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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag Streikrecht)</title>
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    <description>»La propriété, c'est le vol« Pierre Joseph Proudhon</description>
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    <pubDate>Sun, 31 Mar 2024 15:46:10 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »La propriété, c'est le vol« Pierre Joseph Proudhon</title>
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<item>
    <title>Der Richter a.D. und die „Entsorgung“ des Streikrechts </title>
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            <category>And Justice for all</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Wolfgang Hänisch)</author>
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    Seltsame Blüten treibt die öffentliche Auseinandersetzung über das Streikrecht angesichts der Streiks bei der Deutschen Bahn und anderswo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Leserbrief in der Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 18.3.2024 meint ein Dr. Eberhard Foth, es sei &lt;em&gt;„höchste Zeit, das überholte Kampfmittel Streik zu entsorgen und hier gerichtliche Entscheidungen herbeizuführen. Sollte man aus Artikel 9 Grundgesetz ein solches Recht herleiten, müsste man diese Bestimmung ändern.“&lt;/em&gt; (StZ v. 18.3.2024 S.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 9 des Grundgesetzes garantiert wohlgemerkt die sog. Koalitionsfreiheit, d.h. in diesem Fall, das Recht Gewerkschaften zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielzitierte Streikrecht existiert in der BRD in der „reinen“ Form  gar nicht, sondern ist aus der Koalitionsfreiheit abgeleitet, weil Gewerkschaften ohne Streikrecht ein zahnloser Papiertiger sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foths Vorschlag würde dann aber auch gleich die in diesen Tagen vielbeschworene Demokratie mitentsorgen,  beruht die doch neben der parlamentarischen Repräsentation auf Grundrechten wie dem Streik- und Koalitionsrecht, der Versammlungsfreiheit, der Meinungsfreiheit vermittels derer sich der Souverän - das Volk - direkt zu Wort melden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert an dieser antidemokratischen Haltung - die, wenn auch nicht in dieser dankenswerten Offenheit, - von vielen Politikern in diesen Tagen geteilt wird, ist aber ,dass der sie vertritt, sozusagen ein Mann vom Fach, ein Hüter der Verfassung,war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foth gehörte nach einer sechsmonatigen Abordnung zum Oberlandesgericht Stuttgart im Jahr 1969,  ab 1970 dem zweiten Strafsenat des OLG Stuttgart an. 1974 wurde er dem für die Anklage im Stammheim-Prozess zuständigen Strafsenat überstellt. An dem am 21. Mai 1975 begonnenen Prozess nahm er zunächst als stellvertretender Vorsitzender teil. Nach einem erfolgreichen Befangenheitsantrag im Januar 1977 folgte er auf Theodor Prinzing als Vorsitzendem Richter und verkündete am 28. April 1977 das Urteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1995 war er Richter am Bundesgerichtshof und dort Mitglied des 1. Strafsenats. Inzwischen ist er im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in seiner Stammheimer Zeit war Richter Foth durch den saloppen Umgang mit rechtsstaatlichen Regularien aufgefallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1977 gaben der damalige baden-württembergische Innenminister Spiess und Justizminister Bender zu, dass schon vor Eröffnung des RAF-Prozesses unter Mitarbeit von Geheimdienstmitarbeitern des BND und des Landesamts für Verfassungsschutz in der Justizvollzugsanstalt Stammheim Wanzen installiert worden seien, um Besprechungen der RAF-Gefangenen mit ihren Anwälten etwa zwei Monate lang abzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Einrichtungen dafür habe man danach nicht entfernt, sondern später nochmals genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf stellte der Vorsitzende Richter Foth erst mal zum Entsetzen nicht weniger Juristen fest, dass die Abhöraffäre den Prozess selber nicht berühre. Zwar sei die Garantie für einen unüberwachten Gesprächsverkehr zwischen Angeklagten und Verteidigung nach § 148 der Strafprozessordnung verletzt worden, das beeinträchtige aber den Fortgang des Verfahrens nicht. Es bedurfte des Auszugs der Wahlverteidiger und mehrerer Anträge der gerichtlich bestellten Pflichtverteidiger, bis der Vorsitzende Richter sich dazu durchringen konnte, solche Abhörmaßnahmen zu verbieten.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 31 Mar 2024 17:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>deutsche bahn</category>
<category>justizvollzugsanstalt</category>
<category>rote armeee fraktion</category>
<category>stammheim</category>
<category>streikrecht</category>
<category>stuttgart</category>
<category>stuttgart 21</category>
<category>verfassungsschutz</category>
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    <title>Auch Auszubildende dürfen bei Warnstreikaktionen und Streiks mitmachen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/10550-Auch-Auszubildende-duerfen-bei-Warnstreikaktionen-und-Streiks-mitmachen.html</link>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/img_6909.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3385 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/img_6909.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Metalltarifrunde 2007&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;Anlässlich der aktuellen Tarifrunde in der Metallindustrie heute mal ein &lt;a href=&quot;https://www.igmetall.de/jupo-ratgeber-fight-for-your-right-dein-recht-im-arbeitskampf-10008.htm&quot;&gt;Hinweis der IG Metall&lt;/a&gt; zu den Rechten von Azubis in Sachen Streiks:&lt;br /&gt;
&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Mit dem Ende der Friedenspflicht in der Metall- und Elektroindustrie geht nun die Tarifrunde in die heiße Phase. Die IG Metall-Mitglieder machen mit Warnstreiks Druck für die Forderungen der IG Metall. Auch Auszubildende dürfen bei Warnstreikaktionen und Streiks mitmachen.&lt;/strong&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;strong&gt;Da in der Metall-Tarifrunde die Arbeitgeber die Forderungen der IG Metall bislang alle ablehnen und auch noch die Arbeitszeiten verlängern wollen, ruft die IG Metall bundesweit zu Warnstreiks auf. Die IG Metall fordert 6 Prozent mehr Geld, auch für Auszubildende, und eine Wahloption für Beschäftigte, ihre Arbeitszeit für bis zu zwei Jahre auf 28 Stunden reduzieren zu können. Auszubildende sollen zudem vor Prüfungen jeweils einen Tag bezahlt frei bekommen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnstreiks sind wichtig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Mit Warnstreiks demonstrieren Metallerinnen und Metaller ihre Entschlossenheit, für ihre Forderung zu kämpfen. Und das stärkt die Verhandlungsposition der IG Metall. Das ist so ähnlich, wie ein Warm-Up vor einem sportlichen Wettkampf. Ist trotz Warnstreiks eine Einigung immer noch nicht möglich, kann die IG Metall das Scheitern der Verhandlungen erklären. Dann ruft sie ihre Mitglieder zur Urabstimmung über unbefristete Arbeitskampfmaßnahmen auf. Also über einen Streik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnstreik und Streik - Dein gutes Recht&lt;/strong&gt;Die Chefs versuchen es immer wieder und behaupten, Auszubildende hätten kein Streikrecht. Das ist Unsinn: Auszubildende dürfen nicht nur, sie müssen sich für ihre Rechte stark machen! Bereits 1984 hat das Bundesarbeitsgericht nämlich entschieden, dass auch Auszubildende ein Streikrecht haben und sich somit an Warnstreiks oder Streiks beteiligen dürfen. Und Niemand darf sie daran hindern! Das ist ja auch nur logisch. Denn auch Deine Ausbildungsbedingungen, beispielsweise die Höhe der Ausbildungsvergütung werden in Tarifverträgen geregelt. Deshalb müssen Auszubildende auch Einfluss darauf haben, wie ihre Ausbildungsbedingungen gestaltet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warnstreik- und Streikteilnahme&lt;/strong&gt;Wer streikt, tut nichts Unrechtes. Im Gegenteil: Das Streikrecht ist durch das Grundgesetz und durch internationale Abkommen garantiert. Die Teilnahme an Warnstreiks und Streiks gefährdet nicht den Ausbildungszweck. Im Gegenteil: Sie kann dazu dienen, Dich an die Realitäten des Arbeitslebens heranzuführen. Im Falle des Falles gilt für Dich, was für alle Arbeitnehmer gilt: Streiken darf nur, wer von seiner Gewerkschaft dazu aufgerufen wird. Wenn also die IG Metall mit einem Flugblatt zum Warnstreik aufruft, geht die Post ab. Mehr zum Thema &quot;Warnstreik&quot; findest Du unter: &lt;a href=&quot;http://www.igmetall.de/warum-warnstreiks&quot;&gt;www.igmetall.de/warum-warnstreiks&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abmahnung ist nicht&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Dein Chef darf Dich für die Teilnahme an einem Warnstreik oder Streik nicht bestrafen. Und auf gar keinen Fall darf er Dich abmahnen oder gar mit der Kündigung drohen. Im Rahmen eines Tarifabschlusses wird in der Regel zudem eine &quot;&lt;a href=&quot;https://www.igmetall.de/view_tarifglossar-massregelungsklausel-863.htm&quot;&gt;Maßregelungsklausel&lt;/a&gt;&quot; vereinbart, die sicherstellt, dass alle, die sich an Streiks beteiligt haben, vor jeglicher Disziplinierung geschützt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterstützung bei Streik&lt;/strong&gt;Für die Dauer eines Warnstreiks darf der Chef Dir das Geld für die ausgefallene Zeit anteilig von Deiner Ausbildungsvergütung abziehen. Bei einem unbefristeten Vollstreik bekommst Du als Mitglied während dieser Zeit von der IG Metall Streikgeld. Für eine Streikwoche gibt es das 14-fache Deines Durchschnittbeitrags. Wie viel das genau ist, kannst Du online mit unserem &lt;a href=&quot;http://www.igmetall.de/cps/rde/xchg/internet/style.xsl/view_Leistungsrechner.htm&quot;&gt;Leistungsrechner&lt;/a&gt; ausrechen. Oder Du fragst Deine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV), Deinen Betriebsrat (BR) oder Deine&lt;a id=&quot;269&quot; href=&quot;https://www.igmetall.de/[ioID]&quot;&gt;IG Metall vor Ort&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Berufsschule an Streiktagen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Berufsschultage sind keine Streiktage - das gilt auch für Warnstreiks. Wenn die Berufsschule und der Arbeitgeber jedoch keine Einwände haben, kannst Du auch an diesen Tagen an Streiks teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausbildung im bestreikten Betrieb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bist Du als Auszubildender in den Arbeitskampf eines bestreikten Betriebes nicht direkt einbezogen, muss Deine Ausbildung weiterlaufen. Gegebenenfalls durch eine passende Umgestaltung, wie das Vorziehen des Werkunterrichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wer drin ist, ist besser dran&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt viele gute Gründe, Mitglied der IG Metall zu sein. Einer der wichtigsten: Nur als Mitglied hast Du einen Anspruch auf tarifvertragliche Leistungen, wie höhere Einkommen, mehr Freizeit/Urlaub, Weihnachts- und Urlaubsgeld oder Übernahme nach der Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die IG Metall speziell Azubis und (dual) Studierenden bietet, erfährst du &lt;a href=&quot;https://www.igmetall.de/[ioID]&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Leistungen auf einen Blick findest Du unter &lt;a href=&quot;http://www.igmetall.de/leistungen&quot;&gt;www.igmetall.de/leistungen&lt;/a&gt;.Noch Fragen?&lt;p&gt;Dann wende Dich an Deine JAV, BR oder an die &lt;a href=&quot;https://www.igmetall.de/view_ogs_suche.htm&quot;&gt;örtliche IG Metall&lt;/a&gt;. Mehr Infos zu Jugendthemen gibt es unter: &lt;a href=&quot;http://www.igmetall.de/jugend&quot;&gt;www.igmetall.de/jugend&lt;/a&gt;.&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Wed, 10 Jan 2018 08:42:00 +0100</pubDate>
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    <category>streikrecht</category>
<category>tarifrunde</category>
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</item>
<item>
    <title>Initiative ruft auf zu bundesweitem Kongress: &quot;Demonstrationsrecht verteidigen!&quot;</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/10433-Initiative-ruft-auf-zu-bundesweitem-Kongress-Demonstrationsrecht-verteidigen!.html</link>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Referate von Experten schlagen Alarm wegen Grundrechte-Abbau&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts des aktuellen Grundrechte-Abbaus und der hohen Haftstrafen bei den aktuellen Prozessen gegen Demonstranten beim G20-Gipfel lädt die Initiative &quot;Demonstrationsrecht verteidigen!&quot; aus Gewerkschaften, Migranten- und Bürgerrechtsorganisationen, Journalisten- und Anwaltsverbänden zum Grundrechte-Kongress nach Düsseldorf. Am 7. Oktober kommen dort interessierte BürgerInnen und AktivistInnen zu Wort, nach einer Eröffnung des Kongresses durch Experten-Vorträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Samstag, 7. Oktober, 11 Uhr | Volkshochschule Düsseldorf (direkt am Hauptbahnhof)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Alexander Bosch&lt;/strong&gt;, Sprecher für den Themenkomplex &quot;Polizei und Menschenrechte&quot; bei Amnesty International Deutschland&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Gabriele Heineke&lt;/strong&gt;, Republikanischer Anwältinnen - und Anwälteverein e.V.&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Ulla Jelpke&lt;/strong&gt;, innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Gerhard Kupfer&lt;/strong&gt;, Maschinenschlosser, Gewerkschafter seit 45 Jahren, bis 2014 IG-Metall-Vertrauensmann, Mitglied der Vertrauenskörperleitung und der Tarifkommission, sowie Mitglied des Betriebsrates bei Daimler Bremen.&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt;Peter Dinkloh&lt;/strong&gt;, langjähriger Journalist, u.a. Reuters und Correctiv, ver.di-Gewerkschaftssekretär Papierverarbeitende Industrie und Druckereien, JournalistInnen und Verlage (Fachbereich 8)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unterstützung für neue Grundrechte-Initiative wächst nach G20-Polizeigewalt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Kongresseinladung unter dem Titel &quot;Demonstrationsrecht verteidigen! Aufruf zum Widerstand gegen den Abbau unserer demokratischen Grundrechte&quot; vom 29.8. von mehr als 40 Organisationen und über 600 Einzelpersonen, u.a. Theologen und Prominenten wie dem Kabarettisten Wilfried Schmickler, heißt es:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Seit den jüngsten Gesetzesänderungen durch die Bundesregierung (u.a. §113, 114 StGB sowie Massen-Überwachung von WhatsApp/facebook), der Initiative zur Einschränkung des Streikrechts (-ºTarifeinheit-¹) und den schweren Grundrechtsverletzungen gegen Demonstrant*innen, Sanitäter*innen, Rechtsanwält*innen und Journalist*innen beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 ist es offensichtlich: Nach den Repressionen gegen Flüchtlinge und Migrantenorganisationen werden der gesamten sozialen Bewegung und der ganzen Bevölkerung der Bundesrepublik grundlegende demokratische Rechte genommen -“ insbesondere das Recht auf Versammlungsfreiheit.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; Experten rufen auf zum Kongress am 7. Oktober in Düsseldorf:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alexander Bosch, Experte von Amnesty International Deutschland lädt alle interessierten MitbürgerInnen zum Kongress nach Düsseldorf: &lt;em&gt;&quot;Die Bundesrepublik Deutschland versteht sich als eine auf Grund- und Menschenrechten basierende Gesellschaft, trotzdem mussten wir in den letzten Jahren immer wieder Grund- und Menschenrechtsbeschränkungen erleben. Dieser Trend muss gestoppt werden, Grund- und Menschenrechte müssen in Deutschland aus- und nicht abgebaut werden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Peter Dinkloh, langjähriger Journalist und ver.di-Gewerkschaftssekretär, warnt: &lt;em&gt;&quot;Der Entzug der Akkreditierungen von JournalistInnen beim G20-Gipfel hat gezeigt, wie verletzlich die Pressefreiheit ist, wenn sie nicht immer wieder aufs Neue verteidigt wird. Das ist auch ein Aufruf an JournalistInnen sich gewerkschaftlich zu organisieren, weil sie ihre Rechte letztlich nur gemeinsam verteidigen können.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elke Steven vom Komitee für Grundrechte und Demokratie wird den Kongress moderieren. Sie macht deutlich: &lt;em&gt;&quot;Immer neue Gesetze und Regelungen stellen mitten in Deutschland grundlegende Menschenrechte infrage. Seit G20 müssen wir beobachten, in welchem Maß das demokratisch fundamentale Grundrecht auf Versammlungsfreiheit angegriffen wird. Jetzt reichtÂ´s -“ Empörung und Zorn müssen in den notwendigen politischen Kampf münden.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerhard Kupfer, Maschinenschlosser, langjähriger IG-Metall-Vertrauensmann und Mitglied des Betriebsrates bei Daimler Bremen, richtet sich an die ArbeitnehmerInnen: &lt;em&gt;&quot;Wir müssen uns bewusst sein, dass es an uns, den arbeitenden Menschen liegt, für Gerechtigkeit zu sorgen. Dazu haben wir u.a. das Mittel des Streiks, das wir mit all unserer Kraft und auf allen Ebenen verteidigen müssen. Aber: Klar ist: Die Frage des Streikrechts wird nicht vor den Gerichten entschieden, sondern nur durch seine praktische Ausübung in den Betrieben!&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die vier politischen Kernforderungen der Initiative:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freiheit für die politischen Gefangenen von G20 und NAV-DEM/ATIK und Einstellung der Verfahren!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verteidigung des Demonstrationsrechts: Weg mit der Reform der § 113 u. 114 StGB!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verteidigung des Streikrechts: Weg mit der „Tarifeinheit“!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Verteidigung der Pressefreiheit: Weg mit der Repression gegen Journalist*innen!&lt;/strong&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;Initiative &lt;a href=&quot;http://demonstrationsrecht-verteidigen.de&quot;&gt;„Demonstrationsrecht verteidigen!“&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 23 Sep 2017 08:22:36 +0200</pubDate>
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    <category>Pressefreiheit</category>
<category>Streikrecht</category>
<category>Versammlungsfreiheit</category>
<category>Versammlungsrecht</category>
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</item>
<item>
    <title>Demonstrationsrecht verteidigen! Aufruf zum Widerstand gegen den Abbau unserer demokratischen Grundrechte</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/10405-Demonstrationsrecht-verteidigen!-Aufruf-zum-Widerstand-gegen-den-Abbau-unserer-demokratischen-Grundrechte.html</link>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Freiräume</category>
            <category>G20</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Manipulation</category>
            <category>Medien</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;Von den USA bis zur Türkei, von Frankreich bis Ungarn rücken Regierungen nach rechts, heben durch die Verfassung gesicherte demokratische Grundrechte auf, verbieten und unterdrücken Proteste und Streiks und gehen den Weg in einen Polizeistaat. Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland liegt in diesem Trend: In den letzten zwei Jahren hat auch sie demokratische Grundrechte von Millionen hier lebenden Migrant*innen massiv beschnitten, insbesondere 2016 im Zuge des „Asylpaket II“; mit verfassungswidrigen Methoden hat sie viele Migrantenorganisationen verfolgt und kriminalisiert, beispielsweise kurdische und türkische Frauen-, Studenten- und Arbeiterorganisationen wie NAV-DEM, ATIK und YXK.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den jüngsten Gesetzesänderungen durch die Bundesregierung (u.a. §113, 114 StGB sowie Massen-Überwachung von WhatsApp/facebook), der Initiative zur Einschränkung des Streikrechts („Tarifeinheit“) und den schweren Grundrechtsverletzungen gegen Demonstrant&lt;em&gt;innen, Sanitäter&lt;/em&gt;innen, Rechtsanwält&lt;em&gt;innen und Journalist&lt;/em&gt;innen beim G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017 ist es offensichtlich: Nach den Repressionen gegen Flüchtlinge und Migrantenorganisationen werden der gesamten sozialen Bewegung und der ganzen Bevölkerung der Bundesrepublik grundlegende demokratische Rechte genommen -“ insbesondere das Recht auf Versammlungsfreiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon Wochen vor dem G20-Gipfel wurden unverzichtbare Bestandteile der Versammlungsfreiheit wie zentrale Übernachtungsmöglichkeiten in Protestcamps verboten; genehmigte Camps räumte die Polizei in den Tagen vor dem Gipfel gegen ausdrückliche Gerichtsbeschlüsse. Die Auftakt-Demo der Gipfelgegner am 6.7. wurde unter Einsatz von brutaler Gewalt, mit Wasserwerfern und Schlagstöcken polizeilich aufgelöst, obwohl von ihr keinerlei Eskalation ausgegangen war. Dutzende Demonstrant&lt;em&gt;innen wurden durch Polizeigewalt im Laufe der Demonstrationen schwer verletzt. Die Polizei griff sogar gekennzeichnete Anwält&lt;/em&gt;innen, Sanitäter&lt;em&gt;innen und Journalist&lt;/em&gt;innen tätlich an. Mehr als 30 missliebigen Journalist*innen entzogen die deutschen Behörden im Verlauf des Gipfels nachträglich die Arbeitserlaubnis vor Ort. Hoch gerüstete Spezialeinheiten stürmten mit Kriegswaffen in Hamburg Häuser, sie terrorisierten ganze Straßenzüge, während die behaupteten Anlässe keiner Überprüfung standhalten. Privatwohnungen und Jugendzentren wurden polizeilich „durchsucht“ und verwüstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über 250 Demonstrant&lt;em&gt;innen wurden von der Polizei unter teils haarsträubender Begründung in oftmals überfallartigen Szenen von vermummten Polizeibeamt&lt;/em&gt;innen festgenommen und tagelang unter folterähnlichen Bedingungen ihrer Freiheit beraubt, darunter fast der gesamte Jugendvorstand der ver.di-Jugend NRW-Süd und ein kompletter anreisender Bus der Jugendorganisation „Die Falken“. Zu den Haftmethoden zählten systematischer Schlafentzug, Demütigungen und Schläge. Mehr als einen Monat nach den Gipfelprotesten dauert die Freiheitsberaubung immer noch an, noch sitzen 31 Demonstrant*innen in Untersuchungshaft, der größte Teil von ihnen ausländischer Herkunft. Die mittlerweile freigelassenen ver.di-Mitglieder werden weiterhin mit mehrjährigen Gefängnisstrafen bedroht, die mit einer Reihe von neuen Gesetzen durchgesetzt werden sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits wenige Wochen vor dem G20-Gipfel reformierte die Bundesregierung die §113 und 114 des Strafgesetzbuches („Widerstand oder tätlicher Angriff gegen Vollstreckungsbeamte“). Demnach droht in diesem Fall künftig eine Mindeststrafe von drei Monaten. Für den Vorwurf des Widerstands reicht dabei oft schon ein ängstlich weggezogener Arm. Zudem wurde der Katalog für besonders schwere Fälle, die mit sechs Monaten Mindeststrafe belegt sind, erweitert: Künftig reicht dafür u.a. auch die so genannte gemeinschaftliche Tatausführung -“ doch welche Demonstration, welcher Streik erfolgt nicht gemeinschaftlich?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Gesetzesänderungen werden das gesamte Demonstrationsgeschehen in Deutschland nachhaltig verändern. Wenn jeder Demonstrant Angst haben muss, z.B. im Falle eines Handgemenges hinter Gittern zu landen -“ und zwar auch, wenn es von der Polizei ausging -“ werden sich viele von der Teilnahme an Kundgebungen, Demos oder Streiks abgeschreckt sehen. Die derzeitigen Gesetzesänderungen gehören zu den tiefsten Eingriffen in die Versammlungsfreiheit (Artikel 8 des Grundgesetzes) seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland und höhlen damit ein elementares Recht völlig aus, das vom BVerfG als „ein Stück ursprünglich-ungebändigter unmittelbarer Demokratie, das geeignet ist, den politischen Betrieb vor Erstarrung in geschäftiger Routine zu bewahren“ bezeichnet wurde. Weiterhin widersprechen sie der Menschenwürde (Art. 1), der Freiheit der Person (Art. 2), schränken die Meinungsfreiheit (Art. 5) massiv ein, die das BVerfG als eines der vornehmsten Menschenrechte überhaupt bezeichnete und richten sich nicht zuletzt gegen die Pressefreiheit. Die uns durch unsere Verfassung gewährten Rechte lassen wir uns nicht nehmen. Wir fordern:&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Freiheit für die politischen Gefangenen von G20 und NAV-DEM/ATIK und Einstellung der Verfahren!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Verteidigung des Demonstrationsrechts: Weg mit der Reform der § 113 u. 114 StGB!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Verteidigung des Streikrechts: Weg mit der „Tarifeinheit“!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;p&gt;Verteidigung der Pressefreiheit: Weg mit der Repression gegen Journalist*innen!&lt;/p&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;http://demonstrationsrecht-verteidigen.de/erklaerung-demonstrationsrecht-verteidigen/&quot;&gt;demonstrationsrecht-verteidigen.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 31 Aug 2017 10:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>de Maizière</category>
<category>Pressefreiheit</category>
<category>Streikrecht</category>
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<category>Versammlungsfreiheit</category>
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    <title>„Rückschlag im Kampf um gleiche Arbeitsbedingungen“ - Landesarbeitsgericht macht Auflagen für Streik bei Klenk</title>
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            <category>Antirepression</category>
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            <category>Politische Rechte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;Soviel zum Thema Streikrecht in diesem Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
“&lt;em&gt;Das Landesarbeitsgericht ist der Auffassung, dass bei Klenk Betriebsblockaden erfolgt sind, die kein zulässiges Arbeitskampfmittel sind. Die Rechtmäßigkeit des Streiks hat das Gericht nicht in Frage gestellt. Die Beschäftigten von Klenk in Baruth können weiter streiken. „Für mich ist das heutige Urteil ein Rückschlag im Kampf um gleiche Arbeitsbedingungen“, so Olivier Höbel, IG Metall Bezirksleiter Berlin, Brandenburg und Sachsen. „Die Realitäten der ostdeutschen Arbeitswelt, die Zersplitterung der Belegschaften und die geringe Tarifbindung werden hier missachtet. Bessere Arbeitsbedingungen -“ und zwar nicht nur für Einzelne -“ werden nur durch engagierte und mutige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durchgesetzt -“ notfalls mit Streik. Der Demokratie ist kein Dienst erwiesen, wenn hier zu hohe Auflagen erhoben werden&lt;/em&gt;.“...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pressemitteilung vom 15.6.2016 von und bei &lt;a href=&quot;http://www.igmetall-bbs.de/aktuelles/meldung/rueckschlag-im-kampf-um-gleiche-arbeitsbedingungen-landesarbeitsgericht-macht-auflagen-fuer-streik-bei-klenk/&quot;&gt;IG Metall Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solierklärungen bitte an die Solidaritätsadresse: &lt;a href=&quot;mailto:ludwiqsfelde@iqmetall.de&quot;&gt;ludwigsfelde@iqmetall.de&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Jun 2016 16:34:58 +0200</pubDate>
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    <category>Gewerkschaften</category>
<category>IG Metall</category>
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    <title>Offener Brief an den IG-Metall-Hauptvorstand zur Unterstützung der Bremer Daimler-KollegINNen</title>
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            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Mit Schreiben vom 3. Juli hat der Ortsvorstand der IG Metall Bremen (Koll. Volker Stahmann) den satzungsgemäßen Rechtsschutz für die von Abmahnung betroffenen Daimler-Kollegen abgelehnt. Dennoch will der Ortsvorstand den Antrag des Kollegen Goldstein an den Vorstand (offensichtlich der Hauptvorstand in Frankfurt) weiterleiten. Dessen Entscheidung steht noch aus, deshalb dieser &lt;a href=&quot;http://www.labournet.de/wp-content/uploads/2015/07/dchb_offenerbrief.pdf&quot;&gt;Offene Brief&lt;/a&gt;, den wir nachfolgend dokumentieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8. Juli 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Offener Brief an den Bundesvorstand der IG Metall in Frankfurt und den Ortsvorstand in Bremen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;strong&gt; Mehr als 760 Abmahnungen im Werk Daimler-Bremen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kein Rechtsschutz von der IG Metall? Wir verlangen Revision Eurer bisherigen Entscheidung.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachtschicht vom 11. auf den 12. Dezember 2014 informierten sich mehr als 1.300 Kolleginnen und Kollegen beim Betriebsrat über die geplante Fremdvergabe von Arbeit -“ zu wesentlich schlechteren Bedingungen natürlich. Während die Beschäftigten ihr Recht auf Information wahrnahmen, ruhte die Produktion. Mehr als 760 dieser Kolleginnen und Kollegen wurden abgemahnt, weil sie sich während der Arbeitszeit versammelt und danach die Arbeit nicht wieder aufgenommen hätten, so die Vorwürfe der Geschäftsleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Entsetzen müssen wir nun zur Kenntnis nehmen, dass die IG-Metall den Betroffenen den Rechtsschutz verweigert, weil ein Rechtsstreit &quot;keine Aussicht auf Erfolg&quot; hätte (&quot;Kopfstütze&quot;, Betriebszeitung der IG-Metall Bremen für die Beschäftigten der Daimler-AG, April 2015).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beschluss des Ortsvorstandes vom 3. Juli sagt nun unter anderem: &quot;Rechtsschutzantrag muß durch das Mitglied persönlich gestellt werden . . Antrag persönlich und vollständig auszufüllen und zu unterschreiben ... satzungsgemäße Voraussetzungen sind zwingend . . . von jedem Kollegen einzeln benannt werden, welchen Rechtsanwalt er wann mit seiner Vertretung beauftragt hat . . . Der Rechtsschutz muss in jedem Fall -“ schon ab der 1. Instanz -“ vom Vorstand vor Beauftragung des Anwalts gewährt worden sein. Sonst scheidet grundsätzlich auch die Kostenübernahme durch die IG Metall aus . . .&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erinnern wir uns: Mit derselben Begründung hätte der Kassiererin &quot;Emmely&quot; von ihrer Gewerkschaft ver.di der Rechtsbeistand verweigert werden können. Ebenso der Altenpflegerin und Whistleblowerin Brigitte Heinisch, die gegen ihren eigenen Chef Strafanzeige erstattete. Die ver.di-Rechtsabteilung beim Bundesvorstand verweigerte diesen Kolleginnen den Rechtsbeistand nicht und gewährte sogar weit über die satzungsgemäßen Pflichten hinaus Rechtsschutz. &quot;Emmely&quot; gewann vor dem Bundesarbeitsgericht in Erfurt, Brigitte Heinsch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg. Mit dem Rechtsanwalt ihrer Wahl! (&quot;Emmely und die Folgen&quot;, 2012, VSA-Verlag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beide erstritten maßgebende Urteile im Sinne der gesamten Gewerkschaftsbewegung und im Interesse alle Lohnabhängigen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser betrieblicher Alltag sagt: Wir haben die größten Probleme, unseren eigenen Kolleginnen und Kollegen zu erklären, wofür sie monatlich einen Gewerkschaftsbeitrag zahlen sollen, wenn ihre Organisation sie in der Stunde der Gefahr im Stich lässt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr als 760 Abmahnungen sind in jedem Fall ein Politikum! Der Kampf der Kolleginnen und Kollegen bei Daimler/Bremen gegen Fremdvergabe, Leiharbeit und prekäre Arbeitsbedingungen ist mehr als berechtigt! Hier handelt es sich um ein gesellschaftspolitisches Problem ersten Ranges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es geht auch um die Arbeitsbedingungen unserer Kinder und Enkel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen haben jede finanzielle und vor allem politische Un&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;terstützung von ihrer und allen anderen Gewerkschaften in Deutschland verdient.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Schreiben vom 3. Juli hat der Ortsvorstand der IG Metall Bremen (Koll. Volker Stahmann) den satzungsgemäßen Rechtsschutz für die von Abmahnung betroffenen Daimler-Kollegen abgelehnt. Dennoch will der Ortsvorstand den Antrag des Kollegen Goldstein an den Vorstand (offensichtlich der Hauptvorstand in Frankfurt) weiterleiten. Dessen Entscheidung steht noch aus, deshalb dieser Offene Brief:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Pressekonferenz am 04. Mai 20015 im Bremer Gewerkschaftshaus hatten die Anwälte Benedikt Hopmann (Berlin), Reinhold Niemerg (Berlin), Gabriele Heinecke (Hamburg) und Helmut Platow (Berlin) erklärt, dass es bei der Klage letztendlich auch um die Frage des Streikrechts in Deutschland geht, dessen restriktive Auslegung internationalem Recht widerspricht und die deshalb auch vom &quot;Ministerkomitee des Europarats&quot; gerügt worden ist. Sie erklärten ihre Entschlossenheit, diese Frage auch vor dem Europäischen Gerichtshof klären zu lassen, falls die Klage auf nationaler Ebene scheitern sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die klagenden Kollegen mit den Gerichtskosten nicht allein im Regen stehen zu lassen, wurde vorläufig ein Solidaritätsfond eingerichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anja Luers, Berliner Volksbank, IBAN DE67 1009 0000 5650 0040 02, Stichwort/ Verwendungszweck: STREIKRECHT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;An den Ortsvorstand Bremen und an den Hauptvorstand IG Metall stellen wir die Forderung: Versteckt Euch nicht hinter Formalien, die angesichts der bundespolitischen Bedeutung dieses Angriffes der Daimler-Geschäftsleitung kleinkariert wirken. Die IG Metall und alle anderen bundesdeutschen Gewerkschaften können -“ zumindest juristisch -“ nur an Ansehen gewinnen, wenn sie sich jetzt konsequent hinter die abgemahnten Bremer Kolleginnen und Kollegen stellen und die Abwehr der Abmahnungen zu ihrer Sache machen. Und deshalb Rechtsschutz gewähren.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erstunterzeichner:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Edgar Wiegler, IG Metall, ehem. BR VW-Kassel; Udo Pusceddu, IG Metall, BR Daimler-Kassel; Sascha Rabe, IG Metall, BR Daimler-Kassel; Sven Bolte, IG Metall, BR Daimler-Kassel; Hidir Budak, Vorstand IG Metall Ortsmigrantenausschuss Kassel; Michael Clauss, IG Metall, BR Daimler-Stuttgart-Untertürkheim; André Halfenberg, IG Metall, BR Daimler-Stuttgart-Untertürkheim; Serkan Senol, IG Metall, BR Daimler-Stuttgart-Untertürkheim; Ulf Wittkowski, IG Metall, BR Daimler-Hamburg; Waldemar Derda, IG-Metall, BR Daimler-Berlin; Lutz Berger, IG Metall, BR Daimler-Berlin; Jochen Gester, Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin; Erich Kassel, IG Metall, ehem. BR Klöckner-Stahl; Rainer Knirsch, IG Metall, ehem. BR-Vorsitzender BMW-Motorradwerke Berlin; Klaus Morawski, IG Metall, ehem. VK-Leiter Otis Berlin; Günter Triebe, IG Metall Berlin; Birgit Koch, GEW-Hessen, Landesvorsitzende; Rolf Becker, Schauspieler, verdi FB 08 OV Hamburg; Lothar Degen, verdi FB 08 OV Hamburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Unterzeichner:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
 Mag Wompel und Redaktion labournet; Reinhilde Oldenstedt, IG Metall, ehem. BR Daimler Harburg; Horst Helfen, IG Metall, ehem. BR Daimler Harburg; Ivonne Hermann, IG Metall, BMW; Serdar Derventli, verdi NRW, LBV Mitglied; Holger Bruhns, IG Metall, ehem. BR Hydro Aluminum-Uphusen; Siegfried Haase, IG Metall, ehem. BR Hydro Aluminium-Uphusen; Tom Adler, IG Metall, Daimler Untertürkheim, ehem. Tarifkommission BaWü; Gültekin Demirel, IG Metall, BRV, IGM VK-Leiter, EPCOS München; Erdogan Kaya, verdi, PR, BVG Berlin; Birgit Malzahn, verdi Kassel; J. Ziehaus, verdi Kassel; Alix Arnold, verdi Köln; Wilma Meier, verdi Kassel, Ini Hände weg vom Streikrecht; Peter Gerstmann, verdi Kassel, Ini Hände weg vom Streikrecht; Seyit Bahadir, verdi, BR, Kliniken Dr. Erler gGmbH; Kamil Gömleksiz, IG Metall, BR, MAN AG Salzgitter; Traudel Kassel, verdi Bremen; Rinnerl Ulrich, IG Metall, Daimler Berlin; Richard Funke, IG Metall; Ayhan Zeytin, IG Metall, BR, stellvertr. VK-Leiter, ArcelorMittal Bremen; Ali Candemir, IG BAU, Jugendbildungsreferent; Onur Kodas, IG BAU, Ass. jur; Haydar Toktas, IG BAU; Betriebsrat, DLG; Hüseyin Öncü, IG Metall, 2. Vors. BR, VKL, WMF; Murat Günes, IG BCE, BR-Vors., Neupack; Hayri Ã‡akir, DGB Krefeld, Vorstandsmitglied; Cumali Demir, verdi, BR, Deutsche Post; Mahir Sahin, IG BAU Gewerkschaftssekretär, Bezirksverband Düsseldorf; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Stand am 21.7.15, 12.00 Uhr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstunterszeichner fordern alle Metaller, alle Gewerkschafter auf, unsere Forderung durch Weiterverbreitung und Unterzeichnung dieses Offenen Briefes zu unterstützen. Sendet Namen, Gewerkschaftszugehörigkeit und evtl. Funktion an die Mail-Adresse:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a&gt;solidaritaet-daimler-bremen@t-online.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die weitere Entwicklung werden wir im labournet berichten unter: Branchen/Automobilindustrie/Daimler/Bremen oder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.labournet.de/?p=71957&quot;&gt;http://www.labournet.de/?p=71957&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 23 Jul 2015 11:20:00 +0200</pubDate>
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    <category>bremen</category>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #394</title>
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            <category>Eklektizismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Armageddon&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&quot;(...) Das Maßnahmenpaket, das Athen in der Nacht zum Freitag nach Brüssel geschickt hat, unterscheidet sich in den meisten Punkten kaum von den Forderungen der EU, die erst am vergangenen Sonntag in einem Referendum von 61 Prozent der Griechen abgelehnt wurden. So soll das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre angehoben werden. Pensionäre müssen sich auf höhere Zuzahlungen im Gesundheitsbereich einstellen. Der Hafen von Piräus, Regionalflughäfen, das Mobilfunkunternehmen OTE und der Stromkonzern Admie sollen verkauft werden. Zudem sollen bislang besonders geschützte Wirtschaftsbereiche &quot;geöffnet&quot;, also ausländischen Konzernen ausgeliefert werden. Dazu gehört der Liste zufolge die Produktion traditioneller Lebensmittel. (...)&quot;  &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/07-11/057.php&quot;&gt;Mehr zur griechischen Tragödie.&lt;/a&gt; Siehe auch die Kritik von &lt;a href=&quot;https://wurfbude.wordpress.com/2015/07/11/syriza-vom-oxi-zum-nai/&quot;&gt;Hans Christoph Stoodt&lt;/a&gt; sowie die Beiträge &quot;Austerität oder Demokratie&quot; vom &lt;a href=&quot;http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59154&quot;&gt;8. Juli&lt;/a&gt; und vom &lt;a href=&quot;http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59157&quot;&gt;10. Juli&lt;/a&gt; von german-foreign-policy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Konsequent:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Ich glaube, eine gewerkschaftliche Kapitalismuskritik ist konsequenter als eine rein politische, weil sie da ansetzt, wo Kapitalismus stattfindet, nämlich im Arbeitsalltag.&quot; &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/karriere/2015-06/gewerkschaft-fau-linke-anarchie-interview&quot;&gt;Zeit Online Interview&lt;/a&gt; mit VertreterInnen der FAU. Indessen &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/07-11/053.php&quot;&gt;will Bayern&lt;/a&gt; das ohnehin rudimentäre &quot;Streikrecht&quot; weiter verschärfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachträglich:&lt;/strong&gt; Einmal gesetzt ist das Passwort für das Dateisystem bei Android Handys nur recht komplizert zu ändern. Abhilfe schaft das Tool &lt;a href=&quot;https://play.google.com/store/apps/details?id=org.nick.cryptfs.passwdmanager&amp;amp;hl=de&quot;&gt;Cryptfs Password&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;http://nelenkov.blogspot.de/&quot;&gt;Nikolay Elenkov&lt;/a&gt;. Ansonsten eben: &#039;vdc cryptfs changepw &amp;lt;passwort&amp;gt;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Unerschwinglich:&lt;/strong&gt; Drei Kugeln Eis aus der Eisdiele sind &lt;a href=&quot;http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/3-kugeln-eis-kosten-mehr-als-hartz-iv-kindersatz-90016637.php&quot;&gt;teurer als der Hartz IV Tagessatz für Essen und Trinken für kleine Kinder&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Aufgelistet:&lt;/strong&gt; Am &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/9394-Kundgebung-Was-bedeutet-den-US-amerikanischen-Gefangenen-der-4.-Juli.html&quot;&gt;4. Juli 2015 fand vor der US Botschaft in Berlin eine Kundgebung für die Rechte von Gefangenen&lt;/a&gt; statt. Anlass war der sog. Independence Day in den USA. Bei Uwe Hiksch findet sich eine &lt;a href=&quot;http://hiksch.com/2015/07/10/kundgebung-4-juli-2015-vor-us-botschaft-videofotosradiobeitraege/&quot;&gt;Liste aller bis jetzt bekannten Berichte&lt;/a&gt; von dieser Kundgebung. Unterdessen ist die Lage eines der bekanntesten politischen Gefangenen der USA - Mumia Abu-Jamal - &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/2015/07-10/037.php&quot;&gt;nach wie vor prekär&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fertig:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Die Alarmzeichen mehren sich: Die Weltmeere haben die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit erreicht. Davor warnten nun zahlreiche Meeresforscher in &quot;Science&quot;. &quot;Spektrum.de&quot; sprach deshalb mit dem beteiligten Meeresbiologen Hans-Otto Pörtner vom Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung in Bremerhaven.&quot; &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spektrum.de/news/die-meere-sind-am-ende/1354513&quot;&gt;Mehr dazu&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verbunden:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Am 8. Juli fand ein öffentlicher Vortrag des ehemaligen baden-württembergischen Justizministers &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Goll&quot;&gt;Ulrich Goll&lt;/a&gt; (FDP) bei der Burschenschaft Normannia statt. Goll redete unter dem Motto: &quot;Freiheit in Sicherheit&quot;. Die Normannia ist laut VVN-BdA Heidelberg seit Jahrzehnten für ihre &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/84190&quot;&gt;völkischen, rassistischen und antisemitischen Veranstaltungen und Skandale&lt;/a&gt; berüchtigt und pflegt Kontakte bis weit ins neonazistische Milieu. &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/128554&quot;&gt;Christian Schaar&lt;/a&gt;, Alter Herr der Normannia, war viele Jahre lang Vorsitzender der &quot;Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland&quot;, die für die europaweit größten Naziaufmärsache in Dresden mitverantwortlich ist. Seine Ehefrau spielte und sang bei &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/82932&quot;&gt;&quot;Eichenlaub&quot;&lt;/a&gt;, die dem NSU Lieder widmete und zu ihrer Unterstützung aufrief.&quot; &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://rdl.de/beitrag/ex-justizminister-und-mitglied-des-nsu-untersuchungsausschuss-goll-fdp-zu-gast-bei&quot;&gt;Mehr dazu bei Radio Dreyeckland&lt;/a&gt; sowie &lt;a href=&quot;https://linksunten.indymedia.org/de/node/147704&quot;&gt;linksunten&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 11 Jul 2015 12:56:30 +0200</pubDate>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #393</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verachtung:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Die Bundesregierung hat am gestrigen Dienstag ein letztes Verhandlungsangebot aus Griechenland zur Verlängerung des EU-Hilfsprogramms zurückgewiesen. Vor dem griechischen Referendum, das am Sonntag stattfinden soll, sei Berlin nicht mehr zu Gesprächen mit Athen bereit, teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel gestern Nachmittag mit. Entsprechend lehnte die Eurogruppe am Abend einen Kompromissvorschlag von Ministerpräsident Alexis Tsipras ab. Das Hilfsprogramm ist um Mitternacht endgültig abgelaufen, Athen erhält nun keine Gelder mehr.(...)&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59148&quot;&gt;Weiterlesen bei German Forein Policy&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Streitschrift:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Ein Arbeitskampf in einem kleinen Berliner Kino mit nicht einmal drei dutzend Beschäftigten schlug 2009/2010 ungewöhnlich hohe Wellen. In dem hochsubventionierten Vorzeige-Objekt der damals regierenden Linkspartei hatten es erstmals einige prekäre Teilzeitkräfte gewagt, die Frage nach einer adäquaten Interessenvertretung selbst zu beantworten, und brachten die politische und gewerkschaftliche Landschaft der Hauptstadt damit ordentlich in Wallung. Das Kino Babylon wurde zum Politikum. Nicht nur der Berliner Senat, die höheren Etagen der Linkspartei und der Gewerkschaft ver.di fühlten sich genötigt, zu intervenieren, letztlich wurde die Frage, was überhaupt eine Gewerkschaft ist, neu gestellt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 &lt;em&gt;Der Konflikt zeigte, dass auch in Kleinbetrieben mit prekären Verhältnissen offensive Kämpfe und gewerkschaftliche Alternativen nicht nur nötig, sondern auch möglich sind, aber auch, mit welcher Vehemenz genau dies verhindert werden sollte. Um so wichtiger, aus dieser Erfahrung zu lernen.&quot;&lt;/em&gt; Einen Beitrag dazu will die Broschüre &lt;em&gt;&quot;Babylo(h)n&quot;&lt;/em&gt; von H. Oostinga leisten, die &lt;a href=&quot;https://www.syndikat-a.de/index.php?article_id=2&amp;amp;cat=398%207&amp;amp;prod=4172&quot;&gt;bei Syndikat A zu beziehen&lt;/a&gt; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verhackstückt:&lt;/strong&gt; Der &lt;a href=&quot;http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/040/1804097.pdf&quot;&gt;&quot;Gesetzentwurf zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung&quot;&lt;/a&gt; soll am morgigen Donnerstag vom Bundestag verabschiedet werden. Weitere Informationen dazu gibt es beispielsweise bei der &lt;a href=&quot;http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kampagne Asylrechtsverschärfung Stoppen&lt;/a&gt; und der &lt;a href=&quot;http://stopasyllaw.blogsport.eu/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kampagne gegen das neue Asylgesetz 2015&lt;/a&gt;. Der Entwurf sieht unter anderem vor, dass viele nach Deutschland Flüchtenden sofort in den sogenannten &lt;a href=&quot;http://www.proasyl.de/en/news/news-english/news/gesetz_zu_bleiberecht_und_aufenthaltsbeendigung_massive_verschaerfung_des_aufenthaltsrechts/&quot;&gt;&quot;Ausreisegewahrsam&quot;&lt;/a&gt; genommen werden können. Was dagegen tun? &lt;em&gt;&quot;Unter dem Motto „Wir hätten Willy abgeschoben“ ruft heute das Bündnis für bedingungsloses Bleiberecht zu einer Jubel-Demonstration vom Kottbusser Tor zum Jahresfest der SPD bis zum „Willy Brandt Haus“ auf. Dabei soll auf bevorstehende Abstimmung über den Gesetzentwurf zur Neuregelung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung hingewiesen werden und auf die Tatsache, dass dieses Gesetz nur mit den Stimmen der SPD zustande kommen kann.&quot; &lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de/?p=657&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt; (Danke an &lt;a href=&quot;http://blog.adrianlang.de/?p=927&quot;&gt;Adrian&lt;/a&gt; für die Hinweise)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eindeutig:&lt;/strong&gt; Wolf Wetzel hat sein Buch &lt;em&gt;&quot;Der NSU-VS-Komplex. Wo beginnt der Nationalsozialistische Untergrund -“ wo hört der Staat auf?&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://wolfwetzel.wordpress.com/2015/06/27/der-nsu-vs-komplex-3-auflage-231-seiten-2015/&quot;&gt;aktualisiert und erweitert&lt;/a&gt;, so dass es nun in der 3. Auflage unter der ISBN 978-3-89771-589-9 erhältlich ist. Wir hatten das Buch hier schon öfters empfohlen, hier eine Rezension von Jan Jirát in der Schweizer WOZ: &lt;em&gt;&quot;Wetzel will nicht von einem sogenannten tiefen Staat sprechen, also vom gezielten Zusammenwirken von Sicherheitsbehörden und terroristischen Strukturen, gleichwohl steckt hinter den gezielten Aktenvernichtungen Kalkül: Mögliche Verstrickungen zwischen V-Leuten und dem NSU bleiben unaufgedeckt, der VS entgeht genaueren (parlamentarischen) Untersuchungen über seine umstrittenen Praktiken, die zwingend zur Frage führen müssten, ob es den VS in dieser Form braucht. Nach der Lektüre von &quot;Der NSU-VS-Komplex&quot; ist die Antwort eindeutig.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ekelhaft:&lt;/strong&gt; Vergangenen &lt;span data-reactid=&quot;.1.0&quot;&gt;Montag beschäftigte sich der Bundestags-Ausschuss für Arbeit und Soziales mit den Sanktionsregelungen im Bereich der Grundsicherung für Arbeitssuchende nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II), besser bekannt als Hartz-IV. Geändert wird natürlich nichts, im Gegenteil, trotz zahlreicher Kritiken von Einzelsachverständigen fällt die &quot;&lt;/span&gt;&lt;span data-reactid=&quot;.1.0&quot;&gt;kritische Bilanz und eine grundlegende politische Neuausrichtung“ vernichtend aus. Besonders beschämend: obwohl das Repressionssystem Hartz IV ganz offenbar darauf abzielt, &lt;/span&gt;&lt;span data-reactid=&quot;.1.0&quot;&gt;den Druck auf die Erwerbstätigen zu erhöhen lieber schlechte Arbeitsbedingungen in Kauf zu nehmen, als in Jobcentern als „Kunde“ vorstellig zu werden, fällt dem DGB Vertreter im Ausschuss den KollgeInnen auch noch in den Rücken. &lt;/span&gt;&lt;em&gt;&quot;(...) Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Position des Deutschen Gewerkschaftsbundes. Der DGB-Vertreter sprach sich zwar für eine Entschärfung der Sanktionen aus, nicht aber für deren Abschaffung. Leistungskürzungen sollten auf maximal dreißig Prozent beschränkt werden. Eine Abschaffung der Sanktionen sei ungerecht gegenüber den Hartz-IV-Empfängern, die „mitziehen“. Zudem trügen Sanktionen zur „Akzeptanz“ der steuerfinanzierten Grundsicherung in der Gesellschaft bei. Mit ihrer Position, die Erwerbslosen untereinander und gegen die Erwerbstätigen auszuspielen, hat sich die Gewerkschaft endgültig von dem Standpunkt verabschiedet, die gemeinsamen Interessen derjenigen zu vertreten, die gezwungen sind, vom Verkauf ihrer Arbeitskraft zu leben.&quot; &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;http://www.hintergrund.de/201506303595/soziales/sozialabbau/menschenrechtlich-fragwuerdig.html&quot;&gt;hintergrund.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Desinteressiert:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;(...) Es folgte die Vernehmung der Ehefrau des hessischen Verfassungsschutzmitarbeiters Andreas Temme. Sie sagte, dass ihr Mann ihr erzählt hätte, dass er von einem Schuss oder von einer verletzen oder toten Person nichts mitbekommen habe. Ob er eine Plastiktüte dabei gehabt habe, wisse Sie angeblich nicht. Ihr wurde dann ein Telefonat von ihr mit ihrer Schwester vorgehalten. Sie sprach darin davon, dass sie sich frage, was ihr Mann in Kassel Nord in so einer „Assibude“ von so einem „Dreckstürken“ gesucht habe. „Interessiert-™s mich, wen der heute wieder niedergemetzelt hat?“, fragt sie ihre Schwester. Beide lachen. Ihr Mann habe ihr auch erzählt, dass er vor dem Tattag bereits in dem Internetcafé von Halit Yozgat gewesen sei. Zu Hause habe er auch einen Laptop mit Internetanschluss besessen und genutzt. Ins Internetcafé sei er -“ so die Zeugin -“ nach seinen Angaben dienstlich gegangen. Sie sei immer davon überzeugt gewesen, dass ihr Mann den Mord nicht begangen hat. Tatsächlich gefragt, ob er etwas damit zu tun hat, habe sie ihn nicht. (...)&quot; &lt;/em&gt;Aus der Erklärung der Nebenklagevertreter Rechtsanwälte Sebastian Scharmer und Dr. Peer Stolle vom 30.06.2015, via &lt;a href=&quot;http://hajofunke.wordpress.com/2015/06/30/nebenklager-interessierts-mich-wen-der-heute-wieder-niedergemetzelt-hat-immer-weitere-offene-fragen-zur-rolle-von-andreas-temme-und-des-verfassungsschutzes-in-hessen&quot;&gt;Prof. Hajo Funke&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verstoß:&lt;/strong&gt; Die Deutsche Post AG lässt bei befristet Beschäftigten aus Baden-Württemberg die Arbeitsverträge zum 30. Juni 2015 auslaufen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Kräfte, die an den Streikmaßnahmen von ver.di teilgenommen haben. Damit will die Post AG „offenkundig ein Exempel statuieren“.  Mehr dazu &lt;a href=&quot;http://bawue.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++f926d5f4-1f00-11e5-9f21-525400a933ef&quot;&gt;bei ver.di Baden Württemberg&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 01 Jul 2015 11:04:57 +0200</pubDate>
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    <title>Aus aktuellem Anlass. Jack London: Der Streikbrecher</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 170px;&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:552 --&gt;&lt;img src=&quot;../uploads/jsailor.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;170&quot; height=&quot;214&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Jack London *12. Januar 1876 in San Francisco -  22. November 1916 in Glen Ellen, Kalifornien&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Aus &lt;a href=&quot;http://arbeitsunrecht.de/post-ag_lohndumping-streikbruch-profitgier/&quot;&gt;aktuellem Anlass&lt;/a&gt; müssen wir einen &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/2314-Jack-London-Der-Streikbrecher.html&quot;&gt;älteren Beitrag&lt;/a&gt; recyceln:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jack London war nicht nur Abenteurerzähler, sondern auch Sozialist. Über Streikbrecher hatte er eine deutliche Meinung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nachdem Gott die Klapperschlange, die Kröte und den Vampir geschaffen hatte, blieb ihm noch etwas abscheuliche Substanz übrig, und daraus machte er einen Streikbrecher. Ein Streikbrecher ist ein aufrechtgehender Zweibeiner mit einer Korkenzieherseele, einem Sumpfhirn und einer Rückgratkombination aus Kleister und Gallert. Wo andere das Herz haben, trägt er eine Geschwulst räudiger Prinzipien. Wenn ein Streikbrecher die Straße entlang geht, wenden die Menschen ihm den Rücken, die Engel weinen im Himmel und selbst der Teufel schließt die Höllenpforte, um ihn nicht hineinzulassen. Kein Mensch hat das Recht, Streikbrecher zu halten, solange es einen Wassertümpel gibt, der tief genug ist, daß er sich darin ertränken kann oder solange es einen Strick gibt, der lang genug ist, um ein Gerippe daran aufzuhängen. Im Vergleich zu einem Streikbrecher besaß Judas Ischariot, nachdem er seinen Herrn verraten hatte, genügend Charakter, sich zu erhängen. Den hat ein Streikbrecher nicht. Esau verkaufte sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht. Judas Ischariot verriet seinen Heiland für 30 Silberlinge. Benedict Arnold verkaufte sein Land für das Versprechen, daß man ihm ein Offizierspatent in der britischen Armee geben würde. Der moderne Streikbrecher verkauft sein Geburtsrecht, sein Land, seine Frau, seine Kinder und seine Mitmenschen für ein unerfülltes Versprechen seines Trusts oder seiner Gesellschaft. Esau war ein Verräter an sich selbst. Judas Ischariot war ein Verräter an seinem Gott und Benedict Arnold war ein Verräter an seinem Land. Ein Streikbrecher ist ein Verräter an seinem Gott, seinem Land, seiner Familie und seiner Klasse!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 17 Jun 2015 18:14:31 +0200</pubDate>
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    <title>Beamte - Doppelopfer der Post-Politik</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/9366-Beamte-Doppelopfer-der-Post-Politik.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Fritz Güde)</author>
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    Vor einigen Tagen war es, da beendete ein &lt;a href=&quot;http://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++092cb9f6-03a3-11e5-b44c-52540059119e&quot;&gt;deutsches Gericht einen Vorstoß der Gewerkschaft ver.di&lt;/a&gt;: Die Beamten unter den Mitgliedern hätten voll zu Recht herangezogen werden dürfen zu außerdienstlichen Tätigkeiten im Streitfall, weil ja keiner widersprochen hätte. Kann man sich gut vorstellen! Ist doch keiner unter Euch, der sich vor ein wenig Mehrarbeit drücken will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurde der Streikbruch abgesegnet. Das Gericht gab sogar dieser Ausrede recht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nur ein kleines Beispiel, wie das Beamtentum zur Ausrede gebraucht wird. Beamte dürfen nicht streiken - alles klar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sind die Gründe, warum so etwas immer noch hingenommen wird. In alten Zeiten war das Beamtentum noch an ein Treueverhältnis gebunden zwischen Fürst und Untertan. So idiotisch die Idee auch damals schon war, sie hatte doch mindestens einen sichtbaren Untergrund. Mein Großvater machte sich sicher ein Gewissen, dass er vom Großherzog abgefallen und der Republik seine Stimme gegeben hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen hat sich Beamtentum so verändert, dass die Obrigkeit selbst als erste den Bestand vermissen lässt. War es nicht gerade der Bund, der die Post abstoßen wollte? Die Beamten unterlagen dem Schachergeschäft - wie alle anderen Angestellten auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folge: Das Beamtentum hat keinerlei Unterlage mehr unter den heutigen Arbeitsverhältnissen. Beamte werden zum Streikbrechertum benutzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beamtentum gehört abgeschafft. 
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    <pubDate>Wed, 10 Jun 2015 20:39:00 +0200</pubDate>
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