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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag Hartz IV)</title>
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    <description>»Au point de vue barbare, liberté est synonyme d’isolement: [...]« Pierre Joseph Proudhon</description>
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    <pubDate>Thu, 03 Oct 2024 11:58:26 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Au point de vue barbare, liberté est synonyme d’isolement: [...]« Pierre Joseph Proudhon</title>
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    <title>Bürgergelddebatte: Schuften wie im Frühkapitalismus?</title>
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            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Rente</category>
            <category>Soziologie</category>
            <category>Wohnen unter Hartz IV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Peter Nowak)</author>
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    &lt;strong&gt;Vor 20 Jahren wurde in Ostdeutschland gegen die Einführung von Hartz IV protestiert. Im Museum des Kapitalismus in Berlin wurde kürzlich über die heutige Situation von Arbeitslosen diskutiert.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/JobCenterHannover.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/JobCenterHannover.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=815,top=420,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4540 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/JobCenterHannover.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Eingang zum Jobcenter Region Hannover an der Vahrenwalder Straße 145 in Hannover. &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Bernd Schwabe, Lizenz: &lt;https://creativecommons.org/licenses/by/3.0&gt;CC BY 3.0&lt;/a&gt;, via &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Agentur_f%C3%BCr_Arbeit_Hannover_und_der_Region_Hannover,_Jobcenter_Region_Hannover,_Vahrenwalder_Stra%C3%9Fe_245,_30179_Hannover,_Schriftzug_%C3%BCber_dem_Eingang,_mittwochs_geschlossen.jpg&quot;&gt;Wikimedia Commons&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/friedrich-merz&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Friedrich Merz&lt;/a&gt; war erst wenige Stunden zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen, als er von einem Journalisten im &lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-farbe-bekennen-kandidatur-100.html&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Fernseh-Interview&lt;/a&gt; gefragt wurde, was aus seiner Sicht die „wichtigste Einzelmaßnahme“ sei, „um die Wirtschaft in Gang zu bringen“. Der &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/cdu-csu&quot;&gt;CDU&lt;/a&gt;-Politiker gab darauf seine bekannte Position zur Antwort, dass er dafür sorgen wolle, dass das &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/studie-unter-verschluss-buergergeld-zu-niedrig-fuer-eine-gesunde-kinderernaehrung-li.2251838&quot;&gt;Bürgergeld&lt;/a&gt; so geändert werde, dass sich Arbeit wieder lohne. Menschen, die einer Arbeit nachgingen, müssten mehr Geld haben als Menschen, die nicht arbeiteten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gitta Schalk von der &lt;a href=&quot;https://bastaberlin.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Berliner Initiative Basta&lt;/a&gt;, die Erwerbslose und Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen unterstützt, sind die Äußerungen des Unionskanzlerkandidaten eine Bedrohung für arme Menschen. Sie saß vergangenen Woche auf einem Podium mit Aktiven aus Erwerbslosengruppen und Wissenschaftlern im Museum des Kapitalismus in Berlin-Kreuzberg. „Armut ohne Widerstand“ hieß die Veranstaltung, die ich selbst mitorganisiert habe. Eingeladen hatten die Herausgeberinnen und Herausgeber des Buches „Klassenlos. Sozialer Widerstand von Hartz IV bis zu den Teuerungsprotesten“, wozu ich ebenfalls gehöre. Bei der Veranstaltung selbst hörte ich aber nur aus dem Publikum heraus zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bei der Hetze gegen Bürgergeldbezieher überbieten sich AfD und CDU schon lange. Da hat es nie eine Brandmauer gegeben“, erklärte Gitta Schalk. Sie verwies darauf, dass sowohl die &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/afd&quot;&gt;AfD&lt;/a&gt; als auch die Unionsparteien das Bürgergeld als leistungsloses Einkommen diffamierten und schärfere Sanktionen gegen Menschen forderten, die sich angeblich weigerten, Arbeit um jeden Preis anzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Protest gegen diese Diffamierung ist heute allerdings sehr leise. &lt;a href=&quot;https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/20-jahre-hartz-iv-proteste-die-linke-hat-kein-interesse-mehr-an-arbeitslosen&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Anne Seeck&lt;/a&gt;, die vor 20 Jahren im Kampf gegen Hartz IV aktiv war und noch heute in Stadtteilinitiativen in &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/neukoelln&quot;&gt;Berlin-Neukölln&lt;/a&gt; mitarbeitet, merkte etwa an: „Vor 20 Jahren, im Spätsommer und Herbst 2004, sind in vielen deutschen Städten Zehntausende &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/open-source/ostdeutsche-protestwelle-vor-20-jahren-die-spontane-wut-gegen-hartz-iv-li.2238933&quot;&gt;gegen die Einführung von Hartz IV auf die Straße gegangen&lt;/a&gt;. Der Schwerpunkt der Proteste lag in &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/ostdeutschland&quot;&gt;Ostdeutschland&lt;/a&gt;. Heute geht die Hetze gegen das Bürgergeld weitgehend ohne Protest über die Bühne.“ Stattdessen werde in der öffentlichen Debatte der Eindruck erweckt, nicht die &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/news/kinderarmut-quoteberlin-ein-viertel-der-berliner-kinder-waechst-in-armut-auf-li.2218890&quot;&gt;Armut&lt;/a&gt;, sondern die &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/migration&quot;&gt;Migration&lt;/a&gt; sei das größte Problem in Deutschland. Davon würden die rechten Parteien profitieren, vor allem die AfD, so Seeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roman und Zlatina von der &lt;a href=&quot;https://www.also-zentrum.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO)&lt;/a&gt;, die seit über 40 Jahren eine unabhängige Erwerbslosenberatung anbietet, konnten von Fällen berichten, die in starkem Kontrast stehen zu dem, was Merz und andere behaupten. „Wir machen in unserer Beratungsarbeit die Erfahrung, dass die Armut zugenommen hat und viele Menschen nicht wissen, wie sie über die Runden kommen sollen, obwohl sie in Arbeitsverhältnissen stehen und große Probleme bei der Beantragung und Bewilligung ihnen eigentlich zustehender sozialer Leistungen haben“, sagte Roman. Zlatina berät auch Beschäftigte der &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/fleischindustrie&quot;&gt;Fleischindustrie&lt;/a&gt;, die im Umkreis von Oldenburg stark vertreten ist. Es sind oft Menschen aus &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/osteuropa&quot;&gt;Osteuropa&lt;/a&gt;, die dort zu Bedingungen schuften müssen, wie man sie eigentlich eher aus dem Frühkapitalismus kennt. Der Lohn ist gering, der Arbeitsdruck hoch, bei Arbeitsunfällen werden die Beschäftigten oft gekündigt. Mithilfe der ALSO fordern die Beschäftigten ihre Rechte ein, die sie vor der Beratung oft gar nicht kannten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zlatina selbst kam als Akademikerin nach Deutschland und musste als Reinigungskraft arbeiten. Sie ließ sich zur Integrationsberaterin ausbilden und setzt sich in dieser Rolle für die Rechte der Beschäftigten in der Fleischindustrie ein. Bei der Podiumsdiskussion berichtete sie allerdings, mit welchen Widerständen sie in ihrer Arbeit konfrontiert wird. Sie erzählte etwa folgende Anekdote: Als sie bei den zuständigen Behörden angefragt habe, ob sie einen Raum für sich und die Ratsuchenden bekommen könnte, in dem sie sich treffen und über ihre Probleme reden könnten, sei das Ansinnen vehement abgelehnt worden. Da könnten ja Widerstandsstrukturen entstehen, die man nicht unterstützen wolle, so die Begründung. Im Sozialen Zentrum, in dem die ALSO seit langem Sozialberatung anbietet, habe sie schließlich einen geeigneten Raum gefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;&lt;strong&gt;Arme Menschen sind nicht nur Opfer der Verhältnisse&lt;/strong&gt;&lt;/h3&gt;Die Berichte von den Aktiven der Erwerbslosengruppen Basta und ALSO machten deutlich, dass das Bild von armen Menschen als bloße Opfer der Verhältnisse, die zu Protest und Widerstand nicht in der Lage seien, einer Korrektur bedarf. Diese Beobachtung wurde während der Veranstaltung vom Sozialwissenschaftler Harald Rein unterstützt. Er berät seit Jahrzehnten in einem Arbeitslosenzentrum in &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/frankfurt-am-main&quot;&gt;Frankfurt am Main&lt;/a&gt; Menschen in Notlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Podium wandte er sich gegen eine auch unter Linken verbreitete Erzählung, dass Lohnarbeit solidarische Beziehungen ermögliche, während Erwerbslose dazu nicht fähig seien. Für Rein ist diese Annahme doppelt falsch. „Weder sind die Beziehungen unter Arbeitern automatisch solidarisch noch sind alle Erwerbslosen hilflos und resigniert.“ Rein verwies auf historische Beispiele, die er in dem Buch „&lt;a href=&quot;https://www.agspak-buecher.de/Harald-Rein-Wenn-arme-Leute-sich-nicht-mehr-fuegen&quot;&gt;Wenn arme Menschen sich nicht mehr fügen&lt;/a&gt;“ ausführlich beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings würden auch viele Linke den Fehler machen, die Bereitschaft zu Protest und Widerstand von Erwerbslosen an der Teilnahme an Kundgebungen und Demonstrationen ablesen zu wollen. Dass es eher selten zu solchen Protesten komme, werde dann als Beweis für die These herangezogen, dass Erwerbslose nicht bereit seien, für ihre Interessen zu kämpfen. Dabei würden die sehr unterschiedlichen Formen von individuellem Widerstand ignoriert, mit denen sich arme Menschen gegen die Zumutungen von Jobcentern und anderen Behörden wehren würden. Dazu zählte Rein beispielsweise die Praxis bei Terminen im Jobcenter Personen des Vertrauens mitzunehmen, um nicht allein der Bürokratie ausgeliefert zu sein; ebenso erwähnte Rein den Gang vor die Sozialgerichte. Die Vertreter von ALSO und Basta betonten, dass viele Sanktionen und Leistungskürzungen des &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/jobcenter&quot;&gt;Jobcenters&lt;/a&gt; vor Gericht gekippt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichtsdestotrotz stand das Podium dem Sozialstaat teilweise ambivalent gegenüber. Der Übersetzer und Aktivist Christian Frings bezeichnete den Sozialstaat aus historischer Perspektive als Instrument der Spaltung: „Die Aufteilung in angeblich verschuldete und unverschuldete Armut wird oft auch von den Betroffenen übernommen und trägt dazu bei, dass sich oft Protestbewegungen schnell spalten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Spaltung erschwere auch größere Bündnisse zwischen Gewerkschaften und aktiven Erwerbslosen, so Frings. Die Vertreter von ALSO und Basta beklagten, dass sie öfter solidarisch Streiks der Gewerkschaften unterstützt hätten, indem sie sich als Erwerbsloseninitiative an Kundgebungen und Demonstrationen beteiligt hätten. Sie hätten es aber selten erlebt, dass Aktionen von Erwerbslosen gewerkschaftlich unterstützt wurden. Aktuell vermissen sie auch Stellungnahmen des &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/dgb&quot;&gt;DGB&lt;/a&gt; und der Einzelgewerkschaften gegen die Angriffe auf das Bürgergeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wäre eine solche Positionierung auch im Interesse der Gewerkschaftsmitglieder. Denn laut Christian Frings sähen die Kapitalverbände in den Erwerbslosen immer eine Reservearmee, die Druck auf die Lohnabhängigen ausübe. Mit dem Argument, es stünden genügend Menschen bereit, die ihre Arbeitskraft zu einem niedrigeren Preis verkaufen würden, könnten auch die Beschäftigten gefügig gemacht werden. So seien die Angriffe auf das Bürgergeld durchaus auch ein Angriff auf die Menschen, die (noch) in Lohnarbeit sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;article_paragraph__hXYKJ paywall article_paragraph_end-of-article-icon__tzjPO&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;a href=&quot;https://peter-nowak-journalist.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Peter Nowak&lt;/a&gt; &lt;/em&gt;&lt;em&gt;arbeitet als freier Journalist für verschiedene Tages-, Wochen- und Internetzeitungen und ist Mitherausgeber des Buches „&lt;a href=&quot;https://diebuchmacherei.de/produkt/klassenlos-sozialer-widerstand-von-hartz-iv-bis-zu-den-teuerungsprotesten/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;nofollow noopener&quot;&gt;Klassenlos sozialer Widerstand von Hartz IV bis zu den Teuerungsprotesten&lt;/a&gt;“.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das ist ein Beitrag, der im Rahmen Open-Source-Initiative der &lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/open-source/buergergeld-debatte-schuften-wie-im-fruehkapitalismus-li.2257167?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_term=2024-09-26&amp;amp;utm_campaign=Open+Source+26+09+2024&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Berliner Zeitung&lt;/a&gt; eingereicht wurde. Mit &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/topics/open-source&quot;&gt;&lt;em&gt;Open Source&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; gibt der Berliner Verlag allen Interessierten die Möglichkeit, &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/open-source/intro.357116&quot;&gt;&lt;em&gt;Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Ausgewählte Beiträge werden &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/open-source/faq.356632&quot;&gt;&lt;em&gt;veröffentlicht und honoriert&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Beitrag, erschienen bei der Berliner Zeitung, unterliegt der Creative-Commons-Lizenz (CC BY-NC-ND 4.0). Er darf für nichtkommerzielle Zwecke unter Nennung des Autors und der Berliner Zeitung und unter Ausschluss jeglicher Bearbeitung von der Allgemeinheit frei weiterverwendet werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p class=&quot;partnersite&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.berliner-zeitung.de/open-source/buergergeld-debatte-schuften-wie-im-fruehkapitalismus-li.2257167?utm_source=newsletter&amp;amp;utm_medium=email&amp;amp;utm_term=2024-09-26&amp;amp;utm_campaign=Open+Source+26+09+2024&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Der Originalartikel kann hier besucht werden&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Oct 2024 12:57:00 +0200</pubDate>
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    <category>bürgergeld</category>
<category>hartz iv</category>
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    <title>CDU fordert Verfassungsänderung, um Totalsanktionen möglich zu machen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13065-CDU-fordert-Verfassungsaenderung,-um-Totalsanktionen-moeglich-zu-machen.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Berlin</category>
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            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/logo1.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/logo1.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=127,width=425,top=664,left=1075,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4311 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/logo1.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo des Vereins Tacheles e.V. - ein Schriftzug&quot;&gt;&lt;/a&gt;In den öffentlichen Debatten wird immer klarer, dass 100%-Sanktionen im Sozialrecht verfassungsrechtlich nicht zulässig sind. Dies wurde auch von Tacheles in seiner Stellungnahme im Gesetzgebungsverfahren zum Haushaltssicherungsgesetz herausgearbeitet. Nun fordert heute der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Jens Spahn, eine Verfassungsänderung zur rechtssicheren Verschärfung von Sanktionen im Bürgergeld. Er sagt: &quot;Wenn hier eine generelle Streichung durch die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht gedeckt ist, sollten wir eben die Verfassung ändern.&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Unverfrorenheit und Arroganz der Unionsspitzenvertreter ist ungeheuerlich und demokratiegefährdend!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht hat seine Entscheidung zu Sanktionen auf die Normen des Grundgesetzes gestützt, die überhaupt nicht veränderbar sind, da sie den Kern der freiheitlich demokratischen Grundordnung ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bundesverfassungsgericht vom 05. November 2019 zum Aktenzeichen 1 BvL 7/16:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„&lt;em&gt;Die zentralen verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Ausgestaltung staatlicher Grundsicherungsleistungen ergeben sich aus der grundrechtlichen Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (&lt;strong&gt;Art. 1 Abs. 1 [Menschenwürde] &lt;/strong&gt;in Verbindung mit &lt;strong&gt;Art. 20 Abs. 1 GG [Sozialstaatsprinzip]&lt;/strong&gt;). Gesichert werden muss einheitlich die physische und soziokulturelle Existenz. Die den Anspruch fundierende &lt;strong&gt;Menschenwürde &lt;/strong&gt;steht allen zu und geht selbst durch vermeintlich „unwürdiges“ Verhalten nicht verloren.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau um populistischen bis diktatorische Übergriffe vorzubeugen, haben die Mütter und Väter des Grundgesetzes die so genannte Ewigkeitsgarantie in das Grundgesetz eingefügt. In Artikel 79 Abs. 3 GG steht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Eine Änderung dieses Grundgesetzes, durch welche die Gliederung des Bundes in Länder, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung oder die in den &lt;strong&gt;Artikeln 1 &lt;/strong&gt;und &lt;strong&gt;20 &lt;/strong&gt;niedergelegten Grundsätze berührt werden, ist &lt;strong&gt;unzulässig&lt;/strong&gt;.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fragen uns also: Was genau möchte Herr Spahn denn nun an der Verfassung ändern? Das Prinzip der Menschenwürde abschaffen? Oder das Sozialstaatsprinzip? Obwohl beides überhaupt nicht geändert werden kann. Oder geht es doch nur um Wahlkampf und billige Hetze auf Kosten der Armen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Vorstoß von Jens Spahn, das Grundgesetz zu ändern und soziale Grundprinzipien zu beschneiden, zeigt einmal mehr die rücksichtslose Agenda der CDU. Die CDU möchte weiter Druck auf die Ampel ausüben, dabei rechtsstaatliche Grundsätze aushöhlen und das Land immer weiter nach rechts treiben.&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://tacheles-sozialhilfe.de/aktuelles/archiv/tacheles-presseerklaerung-cdu-fordert-verfassungsaenderung-um-totalsanktionen-moeglich-zu-machen.html&quot;&gt;Tacheles e.V.,13.Januar 2024&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 14 Jan 2024 17:13:00 +0100</pubDate>
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    <title>Im tollsten aller Länder: Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohen ein Viertel der Kinder und Jugendlichen - Anteil in zwei Drittel aller EU-Staaten niedriger als in Deutschland</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12888-Im-tollsten-aller-Laender-Armut-oder-soziale-Ausgrenzung-bedrohen-ein-Viertel-der-Kinder-und-Jugendlichen-Anteil-in-zwei-Drittel-aller-EU-Staaten-niedriger-als-in-Deutschland.html</link>
            <category>Hartz IV</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4219 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/20230726-armut-soziale-ausgrenzung-europa.png&quot; title=&quot;Von Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im EU weiten Vergleich&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Grafik zeigt von Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im EU weiten Vergleich&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Von Armut oder soziale Ausgrenzung bedrohte Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren im EU weiten Vergleich&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aus einer &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/07/PD23_N045_63.html&quot;&gt;PM des Statistischen Bundesamtes&lt;/a&gt; vom 26.7.2023: “Armut ist ein mehrdimensionales Phänomen und kann sich nicht nur in finanziellen, sondern auch in sozialen Faktoren niederschlagen. Im Jahr 2022 war knapp jede oder jeder vierte (24,0 %) unter 18-Jährige in Deutschland von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Armut oder soziale Ausgrenzung sind bei einer Person gemäß Definition dann gegeben, wenn mindestens eine der folgenden drei Bedingungen zutrifft: Ihr verfügbares Einkommen liegt unter der &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Glossar/armutsgefaehrdungsschwelle.html&quot;&gt;Armutsgefährdungsgrenze&lt;/a&gt;, ihr Haushalt ist von erheblicher &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Glossar/materielle-und-soziale-entbehrung.html&quot;&gt; materieller und sozialer Entbehrung&lt;/a&gt; betroffen oder sie lebt in einem &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Einkommen-Konsum-Lebensbedingungen/Glossar/erwerbslosenhaushalt.html&quot;&gt;Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EU-weit 24,7 % aller unter 18-Jährigen von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zu anderen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) lag das Risiko für Armut oder soziale Ausgrenzung für Kinder und Jugendliche in Deutschland 2022 mit 24,0 % nur knapp unter dem Durchschnitt: EU-weit waren im vergangenen Jahr 24,7 % der unter 18-Jährigen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Dennoch war der Anteil der armuts- oder ausgrenzungsgefährdeten Kinder und Jugendlichen in gut zwei Drittel aller EU-Staaten niedriger als hierzulande.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;https://www.soziale-schuldnerberatung-hamburg.de/2023/armut-oder-soziale-ausgrenzung-bedrohen-ein-viertel-der-kinder-und-jugendlichen-anteil-in-zwei-drittel-aller-eu-staaten-niedriger-als-in-deutschland/&quot;&gt;SLAG Schuldnerberatung Hamburg e.V. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Aug 2023 08:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>armut</category>
<category>grundsicherung</category>
<category>hartz iv</category>
<category>jugendliche</category>
<category>kinder</category>
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<item>
    <title>Offener Brief an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!</title>
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            <category>Flucht</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Migration</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Soziales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;SharePic zur Kampagne &amp;quot;30 Jahre sind genug -“ Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!&amp;quot; - es gibt nur eine Menschenwürde! Aktionswoche vom 20. bis 26. Mai 2023&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_3810-1024x1024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_3810-1024x1024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1039,width=1039,top=208,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4101 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_3810-1024x1024.jpg&quot; title=&quot;SharePic zur Kampagne &amp;quot;30 Jahre sind genug -“ Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!&amp;quot; - es gibt nur eine Menschenwürde! Aktionswoche vom 20. bis 26. Mai 2023&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;SharePic zur Kampagne &amp;quot;30 Jahre sind genug -“ Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!&amp;quot; - es gibt nur eine Menschenwürde! Aktionswoche vom 20. bis 26. Mai 2023&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;pre&gt;
&lt;kbd&gt;OFFENER BRIEF&lt;/kbd&gt; 

&lt;mark&gt;Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) 
info@bmas.bund.de&lt;/mark&gt;
&lt;kbd&gt;&lt;mark&gt;arbeitundsoziales@bundestag.de&lt;/mark&gt;&lt;/kbd&gt;

An den Vorsitzenden des Ausschusses für Arbeit und Soziales Herrn Bernd Rützel 
und die Verantwortliche der einzelnen Parteien 
&lt;mark&gt;
30 Jahre sind genug -“ Asylbewerberleistungsgesetz abschaffen!&lt;/mark&gt;&lt;mark&gt; &lt;/mark&gt;

Vor 30 Jahren, am 26. Mai 1993, wurde im Rahmen des sogenannten „Asylkompromisses“ nicht nur das Grundrecht auf Asyl ausgehöhlt, sondern auch das ausgrenzende Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) eingeführt. Obwohl das gesetzliche Existenzminimum für Bezieher*innen von Bürgergeld (Hartz IV) bereits niedrig gerechnet wird und nicht für ein menschenwürdiges Leben ausreicht, erhalten Personen im AsylbLG noch weniger als das staatlich festgelegte Existenzminimum.

Das AsylbLG bedeutet eine massive Einschränkung der Grundrechte von Menschen auf der Flucht, die in der Bundesrepublik Schutz suchen. Mit dem Gesetz wurde das Sachleistungsprinzip, verpflichtende „gemeinnützige Arbeit“ für 80 Cent/h und eine eingeschränkte Gesundheitsversorgung für Geflüchtete eingeführt. Weiterhin wurde über die Jahre ein umfassender Sanktionskatalog festgelegt, mit dem weitere Kürzungen der nur minimal gewährten Leistungen möglich sind. Das Gesetz dient auch der Durchsetzung von Sammellagern, in denen eine Wohnsitzauflage, ein Ausbildungs- und Arbeitsverbot sowie eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit existieren.  

In den zurückliegenden 30 Jahren gab es, vor allem von den Betroffenen selbst, kontinuierliche bundesweite Protestaktionen gegen die im AsybLG festgeschriebene soziale Ausgrenzung, Ungleichbehandlung und die Verletzung des Gleichheitsgrundsatzes. Vielfach wurde das Gesetz aus verschiedenen Perspektiven ausführlich und fundiert kritisiert und jüngst von 62 großen Organisationen dessen Abschaffung gefordert.

Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag festgelegt, sie wolle das „Asylbewerberleistungsgesetz im Lichte der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts weiterentwickeln“. Für uns kann eine „Weiterentwicklung“ nur bedeuten, dass die Bundesregierung endlich aufhört, Menschen in ein Leben unter dem gesetzlich festgelegten Existenzminimum und in ein staatlich diktiertes Sachleistungssystem zu zwingen.

Daher sagen wir: 30 Jahre sind genug! &lt;mark&gt;Wir fordern die Abschaffung des Asylbewerberleistungsgesetzes. &lt;/mark&gt;

+++ENDE Offener Brief+++

Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass das AsylbLG nach 30 Jahren endlich abgeschafft wird und werdet Teil der Kampagne!
Mehr infos hier: &lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;https://asylbewerberleistungsgesetz-abschaffen.de/mitmachen/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;MITMACHEN&lt;/a&gt;
&lt;/pre&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 11 Feb 2023 17:04:00 +0100</pubDate>
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    <category>asylbewerberleistungsgesetz (asylblg)</category>
<category>bürgergeld</category>
<category>existenzminimum</category>
<category>hartz iv</category>
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    <title>Stadtstaaten mit größtem Anteil an Hartz-IV-Empfänger:innen </title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12625-Stadtstaaten-mit-groesstem-Anteil-an-Hartz-IV-Empfaengerinnen.html</link>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Wohnen unter Hartz IV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/29035/anteil-der-alg-ii-empfaenger_innen-an-der-gesamtbevoelkerung-nach-bundesland/&quot; title=&quot;Infografik: Stadtstaaten mit größtem Anteil an Hartz-IV-Empfänger:innen | Statista&quot;&gt;&lt;img src=&quot;https://cdn.statcdn.com/Infographic/images/normal/29035.jpeg&quot; alt=&quot;Infografik: Stadtstaaten mit größtem Anteil an Hartz-IV-Empfänger:innen | Statista&quot; width=&quot;100%&quot; height=&quot;auto&quot; style=&quot;width: 100%; height: auto !important; max-width:960px;-ms-interpolation-mode: bicubic;&quot;/&gt;&lt;/a&gt; Mehr Infografiken finden Sie bei &lt;a href=&quot;https://de.statista.com/infografik/&quot;&gt;Statista&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 12:45:00 +0100</pubDate>
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    <category>armut</category>
<category>bürgergeld</category>
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    <title>Die Existenzangst wächst - es droht massive Verarmung</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12519-Die-Existenzangst-waechst-es-droht-massive-Verarmung.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Wohnen unter Hartz IV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Logo: Auf Recht bestehen&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Grafiken/Logo_AufRecht_bestehen.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Grafiken/Logo_AufRecht_bestehen.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=157,width=266,top=649,left=1154.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4023 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Grafiken/Logo_AufRecht_bestehen.jpg&quot; title=&quot;Logo: Auf Recht bestehen&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo: Auf Recht bestehen&quot;&gt;&lt;/a&gt;Ob bei den Lebensmitteln, den Energiekosten, der Miete oder anderen Ausgabeposten: Die Preise steigen in hohem Tempo. Besonders für diejenigen, die schon vor der Krise finanziell nicht über die Runden gekommen sind, prekär Beschäftigte, arme Rentner*innen und Bezieher*innen von Grundsicherungsleistungen, ist die Aussicht auf Herbst und Winter äußerst düster. Viele Menschen fürchten, bald ganz ohne Heizung und Strom dazustehen oder am Ende des Monats hungern zu müssen. Die bisher von der Bundesregierung geplanten Entlastungen ändern daran wenig, sie sind völlig unzureichend. Den größten Anteil beim jüngsten Entlastungspaket hat zudem die geplante Steuerentlastung, von der der Chefarzt achtmal so stark profitiert wie die Kassiererin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir fordern eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das geplante „Bürgergeld“ setzt trotz kleiner Verbesserungen Hartz IV als System der Verarmung und der Angst weiter fort. Daran ändert auch die zum 1.1.2023 angekündigte Anpassung der Regelsätze an die Inflation der letzten Monate wenig. 502 statt 449 Euro für eine alleinstehende Person sollen die Menschen in der Grundsicherung über den Monat bringen. Doch das ist bei weitem nicht genug. Die Anpassung kommt viel zu spät und geht von einem kleingerechneten Ausgangswert aus, der schon jetzt nicht zum Leben reicht. Auf den Tag gerechnet steht Betroffenen so sehr wenig Geld zu, von dem sie dann Lebensmittel, Strom, Kleidung, Schuhe, Anschaffung von Möbeln, und vieles andere bezahlen sollen -“ sofern das Jobcenter nicht schon etwas davon für ein vorheriges Darlehen o. ä. aufrechnet. Für Lebensmittel bleiben so rechnerisch knapp 6 Euro pro Tag übrig. Dass das reicht, glauben offenbar nicht einmal die Leitungen der Jobcenter mehr, die von NRW haben schon Anfang 2022 in einem offenen Brief eine sofortige Erhöhung der Regelsätze um 100 Euro verlangt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir fordern konkret:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
- Die Regelsätze müssen auf mindestens 678 Euro ab 2023 erhöht werden. Bis dahin ist ein sofortiger monatlicher Zuschlag von mindestens 150 Euro notwendig.&lt;br /&gt;
- Der Strom muss zusätzlich zum Regelsatz übernommen werden.&lt;br /&gt;
- Bei massiven Preissteigerungen muss der Regelsatz zügig angeglichen werden.&lt;br /&gt;
- Die Wohnkosten einschließlich Heizkosten müssen für alle Grundsicherungsempfänger*innen vollständig in tatsächlicher Höhe übernommen werden.&lt;br /&gt;
- Der Regelsatz soll das Existenzminimum sichern und Teilhabe ermöglichen. Leistungskürzungen wie zum Beispiel Sanktionen müssen deshalb ausgeschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es reicht!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Das „Bündnis AufRecht bestehen“ will die Unzufriedenheit und die Wut vieler Menschen bei einem dezentralen Aktionstag unter dem Motto „Etikettenschwindel „Bürgergeld“ -“ Wir fordern eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung!“ klar zum Ausdruck bringen. Bisher haben bereits Gruppen in Berlin, Bonn, Dortmund, Herne, Koblenz, Kaiserslautern, Münster, Oldenburg und Wolfsburg verschiedene Aktivitäten angekündigt, die vor allem am 14.Oktober stattfinden sollen. Wir sind sicher, dass noch mehr dazu kommen. Eine Übersicht, wo etwas stattfindet, gibt es &lt;a href=&quot;https://www.erwerbslos.de/aktivitaeten/792-uebersicht-ueber-bisher-geplante-aktionen-%20rund-um-den-aktionstag-14-10-2022&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Bündnis -šAufRecht bestehen-˜ wird getragen von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), „ARBEITSLOS -“ NICHT WEHRLOS“ Wolfsburg (ANW), Gruppe Gnadenlos Gerecht Hannover, Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe im DGB-KV Bonn/Rhein-Sieg, Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG-PLESA), Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V. (FALZ), Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal, ver.di Bundeserwerbslosenausschuss, Widerspruch e.V. Bielefeld sowie vielen örtlichen Bündnissen und Initiativen&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;Quelle: Pressemitteilung 10. Oktober 2022&lt;p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Oct 2022 12:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>bürgergeld</category>
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<category>grundsicherung</category>
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</item>
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    <title>Berlin: Internationaler Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen  - Heraus zum 2. Mai!</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12319-Berlin-Internationaler-Kampf-und-Feiertag-der-Arbeitslosen-Heraus-zum-2.-Mai!.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2064w.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2064w.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=796,width=815,top=329.5,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3920 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2064w.jpg&quot; title=&quot;Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv&quot; alt=&quot;Demo zum internationalen Tag der Arbeitslosen am 2. Mai 2022 in Berlin. Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am 2. Mai 2022 beteiligten sich 100 Menschen mit einem Demonstrationszug durch den Prenzlauer Berg in Berlin am Internationalen Kampf- und Feiertag der Arbeitslosen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/heraus-zum-2-mai/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bilddarchiv&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/div&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/kampftag-der-arbeitslosen/&quot;&gt;Kampftag der Arbeitslosen&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 06 May 2022 18:53:00 +0200</pubDate>
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    <category>arbeitslosigkeit</category>
<category>berlin</category>
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<category>umbruch bildarchiv</category>
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</item>
<item>
    <title>Bundesweite Aktionswoche vom 6.9. - 12.9.2021: Ein besseres Leben für alle statt wachsender Armut und Ausgrenzung</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12054-Bundesweite-Aktionswoche-vom-6.9.-12.9.2021-Ein-besseres-Leben-fuer-alle-statt-wachsender-Armut-und-Ausgrenzung.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
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            <category>Wahlen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Armut wächst -“ der Reichtum auch&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht erst seit der Corona-Pandemie wächst in der reichen Bundesrepublik die Armut in erschreckendem Ausmaß. Immer mehr Menschen haben Probleme, mit ihrem Geld über den Monat zu kommen. Doch Geld ist genug da. So ist das Vermögen der Superreichen im Krisenjahr 2020 um sage und schreibe 9 Prozent gestiegen. Mit dem kärglichen Hartz IV-Satz hingegen lässt sich ein menschenwürdiges Leben kaum bestreiten. Dies gilt auch für die Löhne der rund 7,7 Millionen Erwerbstätigen, die im Niedriglohnsektor festhängen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es reicht! Gute Löhne und soziale Absicherung für alle, die hier leben!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Wir fordern: Arbeitslosengeld für die gesamte Dauer der Erwerbslosigkeit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das „System Hartz IV“ bedeutet Armut, Ausgrenzung und Angst. Wir wollen das „System Hartz IV“ mitsamt seinem Sanktionsapparat abschaffen und ersetzen durch von den Arbeitgebern mitfinanzierte Versicherungsleistungen, die über die gesamte Dauer der Arbeitslosigkeit ein auskömmliches Leben  ermöglichen. Für alle, die keine oder zu geringe Ansprüche auf Versicherungsleistungen haben, fordern wir eine armutsfeste und repressionsfreie Grundsicherung. Diese muss mindestens 600 Euro im Monat betragen und außerdem die tatsächlichen Wohnkosten abdecken. Die Abschaffung des „Systems Hartz IV“ verringert den Druck auf Erwerbslose und Beschäftigte, schlechte Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen notgedrungen zu akzeptieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wir fordern: Einkommen, die zum Leben reichen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch auch ein Arbeitsplatz schützt nicht vor Existenznot, mit 33 Prozent sind die „arbeitenden Armen“ die größte von Armut betroffene Gruppe. Wir fordern daher eine deutliche Anhebung der Mindestlöhne, die auch für die Miete reichen müssen, die sich mittlerweile Millionen buchstäblich vom Munde absparen. Wir unterstützen gleichzeitig die Kämpfe um eine Deckelung der Mieten auf Bundesebene, um billigen Wohnraum und um die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemeinsam werden wir unseren Protest bei einer Reihe von Aktionen vom 6. bis 12. September in vielen Städten und Gemeinden auf die Straße tragen, um vor der Bundestagswahl unseren Forderungen Gehör zu verschaffen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;Das Bündnis AufRecht bestehen wird getragen von: Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), „ARBEITSLOS - NICHT WEHRLOS“ Wolfsburg (ANW), „AufRecht bestehen“ Rhein-Main, Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG-PLESA), Bundes-Erwerbslosen-Ausschuss Gewerkschaft ver.di, Duisburger Initiative „AufRecht bestehen!“, Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe im DGB-KV Bonn/Rhein-Sieg, Gruppe Gnadenlos Gerecht Hannover, Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V. (FALZ), Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal, Widerspruch e.V. Bielefeld und anderen örtlichen Bündnissen und Initiativen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.erwerbslos.de/aktivitaeten&quot;&gt;https://www.erwerbslos.de/aktivitaeten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung  
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    <pubDate>Fri, 03 Sep 2021 10:04:00 +0200</pubDate>
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    <category>armut</category>
<category>hartz iv</category>
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    <title>Betroffene brauchen endlich besseren Zugang zu den Jobcentern!</title>
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            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Covid19</category>
            <category>Hartz IV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;Die Situation bei vielen Jobcentern und Agenturen für Arbeit ist für erwerbslose und / oder einkommensarme Menschen seit längerem sehr problematisch. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind diese Behörden nur noch schwer erreichbar. Die Antwort der Bundesregierung auf eine &lt;a href=&quot;https://dserver.bundestag.de/btd/19/315/1931534.pdf&quot;&gt;Anfrage der Partei DIE LINKE. im Bundestag (BT-Drs. 19/31534)&lt;/a&gt; belegt nun nach Ansicht des Bündnisses „AufRecht bestehen“, dass es der Bundesregierung absolut an Problembewusstsein fehlt. Nach Ansicht der Bundesregierung liegt es in der Verantwortung der örtlichen Jobcenter ihre Erreichbarkeit zu gewährleisten. Probleme könne man nicht erkennen. Eine Kontaktaufnahme Betroffener zum Jobcenter sei auch in der Pandemie überall möglich gewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese nichtssagende und die Situation verharmlosende Antwort hat die Bundesregierung mehr als zwei Monate gebraucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu erklärt Frank Jäger für das bundesweite Bündnis „AufRecht bestehen“: „In Bezug auf die Zugangsmöglichkeiten ist die aktuelle Lage bei vielen Jobcentern noch immer beunruhigend. Unter Corona-Bedingungen sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen dieser Behörde häufig kaum erreichbar, nicht einmal in akuten Notsituationen. Immer wieder berichten Betroffene, dass es für sie auch im akuten Notfall gar nicht möglich ist, zum Jobcenter einen Zugang zu bekommen! Viele Ratsuchende berichten, dass ihnen eine schnelle Hilfe des Jobcenters schlicht verweigert wird und dass das aufgrund ausstehender Mietzahlungen und geplatzter Überweisungen z. B. zu erheblichen Problemen mit dem Vermieter führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erreichbarkeit des Jobcenters ist besonders bei fehlendem Telefon- oder Internetzugang von Betroffenen und bei mangelnden Deutschkenntnissen kaum gegeben. Zumal die Jobcenter die durch die Corona-Pandemie verursachte Schließung zum Anlass nehmen, um den Leistungszugang zu digitalisieren: Anträge und Dokumente sollen möglichst alle elektronisch übermittelt werden. Beratungsgespräche und Nachfragen sollen nur noch telefonisch abgewickelt werden. Das grenzt viele Menschen aus dem Hilfesystem aus. Wer nicht über die notwendigen Geräte und Kenntnisse im Umgang mit der EDV verfügt, seine Anliegen sprachlich im Telefonat nicht eindeutig und in deutscher Sprache vorbringen oder nicht gut lesen und schreiben kann, dringt mit seinem Anliegen in der Regel nicht durch. Das gilt auch z. B., wenn das Handy wegen Schulden beim Anbieter gesperrt ist, o. ä.“ Antragstellende erleben auch, dass sie lange in der Warteschleife gehalten werden, bis sie in der Telefon-Hotline jemand erreichen. Die Antragstellung wird so massiv erschwert. Selbst wer nach längerer Wartezeit durchkommt, kann den Sachverhalt häufig nicht klären, da die Hotline-Mitarbeiter*innen viele Vorgänge in der elektronischen Leistungsakte gar nicht einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwerbslose sind oft mittellos und verzweifelt, weil man sie mit ihren Problemen allein lässt. So darf es nicht weitergehen. Das Bündnis „AufRecht bestehen“ fordert deshalb, sofort ein niedrigschwelliges Angebot von persönlichen Notfallsprechstunden bei allen Jobcentern und Agenturen für Arbeit einzurichten. Diese sollen bundesweit unter Wahrung der erforderlichen Infektionsschutzmaßnahmen zu den gewohnten Öffnungszeiten zugänglich sein. So können Betroffene persönliche Anliegen, die sich anderweitig nicht klären lassen, schnell zur Sprache bringen. Wer Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen benötigt oder Unterlagen kopieren will, soll ebenso Hilfe bekommen. Auch muss es für Betroffene möglich sein, Eingangsstempel zu erhalten, um die Abgabe von Unterlagen rechtssicher nachweisen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;Das Bündnis -šAufRecht bestehen-˜ wird getragen von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), „ARBEITSLOS -“ NICHT WEHRLOS“ Wolfsburg (ANW), Gruppe Gnadenlos Gerecht Hannover, Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe im DGB-KV Bonn/Rhein-Sieg, Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG-PLESA), Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V. (FALZ), Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal, ver.di Bundeserwerbslosenausschuss, Widerspruch e.V. Bielefeld sowie vielen örtlichen Bündnissen und Initiativen&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 25 Aug 2021 09:27:00 +0200</pubDate>
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    <category>agentur für arbeit</category>
<category>Corona</category>
<category>hartz iv</category>
<category>jobcenter</category>
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    <title>Jobcenter: Selbst bei dringenden Notlagen für Betroffene kaum zu erreichen</title>
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            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Wohnen unter Hartz IV</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;Das bundesweite Bündnis „AufRecht bestehen“ weist darauf hin, dass die aktuelle Situation bei vielen Jobcentern und Agenturen für Arbeit für erwerbslose und / oder einkommensarme Menschen sehr problematisch ist. Unter den Bedingungen der Corona-Pandemie und ihrer Folgen sind diese Behörden kaum noch erreichbar. Das gilt sogar in akuten Notsituationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wegen der Corona-Pandemie ist die persönliche Vorsprache bei den meisten Behörden fast unmöglich. Daher kommt es oft zu Problemen und Verzögerung bei der Bewilligung von Sozialleistungen. So werden z. B. Anträge auf Arbeitslosengeld nur nach vorheriger Anfrage in Papierform zugesendet, ansonsten ist das Ausfüllen nur online möglich. Viele Menschen mit Sprachbarrieren haben damit Probleme. Nicht jeder, der erwerbslos wird, hat die Möglichkeit oder die Kompetenz, online Formulare auszufüllen. Zusätzlich erschwert wird das Ausfüllen, wenn kein Computer, sondern nur ein Smartphone zur Verfügung steht, das zur Antragstellung nicht geeignet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Bundesagentur für Arbeit nutzt die durch die Corona-Pandemie verursachte Schließung der Agenturen für Arbeit und Jobcenter auch dazu, den Leistungszugang zu digitalisieren: Anträge sollen möglichst alle elektronisch übermittelt werden. Ebenso sollen Dokumente von den Betroffenen selbst hochgeladen werden. Diese sollen sich persönlich online identifizieren. Beratungsgespräche und Nachfragen sollen nur noch telefonisch geführt werden. Das grenzt viele Menschen aus dem Hilfesystem aus. Wer nicht über die notwendigen Geräte und Kenntnisse im Umgang mit der EDV verfügt, seine Anliegen sprachlich im Telefonat nicht eindeutig und in deutscher Sprache vorbringen, kaum lesen und schreiben kann, dringt mit seinem Anliegen in der Regel nicht durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Oft genug erleben Antragstellende auch, dass sie eine Stunde oder länger in der Warteschleife gehalten werden, bis sie in der Telefon-Hotline überhaupt einen Menschen erreichen. Die Antragstellung wird so massiv erschwert. Dazu kommt, dass die Hotline oft gar nicht wirklich weiterhelfen kann, da die Hotline-Mitarbeiter*innen viele Vorgänge in der elektronischen Leistungsakte gar nicht einsehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Werden Schreiben und Unterlagen beim Jobcenter eingereicht, gibt es aktuell keine Möglichkeit, die Abgabe der Dokumente in Form eines amtlichen Eingangsstempels bestätigen zu lassen. Die auf den Bescheiden angegebenen Fax-Nummern funktionieren sehr oft ebenfalls nicht. Das Jobcenter verweist dann auf den Einwurf in Briefkästen. Wer beweissicher Antragsunterlagen, Widersprüche und Beschwerden einreichen will, hat ein Problem. Betroffenen bleibt nur die teure und langsame Möglichkeit, die Post als Einschreiben mit Rückschein zu senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Insgesamt ist durch den Behörden-Lockdown die Antragstellung sehr stark beeinträchtigt und die Bearbeitung stark verlangsamt. Das führt vielfach zu Mittellosigkeit und Verzweiflung bei den Betroffenen, die sich selbst oft nicht mehr zu helfen wissen. Nicht nur deshalb braucht es einen Corona-Mehrbedarf von 100 Euro im Monat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Das Bündnis „AufRecht bestehen“ begrüßt einen verbesserten digitalen Zugang zum Jobcenter. Dabei muss sichergestellt werden, dass die digitale Kommunikation zwischen Antragstellenden und der Behörde in jedem Einzelfall transparent und rechtssicher erfolgt. Außerdem dürfen digitale Angebote den analogen Antrag und den persönlichen Zugang zur Behörde nicht ersetzen, sondern müssen zusätzlich zur Wahl stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir fordern von der Bundesagentur für Arbeit und allen Jobcentern ferner ein flächendeckendes und unbürokratisches Angebot von persönlichen Notfallsprechstunden. Diese sollen unter Wahrung aller pandemiebedingten Hygienebestimmungen in allen Jobcentern und Agenturen für Arbeit niedrigschwellig zu den gewohnten Öffnungszeiten zugänglich sein. So können Betroffene persönliche Anliegen, die sich anderweitig nicht klären lassen, schnell zur Sprache bringen. Wer Hilfe beim Ausfüllen von Anträgen benötigt oder Unterlagen kopieren will, soll ebenso Hilfe bekommen. Auch muss es für Betroffene möglich sein, Eingangsstempel zu bekommen, um die Abgabe von Unterlagen rechtssicher nachweisen zu können.&lt;/p&gt;&lt;hr /&gt;&lt;p&gt;Das Bündnis -šAufRecht bestehen-˜ wird getragen von der Arbeitslosenselbsthilfe Oldenburg (ALSO), „ARBEITSLOS -“ NICHT WEHRLOS“ Wolfsburg (ANW), Gruppe Gnadenlos Gerecht Hannover, Gewerkschaftliche Arbeitslosengruppe im DGB-KV Bonn/Rhein-Sieg, Bundesarbeitsgemeinschaft Prekäre Lebenslagen (BAG-PLESA), Frankfurter Arbeitslosenzentrum e.V. (FALZ), Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen (KOS), Tacheles e.V. Wuppertal, ver.di Bundeserwerbslosenausschuss, Widerspruch e.V. Bielefeld sowie vielen örtlichen Bündnissen und Initiativen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Quelle: &lt;a href=&quot;tacheles-sozialhilfe.de&quot;&gt;Tacheles&lt;/a&gt; Pressemitteilung&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 26 May 2021 08:19:39 +0200</pubDate>
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    <category>Arbeitsamt</category>
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