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    <title>trueten.de (Entries tagged as Antifa)</title>
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    <description>»Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry &quot;Groucho&quot; Marx</description>
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    <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 11:33:32 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry &quot;Groucho&quot; Marx</title>
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<item>
    <title>Ein „Roter Schrecken“, der groß genug ist für uns alle oder: Man muss nicht mal ein „Roter“ sein, um den Faschisten Angst einzujagen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14317-Ein-Roter-Schrecken,-der-gross-genug-ist-fuer-uns-alle-oder-Man-muss-nicht-mal-ein-Roter-sein,-um-den-Faschisten-Angst-einzujagen.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>Antifa</category>
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            <category>Todesstrafe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Ich glaube, die Leute missverstehen dieses ber&amp;uuml;hmte Anti-Nazi-Gedicht &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/First_They_Came&quot;&gt;&lt;u&gt;&amp;bdquo;Zuerst kamen sie&amp;ldquo;&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, das auf den Schriften des konservativen lutherischen Pastors Martin Niem&amp;ouml;ller basiert. Du kennst es sicher: Zuerst kamen sie f&amp;uuml;r die Kommunisten, und ich habe nichts gesagt, weil ich kein Kommunist war. Dann holten sie die Juden, die Sozialdemokraten, die Gewerkschafter. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der seine Stimme erhob.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich glaube, dieses Gedicht ist vielleicht das einflussreichste Schriftst&amp;uuml;ck des 20. Jahrhunderts, zumindest was seine Auswirkungen auf die Weltpolitik angeht. Wenn ich mit Leuten &amp;uuml;ber antifaschistische Organisation spreche und sage:&lt;em&gt; &amp;bdquo;Du wei&amp;szlig;t schon, das Gedicht&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, wissen die Leute, welches Gedicht ich meine. Als ich nach Minneapolis fuhr und mit unpolitischen Gro&amp;szlig;m&amp;uuml;ttern sprach, die drau&amp;szlig;en in der k&amp;auml;ltesten Witterung standen, die ich je in meinem Leben erlebt habe, haben sie sich auf dieses Gedicht bezogen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses Gedicht ist die klarste, pr&amp;auml;gnanteste Beschreibung der Notwendigkeit von Solidarit&amp;auml;t unter den Menschen angesichts des Faschismus, die ich je gelesen habe. Und die Tatsache, dass die Menschen es gelesen und seine Lehre verinnerlicht haben, k&amp;ouml;nnte durchaus der Grund sein, warum die Menschen in den Vereinigten Staaten gerade jetzt so hart gegen den Faschismus k&amp;auml;mpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Falls du es noch nicht gelesen hast: Die vielleicht &amp;auml;lteste Version des Gedichts, &amp;uuml;bersetzt aus dem Deutschen, lautet:&lt;/p&gt;

&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;raquo;Als die Nazis die Kommunisten holten,&lt;br /&gt;
habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Gewerkschafter.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Sozialdemokrat.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie die Juden einsperrten, habe ich geschwiegen;&lt;br /&gt;
ich war ja kein Jude.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.&amp;laquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;

&lt;p&gt;Mir gef&amp;auml;llt diese urspr&amp;uuml;ngliche Formulierung ein bisschen besser als die anderen, die ich gesehen habe, weil da nicht&lt;em&gt; &amp;bdquo;Zuerst holten sie &amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/em&gt; steht, sondern einfach nur &lt;em&gt;&amp;bdquo;Sie holten &amp;hellip;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Wir haben ein Problem auf der Linken, wo wir alle versuchen, die &lt;em&gt;&amp;bdquo;Unterdr&amp;uuml;ckungs-Olympiade&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu spielen, bei der wir alle darum wetteifern, die Am-st&amp;auml;rksten-Unterdr&amp;uuml;ckten zu sein und daher die Am-st&amp;auml;rksten-Stimme zu haben. (&lt;em&gt;&amp;bdquo;Unterdr&amp;uuml;ckungs-Olympiade&amp;ldquo;&lt;/em&gt; ist ein Begriff, den die Feministin Elizabeth Mart&amp;iacute;nez 1993 im Gespr&amp;auml;ch mit Angela Davis gepr&amp;auml;gt hat. Es ist kein neumodischer Versuch, Identit&amp;auml;tspolitik abzutun, sondern vielmehr eine Erinnerung daran, unsere Aufmerksamkeit darauf zu richten, dass unsere vielf&amp;auml;ltigen und unterschiedlichen Identit&amp;auml;ten eine Quelle der Solidarit&amp;auml;t sein sollten, nicht des Wettbewerbs.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nun ist bekannt und wichtig, dass die Nazis Menschen sowohl aufgrund ihrer Identit&amp;auml;t (wie ethnische Zugeh&amp;ouml;rigkeit, Religion, Behinderung und Sexualit&amp;auml;t) als auch aufgrund ihrer Ideologie (Anarchisten, Kommunisten und Sozialdemokraten &amp;ndash; die drei Gruppen, aus denen sich die traditionelle Linke zusammensetzt) verhaftet und get&amp;ouml;tet haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die modernen Faschisten sind da nicht anders. Ihre ersten Ziele (da sage ich schon wieder &lt;em&gt;&amp;bdquo;erste&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) waren Einwanderer und Trans-Menschen &amp;ndash; bequeme S&amp;uuml;ndenb&amp;ouml;cke f&amp;uuml;r alle Probleme der Gesellschaft &amp;ndash;, obwohl sie nat&amp;uuml;rlich darauf aus sind, alle marginalisierten Menschen aus dem &amp;ouml;ffentlichen Leben zu entfernen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Doch in den letzten Monaten haben die Rhetorik und die strafrechtlichen Verfolgungen von Menschen aufgrund ihrer Ideologie stark zugenommen. In diesem Land herrscht eine neue &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und in letzter Zeit streiten sich die Leute in meinen sozialen Medien dar&amp;uuml;ber, wer behaupten darf, das Ziel zu sein. Sind es die Anarchisten, die von Trump und seinen Verb&amp;uuml;ndeten st&amp;auml;ndig als&lt;em&gt; &amp;bdquo;Buhm&amp;auml;nner&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (und &lt;em&gt;&amp;bdquo;Buhfrauen&amp;ldquo;&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;&amp;bdquo;Buh-was-auch-immer&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) bezeichnet werden? Wir geh&amp;ouml;ren sicherlich dazu &amp;ndash; der &lt;em&gt;&amp;bdquo;Prairieland&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Verschw&amp;ouml;rungsfall dreht sich um einen anarchistischen Buchclub. In der Anklageschrift gegen die &lt;em&gt;&amp;bdquo;DAMN 15&amp;ldquo;&lt;/em&gt;-Angeklagten in Minnesota wird immer wieder behauptet, dass sich die Angeklagten &amp;ouml;ffentlich als Anarchisten zu erkennen gegeben h&amp;auml;tten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sind es die Sozialdemokraten? Der &lt;a href=&quot;https://www.kenklippenstein.com/p/after-political-terrorism-event-us&quot;&gt;&lt;u&gt;neue Bericht des Au&amp;szlig;enministeriums&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; &amp;uuml;ber den Feind im Inneren behauptet, dass die Democratic Socialists of America (die DSA, die eine Wahl nach der anderen gewinnen) Marionetten Kubas seien.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sind es die Kommunisten? Trump hat gerade eine Rede gehalten, in der er die DSA als Kommunisten verurteilte und behauptete, sie seien gar keine richtigen Sozialisten. Er kennt sich n&amp;auml;mlich mit Sozialisten aus, und diese hier sind es nicht. Sie sind Kommunisten, so seine Worte. Und der amerikanische Million&amp;auml;r und Kommunist &lt;a href=&quot;https://www.theguardian.com/world/2026/jul/15/james-fergie-chambers-arrest-palestine-aid-trump&quot;&gt;&lt;u&gt;Fergie Chambers wurde gerade in Spanien verhaftet&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;, um m&amp;ouml;glicherweise an die USA ausgeliefert zu werden &amp;ndash; ihm wird vorgeworfen, die Hamas finanziert zu haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Oder zielt Trump einfach auf die Demokratische Partei ab, einschlie&amp;szlig;lich derselben Establishment-Demokraten, &amp;uuml;ber die ich mich selbst gerne beschwere &amp;ndash; jene, die den Kapitalismus von ganzem Herzen bejahen und den V&amp;ouml;lkermord in Gaza milit&amp;auml;risch unterst&amp;uuml;tzen?&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Antwort lautet: Ja. Es ist all das. Die neue &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; richtet sich nicht gegen eine dieser Gruppen, sondern gegen alle. Gegen uns &lt;i&gt;alle&lt;/i&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und wir sollten uns entsprechend verhalten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Was &lt;em&gt;&amp;bdquo;die Linke&amp;ldquo;&lt;/em&gt; ausmacht, ist etwas diffus, und die Begrifflichkeit verschiebt sich je nach Zeit und Ort. Aber um es grob zu sagen, kannst du uns so verstehen:&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der weitest gefasste Begriff (neben &lt;em&gt;&amp;bdquo;die Linke&amp;ldquo;&lt;/em&gt;) ist, dass wir alle als Sozialisten bezeichnet werden k&amp;ouml;nnen. Sozialisten sind gegen den Kapitalismus. Das hei&amp;szlig;t, wir sind gegen ein bestimmtes politisches System, das es Menschen erm&amp;ouml;glicht, Reichtum durch ihren Reichtum statt durch ihre Arbeit anzuh&amp;auml;ufen. Indem wir Privatpersonen erlauben, riesige Fabriken zu besitzen, die Hunderte oder Tausende von Arbeitern besch&amp;auml;ftigen, schaffen wir eine Gesellschaft, in der der Reichtum nach oben flie&amp;szlig;t (und &amp;ndash; was wichtig ist &amp;ndash; jeder Arbeitsplatz wie eine Tyrannei gef&amp;uuml;hrt wird).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Historisch gesehen gibt es drei gro&amp;szlig;e Str&amp;ouml;mungen innerhalb des Sozialismus. Manchmal haben sich diese Str&amp;ouml;mungen verb&amp;uuml;ndet, manchmal haben sie sich bek&amp;auml;mpft. Und verwirrenderweise wird eine dieser Str&amp;ouml;mungen meist einfach als &amp;bdquo;die Sozialisten&amp;ldquo; bezeichnet.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Str&amp;ouml;mungen sind die &lt;b&gt;Anarchisten&lt;/b&gt;, die &lt;b&gt;demokratischen Sozialisten&lt;/b&gt; (&lt;em&gt;&amp;bdquo;Sozialisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; in den USA) und die &lt;b&gt;Staatskommunisten&lt;/b&gt; (die meist als &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; mit gro&amp;szlig;em K bezeichnet werden, um sie vom &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunismus&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu unterscheiden, der keine Beschreibung des Revolutionsprozesses, sondern einer postrevolution&amp;auml;ren Gesellschaft ist). Diese Gruppen unterscheiden sich etwas in ihren Zielen, aber stark in ihren Methoden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Stell dir vor, sie st&amp;uuml;nden in einem Dreieck, nicht auf einer Linie. Hier habe ich dir eine kleine &amp;Uuml;bersicht erstellt:&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Triangle1.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Triangle1.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=517,width=845,top=829,left=1505,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5254 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Dreieck zeigt die Sozialisten ander Spitze, die Kommunisten an der rechten unteren und die Anarchisten an der linken unteren Spitze. Zwischen Sozialisten und Anarchisten steht die partizipative Entscheidungsfindung, der gegenüber zwischen Sozialisten und Kommunisten die Staatsmacht steht. Zwischen Anarchisten und Kommunisten steht die Revolution&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Triangle1.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Anarchisten als auch die Kommunisten vertreten &lt;em&gt;&amp;bdquo;revolution&amp;auml;re&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Ideologien, die davon ausgehen, dass, anstatt den bestehenden Apparat des kapitalistischen Staates zu nutzen, ein neues System aufgebaut und das alte System gest&amp;uuml;rzt oder &amp;uuml;berfl&amp;uuml;ssig gemacht werden muss. Demokratische Sozialisten hingegen glauben daran, bestehende demokratische Systeme zu nutzen, um diese Ziele zu erreichen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Anarchisten als auch die demokratischen Sozialisten sind im weitesten Sinne &lt;em&gt;&amp;bdquo;demokratisch&amp;ldquo;&lt;/em&gt; und glauben an partizipative Entscheidungsfindung. Beide Gruppen sind der Ansicht, dass die Macht beim Volk selbst verbleiben muss. Im Gegensatz dazu glauben Kommunisten an die Schaffung eines zentralistisch geplanten Staates, der von einer Einzelperson oder einer kleinen Gruppe von Personen gef&amp;uuml;hrt wird.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sowohl die Kommunisten als auch die demokratischen Sozialisten glauben an den Einsatz staatlicher Macht, indem es eine konkret definierte Institution gibt, die die Region regiert und das Monopol auf die legitime Anwendung von Gewalt beansprucht. Anarchisten hingegen glauben, dass Macht nur zwischen lokalen Gruppen verteilt sein sollte &amp;hellip; sodass wichtige Entscheidungen weiterhin getroffen werden k&amp;ouml;nnen und Organisation auch weiterhin in gro&amp;szlig;em Ma&amp;szlig;stab stattfindet, jedoch ohne starke Zwangsgewalt.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Neben diesen gibt es noch viele weitere Gruppen. Viele Marxisten und Kommunisten w&amp;uuml;rden sich selbst nicht als Kommunisten bezeichnen. Es gibt auch modernere Ideen wie den demokratischen Konf&amp;ouml;deralismus, der Ans&amp;auml;tze aus allen Ecken des Dreiecks und aus indigenen kurdischen Praktiken aufgreift. Auch der Zapatismus steht au&amp;szlig;erhalb (oder vielleicht auch innerhalb) dieses Dreiecks.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Obwohl das Gleichgewicht zwischen diesen drei historischen Gruppen von Land zu Land und von Jahrzehnt zu Jahrzehnt unterschiedlich war, war die anarchistische Bewegung im Allgemeinen die st&amp;auml;rkste revolution&amp;auml;re Kraft auf der Linken, bis die Bolschewiki (die urspr&amp;uuml;nglichen Kommunisten mit gro&amp;szlig;em K) w&amp;auml;hrend der Russischen Revolution die Macht &amp;uuml;bernahmen, indem sie die Anarchisten als Sto&amp;szlig;truppen gegen die Sozialdemokraten einsetzten und sich dann umdrehten, um die n&amp;uuml;tzlichen Idioten unter den Anarchisten zu verraten und zu t&amp;ouml;ten. Sobald es ein kommunistisches Land gab und die UdSSR kontrollierte, wie sie international dargestellt wurde, finanzierte sie die kommunistische Linke auf der ganzen Welt. W&amp;auml;hrend des Kalten Krieges schlossen sich die Sozialdemokraten weitgehend den kapitalistischen Nationen an (zumindest war das in Skandinavien der Fall).&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Erst als die Bolschewiki die Macht &amp;uuml;bernahmen, wurde die rote Fahne zum unverwechselbaren Symbol der Kommunisten, und tats&amp;auml;chlich begann das Wort &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunist&amp;ldquo;&lt;/em&gt; auch, &lt;em&gt;&amp;bdquo;Kommunist&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu bedeuten. Das war auch der Zeitpunkt (soweit ich das beurteilen kann &amp;hellip; ich lese schon seit Jahren dar&amp;uuml;ber, habe aber noch Jahre des Lesens vor mir), an dem die drei gro&amp;szlig;en Str&amp;ouml;mungen der Linken wirklich begannen, sich gegenseitig zu bek&amp;auml;mpfen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der erste &amp;bdquo;Rote Schrecken&amp;ldquo; in Amerika, von 1917 bis 1920, richtete sich gegen die gesamte Linke, insbesondere gegen die aus Russland eingewanderten Linken, die &amp;uuml;berwiegend anarchistisch waren. Der erste &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Schrecken&amp;ldquo;&lt;/em&gt; war so etwas wie der Erste Weltkrieg &amp;hellip; damals war es eine riesige Sache, aber er wurde von dem &amp;uuml;berlagert, der danach kam.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die zweite&lt;em&gt; &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; dauerte l&amp;auml;nger, n&amp;auml;mlich die 1940er und 1950er Jahre, und hinterlie&amp;szlig; tiefere Narben. Sie richtete sich vordergr&amp;uuml;ndig gegen Kommunisten als eigenst&amp;auml;ndige Gruppe, da die UdSSR die Komintern, die Kommunistische Internationale, leitete, die die Aktivit&amp;auml;ten kommunistischer Gruppen auf der ganzen Welt koordinierte. Aber nat&amp;uuml;rlich beschr&amp;auml;nkte sich die &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; nicht nur auf Amerikas direkten und buchst&amp;auml;blichen politischen Feind, und Sozialisten, Anarchisten und generell einfach jeder, der vom amerikanischen Kapitalismus nicht begeistert war, geriet in ihren Sog. Der Anarchist Charlie Chaplin, zu seiner Zeit der ber&amp;uuml;hmteste Komiker der Welt, wurde 1952 bei seiner Ausreise gewarnt, dass er m&amp;ouml;glicherweise nicht mehr zur&amp;uuml;ckkehren d&amp;uuml;rfe. Er blieb zwanzig Jahre lang im Exil. &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Lomax&quot;&gt;Alan Lomax&lt;/a&gt;, der linksgerichtete &amp;ndash; aber nicht der Kommunistischen Partei angeh&amp;ouml;rende &amp;ndash; Volksmusik-Forscher, der die Quelle praktisch jedes St&amp;uuml;cks amerikanischer Volkskultur ist, das wir noch haben, floh 1950 f&amp;uuml;r acht Jahre. (Ich will diese beiden nicht gezielt herausgreifen, es sind einfach Leute, mit denen ich mich f&amp;uuml;r meine Arbeit besch&amp;auml;ftigt habe, daher wei&amp;szlig; ich mehr &amp;uuml;ber sie.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und nat&amp;uuml;rlich hat das Au&amp;szlig;enministerium letzte Woche, im Jahr 2026, &lt;a href=&quot;https://www.thetravel.com/us-state-department-bans-far-left-travelers-from-entering-the-united-states/&quot;&gt;&lt;u&gt;neue Visabeschr&amp;auml;nkungen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; gegen die &amp;bdquo;extreme Linke&amp;ldquo; &lt;a href=&quot;https://www.thetravel.com/us-state-department-bans-far-left-travelers-from-entering-the-united-states/&quot;&gt;&lt;u&gt;angek&amp;uuml;ndigt&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das ist der Kontext, den ich dir zum Thema&lt;em&gt; &amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo; &lt;/em&gt;bieten kann. Ich habe versucht, das objektiv zu schreiben, aber du solltest wissen, dass ich als Anarchist voreingenommen bin und glaube, dass die Welt ein besserer Ort gewesen w&amp;auml;re, wenn Anarchisten den Sozialdemokraten mehr und den Kommunisten weniger vertraut h&amp;auml;tten.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;Ich glaube nicht, dass &lt;em&gt;&amp;bdquo;Anarchisten&amp;ldquo;&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;&amp;bdquo;Antifa&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (die traditionell ein nicht-ideologischer und unorganisierter Zusammenschluss vor allem aus Anarchisten und Kommunisten ist, aber auch jeden umfasst, der bereit ist, direkte Aktionen gegen den Faschismus zu ergreifen) wirklich das eigentliche Ziel dieser neuen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Roten Angst&amp;ldquo;&lt;/em&gt; sind. Ich glaube auch nicht, dass es die Kommunisten sind. Die DSA k&amp;ouml;nnte dem noch am n&amp;auml;chsten kommen, weil sie &amp;uuml;ber Wahlmacht verf&amp;uuml;gt. Ich glaube &amp;ndash; ironischerweise &amp;ndash;, dass die neue &lt;em&gt;&amp;bdquo;Rote Angst&amp;ldquo; &lt;/em&gt;darauf abzielt, die Wahlmacht der Demokratischen Partei zu untergraben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie verhaften haupts&amp;auml;chlich Anarchisten, weil wir unter den Leuten, die direkt gegen den Faschismus vorgehen, &amp;uuml;berrepr&amp;auml;sentiert sind. Sie k&amp;ouml;nnen uns verhaften, um zu sagen: &lt;em&gt;&amp;bdquo;Seht ihr? Hier gibt es Terroristen!&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Aber sie haben von Anfang an offen zugegeben, dass sie vor allem daran interessiert sind, die Leute ins Visier zu nehmen, die den Antifaschismus &lt;em&gt;&amp;bdquo;finanzieren&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Das kommt jedem echten Antifaschisten v&amp;ouml;llig l&amp;auml;cherlich vor &amp;ndash; wir finanzieren uns durch eine Mischung aus Jobs der Arbeiterklasse und der kriminellen Szene, von Tech-Jobs &amp;uuml;ber Pizzabacken und Saisonarbeit bis hin zu Krankenhauspersonal, Schriftstellern, Sexarbeit und Kleinkriminalit&amp;auml;t.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;(Ich werde bis zum bitteren Ende daf&amp;uuml;r k&amp;auml;mpfen, dass &lt;em&gt;&amp;bdquo;Arbeiterklasse&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bedeutet, dass man seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdient, anstatt sein Geld durch Kapitalbesitz zu verdienen &amp;ndash; egal, ob man gut oder miserabel bezahlt wird. Die meisten gegenteiligen Argumente dienen nur dazu, die Arbeiterklasse zu spalten und die Mittelschicht davon zu &amp;uuml;berzeugen, dass sie mehr mit unseren gemeinsamen Unterdr&amp;uuml;ckern gemeinsam hat.)&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sie nehmen &lt;em&gt;&amp;bdquo;unsere&amp;ldquo;&lt;/em&gt; Finanzierung ins Visier, weil sie gro&amp;szlig;e, liberale Institutionen ins Visier nehmen wollen. Sie wollen die Macht der Mitte zerschlagen. Sie wollen, dass es nie wieder Wahlen gibt. Sie nehmen die Demokraten ins Visier, indem sie sie als &lt;em&gt;&amp;bdquo;uns&amp;ldquo;&lt;/em&gt; bezeichnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das hei&amp;szlig;t nicht, dass sie nicht hinter uns her sind. Das sind sie. Wir sind Kollateralschaden, und wir sind nicht sicher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den letzten etwa zehn Jahren meines Lebens bestand mein Hauptbeitrag zur &amp;bdquo;Bewegung&amp;ldquo; darin, zu sprechen und zu schreiben &amp;ndash; also Dinge, die v&amp;ouml;llig legal sind. Der Gro&amp;szlig;teil meiner organisatorischen Arbeit dreht sich um Vorsorge und gegenseitige Hilfe. Ich halte mich mehr an die Gesetze als die meisten Nicht-Anarchisten, die ich kenne, weil ich in meinem Leben schon genug mit der Polizei zu tun hatte. Ich war eine ganze Weile vor Repression &lt;em&gt;&amp;bdquo;sicher&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, weil meine Arbeit fest unter dem Schutz des ersten Verfassungszusatzes steht.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Diese Arbeit ist nicht mehr sicher.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich nehme mich nur als Beispiel, nicht weil ich mir um mich selbst mehr Sorgen mache als um andere. Ich mache mir Sorgen um die Leute von Prairieland, die den Gro&amp;szlig;teil ihres Lebens im Gef&amp;auml;ngnis verbringen werden, wenn wir nicht klarstellen, dass ihre Freilassung das absolute Minimum f&amp;uuml;r jede neue Regierung ist. Ich mache mir Sorgen um die DAMN 15 in Minnesota, deren Anklagepunkte darauf hinauslaufen, &lt;em&gt;&amp;bdquo;Anarchisten zu sein oder mit Anarchisten zusammenzuarbeiten und einen Blockade-Protest zu organisieren, bei dem weder Polizisten noch ICE-Beamte verletzt wurden&amp;ldquo;&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ich mache mir Sorgen um die pro-pal&amp;auml;stinensischen Aktivisten, die wegen materieller Unterst&amp;uuml;tzung ausl&amp;auml;ndischer terroristischer Organisationen angeklagt werden, nur weil sie sich gegen V&amp;ouml;lkermord ausgesprochen und Spenden f&amp;uuml;r dessen Opfer gesammelt haben.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Und ich will meine Zeit wirklich nicht damit verschwenden, dar&amp;uuml;ber zu streiten, wer die Ehre verdient, die Opfer des neuen &lt;em&gt;&amp;bdquo;Roten Schreckens&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu sein. Ich bin so sektiererisch wie nur irgend m&amp;ouml;glich, wenn es darum geht, den autorit&amp;auml;ren Kommunismus zu hassen und die etablierten Demokraten zu verachten (die sich beeilen, die DSA vor den Bus zu werfen und die &lt;em&gt;&amp;bdquo;gute Opposition&amp;ldquo;&lt;/em&gt; zu spielen), aber &amp;hellip; sie haben es auf uns alle abgesehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als dieses Gedicht, das ber&amp;uuml;hmte Gedicht, in den 1950er Jahren zum ersten Mal die Runde machte, erfuhren manche Leute, dass sein Autor einst ein Konservativer und Antisemit gewesen war und sogar eine Zeit lang die Nazis unterst&amp;uuml;tzt hatte, bevor er acht Jahre in Nazi-Gefangenenlagern verbrachte &amp;ndash; und deshalb wollten sie die Verbreitung des Gedichts unterbinden. Aber f&amp;uuml;r mich macht das das Gedicht erst recht wichtiger. Es fordert dich nicht auf, dich f&amp;uuml;r Leute einzusetzen, die du magst. Es fordert uns auf, f&amp;uuml;r Menschen zu k&amp;auml;mpfen, die wir nicht einmal ausstehen k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wir haben die Wahl: Entweder haben wir eine Gesellschaft, in der wir unterschiedlich sein d&amp;uuml;rfen, oder eben nicht. Und in einer solchen Gesellschaft werden viele von uns tot sein.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Also sollten wir uns besser f&amp;uuml;r jeden von uns einsetzen. Wir sollten uns besser f&amp;uuml;r Menschen einsetzen, die wir nicht einmal m&amp;ouml;gen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Denn wir haben das Gedicht gelesen und wir haben die Geschichte gesehen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle:&amp;#160;&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/a-red-scare-big-enough-for-all-of&quot;&gt;&amp;bdquo;A Red Scare Big Enough For All of Us or: you don&amp;#39;t even have to be a red to scare the fascists&amp;ldquo;&lt;/a&gt;&amp;#160;von Margaret Killjoy, 22. Juli 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt;&amp;#160;ist eine von den Lesern unterst&amp;uuml;tzte Publikation. Normalerweise ist die H&amp;auml;lfte der Beitr&amp;auml;ge kostenlos, die andere H&amp;auml;lfte ist pers&amp;ouml;nlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verf&amp;uuml;gung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beitr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r alle Leser kostenlos. Um neue Beitr&amp;auml;ge zu erhalten und meine Arbeit zu unterst&amp;uuml;tzen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;Uuml;bersetzung, Bearbeitung: Thomas Trueten [Autorisiert]&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:06:00 +0200</pubDate>
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    <title>Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1215,width=1615,top=480,left=1120,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt die Veranstaltung aus Sicht der hinteren Reihe&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gut besuchte Veranstaltung mit Martin Veith&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am 24. Januar kamen rund 40 Leute ins Stadteilzentrum Gasparitsch, um Martin Veith zu hören – von 17 bis 70 war alles dabei. Veith war selbst bei der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) aktiv und hat mit „Eine Revolution für die Anarchie&quot; ein Buch über die Geschichte der Gruppe geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ existierte von 1990 bis 1993 im Großraum Stuttgart und stand der FAU nahe. Als syndikalistische Jugendorganisation setzte sie auf Selbstorganisation und direkte Aktion – also darauf, Verbesserungen nicht über Parteien oder große Apparate zu erreichen, sondern durch eigenes Handeln am Arbeitsplatz und im Alltag. Die Gruppe beteiligte sich an 1.-Mai-Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen 90er waren auch eine Zeit, in der Neonazis massiv auf den Straßen präsent waren – Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen sind nur die bekanntesten Beispiele für die rassistische Gewalt dieser Jahre. In Stuttgart und Umgebung stellte sich die ASJ diesem Problem entgegen und engagierte sich antifaschistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend war ein schönes Wiedersehen für viele Ehemalige aus der syndikalistischen Bewegung – und gleichzeitig ein guter Austausch zwischen den Generationen. Danke an Martin Veith und das Institut für Syndikalismusforschung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/vortrag-zur-anarcho-syndikalistischen-jugend-stuttgart-2/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 18:22:00 +0100</pubDate>
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    <title>Der Himmel und die fallenden Blätter oder: Wie wir uns alle uneinig sind, was gerade passiert, und warum das irgendwie okay ist</title>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=735,width=1098,top=360,left=738.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4954 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt nasse Herbstblätter in der Stadt auf dem Boden.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Herbstblätter in der Stadt&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.JPG&quot;&gt;Polyflux&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&quot;&gt;CC BY-SA 4.0&lt;/a&gt;, via Wikimedia Commons&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am ersten Herbstmorgen, an dem es sich wirklich wie Herbst &lt;em&gt;fühlte&lt;/em&gt;, mit der tief stehenden Sonne in der klaren Luft und den Blättern, die über den Boden verstreut waren, wachte ich auf und fand einen sterbenden Vogel in meinem Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gründe, warum in meinem Wohnzimmer kein sterbender Vogel liegen sollte, und einer dieser Gründe ist, dass ich mich mit der Identifizierung von Vögeln nicht auskenne, sodass ich nicht einmal in der Lage bin, auf zufriedenstellende Weise über das verdammte Ding zu schreiben. Ich glaube, es war ein Rotkehlchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund, warum in meinem Wohnzimmer kein sterbender Vogel liegen sollte, ist, dass die Tür zur Veranda geschlossen war, sodass er eigentlich gar nicht hineinkommen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund, warum kein sterbender Vogel in meinem Wohnzimmer sein sollte, ist, dass wir unsere Welt jetzt mit der Vogelgrippe teilen und wir uns heutzutage nicht zu sehr in die Nähe von toten (oder vermutlich sterbenden) Vögeln begeben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warf ein Geschirrtuch über ihn, wo er auf dem Boden lag, setzte eine Atemschutzmaske auf und trug ihn vorsichtig nach draußen. Ich legte ihn auf einen Haufen Gerümpel in meinem Garten und beobachtete, wie der kleine Kerl atmete und blinzelte. Ich könnte schwören, dass ich eine Träne über sein Gesicht laufen sah, aber selbst als ich das sah, sagte mir mein Verstand, dass ich so etwas nicht gesehen haben konnte – obwohl ich später bei Google herausfand, dass Vögel tatsächlich Tränen produzieren können. Nur wahrscheinlich nicht als Reaktion auf Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging ins Haus, wusch mir die Hände und beschloss, dass es meinem Leben nicht gut tun würde, wenn ich jetzt wegen einer Krankheit in Panik geriete. Zehn Minuten später, als ich wieder nach draußen ging, um mit meinem Hund spazieren zu gehen, hatte das Rotkehlchen aufgehört zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen, Herbst. Gut, dass ich nicht voll und ganz an Omen glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben noch keinen Konsens darüber gefunden, wie schlimm die Lage in Amerika gerade ist. Jeder, mit dem ich gesprochen habe, hat eine andere Meinung zur aktuellen Krise. Einige Leute sind total wachsam und beobachten den Himmel auf Anzeichen dafür, dass er herunterfällt. Andere halten den Kopf gesenkt und starren fest auf den Weg vor sich. Wieder andere schreiben verworrene Metaphern über all das in ihre Newsletter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns nicht darauf einigen, was gerade passiert, daher waren alle Gespräche, die ich in den letzten Wochen geführt habe, für alle Beteiligten in gewisser Weise verwirrend. Fällt der Himmel oder fällt er nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist natürlich, dass die Faschisten versuchen, den Himmel auf uns fallen zu lassen, aber sie sind derzeit nicht in der Lage, dies so vollständig zu tun, wie sie es gerne hätten. Sie lassen so viele Brocken des Himmels wie möglich auf uns alle fallen und drohen, den Rest des Himmels auf den Rest von uns fallen zu lassen, in der Hoffnung, dass wir aufhören, uns zu wehren. Zum Glück funktionieren ihre Drohungen nicht ganz, noch nicht vollständig, noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser nicht ganz so apokalyptische Moment verwirrt unser Nervensystem und führt dazu, dass wir alle zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Einige Leute geraten in Panik. Andere vermeiden Panik, indem sie der Situation aus dem Weg gehen. Wieder andere versuchen (meiner Meinung nach klugerweise), die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, nüchtern zu betrachten und sich auf Eventualitäten vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen wir zwei gegensätzliche, vernünftige Standpunkte. Salon hat diese Woche einen Artikel mit dem Titel „&lt;a href=&quot;https://www.salon.com/2025/10/01/maga-cant-expand-its-base-and-christian-music-tells-us-why/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;MAGA kann seine Basis nicht erweitern – und christliche Musik sagt uns warum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;” veröffentlicht. Darin wird klar und rational dargelegt, wie unbeliebt Trump und seine Politik sind, und natürlich braucht eine autoritäre Gesellschaft tatsächlich die Zustimmung der Bevölkerung. Dieser Artikel ist optimistisch, ohne naiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite hat Truthout einen Artikel mit dem Titel „&lt;a href=&quot;https://truthout.org/articles/national-security-directive-declares-war-on-those-who-dont-support-trump-agenda/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;National Security Directive Declares War on Those Who Don&#039;t Support Trump Agenda&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;” (Nationale Sicherheitsrichtlinie erklärt denen den Krieg, die Trumps Agenda nicht unterstützen) veröffentlicht, der NSPM-7, das National Security Presidential Memorandum 7, beschreibt. Die wenigen Berichte, die ich dazu gesehen habe, bezeichnen es fälschlicherweise meist als Executive Order. Das ist es aber nicht. Es ist eine Richtlinie für die Bundespolizei, die ihnen sagt, gegen wen sie vorgehen sollen. Sie behauptet nicht einmal, dass ihr Feind „Antifa” ist, sondern bezeichnet ganz allgemein und ausdrücklich „Antifaschismus” als Feind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Exekutivverordnung der vergangenen Woche, die „Antifa” als inländische terroristische Vereinigung einstufte, waren einige Leute besorgt. Andere versuchten verständlicherweise, Ruhe zu verbreiten. In den USA gibt es keine rechtliche Einstufung als „inländische terroristische Vereinigung“. Antifa ist keine echte Organisation. Durchführungsverordnungen sind keine Gesetze. All das ist wahr. Aber das ist nur ein schwacher Trost, denn Trump hat gezeigt, dass er bereit ist, gegen das Gesetz, die Verfassung und die Gerichte zu verstoßen, und es gibt keinen Grund zu glauben, dass irgendetwas davon ihn davon abhalten wird, seine Macht auszuüben. Und die Anweisung an die Bundespolizei liegt sicherlich in seiner rechtlichen Befugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, wie schlimm es noch werden wird. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir das Ausmaß an Bösem erreichen werden, das wir in faschistischen Regimes der Vergangenheit gesehen haben, aber wir sollten auch nicht davon ausgehen, dass dies nicht der Fall sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ein Problem mit der Normalitätsverzerrung. Ironischerweise leiden einige der radikalsten Menschen, die ich kenne, am meisten darunter – wenn man bereits davon überzeugt ist, dass die US-Regierung böse ist (was leicht zu glauben ist, da dies während der gesamten Geschichte des Landes der Fall war), ist es schwer, über „böse“ hinauszugehen. Wir sind so daran gewöhnt, Demokraten und Republikaner als funktional gleichwertig zu betrachten, als zwei Seiten derselben imperialistischen Medaille, dass es uns schwerfällt, uns mit dem Gedanken anzufreunden, dass die derzeitige Regierung so viel schlimmer ist. Der Faschismus ist in der Tat schlimmer als der Neoliberalismus oder Neokonservatismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ironischerweise, dass Radikale derzeit von Progressiven und Liberalen überholt werden, wenn es darum geht, gegen den Aufstieg des Faschismus in Amerika zu kämpfen, weil Progressive und Liberale daran gewöhnt sind, die Regierung als „gut“ zu sehen, und sich Sorgen machen, dass sie „schlecht“ werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass Bidens Regierung die Rücknahme aller versprochenen Reformen überwacht hat, die wir angeblich während des Aufstands von 2020 erreicht haben. Es stimmt, dass Bidens Regierung während der Unterdrückung der Stop Cop City-Bewegung an der Macht war. Es stimmt, dass Bidens Regierung für ein Übel nach dem anderen verantwortlich ist (wie jede Regierung vor ihr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt aber nicht, dass Biden mehr Leute abgeschoben hat als Trump. Obama ist immer noch der Rekordhalter, der während seiner ersten Amtszeit mehr als tausend Leute pro Tag abgeschoben hat, aber &lt;a href=&quot;https://factchequeado.com/teexplicamos/20250820/obama-deportations-trump-biden-numbers/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Trumps tägliche Abschiebungen in seiner ersten Amtszeit waren mehr als doppelt so hoch wie die von Biden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Wichtig ist, dass zusätzlich zu den Abschiebungszahlen auch die Verhaftungen von Migranten zugenommen haben und &lt;a href=&quot;https://www.visaverge.com/news/is-trump-deporting-more-people-what-the-data-really-shows/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Trump eine Kultur der Angst&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; aufbaut und den Menschen in diesem Land offen den Krieg erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns daran erinnern, dass die Demokraten (und der Staat selbst) sich unaussprechlicher Verbrechen schuldig gemacht haben, aber wir müssen auch bedenken, dass das, was jetzt passiert, noch schlimmer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir uns alle darüber einig werden können, wie schlimm die Lage gerade ist, und noch weniger, wie schlimm sie wahrscheinlich noch werden wird – denn das weiß keiner von uns. Unsere Handlungen, sowohl individuell als auch kollektiv, werden bestimmen, wie schlimm es noch werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass diese Meinungsverschiedenheiten zwischen uns stressig sind. Es fühlt sich an, als würden wir uns gegenseitig manipulieren und darüber streiten, wie hell oder dunkel das Licht ist. Aber keiner von uns lügt den anderen an. Einige von uns belügen sich selbst, aber im Großen und Ganzen nehmen wir das Licht einfach unterschiedlich wahr. Also werde ich weiterhin Gespräche mit Leuten führen, die es seltsam finden, dass ich zu GrapheneOS gewechselt habe, dass ich bei Signal verschwundene Nachrichten als Standard eingestellt habe und dass ich denke, wir sollten alle Pläne machen, falls wir wegen Gedankenverbrechen verhaftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde weiterhin denken, dass es komisch ist, dass Leute glauben, wir wären nicht in unmittelbarer und dramatischer Gefahr. Ich werde aber auch versuchen, ihnen zuzuhören. Und ehrlich gesagt hoffe ich, dass sie Recht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es aber nicht bereuen, vorbereitet zu sein, denn es beruhigt mich zu wissen, dass ich Schritte unternimm, um mich und meine Freunde zu schützen. Handeln, nicht nur Hoffen, ist das Gegenmittel gegen Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil meiner Vorbereitungen besteht darin, die Schönheit des Lebens und der Welt zu genießen. Das Knirschen von Blättern unter meinen Füßen, das Tragen von kuscheligen Hoodies und handgestrickten Schals und meinen Freunden zu sagen, dass ich sie liebe, gehören genauso zu meinen Vorbereitungen wie das Verschlüsseln meiner Nachrichten. Denn die Bäume färben sich in den leuchtenden Farben des Todes, und ich hoffe, dass ich noch weitere sechzig Jahre lebe, aber ich sollte immer so leben, als würde ich vielleicht nur noch sechs Monate leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sage ich mir jedenfalls, wenn der Herbst kommt. Mögen wir alle in Zukunft wieder Winter, Frühling, Sommer und Herbst erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Margaret Killjoy, &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-sky-and-leaves-as-they-fall&quot;&gt;&quot;The Sky and Leaves as They Fall or: how we all disagree about what&#039;s happening and how that&#039;s sort of okay&quot;&lt;/a&gt;, 03. Oktober 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [authorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>In der Kontinuität vertuschter Nazi-Morde: Das siebenfache Nazi-Massaker in Hamburg am 9. März 2023 </title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13133-In-der-Kontinuitaet-vertuschter-Nazi-Morde-Das-siebenfache-Nazi-Massaker-in-Hamburg-am-9.-Maerz-2023.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Hamburg</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/gew-logo-668402x-1.webp&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/gew-logo-668402x-1.webp&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=400,width=1114,top=467.5,left=624,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4363 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/gew-logo-668402x-1.webp&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo der GewerkschafterInnen und Antifa gemeinsam gegen Dummheit und Reaktion&quot;&gt;&lt;/a&gt;Zu der langen Reihe vertuschter Nazi-Massaker, vom Nazi-Anschlag in München 1980 mit 12 ermordeten Menschen über den 10-fachen Nazi-Mord 1996 in Lübeck, über die neun NSU-Nazi-Morde zwischen 2000 und 2006, über das Nazi-Massaker in München am 22.7.2016 mit neun ermordeten Menschen bis zum Nazimassaker am 19. Februar 2020 in Hanau mit neun ermordeten Menschen, ist am 9. März 2023 ein weiteres hinzugekommen: Das Nazi-Massaker an sieben Menschen in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und einmal mehr wurde und wird sogleich alles getan, um zu vertuschen, worum es sich tatsächlich handelte: Ein Massaker, durchgeführt von einem Nazi, der dieses mit offen judenfeindlicher Begründung vorbereitet und ausgeführt hat. Unserer Meinung nach dürfen wir als Gewerkschaft*innen und Antifa keinesfalls daran vorbeigehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher haben die GewerkschafterInnen und Antifa gemeinsam gegen Dummheit und Reaktion den Flyer Nr. 70 dazu gemacht. Hier der &lt;a href=&quot; https://gewantifa.wordpress.com/2023/04/05/in-der-kontinuitat-vertuschter-nazi-morde-das-siebenfache-nazi-massaker-in-hamburg-am-9-marz-2023/ &quot;&gt;Link darauf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 Mar 2024 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <category>antifa</category>
<category>gewantifa</category>
<category>gewerkschafterinnen und antifa gemeinsam gegen dum</category>
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    <title>Vortrag: Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Antifeminismus</category>
            <category>Frauenkampf</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Fr 21.10.2022 Vortrag &quot;Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg&quot;&lt;br /&gt;
19 Uhr // Bunter Hund, Buhlgäßle 5,  Schwäbisch Gmünd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Leipziger Autoritarismus-Studie aus dem Jahr 2020 kommt zu dem Schluss, dass über ein Drittel der Deutschen mindestens einer antifeministischen Aussage zustimmt. Das zeigt: nicht nur in extrem Rechten Gruppierungen sind antifeministische Narrative und Ideologien weit verbreitet.&lt;br /&gt;
In einem etwa einstündigen Vortrag mit anschließender Austausch- und Diskussionsrunde widmet sich Len Schmid von der Fachstelle mobirex den Fragen, was Antifeminismus ausmacht, welche antifeministischen Narrative in der Gesellschaft vertreten sind und was diese Ideologie so gefährlich macht. Anhand der Betrachtung unterschiedlicher organisierter antifeministischen Gruppierungen in Baden-Württemberg sollen Überschneidungen zu extrem Rechten Ideologien und zu Facetten von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sichtbar gemacht werden. Wir freuen uns über interessierte TeilnehmerInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veranstaltung des Bündnisses &lt;a href=&quot;https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/lokal/schwaebisch-gmuend/&quot;&gt;„Aufstehen gegen Rassismus“ Schwäbisch Gmünd&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Oct 2022 08:45:00 +0200</pubDate>
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    <category>antifa</category>
<category>lebenschützer</category>
<category>Misogynie</category>
<category>schwäbisch gmünd</category>
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    <title>Esslingen: Noise Massacre Antifascist Music Festival am 26.11.2016</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Musik</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Solidarität</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NoiseMassacre2017ES.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3257 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NoiseMassacre2017ES.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;_4n-j fsl&quot;&gt;Das Noise Massacre - antifascist music festival wird von Noise Massacre Shows Esslingen organisiert und ist ein solidarisches Musikfestival mit dem Ziel, antifaschistische Arbeit in der Region Esslingen und Stuttgart zu unterstützen. Die Einnahmen werden an antifaschistische Gruppen gespendet, oder dazu genutzt, um von Repression betroffene antifaschistische AktivistInnen bei ihren Kosten zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorverkauf: Schreibt eine Mail an:&lt;br /&gt;
 noise.massacre-vvk[at]gmx.&lt;wbr /&gt;de VVK: 10€&lt;br /&gt;
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 noise.massacre-vvk[at]gmx.&lt;wbr /&gt;de VVK: 10€&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 City Keys (Schweden) - straight edge hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/citykeyshardcore/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;citykeyshardcore/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://citykeyshardcore.bandcamp.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;https://&lt;wbr /&gt;citykeyshardcore.bandcamp.c&lt;wbr /&gt;om/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Abest (Göttingen) - post-metal/post-hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/abestmusic/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;abestmusic/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;text_exposed_show&quot;&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://abest.bandcamp.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://abest.bandcamp.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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 Sharptongue (Karlsruhe) - alternative hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/sharptongueofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;sharptongueofficial/&lt;wbr /&gt;?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=BLG7CfOG8FY&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;https://www.youtube-nocookie.com/&lt;wbr /&gt;watch?v=BLG7CfOG8FY&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Bait (Würzburg) - dark hardcore &lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/baitofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;baitofficial/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://baitofficial.bandcamp.com/album/cursed-among-saints&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;baitofficial.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/cursed-among-saints&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Gram (München) - rotziger hardcore-punk&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://gramhardcore.bandcamp.com/album/martertod-2&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;gramhardcore.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/martertod-2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/GRAMofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;GRAMofficial/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Nametaker (Stuttgart) - hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/Nametaker/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;Nametaker/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://nametaker.bandcamp.com/album/demo-2013&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;nametaker.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/demo-2013&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 TBA (Tour support von City Keys)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Aftershow Party&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Antifa Infostand&lt;br /&gt;
 Femtrail Stand&lt;br /&gt;
 Vegan Food&lt;br /&gt;
 Backbite Records Plattenstand&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 21 Nov 2016 19:30:00 +0100</pubDate>
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    <category>antifa</category>
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<category>komma esslingen</category>
<category>noise massacre</category>
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<item>
    <title>Antifa-Café: Vortrag zur Neustrukturierung türkischer Nationalisten und Faschisten</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9820-Antifa-Cafe-Vortrag-zur-Neustrukturierung-tuerkischer-Nationalisten-und-Faschisten.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:3190 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/cafe-juli.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;Am &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/events/1140274472697434/&quot;&gt;3. Juli 2016 findet ab 18:30 Uhr das nächste Antifa-Café&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.komma.info&quot;&gt;KOMMA&lt;/a&gt; (Maille 5, 73728 Esslingen am Neckar) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden einen Vortrag der Initiative Kurdistan-Solidarität-Stuttgart hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Initiative beschäftigt sich mit lokalen Aktivitäten in Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung und allen Linken Kräften in der Türkei &amp;amp; Kurdistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Vortrag werden sie über den Krieg in Kurdistan und dessen Auswirkungen auf Deutschland berichten. Zudem geht es um die Neustrukturierung türkischer Nationalisten und Faschisten und die Reaktionen aus und in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer gibt es Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen zur Verpflegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://afaesslingen.wordpress.com/2016/06/11/antifa-cafe-vortrag-zur-neustrukturierung-tuerkischer-nationalisten-und-faschisten/&quot;&gt;Via Antifa Esslingen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>antifa</category>
<category>esslingen</category>
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<item>
    <title>Tübingen: McDonalds oder Kita statt Gedenkort der Nazi- Verfolgung?</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=247,top=390,left=844,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3045 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;20%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;Ein reichlich gestörtes Verhältnis hat die Stadt Tübingen zu dem in ihren Besitz gelangten historischen Kulturdenkmal Güterbahnhof, meint die VVN-BdA. Wie das „Schwäbische Tagblatt“ am 24.09.2015 berichtete, sollen laut einer neuen Vorlage der Stadtverwaltung über die künftige Nutzung des Gebäuderests nun auch die letzten Bezüge zur Geschichte des Gebäudes entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Bis zum 16. April dieses Jahres besaß Tübingen mit dem Güterbahnhof-Ensemble ein intakt gebliebenes authentisches Denkmal der Naziverfolgung. Aus „wissenschaftlichen (wirtschafts- und architekturhistorischen sowie bautypologischen) und heimatgeschichtlichen Gründen“ hatte der gesamte Güterbahnhof einschließlich des damals noch erhaltenen Bahnsteigs den Status eines geschützten Kulturdenkmals. An seiner Erhaltung bestand laut Verfügung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 22.10.2010 (von der Stadt Tübingen nie veröffentlicht, nur von uns!) wegen seines exemplarischen und dokumentarischen Wertes ein öffentliches Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Das bezog sich nicht nur auf die Rolle für die Industriegeschichte. Während des Zweiten Weltkriegs waren „russische Kriegsgefangene regelmäßig zum Be- und Entladen vom Güterzügen eingesetzt.“ In einem entsprechenden damaligen Merkblatt hieß es, ihre Bewachung verlange „angesichts der Heimtücke und politischen Einstellung ... eine besondere Sorgfalt und Strenge“. Ihre Arbeitsgruppen müssten „ständig unter der Aufsicht von mindestens 2 Wachmännern stehen“ die ihre Aufstellung so zu wählen hätten, „dass sie die Gefangenen, wenn möglich aus überhöhtem Standpunkt, stets im Auge haben. Beim geringsten Versuch tätlichen Widerstandes ist von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Das gesamte Ensemble war bis vor einem halben Jahr noch vollständig erhalten. Am 16. April wurde der Teilabriss von der Tübinger Stadtverwaltung (als unterer Denkmalbehörde) genehmigt. Das sonst geltende „Stillhalteabkommen“ mit dem Landtag, wenn zu dem Vorgang eine Petition vorliegt (und von uns liegt eine vor, bis heute nicht bearbeitet) wurde extra außer Kraft gesetzt. Wir sagten damals: „Die politische Instinktlosigkeit besteht darin, kurz vor dem &quot;Weltdenkmaltag&quot; 18. April, kurz vor dem 70. Jahrestag der Befreiung Tübingens am 19. April eine solche &quot;Entdenkmalisierung&quot; durchzuführen. Passender wäre gewesen, das intakte Denkmal Güterbahnhof in das Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands einzubeziehen. Genau das war wohl nicht gewollt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Am 26. April bestand letztmals Gelegenheit, das Ensemble in alter Form zu besichtigen. Zwei Tage später erklärten wir zu dem Zerstörungswerk, das angelaufen war, „um für den künftigen &quot;Begütertenbahnhof&quot; vollendete Tatsachen zu schaffen“: „Nachdem der Bund das staatseigene Gelände &quot;Investoren&quot; übereignet hatte, die es mitsamt dem Denkmal verkommen ließen, kuschen nun Land und Stadt, statt das ausgewiesene Denkmal zu schützen, vor den &quot;Rendite&quot;-Erwartungen dieser &quot;Investoren&quot;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Kritik halten wir fest. Aber nun darf es nicht noch schlimmer gemacht werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben immer kritisiert, dass für die weitere Nutzung des Hauptgebäudes „ keine Garantien, nur unverbindliche Absichtserklärungen mit vielen angekündigten Varianten“ gab. Unsere Forderung bleibt, dass das Denkmal „einer seiner Geschichte entsprechenden Nutzung zugeführt werden“ muss. „Das muss der Ausgangspunkt jeder weiteren Planung sein. Vielleicht lassen sich mit Neubauten und Gastronomie höhere Renditen erzielen als mit einem Denkmal und einer Lern- und Gedenkstätte. Das darf nach unserer Meinung nicht den Ausschlag geben.“&lt;br /&gt;
Das bekräftigen wir aus aktuellem Anlass auch heute. Nach allen Auseinandersetzungen um den Teilabriss werden jetzt die alten „Gastronomie“- und „Kinderbetreuungs“-Nutzungsszenarien&lt;br /&gt;
tatsächlich wieder hervorgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Aber die Dollarzeichen in den Augen von „Ronald McDonald“ haben an diesem Ort genauso wenig zu suchen wie an jedem anderen Gedenkort der Nazi-Verfolgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Weder eine Kita noch eine Gaststätte gehören in dieses Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Wir wenden uns auch gegen jegliche sonstige Umnutzung, Mitnutzung und Vermarktung, die mit dem historischen Charakter des Ortes nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unwürdig, wenn die Behauptung einer in den Diensten der Deutschen Bahn stehenden Historikerin, die Nutzung des Beobachtungsstands zur Überwachung von Zwangsarbeitern sei „nicht erwiesen“, ohne weitere Prüfung als historische Wahrheit ausgegeben und als Rechtfertigung solcher Planungen herangezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unwürdig, wenn Überlegungen des Vereins für ein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus und für eine Nutzung als Stadtarchiv gegeneinander ausgespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Ob die Güterhalle (am hochwassergefährdeten Standort, abseits von der Altstadt und den Verwaltungsdienststellen) als Aufbewahrungsort für ein endlich einheitliches Stadtarchiv wirklich geeignet und groß genug ist, sollten Fachleute unvoreingenommen und ohne vorweg feststehen müssendes Ergebnis beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Dass das Tübinger Stadtarchiv seit Jahren unzureichend untergebracht ist, liegt wirklich nicht am LDNS und kann nicht zu seinen Lasten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Wenn zusätzlich zu einer angemessenen Gedenkstätte unter Einbeziehung des Beobachtungsstands zusätzliche Lern- und Arbeitsräume im Untergeschoss geschaffen werden, wäre dann nicht für beides Platz genug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Freilich muss auch das Untergeschoss -“ und etwaige weitere Keller, wie in alten Gebäuden häufig anzutreffen -“ im Hinblick auf seine Nutzbarkeit und den möglichen Hochwasserschutz geprüft und ordentlich beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Alle weiteren Abbruch- und Abrissszenarien müssen vom Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Der im April bewusst herbei geführte Verlust der Denkmalseigenschaft ist kein Freibrief für beliebige Ein- und Umbauten. Die wirklich erforderlichen Baumaßnahmen müssen denkmalskonform gestaltet werden. Insbesondere dürfen Einbauten nicht den authentischen Charakter des Beobachtungsstands in Frage stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Nur klare verbindliche Zusagen ermöglichen verbindliche Planungen des Trägervereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VVN-BdA ist eine 1947 von Überlebenden der Naziverfolgung gegründete überparteiliche und in Baden-Württemberg gemeinnützige antifaschistische Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentation unserer früheren Stellungnahmen zum Thema Güterbahnhof: &lt;a href=&quot;http://www.tuebingen.vvn-bda.de&quot;&gt;tuebingen.vvn-bda.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;http://www.tuebingen.vvn-bda.de&quot;&gt;VVN-BdA Tübingen:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Sep 2015 10:04:55 +0200</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
<category>Tübingen</category>
<category>vvn-bda</category>
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    <title>Günter Sare - nichts und niemand ist vergessen!</title>
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            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;Heute vor 30 Jahren wurde Günter Sare &lt;a href=&quot;http://siempreffm.blogsport.de/2015/08/06/guenther-sare-nichts-und-niemand-ist-vergessen/&quot;&gt;ermordet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/web_guenter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Sep 2015 13:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
<category>Autonome</category>
<category>Bockenheimer Warte</category>
<category>Frankfurt</category>
<category>Günter Sare</category>
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    <title>Rede von Ulrich Schneider, Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants - Association Antifasciste  in Auschwitz</title>
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            <category>Antifa</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/FIRLogo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;172&quot; height=&quot;258&quot; /&gt;Vom 5. bis zum 10. Mai 2015 fand das internationale Jugendprojekt &lt;a href=&quot;http://www.fir.at/2015/03/01/zug-der-tausend-internationales-jugendtreffen-in-auschwitz-2015/&quot;&gt;„Zug der 1000“&lt;/a&gt;, getragen von der Auschwitz-Stiftung, der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) -“ Bund der Antifaschisten und dem „Institut des Vétérans“ (Belgien), in Polen statt. Mehr als 1000 Jugendliche aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn fuhren mit einem Sonderzug von Brüssel nach Krakau und besuchten die Gedenkstätte des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz. Auf einer großen Abschlusskundgebung in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau sprach neben dem Auschwitz-Überlebenden Paul Sobol, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz und anderen der Generalsekretär der FIR Ulrich Schneider, dessen Rede wir hier dokumentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Als Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer -“ Bund der Antifaschisten freue ich mich und bin stolz, dass dieses großartige Projekt der europäischen Jugendbegegnung unter der gemeinsamen Überschrift des historischen Gedenkens erneut stattfinden konnte. Es ist eine bedeutende Aktion zum 70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, der in vielen Ländern zurecht als „Tag des Sieges“ begangen wird, um die gemeinsame europäische Geschichte der Anti-Hitler-Kräfte zu begehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es waren die Streitkräfte der Alliierten -“ hier in Auschwitz die Einheiten der sowjetischen Armee -“, die die militärische Zerschlagung der Wehrmacht und ihrer Verbündeten erreicht haben. Dafür danken wir ihnen. Es waren aber in allen europäischen Ländern und auch in Italien und Deutschland Frauen und Männer, die Widerstand gegen den Faschismus an der Macht organisierten und damit ihren eigenen Beitrag zur Befreiung leisteten. Auch ihnen gebührt unser Dank.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es ist an uns -“ die Vertreter der heutigen Generationen -“, mit dieser Aktion von den letzten Überlebenden der Zeitzeugengeneration die Verantwortung zu übernehmen für die Bewahrung der Erinnerung. Wir -“ und insbesondere ihr als Nachgeborenen -“ sollten dieses Wissen, was ihr heute und in Vorbereitung dieser Fahrt euch angeeignet habt, nicht nur für euch behalten, sondern an Freunde, Bekannte oder in der Schule weitergeben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Auschwitz ist das internationale Symbol der rassistischen Vernichtungspolitik, die sich gegen jüdische Menschen, gegen Sinti und Roma, gegen die slawischen Völker, die als Untermenschen angesehen wurden, richtete. Sie wurden auch hier in Auschwitz vernichtet durch Gas und andere Massenvernichtung, aber auch durch die Ausplünderung ihrer Arbeitskraft für den Profit zum Beispiel des IG Farben-Konzerns.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;All das dürfen wir nicht vergessen, wenn wir verhindern wollen, dass sich so etwas jemals wiederholt. Doch wir können nicht nur erinnern, sondern wir müssen auch feststellen, dass heute Neufaschismus, Rassismus, Xenophobie und Rechtspopulismus in verschiedenen europäischen Ländern wieder ihr Haupt erheben. Viele von euch kennen aus den eigenen Ländern solche neofaschistischen Gruppen und Bewegungen. Selbst im Europäischen Parlament sind diese Kräfte vertreten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Ursachen für deren Aufschwung sind unterschiedlich. Es sind reale politische und wirtschaftliche Probleme in zahlreichen europäischen Ländern, auf die solche Gruppen rassistische, nationalistische und extrem rechte Antworten geben. Wenn wir dieses sehen, müssen wir gemeinsam Lösungen suchen, die die wirklichen Ursachen dieser Probleme bekämpfen, und dürfen nicht den falschen Antworten und Rattenfängern nachlaufen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für uns bleibt die Losung aktuell: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Heute gedenken wir hier in Auschwitz. Morgen werdet ihr in euren Alltag zurückkehren -“ mit dem Wissen und den Erfahrungen, die ihr bei diesem großartigen Treffen habt sammeln können. Nehmt diese Kraft mit und engagiert euch bei euch zuhause, in eurem Umfeld für die Ziele einer gerechten, einer sozialen, einer demokratischen Welt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Überlebenden der Konzentrationslager haben vor 70 Jahren geschworen, erst Ruhe zu geben, wenn der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, die Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“ Sie, die Überlebenden der faschistischen Konzentrationslager und Haftstätten, werden es nicht mehr verwirklichen können. Nun wird es auf euch, liebe Jugendliche, ankommen, das Vermächtnis zu übernehmen und daran zu arbeiten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir, und da spreche ich im Namen aller gut 60 Mitgliedsverbände der FIR aus 25 europäischen Ländern, Israel und Lateinamerika, zählen auf euch.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;a href=&quot;http://www.fir.at/&quot;&gt;Fédération Internationale des Résistants&lt;/a&gt; - Association Antifasciste - Via &lt;a href=&quot;http://esslingen.vvn-bda.de/2015/05/11/rede-von-ulrich-schneider-generalsekretaer-der-federation-internationale-des-resistants-association-antifasciste-in-auschwitz/&quot;&gt;VVN-BdA Kreisvereinigung Esslingen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 11 May 2015 14:25:37 +0200</pubDate>
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    <category>8. mai</category>
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