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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag asylrecht)</title>
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    <description>»Wenn du eine gute Idee hast, dann tu es einfach. Denn es ist einfacher, um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis.« Grace Murray Hopper</description>
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    <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 09:32:13 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Wenn du eine gute Idee hast, dann tu es einfach. Denn es ist einfacher, um Vergebung zu bitten, als um Erlaubnis.« Grace Murray Hopper</title>
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    <title>Stop Geas - Bleiberecht für alle!</title>
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            <category>Ausstellungen und Messen</category>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2295f-1200x800.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2295f-1200x800.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=680,left=1320,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5225 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2295f-1200x800.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Frau, die eine Papptafel mit dem Text &amp;quot;(Gemeinsames) Grausames Europäisches (Asylsystem) Asylverweigerungs System&amp;quot; hält. Einige Meter dahinter ist das Transparent mit dem Text &amp;quot;From Tegel to all Camps united we fight&amp;quot; zu sehen.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; heba / Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Seit dem 12. Juni gelten die menschenrechtsfeindlichen Regelungen des „Gemeinsamen Europäischen Asylsystems“ (GEAS). Gegen die massive Verschärfung des Asylrechts demonstrierten an diesem Tag mehrere hundert Menschen vor dem Roten Rathaus in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/stop-geas-bleiberecht-fuer-alle/&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem nationalen GEAS-Anpassungsgesetz hat die Bundesregierung sogar noch schlimmere Verschärfungen im Asylrecht beschlossen als von der EU vorgesehen. Der Zugang für geflüchtete Menschen zu Schutz ist damit massiv eingeschränkt. Ist die Anerkennungsquote aus einem Herkunftsstaat beispielsweise europaweit unter 20%, werden individuelle Asylgründe in einem beschleunigten Verfahren geprüft. Hinzu kommen Grenzverfahren, mehr gewollte Abschiebungen, ein massiv ausgerüsteter Polizei- und Grenzschutzapparat, mehr Überwachung, drastische Sozialleistungskürzungen, weitere Entrechtungen und Kriminalisierung von Schutzsuchenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders deutlich werden die Verschärfungen durch die Ausweitung der Inhaftierungen von Schutzsuchenden: Menschen sollen daran gehindert werden Camps zu verlassen, es kann eine sogenannte „Asylverfahrenshaft“ eingeführt werden, die auch für Kinder gilt. Menschen im Dublinverfahren werden in gesonderen Zentren noch mehr isoliert. Gerade erst hat sich die EU zudem auf sogenannte „Return Hubs“ geeinigt, Abschiebezentren in Drittstaaten – eines der Prestigeprojekte des deutschen Innenministeriums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausweitung von Inhaftierungen und Lagerinfrastrukturen bedeutet immer mehr Isolation und Verdrängung der Menschen aus der Gesellschaft. Damit ist GEAS und die deutsche Interpretation davon ein großer weiterer Eskalationsschritt einer menschenfeindlichen, rassistischen Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch Spielräume für die Bundesländer, was die Anordnung von Haft und Bewegungsbeschränkungen und die Lagerisierung angeht. Wir wollen deshalb das Land Berlin hier nicht aus der Verantwortung entlassen und fordern daher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
– kein Lager für Menschen mit angeblicher schlechter Bleibeperspektive auf dem ehemaligen Flughafen Tegel und andernorts&lt;br /&gt;
– das eindeutige Recht auf Besuch, Präsenz von NGOs und Beratungsstrukturen in jeder Unterkunft und Einrichtung in Berlin&lt;br /&gt;
– die konsequente Umsetzung der Schutzansprüche von besonders schutzbedürftigen geflüchteten Menschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenrechte sind nicht verhandelbar. Berlin ist eine Solidarity City und hat sich deshalb damit zur solidarischen Aufnahme geflüchteter Menschen verpflichtet – dieses Versprechen kann nicht auf Grund „der politischen WetterLage“ gebrochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemeinsam stehen wir auf für eine offene Gesellschaft für alle Menschen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Deswegen wollen wir am 12.6. unseren Protest auf die Straße tragen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Gerade jetzt bleiben wir laut: gegen alle Lager, gegen Inhaftierungen, gegen Abschiebungen und Frontex. Bleiberecht für alle! Stop GEAS!&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
(aus: &lt;a href=&quot;https://stressfaktor.squat.net/node/327715&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Aufruf zur Kundgebung&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/stop-geas/&quot;&gt;Stop Geas&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2026 11:20:00 +0200</pubDate>
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    <title>GEAS - Reform: &quot;Ab dann werden viele Rechte für Schutzsuchende und Migrant*innen nicht mehr gelten.&quot;</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=517,width=1039,top=829,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5220 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Start-der-DEMO-in-Weil-am-Rhein-1024x502.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Start der Demonstration vom Europaplatz Weil am Rhein. Es sind jede Menge verpixelte Menschen zu sehen, mehrere davon hinter dem Frottransparent mit dem Text &amp;quot;Solidarité sans frontière&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Dreiländerdemonstration 18. APRIL 2026 in Basel, weil am Rhein und Huningue&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Heute am 12. Juni 2026 tritt die Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) in Kraft. Damit wird ein politischer Transformationsprozess fortgeführt, im Zuge dessen eine autoritäre, rassistische und undemokratische Politik in Europa implementiert wird.&lt;strong&gt; Ab dann werden viele Rechte für Schutzsuchende und Migrant*innen nicht mehr gelten.&lt;/strong&gt; Konservative in Europa übernehmen nun Positionen von Rechtsextremisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem GEAS werden vor allem die Asyl- und Gerichtsverfahrensrechte von Geflüchteten und damit die Rechtsprechung, die Gerichte und letztlich die Rechtsstaatlichkeit selbst intensiv angegriffen. So wird der Zugang zu Gerichtsverfahren unmöglich gemacht, erschwert und Fristen werden verkürzt. Geflüchtete Menschen können nach dem GEAS schneller und länger inhaftiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf sozialer und rechtlicher Ebene wird eine feindliche Umgebung für Geflüchtete geschaffen. Dabei handelt es sich um eine &lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/Home_Office_hostile_environment_policy&quot;&gt;Politik des „Aushungerns“&lt;/a&gt;, d. h. von Leistungskürzungen und Leistungsausschlüssen. Mit der Umsetzung von GEAS wird die Politik der feindlichen Umgebung für geflüchtete Menschen u. a. in Form von &lt;a href=&quot;https://migration.gov.gr/en/ked-samoy-kleisti-elegchomeni-domi-samoy/&quot;&gt;geschlossenen Lagern an den Außengrenzen&lt;/a&gt; sowie mit sogenannten Sekundärmigrationszentren weiterverfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grenzen stellen stets einen Bruch mit der Verwirklichung der universellen Menschenrechte dar. Sie sind ein überholtes politisches Konstrukt des Nationalstaates. Zwar hat sich der Staat auf vielen Ebenen internationalisiert, jedoch kaum in der sozialen Frage. Der Nationalstaat ist heute selbst das größte Hindernis bei der Lösung umfassender weltweiter Probleme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dagegen positionieren wir uns als Aktion Bleiberecht im Dreiländernetzwerks „Solidarité sans frontière“ gemeinsam mit all den solidarischen Projekten und Initiativen. Wir rufen alle demokratischen Kräfte in der Dreiländerregion dazu auf, sich einzumischen, wo immer es möglich ist und sich unserem Protest anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2015 kommt es zu einer verstärkten Militarisierung der EU-Außengrenzen und zu einer Aufrüstung der Polizei. Mit einer Non-Arrival-Politik soll verhindert werden, dass Geflüchtete den europäischen Kontinent erreichen und ein Asylverfahren durchlaufen. Dazu dient auch die Kriminalisierung von Geflüchteten und der solidarischen Flüchtlingsarbeit. Seit 2018 beobachten wir eine Zunahme von Gewalt, Rechtsverstößen und rechtswidrigen Zurückweisungen an den Grenzen, sogar an den EU-Binnengrenzen. Allein an der französisch-italienischen und der französisch-spanischen Grenze sind seit 2015 mindestens 73 Geflüchtete gestorben. Mittlerweile befinden sich an &lt;a href=&quot;https://www.ipg-journal.de/rubriken/aussen-und-sicherheitspolitik/artikel/eiserner-stacheldrahtvorhang-6629/&quot;&gt;15,5 Prozent&lt;/a&gt; (2008 Kilometer) der europäischen Landesgrenzen Stacheldrahtzäune und Grenztechnologien. Bei der Jahrhundertwende waren es noch 1,7 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2025 stellten, gemessen an der Gesamtbevölkerung in Europa &lt;a href=&quot;https://www.destatis.de/Europa/DE/Thema/Bevoelkerung-Arbeit-Soziales/Bevoelkerung/EUAsylantraege.html&quot;&gt;0,148 Prozent Menschen einen Asylerstantrag&lt;/a&gt;. Die &lt;a href=&quot;https://fluchtforschung.net/deutschland-schottet-sich-ab-systematische-zurueckweisungen-durch-grenzkontrollen/&quot;&gt;sogenannten irregulären Einreisen&lt;/a&gt; („Fake Illegals“) &lt;a href=&quot;https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/01979183231222169&quot;&gt;lagen 2025&lt;/a&gt; bei 0,02 Prozent der &lt;a href=&quot;https://www.untourism.int/news/international-tourist-arrivals-up-4-in-2025-reflecting-strong-travel-demandaround-the-world&quot;&gt;Gesamteinreisen&lt;/a&gt; nach Europa. Die Gesamtkosten für „Migrations- und Grenzmangement“ beliefen im Jahr 2025 rund &lt;a href=&quot;https://www.consilium.europa.eu/de/infographics/2025-eu-budget/&quot;&gt;2,5 % des Gesamt EU-Haushalts&lt;/a&gt;. Für andere Zwecke wurden 97,5 Prozent ausgegeben. Trotz dieses Verhältnisses steht das Thema Migration immer wieder im Zentrum einer einseitig geführten autoritären politischen Debatte. Diese Debatten dienen nachweislich einem Ziel: &lt;strong&gt;dem Abbau der Demokratie in Europa&lt;/strong&gt;. Dieser Prozess wird nicht bei Geflüchteten haltmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Politik hat die Diskussion im Bereich der Migration längst verlassen und erreicht nun auch andere sozial ausgegrenzte und diskriminierte Gruppen. Im Hinblick auf die zunehmende Obdachlosigkeit, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und den europaweiten Mangel an bezahlbarem Wohnraum ist außerdem zu beobachten, dass die Wohnsubstandards in Lagern für Geflüchtete Eingang in eine &lt;a href=&quot;https://www.berliner-mieterverein.de/magazin/online/mm0321/modulare-unterkuenfte-fuer-gefluechtete-wie-manfuer-viel-geld-wenig-bekommt-032122.htm&quot;&gt;städtische Billigbauweise (Flüchtlingsbaurecht)&lt;/a&gt; finden. Selbst Kontrollmechanismen der Lager werden übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in Europa noch nie so viel Reichtum angehäuft wurde, ist die Mehrheit der politischen Akteur*innen in den Parlamenten nicht willens, soziale Verantwortung für die Auswirkungen ihres politischen und wirtschaftlichen Handelns zu übernehmen. Ihre Politik verschärft Krisen, spaltet Gesellschaften und greift elementare soziale Rechte nicht nur von Geflüchteten an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer Veranstaltungsreihe zum Thema Grenzen in Freiburg hat sich im Januar 2026 erstmals das Dreiländer-Netzwerk „Solidarité sans frontière“ gebildet. Am 18. April mobilisierte das Netzwerk rund 600 Personen für eine trinationale Demonstration im Dreiländereck gegen die Reform des GEAS. &lt;strong&gt;Das Netzwerk ruft Gruppen und Organisationen in der Nordwestschweiz, dem Elsass und Baden dazu auf, sich für kommende gemeinsame Treffen, Aktionen und Demonstrationen anzuschließen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Aktion Bleiberecht Freiburg, aktiv im Dreiländernetzwerk „Solidarité sans frontière“ 12. Juni 2026&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 10:57:00 +0200</pubDate>
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    <title>Rund 600 Menschen demonstrieren gegen Asylreform GEAS und für grenzenlose Solidarität</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/14146-Rund-600-Menschen-demonstrieren-gegen-Asylreform-GEAS-und-fuer-grenzenlose-Solidaritaet.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Dreilaenderdemo_GEAS_1.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Dreilaenderdemo_GEAS_1.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=696,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5144 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Dreilaenderdemo_GEAS_1.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt den Demozug mit vielen Menschen und einer Reihe von Transparenten zum Thema&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Aktion Bleiberecht&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Weil am Rhein/Basel. Anlässlich der Einführung der Reform des Europäischen Pakts zu Asyl und Migration (GEAS) am 12. Juni 2026 demonstrieren heute rund 600 Menschen in einer grenzüberschreitenden Kundgebung. Über 30 Organisationen aus dem Dreiländereck riefen zur Kundgebung für grenzenlose Solidarität und gegen die massive Verschärfung des Asylrechts auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei Demonstrationszügen von Weil am Rhein und Basel aus gestartet, bewegt sich die Kundgebung am Ausschaffungsgefängnis Bässlergut vorbei, &lt;a href=&quot;https://www.aktionbleiberecht.de/blog/wp-content/uploads/2026/04/Pressemitteilung_14.04.2026-final.pdf&quot; title=&quot;Pressemitteilung dazu (PDF)&quot;&gt;wo sich seit über einer Woche mehrere Gefangene im Hungerstreik befinden um ihre Freiheit und ausreichende medizinische Versorgung zu fordern&lt;/a&gt;. Um 16:00 findet eine gemeinsame Schlusskundgebung im Rheinpark statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit GEAS wird das Recht auf Asyl in der EU faktisch abgeschafft. Geflüchtete Menschen werden systematisch nach Herkunft sortiert und in Lagern an den Aussengrenzen festgesetzt. Die beschleunigten Grenzverfahren finden ohne Rechtsvertretung statt. Menschen, die über sogenannte sichere Drittstaaten einreisen, werden vom Asylverfahren ausgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«GEAS steht für Abschottung statt Schutz. Europa inklusive Schweiz schottet sich ab und verschärft gleichzeitig globale Ungleichheiten und damit die Ursachen von Flucht. Gegen diese Entwicklung wehren wir uns entschieden. Angesichts multipler Krisen und zunehmendem Autoritarismus werden wir unsere Zusammenarbeit auch in Zukunft weiter verstärken.» lässt sich eine der Organisator*innen der Kundgebung zitieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.aktionbleiberecht.de/&quot;&gt;Pressemitteilung Aktion Bleiberecht, 18. April 2026&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 16:44:00 +0200</pubDate>
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    <title>We'll come united. Parade für Bewegungsfreiheit und Gleichberechtigung in Berlin</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13862-Well-come-united.-Parade-fuer-Bewegungsfreiheit-und-Gleichberechtigung-in-Berlin.html</link>
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            <category>Migration</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13862-Well-come-united.-Parade-fuer-Bewegungsfreiheit-und-Gleichberechtigung-in-Berlin.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Umbruch Bildarchiv)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2257j.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2257j.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=815,width=1215,top=320,left=680,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4952 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2257j.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt die Demonstration mit Transparent, auf dem der Text „We are here and we will fight“ in bunten Buchstaben steht.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: © kinkalitzken via Umbruch Bildarchiv&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am 27. September 2025 versammelten sich rund 1.000 Menschen am Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg, um gegen Rassismus, Abschiebungen, Lager und zunehmende Einschränkungen in der Migrations- und Asylpolitik zu protestieren. Die Demonstration war Finale einer Protestkarawane der migrantischen Selbstorganisation „We’ll come united“ von Thüringen bis nach Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den &lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/well-come-united-2025&quot;&gt;Fotos beim Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„Zehn Jahre nach dem March of Hope kehren wir an den Oranienplatz zurück – ein symbolischer Ort des Geflüchteten-Widerstands –, um eines der stärksten Vermächtnisse dieser Bewegung hervorzuheben: die Selbstorganisierung von Menschen auf der Flucht für ihre Rechte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir kämpfen für Bleiberecht, für Bewegungsfreiheit und für gleiche Rechte für alle. Wir wissen, dass ein kontinuierlicher, langfristiger Kampf notwendig ist, um Abschiebungen zu stoppen, soziale Ausgrenzung zu durchbrechen und Lager und Grenzen abzuschaffen.Wir haben viel zu tun, um uns für unsere Rechte zu organisieren, und jede und jeder ist herzlich eingeladen, sich uns anzuschließen und mit uns zusammenzuarbeiten.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.welcome-united.org/de/wir/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;We’ll come united&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Ereignisse zu diesem Thema&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/well-come-united/&quot;&gt;We&#039;ll come united&lt;img src=&quot;https://umbruch-bildarchiv.org/wp-content/themes/atschak-ub-theme-pkg-c86e82fb85ad/assets/img/icon_post_list.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/290918we_will_come_united.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fotos: We&#039;ll come united-Parade 2018 in Hamburg&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/160917welcome_united.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fotos: Welcome united-Demo am 16. September 2017 in Berlin&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/051012refugee_protest_march.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Fotos: Refugee Protest March von Würzburg nach Berlin (8. 9. - 5.10. 2012)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/131012berlin.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Großdemo vom besetzten Oranienplatz für Abschiebestopp, Abschaffung der Residenzpflicht und der Flüchtlingslager ( 13.10. 2012)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/080414raeumung_oranienplatz.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Räumung des Refugee-Camps am Oranienplatz (8. April 2014)&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/willkomm1.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umbruch Bildarchiv Startseite&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/welcome.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Überblick über das Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/suchfeld.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Umbruch Bildarchiv Ereignisse&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Links&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.welcome-united.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;https://www.welcome-united.org/&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://www.rbb-online.de/abendschau/videos/20250927_1930/nachrichten.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RBB Abendschau, 27.9.2025&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;https://radiocorax.de/well-come-united-eine-protestkarawane-durch-mitteldeutschland/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Radio Corax über die Protestkarawane durch Mitteldeutschland&lt;/a&gt;&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 11:10:00 +0200</pubDate>
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    <category>asylrecht</category>
<category>berlin</category>
<category>thüringen</category>
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</item>
<item>
    <title>Gemeinsam Demokratie und Menschenrechte verteidigen! Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft.</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13430-Gemeinsam-Demokratie-und-Menschenrechte-verteidigen!-Fuer-eine-gerechte-und-solidarische-Gesellschaft..html</link>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antifeminismus</category>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Antisemitismus</category>
            <category>Antiziganismus</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Hartz IV</category>
            <category>Jugend</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Klimawandel</category>
            <category>Krieg und Frieden</category>
            <category>Kultur</category>
            <category>Law and Order</category>
            <category>LGBTQIA+</category>
            <category>Mietenwahnsinn</category>
            <category>Migration</category>
            <category>Misogynie</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Rente</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Umwelt</category>
            <category>Zur Lage der Nation</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-09-07_14-54.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4229 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-09-07_14-54.png&quot; title=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes: Ein Gleichheitszeichen in einem Quadrat. Daneben steht: Der Paritätische Gesamtverband. Das Wort PARITÄT ist hervorgehoben&quot;&gt;&lt;/a&gt;Das Bündnis &quot;Zusammen für Demokratie&quot; aus 69 zivilgesellschaftlichen Organisationen übt in einer gemeinsamen Stellungnahme Kritik an der einseitigen politischen Debatte über Migration und fordert stattdessen eine Politik der sozialen Gerechtigkeit und Integration:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gemeinsam Demokratie und Menschenrechte verteidigen! Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Sorge verfolgen wir die aktuellen gesellschaftlichen Debatten und insbesondere die Diskussion um Migration. Statt drängende Zukunftsfragen wie die Bildungskrise, die Wohnungsnot, den Fachkräftemangel und die notwendige Transformation zu einer klimaneutralen, sozialen Wirtschaft endlich nachhaltig zu beantworten, liegt der Fokus vor allem auf dem Thema Asyl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Getrieben durch die extreme Rechte erleben wir immer häufiger Diskussionen und Haltungen, die auf Ausgrenzung und Abschottung zielen. Wir beobachten, dass das soziale Klima und der Umgang miteinander in der Bevölkerung immer rauer werden: Täglich ereignen sich Bedrohungen, Beleidigungen und rassistische, antisemitische und geschlechtsspezifische Angriffe mit existenziellen Folgen für die Betroffenen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angesichts der erschreckenden Wahlerfolge der AfD und der Bedrohung unserer Demokratie braucht es mehr denn je eine einende Politik, die gesellschaftliche Spaltung bekämpft, einen sachlichen politischen und gesellschaftlichen Dialog fördert und nach einer differenzierten Lösung für drängende Probleme sucht. Wir sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam die großen Herausforderungen erfolgreich meistern können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt auch für die gesellschaftlichen Fragen, die aus Migration und Flucht entstehen. Diese wollen wir pragmatisch und lösungsorientiert angehen, etwa durch eine wirksame Unterstützung der Kommunen und den Abbau von Hürden auf dem Weg zu gelingender Integration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Recht auf Asyl zu untergraben und die Menschenrechte von Geflüchteten einzuschränken stellt hingegen keine Lösung dar und widerspricht dem europäischen Gedanken, dem europäischen Recht und dem deutschen Grundgesetz. Besonders müssen wir die Würde von Menschen wahren, die auf Schutz angewiesen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aktuellen Entwicklungen werden insbesondere von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte mit großer Sorge wahrgenommen. Manche denken sogar darüber nach, Deutschland für immer den Rücken zu kehren. Fast wirkt es, als würde das zynische Kalkül der politischen Kräfte, die auf „Remigration“ setzen, aufgehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allen Formen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit müssen wir entschieden entgegentreten. Rassismus, Antisemitismus und Muslimfeindlichkeit dürfen in einer weltoffenen Gesellschaft nicht salonfähig werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bündnis &quot;Zusammen für Demokratie&quot; treten wir, 69 zivilgesellschaftliche Organisationen, gemeinsam für die unteilbaren Menschenrechte, für soziale Gerechtigkeit und eine klimagerechte Zukunft ein. Uns verbindet die Überzeugung, dass jeder Mensch die gleiche Würde hat. Wir setzen uns ein für das Recht eines jeden Menschen auf ein gutes und friedliches Leben in einer gesunden Umwelt – auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen, angemessenen Wohnraum, auf gute Bildung und Gesundheitsversorgung, auf freie Religionsausübung. Die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde und der Schutz vor Verfolgung sind für uns nicht verhandelbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktion Sühnezeichen Friedensdienste ● Alhambra Gesellschaft ● Amadeu Antonio Stiftung ● Anthropoi Bundesverband ● Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) ● Arbeit und Leben e.V. ● Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) ● Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bundesverband ● Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten ● Attac Deutschland ● Brot für die Welt ● Bund der Freien Waldorfschulen e.V. Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) ● Bundeskonferenz der Migrant*innenorganisationen (BKMO) ● Bundesverband Mobile Beratung ● Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e. V. (bvkm) ● Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) ● CLAIM Allianz gegen Muslimfeindlichkeit ● Campact e.V. ● Dachverband Gemeinde- psychiatrie ● Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) ● Der Kinderschutzbund Bundesverband ● Der Paritätische Gesamtverband ● Deutsche Bischofskonferenz ● Deutsche Sportjugend im Deutschen Olympischen Sportbund e.V. ● Deutscher Alpenverein (DAV) ● Deutscher Bundesjugendring ● Deutscher Caritasverband ● Deutscher Frauenrat ● Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) ● Deutscher Kulturrat ● Deutscher Mieterbund ● Deutscher Naturschutzring ● Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB) ● Deutscher Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e. V. ● Deutscher Volkshochschul-Verband e.V. ● Deutsches Jugendherbergswerk (DJH), Hauptverband für Jugendwandern und Jugendherbergen e. V. ● Deutsches Kinder- hilfswerk e. V. ● Diakonie Deutschland ● Digitalcourage e. V. ● Evangelische Kirche in Deutschland ● Forum Menschenrechte ● Fußball stiftet Zukunft e. V. ● Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V. ● Greenpeace Deutschland ● Internationale Jugendgemeinschafts- dienste (IJGD) ● Katholische Erwachsenenbildung Deutschland ● Klima- Allianz Deutschland ● LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt ● Landes- feuerwehrverband Rheinland-Pfalz ● Netzwerk für Demokratie und Courage e. V. ● neue deutsche organisationen – das postmigrantische netzwerk (ndo) ● Pro Asyl ● Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein ● Sozialverband Deutschland ● Sozialverband VDK Deutschland ● Stiftung gegen Rassismus ● Terre des Hommes ● Türkische Gemeinde in Deutschland e. V. ● VBRG - Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. ● Verband binationaler Ehen und Partnerschaften ● Verein für Demokratische Kultur in Berlin (VDK) ● Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen e. V. ● Volkssolidarität ● Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) ● Zentralrat der Juden in Deutschland ● Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen: &lt;a href=&quot;https://www.zusammen-fuer-demokratie.de/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noreferrer&quot;&gt;ww.zusammen-fuer-demokratie.de&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Schwerpunkte/vielfalt-o-alternative/doc/Stellungnahme_Zusammen_f%C3%BCr_Demokratie_17.10.2024.pdf&quot;&gt;Stellungnahme 17.10.2024&lt;/a&gt; (PDF)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 10:22:00 +0200</pubDate>
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    <category>Asyl</category>
<category>Asylrecht</category>
<category>der paritätische</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Input und Diskussion über die Situation an der polnisch-belarussischen Grenze</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13428-Input-und-Diskussion-ueber-die-Situation-an-der-polnisch-belarussischen-Grenze.html</link>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Flucht</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Polizeigewalt</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Die EU-Aussengrenze wird immer stärker abgeschirmt, Migration wird kriminalisiert, Mauern und Zäune werden hochgezogen und die sogenannte Grenzwache wurde militarisiert. Trotz dieser mörderischen Grenzpolitik, versuchen noch immer viele Menschen die Grenzen zu überqueren und nach Europa zu gelangen. Auf ihrem Weg sind sie oft unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt und erleben gewaltvolle Push-Backs. Auch Aktivistinnen, welche diese Menschen unterstützen, erleben Polizeigewalt und staatliche Repression. Vor Kurzem gab es einen Zwischenfall zwischen Aktivistinnen und der Armee an der polnisch-belarussischen Grenze. Seither sind die Aktivistinnen an dieser Grenze mit ständiger Repression und Überwachung durch Staat, Polizei und Armee, aber auch durch Rechtsextreme, konfrontiert. Ausserdem wird dieses Jahr ein Prozess gegen fünf Aktivistinnen an dieser Grenze stattfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Person, die an der polnisch-belarussischen Grenze aktiv ist, wird über die Entwicklung der Situation vor Ort berichten, anschliessend gibt es eine Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Donnerstag 17. Oktober 2024 – 19:00 @Barfüesser – Winkelriedstrasse 5, 6003 Luzern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Komm vorbei und bring deine Freund*innen mit!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
➡️ die Veranstaltung ist auf englisch, bei Bedarf mit deutscher Übersetzung&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 12:22:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://www.xn--trten-lva.de/archives/13428-guid.html</guid>
    <category>Asylrecht</category>
<category>Belarus</category>
<category>Luzern</category>
<category>Polen</category>
<category>Russland</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title> Stellungnahme des Paritätischen zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13395-Stellungnahme-des-Paritaetischen-zum-Entwurf-eines-Gesetzes-zur-Verbesserung-der-inneren-Sicherheit-und-des-Asylsystems.html</link>
            <category>Antirassismus</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
    
    <comments>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13395-Stellungnahme-des-Paritaetischen-zum-Entwurf-eines-Gesetzes-zur-Verbesserung-der-inneren-Sicherheit-und-des-Asylsystems.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;em&gt;In seiner Stellungnahme kritisiert der Paritätische Gesamtverband die geplanten asyl- und aufenthaltsrechtlichen Änderungen im Entwurf eines &quot;Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems&quot; sowie das Gesetzgebungsverfahren. Er plädiert für ein besonnenes Verfahren und eine Stärkung der Aufnahmebereitschaft statt eines vermehrten Einsatzes von Härte gegenüber Geflüchteten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-09-07_14-54.png&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4229 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-09-07_14-54.png&quot; title=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo des Paritätischen Gesamtverbandes: Ein Gleichheitszeichen in einem Quadrat. Daneben steht: Der Paritätische Gesamtverband. Das Wort PARITÄT ist hervorgehoben&quot;&gt;&lt;/a&gt;Mit dem vorliegenden Gesetzesentwurf reagiert die Bundesregierung auf das schreckliche Terrorattentat von Solingen vom 23.08.2024. Es enthält neben Verschärfungen des Waffenrechts insbesondere asyl- und aufenthaltsrechtliche Verschärfungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Paritätische Gesamtverband kritisiert die geplanten asyl- und aufenthaltsrechtlichen Änderungen scharf und lehnt diese ab:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul class=&quot;list-normal&quot;&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Der &lt;strong&gt;Ausschluss von sogenannten „Dublin-Fällen“ von jeglichen Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG)&lt;/strong&gt; nimmt die Obdachlosigkeit und Verelendung potentiell tausender Menschen zur Erreichung migrationspolitischer Ziele in Kauf. Er verstößt zudem gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sowie europarechtliche Vorgaben.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Die &lt;strong&gt;Verschärfungen bei der Aberkennung des Flüchtlingsstatus&lt;/strong&gt; widersprechen in Teilen der Rechtsprechung des EuGH und konterkarieren durch den verstärkten Einbezug von Straftaten nach dem Jugendstrafrecht den präventiven und erzieherischen Zweck dieser besonderen Form des Strafrechts.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt; Die &lt;strong&gt;Verschärfungen bei Reisen in das Herkunftsland&lt;/strong&gt; widersprechen der etablierten und in völker- sowie europarechtlichen Dokumenten verankerten Systematik zum Widerruf der Flüchtlingseigenschaft.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Durch die angestrebten Maßnahmen wie auch die Debatte um Zurückweisungen Geflüchteter an den deutschen Binnengrenzen wird die Anwesenheit Schutzsuchender delegitimiert und der Eindruck erweckt, ihnen könne die in unserer Verfassung verbürgte Menschenwürde abgesprochen werden.&lt;/strong&gt; All das wirkt sich auch auf diejenigen aus, die als Schutzsuchende wahrgenommen werden. &lt;strong&gt;Somit drohen vermehrt Verunsicherung und Spaltung unserer vielfältigen Gesellschaft und bereits mühsam erreichte Integrationserfolge werden zunichte gemacht.&lt;/strong&gt; Letztlich spielt all das jenen politischen Kräften in die Hände, die an der Abschaffung unserer liberal-demokratischen Institutionen arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Paritätische Gesamtverband mahnt eindringlich, statt mit immer größerer Härte gegen Schutzsuchende vorzugehen, für Aufnahmebereitschaft in Deutschland und Europa einzustehen.&lt;/strong&gt; Hierzu gehören ein effektiver europäischer Solidaritätsmechanismus genauso wie die Gestaltung einer Aufnahmegesellschaft, die mit der Anerkennung globaler Fluchtbewegungen die Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellt. Hierzu bedarf es einer mutigen Politik, die den Reichtum einer der größten Volkswirtschaften der Welt nutzt, um die tiefgreifenden strukturellen Probleme anzugehen, die nicht durch Einwanderung, sondern jahrzehntelange Verfehlungen unter anderem in den Bereichen Wohnungsbau, Kitabetreuung und Schulwesen verursacht werden. Ein Bekenntnis zur Aufnahmebereitschaft würde dabei auch eine auskömmliche und nachhaltige Finanzierung der vielfältigen Beratungs- und Integrationsangebote für Geflüchtete umfassen, die durch ihre erfolgreiche Arbeit letztlich auch Radikalisierungen jeglicher Couleur entgegenwirken können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Statt unsere Verfassung und die in ihr verbürgten Grund- und Menschenrechte, unsere europa- und völkerrechtlichen Verpflichtungen sowie eine unabhängige Rechtsprechung für bestimmte Personengruppen in Frage zu stellen, sollten diese Errungenschaften als Gestaltungsauftrag für eine lebenswerte Zukunft für alle verstanden werden.&lt;/strong&gt; Es ist an der Zeit, in diesem Sinne zu handeln, wenn Zuversicht und Vertrauen in unsere politischen Institutionen erhalten bleiben sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der gegenwärtigen Situation wäre zudem ein ruhiges und besonnenes Gesetzgebungsverfahren nötig. &lt;strong&gt;Das derzeit zu beobachtende beschleunigte Gesetzgebungsverfahren unterläuft hingegen bewährte demokratische Praxis, insbesondere die Beteiligung von Verbänden und Zivilgesellschaft.&lt;/strong&gt; Damit schließt sich dieses Gesetzgebungsverfahren einer Reihe von asyl- und aufenthaltsrechtlicher Gesetzgebungsverfahren an, die eine solche Beteiligung entweder durch enorm kurze Stellungnahmefristen oder das Einbringen von Änderungen außerhalb eines ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens, wie bspw. anhand von Formulierungshilfen, erschweren oder gar unmöglich machen. Es ist auffallend, dass dieses Vorgehen insbesondere bei rechtlichen Änderungen der Fall ist, die zulasten der Betroffenen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Paritätische Gesamtverband betrachtet diese Entwicklung mit größter Sorge. &lt;strong&gt;Zum einen wird durch ein solches Vorgehen eine Vielzahl der für das Zusammenleben und den Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft zentralen Akteure aus dem Gesetzgebungsverfahren und somit einem zentralen Element unserer demokratischen Ordnung effektiv ausgeschlossen.&lt;/strong&gt; Gemeinsam mit diesen Akteuren werden zudem oftmals direkt und indirekt auch die von den gesetzlichen Änderungen Betroffenen ausgeschlossen. &lt;strong&gt;Zum anderen geht durch den mangelnden Einbezug der zivilgesellschaftlichen Perspektive wertvolles Wissen hinsichtlich der praktischen Konsequenzen gesetzlicher Maßnahmen verloren.&lt;/strong&gt; Letztlich drohen also mit einem solchen Vorgehen fachlich wie auch demokratisch mangelhafte Gesetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen in der &lt;a href=&quot;https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Stellungnahme_Parit%C3%A4tischer_Gesamtverband_Gesetzentwurf_Sicherheit_Asyl.pdf&quot;&gt;Stellungnahme des Paritätischen Gesamtverbandes zum Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems&lt;/a&gt; (Gesetzentwurf der Bundesregierung vom 09.09.2024, BT-Drs. 20/12805) [PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/stellungnahme-des-paritaetischen-zum-entwurf-eines-gesetzes-eines-gesetzes-zur-verbesserung-der-inneren-sicherheit-und-des-asylsystems/&quot;&gt;Fachinfo, 19. September 2024&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 20 Sep 2024 08:23:00 +0200</pubDate>
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    <category>anschlag</category>
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    <title>Vor 32 Jahren: The Truth lies in Rostock-Lichtenhagen</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Heute vor 32 Jahren begann in Rostock - Lichtenhagen ein &amp;quot;Volksfest&amp;quot; der ganz besonderen Art: Eine Woche lang, vom 22. bis zum 26. August 1992, griffen mehrere hundert junge Rechtsradikale die Fl&amp;uuml;chtlingsunterkunft und ein von vietnamesischen VertragsarbeiterInnen bewohntes Haus im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen an. Unterst&amp;uuml;tzt wurde der Mob von &amp;uuml;ber tausend &amp;quot;ganz normalen&amp;quot; Deutschen, die Polizei griff kaum ein. Es handelte sich um die&amp;#160;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen&quot;&gt;massivsten rassistischen Ausschreitungen der deutschen Nachkriegsgeschichte&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von Mark Saunders und Siobhan Cleary produzierte Dokumentarfilm &amp;bdquo;The truth lies in Rostock&amp;ldquo; dokumentiert die Ereignisse. Er entstand 1993 unter ma&amp;szlig;geblicher Beteiligung von Menschen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im attackierten Wohnheim befanden. Deshalb zeichnet sich die Produktion nicht nur durch einen authentischen Charakter aus, sondern versteht sich auch Jahre danach als schonungslose Kritik an einer Grundstimmung in der bundesrepublikanischen Gesellschaft, die Pogrome gegen Migranten oder einfach nur &amp;bdquo;anders aussehende&amp;ldquo; &amp;uuml;berhaupt erst m&amp;ouml;glich macht. Nicht umsonst sorgte der Film auch in der Linken f&amp;uuml;r eine hei&amp;szlig;e Debatte um die Frage, in wieweit die rassistischen &amp;Uuml;bergriffe mit der &amp;bdquo;Wiedervereinigung&amp;ldquo; Deutschlands und dem darauf folgenden nationalistischen Taumel zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;uuml;brigen ist deswegen jedwede Orientierung auf staatliche Institutionen (...&amp;#160;&lt;a href=&quot;http://www.publikative.org/2015/08/22/der-rassistische-mob-darf-nicht-die-oberhand-gewinnen/&quot;&gt;Politik und Staat d&amp;uuml;rfen nicht zulassen, dass Rassisten auf der Stra&amp;szlig;e erneut die Oberhand gewinnen&lt;/a&gt;....) fehl am Platz. Denn Chemnitz und Heidenau wie auch Lichtenberg und Freital konnten nur in Folge, Billigung und als Ergebnis rassistischer Politik der Bundesregierung als auch der Handlung der Bullen etc. passieren....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/DyRj0_uF8aQ?si=Y1Eg6yZ9ejx-UCP5&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull; Informationen bei &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen&quot;&gt;WikiPedia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;https://antifainfoblatt.de/artikel/das-pogrom-von-rostock-lichtenhagen&quot;&gt;Das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen&lt;/a&gt;&amp;#160;(Antifa Info Blatt)&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.afrique-europe-interact.net/?clang=0&quot;&gt;F&amp;uuml;r Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.aktivgegenabschiebung.de/abschieben-warum-kein-mensch-ist-illegal/&quot;&gt;Kein Mensch ist illegal!&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://kanalb.org/metatopic.php?clipId=72&quot;&gt;Mehr Videos&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.fau.org/ortsgruppen/frankfurt/art_080928-101244&quot;&gt;FAU-FFM&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/10jahrerostockpogrome.html&quot;&gt;Umbruch Bildarchiv&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://gegen0310.wordpress.com/2008/09/11/film-%E2%80%9Ethe-truth-lies-in-rostock%E2%80%9C/&quot;&gt;gegen0310&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&amp;bull; &lt;a href=&quot;http://antifa.sfa.over-blog.com/&quot;&gt;Antifa SFA - Soltau Fallingbostel Walsrode&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 22 Aug 2024 14:00:00 +0200</pubDate>
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    <title>Bezahlkarten: Erste Beschwerden zu diskriminierender Praxis</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/FRSPM27062024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/FRSPM27062024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=415,width=915,top=520,left=830,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4456 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/FRSPM27062024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt Broschüren und Aufkleber des Sächsischen Flüchtlingsrates&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: &amp;copy; Sächsischer Flüchtlingsrat&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Die seit April 2024 schrittweise von sächsischen Landkreisen eingeführte Bezahlkarte für Menschen im Asylverfahren sollte auch Behörden entlasten - nun melden einige Regionen das Gegenteil. In der Theorie zur Eindämmung angeblicher „Pull-Faktoren“ eingeführt, kontrolliert und diskriminiert sie Betroffene in der Praxis. So stoßen die Karten auf erhebliche Kritik von Rechtsanwält*innen, NGOs, Migrationsforschung und Geflüchteten selbst.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Flächendeckende Probleme bei der Einführung der Bezahlkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seit der Einführung erreichen uns zahlreiche Beschwerden von den Geflüchteten, die diese nutzen müssen. Wochenmärkte, kleinere Lebensmittelläden, Rechtsbeistand oder Sportvereine nehmen die Bezahlkarte nicht an oder haben schlichtweg keine passenden Kartenlesegeräte. Kinder können kein Bargeld mehr für Materialien, Ausflüge oder Essen mit in die Schule nehmen. Auch Überweisungen für Online-Einkäufe - zum Beispiel auf Ebay - sind ausgeschlossen. Das trifft insbesondere Schutzsuchende auf dem Land aufgrund der dort fehlenden Infrastruktur.“ so Dave Schmidtke, Pressesprecher des Sächsischen Flüchtlingsrates.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Beidseitige Blockade: Behörden müssen jede Überweisung freigeben&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schutzsuchende müssen dem Landratsamt für jede Überweisung die IBAN übermitteln, welche dann geprüft und per Hand auf der Bezahlkarte freigegeben werden muss. Schmidtke dazu: „Betroffene aus Bautzen und Hoyerswerda kommen mit Mahnbescheiden sowie Kündigungsandrohungen von Kita, Handyvertrag oder Deutschlandticket in unsere Beratung. Denn Fristen für Zahlungen können nicht eingehalten werden, wenn einige Ämter diese nicht rechtzeitig bewilligen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch Eingeständnisse von Problemen gibt es von öffentlicher Seite nicht: „Die Bezahlkarte soll um jeden Preis als Erfolg dargestellt werden, dabei ist sie aktuell kein Instrument zum Verwaltungsabbau, sondern blockiert diese. Außerdem nimmt sie Menschen mit Fluchtgeschichte die Möglichkeit auf Selbstbestimmung und demokratische Teilhabe“, so Schmidtke weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach welchen Maßgaben die persönliche Freigabe erfolgt und datenschutzrechtlich tragbar ist, bleibt fraglich. Der Leipziger Rechtsanwalt Ralf Höfler sagt: „Der Einsatz der Bezahlkarte zeigt bereits jetzt, dass es zu willkürlichen Entscheidungen einzelner Landkreise in Sachsen kommt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;50 Euro im Monat sind zu wenig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Gewährung von monatlich lediglich 50 EUR in bar widerspricht meiner Meinung nach der gesetzlichen Intention dahingehend, dass zumindest mit dem gewährten notwendigen persönlichen Bedarf in Höhe von aktuell circa 200 EUR monatlich für Alleinstehende, Geflüchteten ein gewisser Gestaltungsspielraum eröffnet werden sollte“ kritisiert Höfler weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der monatlich abhebbare Bargeldbetrag von 50 Euro pro erwachsene Person und 10 Euro pro Kind reichen nicht aus, um den Grundbedarf zu decken. Hinzu kommt zum Beispiel im Landkreis Bautzen die Einschränkung, dass lediglich einmal pro Monat Bargeld abgehoben werden darf und die Abhebungsfunktion dann einen Monat lang gesperrt ist. Es ist weiterhin vorgesehen, dass lediglich der „Haushaltsvorstand“ eine Bezahlkarte erhält, sodass die Familienmitglieder nicht unabhängig voneinander ihre Leistungen erhalten und nutzen können. Die Nutzung der Karte ist auf Sachsen beschränkt, was die Betroffenen in ihrer Mobilität direkt einschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sozialleistungen als „Pull-Faktor“ wissenschaftlich widerlegt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Sächsische Innenministerium begründet die Einführung der Bezahlkarte fälschlicherweise damit, dass die Sozialleistungen in Deutschland „offensichtlich“ Pull-Faktoren darstellten. Das Deutsche Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM-Institut) widerspricht: „Die Diskussion um die Bezahlkarte stellt einen scheinbaren Zusammenhang von Migration und hohen Sozialleistungen her. Ein Zusammenhang, der bei näherer Betrachtung wissenschaftlich nicht belegt werden kann,“ kritisiert die wissenschaftliche Geschäftsführerin Dr. Noa K. Ha in einer Stellungnahme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Wahl des Ziellandes sind insbesondere Chancen auf Aufenthalt, demokratische Strukturen oder Community-Netzwerke von Bedeutung&lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn001t&quot; href=&quot;#fn001f&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Schmidtke bestätigt: „Auch wir sehen keinerlei Effekt auf die Zugangszahlen von Schutzsuchenden durch Bezahlkarten. Wer vor Diktaturen, Krieg und Elend flieht, interessiert sich nicht für Sozialleistungen. Diese Debatte festigt lediglich das diskriminierende Klischee des arbeitsunwilligen Geflüchteten.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fußnote:&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;fn&quot; id=&quot;fn001&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn001f&quot; href=&quot;#fn001t&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; &lt;a href=&quot;https://www.dezim-institut.de/presse/presse-detail/wissenschaftliche-einschaetzungen-zur-bezahlkarte-fuer-gefluechtete/&quot;&gt; Wissenschaftliche Einschätzungen zur Bezahlkarte für Geflüchtete &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.saechsischer-fluechtlingsrat.de/de/2024/06/27/pm-bezahlkarten-erste-beschwerden-zu-diskriminierender-praxis/&quot;&gt;Flüchtlingsrat Sachsen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Fri, 28 Jun 2024 12:44:00 +0200</pubDate>
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    <title>#BezahlkartenStoppen - #noAsylbLG</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Social-Media-Tage-1024x1024.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Social-Media-Tage-1024x1024.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1039,width=1039,top=148,left=661.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4367 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Social-Media-Tage-1024x1024.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das SharePic zum Social Media Aktionstag am 15.03.2024 fordert &amp;quot;Keine Ungleichbehandlung durch die Bezahlkarte!&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;Auch wenn &lt;a title=&quot;&quot; href=&quot;https://taz.de/Bezahlkarte-fuer-Gefluechtete/!5994899/&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Grüne ganz in Ruhe&lt;/a&gt; beraten wollen und der Bundestag keine Gesetzesgrundlage zur Bezahlkarte in dieser Sitzungswoche vorlegen wird, rufen wir für Freitag den 15.03.2024 zu einem Protest gegen die Ungleichbehandlung durch die geplante Bezahlkarte in den sozialen Medien auf. Einerseits liegen bereits die Mindeststandards für die Bezahlkarte vor, das Kabinett hat einen Beschluss zur Änderung des AsylbLG gefasst und es liegt bereits eine Formulierungshilfe für einen Gesetzesentwurf vor. Hinzu kommt, dass die CDU/CSU-Fraktion am Freitag den 15.03. ab 10.20 Uhr einen Antrag mit dem Titel „Länder und Kommunen in der Migrationskrise nicht im Stich lassen - Bund muss Vereinbarungen mit den Ländern umsetzen“ in den Bundestag einbringen wird, wobei davon ausgegangen werden kann, dass auch die Bezahlkarte Thema sein wird. Aus diesem Grund rufen wir zu einem ersten bundesweiten Protest in den sozialen Medien auf!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Einschränkungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Folgen der Bezahlkarte: Eingriffe in die Handlungsfreiheit der Person, in die informationelle Selbstbestimmung, Missachtung des Datenschutzes, Einschränkung der Autonomie der Leistungsberechtigkeiten, Ungleichbehandlung innerhalb des Existenzsicherungsrechts am allgemeinen Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 GG, Eingriffe in das Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums, Restriktionen wie die Sperrung der Bezahlkarte für bestimmte Ausgabepositionen oder die räumliche Beschränkung ihrer Nutzung auf das Gebiet eines Landkreises sind verfassungsrechtlich nicht zu rechtfertigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der &lt;a title=&quot;Formulierungshilfe&quot; href=&quot;https://table.media/wp-content/uploads/2024/02/29172814/Entwurf-Formulierungshilfe-Bezahlkarte.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Formulierungshilfe&lt;/a&gt; von DIE GRÜNEN, SPD und FDP wird „die Leistungserbringung im Analogleistungsbezug ermöglicht“. Die Entscheidung liegt bei der Leistungsbehörde. „Der bislang in Satz 1 geregelte Vorrang der Geldleistung wird aufgehoben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im parlamentarischen Verfahren soll geklärt werden, wie mit Erwerbstätigen, Studierenden und Auszubildenden verfahren wird. Es ist zu befürchten, dass die Bezahlkarte auf alle Gruppen ausgedehnt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bezahlkarte&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die CDU/CSU-Fraktion hat einen Antrag mit dem Titel „Länder und Kommunen in der Migrationskrise nicht im Stich lassen - Bund muss Vereinbarungen mit den Ländern umsetzen“ &lt;a title=&quot;Liveübertragung: &quot; href=&quot;https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2024/kw11-de-migrationskrise-991094&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Liveübertragung:&lt;/a&gt;Freitag, 15. März, 10.20 Uhr - Bundestag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;Mindeststandards&quot; href=&quot;https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2024/02/016-Anlage-2-Anforderungen-an-die-Bezahlkarte-Bundeseinheitliche-Mindeststandards.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Mindeststandards&lt;/a&gt; für die Bezahlkarte liegen vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a title=&quot;Beschluss &quot; href=&quot;https://www.bundesregierung.de/breg-de/service/gesetzesvorhaben/bezahlkarte-fluechtlinge-2263574&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Beschluss &lt;/a&gt;des Kabinetts zur Änderung des Asylbewerberleistungsgesetzes - Bezahlkarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gesetzentwurf zur Bezahlkarte liegt noch nicht vor. Dazu gibt es eine &lt;a title=&quot;Formulierungshilfe &quot; href=&quot;https://table.media/wp-content/uploads/2024/02/29172814/Entwurf-Formulierungshilfe-Bezahlkarte.pdf&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener&quot;&gt;Formulierungshilfe &lt;/a&gt;von DIE GRÜNEN, SPD und FDP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Einschränkungen sind mit der Bezahlkarte möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was technisch möglich ist, muss noch lange nicht rechtlich zulässig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keine Online-Überweisungen, keine Überweisungen ins Ausland, Geofencing (geografischer Raum) Begrenzung der Karte auf ein Postleitzahlgebiet (wird wahrscheinlich auf die verfügte Einschränkung der Bewegungsfreiheit angepasst), Ausschließung von Händlergruppen, Einschränkung der Bargeldabhebung, Zugriff auf Karte, Sperrung der Karte, Rückforderungen, Aktivitätenkontrolle der Karte (Greiz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://asylbewerberleistungsgesetz-abschaffen.de/&quot;&gt;Arbeitskreis kritische Sozialarbeit (AKS) Freiburg / Asylbewerberleistungsgesetz Abschaffen&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 10:40:00 +0100</pubDate>
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    <category>asylrecht</category>
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