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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag frankreich)</title>
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    <description>»Ein Kind, das an Leib oder Seele darbt, ist ein größerer Vorwurf gegen die Menschheit als alle Feindschaft und alle Niedertracht der Welt!« Erich Mühsam,</description>
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    <pubDate>Sun, 03 May 2026 10:19:56 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Ein Kind, das an Leib oder Seele darbt, ist ein größerer Vorwurf gegen die Menschheit als alle Feindschaft und alle Niedertracht der Welt!« Erich Mühsam,</title>
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<item>
    <title>Vor 90 Jahren: Volksfront in Frankreich: Einheit gegen Faschismus - für Brot, Frieden und Freiheit!</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Geschichte</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Solidarität</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Wolfgang Hänisch)</author>
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    &lt;strong&gt;Durch den Sieg der Faschisten in Deutschland übermütig geworden, unternahmen am 6. Februar 1934 die verschiedenen faschistischen Gruppen – die „Action francaise“ mit ihren „Camelots du roi“, einer Art SA sowie die „Feuerkreuzler“ des ehemaligen Oberstleutnant de La Roque – in Paris einen Putsch mit dem Ziel, die bestehende, durch Korruptionsskandale zahlreicher ihrer Minister rettungslos kompromittierte Regierung zu stürzen und an ihrer Stelle eine faschistische Regierung einzusetzen.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
6. Februar 1934:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
30.000 Anhänger faschistischer Organisationen und reaktionärer Veteranenverbände haben sich auf der Place de la Concorde zusammengerottet. Gegen Abend versuchen sie über die Seine-Brücken zur Nationalversammlung, die im Palais Bourbon tagt, vorzudringen. Sie beginnen die Polizei, die die Seine-Brücken besetzt hält, zu beschiessen. Die erwidert das Feuer.&lt;br /&gt;
Die Erstürmung des Parlaments mißlingt .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Putschversuch vom 6. Februar ist ein Weckruf, er alarmiert das französische Proletariat. Gewarnt durch das Wüten des faschistischen Terrors in Deutschland und entschlossen, dem Faschismus in Frankreich den Weg zu verlegen, wächst der Wunsch nach einheitlichem Handeln vor allem bei der Mitgliedschaft der Arbeiterparteien.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
12. Februar 1934:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gegen die faschistischen Umtriebe ruft die CGT zum Generalstreik &lt;em&gt;„gegen die Bedrohung durch den Faschismus und die Verteidigung politischer Freiheiten“&lt;/em&gt; auf. Der Erfolg des Streiks übertrifft die optimistischsten Erwartungen: Landesweit beteiligen sich viereinhalb Millionen Streikende, allein im Raum Paris eine Million. Die drei Citroen-Werke werden ab Nachmittag zu 100% bestreikt, es erscheinen keine Zeitungen, Bus, Bahn und Metro stellen ihren Betrieb ein, die Baustellen liegen verlassen da, am Abend fallen sämtliche Theatervorstellungen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nachmittags, Place de la Nation:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die riesigen Säulen auf dem Place de la Nation ragen mit den Statuen ihrer toten Könige an der Spitze in den trüben Februarhimmel. Der sonst so belebte Platz liegt still da, nur von Ferne hört man Musikfetzen, Bruchstücke skandierter Sprechchöre.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420261.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420261.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=447,width=629,top=864,left=1613,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5175 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420261.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt die Szenerie auf dem Place de la Nation &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Rue des Archives&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Es sind die Teilnehmer der Demonstration der sozialistischen Partei, die sich an der Porte de Vincennes aufstellen. Oder sind es die Teilnehmer der kommunistischen Demonstration, die sich in der Rue des Pyrénées bereit machen? Beide Demonstrationszüge setzen sich in Bewegung, sie kommen nur langsam voran, so viele sind es, Zehntausende, dichtgedrängt  Kopf an Kopf schieben sie sich durch die Straßen. An der Kreuzung Cours de Vincennes/Rue des Pyrénées treffen die beiden Demonstrationen aufeinander, auf der rechten Straßenseite des Cours des Vincennes die Kommunisten, auf der linken Straßenseite die Sozialisten. Sie umrunden den Place de la Nation: die einen rechtsherum , die anderen linksherum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann, als die Demo-Züge sich am Platzausgang begegnen, hallt ein einziger tausendstimmiger Ruf von den Häuserwänden wider:&lt;em&gt; „Unité, Unité !“&lt;/em&gt; (Einheit, Einheit!). Ausgestreckte Hände werden geschüttelt, es gibt Umarmungen, man hakt sich unter und die Massen marschieren nun vereint über die ganze Breite des Cours de Vincennes, die&lt;em&gt; „Internationale“&lt;/em&gt; singend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag wird &lt;em&gt;„Le Populaire“&lt;/em&gt; schreiben: &lt;em&gt;„Gestern haben die Pariser Arbeiter den faschistischen Provokateuren geantwortet“&lt;/em&gt; und fügt hinzu: &lt;em&gt;„Wir waren 150.000.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
27. Juli 1934:&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;In diesen Februartagen wird die Einheitsfrontbewegung geboren, die zu einem offiziellen Abkommen der beiden Arbeiterparteien führt. Dieses Abkommen wird im kleinen Saal des Restaurants Bonvalet am Boulevard du Temple unterzeichnet – einem wahrhaft geschichtsträchtigen Ort. Hier verschwor sich schon 1851 Victor Hugo mit anderen zu einem – erfolglosen – Staatsstreich. 20 Jahre später versuchte der Wirt Bonvalet eine Verständigung zwischen der Nationalversammlung, die nach Versailles getürmt war, mit dem Zentralkomitee der Nationalgarde herbeizuführen. Versailles lehnte ab und am 18. März 1871 übernahm Alfons Assi, Metallarbeiter, Revolutionär und Mitglied der 1. Internationale, zeitweilig Vorsitzender des Zentralkomitees der Nationalgarde, die Verwaltung des Stadthauses von Paris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Inhalt dieses Abkommens ist:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Die SFIO (Sozialistische Partei) und die KPF verpflichten sich, gemeinsam zu kämpfen:&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gegen die faschistischen Verbände, für ihre Entwaffnung und ihre Auflösung&lt;/li&gt;&lt;li&gt;für die Verteidigung der demokratischen Freiheiten&lt;/li&gt;&lt;li&gt;für ein Verhältniswahlrecht und die Auflösung des Parlaments&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gegen die Kriegsvorbereitungen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gegen die Notverordnungen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;gegen den faschistischen Terror in Deutschland und Österreich&lt;/li&gt;&lt;li&gt;für die Befreiung aller inhaftierten Antifaschisten&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Mittel:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Kampagne wird mittels gemeinsamer Treffen, Massendemonstrationen und Gegendemonstrationen geführt werden.Die Mitglieder beider Organisationen leisten einander Hilfe und Beistand. Die Selbstverteidigung der Treffen und Demonstrationen wird gemeinsam organisiert. Gemeinsame Demonstrationen dürfen nicht in Streitigkeiten ausarten. Im Verlauf der Aktion darf keine Kritik gegenüber Mitgliedern und Organisationen, die daran loyal teilnehmen, geäußert werden; ansonsten behält jede der beiden Parteien die Freiheit, ihre Propaganda ohne Beleidigungen oder Beschimpfungen gegenüber der  anderen Partei zu entfalten und ihre eigene Mitgliederwerbung durchzuführen. Ein Koordinationskomitee legt den Gesamtplan und die Gestaltung der gemeinsamen Demonstrationen fest. Es wird sich auch mit möglichen Problemen befassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;26. April / 3. Mai 1936:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am 26. April und am 3. Mai 1936 finden die Wahlen zur Nationalversammlung statt. Im ersten Wahlgang erhalten die Arbeiterparteien mehr als dreieinhalb Millionen Stimmen, schließlich erhält die Sozialistische Partei 146 Sitze (vorher 97) und die KPF 72 (vorher 16). Insgesamt verfügt die Volksfront mit mehr als 100 Sitzen Vorsprung über eine sichere Mehrheit. &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420262.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420262.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=696,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5174 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420262.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt die Szenerie einer Demonstration mit einem getragenen Transparent mit dem Text &amp;quot;Seine 32 elus&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: David Seymour&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sobald am Abend des 3. Mai die Ergebnisse bekannt werden, finden spontane Demonstrationen statt; in den Arbeitervierteln von Paris und am Stadtrand formieren sich Siegeszüge, vor den Rathäusern und auf den Plätzen kommt die Menge freudig erregt zusammen. Dort wird weiter debattiert, und jeder meint, dass sich nun alles ändern werde. Gruppen von Jugendlichen fangen an zu singen &lt;em&gt;„Der Zukunft entgegen“&lt;/em&gt;, und fallen beim Refrain der &lt;em&gt;„Internationale“&lt;/em&gt; mit ein, die man bis spät in die Nacht hinein hört.&lt;br /&gt;
In Paris haben sich die Faschisten verkrochen; in Bordeaux, Marseille, Menton werden ihre Versuche, Gegendemonstrationen zu organisieren, nach kurzen Schlägereien, bei denen sich die Polizei bereits auf &lt;em&gt;„die richtige Seite“&lt;/em&gt; stellt, rasch beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;24. Mai 1936:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am 24. Mai findet die traditionelle Demonstration zum Gedenken an die Toten der Pariser Commune von 1871 statt, zu der ein gemeinsames Komitee von Sozialisten und Kommunisten sowie die CGT die Pariser Bevölkerung aufgerufen haben.&lt;br /&gt;
Seit 13 Uhr sind die Boulevards de Charonne und Menilmontant schwarz vor Menschen. Die erste Gruppe setzt sich um halb zwei in Richtung Friedhof Père Lachaise in Bewegung. Es ist ein fröhliches Gedenken, keine Friedhofsruhe, die gepflasterten Wege zwischen den Grabmausoleen können die Menschenmassen nicht mehr fassen.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420263.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420263.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1380,width=1039,top=397.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5173 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot; height=&quot;1365&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420263.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Szene zeigt ein kleines Mädchen, das auf der Schulter ihres in die Kamera lächelnden Vaters sitzt und die geballte Faust hebt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: David Seymour&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Viele tragen gemalte Portraits &lt;em&gt;„der Menschen, die den Geist des modernen Frankreichs geschaffen haben von Voltaire bis Jaurès, von Diderot bis Zola.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze gehen die Führer der Front populaire, Kommunisten, Sozialisten, Gewerkschafter der CGT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Beifall für Maurice Thorez, Leon Jouhaux und Leon Blum. Letzterem, der für das Amt des Premierministers vorgesehen ist, wird oft zugerufen: &lt;em&gt;„Blum, sei tatkräftig!“&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;„Auf, an die Arbeit, Blum!“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dahinter folgt die ganze Vielfalt der Mitglieder der Front populaire – man hört die Internationale und andere revolutionäre Lieder genauso wie die Weisen der Blaskapelle der Vereinigung der Volksmusik – unzählige Arbeiter, besonders von der Metro, vom Bau, von den Gas- und Elektrizitätswerken; junge Mädchen, Pariser Arbeiterinnen, die ihren eigenen Zug bilden, linke Christen, die hinter einem Transparent marschieren, auf dem das Kreuz und Hammer und Sichel abgebildet sind; Athleten der Arbeitersportvereine, die rufen &lt;em&gt;„Keinen Mann für Berlin!“&lt;/em&gt; (wo die Sommerolympiade 1936 stattfindet); Veteranen und Kriegsversehrte des 1. Weltkriegs, Intellektuelle, die sich hinter einem Banner des Comité de vigilance des intéllectuels antifascistes versammeln, unter ihnen Louis Aragon, Paul Nizan, Le Corbusier oder auch der zukünftige Minister Jean Zay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber am meisten bejubelt werden die früheren Kommunarden, alte Männer, die gestützt auf ihre Krücken, vorbeiziehen. An der Mur des Fédérés (Mauer der Föderierten) &lt;em&gt;„A&lt;/em&gt;ux morts de la Commune 21.- 28. Mai 1871&quot; (Den Toten der Commune) lautet die Inschrift – wird es still, die Fahnen werden gesenkt in Gedenken an die letzte Schlacht, die die Kommunarden auf dem Père Lachaise geschlagen haben, bevor sie füsiliert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die letzte Gruppe erreicht den Friedhof im Schein von Fackeln und roten Lampions und es sind immer noch nicht alle bei der Mur des Fédérés angekommen. Da die Tore des Pére Lachaise an diesem 24. Mai 1936 gegen 22.30 Uhr schliessen, müssen viele  Demonstranten darauf verzichten, die Kommunarden zu ehren. Niemals zuvor war die Beteiligung an dieser Demonstration so gewaltig: Mehr als 600.000 zogen bis in die Nacht hinein an der Mur des Fédérés vorüber.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420264.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420264.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=696,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5168 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420264.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt die Menschenmassen vor dem Friedhof mit den Portraits verschiedener Persönlichkeiten der französischen Arbeiter- und Volksbewegung wie Voltaire, Emile Zola, Jules Vallès, Paul Signac&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: David Seymour&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Diese hohe Beteiligung war Ausdruck einer Ungeduld in der Arbeiterklasse, die feststellen mußte, &lt;em&gt;„dass in den drei Wochen nach dem Sieg der Volksfront noch nichts geschehen ist. Deshalb ist es notwendig, sofort und ohne weitere Verzögerung die im gemeinsamen Programm vorgesehenen Maßnahmen in Angriff zu nehmen.“&lt;/em&gt; (L&#039;Humanité 26.5.1936)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrere Streikwellen rollen durch das Land , am 11.Juni sind fast zwei Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter im Streik, an die 9000 Betriebe sind besetzt. Es wird in allen Branchen gestreikt bis zu den Zeitungsverkäufern und in allen Regionen Frankreichs, sogar an der Gironde.  Ein Generalstreik, zu dem niemand aufgerufen hatte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;28. Mai 1936:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Es ist sieben Uhr abends, auf dem Place National in Boulogne-Billancourt warten vor dem Haupttor von Renault 200 Menschen: Arbeitslose, Aktivisten, Frauen, die gekommen sind, um ihre Männer kurz zu sehen. Am Nebentor werden die Eintretenden von den Delegierten des Werks sorgfältig überprüft. Man muss Werksangehöriger sein oder einen Ausweis der Gewerkschaft vorweisen, damit man hinein darf. Und wenn man einmal drinnen ist, kommt man nicht mehr so schnell wieder heraus.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420265.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420265.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1394,width=1039,top=390.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5172 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420265.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt Aktivisten des Streiks unter einem Banner des Zentralkomitees mit Hammer und Sichel, der Kommunardenkappe und der 3 nach unten gerichteten Pfeile, ähnlich derjenigen der Eisernen Front in Deutschland Anfang der 1930er Jahre&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: David Seymour&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Im Inneren des Werks liegt die Macht in den Händen des Streikkomitees, das in Kommissionen unterteilt ist mit jeweils einem Verantwortlichen. In der Regel sind die Namen der Verantwortlichen im Betrieb plakatiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Aufgaben des Streikkomitees sind folgende: die Disziplin im Betrieb, wozu auch die Ausgabe von Passierscheinen gehört, die Überwachung der strengen Vorschriften bezüglich Alkohol – und Weinverbot und einer strengen Moral, die Organisierung von Streikposten, Sicherheit und Instandhaltung, z.B. die Organisierung eines Überwachungsdienstes zur Verhinderung von Bränden, die Kontrolle der Gruppen zur Säuberung der Räumlichkeiten und der Instandhaltung der Maschinen, die Nahrungsmittelversorgung und die Verbindung mit den lokalen Komitees der Volksfront, die meistens die notwendigen Lebensmittel besorgen, die Freizeitgestaltung, darunter die Organisierung von Tanzveranstaltungen und täglichen Vergnügungen, schließlich die Verwaltung der Streikkasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag findet eine Betriebsversammlung statt, auf der die Verantwortlichen über die Entwicklung der Verhandlungen mit den Unternehmern berichten, dabei werden dann auch die Richtlinien für die Organisierung der Besetzung ausgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420266.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420266.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1380,width=1039,top=397.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5171 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420266.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt ein von Streikenden besetztes Werkstor&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Unterrichtsmappe &lt;em&gt;„La troisieme Republic“&lt;/em&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Entscheidungen über Zustimmung oder Zurückweisung von Abkommen werden in Abstimmungen gefällt, solche Betriebsversammlungen haben schon mehrmals die Vorschläge der Delegierten zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Großbetrieben werden Wandzeitungen angebracht, um die Streikenden über alle Fragen von Bedeutung zu informieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elf Uhr abends, immer noch derselbe Menschenauflauf und immer noch kommen Lastwagen mit Verpflegung an. Es gibt schon kein Brot mehr in den Bäckereien im Wohnviertel. Das meiste wurde ergattert, um die Streikenden zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420267.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420267.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1380,width=1039,top=397.5,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5170 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420267.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Foto zeigt eine Essensausgabem bei der die Streikenden unter anderem Baguettes und eine Dose Fisch erhalten&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: David Seymour&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;… Gesprächsfetzen sind zu hören: &lt;em&gt;„6 Franc Stundenlohn nach 10 Arbeitsjahren … das Fließband, das Fließband …. der Tarifvertrag – den werden wir bekommen und die 40 Stunden auch. Dieses Mal sind wir auf dem richtigen Weg. Es gibt nichts nachzugeben ….“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...Ein Uhr morgens, die Akkordeone, die Kornette, die Flöten sind verstummt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nicht mehr getanzt. Die Zeit dehnt sich, die Stunden werden lang. Selbst die Belote-Spiele ziehen sich in die Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Arbeiter singt noch &lt;em&gt;„Sous les roses“&lt;/em&gt;. Aber eine Gruppe von Schlafenden – zusammengerollt in einer Ecke – bringt ihn zum Schweigen. &lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420268.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WH300420268.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=783,width=1039,top=696,left=1408,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5169 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WH300420268.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das historische Fote zeigt Streikende bei der Nachtruhe&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Robert Capa&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Forderungen der Streikenden decken sich großteils mit den Plänen der Volksfront für eine umfassende Sozialgesetzgebung:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;40-Stundenwoche&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Lohnerhöhungen und Mindestlöhne&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anerkennung von Kollektivverträgen (Tarifverträge)&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Bezahlter Urlaub&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Anerkennung der Gewerkschaften  und der gewerkschaftlichen Repräsentanz im Betrieb (Betriebsräte) durch die Unternehmer etc.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Die Streikwelle sollte bewirken und tat es dann auch, dass unabhängig oder parallel zum parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren in den Betrieben Tatsachen geschaffen wurden, hinter die die Volksfrontregierung nicht mehr zurückgehen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Renault wuchs die Sektion der CGT von Mai bis Dezember von 700 auf 25.000 Mitglieder an, bei 35.000 Beschäftigten insgesamt. Die Zahl der Kommunisten bei Renault wuchs im selben Zeitraum von 120 auf 6000 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die entsprechenden Zahlen für ganz Frankreich (Zeitraum Mai – Oktober 1936): Anstieg von 163.000 KPF-Mitgliedern auf 380.000, der kommunistischen Jugend von 38.000 auf 100.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
250.000 neue Mitglieder in der CGT von März bis Mai 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(unter Verwendung von Motiven aus den Arbeiten von Jacques Danos/Marcel Gibelin, Georgette Elgey, Andre Wurmser,Nicolas Chevassus-au-Louis, Alain Rustenholz, Maurice Thorez, Kurt Gossweiler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 00:10:00 +0200</pubDate>
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<category>faschismus</category>
<category>frankreich</category>
<category>volksfront</category>
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    <title>k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Autour du Feu“- der Feuerkreis</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9-03-2026.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kinzig9-03-2026.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=957,width=681,top=249,left=947,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5122 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9-03-2026.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der Flyer zeigt Jacques Fasel 1985 beim Prozess in Fribourg in einer Illustration von Luigi Olivadoti sowie Angaben zum Film aus dem Textbeitrag&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flyer zum Film (Vorderseite)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;In einem Wald treffen zwei ehemalige Mitglieder der bewaffneten antikapitalistischen Westschweizer Gruppierung La Bande à Fasel an nem Lagerfeuer auf drei junge Aktivistinnen der ZAD Le Mormont von XR Rebellion u. in der Schweiz aktiven antirassistischen Kollektiven. Eine Nacht lang diskutieren sie Fragen über den zivilen Ungehorsam u. radikalere Formen des Widerstands. Wie weit darf man gehen, um seine Ideale zu verteidigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dokumentarfilm: „AUTOUR DU FEU“ - der Feuerkreis&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laura Cazador &amp;amp; Amanda Cortös 2024 OmU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacques Fasel und Daniel Bloch sitzen eine Nacht lang mit drei jungen Aktivistinnen aus der Klimabewegung und antirassistischen Kollektiven um ein Lagerfeuer im Wald und sprechen über Formen des Widerstands und der Repression im Lauf der Zeit. Mit seiner Bande überfiel der Anarchist Jacques Fasel in den Siebzigern Poststellen und Geldtransporter in der Romandie, mit der Beute finanzierten sie autonome Projekte. „Wir hatten Freude daran, in den sozialen Krieg zu ziehen. Der Begriff «revolutionär» war angemessen, weil wir glaubten, die Revolution würde zu unseren Lebzeiten stattfinden. Ich unterstützte die ‚Anti-AKW-Bewegung, die Antigefängnisbewegung und kleinere Projekte wie unabhängige Radios und eine Theatergruppe“ Er wurde oft gefasst, saß lange im Knast ist mehrfach ausgebrochen. &quot;Das Gefängnis hat mich gestärkt&quot; Der Film stellt nun sein Handeln jenem junger Aktivistinnen gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Gespräch über die Revolution als Prozess, den Wald als Rückzugsort - und Technologie als Waffe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«Es muss nicht immer Forelle in Champagnersauce sein»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;combatiente zeigt geschichtsbewußt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;revolucion muß sein!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolutionären kämpfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + Us samariterstraße + S frankfurter allee&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 18:22:00 +0100</pubDate>
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    <category>berlin</category>
<category>Frankreich</category>
<category>kinzig 9</category>
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    <title>k9 » größenwahn » politischer fiimabend: Freiheit für alle! Die Frauen der Französischen Revolution</title>
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            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
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            <category>Frauenkampf</category>
            <category>Geschichte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9032026.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kinzig9032026.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=708,width=494,top=733.5,left=1680.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5088 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9032026.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Der Flyer zum Film zeigt die Angaben aus dem Textbeitrag, grafisch hinterlegt mit einer stilisierten Silhouette einer Menge Menschen mit Fahnen und einer weiblichen Person im Vordergrund, die ebenfalls eine Fahne schwenkt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Flyer zum Film&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Sonntag 8. März 2026 - 19 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2024 - (Les femmes dans la Révolution française, 92 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm zeigt das ganze Räderwerk der Französischen Revolution mitsamt der bisherigen Leerstelle: &lt;strong&gt;dem politischen Engagement der Frauen&lt;/strong&gt;. Frauen waren in der Französischen Revolution treibende Kräfte des Wandels. Sie beteiligten sich an allen wichtigen Ereignissen der revolutionären Bewegung und erhoben neuartige Forderungen bezüglich eines egalitären Geschlechterkonzepts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;So führte Reine Audu am 5. Oktober 1789, nur wenige Wochen nach dem Sturm auf die Bastille, nen bewaffneten Zug Pariser Marktfrauen beim Marsch auf das Schloss Versailles an.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm zeigt einige sehr unterschiedliche Frauenpersönlichkeiten dieser Umbruchszeit: die idealistische Dramatikerin &lt;strong&gt;Olympe de Gouges&lt;/strong&gt;, die 1791 die feministisch-revolutionäre „Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin“ verfasste, die belgische Amazone &lt;strong&gt;Thèroigne de Mèricourt&lt;/strong&gt;, die aristokratische Journalistin &lt;strong&gt;Louise de Kèralio&lt;/strong&gt;, politisch aktive Schokoladenhändlerin &lt;strong&gt;Pauline Lèon&lt;/strong&gt;, Schauspielerin &lt;strong&gt;Claire Lacombe&lt;/strong&gt;, die zornige Marktfrau &lt;strong&gt;Reine Audu&lt;/strong&gt;, die Soldatin a.D. &lt;strong&gt;Catherine Pochetat&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der französischen Revolution spielten Frauen eine wichtige Rolle und schrieben mit ihrem Marsch nach Versailles Weltgeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;combatiente zeigt geschichtsbewußt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;revolucion muß sein!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolutionären kämpfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + Us samariterstraße + S frankfurter allee&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 18:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>frankreich</category>
<category>französische revolution</category>
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    <title>Frankreich rebelliert – doch mit welchem Ziel?</title>
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            <category>Anarchismus</category>
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            <category>Grundrechte</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kapitalistische Barbarei</category>
            <category>Kritik und Selbstkritik</category>
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            <category>Soziales</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;Das Gewerkschaftsbündnis, das zu den Streiks am 18. September aufgerufen hatte, hat ein Ultimatum gestellt – aber &lt;em&gt;Bloquons Tout&lt;/em&gt; will mehr als nur Zugeständnisse.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2025-09-10_13-58-19_Manif-Belfort-scaled-1-768x512.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2025-09-10_13-58-19_Manif-Belfort-scaled-1-768x512.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=527,width=783,top=464,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4932 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2025-09-10_13-58-19_Manif-Belfort-scaled-1-768x512.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt demonstrierende Menschen hinter einem Transparent mit dem Text &amp;quot;Bloque Tout!&amp;quot; (Blockiert Alles!)&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Foto: Thomas Bresson, CC BY 4.0&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gestern (18. September) wurde Frankreich zum zweiten Mal in Folge von Störungen heimgesucht, nachdem die Gewerkschaften mit Streiks in verschiedenen Branchen und großflächigen Störungen im ganzen Land versucht hatten, ihre Bedeutung wieder zu unterstreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CGT &lt;a href=&quot;https://www.france24.com/en/france/20250918-live-france-protests-strikes-budget-cuts-macron-lecornu&quot;&gt;gab an, dass eine Million Menschen&lt;/a&gt; an den Aktionen am Donnerstag teilgenommen hätten; selbst das Innenministerium räumte ein, dass es mindestens 500.000 gewesen seien. Neun Gewerkschaften handelten zum ersten Mal seit den Rentenstreitigkeiten von 2023 gemeinsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RATP-Gewerkschaft gelang es &lt;a href=&quot;https://www.infolibertaire.net/24-septembre-lintersyndicale-lance-un-ultimatum-au-premier-ministre&quot;&gt;weitgehend, die Pariser Metro&lt;/a&gt; lahmzulegen, und Lehrer und Schulpersonal streikten gemeinsam mit Kollegen aus dem Energiesektor und der Bahn, wo es zu erheblichen Störungen im Nah- und Fernverkehr kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Studierende mobilisierten sich an Universitäten im ganzen Land. Der Universitätsbetrieb in Paris, Caen, Montpellier, Nantes, Rouen und Toulouse unter anderem &lt;a href=&quot;https://contre-attaque.net/2025/09/18/18-septembre-universites-en-lutte/&quot;&gt;wurde laut &lt;em&gt;Contre Attaque&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; eingestellt, die auch berichteten, dass in Lyon „die Sciences Po und die ENS von der Verwaltung ‚vorbeugend’ geschlossen wurden”.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchisten standen weiterhin im Mittelpunkt der Aktionen. In Laon nahm &lt;a href=&quot;https://www.kropotkine02.org/2025/09/18/manifestation-18-septembre-2025/&quot;&gt;die Peter-Kropotkin-Brigade erneut&lt;/a&gt; an den Demonstrationen teil, diesmal mit Schwerpunkt auf dem lokalen Sonoco-Werk, wo kürzlich 117 Entlassungen angekündigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur Vorwoche reagierte die Polizei zurückhaltender – was vor allem darauf zurückzuführen war, dass die gleiche Anzahl von Beamten gegen eine deutlich größere Zahl von Demonstranten auf den Straßen eingesetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Gruppen von Faschisten und rechtsextremen Demonstranten tauchten ebenfalls kurz auf, um die Demonstranten zu konfrontieren. In Montpellier, wo sich zwischen 15.000 und 20.000 Menschen versammelt hatten, um die Aktionen zu unterstützen, konfrontierte &lt;a href=&quot;https://www.infolibertaire.net/montpellier-tensions-et-agressions-en-marge-de-la-manifestation-du-18-septembre&quot;&gt;eine Gruppe von bis zu 30 rechtsextremen Männern&lt;/a&gt; gegen Ende des Tages etwa 200 Demonstranten und Antifaschisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Polizei griff schließlich ein, um die rechtsextreme Gruppe zu schützen, von der einige Mitglieder von Beobachtern als Mitglieder einer Ultras-Gruppe identifiziert wurden, die mit dem Fußballverein der Stadt in Verbindung steht. Mehrere Demonstranten und Antifaschisten wurden bei einer Reihe von Angriffen durch Mitglieder der rechtsextremen Gruppe verletzt, aber die Polizei unternahm nichts gegen die Täter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl das Ausmaß der Aktion beeindruckend ist, bestehen weiterhin Spannungen zwischen den Bestrebungen von Teilen von &lt;em&gt;Bloquons Tout&lt;/em&gt; – einer führerlosen, dezentralen Bewegung, die Spontaneität schätzt und weder über Mechanismen noch den Willen verfügt, mit Mainstream-Politikern zu „verhandeln“ – und den etablierten Gewerkschaften, mit denen die Regierung besser zurechtkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Versuch, die Initiative zurückzugewinnen, hat das Gewerkschaftsbündnis dem neuen Premierminister Sébastien Lecornu &lt;a href=&quot;https://www.infolibertaire.net/24-septembre-lintersyndicale-lance-un-ultimatum-au-premier-ministre&quot;&gt;ein Ultimatum&lt;/a&gt; gestellt und die Rücknahme der Haushaltsvorschläge gefordert, die zum Sturz seines Vorgängers geführt hatten, andernfalls drohten nach dem 24. September erneute Aktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Forderungen gehörten auch die Einführung einer Vermögenssteuer und die Aufgabe der Versuche, das Rentenalter anzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Befragung zeigten sich die von &lt;em&gt;Bloquons Tout&lt;/em&gt; beeinflussten Aktivisten auf der Straße jedoch weniger überzeugt von den Vorzügen von Verhandlungen oder konventionellen Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Politikern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://www.france24.com/en/video/20250918-unrest-in-france-what-caused-people-to-protest&quot;&gt;Ein Aktivist sagte gegenüber France 24&lt;/a&gt;: „Wir haben nichts von der Regierung zu verlangen. Wir versuchen nicht zu verhandeln ... Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen, und unsere einzige Forderung ist, dass die Regierung zurücktritt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere wiesen auf den Ausschluss der parlamentarischen Linken aus der Regierung und die Unhaltbarkeit von Macrons Fließband an entbehrlichen Premierministern hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zombie-Macronismus rollt weiter, aber gleichzeitig wächst die Revolte. Die orthodoxen Gewerkschaften – die oft ebenso sehr ein Mittel zur Eindämmung von Protesten wie zu deren Förderung sind – haben sich gestern mit ihrer Rolle zufrieden gegeben, aber es ist alles andere als klar, dass sie in der Lage sein werden, die breitere antipolitische Stimmung, die durch &lt;em&gt;Bloquons Tout&lt;/em&gt; repräsentiert wird, zu kontrollieren oder zu kanalisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor diesem Hintergrund liegt es im Interesse der Regierung, vor Ablauf der Frist am 24. September eine Art Annäherung mit den zugelassenen Gesprächspartnern der Arbeitnehmer zu erreichen. Angesichts der bisherigen Unnachgiebigkeit Macrons und der anarchistischen Spontaneität von „Bloquons Tout“ bleibt die Lage in Frankreich jedoch ungewiss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:  punkacademic &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2025/09/19/france-revolts-but-to-what-end/&quot;&gt;France revolts – but to what end?&lt;/a&gt;&lt;time datetime=&quot;Sep 19th&quot;&gt; 19. September 2025&lt;/time&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 11:38:00 +0200</pubDate>
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<category>emmanuel macron</category>
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    <title>10. September: Frankreich wird blockiert</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 768px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/lyon10092025.webp&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/lyon10092025.webp&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=501,width=783,top=477,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4923 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;768&quot; height=&quot;486&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/lyon10092025.webp&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt ein Graffiti in Lyon, Frankreich, mit dem Datum 10.09. &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Graffiti in Lyon&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 23:12:00 +0200</pubDate>
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    <title>Vision en noir et blanc: définitivement fermé.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/7ecf1a5223eba7c4.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/7ecf1a5223eba7c4.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1935,width=1455,top=-240,left=560,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4816 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/7ecf1a5223eba7c4.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Un salon de coiffure à Faucogney a définitivement fermé ses portes.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Un salon de coiffure à Faucogney a définitivement fermé ses portes.&lt;br /&gt;
Photo : Thomas Trueten&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 14:16:00 +0200</pubDate>
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    <title>C'est fermé.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 100%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/P1000254ed.JPG&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/P1000254ed.JPG&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1722,width=1295,top=-133.5,left=640,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4815 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/P1000254ed.JPG&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;La photo montre la vitrine d&#039;un salon de coiffure fermée avec des planches. &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Un salon de coiffure fermé pour de bon à Faucogney.&lt;br /&gt;
Photo : Thomas Trueten&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 19:15:00 +0200</pubDate>
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    <title>Radikaler Nachdruck: Stalins „Linksruck“</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;h3&gt;Als der Zweite Weltkrieg zu Ende ging, hinterließ er natürlich ein unschönes politisches Durcheinander.&lt;/h3&gt;Als im Juni 1945 der Sommer kam, begannen sowohl die UdSSR als auch die Alliierten, die nun von ihrer Kriegsallianz befreit waren, einen langen Prozess der gegenseitigen Propaganda, der als Kalter Krieg bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320_Berlin_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320_Berlin_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=543,width=815,top=456,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4811 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320_Berlin_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Blick über den Pariser Platz auf das Brandenburger Tor, Foto von Anfang Juni 1945 &quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Carl Weinroth: Blick über den Pariser Platz auf das Brandenburger Tor, Foto von Anfang Juni 1945 | &lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320,_Berlin,_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Vollständiges Bild und Bildnachweis&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_B_145_Bild-P054320,_Berlin,_Brandenburger_Tor_und_Pariser_Platz.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;Bundesarchiv B 145 Bild-P054320, Berlin, Brandenburger Tor und Pariser Platz, Weinrother, Carl &lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;CC BY-SA 3.0 DE&lt;/a&gt;, Wikipedia)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Für einen Großteil der britischen Linken, die immer noch mit der Kommunistischen Partei Großbritanniens und ihrer sowjetischen Ausrichtung verbunden war (eine Situation, die bis &lt;a href=&quot;https://libcom.org/article/1956-hungarian-revolution&quot;&gt;Ungarn 1956&lt;/a&gt; andauern sollte), bedeutete dies, dass alle Anstrengungen auf die Förderung der neuen Utopie gerichtet werden mussten. Das war natürlich größtenteils eine Erfindung. Wie wir heute genau wissen, war Stalins Vision einer glücklichen Gesellschaft, vor allem beim Wiederaufbau des zerstörten Deutschlands, nur eine Tarnung für die Errichtung eines brutalen Polizeistaats.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freedom Press war schnell dabei, Russland von links zu kritisieren. In der Ausgabe von &lt;em&gt;War Commentary&lt;/em&gt; vom &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/wp-content/uploads/2018/08/War-Commentary-1945-06-02.pdf&quot;&gt;Anfang Juni 1945&lt;/a&gt; erschien ein scharfer Artikel, der die Natur der Propagandafront genau aufzeigte und davor warnte, dass die Geschichten über gute Taten nicht das waren, was sie zu sein schienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Stalins „Linksruck“: Ein weiterer politischer Trick&lt;/h3&gt;Heute, nach der Niederlage der deutschen Armee und der bedingungslosen Kapitulation des Reiches, scheint klar, dass keines der großen Probleme der europäischen Politik von den Siegermächten gelöst wurde. Die unvermeidlichen Widersprüche, die während des Krieges von einer revolutionären Minderheit vorausgesehen wurden, können nicht länger durch offizielle und einstimmige Erklärungen oder Versprechungen einer wunderbaren friedlichen Welt vor der Öffentlichkeit verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Tage nach dem Ende des Krieges in Europa, als die Feierlichkeiten zum V-Day noch im Gange waren und die Flaggen der Vereinten Nationen noch an allen öffentlichen Orten in Großbritannien, Frankreich und den USA wehten, begann die reaktionäre Presse Amerikas einen Krieg mit Sowjetrussland als unvermeidlich zu bezeichnen und darauf hinzuweisen, dass Europa nicht wieder aufgebaut werden könne, solange es von der bösen Macht des russischen Imperialismus beherrscht werde. Zur gleichen Zeit starteten die sowjetischen Zeitungen eine Kampagne, die immer noch andauert, um zu beweisen, dass die westlichen Alliierten mit den hohen Tieren des Nazi-Regimes zusammenarbeiten, und um darauf hinzuweisen, dass die Auflösung der deutschen Armee parallel zur Auslöschung der letzten Überlebenden des Nazi-Regimes erfolgen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter diesen Anschuldigungen der sowjetischen Presse und des Rundfunks steckt etwas ganz anderes. Stalin hat die Welt einmal mehr mit einem seiner politischen Salti überrascht, die nur möglich sind, wenn man sich absolut nicht um die öffentliche Meinung schert und alle Gedanken- und Meinungsfreiheit zuvor sorgfältig unterdrückt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sowjetische Außenpolitik scheint sich nun auf ein Hauptziel zu konzentrieren: die Neutralisierung Kontinentaleuropas. Den Russen war immer klar, dass sie, um Europa zu beherrschen, Deutschland beherrschen müssen, genauso wie Deutschland Russland beherrschen muss, um seine Position in Europa und der Welt zu halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit anderen Worten: Stalin möchte ein befreundetes Deutschland, während die Westmächte vorerst kein Interesse an der Freundschaft des deutschen Volkes haben und offenbar vorhaben, die industrielle Macht des Reichs selbst auszubeuten, anstatt eine neue deutsche Wirtschaft aufzubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Briten, Amerikaner und Franzosen haben beschlossen, „Ordnung“ in das besiegte Deutschland zu bringen, auch durch „Zusammenarbeit“ mit den reaktionärsten deutschen Elementen. Die Russen sind in der Lage, selbst für Ordnung zu sorgen, denn die GPU [&lt;a href=&quot;https://en.wikipedia.org/wiki/State_Political_Directorate&quot;&gt;&lt;em&gt;Geheimpolizei&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;, Nachfolgerin des NKWD – Anm.&lt;/em&gt;] kann sich um jede interne Opposition kümmern. Eine Zusammenarbeit ist nicht nötig. Tatsächlich erschwert die Angst vor Russland, die unter vielen Deutschen, insbesondere der Bourgeoisie, immer noch vorherrscht, derzeit eine Zusammenarbeit mit reaktionären Elementen. Stalin weiß das, und deshalb hat er beschlossen, als „Befreier“ in Deutschland einzumarschieren, während Churchill und Roosevelt von „Eroberung“ sprachen. Es stimmt, dass die russische Politik während des Krieges angeblich auf Eroberung und Herrschaft ausgerichtet war. Aber jetzt, da der Krieg vorbei ist, versucht Stalin, das deutsche Volk für sich zu gewinnen und es von der Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem „mächtigen Russland“ zu überzeugen. Das ist der Plan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst müssen die Lebensbedingungen verbessert werden. Die Lebensmittelrationen im russisch besetzten Deutschland werden (zumindest vorübergehend) erhöht. Der Wiederaufbau wird so schnell wie möglich vorangetrieben. Die Berliner U-Bahn fährt wieder. Die Geschäfte öffnen. In den Kinos laufen russische Filme. Die Orchester spielen wieder – Tschaikowski hat Wagner abgelöst. Gleichzeitig gehen die Radiosender wieder auf Sendung. Die Propaganda der Berliner Sender beginnt zu „beweisen“, dass die Russen nur die besten Absichten gegenüber dem deutschen Volk haben, und Ansager mit deutschem Akzent fordern die Zuhörer auf, der Roten Armee für die Befreiung vom Joch der Nazis zu danken. Hier ein typischer Beitrag:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
„Eine gewisse Ursel Friedman sagt: ‚Jetzt wissen wir, was die Goebbels-Propaganda über die Rote Armee erzählt hat. Wir werden nicht nur nicht hungern, sondern die Arbeiter bekommen sogar mehr als unter den Nazis. Das ist alles eine Offenbarung für uns. Wir sind einfach begeistert. Wir wollen auf jeden Fall arbeiten. Jetzt liegt es an uns, die Verteilung der Arbeit schnell und effizient zu organisieren. Wir alle sehen die Lastwagen der Roten Armee an uns vorbeifahren, die Lebensmittel für die deutsche Bevölkerung transportieren. Insgesamt beginnt ein neues Leben. Wir haben den Weg in eine bessere Welt eingeschlagen. Sogar die Theater haben wieder geöffnet. Die Zukunft sieht rosiger aus und wird noch rosiger werden.“&lt;/em&gt; (&lt;em&gt;Radio Berlin&lt;/em&gt;, 18.5.45).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit übernimmt die neue deutsche Stadtverwaltung von Berlin. General Barjanin, sowjetischer Befehlshaber in Berlin, wies in der Eröffnungssitzung des Rates darauf hin, dass „Marschall Stalin schon vor langer Zeit die Vorbereitung von Lebensmitteln für die deutsche Zivilbevölkerung angeordnet hat“. Es scheint, dass Stalin diese Maßnahme ergriff, während sein Sprecher Ehrenburg von dem schrecklichen „Fritz“ sprach, dem Hunnen, der für die Verbrechen der Nazis bezahlen müsse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis hierher scheint alles klar zu sein. Die russische Regierung will ein „freundliches“ Deutschland. Das zeigt den „humanitären“ und „liberalen“ Aspekt des sowjetischen Regimes. M. Mikojan, stellvertretender Vorsitzender des Rates der Volkskommissare der UdSSR, also Stellvertreter Stalins selbst, hat kürzlich eine Reise unternommen, um die Ernährungssituation im besetzten Deutschland, insbesondere in Berlin und Dresden, zu untersuchen. Nach seiner Rückkehr nach Moskau gab er der &lt;em&gt;Prawda&lt;/em&gt; ein Interview. Hier ist, was der „Kommunist“ Mikojan zu sagen hatte:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die ernste Lage der deutschen Lebensmittelversorgung ist hauptsächlich auf die falsche Politik der deutschen Regierung in der landwirtschaftlichen Produktion und Verteilung zurückzuführen. Nach deutschem Recht mussten die Bauern ihre gesamte Produktion an den Staat abliefern, bis auf eine bestimmte Menge, die sie für den Eigenbedarf behalten durften. Sie durften weder Getreide, Fette, Fleisch noch Kartoffeln auf dem freien Markt oder über Handelsorganisationen verkaufen. Das schwächte natürlich den Anreiz zur Steigerung der Produktion. Damit Deutschland seine eigenen Städte ernähren kann, muss es den Bauern erlaubt werden, nach Erfüllung der Pflichtlieferungen an die Verwaltungsbehörden auf dem freien Markt zu verkaufen. Der Handel mit Massenkonsumgütern war in Deutschland bisher verboten, und die Bevölkerung musste sich mit den wenigen Waren begnügen, die sie über Lebensmittelkarten erhielt. Um die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, hat die sowjetische Kommandantur den freien Handel in Berlin erlaubt. Dies wird ein weiterer Weg sein, um den Lebensstandard der städtischen Bevölkerung zu erhöhen.“ Es wird auch ein weiterer Weg sein, zum klassischsten System des Kapitalismus zurückzukehren. Vor ein paar Jahren wäre M. Mikojan als Verräter des „fortschrittlichen“ sowjetischen Regimes der Handelskontrolle und der Unterdrückung der „Kulaken“ oder der bereicherten Bauern erschossen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die russische Politik in Deutschland, die Politik der „Freundschaft“ mit dem deutschen Volk, ist nur eines der Merkmale des von Stalin ausgearbeiteten Plans zur Bildung eines europäischen Blocks zum Schutz der Sowjetunion. Was Stalin jetzt macht, ist ein „Cordon sanitaire in umgekehrter Richtung“. Dieser Cordon sanitaire muss natürlich Länder wie Polen, die Tschechoslowakei, Österreich, Jugoslawien, ganz zu schweigen von Ungarn, Bulgarien und Rumänien, einschließen. Im Zusammenhang mit der Bildung dieses Blocks mittel- und osteuropäischer Länder taucht die „neue“ Formel der sowjetischen Politik auf. Tatsächlich ist sie aber gar nicht neu, wie wir gleich sehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem Tagesbefehl, in der er die Kapitulation der deutschen Armeen verkündete, sprach Stalin vom „historischen Kampf der slawischen Völker“. Einige Tage später, am 19. Mai 1945, betonte einer der stalinistischen Agenten, M. Zdenek Nejedly, Bildungsminister der Tschechoslowakei, die Bedeutung dieses historischen Satzes. In seiner ersten Rede nach seiner Rückkehr nach Prag sagte er: &lt;em&gt;„Ich kehre aus Moskau als Bildungsminister zurück, fest davon überzeugt, dass das Schicksal der Nation, die Freiheit und die Zivilisation von der Roten Armee verteidigt worden sind … Die wichtigste Tatsache für uns ist, dass in Zukunft in Europa die slawischen Nationen die führende Rolle spielen werden. Die slawische Idee, die in Zeiten von Kolkar noch vage war, ist heute Realität geworden. Die slawischen Nationen, die sich um die große russische Nation scharen, stellen eine Kraft dar, der sich keine europäische Koalition entgegenstellen kann.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gesagt, die Idee ist nicht neu. Ersetze zum Beispiel das Wort „slawisch“ durch „germanisch“ und schau mal, ob dir das nicht an etwas erinnert …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute, im Monat des &lt;em&gt;„vernichtendsten Sieges in der Geschichte der Menschheit“&lt;/em&gt;, bilden sich bereits Machtblöcke. Ich habe versucht, die derzeitige Entwicklung der sowjetischen Außenpolitik zu analysieren. Natürlich bereiten sich die Briten und Amerikaner darauf vor, diesen Schritten entgegenzuwirken. Sie haben ihre eigenen Interessen und ihre eigenen Pläne. Es ist vielleicht noch zu früh, um über die Ergebnisse zu sprechen, die die logische Entwicklung der Situation bringen könnte. In der traditionellen Politik gibt es nicht immer viel Logik. Aber Bewegungen, die Regime stürzen können, können auch die Außenpolitik durcheinanderbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dimitri Tverdov&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Rob Ray in freedomnews.org.uk: &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2025/06/08/radical-reprint-stalins-left-turn/&quot;&gt;&quot;Radical Reprint: Stalin’s ‘left’ turn&quot;&lt;/a&gt;, 8. Juni 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 08 Jun 2025 13:04:00 +0200</pubDate>
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    <title>Le Samouraï est mort</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Heute zeigen wir anlässlich des dahin geschiedenen Alain Delon (der bevor er sich zu einem reaktionären Sack entwickelte, ein paar richtungsweisende Filme drehte) eine Sondersendung im &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/categories/67-Blogkino&quot;&gt;Blogkino&lt;/a&gt;, nämlich den Thriller &quot;Le Samouraï&quot;, der hierzulande unter dem Titel &quot;Der eiskalte Engel&quot; lief und einer meiner Lieblingsthriller ist. Regie führte &lt;a title=&quot;Jean-Pierre Melville&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Pierre_Melville&quot;&gt;Jean-Pierre Melville&lt;/a&gt;, die Hauptrolle spielte &lt;a title=&quot;Alain Delon&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Alain_Delon&quot;&gt;Alain Delon&lt;/a&gt;. Gut. Über Delon lässt sich außerhalb der Leinwand nicht streiten, in vielen seiner älteren Filme ist er Monsieur Cool, so auch in diesem Film:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;„Es gibt keine größere Einsamkeit als die eines Samurai, außer vielleicht die eines Tigers im Dschungel.“ Mit diesem fiktiven Zitat aus den Büchern des Bushidō begegnet der Zuschauer Jef Costello, der einsam auf dem Bett in seinem äußerst bescheidenen, spärlich möblierten Appartement liegt. Fast mechanisch kleidet er sich an, setzt den Hut auf und verabschiedet sich von seinem Zimmergenossen, einem Dompfaff im Käfig. Auf der Straße entwendet er routiniert einen unverschlossen geparkten Citroën DS und fährt zu einer abgelegenen Garage, wo ein Mann wortlos die Nummernschilder austauscht und ihm einen Revolver aushändigt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Nachdem er sich bei seiner Freundin, die als illegale Edelprostituierte mit eigener Wohnung arbeitet, ein Alibi verschafft hat, geht er in einen Nachtklub und erschießt den Barbesitzer. Dabei wird er von der Pianistin Valérie überrascht, die ihn flüchten lässt, ohne einen Ton zu sagen. Costello wird noch in der gleichen Nacht mit vielen anderen Männern bei einer ganz Paris umfassenden Razzia von der Polizei mitgenommen. Er war im Lokal von mehreren Gästen gesehen worden, und so kommt es zu einer polizeilichen Gegenüberstellung. Da sich aber nicht alle Zeugen sicher sind, die Pianistin Valérie leugnet, in ihm den Mörder zu erkennen, und das Alibi seiner Freundin stichhaltig scheint, kann der Kommissar ihn nicht festhalten. Bei der Freundin Costellos dringt der Kriminalist mit dem Versuch nicht durch, ihr einerseits wegen Falschaussage zu drohen und sie andererseits mit dem Verweis auf die Pianistin eifersüchtig zu machen. Costello lässt er beschatten.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wegen des Verhörs bei der Polizei beginnen Costellos Auftraggeber, ihm zu misstrauen, und wollen ihn loswerden. Bei der vereinbarten Geldübergabe auf einem Bahnhof versucht ihn der Handlanger der Auftraggeber zu ermorden; Costello setzt sich erfolgreich zur Wehr und wird dabei am linken Arm verletzt. Der Killer flieht. Costello gerät zwischen die Fronten. Da er sich das Motiv der Pianistin nicht erklären kann, sucht er sie auf und stellt sie zur Rede.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Eine nachts in seiner Wohnung angebrachte Wanze, die von einem gegenüberliegenden Hotelzimmer aus abgehört werden soll, entdeckt der misstrauische Costello nach seiner Rückkehr schnell und setzt sie außer Betrieb. Costello wird nun auf Schritt und Tritt von Dutzenden Zivilpolizist(inn)en überwacht. Er bemerkt dies und kann seine Verfolger nach einer Irrfahrt durch die Pariser Metro abschütteln. Erneut stiehlt er einen Wagen und gelangt unbemerkt in seine Wohnung. (...)&quot; &lt;/em&gt;(&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Der_eiskalte_Engel&quot;&gt;WikiPedia&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&lt;iframe src=&quot;https://archive.org/embed/le-samourai-1967&quot; width=&quot;640&quot; height=&quot;480&quot; frameborder=&quot;0&quot; webkitallowfullscreen=&quot;true&quot; mozallowfullscreen=&quot;true&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 18 Aug 2024 10:16:00 +0200</pubDate>
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    <category>Alain Delon</category>
<category>Blogkino</category>
<category>Film Noir</category>
<category>Frankreich</category>
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    <title>Eine Perle des Arbeiterkinos: Der Jobkiller</title>
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            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Ausbildung</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Frank, 22 Jahre und Student an einer großen Pariser Handelsschule, wird als Praktikant im Vorstand des Unternehmens eingestellt, in dem sein Vater als kleiner Arbeiter seit dreißig Jahren an der Maschine steht. Seine Aufgabe: die Einführung der 35-Stunden-Woche. Schnell gerät Frank zwischen die Fronten ...&lt;br /&gt;
&lt;iframe title=&quot;Der&amp;#x20;Jobkiller&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; style=&quot;transition-duration:0;transition-property:no;margin:0 auto;position:relative;display:block;background-color:#000000;&quot; frameborder=&quot;0&quot; scrolling=&quot;no&quot; width=&quot;100%&quot; height=&quot;100%&quot; src=&quot;https://www.arte.tv/embeds/de/019130-000-A?autoplay=true&amp;mute=0&quot;&gt;&lt;/iframe&gt; 
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    <pubDate>Sat, 03 Aug 2024 11:52:00 +0200</pubDate>
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    <category>film</category>
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