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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag Solidarität)</title>
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    <description>»Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry &quot;Groucho&quot; Marx</description>
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    <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 11:40:02 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Das sind meine Prinzipien, und wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.« Julius Henry &quot;Groucho&quot; Marx</title>
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    <title>Deine Einsamkeit war eine bewusste Entscheidung deines Gegners oder: Sie wollen uns isolieren, weil es so einfacher ist, uns irgendwelchen Mist zu verkaufen</title>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/500px-Caspar_David_Friedrich_-_Wanderer_above_the_sea_of_fog.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/500px-Caspar_David_Friedrich_-_Wanderer_above_the_sea_of_fog.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=655,width=515,top=400,left=1030,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5001 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/500px-Caspar_David_Friedrich_-_Wanderer_above_the_sea_of_fog.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Caspar David Friedrich, &amp;quot;Der Wanderer im Nebel&amp;quot; ca. 1817&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Synonym für Einsakeit: Caspar David Friedrichs &quot;Der Wanderer im Nebel&quot; ca. 1817&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;An den besten Tagen meines Lebens merke ich mein Handy kaum. Wenn ich den Tag draußen in der Welt verbringe, vergesse ich, dass ich Social-Media-Konten habe, die ich checken könnte, und Nachrichten, die ich durchscrollen könnte. An den besten Tagen meines Lebens bin ich meistens, aber nicht immer, mit Leuten zusammen (oder meinem Hund, der auch als Mensch zählt), und es kommt mir einfach nicht in den Sinn, auf einen kleinen Bildschirm zu schauen. Einige der besten Tage meines Lebens verbringe ich in meiner Hängematte und lese gedruckte Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich glaube, jeder, den ich kenne, hat die Fantasie, sein Handy oder seinen Computer zu zerstören. Jeder hat eine andere, aber seltsam spezifische Art, wie er das tun würde: mit einem Stein zerschlagen, von einem Wolkenkratzer werfen, auf die Bahngleise legen. Ich selbst – und ich weiß, dass das nicht umweltfreundlich ist – stelle mir vor, ich wäre auf einem kleinen Segelboot irgendwo auf dem Ozean (obwohl ich nicht segele) und würde meine Geräte über Bord werfen. Ich will nicht einfach nur mein Handy oder meinen Computer zerstören, ich will diese Geräte den Göttern des Ozeans opfern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben diese Gedanken, aber wir irren uns, warum wir sie haben. Meistens, wenn ich mir vorstelle, wie die Tiefe mein Handy verschluckt, denke ich, dass es daran liegt, dass ich aus der Gesellschaft verschwinden will, dass ich die Welt der Menschen hinter mir lassen will. Ich möchte den Computer auf die Gleise legen und dann für immer in den Wald gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sache ist nur, dass ich diese Fantasie falsch umsetze, sogar in meinem eigenen Kopf. Wir haben irgendwie beschlossen, dass unsere Telefone mit ihrem Versprechen der ständigen Vernetzung Repräsentationen von Menschen, von Gesellschaft und von Gemeinschaft sind. Wir glauben, dass wir mit unseren Telefonen fertig sein wollen, weil wir mit den Menschen fertig sein wollen. Aber das ist einfach nicht der Fall. Was wir hinter uns lassen wollen, sind oberflächliche, unverbindliche Interaktionen. Wir wollen keine Benachrichtigungen und keine Interaktionen mehr. Wenn Geselligkeit Essen wäre, würden wir eine Mahlzeit wollen, aber wir bekommen nur leere Kalorien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn fast das gesamte (aber nicht das gesamte) Online-Ökosystem ist so konzipiert, dass es uns nicht zusammenbringt, sondern uns voneinander trennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist kein Zufall. Es wurde so konzipiert. Es wurde von unseren Feinden so konzipiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass es einfach ist, alle unsere Probleme dem Kapitalismus zuzuschreiben, aber dieses Problem wurde vom Kapitalismus geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opfer, so wie ich es verstehe (ein guter Freund hat mir das erzählt, als er die Arbeit von Georges Bataille beschrieb), hat weniger mit Blut zu tun als vielmehr damit, Dinge (oder Tiere oder Menschen, wenn wir von Opfern alter Schule sprechen) unproduktiv zu machen. Wir machen Dinge heilig (Opfer und heilig haben denselben etymologischen Ursprung), indem wir sie aus dem Bereich der produktiven Wirtschaft herausnehmen. Indem wir Dinge einfach nur existieren lassen und sie niemals „nützlich” sein lassen. Historisch gesehen war der Sabbat gerade deshalb heilig, weil er unproduktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kelten in Gallien (dem heutigen Frankreich) gruben einfach Löcher, schufen Kunstwerke und warfen diese Kunstwerke in die Löcher. Das klingt zunächst albern, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr reizt mich diese Idee. Ich beobachte meine Freunde, wie sie Schals stricken, nur um sie wieder aufzutrennen. Ich spiele Klavier in einem leeren Raum und schreibe Lieder, die ich nie wieder spielen werde. Ich habe dieses Jahr viel zu viele Tomaten angebaut und hatte mehr Freude daran, sie anzubauen, als sie zu konservieren, und irgendwann habe ich sie einfach an den Pflanzen verrotten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, Lebensmittel anzubauen, die niemand isst, aber manchmal serviere ich ein „dummes Abendessen” und stelle einen Teller mit Essen für die Toten bereit, den ich dann in den Wald zu den Feen bringe. Es ist wirtschaftlich nicht sinnvoll, Schals zu stricken, die man nie tragen wird. Aber die meisten der besten Momente unseres Lebens liegen außerhalb der produktiven Wirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Partys sind im besten Fall keine wirtschaftlich produktiven Aktivitäten. Geselligkeit ist im besten Fall kein Multitasking wie Networking.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch schätze ich auch Produktivität. Ich liebe es, Bücher zu schreiben und zu veröffentlichen. Ich liebe es, Geschichte zu schreiben und zu lehren. Ich liebe es, Kleidung zu nähen, die ich trage, ich liebe es, Regale und Schreibtische aus Holz zu bauen, ich liebe es, Songs zu schreiben, die auf Vinyl gepresst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber was uns verkauft wird, ist etwas, das sich irgendwie wie Produktivität anfühlt, aber keine ist. Wir entspannen uns nicht und produzieren auch nichts – kein Wunder, dass wir erschöpft und entfremdet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gig-Economy verkauft uns Isolation und sagt uns, dass das Freiheit ist. Man macht den ganzen Tag einen normalen Scheißjob und bekommt dann mehr „wirtschaftliche Freiheit”, indem man die ganze Nacht Gig-Arbeit macht. (Die „Freiheit”, um die es hier geht, ist in der Regel die Freiheit, nicht zu verhungern.) Und wenn man mit seinen vielen Jobs fertig ist, hat niemand Lust, nur für sich selbst zu kochen, und niemand geht gerne allein ins Restaurant, also bestellt man sich etwas online nach Hause liefern. Essen ohne jegliche soziale Interaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiterbewegung kam durch die Organisation am Arbeitsplatz an die Macht. Vor etwa hundert Jahren las ein Arbeiter in den Fabriken allen anderen während der Arbeit die neueste radikale Zeitung (meist anarchistisch, sozialistisch oder kommunistisch) vor, und selbst weitgehend analphabetische Arbeiter lernten, wie das kapitalistische System sie ausbeutete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Version davon gibt es natürlich immer noch. Wir haben Instagram-Erklärer, wir haben TikTok-Posts und wir haben Bluesky-Threads, und vielleicht sind wir heute genauso gut darin, Klassenbewusstsein zu verbreiten, aber was wir nicht haben, zumindest nicht so leicht, sind einander. Wir haben keine Genossen; wir haben Leute, denen wir folgen, und Leute, die uns folgen. Wir nennen es „Engagement”, wenn wir einen Beitrag kommentieren, aber es ist kein Engagement, nicht wirklich. Es ist eine seltsame Nachahmung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Algorithmus belohnt kontroverse Meinungen und er belohnt Streitigkeiten, weil beides das Engagement fördert. Der Algorithmus belohnt uns dafür, dass wir uns gegenseitig schlecht behandeln, und das war eine bewusste Entscheidung. Die Leute verbringen ihre begrenzte Zeit auf dieser Erde damit, in Sitzungssälen (jetzt in Zoom-Räumen) zu sitzen, sich Diagramme mit Interaktionstypen auf ihren Plattformen anzusehen und zu sagen: „Die Leute aufzuregen fördert das Engagement für unsere App und bedeutet mehr Marktanteil.”&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je isolierter wir sind, desto mehr werden wir dazu getrieben, gemein zueinander zu sein, desto mehr geben wir das Wenige, das wir haben, für das aus, was uns beworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich anfing, Podcasts für ein werbefinanziertes Netzwerk zu machen, hatte ich Angst, dass alle sauer auf mich sein würden, weil ich Inhalte produziere, die ein Unternehmen nutzt, um Werbung zu verkaufen. Aber ich glaube, die meisten Leute verstehen, dass sie das auch tun, egal ob sie dafür bezahlt werden oder nicht. Alle unsere Posts und Kommentare sorgen dafür, dass wir Apps, die uns Werbung zeigen, im Blick behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin nicht sauer auf euch deswegen, ich bin auch nicht sauer auf mich selbst deswegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin sauer auf die Leute, die diese Designentscheidungen treffen. Ich bin sauer auf die Milliardäre und die angehenden Milliardäre, die sich buchstäblich von unserer Verzweiflung und Einsamkeit ernähren und die sich die Finger lecken, wenn sie sehen, wie wir uns im Internet gegenseitig fertigmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Leute reden über die „Epidemie der männlichen Einsamkeit” und andere sagen, dass es so was nicht gibt, weil jeder mal einsam ist, und warum Männer so besonders im Fokus stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es stimmt aber, dass Männer einsam sind. Frauen auch. Andere Leute auch. Wir sind alle einsam, und zwar auf einzigartige und sich überschneidende Weise. Wir könnten gemeinsam einsam sein, aber stattdessen streiten wir darüber, wer am einsamsten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass wir darüber streiten, ist eine bewusste Entscheidung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich will nicht angeben, aber ich bin nicht einsam, nicht wirklich. Das liegt nicht daran, dass ich introvertiert bin. Ich sehne mich nach Einsamkeit, aber ich verstehe, dass Einsamkeit nicht Isolation ist, nicht Einsamkeit. Einsamkeit funktioniert für mich gut, weil ich weiß, dass es eine Entscheidung ist. Ich möchte einen Großteil meiner Zeit allein oder in sehr begrenzter Gesellschaft verbringen. Ich war schon immer so, und der Rest meiner Familie ist auch so. Es braucht schon einiges, um mich einsam zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin aber misstrauisch gegenüber jeder Dichotomie und jeder Persönlichkeitskategorisierung. Wir alle haben unterschiedliche Eigenschaften in unterschiedlichem Maße. Ich bin introvertiert, weil Einsamkeit meine Batterien wieder auflädt. Aber ich bin auch extrovertiert, weil ich einen separaten Satz Batterien habe, den ich durch soziale Interaktion aufladen muss. Diese Batterien laden sich viel schneller auf und halten viel länger, aber sie sind da. Ich sehne mich auch nach sozialen Kontakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe diese „Batterie”-Metapher schon immer gehört und verwendet, aber ich halte sie für nur begrenzt brauchbar. Denn wir sind keine Maschinen, wir sind Tiere. Wir haben keine Batterien, wir haben Muskeln. Wir verbessern uns durch Übung. Sozialisieren ist also ein Muskel. Einer, den wir stärken können. Als ich während der Pandemie in Isolation geriet (echte Isolation, nicht nur Einsamkeit), sind diese Muskeln verkümmert. Jetzt stärke ich sie wieder. Deshalb bin ich nicht einsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber, und das ist entscheidend, ich mache das nicht alleine. Ich mache das mit anderen Menschen. Mit Freunden, mit meiner Gemeinschaft. Das sind Muskeln, die wir gemeinsam entwickeln. Ähnlich wie Solidarität, ein weiterer Muskel, den wir stärken müssen. Die Fähigkeit, Unterschiede zu akzeptieren (und zu feiern) ist die Grundlage für Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mich kennst, wusstest du, dass ich vorschlagen würde, dass Solidarität die Lösung dafür ist, wie wir alle systematisch voneinander isoliert werden. Wir brauchen echte soziale Interaktion (die auch online stattfinden kann, das ist nur schwieriger). Wir müssen uns treffen und wir müssen reden. Wir müssen über unser Leben reden, über unsere Probleme reden und über Lösungen für unsere Probleme reden. Wir müssen Menschen dort treffen, wo sie sind, und wir müssen Menschen treffen, die anders sind als wir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir müssen zusammenkommen, denn es stellt sich heraus, dass wir dieselben Feinde haben: die Leute, die versuchen, uns einsam zu machen – dieselben Leute, die versuchen, uns arm zu machen, die dieselben Leute, die die Seen trockenlegen, um Rechenzentren zu bauen, die dieselben Leute, die versuchen, Grenzen zu schließen, die dieselben Leute, die diese Grenzen überhaupt erst gezogen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Handy ins Meer zu werfen, ist keine Lösung für meine Probleme, weil es eine individuelle Lösung für ein systemisches Problem ist. Ohne deine Hilfe kann ich die Probleme in meinem Leben nicht lösen, und ohne meine Hilfe kannst du sie auch nicht lösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem werde ich mein Handy nicht ins Meer werfen, weil die Fische nichts so Schlimmes getan haben, dass sie auf Instagram gezeigt werden sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Margaret Killjoy, &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/you-loneliness-was-a-design-decision&quot;&gt;Your Loneliness Was a Design Decision Made by Your Enemy or: they want us isolated because it&#039;s easier to sell us shit&lt;/a&gt;, 28. November 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/about&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, solltest du ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [authorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 10:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>ZSK in Kreuzberg</title>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2260e_sb.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2260e_sb.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=320,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4958 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2260e_sb.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Szene des Konzerts: Ein Mensch mit Antifafahne beim Stagediving, dahinter die Bühne mit den Musikern&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Skate-Punk-Band ZSK spielte am 28.9. umsonst und draußen ein Konzert vor über 1.000 Menschen auf dem Rio-Reiser-Platz in Berlin-Kreuzberg.&lt;br /&gt;
Menschen auf und vor der Bühne solidarisierten sich mit Görli(zer Park) zaunfrei, dem Fotojournalisten Hardy, Hanna, Maja, Nanuk und allen Antifaschist*innen. Veranstaltet wurde die kinderfreundliche Kundgebung gegen Rechtsruck, Rassismus und die AfD von der Initiative „Kein Bock auf Nazis“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/zsk-in-kreuzberg/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Links&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.keinbockaufnazis.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.keinbockaufnazis.de/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.zsk.berlin/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.zsk.berlin/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.gofundme.com/f/kritischer-journalismus-braucht-schutz&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kritischer Journalismus braucht Schutz!&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://goerlizaunfrei.noblogs.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://goerlizaunfrei.noblogs.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.basc.news/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Budapest Antifacist Solidarity Commitee&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://taz.de/Kein-Bock-auf-Nazis/!6117008/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Lasset die Kids Punk hören! (taz, 29.9.2025)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 13:58:00 +0200</pubDate>
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    <title>Von allen Seiten auf das Ding einhämmern oder: Danke, Diane DiPrima</title>
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    <author>nospam@example.com (Margaret Killjoy)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/345591.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/345591.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=715,width=608,top=370,left=983.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4679 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/345591.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das schwarz-weiß Foto zeigt Diane DiPrima mit kurzen Haaren auf einem Bett sitzend, den Blick auf ihre Hände gesenkt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Diane DiPrima Mitte der 50er Jahre. Foto: Ausschnitt aus &quot;Memoirs of a Beatnik by Diane DiPrima&quot; (1998)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;KEINE METHODE FUNKTIONIERT,&lt;br /&gt;
wir müssen alle&lt;br /&gt;
von allen Seiten auf das Ding einschlagen,&lt;br /&gt;
um es zu Fall zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
–Diane di Prima, &lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/40887172-eed0-49dd-be71-a3e0eb454b88?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Revolutionary Letter #8&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Ich habe letztes Wochenende in einer Kleinstadt in West Virginia einen Vortrag gehalten und eine Lesung gehalten, und bei allem, was in der Welt vor sich geht, brauchte ich einen Moment, um mich auf das Lesen von Belletristik zu konzentrieren. Wenn ihr euch an die Krise vor drei Tagen im Vergleich zu den Krisen dieser Woche bis jetzt erinnert, war der US-Präsident damit beschäftigt, mit anderen Staats- und Regierungschefs der Welt Mutproben zu machen und damit zu drohen, die gesamte Weltwirtschaft zum Absturz zu bringen. Mein vor dem Haus geparkter Truck war mit Grundnahrungsmitteln beladen, die ich auf dem Weg zum Vortrag abgeholt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe trotzdem etwas Folklore gelesen, und ich bin froh, dass ich das getan habe, denn ich brauchte einen Moment der Leichtigkeit, einen Moment, um zu sehen, wie eine Kunstgemeinschaft einer Kleinstadt zusammenkommt. Ich brauche auch die veganen Cupcakes, die jemand für die Veranstaltung gebacken hat. Danach haben wir uns unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Wochen wurde ich sehr oft gefragt, in der einen oder anderen Variante der Frage: „Was zum Teufel sollen wir tun?“ Ich bin schüchtern, wenn es um Antworten geht, denn was weiß ich schon? Ich bin in dieser Scheiße genauso verloren wie alle anderen. Wenn ich auf zwanzig Jahre Proteste zurückblicke, fühlt es sich manchmal so an, als würde ich auf eine Reihe von Misserfolgen zurückblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird mir klar: Auf Misserfolge zurückzublicken und daraus zu lernen, ist genau das, was wir tun sollten. Und dann, wenn man das Ganze noch größer betrachtet, wird einem klar: Diese Proteste waren keine Misserfolge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir leben nicht in einer Utopie, das ist wahr. Wo ich lebe, driftet (oder läuft) die Dystopie jeden Tag näher und näher. Nichts von dem, was die Rebellen vor uns getan haben, hat also „funktioniert“, da sie keine stabile, perfekte Gesellschaft geschaffen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber nach diesem Maßstab hat auch nichts von dem, was die Reaktionäre getan haben, funktioniert, denn wir leben nicht in der Hölle, in der wir ihrer Meinung nach leben sollten. Wir leben an einem wunderschönen, schrecklichen Ort voller wunderbarer und schrecklicher Dinge, die ineinander übergehen. Jedes bisschen Sicherheit und Glück in unserem Leben wurde mit der Arbeit und dem Blut sozialer Bewegungen erkauft, die vor uns kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Proteste, an denen ich teilgenommen habe, waren kein Fehlschlag. Die Proteste gegen die Globalisierung von 1999 bis 2003 &lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/97ee3e95-ef32-4a07-a893-90b2633f86e6?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;waren weitaus erfolgreicher&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; darin, die Ausplünderung des globalen Südens zu stoppen, als wir damals dachten. Auf einer persönlicheren Ebene war einer der ersten Proteste, an denen ich 2002 teilgenommen habe, für Leonard Peltier, der diesen Monat aus dem Gefängnis entlassen wird, weil er fünfzig Jahre lang organisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe also letztes Wochenende in West Virginia diese Rede gehalten und danach haben wir darüber gesprochen, was zu tun ist. Der Kern, der Kern des Organisierens, war, dass sie beschlossen haben, sich regelmäßig zu treffen und zu reden. Das war&#039;s. Das ist der Kern des Organisierens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchtest du wissen, was ich denke, was du tun solltest? Du solltest Gleichgesinnte in deiner Umgebung finden – einige davon kennst du bereits, andere nicht – und mit ihnen reden. Sprich über die Probleme, mit denen du konfrontiert bist, die Probleme, mit denen du wahrscheinlich konfrontiert sein wirst, und darüber, was man dagegen tun kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wählten „Saatguttausch“ als Format für ihr Treffen, weil ihnen die Ernährungssouveränität wichtig war und es ihren Stärken und Interessen entsprach. Sie dachten, sie könnten sich treffen und Saatgut austauschen und sich gegenseitig bei Gärten und Obstplantagen helfen und über ihre Probleme sprechen und darüber, was auf sie zukommt, und besprechen, wie sie sich gegenseitig helfen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn wir alle das tun, verändern wir die Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht genau, was funktioniert, aber ich weiß, was nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was nicht funktioniert, ist die endlose und zwanghafte Suche nach dem „einen richtigen Weg“, um die Welt zu verbessern. Es gibt keine einzelne Avantgarde, die uns retten kann, genauso wenig wie es einen Politiker oder Revolutionsführer gibt, der uns alle in eine strahlende Zukunft führen wird. Es gibt auch keine einzelne Ideologie – nicht einmal meinen geliebten Anarchismus –, die das schaffen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zapatistas haben ein Sprichwort, das mir nicht mehr aus dem Kopf geht: Sie kämpfen für eine Welt, in der viele Welten möglich sind. Wenn wir für eine pluralistische, multikulturelle Welt kämpfen, dann müssen wir dafür auf pluralistische, multikulturelle Weise kämpfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird Saatgut-Erhaltungszirkel in den Bergen brauchen, die mit einheimischen Pflanzen arbeiten, die den Launen des Klimawandels standhalten, um sicherzustellen, dass die Menschen weiterhin ernährt werden. Es wird Menschen brauchen, die Polizeireviere niederbrennen. Es wird Videospielfiguren in grünen Overalls brauchen. Es wird wütende und höfliche Demonstranten brauchen. Es wird Saboteure brauchen und es wird Atheisten brauchen und es wird interreligiöse Koalitionen brauchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die einzige Möglichkeit, wie wir diese schöne, chaotische, kraftvolle Bewegung haben können, ist, wenn wir aufhören, uns vorzustellen, dass ein Weg der richtige Weg ist. Ironischerweise haben religiöse Radikale in dieser Hinsicht einen Vorsprung ... nach Tausenden von Jahren des Streits über Religion hat eine große Anzahl von Menschen erkannt: „Es gibt keine wahre und perfekte Religion, es gibt nur die eine, die für mich funktioniert.“ So sehen wir interreligiöse Koalitionen. Wir sehen Menschen, die Unterschiede nicht nur „beiseitelegen“, sondern feiern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um weiterhin eine Reihe von Klischees und Slogans auf euch zu werfen, brauchen wir eine „Vielfalt an Taktiken“. Das bedeutet, kurz gesagt, dass wir aufhören müssen, über Menschen herzuziehen, die Dinge auf andere Weise tun, als wir es tun würden. Es bedeutet, nicht die Polizei zu rufen, wenn jemand eine Scheibe einschlägt, und es bedeutet, nicht auf friedliche Demonstranten herabzuschauen. Es bedeutet, anzuerkennen, dass wir uns in einer sehr schlechten Situation befinden und dass verschiedene Menschen dazu neigen werden, verschiedene Methoden anzuwenden, um diese schlechte Situation anzugehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strategien, die funktionieren können, sind die Strategien, die Vielfalt als unsere Stärke begreifen, anstatt zu versuchen, uns kulturelle, strategische oder politische Homogenität aufzuzwingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die griechischen Anarchisten haben ein Sprichwort (es gibt so viele Slogans und Sprichwörter in der Protestkultur), dass sie keine Bewegung sind, sondern eine Sternenkonstellation. Sie sind der Nachthimmel. Sie müssen sich nicht alle in einer Reihe aufstellen, sie müssen nicht einmal in die gleiche Richtung drängen. Sie müssen nur die Machtstruktur durchbrechen, die die Welt in den Ruin treibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich persönlich habe nichts dagegen, uns als „Bewegung“ zu betrachten, solange es eine „Bewegung der Bewegungen“ ist. (Hier ist ein weiterer zu einfacher Slogan für euch!)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus rein praktischer Sicht gibt es eine Reihe von Grundsätzen, die Aktivisten 2008 bei Protesten gegen den Republikanischen Nationalkonvent angenommen haben und die nützlich sein könnten:&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Unsere Solidarität basiert auf dem Respekt für die Vielfalt der Taktiken und Pläne anderer Gruppen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Die angewandten Aktionen und Taktiken werden so organisiert, dass eine zeitliche oder räumliche Trennung gewahrt bleibt.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Alle Debatten oder Kritikpunkte bleiben innerhalb der Bewegung, um öffentliche oder mediale Anprangerungen von Mitaktivisten und Veranstaltungen zu vermeiden.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Wir lehnen jede staatliche Unterdrückung von Dissens ab, einschließlich Überwachung, Infiltration, Störung und Gewalt. Wir verpflichten uns, Strafverfolgungsmaßnahmen gegen Aktivisten und andere nicht zu unterstützen.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ol&gt;Wie kommen wir also durch diese Zeit? Auf die gleiche Weise, wie Menschen sich entwickelt haben, um alles zu überstehen: durch Solidarität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden das durchstehen, indem wir Saatgut teilen und Nachbarn verstecken und Busse blockieren und nicht die Polizei rufen, wenn einer von uns in Schwierigkeiten steckt. Wir werden das durchstehen, indem wir Konflikte lösen und unsere eigenen Unvollkommenheiten akzeptieren. Wir werden das durchstehen, indem wir erkennen, dass wir alle eine lebenswerte Welt brauchen und dass der Faschismus eine Bedrohung für jedes Lebewesen auf der Erde darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige von uns werden das nicht überstehen. Das ist auch in Ordnung. Keiner von uns war unsterblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir sind&lt;br /&gt;
endlos wie das Meer, nicht getrennt, wir sterben&lt;br /&gt;
eine Million Mal am Tag, wir werden&lt;br /&gt;
eine Million Mal geboren, jeder Atemzug Leben und Tod:&lt;br /&gt;
Aufstehen, Schuhe anziehen, loslegen,&lt;br /&gt;
jemand wird fertig werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– Diane di Prima, &lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/40887172-eed0-49dd-be71-a3e0eb454b88?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Revolutionary Letter #2&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com&quot;&gt;Margaret Killjoy&lt;/a&gt;, in Birds Before the Storm: &lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/p/shoving-at-the-thing-from-all-sides&quot;&gt;Shoving at the Thing From All Sides or: thanks, Diane di Prima&lt;/a&gt; 5. Februar 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Vorbemerkung:&lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich habe mit &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://open.substack.com/users/1099358-raechel-anne-jolie?utm_source=mentions&quot;&gt;&lt;em&gt;Raechel Anne Jolie&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; und &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/e2b594d8-de97-4646-b8a7-0996ed581f67?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Hazel Acacia&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt; auf Raechels Substack über die Idee von „&lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/de79b11a-0a18-4310-9825-cbb9af1fa36a?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;em&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Anarcho-Hebammen&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;“ gesprochen, wenn ihr das Gespräch hören wollt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn du queere, schmutzige Punkrock-Comics magst, mein Freund und manchmal auch mein Mitarbeiter Jonas Goonface bringt gerade sein Buch &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/d8c4ea86-07d1-43e6-aed0-a977ca7a1eef?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;„The Unsinkable Ship of Fools&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;“ heraus&lt;em&gt;, und eine der Hauptfiguren trägt ein Feminazgûl-Abzeichen, also weißt du, dass es Stil hat.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ich werde mein nächstes Buch, &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://substack.com/redirect/0f733aa6-c26c-49f8-a72f-36bd04838d40?j=eyJ1IjoiMjVoZGM2In0.MX_B6NAA3HI5h7v_C_S7kiFHUnIL5GVDwC1g-RvSUaE&quot;&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;„The Immortal Choir Holds Every Voice&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;“&lt;em&gt;, im März herausbringen und du kannst dich auf Kickstarter für Benachrichtigungen darüber anmelden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Kickstarter und andere Vorbestellungskampagnen sind für Indie- und Kleinverlage unverhältnismäßig wichtig, wegen einer Reihe von seltsamen Dingen, die mit der Arbeitsweise von Verlagen zu tun haben.)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://margaretkilljoy.substack.com/&quot;&gt;Birds Before the Storm&lt;/a&gt; ist eine von den Lesern unterstützte Publikation. Normalerweise ist die Hälfte der Beiträge kostenlos, die andere Hälfte ist persönlicher und steht bezahlten Abonnenten zur Verfügung, aber angesichts der aktuellen Krise sind mehr meiner Beiträge für alle Leser kostenlos. Um neue Beiträge zu erhalten und meine Arbeit zu unterstützen, sollten Sie ein kostenloses oder bezahltes Abonnement erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung [Autorisiert]: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:02:00 +0100</pubDate>
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<item>
    <title>#Stuttgart21-Gegner*innen solidarisch mit #Lützerath: &quot;Kohle bleibt unten - Bahnhof bleibt oben&quot;</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12633-Stuttgart21-Gegnerinnen-solidarisch-mit-Luetzerath-Kohle-bleibt-unten-Bahnhof-bleibt-oben.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=189,width=709,top=633,left=933,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4082 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&quot; title=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot;&gt;&lt;/a&gt;Mit Unverständnis und Entsetzen reagieren auch die Gegner*innen von Stuttgart21 auf den Versuch von RWE und Politik, mit Lützerath ein starkes Symbol des Widerstands gegen die Klimakrise zu brechen. RWE und Politik setzen damit den -highway to climate hell- fort, den UN-Generalsekretär Guterres angesichts der weltweit ungebrochen steigenden CO2-Werte geißelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung ruft das Aktionsbündnis auf, den friedlichen Widerstand gegen die Räumung von Lützerath und die damit beabsichtigte Fortsetzung des Braunkohleabbaus und der Kohleverstromung zu unterstützen. Motto: „Kohle bleibt unten, Bahnhof bleibt oben!“ Die Klimabewegung macht im Konflikt um Lützerath dieselbe Erfahrung mit Grüner Regierungspolitik wie die Bewegung gegen Stuttgart21 seit 10 Jahren: nämlich maßlose Enttäuschung. Von den Protesten gegen S21 mit großen Erwartungen in die Regierungen des Landes und der Stadt Stuttgart getragen, wandelten sich Grüne Regenten binnen kurzem zu Projektförderern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das selbst jetzt, wo mit weiteren 47 km Tunneln versucht wird, das planerisch längst gescheiterte Projekt um den Preis weiterer hoher Klimaschäden zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung, insbesondere die Grünen Klima- bzw. Umweltminister*innen dort, auf, aus der Eskalationsspirale in Lützerath auszusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lützerath darf nicht zu einem Symbol des Weiterso sondern muss zu einem Symbol des radikalen Bruchs mit dem Fossilismus werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart21-Gegner*innen mobilisieren auf den Montagsdemos und in den sozialen Medien für die Teilnahme an der Großdemonstration am Samstag, den 14.1. um 12h in Lützerath. Die Anreise erfolgt mit Bussen, per Bahn (Gruppentickets), individuell und per Mitfahrgelegenheiten. Viele Stuttgart21-Gegner*innen beteiligen sich schon jetzt an den Protesten und werden am 14.1. in Lützerath friedlich präsent und sichtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Reiseorganisation ab Stuttgart liegt. v.a. in den Händen von Fridays for future: &lt;a href=&quot;https://tickets.stuttgartforfuture.de/fff/luetzi-1401/&quot;&gt;Busreisen&lt;/a&gt; Abfahrt 14.1., 6h Karlsplatz, &lt;a href=&quot;https://fffutu.re/luetzi-mitfahr-bw&quot;&gt;Mitfahrbörse&lt;/a&gt;  und der &lt;a href=&quot;https://bw.bundjugend.de/luetzi-bleibt/&quot;&gt;BUND-Jugend&lt;/a&gt;: Bus: Abfahrt 14.1. 5h Schlossplatz&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de/pm-stuttgart21-gegnerinnen-solidarisch-mit-luetzerath/&quot;&gt;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt;, 12. Januar 2023&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 09:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>23. - 30. August: Internationale Woche der Solidarität mit anarchistischen Gefangenen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12435-23.-30.-August-Internationale-Woche-der-Solidaritaet-mit-anarchistischen-Gefangenen.html</link>
            <category>Antirepression</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://solidarity.international&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;https://solidarity.international&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1711,width=1215,top=-128,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Woche der internationalen Solidarität mit den anarchistischen Gefangenen. Gezeichnetes Plakat: Drei Schalben fliegen um die Sonne mit dem Wort Freedom in der Mitte. 23. - 30. August https://solidarity.international&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3966 --&gt;&lt;img alt=&quot;Woche der internationalen Solidarität mit den anarchistischen Gefangenen. Gezeichnetes Plakat: Drei Schalben fliegen um die Sonne mit dem Wort Freedom in der Mitte. 23. - 30. August https://international.solidarity&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; height=&quot;1696&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/internationalSolidarity.jpg&quot; title=&quot;Woche der internationalen Solidarität mit den anarchistischen Gefangenen. Gezeichnetes Plakat: Drei Schalben fliegen um die Sonne mit dem Wort Freedom in der Mitte. 23. - 30. August https://solidarity.international&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sun, 07 Aug 2022 09:27:00 +0200</pubDate>
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    <title>Rettet das Unrast-Herbstprogramm 2022</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Sharepic_CF_insta_radi.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Sharepic_CF_insta_radi.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;width=40%,top=180,left=740,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot; title=&quot;Wir brauchen Euren Support&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3957 --&gt;&lt;img ading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Wir brauchen Euren Support&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Sharepic_CF_insta_radi.png&quot; title=&quot;Wir brauchen Euren Support&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Der &lt;a href=&quot;https://www.unrast-verlag.de/&quot;&gt;Unrast Verlag&lt;/a&gt; macht seit &amp;uuml;ber 30 Jahren B&amp;uuml;cher f&amp;uuml;r eine befreite und solidarische Gesellschaft. Bei uns entscheiden alle mit, denn wir sind ein Kollektivbetrieb ohne Chef*in. Bisher hat das immer geklappt und sich als funktionierendes Konzept erwiesen. Jetzt wird es aufgrund besonderer Umst&amp;auml;nde eng. Die Preise f&amp;uuml;r fast alles steigen massiv, aber unsere Ums&amp;auml;tze tun das nicht. Wir bitten daher um eure Unterst&amp;uuml;tzung, um die tollen B&amp;uuml;cher des kommenden Herbstprogramms finanzieren zu k&amp;ouml;nnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://www.startnext.com/unrast&quot;&gt;Zum Crowdfunding&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
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    <pubDate>Sat, 16 Jul 2022 12:11:00 +0200</pubDate>
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    <title>1. Mai: Krieg, Krise, Kapitalismus - diesem System den Kampf ansagen</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;SharePic zum 1. Mai 2022 in Stuttgart und Waiblingen&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1Mai2022SharePic.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/1Mai2022SharePic.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1206,width=1206,top=124.5,left=684.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3913 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/1Mai2022SharePic.jpg&quot; title=&quot;SharePic zum 1. Mai 2022 in Stuttgart und Waiblingen&quot; alt=&quot;SharePic zum 1. Mai 2022 in Stuttgart und Waiblingen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;SharePic zum 1. Mai 2022 in Stuttgart und Waiblingen&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wir rufen unsere LeserInnen auch und ganz besonders in diesem Jahr auf, sich an den 1. Mai Aktivitäten der Gewerkschaften zu beteiligen. Wie immer gilt auch hier: Den Blick über den Tellerrand hinaus heben und die Gelegenheit nutzen, für eine gesellschaftliche Perspektive jenseits von Ausbeutung, Krieg und Klimakatastrophen einzutreten. Dazu fordern wir auf, sich auch an den im Anschluß an die DGB Demos stattfindenden revolutionären Maidemos zu beteiligen. Alle Infos dazu im folgenden Aufruf der &lt;a href=&quot;https://revolutionaere-aktion.org/2022/03/29/krieg-krise-kapitalismus-diesem-system-den-kampf-ansagen-2/&quot;&gt;Revolutionären Aktion Stuttgart&lt;/a&gt;:&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
Was sich in unserer Gesellschaft und auf internationaler Bühne abspielt, ist ein Weckruf: Ein neuer Krieg in Europa, Preissteigerungen, ein Pandemiemanagement das auf dem Rücken von Beschäftigten und den Ärmsten ausgetragen wird, während Arbeiter:innen in der Industrie mit Betriebsschließungen und Stellenabbau zu kämpfen haben. Die drohende Klimakatastrophe gerät aktuell zwar etwas in den Hintergrund, sie bestätigt aber: Um eine lebenswerte Zukunft auf diesem Planeten überhaupt zu ermöglichen, müssen wir endgültig brechen mit diesem Gesellschaftssystem und seiner rücksichtslosen Ausbeutung von Mensch und Natur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die aktuelle Überlagerung verschiedener Krisen ist ein Ergebnis des Kapitalismus. Hier geht es im Wesentlichen nicht um die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung, um Frieden oder darum das Überleben auf diesem Planeten zu sichern. Es geht um den Profit und die umkämpften Einflusssphären einer kleinen Klasse von Besitzenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Im vergangenen Corona-Jahr haben die 100 reichsten Deutschen ihr Vermögen um über 120 Milliarden vermehrt! Das reichste 1% besitzt hier ganze 20% des Gesamtvermögens, die Hälfte der Bevölkerung zusammen aber nur 2,5%. Das Pandemiemanagement hat die Reichen reicher gemacht, während die wirtschaftlichen Einbrüche, die sozialen Verwerfungen und die Überlastung des Gesundheitssystems der Arbeiter:innenklasse aufgehalst wurden. Der deutsche Kapitalismus produziert soziale Ungleichheit wie kaum ein anderes Land in der EU.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Vom Krieg in der Ukraine und deutscher Aufrüstung profitieren weder deutsche, noch ukrainische oder russische Arbeiter:innen. Rüstungskonzerne wie Rheinmetall aber schon. Ihre Aktienkurse sind direkt nach Kriegsbeginn rasant gestiegen. Gleichzeitig haben die Regierenden hier den Ukraine-Krieg genutzt, um deutsche Einflusssphären mit einem gigantischen Aufrüstungspaket in Zukunft noch aggressiver absichern zu können. Diese Kriegspolitik hat der einfachen Bevölkerung hier noch nie etwas gebracht, geschweige denn denjenigen, in deren Heimat die Konkurrenzkämpfe der kapitalistischen Machtblöcke dann blutig ausgetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Die Preise für unsere Grundversorgung steigen enorm. Das liegt nicht an wirklicher Knappheit -“ die Dinge sind im Überfluss vorhanden -“ sondern an einer Wirtschaft, die Profit und Konkurrenz, nicht aber langfristige Versorgungssicherheit kennt: Mietpreis-Explosion, weil Immobilienspekulationen fantastische Renditen versprechen. Preiserhöhungen für Benzin und Diesel, weil Mineralölkonzerne den kurzen Preisanstieg auf den Weltmärkten für eine beispiellose Profitmacherei genutzt haben. Unverschämte Gaspreise, weil die EU und Russland -“ nicht erst seit dem Krieg -“ wirtschaftliche Machtkämpfe austragen. Steigende Lebensmittelpreise, während die Köpfe von Lidl und Aldi zu den reichsten deutschen Familien gehören und täglich Unmengen an Lebensmitteln vernichtet werden. Sie stattdessen verschenken? Undenkbar im Kapitalismus, weil das das Profit-Prinzip untergräbt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es muss sich einiges ändern! Das wird aber sicher nicht von den privilegierten Berufspolitiker:innen und Gesetzbüchern angestoßen, die die Vorrechte der Kapitalist:innenklasse vertreten und festschreiben. Der Einfluss von Banken und Konzernen und ihre engen Verbindungen in die politische Klasse sind gut bekannt. Aber selbst die wenigen „ehrlichen“ Politiker:innen, die sich nicht von Daimler und Co. kaufen lassen, bleiben abhängig: Es geht um Arbeitsplätze, Steuern, internationale Kapital-Beziehungen....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wer echte Veränderung will, muss die Eigentumsordnung des Kapitalismus umwerfen. Der Ausgangspunkt dafür liegt in den unserer Klasse auf den Straßen und in den Betrieben -“ und das Potenzial dafür ist vorhanden: Die Zeiten werden unruhiger und viele sind mit dieser Gesellschaft unzufrieden. Einen möglichen Ausweg in einen „gemäßigten“ Kapitalismus ohne Krieg und Krise gibt es aber nicht -“ Den gab es so noch nie, auch wenn heute gerne von einer Rückkehr in die „Normalität“ geträumt wird. Wer schon vor Corona und Ukraine-Konflikt unverhüllte Armut, Ausplünderung, Krieg und Flucht sehen wollte, musste nur dorthin schauen, wo westliche Staaten sich angeblich für „Demokratie und Menschenrechte“ und wirtschaftlichen Einfluss einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Jetzt zählt Protest und Widerstand, der nicht die Regeln des Kapitalismus akzeptiert, sondern Gegenmacht von unten, aus der Arbeiter:innenklasse, entwickelt. Nicht zurück in die alte Ausbeutungsordnung, sondern nach Vorne mit sozialistischer Aussicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Die Regierung und die bürgerliche Presse rufen unter den Schlagworten „Freiheit“ und „Solidarität“ dazu auf, die Kriegs- und Krisenfolgen gemeinsam zu tragen. Jetzt gilt: Dieser Krieg und diese Wirtschaftskrise nicht auf dem Rücken unserer Klasse -“ egal in welchem Land!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Wir kämpfen für Solidarität und Einheit in der Arbeiter:innenklasse. Das heißt klare Kante gegen Rassismus und rechte Umtriebe, die gerade jetzt in Krisenzeiten, wo Sündenböcke gesucht werden, wieder erstarken. Es heißt auch: Gegen die besondere Unterdrückung und Ausbeutung von Frauen, denen noch immer ein Großteil der Hausarbeit aufgelastet wird, die noch immer in schlechtbezahlte Jobs und in sexistische Rollenbilder gedrängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 â†’ Wir fangen nicht bei Null an. Am 1. Mai wird klar: Wir blicken zurück auf eine lange internationale Geschichte von Kämpfen für eine sozialistische Revolution. Das ist die einzig realistische Alternative zu diesem Krisensystem: Der Sturz der Kapitalist:innen-klasse und der Aufbau einer Gesellschaft, in der die Mehrheit der Bevölkerung vom gemeinsam geschaffenen Reichtum profitiert, in der die Bedürfnisse der Menschen und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen, in der die Menschen ihre gemeinsame Intelligenz und Gestaltungskraft für ein Gemeinwesen nutzen, das ihnen auch gerecht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Am 1. Mai auf die Straße. Für Klassenkampf, Revolution und Sozialismus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Stuttgart&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 10:00 Uhr Marienplatz: Antikapitalistischer Block auf der DGB-Demo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 11:30 Uhr Rotebühlplatz: Revolutionäre 1. Mai Demonstration&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Waiblingen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 14:00 Uhr Bahnhof: Antikapitalistischer Block auf der DGB-Demo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;a href=&quot;https://revolutionaere-aktion.org/2022/03/29/krieg-krise-kapitalismus-diesem-system-den-kampf-ansagen-2/&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 28 Apr 2022 11:17:00 +0200</pubDate>
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    <title>Solidaritätserklärung mit den Kolleginnen und Kollegen des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins RAV e. V.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/SoliErklaerung1.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/SoliErklaerung1.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1201,width=815,top=-53,left=560,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3343 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/SoliErklaerung1.jpeg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;&quot;&lt;strong&gt;Solidaritätserklärung mit den Kolleginnen und Kollegen des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins RAV e. V. (anwaltlicher Notdienst G20)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinigung Baden-Württembergischer Strafverteidiger e.V. erklärt sich solidarisch mit den Kolleginnen und Kollegen des RAV. die in Hamburg unter schwierigen Bedingungen für den anwaltlichen Notdienst aktiv sind. um dort Gegnerinnen und Gegner des GZO-Gipfels rechtlich zu beraten und zu unterstützen. Ihr Einsatz für das Recht und den Rechtsstaat verdient unsere Anerkennung und unseren Respekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind empört. dass die Hamburger Polizei das beruï¬‚iche Engagement der Anwältinnen und Anwälten diskreditiert. indem die Beauftragung von Anwälten. die Mitglieder im RAV sind. als Begründung für eine angeblich erhöhte von deren Mandanten ausgehende Gefahr herangezogen wird. Damit stellt die Polizei das rechtsstaatliche Prinzip der freien Anwaltswahl in Frage und offenbart ein problematisches Verständnis der vom Grundgesetz gewährleisteten Möglichkeitjedes Bürgers. gegen staatliche Maßnahmen Rechtsschutz in Anspruch nehmen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein engagiertes Eintreten für die Interessen unserer Mandanten ist selbstverständliche Aufgabe unseres Berufsstandes. Dieses Engagement ist umso mehr vonnöten, wenn wie in Hamburg aufgrund des polizeilichen Großeinsatzes Bürgerrechte und Rechtsschutzmöglichkeiten ohnehin schon stark eingeschränkt sind. Gegen die Versuche der Polizei. die Arbeit unserer Kolleginnen und Kollegen zu diskreditieren und dadurch zu schwächen. protestieren wir auf das Schärfste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://strafverteidiger-bw.de/&quot;&gt;Vereinigung Baden-Württembergischer Strafverteidiger e.V.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Vorstand&lt;br /&gt;
 Anette Scharfenberg&lt;br /&gt;
 Rechtsanwältin&lt;br /&gt;
 Fachanwältin für Strafrecht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angela Furmaniak&lt;br /&gt;
 Rechtsanwältin&lt;br /&gt;
 Fachanwältin für Strafrecht&quot;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://twitter.com/g20_and/status/882610138389073924&quot;&gt;Anwaltlicher Notdienst / Twitter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch den &lt;a href=&quot;http://grundrechte-verteidigen.hamburg/2017/07/05/ueberblick-ueber-alle-entscheidungen-zu-g20-versammlungen/&quot;&gt;Überblick über alle Entscheidungen zu G20-Versammlungen&lt;/a&gt;. Zusätzlich seien die weiteren Solidaritätserklärungen aus Hamburg und Berlin dokumentiert:&lt;p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HanseatischeRAK.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/HanseatischeRAK.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1215,width=1055,top=-60,left=440,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3345 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/HanseatischeRAK.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Solidaritätserklärung Hanseatische Rechtsanwaltskammer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 80%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BerlinerRAK.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/BerlinerRAK.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1215,width=1059,top=-60,left=438,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3344 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/BerlinerRAK.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Berliner Rechtsanwaltskammer&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Wed, 05 Jul 2017 17:15:06 +0200</pubDate>
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    <title>Internationale Solidarität mit den Antifaschistinnen und Antifaschisten in der Ukraine!</title>
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            <category>Antifa</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;story&quot;&gt;&lt;p&gt;In den vergangenen Monaten mussten wir mit großer Sorge die angespannten Ereignisse in der Ukraine und Kiew verfolgen. Nicht nur die maßgeblich von Faschisten angeführten Maidan-Proteste, sondern auch die Art und Weise des Regimewechsels sowie die allgemeine Verschärfung und Zuspitzung des politischen Klimas in der Ukraine mit dem Säbelrasseln gegen Russland hierzulande und die Debatten über den Status der Krim sind mehr als besorgniserregend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir sind erschrocken über die Schnelligkeit, Aggressivität und Ignoranz, mit der hier in der Bundesrepublik von bürgerlichen Medien und Institutionen verschiedenster Couleur Faschisten verharmlost, ausgeblendet und teilweise sogar hofiert werden. Insbesondere bei letzterem ist nicht nur die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU und ihre Marionette in Gestalt von Vitali Klitschko an vorderster Front, sondern auch die Bundesregierung, zum Beispiel in Person des Außenministers Steinmeier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die EU und insbesondere die BRD, aber auch die USA und die NATO bedienen sich zur Durchsetzung ihrer wirtschaftlichen, politischen und militärischen Interessen rund um das Ringen mit Russland um die Vorherrschaft in der Ukraine nicht nur an den pro-westlichen Oligarchenkreisen und den Neoliberalen. Offensichtlich auch ohne Scheu arbeitet man mit bewaffneten faschistischen Straßenbanden -“ insbesondere dem so genannten „Rechten Sektor“ -“ und ihres parlamentarischen Pendants, der offen faschistischen „Swoboda“-Partei („Freiheit“) zusammen. Auch aus benachbarten Ländern und aus Skandinavien reisten vereinzelt militante Nazi-Schläger nach Kiew. Die offene Koalition mit Faschisten wollen die westlichen Akteure nur ungern zugeben, und es kommt hinzu, dass dies ein Großteil bundesdeutscher Medien der Regierung und den Parteien nahezu kommentarlos durchgehen lässt. Weitestgehend unkritisch ist auch die Berichterstattung über die nationalistische Welle und die Deutungshoheit von bewaffneten faschistischen Banden auf dem Maidan-Platz und in manch anderen Teilen der Ukraine neben der aktiven Beteiligung von Faschisten an der Übergangsregierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die „Swoboda“-Partei unternimmt in letzter Zeit starke Anstrengungen, um sich „gemäßigt“ zu geben und sich nach außen als Bewahrer von „Ruhe und Ordnung“ darzustellen. Es ist ihnen und dem „Rechten Sektor“ durch eine starke Straßenpräsenz, bestehende Strukturen, finanzielle Mittel und demagogischer Propaganda gelungen, weite Teile der sogenannten „Maidan-Proteste“ zu dominieren und dadurch massiv in ihrer Anzahl und Stärke zu wachsen. Ohne Zweifel ist allerdings auch, dass die gesellschaftliche Situation in der Ukraine genügend Anlässe und Gründe hergibt, massenhaft gegen die Regierung und die Herrschenden auf die Straße zu gehen. Umso schlimmer ist dann, wenn es Faschisten gelingt, die Unzufriedenheit der Menschen zu kanalisieren und diese mangels fortschrittlichen Alternativen in reaktionäre Bahnen zu lenken. Das ist brandgefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzten Wochen und Monate führen uns vieles vor Augen: Zum einen sehen wir erneut, was es bedeuten kann, wenn es keine schlagkräftige und überregionale antifaschistische Bewegung und Organisation gibt. Zum anderen müssen wir festhalten, dass antifaschistische Strukturen in Deutschland, die fähig sein sollten, internationale Solidarität nicht nur eine Parole, sondern auch praktisch werden zu lassen, noch mehr aufgebaut werden müssen. Die Ereignisse in der Ukraine sind politisch höchst brisant, denn die Rolle der Faschisten für die herrschende Klasse als willkommene Helfer in Krisensituationen zur „Drecksarbeit“ wird ein weiteres Mal mehr als sichtbar. Längst gibt es Droh- und Mordaufrufe der Faschisten gegen nationale Minderheiten, Jüdinnen und Juden, Linke, AnarchistInnen und KommunistInnen. Längst sind einige dieser Aufrufe schon umgesetzt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rote Hilfe hat bereits praktische Schritte eingeleitet, um die AntifaschistInnen in der Ukraine materiell und politisch zu unterstützen. Das ist eine der bedeutendsten von vielen richtigen Antworten, die wir als AntifaschistInnen auf die neuen Fragen der internationalen Situation und den Verhältnissen in der Ukraine finden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt aller linken und antifaschistischen Kräfte in der Ukraine ist es nun, den Nationalismus, aber vor allem die offen auftretenden Faschisten mit ihren Schläger- und Mörderbanden, die jetzt zum Teil sogar nahtlos in Polizei- und Militärkreise eingegliedert wurden, zurückzudrängen und zu bekämpfen. Es ist genauso wichtig, den aktuellen Aufwind der Faschisten und Rechten mit ihrer widersprüchlichen und reaktionären Ideologie zu stoppen und ihnen gezielte Rückschläge zu versetzen. Ein unmittelbares Ziel der AntifaschistInnen und GenossInnen wird nun darin bestehen, dass die Faschisten bei den kommenden Wahlen Ende Mai mit möglichst wenig Unterstützung durch die Bevölkerung ins Parlament in Kiew einziehen. Nicht zuletzt steht am 8. Mai der Tag der Befreiung vom Faschismus an, ein Tag also, an dem auch den vielen Ukrainerinnen und Ukrainer gedacht wird, die im Kampf gegen den deutschen Faschismus ihr Leben ließen. Es bleibt abzuwarten, wie dieser Tag nach dem Umsturz in der Ukraine begangen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verurteilen alle Worte und Taten, die den antifaschistischen Kampf in der Ukraine durch Spaltung und Sektierertum oder sogar Querfronten sabotieren und damit den nationalistischen, reaktionären und faschistischen Kräften in die Hände spielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig sehen wir es aber auch als unsere Verantwortung und Pflicht an, die Faschisten in der BRD und diejenigen, die sich in Krisensituationen oder zur Durchsetzung eigener Interessen gerne an ihnen bedienen und mit ihnen zusammenarbeiten, aktiv zu bekämpfen und hier in der Bevölkerung über diese schmutzige und letzten Endes auch kriegstreiberische Politik aufzuklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist unsere Aufgabe, die Öffentlichkeit hier in der BRD über das rechte und faschistische Treiben in der Ukraine zu informieren und geeignete Formen internationaler Solidarität gegen den Faschismus zu praktizieren. Der Charakter faschistischer Ideologie und Bewegung und ihre Rolle im Kapitalismus als potentielle Stütze der Herrschenden und im schlimmsten Fall sogar als Herrschaftsoption wurde in der Ukraine ein weiteres Mal in Ansätzen geschichtliche Realität. Und auch die Signalwirkung der Entwicklungen in der Ukraine für die europäische Rechte sind nicht zu unterschätzen. Lasst uns nun Schlimmeres verhindern und die dafür notwendigen Strukturen aufbauen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir senden unsere Solidarität an alle Antifaschistinnen und Antifaschisten! Gemeinsam in Gedanken sind wir im Kampf vereint mit dem Ziel einer solidarischen Gesellschaft ohne Faschismus und seinem Nährboden, dem kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen jeden Nationalismus und Faschismus!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Faschismus steht das Kapital!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch die internationale Solidarität!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 2014&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spendenkonto Rote Hilfe e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
IBAN: DE25260500010056036239&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BIC: NOLADE21GOE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stichwort: Antifa Ukraine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erklärung wird herausgegeben von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschistische Linke Bühl-Achern&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktion Heilbronn&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktion Lörrach&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktion (Aufbau) Rastatt/Baden-Baden&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktion (O) Villingen-Schwenningen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Erklärung wird unterstützt von:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antifaschistische Aktion Speyer/Schifferstadt&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart &amp;amp; Region (AABS)&lt;br /&gt;
 Antifa Bad Bergzabern&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Linke Freiburg (ALFR)&lt;br /&gt;
 Antifaschistische Linke Fürth (ALF)&lt;br /&gt;
 Göppingen gegen Rechts&lt;br /&gt;
 Initative Rems-Murr Nazifrei!&lt;br /&gt;
 LinksjugendSolid.Ortenau&lt;br /&gt;
 LinksjugendSolid Baden-Württemberg LSPR&lt;br /&gt;
 Revolutionäre Aktion Stuttgart&lt;br /&gt;
 Rote Hilfe e.V. OG Stuttgart&lt;br /&gt;
 Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
 VVN-BdA Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
 VVN-BdA Kreisvereinigung Ortenau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alex Zollmann -“ VVN-BdA Kreisvereinigung Ortenau&lt;br /&gt;
 Andrea Schiele -“ VVN-BdA Kreisvereinigung Ulm&lt;br /&gt;
 Bernhard Mainz -“ VVN-BdA Kreisvereinigung Heilbronn&lt;br /&gt;
 Esther Broß -“ Mitglied im Kreisvorstand der VVN-BdA Ortenau&lt;br /&gt;
 Janka Kluge -“ Landessprecher der VVN-BdA Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
 Jochen Dürr -“ Landessprecher der VVN-BdA Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
 Liliane Leible -“ 1. Vorsitzende DIE LINKE. Kehl&lt;br /&gt;
 Paul Bauer -“ Sprecher und Mitglied im Kreisvorstand VVN-BdA Kreisvereinigung Ortenau&lt;br /&gt;
 Raymond Hof -“ 2. Vorsitzender DIE LINKE. Kehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kontakt/contact: ukraine-antifa-soli [aet] riseup.net&lt;/p&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 05 May 2014 08:26:00 +0200</pubDate>
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    <category>solidarität</category>
<category>ukraine</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>18 März: Internationaler Tag der politischen Gefangenen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/8237-18-Maerz-Internationaler-Tag-der-politischen-Gefangenen.html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;content&quot;&gt;&lt;p&gt;Der 18. M&amp;auml;rz wird in der BRD seit Mitte der 1990er Jahre wieder als  &amp;bdquo;Kampftag f&amp;uuml;r die Freilassung aller politischen Gefangenen&amp;ldquo; begangen.  Angekn&amp;uuml;pft wird damit an eine Tradition der ArbeiterInnenbewegung. Der  18. M&amp;auml;rz 1848 steht f&amp;uuml;r die K&amp;auml;mpfe des neu entstandenen Proletariats  gegen die alten Herrscher und auch die neu entstandene Bourgeoisie. Am  18. M&amp;auml;rz 1871 &amp;uuml;bernahm die Nationalgarde in Paris die Macht und l&amp;auml;utet  somit den Beginn der Pariser Commune ein. Beide Versuche, sich von den  Fesseln der Herrschaft zu befreien, werden brutal niedergeschlagen. So  kostete die Rache der franz&amp;ouml;sischen Bourgeoisie 25000 Menschen das  Leben, 3000 starben in den Kn&amp;auml;sten, 13700 wurden verurteilt, die meisten  zu lebensl&amp;auml;nglichen Strafen. Dieser Tag wurde zuerst Tag der Pariser  Kommune genannt. 1922 wurde auf dem IV. Weltkongress der kommunistischen  Internationale die Internationale Rote Hilfe (IRH) gegr&amp;uuml;ndet und u. a.  die Durchf&amp;uuml;hrung eines internationalen Tages der politischen Gefangenen  beschlossen, der am 18. M&amp;auml;rz 1923 erstmals ausgerufen werden konnte. Mit  diesem Tag sollte vor allem das Bewusstsein und die Solidarit&amp;auml;t f&amp;uuml;r die  Lage der politischen Gefangenen weltweit erzeugt und verankert werden  und auf diese Weise auch praktisch zum Ausdruck kommen. Zum diesj&amp;auml;hrigen Tag der politischen Gefangenen ein &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/node/80676&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Text&lt;/a&gt; der &lt;a href=&quot;http://www.revolutionaere-aktion.org/&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Revolution&amp;auml;ren Aktion Stuttgart&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2 class=&quot;content-title&quot;&gt;18. M&amp;auml;rz: Tag der politischen Gefangenen!&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/Web_1863921637.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Der 18. M&amp;auml;rz ist der internationale Tag der linken und revolution&amp;auml;ren Gefangenen. Die Solidarit&amp;auml;t mit denjenigen die aufgrund ihrer fortschrittlichen politischen Aktivit&amp;auml;ten inhaftiert sind, ist heute notwendiger denn je. Denn gerade in der Krise des Kapitalismus kann Repression zu einem zentralen Instrument der Herrschenden zur Umsetzung ihrer Interessen werden.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Seit einigen Jahren ist die linke und revolution&amp;auml;re Bewegung mit dem Thema Knast wieder ganz unmittelbar konfrontiert. Relativ lange waren haupts&amp;auml;chlich ehemalige AktivistInnen bewaffneter Gruppen aus den 1970er und 80er Jahren vom Knast betroffen. Obwohl die entsprechenden Organisationen l&amp;auml;ngst aufgel&amp;ouml;st waren, wurden ihre ProtagonistInnen in einer Art sp&amp;auml;ten Rache zum Teil noch &amp;uuml;ber Jahrzehnte inhaftiert. Die verschiedenen sozialen und politischen Bewegungen auf der Stra&amp;szlig;e waren zwar stets auch von staatlicher Repression begleitet, Knast war aber eher selten Thema. Immer mehr sind auch diese Bewegungen aber wieder von diesem sch&amp;auml;rfsten legalen Mittel der Repression betroffen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Im Angesicht der Krise versucht der Staat die potentielle Opposition auf der Stra&amp;szlig;e mundtot zu machen. Ziel dabei ist es zu verhindern, dass sich die relativ weit verbreitete Unzufriedenheit mit dem kapitalistischen Krisenmanagement, mit Sozialabbau, steigenden Lebenshaltungskosten und Umverteilung zu Gunsten des Kapitals in entschlossenem Protest und Widerstand niederschl&amp;auml;gt. Deshalb sind es momentan auch insbesondere k&amp;auml;mpferische Aktionsformen wie selbstbestimmte Demonstrationen, massenhafter ziviler Ungehorsam oder Besetzungen, die kriminalisiert werden. Nach der Logik der Herrschenden sollen drakonische (Knast-) Strafen wie gegen Deniz K. wegen einer Rangelei mit Polizisten, gegen Tim wegen den Blockaden des Naziaufmarsches in Dresden oder gegen S-21 GegnerInnen wegen der Besetzung eines Teils des Baugel&amp;auml;ndes, die Bewegung einsch&amp;uuml;chtern und l&amp;auml;hmen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Ein anderer Grund f&amp;uuml;r die Zunahme politischer Gefangener in der BRD, ist die gesteigerte Repression gegen migrantische Linke: Mithilfe des &amp;sect;129b (terroristische Vereinigung im Ausland) werden mittlerweile reihenweise Linke vor allem aus der T&amp;uuml;rkei und Kurdistan weggesperrt. Das Besondere: Bei einem 129b-Verfahren muss den Angeklagten keine konkrete Tatbeteiligung nachgewiesen werden. Aussagen &amp;ndash; h&amp;auml;ufig in der T&amp;uuml;rkei unter Folter erpresst &amp;ndash; die eine Mitgliedschaft in den entsprechenden Organisationen behaupten gen&amp;uuml;gen meist f&amp;uuml;r eine Verurteilung zu mehrj&amp;auml;hrigen Haftstrafen. Anschlie&amp;szlig;ende Abschiebungen in neue Haft und Folter sind dabei meist einkalkuliert.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Auch in Stuttgart sind momentan zwei kurdische Aktivisten mit einer 129b-Anklage konfrontiert. Sie sitzen nun schon seit fast 1 &amp;frac12; Jahren in U-Haft. Ganz deutlich zeigt dieser Fall die politische Dimension der Repression: Vorgeworfen werden ihnen vor einem extra gebildeten &amp;bdquo;Staatsschutzsenat&amp;ldquo; des Oberlandesgerichts, haupts&amp;auml;chlich legale und kulturelle Aktivit&amp;auml;ten im Rahmen der kurdischen Bewegung in der BRD. Dass die Diffamierung des kurdischen Freiheitskampfes hier und in der T&amp;uuml;rkei als &amp;bdquo;terroristisch&amp;ldquo;, in den politischen und wirtschaftlichen Interessen des deutschen Kapitals im aufstrebenden Markt T&amp;uuml;rkei begr&amp;uuml;ndet ist, ist dabei allzu offensichtlich. Allerdings nicht ausschlie&amp;szlig;lich: Der entfesselte europ&amp;auml;isch/deutsche Imperialismus sieht sich durch linke und fortschrittliche Organisationen, die sich nicht vor den imperialistischen Karren spannen lassen, auch selbst bedroht. Allein die M&amp;ouml;glichkeit, dass &amp;ndash; wenn auch nur in Ans&amp;auml;tzen &amp;ndash; eine Alternative zu imperialistischen Krieg und Ausbeutung real werden k&amp;ouml;nnte, reicht f&amp;uuml;r deren gnadenlose, weltweite Bek&amp;auml;mpfung.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Die Entwicklung einer immer aggressiveren Repression wird voranschreiten - insoweit sich die gesellschaftlichen Widerspr&amp;uuml;che zwischen denen die von der kapitalistischen Wirtschaftsordnung profitieren und denen die immer mehr unter diesem krisenhaften System zu leiden haben gr&amp;ouml;&amp;szlig;er werden. Wenn wir also nicht den Kopf in den Sand stecken wollen, sondern an der Perspektive einer solidarischen an den Bed&amp;uuml;rfnissen aller orientierten Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdr&amp;uuml;ckung festhalten und uns daf&amp;uuml;r organisieren, m&amp;uuml;ssen wir auch Antworten auf die Repression finden. Grundlage muss dabei die unbedingte Solidarit&amp;auml;t mit allen fortschrittlichen Menschen sein die von den Schl&amp;auml;gen der Repression betroffen sind. Nur so kann die staatliche Strategie der Vereinzelung und Einsch&amp;uuml;chterung unterlaufen werden. Vor allem gefangene GenossInnen brauchen daher unsere Unterst&amp;uuml;tzung und d&amp;uuml;rfen nicht alleine gelassen werden!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Dar&amp;uuml;ber hinaus braucht ein ernsthafter Aufbau revolution&amp;auml;rer Strukturen, auch ein Bewusstsein &amp;uuml;ber m&amp;ouml;gliche Gegenma&amp;szlig;nahmen gegen&amp;uuml;ber staatlichen Attacken. Ein sicherer Umgang mit Telefon, Handy und PC sollten daher genauso Selbstverst&amp;auml;ndlichkeiten sein, wie der Schutz auf Demos vor Polizei&amp;uuml;bergriffen. Es gilt abseits von Paranoia und einem Untersch&amp;auml;tzen des Gegners, wirkungsvolle Gegenstrategien zu erarbeiten!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Ob auf der Demo, im Gerichtssaal oder im Knast - der Repression entgegentreten!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Freiheit f&amp;uuml;r die politischen Gefangenen!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Den revolution&amp;auml;ren Selbstschutz organisieren!&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.revolutionaere-aktion.org/&quot;&gt;&lt;em&gt;Revolution&amp;auml;re Aktion Stuttgart&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;Anstehende Termine rund um den 18. M&amp;auml;rz 2013 in Stuttgart:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span&gt;&amp;#160;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Mo. 18. M&amp;auml;rz:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;18 Uhr: Kundgebung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;zum Tag der politischen Gefangenen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;JVA Stuttgart Stammheim&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Do. 21. M&amp;auml;rz:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;8:45: Prozessbesuch&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;beim aktuell laufenden Gerichtsverfahren gegen zwei kurdische Aktivisten nach &amp;sect; 129 b , In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Solikreis. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;OLG Stuttgart | Olgastra&amp;szlig;e 2 | S.Mitte&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Sa. 23. M&amp;auml;rz:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;18 Uhr: Film&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span&gt; &amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;In prison my whole Life&amp;rdquo; &amp;uuml;ber Mumia Abu Jamal, seit 32 Jahren politischer Gefangener in den USA, Journalist und ehemaliger Black Panther.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;20 Uhr:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;Solivok&amp;uuml;&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; f&amp;uuml;r die Rote Hilfe Stuttgart. Mit leckerem veganen/vegetarischem Essen. Wer vor Ort Rote Hilfe Mitglied wird, erh&amp;auml;lt zwei Freigetr&amp;auml;nke und kostenloses Essen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Linkes Zentrum Lilo Herrmann | B&amp;ouml;blingerstr. 105 | S-Heslach&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span style=&quot;text-decoration: underline;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Fr. 12. April:&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;strong&gt;19 Uhr: Veranstaltung&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span&gt; &amp;ldquo;&lt;/span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Freiheit f&amp;uuml;r Deniz K.&amp;rdquo; zum aktuellen Stand der Solidarit&amp;auml;tsarbeit und dem Verfahren gegen den in der JVA N&amp;uuml;rnberg inhaftierten Antifaschisten. Organisiert durch das Solikomitee. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Linkes Zentrum Lilo Herrmann | B&amp;ouml;blingerstr. 105 | S-Heslach&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class=&quot;upload-media-data&quot;&gt;&lt;div class=&quot;item-list&quot;&gt;&lt;ul&gt;&lt;li class=&quot;first last&quot;&gt;&lt;div class=&quot;upload-media-data-item&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/system/files/data/2013/03/1224970529.pdf&quot; target=&quot;_self&quot;&gt;Flugblatt als PDF&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/system/files/data/2013/03/1224970529.pdf&quot;&gt; &lt;/a&gt;&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/system/files/data/2013/03/1224970529.pdf&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/en/system/files/data/2013/03/1224970529.pdf&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.18maerz.de&quot;&gt;www.18maerz.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.political-prisoners.net&quot;&gt;www.political-prisoners.net&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.berlin.rote-hilfe.de&quot;&gt;www.berlin.rote-hilfe.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.rote-hilfe.de&quot;&gt;www.rote-hilfe.de&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Sat, 16 Mar 2013 10:31:09 +0100</pubDate>
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