen unm&amp;ouml;glich zu bekommen sind, als &amp;bdquo;illegaler Bau&amp;ldquo; gelten. Im besten Fall dauert die Fahrt etwa 30 Minuten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Von meinem eigenen Dorf At-Tuwani aus dauerte es fr&amp;uuml;her nur f&amp;uuml;nf bis zehn Minuten. Doch die Errichtung des Au&amp;szlig;enpostens Havat Ma&amp;rsquo;on und der Siedlung Ma&amp;rsquo;on hat uns den direkten Zugang zur Stra&amp;szlig;e abgeschnitten, sodass Tuba immer mehr isoliert wird, sobald es zu Gewaltausbr&amp;uuml;chen kommt.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/163A9049.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/163A9049.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=698,width=1039,top=738.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5274 --&gt;&lt;img alt=&quot;Ein Blick auf das palästinensische Dorf Tuba im Vordergrund, im Hintergrund die Siedlung Havat Ma’on, Masafer Yatta, besetztes Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/163A9049.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Ein Blick auf das pal&amp;auml;stinensische Dorf Tuba im Vordergrund, im Hintergrund die Siedlung Havat Ma&amp;rsquo;on, Masafer Yatta, besetztes Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;F&amp;uuml;r die Familien, die in dieser Nacht in ihren H&amp;auml;usern gefangen waren, kam jede Minute einem Ewigkeit vor. Rana Maghnam, 37, sa&amp;szlig; mit ihrer 7-j&amp;auml;hrigen Stieftochter Razan im G&amp;auml;stezimmer, als der Angriff begann.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Ich schaute aus dem Fenster und sah eine Gruppe von Siedlern den H&amp;uuml;gel hinunterrennen&amp;ldquo;, erz&amp;auml;hlte sie. &amp;bdquo;Ich trat nach drau&amp;szlig;en, und der erste Siedler, der unser Haus erreichte, kam direkt auf uns zu. Er hatte einen Stock dabei und fing sofort an, auf mich einzuschlagen, w&amp;auml;hrend sich die M&amp;auml;dchen hinter mir versteckten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Wir rannten in ein anderes Zimmer, um uns zu sch&amp;uuml;tzen, aber der Siedler folgte uns&amp;ldquo;, fuhr Maghnam fort. &amp;bdquo;Razan wurde von einem Stein getroffen, der von drau&amp;szlig;en ins Haus geworfen wurde und sie an der Nase und der Oberlippe traf. Dann holte der Siedler uns wieder ein und schlug mir auf den Kopf und den Arm.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Durch den Angriff erlitt Maghnam gebrochene Finger an ihrer rechten Hand und eine tiefe Kopfwunde, die mit acht Stichen gen&amp;auml;ht werden musste. Sie wurde in ein Krankenhaus in der n&amp;auml;chstgelegenen Stadt Yatta gebracht, wo sie not&amp;auml;rztlich versorgt wurde. Doch auch lange nachdem die Wunden gen&amp;auml;ht worden waren, lie&amp;szlig;en sich die Erinnerungen an diese Nacht nicht ausl&amp;ouml;schen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Es f&amp;auml;llt ihr immer noch schwer, die Angst zu beschreiben, die sie empfand, als Dutzende israelischer Siedler in ihr Dorf einfielen. &amp;bdquo;Es war eine schreckliche Nacht. &amp;Uuml;berall hallten Schreie, Weinen, das Ger&amp;auml;usch von Schl&amp;auml;gen und zerbrechendem Glas wider. Flammen schlugen aus dem [G&amp;auml;ste-]Zimmer, in dem wir gesessen hatten, und Rauch drang in den Raum, in dem wir uns versteckt hatten, nachdem sie die St&amp;uuml;hle, Sofas und Holzm&amp;ouml;bel vor dem Haus in Brand gesteckt hatten.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width:100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9652.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/164A9652.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=698,width=1039,top=738.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5273 --&gt;&lt;img alt=&quot;Verbrannte Möbel vor einem Haus nach einem Pogrom durch israelische Siedler im palästinensischen Dorf Tuba, Masafer Yatta, im besetzten Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9652.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Verbrannte M&amp;ouml;bel vor einem Haus nach einem Pogrom durch israelische Siedler im pal&amp;auml;stinensischen Dorf Tuba, Masafer Yatta, im besetzten Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Als es endlich hell wurde, zeigte sich das ganze Ausma&amp;szlig; der Zerst&amp;ouml;rung: Drei H&amp;auml;user waren bis zur Unkenntlichkeit niedergebrannt. Das Stromnetz des Dorfes wurde durch die Br&amp;auml;nde schwer besch&amp;auml;digt, und die Siedler hatten etwa zwei Dutzend der Solarmodule des Dorfes zertr&amp;uuml;mmert. F&amp;uuml;nf Bewohner, darunter drei Kinder, wurden verletzt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Auf ihrem Weg aus dem Dorf hatten die Siedler die Worte &amp;bdquo;1:0 f&amp;uuml;r die Juden&amp;ldquo; auf Hebr&amp;auml;isch auf den Schafstall einer Familie gespr&amp;uuml;ht &amp;ndash; eine Botschaft, die die Bewohner nicht nur als Vandalismus, sondern als Jubelfeier &amp;uuml;ber ihr Leid empfanden.&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;b&gt;&amp;bdquo;Sie haben das Haus in Brand gesteckt, w&amp;auml;hrend ich noch drinnen war&amp;ldquo;&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Am n&amp;auml;chsten Morgen war in einem der ausgebrannten H&amp;auml;user alles schwarz geworden. Geschmolzene Stromkabel hingen von der Decke. Der Boden war mit Asche bedeckt. Der K&amp;uuml;hlschrank war nur noch ein verbogenes Metallgerippe. Selbst 15 Stunden nach dem Brand war der Rauchgeruch so &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigend, dass das Atmen schwerfiel.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die 17-j&amp;auml;hrige Sujood Mahmoud Awad stand in den &amp;Uuml;berresten des Hauses ihrer Familie und beschrieb, was sie in der Nacht zuvor miterlebt hatte. &amp;bdquo;Ich sa&amp;szlig; im Haus, als ich drau&amp;szlig;en Ger&amp;auml;usche h&amp;ouml;rte. Ich schaute auf und sah, wie Siedler Steine gegen die Fenster warfen. Ich rannte ins Badezimmer und versteckte mich. Ich rief meinen Vater, der im Nebenzimmer schlief.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Mein Bruder Joud, der 11 Jahre alt ist, schlief in seinem Zimmer. Ein Siedler packte ihn am Hals, w&amp;uuml;rgte ihn und warf ihn nach drau&amp;szlig;en.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Sie kamen zur&amp;uuml;ck ins Haus. Ich konnte h&amp;ouml;ren, wie Sachen zerst&amp;ouml;rt wurden. Sie warfen den K&amp;uuml;hlschrank und die Waschmaschine auf den Boden und steckten dann das Haus in Brand, w&amp;auml;hrend ich noch drinnen war und vor Angst zitterte.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9772.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/164A9772.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=698,width=1039,top=738.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5272 --&gt;&lt;img alt=&quot;Anwohner begutachten die Brandschäden an ihren Häusern nach einem Pogrom durch israelische Siedler im palästinensischen Dorf Tuba in Masafer Yatta im besetzten Westjordanland am 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9772.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Ein Mann steht mit seiner kleinen Tochter in einem ausgebrannten Raum und begutachtet die Brandsch&amp;auml;den nach einem Pogrom durch israelische Siedler im pal&amp;auml;stinensischen Dorf Tuba in Masafer Yatta im besetzten Westjordanland am 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In diesem Moment war sie sich nicht sicher, ob sie das jemals lebend &amp;uuml;berstehen w&amp;uuml;rde. &amp;bdquo;Ein Siedler fing an, gegen die Badezimmert&amp;uuml;r zu schlagen. Die T&amp;uuml;r schlug mir ins Gesicht und ich fiel zu Boden. Als die Siedler endlich gingen, f&amp;uuml;llte dichter Rauch das Haus. Das Feuer breitete sich rasend schnell von Zimmer zu Zimmer aus. Ich rannte voller Angst nach drau&amp;szlig;en, konnte aber kaum atmen. Wegen des Rauchs brach ich vor dem Haus zusammen.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihr Vater, Mahmoud Awad, erwachte zu dem, was er als den schlimmsten Albtraum aller Eltern beschreibt. &amp;bdquo;Unser Haus brannte, ebenso wie das Haus meines Bruders Mohammad, zwei Heulager und ein Zelt, das wir als Abstellraum nutzten. Ich eilte los, um meine Kinder zu suchen. Ich hatte drei Feuerl&amp;ouml;scher, aber zwei davon funktionierten nicht. Ich habe alles versucht, um das Feuer zu l&amp;ouml;schen, aber es gelang mir nicht. Wir haben nicht die Feuerl&amp;ouml;schausr&amp;uuml;stung, die wir brauchen.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Er sah hilflos zu, wie das Dorf von der Dunkelheit verschlungen wurde. &amp;bdquo;Der Strom fiel aus, und das Dorf wurde v&amp;ouml;llig dunkel. Es gab nur Rauch, Flammen, Weinen und Schreien. Wir standen da und konnten das Feuer nicht aufhalten, w&amp;auml;hrend wir zusehen mussten, wie es unsere H&amp;auml;user verschlang und alles darin zerst&amp;ouml;rte.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Ich rannte st&amp;auml;ndig mit Wasserbeh&amp;auml;ltern hin und her und versuchte, die Flammen zu l&amp;ouml;schen, aber jedes Mal, wenn ich n&amp;auml;her kam, w&amp;uuml;rgte mich der Rauch und ich musste mich zur&amp;uuml;ckziehen&amp;ldquo;, fuhr er fort. &amp;bdquo;Es blieb nichts &amp;uuml;brig au&amp;szlig;er Steinen und verbogenem Metall.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Alles, was die Familie besa&amp;szlig;, verschwand innerhalb weniger Minuten. &amp;bdquo;Das Essen, die M&amp;ouml;bel, die Matratzen, die Decken &amp;ndash; alles war weg.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;h3&gt;&lt;b&gt;&amp;bdquo;Sie haben &amp;Uuml;berwachungskameras, Flutlichter und unser Badezimmer zertr&amp;uuml;mmert&amp;ldquo;&lt;/b&gt;&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Hamza, dessen Nachricht mich in jener Nacht erstmals auf den Angriff aufmerksam gemacht hatte, sagte, nachdem die Siedler das Haus seines Cousins Radwan in Brand gesteckt hatten, seien sie auf das Haus seiner Familie zugegangen.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9572.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/164A9572.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=698,width=1039,top=738.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5271 --&gt;&lt;img alt=&quot;Beschädigte Solarmodule nach einem Pogrom durch israelische Siedler im palästinensischen Dorf Tuba, Masafer Yatta, im besetzten Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9572.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Besch&amp;auml;digte Solarmodule nach einem Pogrom durch israelische Siedler im pal&amp;auml;stinensischen Dorf Tuba, Masafer Yatta, im besetzten Westjordanland, 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Einer der Siedler trug zwei Flaschen mit brennbarer Fl&amp;uuml;ssigkeit bei sich. Meine Mutter, meine Schwestern und die Kinder rannten ins Haus und versteckten sich. Mein Vater, mein Bruder und ich blieben drau&amp;szlig;en, um unser Haus zu verteidigen. Wir konnten sie davon abhalten, es in Brand zu setzen, aber sie bewarfen mich mit Steinen in die Hand und in den R&amp;uuml;cken.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bdquo;Sie haben drei &amp;Uuml;berwachungskameras, die Flutlichter rund um das Haus und unser Au&amp;szlig;enbad zerst&amp;ouml;rt&amp;ldquo;, fuhr er fort. &amp;bdquo;Au&amp;szlig;erdem haben sie die Fenster zerschlagen, um ins Haus einzubrechen. Meine Mutter wurde von Glassplittern im Gesicht getroffen.&amp;ldquo;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als sich immer mehr Dorfbewohner versammelten und zum Haus eilten, um bei der Verteidigung zu helfen, zogen sich die Siedler schlie&amp;szlig;lich in Richtung des nahegelegenen Au&amp;szlig;enpostens Havat Ma&amp;rsquo;on zur&amp;uuml;ck, der nur wenige Minuten von Tuba entfernt liegt. Es ist derselbe Au&amp;szlig;enposten, von dem aus &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/israeli-settler-pogrom-tuwani-arson/&quot;&gt;&lt;u&gt;vor kurzem Dutzende Siedler mein eigenes Dorf&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; At-Tuwani angegriffen haben: Sie steckten die Moschee sowie H&amp;auml;user und Autos in Brand, zerschlugen Fenster und spr&amp;uuml;hten &amp;bdquo;Rache&amp;ldquo; an die W&amp;auml;nde.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Junge M&amp;auml;nner und Freiwillige aus benachbarten D&amp;ouml;rfern eilten herbei, um bei der L&amp;ouml;schung der Br&amp;auml;nde zu helfen, noch bevor die Rettungskr&amp;auml;fte eintreffen konnten; wegen des Zustands der Stra&amp;szlig;e erreichten die Krankenwagen Tuba erst fast eine Stunde nach Beginn des Angriffs. Dichter Rauch h&amp;uuml;llte das Dorf ein, w&amp;auml;hrend die Bewohner mit Taschenlampen durch die Dunkelheit eilten, nach &amp;Uuml;berlebenden suchten, den Verletzten halfen und verzweifelt versuchten, zu retten, was noch &amp;uuml;brig war.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die israelische Polizei traf etwa 40 Minuten nach Beginn des Angriffs ein und n&amp;auml;herte sich aus Richtung Havat Ma&amp;rsquo;on. Israelische Soldaten, die f&amp;uuml;r die Sicherheit in diesem Teil des Westjordanlands zust&amp;auml;ndig sind, trafen erst mehr als eine Stunde nach Beginn des Angriffs ein.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100§&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9849.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/164A9849.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=698,width=1039,top=738.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5270 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto zeigt einen alten Mann in einem ausgebrannten Zimmer&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/164A9849.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;p style=&quot;text-align: center;&quot;&gt;Ein alter Anwohner begutachtet die Brandsch&amp;auml;den an seinem Haus nach einem Pogrom durch israelische Siedler im pal&amp;auml;stinensischen Dorf Tuba in Masafer Yatta im besetzten Westjordanland am 6. August 2026. (Mosab Shawer/Activestills)&lt;/p&gt;
&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Die Bewohner berichten, dass die Polizei von einem abgebrannten Geb&amp;auml;ude zum n&amp;auml;chsten ging, Fotos machte und Videos aufnahm &amp;ndash; Routineverfahren, die ihrer Erfahrung nach selten zur strafrechtlichen Verfolgung der Angreifer f&amp;uuml;hren. Unterdessen verhielten sich die Soldaten den Dorfbewohnern gegen&amp;uuml;ber offen feindselig. Sie drohten den Bewohnern mit Festnahme und gingen mit auf Zivilisten gerichteten Waffen durch die ausgebrannten H&amp;auml;user.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Wenn die Polizei wirklich daran interessiert w&amp;auml;re, die Verantwortlichen zu identifizieren, w&amp;uuml;sste sie genau, wo sie suchen m&amp;uuml;sste. Die Siedler kamen aus dem nahegelegenen Au&amp;szlig;enposten und der Siedlung &amp;ndash; Orte, die mit einigen der modernsten &amp;Uuml;berwachungskameras in der Gegend ausgestattet sind. Doch die Bewohner haben keine Hoffnung, dass ihre Angreifer zur Rechenschaft gezogen werden; stattdessen m&amp;uuml;ssen sie sich auf das n&amp;auml;chste Pogrom vorbereiten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am Freitagnachmittag waren bereits drei Siedler aus Havat Ma&amp;rsquo;on wieder im Dorf und bel&amp;auml;stigten die Bewohner.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Angriffe f&amp;uuml;gen den betroffenen Gemeinden nicht nur tiefgreifenden physischen und psychischen Schaden zu, sondern verursachen auch eine immense finanzielle Belastung, die selten ausgeglichen wird. Familien, deren H&amp;auml;user, Fahrzeuge und pers&amp;ouml;nliches Eigentum verbrannt oder zerst&amp;ouml;rt wurden, m&amp;uuml;ssen verheerende Verluste hinnehmen, die oft ihre Ersparnisse und den Besitz eines ganzen Lebens zunichte machen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Wiederaufbau eines Hauses, der Ersatz lebenswichtiger Gegenst&amp;auml;nde und die Wiederherstellung auch nur eines grundlegenden Gef&amp;uuml;hls der Normalit&amp;auml;t erfordern Ressourcen, &amp;uuml;ber die die meisten betroffenen Familien einfach nicht verf&amp;uuml;gen. Infolgedessen hinterlassen diese Angriffe langanhaltende humanit&amp;auml;re, wirtschaftliche und soziale Folgen, die ganze Gemeinden noch lange nach dem Ende der Gewalt beeintr&amp;auml;chtigen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Eine Erkl&amp;auml;rung der israelischen Polizei best&amp;auml;tigte, dass &amp;bdquo;Ermittler der Polizeistation Hebron und kriminaltechnische Ermittler der israelischen Polizei zum Tatort entsandt wurden&amp;ldquo; und &amp;bdquo;mit der Sicherung von Beweismitteln, kriminaltechnischen Befunden und Zeugenaussagen begonnen haben&amp;ldquo;. Das +972 Magazine fragte, was die Polizei unternimmt, um Angriffe von Siedlern auf pal&amp;auml;stinensische D&amp;ouml;rfer in dieser Gegend zu verhindern, und ein Sprecher antwortete, dass &amp;bdquo;die Verantwortung f&amp;uuml;r die Verhinderung und die Reaktion auf Vorf&amp;auml;lle in den Zonen A und B bei der IDF liegt&amp;ldquo; &amp;ndash; doch Tuba und die benachbarten pal&amp;auml;stinensischen D&amp;ouml;rfer von Masafer Yatta liegen in Zone C.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;+972 hat auch die israelische Armee um eine Stellungnahme gebeten; deren Antwort wird hinzugef&amp;uuml;gt, sobald sie eingeht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;i&gt;Basel Adra ist Aktivist, Journalist und Fotograf aus dem Dorf At-Tuwani in den s&amp;uuml;dlichen Hebron-H&amp;uuml;geln.&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160; &lt;a href=&quot;https://www.972mag.com/tuba-pogrom-israeli-settlers-masafer-yatta&quot;&gt;&amp;lsquo;Darkness, flames, screaming&amp;rsquo;: Palestinian village terrorized by Israeli settlers&lt;/a&gt;&amp;#160;von Basel Adra in +972magazine, 7. August 2026&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Fotos:&amp;#160;Mosab Shawer/Activestills (Verwendung mit freundlicher Genehmigung durch ActiveStills)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;Uuml;bersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 19:01:00 +0200</pubDate>
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    <category>gaza</category>
<category>israel</category>
<category>palästina</category>
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<category>westjordanland</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
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    <title>Operación Estrella - 30. Juli 1971: Die größte Flucht aus einem Frauenknast in der Geschichte</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Feminismus</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Flucht</category>
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            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Knast</category>
            <category>Lateinamerika</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizei</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/38Sterne.jpeg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/38Sterne.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=604,width=681,top=785.5,left=1587,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5259 --&gt;&lt;img alt=&quot;Die Collage zeigt die 38 Frauen, zusammengestellt aus Pass- oder Fahndungsfotos&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/38Sterne.jpeg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;38 Frauen des Movimiento de Liberaci&amp;ouml;n Nacional-Tupamaros (MLN-T)- aus dem Cabildo Gef&amp;auml;ngnis in Montevideo, Uruguay, brachen in der Nacht des 30. Juli 1971 aus dem FGef&amp;auml;ngnis aus. Inspiriert von der Nutzung der Kanalisation in Warschau durch den j&amp;uuml;dischen Widerstands gegen das Nazi-Regime, entstand die Idee, f&amp;uuml;r den Ausbruch das Abwassersystem Montevideos zu nutzen. Es wurden zwei Tunnel gebaut: einen vom Gef&amp;auml;ngnis bis zu den Abwasserkan&amp;auml;len u. einen von dort zu einem nahen Haus, das von der Gruppe gemietet worden war. Die Ausgrabung der Tunnel (jeweils 18 Meter lang, 1,20 &amp;sbquo;hoch und 80 cm breit) dauerte etwa f&amp;uuml;nf Monate...&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;1994 erschien ein Buch von &lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/w/index.php?title=Graciela_Jorge&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot;&gt;Graciela Jorge Pansera&lt;/a&gt;&amp;#160;im Verlagshaus &lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/Tupac_Amaru_Ediciones&quot;&gt;Tupac Amaru Ediciones&lt;/a&gt;: &lt;i id=&quot;mwPw&quot;&gt;Historia de 13 palomas y 38 estrellas: las fugas de la c&amp;aacute;rcel de mujeres (&lt;/i&gt;&amp;#160;ISBN&amp;#160;978-9974-41-025-1). Im Jahr 2018&amp;#160;ver&amp;ouml;ffentlichte Josefina Licitra das Buch &lt;a href=&quot;https://link.amazon/B04axep4f&quot;&gt;&amp;quot;38 estrellas: La mayor fuga de una c&amp;aacute;rcel de mujeres de la historia (Los Tres Mundos)&amp;quot;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Siehe auch:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://lateinamerika.phil-fak.uni-koeln.de/sites/aspla/bilder/arbeitspapiere/puetz.pdf&quot;&gt;De 13 Palomas y 38 Estrellas. Die Gef&amp;auml;ngnisausbr&amp;uuml;che der Tupamaras in den 1970er Jahren in Uruguay&lt;/a&gt; von Elisabeth P&amp;uuml;tz in: Arbeitspapiere zur Lateinamerikaforschung, Ausgabe II-16&lt;/p&gt;

&lt;ol&gt;
    &lt;li&gt;Marta Teresita Avella Lucchini&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Susana Alberti Al&amp;eacute;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Sandra Ver&amp;oacute;nica Angeleri Chamorro&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Noem&amp;iacute; Lydia Alonso Firpi&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Alba Mabel Ant&amp;uacute;nez Nieto&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mar&amp;iacute;a del Carmen Beretta Curi&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Carmen Teresa Bonilla Bravo&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Griselda Borges Saravia&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Olga Cairello P&amp;eacute;rez&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Cristina Cabrera Laport&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&amp;Aacute;gueda Susana Carli Alaniz&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Ana Elena Casamayou del Pino&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Adriana Iris Castera Morales&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Graciela Darr&amp;eacute; Francia&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Raquel Margarita Dupont Olivera&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/Edda_Fabbri&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; title=&quot;Edda Fabbri&quot;&gt;Edda Fabbri&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mirtha Ercilla Fern&amp;aacute;ndez Pucurull&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Myriam Raquel Fern&amp;aacute;ndez M&amp;aacute;rzico&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/N%C3%A9lida_Chela_Fontora&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; title=&quot;Nélida Chela Fontora&quot;&gt;Santa N&amp;eacute;lida Fontora Santos&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Xenia Itt&amp;eacute; Gonz&amp;aacute;lez&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/Graciela_Jorge_Pansera&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; title=&quot;Graciela Jorge Pansera&quot;&gt;Graciela Nelly Jorge Pansera&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Telma Ju&amp;aacute;rez Beli&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mar&amp;iacute;a Teresa Labrocca Rabellino&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Yessie Arlette Macchi Torres&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;L&amp;iacute;a Margarita Maciel Rodr&amp;iacute;guez&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Nora Maneiro Mancilla&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Edith Moraes Alves&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Sonia Mar&amp;iacute;a Mosquera Villamil&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Virginia Amanda Oliveri Gonz&amp;aacute;lez&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Martha Lorelley Pallas Silveira&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Rosa Rebollo Pereira&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Alicia Rey Morales&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Stella Myrna Saravia Rivera&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Stella Mar&amp;iacute;a S&amp;aacute;nchez Mendoza&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://es.wikipedia.org/wiki/Luc%C3%ADa_Topolansky_Saavedra&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot; title=&quot;Lucía Topolansky Saavedra&quot;&gt;Luc&amp;iacute;a Topolansky Saavedra&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Mar&amp;iacute;a Elia Topolansky Saavedra&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Elida Valdomir Coelho&lt;/li&gt;
    &lt;li&gt;Esther Carmen Uribasterra Matas&lt;/li&gt;
&lt;/ol&gt;

Besten Dank an H. für Information, Bilder und Erinnerung.

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 13:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>tupamaros</category>
<category>uruguay</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/</creativeCommons:license>
</item>
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    <title>92. Todestag von Nestor Machno</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14316-92.-Todestag-von-Nestor-Machno.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antiimperialismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/nestormachno_1921.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=723,width=473,top=366,left=1051,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4002 --&gt;&lt;img alt=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/nestormachno_1921.jpg&quot; title=&quot;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Nestor Machno, 1921 Fotograf* unbekannt&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;quot;Je mehr sich ein Mensch durch Reflexion seiner unterw&amp;uuml;rfigen Lage bewusst wird, desto emp&amp;ouml;rter wird er, und desto st&amp;auml;rker w&amp;auml;chst in ihm der anarchistische Geist der Freiheit, der Entschlossenheit und des Handelns. Das gilt f&amp;uuml;r jeden Einzelnen, ob Mann oder Frau, auch wenn er oder sie das Wort &amp;bdquo;Anarchismus&amp;ldquo; vielleicht noch nie zuvor geh&amp;ouml;rt hat...&amp;quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.anarchismus.at/anarchistische-klassiker/nestor-machno/59-nestor-machno-1889-1935-biografie&quot;&gt;Nestor Machno&lt;/a&gt;, Der Kampf gegen den Staat und andere Aufs&amp;auml;tze.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Am 25. Juli 1934 starb Nestor Iwanowitsch Machno, Gr&amp;uuml;ndungsmitglied der Revolution&amp;auml;ren Aufstandsarmee der Ukraine w&amp;auml;hrend der Russischen Revolution von 1917, im Alter von 44 Jahren im Exil in Paris an Tuberkulose. Seine Miliz, die als Machnowisten bezeichnet wurde, besiegte die konterrevolution&amp;auml;re Wei&amp;szlig;e Armee von General Denikin, richtete Antisemiten hin und verteilte Land und Macht an die Arbeiter und Bauern. Nachdem sie von den Bolschewiki verraten worden waren, versuchten sie anschlie&amp;szlig;end, die Revolution in der Ukraine gegen die Rote Armee zu verteidigen, bis sie schlie&amp;szlig;lich von einer &amp;uuml;berm&amp;auml;chtigen Streitmacht &amp;uuml;berw&amp;auml;ltigt wurden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Makhno nimmt in der Geschichte des Anarchismus einen besonderen Platz ein. In den Gebieten, die die Aufst&amp;auml;ndischen der Anarchistischen Schwarzen Armee verteidigten, lebten von 1918 bis 1921 Millionen von Menschen in einer staatenlosen Gesellschaft. Er zeigte, wie es m&amp;ouml;glich ist, sich allen Formen von Hierarchie und Unterdr&amp;uuml;ckung zu widersetzen und in einer v&amp;ouml;llig freien, kooperativen Gesellschaft zu leben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Emma Goldman zufolge &lt;em&gt;&amp;bdquo;war es Makhnos Ziel, im S&amp;uuml;den eine libert&amp;auml;re Gesellschaft zu errichten, die als Vorbild f&amp;uuml;r ganz Russland dienen sollte&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Interessanterweise merkte Trotzki einmal an, dass er und Lenin mit dem Gedanken gespielt h&amp;auml;tten, Makhno zu diesem Zweck das Gebiet zu &amp;uuml;berlassen, doch das Vorhaben scheiterte, als in der Ukraine K&amp;auml;mpfe zwischen den anarchistischen Guerillas und den bolschewistischen Truppen ausbrachen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;*Es ist bemerkenswert, dass eine Reihe von Veteranen seiner Aufst&amp;auml;ndischen Armee 1936 tats&amp;auml;chlich in die Durruti-Kolonne ging, um dort zu k&amp;auml;mpfen. Wie passend also, dass spanische CNT-Genossen finanzielle Unterst&amp;uuml;tzung leisteten, als Machno todkrank an Tuberkulose in einem Pariser Krankenhaus lag.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Nestor Machno &amp;ndash; &lt;a href=&quot;https://theanarchistlibrary.org/library/nestor-makhno-the-anarchist-revolution&quot;&gt;Die anarchistische Revolution:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; &amp;#160; &amp;#160;Keine politischen Parteien, keine Diktaturen, kein Staat, Arbeiterr&amp;auml;te an der Basis &amp;hellip; Machnowia: Aufbau des Anarchismus im B&amp;uuml;rgerkrieg. Dieses Video ist eine Geschichte des freien Gebiets in der Ukraine w&amp;auml;hrend des russischen B&amp;uuml;rgerkriegs, das manchmal als Machnowia oder Machnowtschina bezeichnet wird. Es handelte sich um eine riesige anarchistische Region in der Ukraine, an der Millionen von Menschen beteiligt waren und die von der Schwarzen Armee verteidigt wurde:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/ZmncVmrt1ko?si=VOoJpKQMoQCcNru_&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 25 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>Nestor Machno</category>
<category>Ukraine</category>
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    <title>Ein „Roter Schrecken“, der groß genug ist für uns alle oder: Man muss nicht mal ein „Roter“ sein, um den Faschisten Angst einzujagen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14317-Ein-Roter-Schrecken,-der-gross-genug-ist-fuer-uns-alle-oder-Man-muss-nicht-mal-ein-Roter-sein,-um-den-Faschisten-Angst-einzujagen.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
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            <category>Liebe</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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            <category>Todesstrafe</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14317-Ein-Roter-Schrecken,-der-gross-genug-ist-fuer-uns-alle-oder-Man-muss-nicht-mal-ein-Roter-sein,-um-den-Faschisten-Angst-einzujagen.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Ich glaube, die Leute missverstehen dieses ber&amp;uuml;hmte Anti-Nazi-Gedicht &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/First_They_Came&quot;&gt;&lt;u&gt;&amp;bdquo;Zuerst kamen sie&amp;ldquo;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, das auf den Schriften des konservativen lutherischen Pastors Martin Niem&amp;ouml;ller basiert. Du kennst es sicher: Zuerst kamen sie f&amp;uuml;r die Kommunisten, und ich habe nichts gesagt, weil ich kein Kommunist war. Dann holten sie die Juden, die Sozialdemokraten, die Gewerkschafter. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der seine Stimme erhob.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube, dieses Gedicht ist vielleicht das einflussreichste Schriftst&amp;uuml;ck des 20. Jahrhunderts, zumindest was seine Auswirkungen auf die Weltpolitik angeht. Wenn ich mit Leuten &amp;uuml;ber antifaschistische Organisation spreche und sage:&lt;em&gt; &amp;bdquo;Du wei&amp;szlig;t schon, das Gedicht&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, wissen die Leute, welches Gedicht ich meine. Als ich nach Minneapolis fuhr und mit unpolitischen Gro&amp;szlig;m&amp;uuml;ttern sprach, die drau&amp;szlig;en in der k&amp;auml;ltesten Witterung standen, die ich je in meinem Leben erlebt habe, haben sie sich auf dieses Gedicht bezogen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses Gedicht ist die klarste, pr&amp;auml;gnanteste Beschreibung der Notwendigkeit von Solidarit&amp;auml;t unter den Menschen angesichts des Faschismus, die ich je gelesen habe. Und die Tatsache, dass die Menschen es gelesen und seine Lehre verinnerlicht haben, k&amp;ouml;nnte durchaus der Grund sein, warum die Menschen in den Vereinigten Staaten gerade jetzt so hart gegen den Faschismus k&amp;auml;mpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Falls du es noch nicht gelesen hast: Die vielleicht &amp;auml;lteste Version des Gedichts, &amp;uuml;bersetzt aus dem Deutschen, lautet:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;raquo;Als die Nazis die Kommunisten holten,&lt;br /&gt;
habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Gewerkschafter.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Sozialdemokrat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Jude.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.&amp;laquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Mir gef&amp;auml;llt diese urspr&amp;uuml;ngliche Formulierung ein bisschen besser als die anderen, die ich gesehen habe, weil da nicht&lt;em&gt; &amp;bdquo;Zuerst holten sie &amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/em&gt; steht, sondern einfach nur &lt;em&gt;&amp;bdquo;Sie holten &amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Wir haben ein Problem auf der Linken, wo wir alle versuchen, die &lt;em&gt;&amp;bdquo;Unterdr&amp;uuml;ckungs-Olympiade&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu spielen, bei der wir alle darum wetteifern, die Am-st&amp;auml;rksten-Unterdr&amp;uuml;ckten zu sein und daher die Am-st&amp;auml;rksten-Stimme zu haben. (&lt;em&gt;&amp;bdquo;Unterdr&amp;uuml;ckungs-Olympiade&amp;ldquo;&lt;/em&gt; ist ein Begriff, den die Feministin Elizabeth Mart&amp;iacute;nez 1993 im Gespr&amp;auml;ch mit Angela Davis gepr&amp;auml;gt hat. Es ist kein neumodischer Versuch, Identit&amp;auml;tspolitik abzutun, sondern vielmehr eine Erinnerung daran, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, dass unsere vielf&amp;auml;ltigen und unterschiedlichen Identit&amp;auml;ten eine Quelle der Solidarit&amp;auml;t sein sollten, nicht des Wettbewerbs.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist bekannt und wichtig, dass die Nazis Menschen sowohl aufgrund ihrer Identit&amp;auml;t (wie ethnische Zugeh&amp;ouml;rigkeit, Religion, Behinderung und Sexualit&amp;auml;t) als auch aufgrund ihrer Ideologie (Anarchisten, Kommunisten und Sozialdemokraten &amp;ndash; die drei Gruppen, aus denen sich die traditionelle Linke zusammensetzt) verhaftet und get&amp;ouml;tet haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die modernen Faschisten sind da nicht anders. Ihre ersten Ziele (da sage ich schon wieder &lt;em&gt;&amp;bdquo;erste&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) waren Einwanderer und Trans-Menschen &amp;ndash; bequeme S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke f&amp;uuml;r alle Probleme der Gesellschaft &amp;ndash;, obwohl sie nat&amp;uuml;rlich darauf aus sind, alle marginalisierten Menschen aus dem &amp;ouml;ffentlichen Leben zu entfernen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch in den letzten Monaten haben die Rhetorik und die strafrechtlichen Verfolgungen von Menschen aufgrund ihrer Ideologie stark zugenommen. In diesem Land herrscht eine neue &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und in letzter Zeit streiten sich die Leute in meinen sozialen Medien dar&amp;uuml;ber, wer behaupten darf, das Ziel zu sein. Sind es die Anarchisten, die von Trump und seinen Verb&amp;uuml;ndeten st&amp;auml;ndig als&lt;em&gt; &amp;bdquo;Buhm&amp;auml;nner&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (und &lt;em&gt;&amp;bdquo;Buhfrauen&amp;ldquo;&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;&amp;bdquo;Buh-was-auch-immer&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) bezeichnet werden? Wir geh&amp;ouml;ren sicherlich dazu &amp;ndash; der &lt;em&gt;&amp;bdquo;Prairieland&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Verschw&amp;ouml;rungsfall dreht sich um einen anarchistischen Buchclub. In der Anklageschrift gegen die &lt;em&gt;&amp;bdquo;DAMN 15&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Angeklagten in Minnesota wird immer wieder behauptet, dass sich die Angeklagten &amp;ouml;ffentlich als Anarchisten zu erkennen gegeben h&amp;auml;tten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sind es die Sozialdemokraten? Der &lt;a href=&quot;https://www.kenklippenstein.com/p/after-political-terrorism-event-us&quot;&gt;&lt;u&gt;neue Bericht des Au&amp;szlig;enministeriums&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber den Feind im Inneren behauptet, dass die Democratic Socialists of America (die DSA, die eine Wahl nach der anderen gewinnen) Marionetten Kubas seien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sind es die Kommunisten? Trump hat gerade eine Rede gehalten, in der er die DSA als Kommunisten verurteilte und behauptete, sie seien gar keine richtigen Sozialisten. Er kennt sich n&amp;auml;mlich mit Sozialisten aus, und diese hier sind es nicht. Sie sind Kommunisten, so seine Worte. Und der amerikanische Million&amp;auml;r und Kommunist &lt;a href=&quot;https://www.theguardian.com/world/2026/jul/15/james-fergie-chambers-arrest-palestine-aid-trump&quot;&gt;&lt;u&gt;Fergie Chambers wurde gerade in Spanien verhaftet&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, um m&amp;ouml;glicherweise an die USA ausgeliefert zu werden &amp;ndash; ihm wird vorgeworfen, die Hamas finanziert zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oder zielt Trump einfach auf die Demokratische Partei ab, einschlie&amp;szlig;lich derselben Establishment-Demokraten, &amp;uuml;ber die ich mich selbst gerne beschwere &amp;ndash; jene, die den Kapitalismus von ganzem Herzen bejahen und den V&amp;ouml;lkermord in Gaza milit&amp;auml;risch unterst&amp;uuml;tzen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Ja. Es ist all das. Die neue &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; richtet sich nicht gegen eine dieser Gruppen, sondern gegen alle. Gegen uns &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wir sollten uns entsprechend verhalten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Was &lt;em&gt;&amp;bdquo;die Linke&amp;ldquo;&lt;/em&gt; ausmacht, ist etwas diffus, und die Begrifflichkeit verschiebt sich je nach Zeit und Ort. Aber um es grob zu sagen, kannst du uns so verstehen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der weitest gefasste Begriff (neben &lt;em&gt;&amp;bdquo;die Linke&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) ist, dass wir alle als Sozialisten bezeichnet werden k&amp;ouml;nnen. Sozialisten sind gegen den Kapitalismus. Das hei&amp;szlig;t, wir sind gegen ein bestimmtes politisches System, das es Menschen erm&amp;ouml;glicht, Reichtum durch ihren Reichtum statt durch ihre Arbeit anzuh&amp;auml;ufen. Indem wir Privatpersonen erlauben, riesige Fabriken zu besitzen, die Hunderte oder Tausende von Arbeitern besch&amp;auml;ftigen, schaffen wir eine Gesellschaft, in der der Reichtum nach oben flie&amp;szlig;t (und &amp;ndash; was wichtig ist &amp;ndash; jeder Arbeitsplatz wie eine Tyrannei gef&amp;uuml;hrt wird).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Historisch gesehen gibt es drei gro&amp;szlig;e Str&amp;ouml;mungen innerhalb des Sozialismus. Manchmal haben sich diese Str&amp;ouml;mungen verb&amp;uuml;ndet, manchmal haben sie sich bek&amp;auml;mpft. Und verwirrenderweise wird eine dieser Str&amp;ouml;mungen meist einfach als &amp;bdquo;die Sozialisten&amp;ldquo; bezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Str&amp;ouml;mungen sind die &lt;b&gt;Anarchisten&lt;/b&gt;, die &lt;b&gt;demokratischen Sozialisten&lt;/b&gt; (&lt;em&gt;&amp;bdquo;Sozialisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; in den USA) und die &lt;b&gt;Staatskommunisten&lt;/b&gt; (die meist als &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; mit gro&amp;szlig;em K bezeichnet werden, um sie vom &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunismus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu unterscheiden, der keine Beschreibung des Revolutionsprozesses, sondern einer postrevolution&amp;auml;ren Gesellschaft ist). Diese Gruppen unterscheiden sich etwas in ihren Zielen, aber stark in ihren Methoden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stell dir vor, sie st&amp;uuml;nden in einem Dreieck, nicht auf einer Linie. Hier habe ich dir eine kleine &amp;Uuml;bersicht erstellt:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Triangle1.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Triangle1.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=517,width=845,top=829,left=1505,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5254 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Dreieck zeigt die Sozialisten ander Spitze, die Kommunisten an der rechten unteren und die Anarchisten an der linken unteren Spitze. Zwischen Sozialisten und Anarchisten steht die partizipative Entscheidungsfindung, der gegenüber zwischen Sozialisten und Kommunisten die Staatsmacht steht. Zwischen Anarchisten und Kommunisten steht die Revolution&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Triangle1.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Anarchisten als auch die Kommunisten vertreten &lt;em&gt;&amp;bdquo;revolution&amp;auml;re&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Ideologien, die davon ausgehen, dass, anstatt den bestehenden Apparat des kapitalistischen Staates zu nutzen, ein neues System aufgebaut und das alte System gest&amp;uuml;rzt oder &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig gemacht werden muss. Demokratische Sozialisten hingegen glauben daran, bestehende demokratische Systeme zu nutzen, um diese Ziele zu erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Anarchisten als auch die demokratischen Sozialisten sind im weitesten Sinne &lt;em&gt;&amp;bdquo;demokratisch&amp;ldquo;&lt;/em&gt; und glauben an partizipative Entscheidungsfindung. Beide Gruppen sind der Ansicht, dass die Macht beim Volk selbst verbleiben muss. Im Gegensatz dazu glauben Kommunisten an die Schaffung eines zentralistisch geplanten Staates, der von einer Einzelperson oder einer kleinen Gruppe von Personen gef&amp;uuml;hrt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Kommunisten als auch die demokratischen Sozialisten glauben an den Einsatz staatlicher Macht, indem es eine konkret definierte Institution gibt, die die Region regiert und das Monopol auf die legitime Anwendung von Gewalt beansprucht. Anarchisten hingegen glauben, dass Macht nur zwischen lokalen Gruppen verteilt sein sollte &amp;hellip; sodass wichtige Entscheidungen weiterhin getroffen werden k&amp;ouml;nnen und Organisation auch weiterhin in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab stattfindet, jedoch ohne starke Zwangsgewalt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben diesen gibt es noch viele weitere Gruppen. Viele Marxisten und Kommunisten w&amp;uuml;rden sich selbst nicht als Kommunisten bezeichnen. Es gibt auch modernere Ideen wie den demokratischen Konf&amp;ouml;deralismus, der Ans&amp;auml;tze aus allen Ecken des Dreiecks und aus indigenen kurdischen Praktiken aufgreift. Auch der Zapatismus steht au&amp;szlig;erhalb (oder vielleicht auch innerhalb) dieses Dreiecks.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obwohl das Gleichgewicht zwischen diesen drei historischen Gruppen von Land zu Land und von Jahrzehnt zu Jahrzehnt unterschiedlich war, war die anarchistische Bewegung im Allgemeinen die st&amp;auml;rkste revolution&amp;auml;re Kraft auf der Linken, bis die Bolschewiki (die urspr&amp;uuml;nglichen Kommunisten mit gro&amp;szlig;em K) w&amp;auml;hrend der Russischen Revolution die Macht &amp;uuml;bernahmen, indem sie die Anarchisten als Sto&amp;szlig;truppen gegen die Sozialdemokraten einsetzten und sich dann umdrehten, um die n&amp;uuml;tzlichen Idioten unter den Anarchisten zu verraten und zu t&amp;ouml;ten. Sobald es ein kommunistisches Land gab und die UdSSR kontrollierte, wie sie international dargestellt wurde, finanzierte sie die kommunistische Linke auf der ganzen Welt. W&amp;auml;hrend des Kalten Krieges schlossen sich die Sozialdemokraten weitgehend den kapitalistischen Nationen an (zumindest war das in Skandinavien der Fall).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erst als die Bolschewiki die Macht &amp;uuml;bernahmen, wurde die rote Fahne zum unverwechselbaren Symbol der Kommunisten, und tats&amp;auml;chlich begann das Wort &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunist&amp;ldquo;&lt;/em&gt; auch, &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunist&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu bedeuten. Das war auch der Zeitpunkt (soweit ich das beurteilen kann &amp;hellip; ich lese schon seit Jahren dar&amp;uuml;ber, habe aber noch Jahre des Lesens vor mir), an dem die drei gro&amp;szlig;en Str&amp;ouml;mungen der Linken wirklich begannen, sich gegenseitig zu bek&amp;auml;mpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der erste &amp;bdquo;Rote Schrecken&amp;ldquo; in Amerika, von 1917 bis 1920, richtete sich gegen die gesamte Linke, insbesondere gegen die aus Russland eingewanderten Linken, die &amp;uuml;berwiegend anarchistisch waren. Der erste &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Schrecken&amp;ldquo;&lt;/em&gt; war so etwas wie der Erste Weltkrieg &amp;hellip; damals war es eine riesige Sache, aber er wurde von dem &amp;uuml;berlagert, der danach kam.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die zweite&lt;em&gt; &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; dauerte l&amp;auml;nger, n&amp;auml;mlich die 1940er und 1950er Jahre, und hinterlie&amp;szlig; tiefere Narben. Sie richtete sich vordergr&amp;uuml;ndig gegen Kommunisten als eigenst&amp;auml;ndige Gruppe, da die UdSSR die Komintern, die Kommunistische Internationale, leitete, die die Aktivit&amp;auml;ten kommunistischer Gruppen auf der ganzen Welt koordinierte. Aber nat&amp;uuml;rlich beschr&amp;auml;nkte sich die &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nicht nur auf Amerikas direkten und buchst&amp;auml;blichen politischen Feind, und Sozialisten, Anarchisten und generell einfach jeder, der vom amerikanischen Kapitalismus nicht begeistert war, geriet in ihren Sog. Der Anarchist Charlie Chaplin, zu seiner Zeit der ber&amp;uuml;hmteste Komiker der Welt, wurde 1952 bei seiner Ausreise gewarnt, dass er m&amp;ouml;glicherweise nicht mehr zur&amp;uuml;ckkehren d&amp;uuml;rfe. Er blieb zwanzig Jahre lang im Exil. &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Lomax&quot;&gt;Alan Lomax&lt;/a&gt;, der linksgerichtete &amp;ndash; aber nicht der Kommunistischen Partei angeh&amp;ouml;rende &amp;ndash; Volksmusik-Forscher, der die Quelle praktisch jedes St&amp;uuml;cks amerikanischer Volkskultur ist, das wir noch haben, floh 1950 f&amp;uuml;r acht Jahre. (Ich will diese beiden nicht gezielt herausgreifen, es sind einfach Leute, mit denen ich mich f&amp;uuml;r meine Arbeit besch&amp;auml;ftigt habe, daher wei&amp;szlig; ich mehr &amp;uuml;ber sie.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und nat&amp;uuml;rlich hat das Au&amp;szlig;enministerium letzte Woche, im Jahr 2026, &lt;a href=&quot;https://www.thetravel.com/us-state-department-bans-far-left-travelers-from-entering-the-united-states/&quot;&gt;&lt;u&gt;neue Visabeschr&amp;auml;nkungen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; gegen die &amp;bdquo;extreme Linke&amp;ldquo; &lt;a href=&quot;https://www.thetravel.com/us-state-department-bans-far-left-travelers-from-entering-the-united-states/&quot;&gt;&lt;u&gt;angek&amp;uuml;ndigt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist der Kontext, den ich dir zum Thema&lt;em&gt; &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo; &lt;/em&gt;bieten kann. Ich habe versucht, das objektiv zu schreiben, aber du solltest wissen, dass ich als Anarchist voreingenommen bin und glaube, dass die Welt ein besserer Ort gewesen w&amp;auml;re, wenn Anarchisten den Sozialdemokraten mehr und den Kommunisten weniger vertraut h&amp;auml;tten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass &lt;em&gt;&amp;bdquo;Anarchisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;&amp;bdquo;Antifa&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (die traditionell ein nicht-ideologischer und unorganisierter Zusammenschluss vor allem aus Anarchisten und Kommunisten ist, aber auch jeden umfasst, der bereit ist, direkte Aktionen gegen den Faschismus zu ergreifen) wirklich das eigentliche Ziel dieser neuen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Roten Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; sind. Ich glaube auch nicht, dass es die Kommunisten sind. Die DSA k&amp;ouml;nnte dem noch am n&amp;auml;chsten kommen, weil sie &amp;uuml;ber Wahlmacht verf&amp;uuml;gt. Ich glaube &amp;ndash; ironischerweise &amp;ndash;, dass die neue &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo; &lt;/em&gt;darauf abzielt, die Wahlmacht der Demokratischen Partei zu untergraben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie verhaften haupts&amp;auml;chlich Anarchisten, weil wir unter den Leuten, die direkt gegen den Faschismus vorgehen, &amp;uuml;berrepr&amp;auml;sentiert sind. Sie k&amp;ouml;nnen uns verhaften, um zu sagen: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Seht ihr? Hier gibt es Terroristen!&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber sie haben von Anfang an offen zugegeben, dass sie vor allem daran interessiert sind, die Leute ins Visier zu nehmen, die den Antifaschismus &lt;em&gt;&amp;bdquo;finanzieren&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Das kommt jedem echten Antifaschisten v&amp;ouml;llig l&amp;auml;cherlich vor &amp;ndash; wir finanzieren uns durch eine Mischung aus Jobs der Arbeiterklasse und der kriminellen Szene, von Tech-Jobs &amp;uuml;ber Pizzabacken und Saisonarbeit bis hin zu Krankenhauspersonal, Schriftstellern, Sexarbeit und Kleinkriminalit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Ich werde bis zum bitteren Ende daf&amp;uuml;r k&amp;auml;mpfen, dass &lt;em&gt;&amp;bdquo;Arbeiterklasse&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bedeutet, dass man seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdient, anstatt sein Geld durch Kapitalbesitz zu verdienen &amp;ndash; egal, ob man gut oder miserabel bezahlt wird. Die meisten gegenteiligen Argumente dienen nur dazu, die Arbeiterklasse zu spalten und die Mittelschicht davon zu &amp;uuml;berzeugen, dass sie mehr mit unseren gemeinsamen Unterdr&amp;uuml;ckern gemeinsam hat.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie nehmen &lt;em&gt;&amp;bdquo;unsere&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Finanzierung ins Visier, weil sie gro&amp;szlig;e, liberale Institutionen ins Visier nehmen wollen. Sie wollen die Macht der Mitte zerschlagen. Sie wollen, dass es nie wieder Wahlen gibt. Sie nehmen die Demokraten ins Visier, indem sie sie als &lt;em&gt;&amp;bdquo;uns&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bezeichnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das hei&amp;szlig;t nicht, dass sie nicht hinter uns her sind. Das sind sie. Wir sind Kollateralschaden, und wir sind nicht sicher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den letzten etwa zehn Jahren meines Lebens bestand mein Hauptbeitrag zur &amp;bdquo;Bewegung&amp;ldquo; darin, zu sprechen und zu schreiben &amp;ndash; also Dinge, die v&amp;ouml;llig legal sind. Der Gro&amp;szlig;teil meiner organisatorischen Arbeit dreht sich um Vorsorge und gegenseitige Hilfe. Ich halte mich mehr an die Gesetze als die meisten Nicht-Anarchisten, die ich kenne, weil ich in meinem Leben schon genug mit der Polizei zu tun hatte. Ich war eine ganze Weile vor Repression &lt;em&gt;&amp;bdquo;sicher&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, weil meine Arbeit fest unter dem Schutz des ersten Verfassungszusatzes steht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Arbeit ist nicht mehr sicher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich nehme mich nur als Beispiel, nicht weil ich mir um mich selbst mehr Sorgen mache als um andere. Ich mache mir Sorgen um die Leute von Prairieland, die den Gro&amp;szlig;teil ihres Lebens im Gef&amp;auml;ngnis verbringen werden, wenn wir nicht klarstellen, dass ihre Freilassung das absolute Minimum f&amp;uuml;r jede neue Regierung ist. Ich mache mir Sorgen um die DAMN 15 in Minnesota, deren Anklagepunkte darauf hinauslaufen, &lt;em&gt;&amp;bdquo;Anarchisten zu sein oder mit Anarchisten zusammenzuarbeiten und einen Blockade-Protest zu organisieren, bei dem weder Polizisten noch ICE-Beamte verletzt wurden&amp;ldquo;&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich mache mir Sorgen um die pro-pal&amp;auml;stinensischen Aktivisten, die wegen materieller Unterst&amp;uuml;tzung ausl&amp;auml;ndischer terroristischer Organisationen angeklagt werden, nur weil sie sich gegen V&amp;ouml;lkermord ausgesprochen und Spenden f&amp;uuml;r dessen Opfer gesammelt haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und ich will meine Zeit wirklich nicht damit verschwenden, dar&amp;uuml;ber zu streiten, wer die Ehre verdient, die Opfer des neuen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Roten Schreckens&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu sein. Ich bin so sektiererisch wie nur irgend m&amp;ouml;glich, wenn es darum geht, den autorit&amp;auml;ren Kommunismus zu hassen und die etablierten Demokraten zu verachten (die sich beeilen, die DSA vor den Bus zu werfen und die &lt;em&gt;&amp;bdquo;gute Opposition&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu spielen), aber &amp;hellip; sie haben es auf uns alle abgesehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als dieses Gedicht, das ber&amp;uuml;hmte Gedicht, in den 1950er Jahren zum ersten Mal die Runde machte, erfuhren manche Leute, dass sein Autor einst ein Konservativer und Antisemit gewesen war und sogar eine Zeit lang die Nazis unterst&amp;uuml;tzt hatte, bevor er acht Jahre in Nazi-Gefangenenlagern verbrachte &amp;ndash; und deshalb wollten sie die Verbreitung des Gedichts unterbinden. Aber f&amp;uuml;r mich macht das das Gedicht erst recht wichtiger. Es fordert dich nicht auf, dich f&amp;uuml;r Leute einzusetzen, die du magst. Es fordert uns auf, f&amp;uuml;r Menschen zu k&amp;auml;mpfen, die wir nicht einmal ausstehen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wir haben die Wahl: Entweder haben wir eine Gesellschaft, in der wir unterschiedlich sein d&amp;uuml;rfen, oder eben nicht. Und in einer solchen Gesellschaft werden viele von uns tot sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also sollten wir uns besser f&amp;uuml;r jeden von uns einsetzen. Wir sollten uns besser f&amp;uuml;r Menschen einsetzen, die wir nicht einmal m&amp;ouml;gen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wir haben das Gedicht gelesen und wir haben die Geschichte gesehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/a-red-scare-big-enough-for-all-of&quot;&gt;&amp;bdquo;A Red Scare Big Enough For All of Us or: you don&amp;#39;t even have to be a red to scare the fascists&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von Margaret Killjoy, 22. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>25. Jahrestag des Mordes an Carlo Giuliani: Was geschah wirklich am Piazza Alimonda -  Quale verita' per piazza Alimonda?</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 180px&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:1516 --&gt;&lt;img alt=&quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;226&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/CarloGiuliani.jpg&quot; width=&quot;180&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Carlo Giuliani&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;

&lt;p&gt;Am 20. Juli 2001 starteten die Carabinieri und weitere Ordnungskr&amp;auml;fte w&amp;auml;hrend der Demonstrationen gegen den G8 Gipfel in Genua 2001 eine Reihe von Attacken, die mit dem Angriff auf den genehmigten Demonstrationszug in der Via Tolemaide endeten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die letztere Attacke schnitt den 15.000 DemonstrantInnen jeden Fluchtweg ab. Dies war der Beginn der Ereignisse auf der Piazza Alimonda, die zum Mord an Carlo Giuliani f&amp;uuml;hrten und zum Beispiel auch in der Dokumentation &amp;quot;Gipfelst&amp;uuml;rmer - die blutigen Tage von Genua&amp;quot; behandelt werden. Offen sind immer noch folgende Fragen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Ist es m&amp;ouml;glich, dass ausgebildete Soldaten, auch wenn sie in Panik geraten sind, in das Gesicht eines Jungen zielen, der sich in 4 Metern Entfernung befindet, ihn danach zweimal &amp;uuml;berfahren und dann innerhalb von nur 7 Sekunden verschwinden?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Kann ein M&amp;uuml;llcontainer einen Defender blockieren?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum greifen die Kollegen, die sich in einer Entfernung von etwa 20 Metern befinden, erst ein, nachdem sich die Trag&amp;ouml;die bereits ereignet hat?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Der Feuerl&amp;ouml;scher: Waffe oder Schutzschild?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum bleibt die Waffe auch als die Gefahr bereits vorbei war, auf die DemonstrantInnen gerichtet?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Weshalb wurde der erste Schuss nicht in die Luft abgegeben?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;bull; Warum tauchen erst nach 6 Monaten vorher verschwundene Patronenh&amp;uuml;lsen und Pistolen auf?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Giuliano Giuliani ist der Vater von Carlo. Er rekonstruiert in der Dokumentation die letzten Minuten des Geschehens und widerlegt die offizielle Darstellung der Staatsanwaltschaft anhand von Fotos und Videosequenzen, die in dem Ermittlungsverfahren gegen den vermeintlichen Sch&amp;uuml;tzen verwendet wurden. Das Verfahren wurde inzwischen eingestellt, der angebliche Todessch&amp;uuml;tze wegen Notwehr freigesprochen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Film ist aber nicht nur der Versuch einer detaillierten Rekonstruktion der Todesumst&amp;auml;nde seines Sohnes. Er ist gleichzeitigcarlo giuliani,g8,g8 gipfel,genua,mord,politische rechte eine Anklage gegen Polizei und Justiz, die mit allen Mitteln versucht haben, die Sicherheitskr&amp;auml;fte von jeder Verantwortung f&amp;uuml;r Carlos Tod freizusprechen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube.com/embed/XfDp5fCd1WY&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;Deutschsprachige Version:&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/PXCNSavCCmU&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dcFWkUP6gQo&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/R7PJSgxz7j8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;iframe allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture&quot; allowfullscreen=&quot;&quot; frameborder=&quot;0&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/JRvpeQqh2Vc&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;560&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 22:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Rheinmetall stoppen. Wedding ohne Waffen, gemeinsam gegen Krieg!</title>
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            <category>International</category>
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            <category>Krieg und Frieden</category>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2297u-1200x800.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5246 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Foto von © heba zeigt eine Demonstration vor Fabrikhallen mit einem Fronttransparent auf dem der Text &amp;quot;Deutsche Waffen deutsches Geld morden mit in aller Welt&amp;quot; sowie das Logo von &amp;quot;Rheinmetall entwaffnen&amp;quot; zu lesen ist. links im Vordergrund ein Polizist mit Sonnenbrille, der Richtung Demo schaut, hinter dem Transparent sind einige Menschen sowie eine Palästina Fahne zu sehen.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2297u-1200x800.jpg&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; heba / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Mehrere tausend Menschen protestierten am 11. Juli 2026 gegen den Start der R&amp;uuml;stungsproduktion bei Rheinmetall im Wedding. Im ehemaligen Pierburg-Werk an der Scheringstra&amp;szlig;e soll ab diesem Sommer wieder Artilleriemunition vom Band laufen &amp;ndash; zum ersten Mal seit 1945 in Berlin. Die Demonstration war Teil von Aktionstagen vom 10.- bis zum 12. Juli mit einem antimilitaristischen Protestcamp im Humboldthain, Kundgebungen vor dem Jobcenter, dem Rheinmetall-Werk und dem DRK-Klinikum in Berlin-Mitte sowie weiteren spontanen Protestaktionen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-stoppen-wedding-ohne-waffen/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Zur Demonstration &amp;bdquo;Wedding ohne Waffen &amp;ndash; gemeinsam gegen Krieg&amp;ldquo;, die am Gesundbrunnen startete, hatte das &amp;bdquo;Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion&amp;ldquo;, bestehend aus &amp;uuml;ber 30 Gruppen, aufgerufen. Die Polizei hielt den Zug wiederholt auf und &amp;auml;nderte spontan die Route. Schon zu Beginn mussten die Auflagen grundlos ein zweites Mal verlesen werden. Sp&amp;auml;ter lie&amp;szlig; die Polizei die Demo mehr als 30 Minuten nicht weiter, bis Regen- und Sonnernschirme im Antifa-Block eingepackt wurden. Die Teilnehmer*innen lie&amp;szlig;en sich davon nicht beeindrucken und zogen mit viel Power durch den Wedding in Richtung des Rheinmetall-Werks.&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Unser Kiez braucht bezahlbare Mieten und Lebensmittel, gute Sozial- und Gesundheitsvorsorge und echte M&amp;ouml;glichkeiten zur Beteiligung. Wir verlangen den Erhalt der Arbeitspl&amp;auml;tze im Wedding durch die Umstellung auf eine Produktion, die unsere tats&amp;auml;chlichen Bed&amp;uuml;rfnisse decken w&amp;uuml;rde. Wir fordern: 500 Milliarden f&amp;uuml;r Gesundheit, Bildung und Soziales!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ob Gaza, Kurdistan, Jemen: Die Waffen von Rheinmetall bringen f&amp;uuml;r Millionen von Menschen weltweit Leid, Elend und Tod. Wir werden uns dieser t&amp;ouml;dlichen Produktion hier und &amp;uuml;berall in den Weg stellen. Vielf&amp;auml;ltige Aktionen und eine bundesweite Demonstration werden deutlich machen: Geld f&amp;uuml;r den Kiez, statt Waffen f&amp;uuml;r den Krieg! Schluss mit der Militarisierung und Kriegsvorbereitung! Der Kampf geht weiter &amp;ndash; schlie&amp;szlig;t euch uns an!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&amp;#160;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;(&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage&quot; rel=&quot;noopener&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aufruf zu den Aktionstagen&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/rheinmetall-entwaffnen/&quot;&gt;Rheinmetall entwaffnen&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/ostermarsch-2026/&quot;&gt;Ostermarsch 2026&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1904&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Statement zu den Aktionstagen (Berliner B&amp;uuml;ndnis gegen Waffenproduktion)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/blaupause-wedding-ueberall-in-deutschland-wo-sich-der-militarismus-breitmacht/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktionstage gegen Waffenproduktion und Krieg im Wedding (Gewerkschaftliche Linke)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.labournet.de/branchen/fahrzeug/zeitenwende-als-geldsegen-fuer-die-ruestungsindustrie-diese-firmen-profitieren/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Zeitenwende&amp;ldquo; als Geldsegen f&amp;uuml;r die R&amp;uuml;stungsindustrie (Dossier beim labournet)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201013.antimilitarismus-aktivisten-blockieren-rheinmetall-fabrik-in-wedding.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktivisten blockieren Rheinmetall-Fabrik im Wedding (nd, 9.7.2027)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Aktionstage-gegen-Ruestungsfirma/!6194684/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&amp;bdquo;Wir blockieren alles!&amp;ldquo; (taz, 12.7.2026)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;

&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 14:22:00 +0200</pubDate>
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    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle: … und dann kam das Ende - The Human Condition - Ningen no jōken (1961)</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14293-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-und-dann-kam-das-Ende-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1961.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Heute führen wir in unsere Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Masaki_Kobayashi&quot;&gt;Masaki Kobayashi&lt;/a&gt; fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 3, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle: ... und dann kam das Ende&quot; lief: Im letzten Film sind die japanischen Streitkräfte vernichtend geschlagen. Mit einigen seiner Kameraden macht sich Kaji auf einen gewaltigen Fußmarsch nach Süden, wo er Michiko wiederzufinden hofft. Nachdem er viele Gefahren überlebt hat, wird er von der Roten Armee gefasst und muss daraufhin eine ähnliche Behandlung erdulden, wie sie die Chinesen zuvor erfahren hatten. Nach einiger Zeit gelingt ihm die Flucht. Enttäuscht vom Kommunismus, von dem er sich eine Befreiung der Menschheit erhofft hatte, erkennt er, dass dieses neue System keinen Deut besser ist als alles, wogegen er sich bisher aufgelehnt hatte. Er träumt weiterhin davon, seine Frau wiederzufinden, und muss schließlich seine letzte große Prüfung gegen die weite Ödnis des eurasischen Winters bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 hatten wir am 30. Juni &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;hier gezeigt&lt;/a&gt;, Teil 2 am 7. Juli &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;dort&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-5-6&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 14 Jul 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14292-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-Die-Strasse-zur-Ewigkeit-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute führen wir in unsere Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; die kurze Serie mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Masaki_Kobayashi&quot;&gt;Masaki Kobayashi&lt;/a&gt; fort. Er schuf ab 1959 mit der Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Film erzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 2, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle: Die Straße zur Ewigkeit&quot; lief: Nachdem Kaji seine Befreiung vom Militärdienst eingebüßt hatte, weil er chinesische Gefangene vor ungerechter Strafe bewahrte, wird er im zweiten Teil in die Kwantung-Armee eingezogen. Konträr zu seiner antimilitaristischen Einstellung erweist sich Kaji in seiner Ausbildung als hervorragender Soldat, versucht aber im Umgang mit den anderen Soldaten seine Ideale umzusetzen, entgegen aller vorherrschenden Brutalität. Der Film endet mit der erfolgreichen sowjetischen Invasion in der Mandschurei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teil 1 hatten wir am 30. Juni &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/14291-Blogkino-Barfuss-durch-die-Hoelle-The-Human-Condition-Ningen-no-jken-1959.html&quot;&gt;hier gezeigt&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/the-human-condition-parts-3-4&quot; width=&quot;560&quot; height=&quot;384&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen=&quot;allowfullscreen&quot;&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
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    <category>faschismus</category>
<category>japan</category>
<category>masaki kobayashi</category>
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    <title>250 Jahre Lügen, 500 Jahre Aufstand</title>
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            <category>And Justice for all</category>
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            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>International</category>
            <category>Kapitalismus</category>
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            <category>Politische Rechte</category>
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            <category>Soziales</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Gedanken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die sogenannten „Vereinigten Staaten“ feiern am 4. Juli 2026 den 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung. Wir, die Ureinwohner dieses Landes, müssen nicht lange suchen, um die Heuchelei zu erkennen, die darin liegt, ein Dokument zu feiern, das unsere Vorfahren als „gnadenlose indianische Wilde“ bezeichnet. Heute erleben wir ein Land, das „Freiheit“ proklamiert, während es unsere Nachbarn mit Migrationshintergrund ohne ordentliches Verfahren entführt, Gesetze verabschiedet, die Belästigung und Diskriminierung unserer LGBTQ- und Two-Spirit-Verwandten fördern, und jede politische, rechtliche und militärische Strategie aus dem Ärmel zieht, um jede Form von Widerstand gegen den Staat zu unterdrücken. Zu Beginn dieser Nation ratifizierte die Regierung über 350 Verträge mit indigenen Nationen – und brach anschließend jeden einzelnen davon. So wie es unseren Vorfahren klar war, ist es auch uns heute klar: Dieses koloniale Experiment ist daran gescheitert, etwas aufzubauen, das auch nur annähernd einer echten Demokratie ähnelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haudenosaunee-Konföderation verfügt über die &lt;a href=&quot;https://archive.org/details/basiccalltoconsc00summ/page/n3/mode/2up&quot;&gt;älteste ununterbrochene partizipative Demokratie&lt;/a&gt; der Welt, bekannt als Gayanesshagowa, das Große Gesetz des Friedens. Viele der Strukturen, die für die Schaffung von Gewaltenteilung in der US-Regierung gelobt werden, sind direkt vom Gayanesshagowa übernommen – wurden jedoch verdreht, um den Interessen der „Gründerväter“ zu dienen, die für den Völkermord und die Versklavung unserer schwarzen Vorfahren verantwortlich waren. Die ursprünglichen Gesetze dieses Landes führten zu einem System, das darauf ausgelegt war, weiße, wohlhabende Männer zu begünstigen – durch den versuchten Völkermord an den indigenen Völkern und den Bison, den Raub unseres Landes, die Entführung unserer Kinder sowie die Verschleppung und Versklavung schwarzer Menschen. Wir lehnen den Mythos ab, dass die „Erbauer“ Amerikas es verdienen, gefeiert zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen suchen wir nach den Träumen unserer wahren Gründungsmütter – der indigenen Frauen, die unsere Gemeinschaften anführten, noch bevor Siedler hier überhaupt Fuß fassten. Die Matriarchinnen, die unser Volk durch über 500 Jahre Völkermord, Zwangsumsiedlungen und Versuche, unsere Kultur und Sprachen auszulöschen, geführt haben. Wir ehren die Träume derer, die dieses Land lange vor der Ankunft der Kolonisten zu Überfluss geführt haben. Wir streben nach gemeinsamer Heilung und Befreiung mit unseren schwarzen Brüdern und Schwestern, deren Zwangsarbeit damals die Geldbeutel der reichen weißen Männer füllte. Wenn Amerika sich weiterhin weigert, sich mit seiner eigenen Geschichte auseinanderzusetzen – einem Land, das auf Völkermord, Landraub und Sklaverei aufgebaut ist – ist es dazu verdammt, sich selbst zu wiederholen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Widerstand.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vor 150 Jahren schlossen sich die Oceti Sakowin in der Schlacht von &lt;a href=&quot;https://landback.org/2026/06/150th-anniversary-of-the-battle-of-greasy-grass-victory/&quot;&gt;Greasy Grass&lt;/a&gt; (auch bekannt als die Schlacht am Little Bighorn) zusammen. Am 25. und 26. Juni 1876 kämpften Krieger der Lakota, Dakota, Northern Cheyenne und Arapaho gegen die 7. Kavallerie und gewannen, nachdem Oberstleutnant Custer von der US-Armee ihr Dorf angegriffen hatte. Indigene Matriarchinnen kämpften an der Seite der Männer, um ihre Kinder, Gemeinschaften und ihre Lebensweise zu verteidigen. Der Sieg bei Greasy Grass erinnert uns an unsere Kraft, wenn wir uns gemeinsam gegen diese völkermörderische Regierung zusammenschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als indigene Völker haben wir nie aufgehört zu kämpfen, um unser Land, unsere Ökosysteme und Gewässer zu schützen; um unsere Kultur, unsere Lieder und Sprachen zu pflegen; und um unsere Vertragsrechte und Souveränität auszuüben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wiedererstarken.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Beim indigenen Widerstand ging es schon immer um mehr als nur den Kampf gegen die weiße Vorherrschaft; es geht darum, eine Zukunft aufzubauen, in der unsere Kultur, unser Wissen und unsere Lebensweisen gelebt, respektiert und geehrt werden. Die Welt braucht das Wissen der Indigenen, um sicherzustellen, dass unsere Enkelkinder sicheres Wasser, saubere Luft und ein lebenswertes Klima haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen, dass wir gewinnen können – denn genau das haben wir bereits getan. Wir haben ein Bohrunternehmen aus dem heiligen &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/breaking-pesla-protectors-win-drilling-operation-plan-withdrawn-community-organizing-ceremony-lawsuit-occupation-of-site-leads-to-victory/&quot;&gt;Pe’ Sla&lt;/a&gt; vertrieben, weil wir uns im Gebet vereint haben. Kurz darauf wurden wir Zeugen eines historischen Moments, als &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/all-nine-south-dakota-tribes-pass-resolutions-supporting-developing-legislation-to-return-federal-lands/&quot;&gt;alle neun Stämme&lt;/a&gt; in South Dakota Beschlüsse fassten, um mit der Ausarbeitung von Gesetzen zu beginnen, die alle Bundesgebiete in den Black Hills wieder in den Besitz der Stämme zurückführen sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zukunft heißt &lt;a href=&quot;https://landback.org/&quot;&gt;„LANDBACK“&lt;/a&gt; und „Black Reparations“. Unsere Befreiung ist untrennbar miteinander verbunden, und je mehr wir gemeinsam über und innerhalb der Bewegungen Stärke aufgebaut haben, desto klarer ist das geworden. Heute tragen wir wichtige Lehren aus dem American Indian Movement und der Black Panther Party in uns. Die notwendige Verwandlung dieses Landes in etwas Lebensspendendes und Regeneratives erfordert den Mut, diese aufgezwungenen Systeme abzulehnen – Netzwerke der Solidarität aufzubauen, damit wir boykottieren und die US-Wirtschaft zum Stillstand zwingen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ermutigen wir alle unsere Angehörigen, über die Realität der letzten 250 Jahre nachzudenken und zu erkennen, dass die wahren Terroristen auf diesem Land schon immer die Architekten, Treiber und Nutznießer dieses Kolonialprojekts waren – nicht wir, das Volk. Wir laden euch ein, euch dem Kampf für eine Zukunft zu verpflichten, in der alle Menschen und Mutter Erde respektiert werden. Fragt euch selbst: Welche Rolle spiele ich bei diesem Wiederaufleben? Wie lange werde ich noch zulassen, dass andere Menschen über die Zukunft meiner Kinder entscheiden? Sind wir nicht Krieger?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Indigene Völker gab es schon lange vor der Gründung des US-Imperiums und sie werden auch darüber hinaus weiter gedeihen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/dJ2cSpqqac0?si=WYuhIDUtVbMkLG0J&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://ndncollective.org/de/250-years-of-lies-500-years-of-uprising/&quot;&gt;NDN Collective&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung und Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 04 Jul 2026 08:45:00 +0200</pubDate>
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    <title>Blogkino: Barfuß durch die Hölle - The Human Condition - Ningen no jōken (1959)</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Heute beginnen wir in unserer Reihe &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt; eine kurze Reihe mit Filmen des japanischen Regisseurs &lt;span dir=&quot;ltr&quot; lang=&quot;de&quot;&gt;Masaki Kobayashi. Er schuf ab 1959 mit der &lt;/span&gt;Trilogie &lt;a id=&quot;mwOQ&quot; title=&quot;Barfuß durch die Hölle&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Barfu%C3%9F_durch_die_H%C3%B6lle&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Barfuß durch die Hölle&lt;/a&gt; (Ningen no Jōken) einen Klasssiker des Antikriegsfilms, basierend auf einem Roman von &lt;a id=&quot;mwCw&quot; title=&quot;Gomikawa Jumpei&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Gomikawa_Jumpei&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Gomikawa Jumpei&lt;/a&gt;. Der neuneinhalbstündige Filmerzählt die Geschichte des gutmeinenden, aber naiven Kaji (gespielt vom gutaussehenden japanischen Superstar Tatsuya Nakadai), einem japanischen Pazifisten und Sozialisten, der versucht, im faschistischen und repressiven &lt;a id=&quot;mwFw&quot; title=&quot;Japanisches Kaiserreich&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Japanisches_Kaiserreich&quot; rel=&quot;mw:WikiLink&quot;&gt;Kaiserreich Japan&lt;/a&gt; in den Jahren des Zweiten Weltkriegs zu überleben und seinen Weg vom Aufseher in einem Arbeitslager über einen Soldaten der Kaiserlichen Armee bis hin zum sowjetischen Kriegsgefangenen beschreitet. Ständig bemüht, sich über ein korruptes System zu erheben, muss Kaji immer wieder feststellen, dass seine moralischen Prinzipien eher ein Hindernis als ein Vorteil sind. Als schonungslose Anklage gegen die Kriegsmentalität seines Landes und zugleich als persönliche existenzielle Tragödie ist Kobayashis fesselndes, wunderschön gefilmtes Epos Roman-Kino vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir zeigen heute Teil 1, der hierzulande als &quot;Barfuß durch die Hölle&quot; lief: Er beginnt damit, dass Kaji trotz all seiner Zukunftsängste seine Angebetete Michiko heiratet. Das Paar zieht daraufhin in die japanisch kolonisierte Mandschurei, wo Kaji einer Gruppe von chinesischen Strafarbeitern als Aufseher zugewiesen ist. Er scheitert dort an seinem Versuch, seine humanistischen Denkansätze mit der brutalen Realität des imperialistischen Arbeitslagers zu vereinbaren...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;p-lang-btn&quot; class=&quot;vector-dropdown mw-portlet mw-portlet-lang&quot; style=&quot;position: relative; float: right; box-sizing: border-box; flex-shrink: 0; margin-right: calc(-12px); color: #202122; font-family: sans-serif; font-size: 16px;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Jun 2026 20:15:00 +0200</pubDate>
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