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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag Antifa)</title>
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    <description>»Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel</description>
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    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 13:16:53 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Wenn jemand auf meinem Begräbnis weint, spreche ich nie wieder ein Wort mit ihm.« Stan Laurel</title>
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    <title>Vortrag zur Anarcho-syndikalistischen Jugend Stuttgart</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1215,width=1615,top=480,left=1120,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5100 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HAY-aYKXUAA06Ji.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt die Veranstaltung aus Sicht der hinteren Reihe&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gut besuchte Veranstaltung mit Martin Veith&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am 24. Januar kamen rund 40 Leute ins Stadteilzentrum Gasparitsch, um Martin Veith zu hören – von 17 bis 70 war alles dabei. Veith war selbst bei der Anarcho-Syndikalistischen Jugend (ASJ) aktiv und hat mit „Eine Revolution für die Anarchie&quot; ein Buch über die Geschichte der Gruppe geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ASJ existierte von 1990 bis 1993 im Großraum Stuttgart und stand der FAU nahe. Als syndikalistische Jugendorganisation setzte sie auf Selbstorganisation und direkte Aktion – also darauf, Verbesserungen nicht über Parteien oder große Apparate zu erreichen, sondern durch eigenes Handeln am Arbeitsplatz und im Alltag. Die Gruppe beteiligte sich an 1.-Mai-Demonstrationen, Kampagnen und Aktionen in der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die frühen 90er waren auch eine Zeit, in der Neonazis massiv auf den Straßen präsent waren – Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Solingen sind nur die bekanntesten Beispiele für die rassistische Gewalt dieser Jahre. In Stuttgart und Umgebung stellte sich die ASJ diesem Problem entgegen und engagierte sich antifaschistisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend war ein schönes Wiedersehen für viele Ehemalige aus der syndikalistischen Bewegung – und gleichzeitig ein guter Austausch zwischen den Generationen. Danke an Martin Veith und das Institut für Syndikalismusforschung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/vortrag-zur-anarcho-syndikalistischen-jugend-stuttgart-2/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 18:22:00 +0100</pubDate>
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    <category>anarchosyndikalismus</category>
<category>antifa</category>
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    <title>Der Himmel und die fallenden Blätter oder: Wie wir uns alle uneinig sind, was gerade passiert, und warum das irgendwie okay ist</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13864-Der-Himmel-und-die-fallenden-Blaetter-oder-Wie-wir-uns-alle-uneinig-sind,-was-gerade-passiert,-und-warum-das-irgendwie-okay-ist.html</link>
            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
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            <category>Polizei</category>
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            <category>Solidarität</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=735,width=1098,top=360,left=738.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4954 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1083px-Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt nasse Herbstblätter in der Stadt auf dem Boden.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Herbstblätter in der Stadt&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Autumn_leaves_in_the_city_-_e4.JPG&quot;&gt;Polyflux&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0&quot;&gt;CC BY-SA 4.0&lt;/a&gt;, via Wikimedia Commons&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am ersten Herbstmorgen, an dem es sich wirklich wie Herbst &lt;em&gt;fühlte&lt;/em&gt;, mit der tief stehenden Sonne in der klaren Luft und den Blättern, die über den Boden verstreut waren, wachte ich auf und fand einen sterbenden Vogel in meinem Wohnzimmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt viele Gründe, warum in meinem Wohnzimmer kein sterbender Vogel liegen sollte, und einer dieser Gründe ist, dass ich mich mit der Identifizierung von Vögeln nicht auskenne, sodass ich nicht einmal in der Lage bin, auf zufriedenstellende Weise über das verdammte Ding zu schreiben. Ich glaube, es war ein Rotkehlchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund, warum in meinem Wohnzimmer kein sterbender Vogel liegen sollte, ist, dass die Tür zur Veranda geschlossen war, sodass er eigentlich gar nicht hineinkommen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Grund, warum kein sterbender Vogel in meinem Wohnzimmer sein sollte, ist, dass wir unsere Welt jetzt mit der Vogelgrippe teilen und wir uns heutzutage nicht zu sehr in die Nähe von toten (oder vermutlich sterbenden) Vögeln begeben sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich warf ein Geschirrtuch über ihn, wo er auf dem Boden lag, setzte eine Atemschutzmaske auf und trug ihn vorsichtig nach draußen. Ich legte ihn auf einen Haufen Gerümpel in meinem Garten und beobachtete, wie der kleine Kerl atmete und blinzelte. Ich könnte schwören, dass ich eine Träne über sein Gesicht laufen sah, aber selbst als ich das sah, sagte mir mein Verstand, dass ich so etwas nicht gesehen haben konnte – obwohl ich später bei Google herausfand, dass Vögel tatsächlich Tränen produzieren können. Nur wahrscheinlich nicht als Reaktion auf Emotionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich ging ins Haus, wusch mir die Hände und beschloss, dass es meinem Leben nicht gut tun würde, wenn ich jetzt wegen einer Krankheit in Panik geriete. Zehn Minuten später, als ich wieder nach draußen ging, um mit meinem Hund spazieren zu gehen, hatte das Rotkehlchen aufgehört zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willkommen, Herbst. Gut, dass ich nicht voll und ganz an Omen glaube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben noch keinen Konsens darüber gefunden, wie schlimm die Lage in Amerika gerade ist. Jeder, mit dem ich gesprochen habe, hat eine andere Meinung zur aktuellen Krise. Einige Leute sind total wachsam und beobachten den Himmel auf Anzeichen dafür, dass er herunterfällt. Andere halten den Kopf gesenkt und starren fest auf den Weg vor sich. Wieder andere schreiben verworrene Metaphern über all das in ihre Newsletter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir können uns nicht darauf einigen, was gerade passiert, daher waren alle Gespräche, die ich in den letzten Wochen geführt habe, für alle Beteiligten in gewisser Weise verwirrend. Fällt der Himmel oder fällt er nicht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort ist natürlich, dass die Faschisten versuchen, den Himmel auf uns fallen zu lassen, aber sie sind derzeit nicht in der Lage, dies so vollständig zu tun, wie sie es gerne hätten. Sie lassen so viele Brocken des Himmels wie möglich auf uns alle fallen und drohen, den Rest des Himmels auf den Rest von uns fallen zu lassen, in der Hoffnung, dass wir aufhören, uns zu wehren. Zum Glück funktionieren ihre Drohungen nicht ganz, noch nicht vollständig, noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser nicht ganz so apokalyptische Moment verwirrt unser Nervensystem und führt dazu, dass wir alle zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen kommen. Einige Leute geraten in Panik. Andere vermeiden Panik, indem sie der Situation aus dem Weg gehen. Wieder andere versuchen (meiner Meinung nach klugerweise), die Probleme, mit denen wir konfrontiert sind, nüchtern zu betrachten und sich auf Eventualitäten vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vergleichen wir zwei gegensätzliche, vernünftige Standpunkte. Salon hat diese Woche einen Artikel mit dem Titel „&lt;a href=&quot;https://www.salon.com/2025/10/01/maga-cant-expand-its-base-and-christian-music-tells-us-why/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;MAGA kann seine Basis nicht erweitern – und christliche Musik sagt uns warum&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;” veröffentlicht. Darin wird klar und rational dargelegt, wie unbeliebt Trump und seine Politik sind, und natürlich braucht eine autoritäre Gesellschaft tatsächlich die Zustimmung der Bevölkerung. Dieser Artikel ist optimistisch, ohne naiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite hat Truthout einen Artikel mit dem Titel „&lt;a href=&quot;https://truthout.org/articles/national-security-directive-declares-war-on-those-who-dont-support-trump-agenda/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;National Security Directive Declares War on Those Who Don&#039;t Support Trump Agenda&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;” (Nationale Sicherheitsrichtlinie erklärt denen den Krieg, die Trumps Agenda nicht unterstützen) veröffentlicht, der NSPM-7, das National Security Presidential Memorandum 7, beschreibt. Die wenigen Berichte, die ich dazu gesehen habe, bezeichnen es fälschlicherweise meist als Executive Order. Das ist es aber nicht. Es ist eine Richtlinie für die Bundespolizei, die ihnen sagt, gegen wen sie vorgehen sollen. Sie behauptet nicht einmal, dass ihr Feind „Antifa” ist, sondern bezeichnet ganz allgemein und ausdrücklich „Antifaschismus” als Feind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Exekutivverordnung der vergangenen Woche, die „Antifa” als inländische terroristische Vereinigung einstufte, waren einige Leute besorgt. Andere versuchten verständlicherweise, Ruhe zu verbreiten. In den USA gibt es keine rechtliche Einstufung als „inländische terroristische Vereinigung“. Antifa ist keine echte Organisation. Durchführungsverordnungen sind keine Gesetze. All das ist wahr. Aber das ist nur ein schwacher Trost, denn Trump hat gezeigt, dass er bereit ist, gegen das Gesetz, die Verfassung und die Gerichte zu verstoßen, und es gibt keinen Grund zu glauben, dass irgendetwas davon ihn davon abhalten wird, seine Macht auszuüben. Und die Anweisung an die Bundespolizei liegt sicherlich in seiner rechtlichen Befugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, wie schlimm es noch werden wird. Wir sollten nicht davon ausgehen, dass wir das Ausmaß an Bösem erreichen werden, das wir in faschistischen Regimes der Vergangenheit gesehen haben, aber wir sollten auch nicht davon ausgehen, dass dies nicht der Fall sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben ein Problem mit der Normalitätsverzerrung. Ironischerweise leiden einige der radikalsten Menschen, die ich kenne, am meisten darunter – wenn man bereits davon überzeugt ist, dass die US-Regierung böse ist (was leicht zu glauben ist, da dies während der gesamten Geschichte des Landes der Fall war), ist es schwer, über „böse“ hinauszugehen. Wir sind so daran gewöhnt, Demokraten und Republikaner als funktional gleichwertig zu betrachten, als zwei Seiten derselben imperialistischen Medaille, dass es uns schwerfällt, uns mit dem Gedanken anzufreunden, dass die derzeitige Regierung so viel schlimmer ist. Der Faschismus ist in der Tat schlimmer als der Neoliberalismus oder Neokonservatismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet ironischerweise, dass Radikale derzeit von Progressiven und Liberalen überholt werden, wenn es darum geht, gegen den Aufstieg des Faschismus in Amerika zu kämpfen, weil Progressive und Liberale daran gewöhnt sind, die Regierung als „gut“ zu sehen, und sich Sorgen machen, dass sie „schlecht“ werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt, dass Bidens Regierung die Rücknahme aller versprochenen Reformen überwacht hat, die wir angeblich während des Aufstands von 2020 erreicht haben. Es stimmt, dass Bidens Regierung während der Unterdrückung der Stop Cop City-Bewegung an der Macht war. Es stimmt, dass Bidens Regierung für ein Übel nach dem anderen verantwortlich ist (wie jede Regierung vor ihr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt aber nicht, dass Biden mehr Leute abgeschoben hat als Trump. Obama ist immer noch der Rekordhalter, der während seiner ersten Amtszeit mehr als tausend Leute pro Tag abgeschoben hat, aber &lt;a href=&quot;https://factchequeado.com/teexplicamos/20250820/obama-deportations-trump-biden-numbers/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Trumps tägliche Abschiebungen in seiner ersten Amtszeit waren mehr als doppelt so hoch wie die von Biden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Wichtig ist, dass zusätzlich zu den Abschiebungszahlen auch die Verhaftungen von Migranten zugenommen haben und &lt;a href=&quot;https://www.visaverge.com/news/is-trump-deporting-more-people-what-the-data-really-shows/&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Trump eine Kultur der Angst&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; aufbaut und den Menschen in diesem Land offen den Krieg erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen uns daran erinnern, dass die Demokraten (und der Staat selbst) sich unaussprechlicher Verbrechen schuldig gemacht haben, aber wir müssen auch bedenken, dass das, was jetzt passiert, noch schlimmer ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob wir uns alle darüber einig werden können, wie schlimm die Lage gerade ist, und noch weniger, wie schlimm sie wahrscheinlich noch werden wird – denn das weiß keiner von uns. Unsere Handlungen, sowohl individuell als auch kollektiv, werden bestimmen, wie schlimm es noch werden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass diese Meinungsverschiedenheiten zwischen uns stressig sind. Es fühlt sich an, als würden wir uns gegenseitig manipulieren und darüber streiten, wie hell oder dunkel das Licht ist. Aber keiner von uns lügt den anderen an. Einige von uns belügen sich selbst, aber im Großen und Ganzen nehmen wir das Licht einfach unterschiedlich wahr. Also werde ich weiterhin Gespräche mit Leuten führen, die es seltsam finden, dass ich zu GrapheneOS gewechselt habe, dass ich bei Signal verschwundene Nachrichten als Standard eingestellt habe und dass ich denke, wir sollten alle Pläne machen, falls wir wegen Gedankenverbrechen verhaftet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich werde weiterhin denken, dass es komisch ist, dass Leute glauben, wir wären nicht in unmittelbarer und dramatischer Gefahr. Ich werde aber auch versuchen, ihnen zuzuhören. Und ehrlich gesagt hoffe ich, dass sie Recht haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde es aber nicht bereuen, vorbereitet zu sein, denn es beruhigt mich zu wissen, dass ich Schritte unternimm, um mich und meine Freunde zu schützen. Handeln, nicht nur Hoffen, ist das Gegenmittel gegen Verzweiflung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Teil meiner Vorbereitungen besteht darin, die Schönheit des Lebens und der Welt zu genießen. Das Knirschen von Blättern unter meinen Füßen, das Tragen von kuscheligen Hoodies und handgestrickten Schals und meinen Freunden zu sagen, dass ich sie liebe, gehören genauso zu meinen Vorbereitungen wie das Verschlüsseln meiner Nachrichten. Denn die Bäume färben sich in den leuchtenden Farben des Todes, und ich hoffe, dass ich noch weitere sechzig Jahre lebe, aber ich sollte immer so leben, als würde ich vielleicht nur noch sechs Monate leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sage ich mir jedenfalls, wenn der Herbst kommt. Mögen wir alle in Zukunft wieder Winter, Frühling, Sommer und Herbst erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Margaret Killjoy, &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/the-sky-and-leaves-as-they-fall&quot;&gt;&quot;The Sky and Leaves as They Fall or: how we all disagree about what&#039;s happening and how that&#039;s sort of okay&quot;&lt;/a&gt;, 03. Oktober 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [authorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 12:20:00 +0200</pubDate>
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    <category>abschiebungen</category>
<category>antifa</category>
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    <title>In der Kontinuität vertuschter Nazi-Morde: Das siebenfache Nazi-Massaker in Hamburg am 9. März 2023 </title>
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            <category>Hamburg</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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&lt;br /&gt;
Und einmal mehr wurde und wird sogleich alles getan, um zu vertuschen, worum es sich tatsächlich handelte: Ein Massaker, durchgeführt von einem Nazi, der dieses mit offen judenfeindlicher Begründung vorbereitet und ausgeführt hat. Unserer Meinung nach dürfen wir als Gewerkschaft*innen und Antifa keinesfalls daran vorbeigehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher haben die GewerkschafterInnen und Antifa gemeinsam gegen Dummheit und Reaktion den Flyer Nr. 70 dazu gemacht. Hier der &lt;a href=&quot; https://gewantifa.wordpress.com/2023/04/05/in-der-kontinuitat-vertuschter-nazi-morde-das-siebenfache-nazi-massaker-in-hamburg-am-9-marz-2023/ &quot;&gt;Link darauf&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 09 Mar 2024 14:15:00 +0100</pubDate>
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    <category>antifa</category>
<category>gewantifa</category>
<category>gewerkschafterinnen und antifa gemeinsam gegen dum</category>
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    <title>Vortrag: Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Antifeminismus</category>
            <category>Frauenkampf</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Fr 21.10.2022 Vortrag &quot;Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg&quot;&lt;br /&gt;
19 Uhr // Bunter Hund, Buhlgäßle 5,  Schwäbisch Gmünd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Leipziger Autoritarismus-Studie aus dem Jahr 2020 kommt zu dem Schluss, dass über ein Drittel der Deutschen mindestens einer antifeministischen Aussage zustimmt. Das zeigt: nicht nur in extrem Rechten Gruppierungen sind antifeministische Narrative und Ideologien weit verbreitet.&lt;br /&gt;
In einem etwa einstündigen Vortrag mit anschließender Austausch- und Diskussionsrunde widmet sich Len Schmid von der Fachstelle mobirex den Fragen, was Antifeminismus ausmacht, welche antifeministischen Narrative in der Gesellschaft vertreten sind und was diese Ideologie so gefährlich macht. Anhand der Betrachtung unterschiedlicher organisierter antifeministischen Gruppierungen in Baden-Württemberg sollen Überschneidungen zu extrem Rechten Ideologien und zu Facetten von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sichtbar gemacht werden. Wir freuen uns über interessierte TeilnehmerInnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Veranstaltung des Bündnisses &lt;a href=&quot;https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/lokal/schwaebisch-gmuend/&quot;&gt;„Aufstehen gegen Rassismus“ Schwäbisch Gmünd&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 16 Oct 2022 08:45:00 +0200</pubDate>
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    <category>antifa</category>
<category>lebenschützer</category>
<category>Misogynie</category>
<category>schwäbisch gmünd</category>
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    <title>Esslingen: Noise Massacre Antifascist Music Festival am 26.11.2016</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Kultur</category>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NoiseMassacre2017ES.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3257 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NoiseMassacre2017ES.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;_4n-j fsl&quot;&gt;Das Noise Massacre - antifascist music festival wird von Noise Massacre Shows Esslingen organisiert und ist ein solidarisches Musikfestival mit dem Ziel, antifaschistische Arbeit in der Region Esslingen und Stuttgart zu unterstützen. Die Einnahmen werden an antifaschistische Gruppen gespendet, oder dazu genutzt, um von Repression betroffene antifaschistische AktivistInnen bei ihren Kosten zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorverkauf: Schreibt eine Mail an:&lt;br /&gt;
 noise.massacre-vvk[at]gmx.&lt;wbr /&gt;de VVK: 10€&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
 City Keys (Schweden) - straight edge hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/citykeyshardcore/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;citykeyshardcore/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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 &lt;br /&gt;
 Abest (Göttingen) - post-metal/post-hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/abestmusic/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;abestmusic/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;span class=&quot;text_exposed_show&quot;&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://abest.bandcamp.com/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://abest.bandcamp.com/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Sharptongue (Karlsruhe) - alternative hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/sharptongueofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;sharptongueofficial/&lt;wbr /&gt;?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/watch?v=BLG7CfOG8FY&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;https://www.youtube-nocookie.com/&lt;wbr /&gt;watch?v=BLG7CfOG8FY&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Bait (Würzburg) - dark hardcore &lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/baitofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;baitofficial/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://baitofficial.bandcamp.com/album/cursed-among-saints&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;baitofficial.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/cursed-among-saints&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Gram (München) - rotziger hardcore-punk&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://gramhardcore.bandcamp.com/album/martertod-2&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;gramhardcore.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/martertod-2&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/GRAMofficial/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;GRAMofficial/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Nametaker (Stuttgart) - hardcore&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/Nametaker/?fref=ts&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;https://www.facebook.com/&lt;wbr /&gt;Nametaker/?fref=ts&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;http://nametaker.bandcamp.com/album/demo-2013&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow nofollow&quot;&gt;http://&lt;wbr /&gt;nametaker.bandcamp.com/&lt;wbr /&gt;album/demo-2013&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 TBA (Tour support von City Keys)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Aftershow Party&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Antifa Infostand&lt;br /&gt;
 Femtrail Stand&lt;br /&gt;
 Vegan Food&lt;br /&gt;
 Backbite Records Plattenstand&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Mon, 21 Nov 2016 19:30:00 +0100</pubDate>
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    <title>Antifa-Café: Vortrag zur Neustrukturierung türkischer Nationalisten und Faschisten</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9820-Antifa-Cafe-Vortrag-zur-Neustrukturierung-tuerkischer-Nationalisten-und-Faschisten.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirassismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:3190 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/cafe-juli.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;Am &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/events/1140274472697434/&quot;&gt;3. Juli 2016 findet ab 18:30 Uhr das nächste Antifa-Café&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.komma.info&quot;&gt;KOMMA&lt;/a&gt; (Maille 5, 73728 Esslingen am Neckar) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden einen Vortrag der Initiative Kurdistan-Solidarität-Stuttgart hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Initiative beschäftigt sich mit lokalen Aktivitäten in Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung und allen Linken Kräften in der Türkei &amp;amp; Kurdistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Vortrag werden sie über den Krieg in Kurdistan und dessen Auswirkungen auf Deutschland berichten. Zudem geht es um die Neustrukturierung türkischer Nationalisten und Faschisten und die Reaktionen aus und in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie immer gibt es Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen zur Verpflegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir freuen uns auf euch!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://afaesslingen.wordpress.com/2016/06/11/antifa-cafe-vortrag-zur-neustrukturierung-tuerkischer-nationalisten-und-faschisten/&quot;&gt;Via Antifa Esslingen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 27 Jun 2016 09:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Tübingen: McDonalds oder Kita statt Gedenkort der Nazi- Verfolgung?</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9503-Tuebingen-McDonalds-oder-Kita-statt-Gedenkort-der-Nazi-Verfolgung.html</link>
            <category>Antifa</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=247,top=390,left=844,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3045 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;20%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;Ein reichlich gestörtes Verhältnis hat die Stadt Tübingen zu dem in ihren Besitz gelangten historischen Kulturdenkmal Güterbahnhof, meint die VVN-BdA. Wie das „Schwäbische Tagblatt“ am 24.09.2015 berichtete, sollen laut einer neuen Vorlage der Stadtverwaltung über die künftige Nutzung des Gebäuderests nun auch die letzten Bezüge zur Geschichte des Gebäudes entsorgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Bis zum 16. April dieses Jahres besaß Tübingen mit dem Güterbahnhof-Ensemble ein intakt gebliebenes authentisches Denkmal der Naziverfolgung. Aus „wissenschaftlichen (wirtschafts- und architekturhistorischen sowie bautypologischen) und heimatgeschichtlichen Gründen“ hatte der gesamte Güterbahnhof einschließlich des damals noch erhaltenen Bahnsteigs den Status eines geschützten Kulturdenkmals. An seiner Erhaltung bestand laut Verfügung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 22.10.2010 (von der Stadt Tübingen nie veröffentlicht, nur von uns!) wegen seines exemplarischen und dokumentarischen Wertes ein öffentliches Interesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Das bezog sich nicht nur auf die Rolle für die Industriegeschichte. Während des Zweiten Weltkriegs waren „russische Kriegsgefangene regelmäßig zum Be- und Entladen vom Güterzügen eingesetzt.“ In einem entsprechenden damaligen Merkblatt hieß es, ihre Bewachung verlange „angesichts der Heimtücke und politischen Einstellung ... eine besondere Sorgfalt und Strenge“. Ihre Arbeitsgruppen müssten „ständig unter der Aufsicht von mindestens 2 Wachmännern stehen“ die ihre Aufstellung so zu wählen hätten, „dass sie die Gefangenen, wenn möglich aus überhöhtem Standpunkt, stets im Auge haben. Beim geringsten Versuch tätlichen Widerstandes ist von der Schusswaffe Gebrauch zu machen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Das gesamte Ensemble war bis vor einem halben Jahr noch vollständig erhalten. Am 16. April wurde der Teilabriss von der Tübinger Stadtverwaltung (als unterer Denkmalbehörde) genehmigt. Das sonst geltende „Stillhalteabkommen“ mit dem Landtag, wenn zu dem Vorgang eine Petition vorliegt (und von uns liegt eine vor, bis heute nicht bearbeitet) wurde extra außer Kraft gesetzt. Wir sagten damals: „Die politische Instinktlosigkeit besteht darin, kurz vor dem &quot;Weltdenkmaltag&quot; 18. April, kurz vor dem 70. Jahrestag der Befreiung Tübingens am 19. April eine solche &quot;Entdenkmalisierung&quot; durchzuführen. Passender wäre gewesen, das intakte Denkmal Güterbahnhof in das Gedenken zum 70. Jahrestag der Befreiung Deutschlands einzubeziehen. Genau das war wohl nicht gewollt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Am 26. April bestand letztmals Gelegenheit, das Ensemble in alter Form zu besichtigen. Zwei Tage später erklärten wir zu dem Zerstörungswerk, das angelaufen war, „um für den künftigen &quot;Begütertenbahnhof&quot; vollendete Tatsachen zu schaffen“: „Nachdem der Bund das staatseigene Gelände &quot;Investoren&quot; übereignet hatte, die es mitsamt dem Denkmal verkommen ließen, kuschen nun Land und Stadt, statt das ausgewiesene Denkmal zu schützen, vor den &quot;Rendite&quot;-Erwartungen dieser &quot;Investoren&quot;.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Kritik halten wir fest. Aber nun darf es nicht noch schlimmer gemacht werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben immer kritisiert, dass für die weitere Nutzung des Hauptgebäudes „ keine Garantien, nur unverbindliche Absichtserklärungen mit vielen angekündigten Varianten“ gab. Unsere Forderung bleibt, dass das Denkmal „einer seiner Geschichte entsprechenden Nutzung zugeführt werden“ muss. „Das muss der Ausgangspunkt jeder weiteren Planung sein. Vielleicht lassen sich mit Neubauten und Gastronomie höhere Renditen erzielen als mit einem Denkmal und einer Lern- und Gedenkstätte. Das darf nach unserer Meinung nicht den Ausschlag geben.“&lt;br /&gt;
Das bekräftigen wir aus aktuellem Anlass auch heute. Nach allen Auseinandersetzungen um den Teilabriss werden jetzt die alten „Gastronomie“- und „Kinderbetreuungs“-Nutzungsszenarien&lt;br /&gt;
tatsächlich wieder hervorgeholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Aber die Dollarzeichen in den Augen von „Ronald McDonald“ haben an diesem Ort genauso wenig zu suchen wie an jedem anderen Gedenkort der Nazi-Verfolgung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Weder eine Kita noch eine Gaststätte gehören in dieses Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Wir wenden uns auch gegen jegliche sonstige Umnutzung, Mitnutzung und Vermarktung, die mit dem historischen Charakter des Ortes nichts zu tun hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unwürdig, wenn die Behauptung einer in den Diensten der Deutschen Bahn stehenden Historikerin, die Nutzung des Beobachtungsstands zur Überwachung von Zwangsarbeitern sei „nicht erwiesen“, ohne weitere Prüfung als historische Wahrheit ausgegeben und als Rechtfertigung solcher Planungen herangezogen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unwürdig, wenn Überlegungen des Vereins für ein Lern- und Dokumentationszentrum zum Nationalsozialismus und für eine Nutzung als Stadtarchiv gegeneinander ausgespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Ob die Güterhalle (am hochwassergefährdeten Standort, abseits von der Altstadt und den Verwaltungsdienststellen) als Aufbewahrungsort für ein endlich einheitliches Stadtarchiv wirklich geeignet und groß genug ist, sollten Fachleute unvoreingenommen und ohne vorweg feststehen müssendes Ergebnis beantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Dass das Tübinger Stadtarchiv seit Jahren unzureichend untergebracht ist, liegt wirklich nicht am LDNS und kann nicht zu seinen Lasten gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Wenn zusätzlich zu einer angemessenen Gedenkstätte unter Einbeziehung des Beobachtungsstands zusätzliche Lern- und Arbeitsräume im Untergeschoss geschaffen werden, wäre dann nicht für beides Platz genug?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Freilich muss auch das Untergeschoss -“ und etwaige weitere Keller, wie in alten Gebäuden häufig anzutreffen -“ im Hinblick auf seine Nutzbarkeit und den möglichen Hochwasserschutz geprüft und ordentlich beschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Alle weiteren Abbruch- und Abrissszenarien müssen vom Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Der im April bewusst herbei geführte Verlust der Denkmalseigenschaft ist kein Freibrief für beliebige Ein- und Umbauten. Die wirklich erforderlichen Baumaßnahmen müssen denkmalskonform gestaltet werden. Insbesondere dürfen Einbauten nicht den authentischen Charakter des Beobachtungsstands in Frage stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;  Nur klare verbindliche Zusagen ermöglichen verbindliche Planungen des Trägervereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VVN-BdA ist eine 1947 von Überlebenden der Naziverfolgung gegründete überparteiliche und in Baden-Württemberg gemeinnützige antifaschistische Organisation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentation unserer früheren Stellungnahmen zum Thema Güterbahnhof: &lt;a href=&quot;http://www.tuebingen.vvn-bda.de&quot;&gt;tuebingen.vvn-bda.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung der &lt;a href=&quot;http://www.tuebingen.vvn-bda.de&quot;&gt;VVN-BdA Tübingen:&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 29 Sep 2015 10:04:55 +0200</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
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<category>vvn-bda</category>
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    <title>Günter Sare - nichts und niemand ist vergessen!</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9464-Guenter-Sare-nichts-und-niemand-ist-vergessen!.html</link>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute vor 30 Jahren wurde Günter Sare &lt;a href=&quot;http://siempreffm.blogsport.de/2015/08/06/guenther-sare-nichts-und-niemand-ist-vergessen/&quot;&gt;ermordet&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/web_guenter.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 28 Sep 2015 13:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>Antifa</category>
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    <title>Rede von Ulrich Schneider, Generalsekretär der Fédération Internationale des Résistants - Association Antifasciste  in Auschwitz</title>
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            <category>Antifa</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/FIRLogo.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;172&quot; height=&quot;258&quot; /&gt;Vom 5. bis zum 10. Mai 2015 fand das internationale Jugendprojekt &lt;a href=&quot;http://www.fir.at/2015/03/01/zug-der-tausend-internationales-jugendtreffen-in-auschwitz-2015/&quot;&gt;„Zug der 1000“&lt;/a&gt;, getragen von der Auschwitz-Stiftung, der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) -“ Bund der Antifaschisten und dem „Institut des Vétérans“ (Belgien), in Polen statt. Mehr als 1000 Jugendliche aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien, Luxemburg, Niederlande, Portugal, der Tschechischen Republik, der Slowakei und Ungarn fuhren mit einem Sonderzug von Brüssel nach Krakau und besuchten die Gedenkstätte des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz. Auf einer großen Abschlusskundgebung in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau sprach neben dem Auschwitz-Überlebenden Paul Sobol, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments Martin Schulz und anderen der Generalsekretär der FIR Ulrich Schneider, dessen Rede wir hier dokumentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Als Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer -“ Bund der Antifaschisten freue ich mich und bin stolz, dass dieses großartige Projekt der europäischen Jugendbegegnung unter der gemeinsamen Überschrift des historischen Gedenkens erneut stattfinden konnte. Es ist eine bedeutende Aktion zum 70. Jahrestag der Befreiung von Faschismus und Krieg, der in vielen Ländern zurecht als „Tag des Sieges“ begangen wird, um die gemeinsame europäische Geschichte der Anti-Hitler-Kräfte zu begehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es waren die Streitkräfte der Alliierten -“ hier in Auschwitz die Einheiten der sowjetischen Armee -“, die die militärische Zerschlagung der Wehrmacht und ihrer Verbündeten erreicht haben. Dafür danken wir ihnen. Es waren aber in allen europäischen Ländern und auch in Italien und Deutschland Frauen und Männer, die Widerstand gegen den Faschismus an der Macht organisierten und damit ihren eigenen Beitrag zur Befreiung leisteten. Auch ihnen gebührt unser Dank.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Es ist an uns -“ die Vertreter der heutigen Generationen -“, mit dieser Aktion von den letzten Überlebenden der Zeitzeugengeneration die Verantwortung zu übernehmen für die Bewahrung der Erinnerung. Wir -“ und insbesondere ihr als Nachgeborenen -“ sollten dieses Wissen, was ihr heute und in Vorbereitung dieser Fahrt euch angeeignet habt, nicht nur für euch behalten, sondern an Freunde, Bekannte oder in der Schule weitergeben.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Auschwitz ist das internationale Symbol der rassistischen Vernichtungspolitik, die sich gegen jüdische Menschen, gegen Sinti und Roma, gegen die slawischen Völker, die als Untermenschen angesehen wurden, richtete. Sie wurden auch hier in Auschwitz vernichtet durch Gas und andere Massenvernichtung, aber auch durch die Ausplünderung ihrer Arbeitskraft für den Profit zum Beispiel des IG Farben-Konzerns.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;All das dürfen wir nicht vergessen, wenn wir verhindern wollen, dass sich so etwas jemals wiederholt. Doch wir können nicht nur erinnern, sondern wir müssen auch feststellen, dass heute Neufaschismus, Rassismus, Xenophobie und Rechtspopulismus in verschiedenen europäischen Ländern wieder ihr Haupt erheben. Viele von euch kennen aus den eigenen Ländern solche neofaschistischen Gruppen und Bewegungen. Selbst im Europäischen Parlament sind diese Kräfte vertreten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Ursachen für deren Aufschwung sind unterschiedlich. Es sind reale politische und wirtschaftliche Probleme in zahlreichen europäischen Ländern, auf die solche Gruppen rassistische, nationalistische und extrem rechte Antworten geben. Wenn wir dieses sehen, müssen wir gemeinsam Lösungen suchen, die die wirklichen Ursachen dieser Probleme bekämpfen, und dürfen nicht den falschen Antworten und Rattenfängern nachlaufen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für uns bleibt die Losung aktuell: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Heute gedenken wir hier in Auschwitz. Morgen werdet ihr in euren Alltag zurückkehren -“ mit dem Wissen und den Erfahrungen, die ihr bei diesem großartigen Treffen habt sammeln können. Nehmt diese Kraft mit und engagiert euch bei euch zuhause, in eurem Umfeld für die Ziele einer gerechten, einer sozialen, einer demokratischen Welt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die Überlebenden der Konzentrationslager haben vor 70 Jahren geschworen, erst Ruhe zu geben, wenn der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht. „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung, die Schaffung einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel!“ Sie, die Überlebenden der faschistischen Konzentrationslager und Haftstätten, werden es nicht mehr verwirklichen können. Nun wird es auf euch, liebe Jugendliche, ankommen, das Vermächtnis zu übernehmen und daran zu arbeiten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wir, und da spreche ich im Namen aller gut 60 Mitgliedsverbände der FIR aus 25 europäischen Ländern, Israel und Lateinamerika, zählen auf euch.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;a href=&quot;http://www.fir.at/&quot;&gt;Fédération Internationale des Résistants&lt;/a&gt; - Association Antifasciste - Via &lt;a href=&quot;http://esslingen.vvn-bda.de/2015/05/11/rede-von-ulrich-schneider-generalsekretaer-der-federation-internationale-des-resistants-association-antifasciste-in-auschwitz/&quot;&gt;VVN-BdA Kreisvereinigung Esslingen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Mon, 11 May 2015 14:25:37 +0200</pubDate>
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    <category>8. mai</category>
<category>antifa</category>
<category>antifaschismus</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #392</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9325-Was-mir-heute-wichtig-erscheint-392.html</link>
            <category>Eklektizismus</category>
            <category>G7 Elmau</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Allgemeinverbot:&lt;/strong&gt; Natürlich ist nicht nur &lt;em&gt;&quot;das Recht auf freien Naturgenuss und Erholung in der freien Natur [...]  für die Dauer des Betretensverbotes nach Ziffern 1 und 2 für den Sicherheitsbereich beschränkt&quot;&lt;/em&gt;, sondern so &lt;a href=&quot;http://www.lra-gap.de/media/files/g7-gipfel/Allgemeinverfuegung_20150429.pdf&quot;&gt;ziemlich alles&lt;/a&gt; am Grundrecht auf Versammlungsfreiheit. Zumindest, wenn es um den &lt;a href=&quot;http://www.stop-g7-elmau.info/&quot;&gt;Protest gegen den G7 Gipfel auf Schloß Elmau&lt;/a&gt; geht. Vom 30.05.2015, 06:00 Uhr bis einschließlich 09.06.2015, 18:00 wurde die Regieon zum Sicherheitsbereich erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abschied:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Sigmar Gabriel stärkt lieber einer Aktiengesellschaft den Rücken, anstatt den Streikenden. Damit verabschiedet sich die Sozialdemokratie von der arbeitenden Klasse.&lt;/em&gt;&lt;span class=&quot;header_author&quot;&gt;&lt;em&gt;&quot;&lt;/em&gt; Meint &lt;a title=&quot;Profil von &lt;strong&gt;Mely Kiyak&lt;/strong&gt; anzeigen&quot; href=&quot;http://community.zeit.de/user/mely-kiyak&quot; rel=&quot;author&quot;&gt;Mely Kiyak&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span class=&quot;header_author&quot;&gt; in einem &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/kultur/literatur/2015-05/gdl-streik-sozialdemokratie-gewerkschaften-kiyaks-deutschstunde&quot;&gt;Kommentar in der Zeit&lt;/a&gt;. Das ist heutezutage eine Seltenheit im bürgerlichen Blätterwald, weswegen wir den zum Lesen empfehlen. Dass die SPD sich schon viel länger von der Arbeiterklasse veranschiedet hat, sollte trotz alledem nicht unerwähnt bleiben.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span class=&quot;header_author&quot;&gt;&lt;strong&gt;Ausgewuchtet:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;em&gt;Heute habe ich mal den größten Teil des Arbeitstages im Versand verbracht. Mal eben etwa mehrere Hundert Fahrräder auf LKWs verladen. Verpackt in Versandkartons, die erstmal zusammengetackert werden müssen und mir fertig und verschlossen bis zur Brust gehen. Nun, das ist keine Kunst, ich bin ja nicht besonders groß. (...)&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://weblog.hundeiker.de/item-8709.html&quot;&gt;Ulf und sein Job.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorbildfunktion:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Konspiratives Verhalten sieht anders aus: Knapp über 3.000 Facebook-Fans und eine &quot;Presseabteilung&quot; hatte die neonazistische &quot;Oldschool Society&quot; (OSS). Sie mobilisierte ihre Anhänger zu Demonstrationen, zum Beispiel &quot;Gegen den Terror der Antifa und gegen radikalen Islamismus&quot; am 19. April in Karlsruhe -“ oder zum Aufmarsch der Partei &quot;Die Rechte&quot; am 28. März in Dortmund. Auch bei den &quot;Hooligans gegen Salafisten&quot; im Oktober 2014 war ein Mitglied der &quot;Presseabteilung&quot; nach eigenen Worten schon mitmarschiert. (...)&quot;  &lt;/em&gt;Beitrag von Claudia Wangerin  &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/05-07/045.php&quot;&gt;&quot;Oldschool Society&quot; (OSS) wollte &quot;Krieg gegen Asylanten und ihre Unterstützer&quot;&lt;/a&gt;. Siehe auch: &lt;a href=&quot;http://www.publikative.org/2015/05/06/oss-nsu-gba-neonazis/&quot;&gt;&quot;Join the Oldschool Society...&quot;&lt;/a&gt; bei publikative.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gekesselt: &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/05-07/051.php&quot;&gt;&quot;&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/05-07/051.php&quot;&gt;IG-Metall-Senioren eingekesselt - Polizei in Frankfurt am Main ging mit Faustschlägen und Fußtritten gegen Gewerkschafter vor, um rund 30 Pegida-Anhänger durch die Stadt zu geleiten.&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unumwunden:&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://lowerclassmag.com/2015/05/eure-hetze-kotzt-uns-an-solidaritaet-mit-den-lokfuehrerinnen/&quot;&gt;„Terror der Lokführer“, „Monster-Mega-Streik“, „ein Land in Geiselhaft“: Deutschlands Politiker und Leitmedien arbeiten intensiv an der Diskreditierung des GDL-Streiks. &lt;/a&gt;Und wir sind einmal mehr froh darüber, dass sich zum Beispiel die KollegInnen vom LowerClassMagazine auf die Seite der Streikenden stellen. Das ist nur konsequent, denn - so berichtete zum Beispiel der Streiksolidarität vollkommen unverdächtige &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/trotz-schlechtem-jahr-bahn-vorstaende-verdoppeln-ihre-erfolgspraemien/11524652.html&quot;&gt;Handelsblatt&lt;/a&gt; darüber, dass sich Grube und Konsorten mitten in der Tarifrunde mal eben ihre Erfolgsprämie verdoppelten. Und ebenfalls nicht fehlen darf der Hinweis auf den Beitrag von Jens Berger bei den Nachdenkseiten, in dem er die Schuldigen an dem Malheur ausmacht: &lt;a href=&quot;http://www.nachdenkseiten.de/?p=25943&quot;&gt;Die Bundesregierung&lt;/a&gt;, denn die legt die Republik mit ihrem Gesetz zur Tarifeinheit lahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Personalführung:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Zwei Jahre NSU-Prozeß, über 200 Verhandlungstage, Ende offen, zumindest kein Ende vor 2016. Mit dem Prozeß sollte das NSU-Problem beendet werden. Deshalb mußte der Bundestags-Untersuchungsausschuß seine Arbeit einstellen. Er sollte nicht zur Hypothek für das Gerichtsverfahren werden. Dort sollte die Verstrickung des Verfassungsschutzes ausgeblendet werden. Dieser Plan ist gescheitert. Ein paar Dutzend Nebenklageanwälte machen den Prozeß tendenziell zum Untersuchungsausschuß -“ sie müssen es. „Uns geht es nicht um eine möglichst hohe Strafe der Angeklagten, sondern um die Aufklärung des NSU“, sagen sie. Doch ein Strafprozeß setzt der Aufklärung enge Grenzen, vor allem durch die Anklage. Der münchner Prozeß liefert Argumente für weitere Untersuchungsausschüsse -“ unabhängig von der Diskussion über deren Möglichkeiten und Schwächen. (...)&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://wolfwetzel.wordpress.com/2015/05/07/v-mann-und-v-mann-fuhrer-beitrag-von-thomas-moser/&quot;&gt;V-Mann und V-Mann-Führer&lt;/a&gt; Beitrag von Thomas Moser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Entfremdung:&lt;/strong&gt; Während das Unsichtbare Komitee kommende Aufstände erst einmal absagt, gibt es in verschiedenen Bereichen der linken Bewegung neue Perspektivdiskussionen. &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/tp/news/Wenn-der-3-D-Drucker-zur-Verheissung-fuer-das-Ende-der-Lohnarbeit-wird-2636333.html&quot;&gt;Beitrag von Peter Nowak bei telepolis&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zweckentfremdet:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Die Türkei steht vor einer strategisch wichtigen Parlamentswahl. Am 7. Juni 2015 sind 58 Mio. Bürgerinnen und Bürger der Türkei dazu aufgefordert, das neue Parlament und die Regierung zu wählen. Eine Neuerung besteht darin, dass die Demokratische Partei der Völker (HDP) trotz der 10%-Wahlhürde nicht wie bislang mit unabhängigen Kandidaten antritt, um so die Hürde zu umgehen, sondern sich als Partei bei den Wahlen der Wahlhürde stellt. Seit dem Tag der Bekanntgabe dieser Entscheidung bestimmt sie mehr oder weniger die politische Tagesordnung. (...)&quot; &lt;/em&gt; &quot;Wie ErdoÄŸan den Friedensprozess als Mittel zum Zweck ausnutzen will&quot; &lt;a href=&quot;http://www.nadir.org/nadir/initiativ/isku/erklaerungen/2015/05/07.htm&quot;&gt;Beitrag von Songül Karabulut&lt;/a&gt; bei der Informationsstelle Kurdistan e.V&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Widerlich:&lt;/strong&gt; Die Pegidioten wollen es mal wieder probieren und rufen für den &lt;a href=&quot;http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.kritiker-rufen-zum-protest-pegida-demonstration-in-stuttgart-angemeldet.afb3a533-5ff9-4269-89e8-8412d8925f0a.html&quot;&gt;17. Mai zu einer Pegida Demo in Stuttgart&lt;/a&gt; auf. Ausgerechnet am17. Mai, dem internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie. Die Gegenproteste werden mit Sicherheit nicht lange auf sich warten lassen. 
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    <pubDate>Thu, 07 May 2015 15:23:36 +0200</pubDate>
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