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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag mexiko)</title>
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    <description>»Es ist besser stehend zu sterben als auf Knien zu leben.« Emiliano Zapata Salazar</description>
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    <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 10:07:00 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Es ist besser stehend zu sterben als auf Knien zu leben.« Emiliano Zapata Salazar</title>
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    <title>152.000 Abgeschobene seit Trumps Amtsbeginn</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/13107873474-215dda14ba-c.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/13107873474-215dda14ba-c.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=546,width=815,top=814.5,left=1520,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5019 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/13107873474-215dda14ba-c.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Grenzabschnitt zwischen USA und Mexiko. Foto: BBC World Service via flickr, CC BY-NC 2.0.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Grenzabschnitt zwischen USA und Mexiko. Foto: BBC World Service via flickr, &lt;a href=&quot;https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/deed.de&quot;&gt;CC BY-NC 2.0.&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;(Mexiko-Stadt, 10. Dezember 2025, Prensa Latina).- Mexiko hat seit Beginn der Amtszeit des US-Präsidenten Donald Trump 152.592 aus den USA abgeschobene Personen aufgenommen, teilte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Seit dem 20. Januar [wurden] 152.592 Personen [abgeschoben], darunter 140.706 Mexikaner*innen und 11.886 Ausländer*innen“, erklärte die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum während ihrer üblichen Pressekonferenz im Nationalpalast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierungschefin bekräftigte ihre Ablehnung der Razzien gegen Migrant*innen im nördlichen Nachbarland und betonte, sie habe diese Ablehnung persönlich gegenüber ihrem Amtskollegen in den Vereinigten Staaten und Außenminister Marco Rubio zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir haben zahlreiche diplomatische Stellungnahmen zu konkreten Fällen und allgemein über die Behandlung verfasst, die Migrant*innen, insbesondere Mexikaner*innen, erleben. Auf allen diplomatischen Kanälen haben wir unsere Missbilligung gegenüber dieser Art der Festnahme von Migrant*innen zum Ausdruck gebracht”, erklärte sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Präsidentin betonte, dass ihre Landsleute im nördlichen Nachbarland keine Kriminellen seien, sondern ehrliche Menschen, deren Ziel es sei, ihren Familien in Mexiko zu helfen und dabei gleichzeitig einen Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft der USA leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie erinnerte an die Verstärkung der Maßnahmen zur Unterstützung von Migrant*innen im Falle einer Festnahme, darunter Rechtsberatung und die Anweisung der Konsulate, eine kontinuierliche Begleitung zu gewährleisten, um die Achtung ihrer Menschenrechte zu garantieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus erwähnte sie die Rückführungsstrategie „México te abraza” (Mexiko umarmt dich), mit der die Regierung umfassende Unterstützung für diejenigen bietet, die in Mexiko ankommen. Dazu gehören medizinische Versorgung, Transport in ihre Herkunftsorte, Stellenangebote und Zugang zu Sozialprogrammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Antonia Mitko&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.npla.de/thema/flucht-migration/152-000-abgeschobene-seit-trumps-amtsbeginn/&quot;&gt;NPLA&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 11:07:00 +0100</pubDate>
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    <title>24 Stunden in einer Notunterkunft in Tijuana: „Vergesst uns nicht“</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Rund 80 Migranten verfolgen von ihren Zelten aus besorgt die Politik des „Lockdowns“ und der Militarisierung der Grenze durch Donald Trump. Eine Zukunft, die ihnen mit der Abschaffung des CBP-One-Terminvergabe-Systems für humanitäre Visa, die ihnen den Grenzübertritt in die USA ermöglichen sollen, verwehrt wurde, scheint immer unzugänglicher.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist schwierig, in einem Zelt oder einer Herberge zu schlafen. Sie haben Glück, dass sie ein Dach über dem Kopf haben, auch wenn es nur teilweise bedeckt ist und sie nicht vor der Kälte schützt. Es ist Nacht und das ununterbrochene Weinen eines Babys durchbricht die Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie heißt Sofia und ist die jüngste Migrantin in der Herberge Movimiento Juventud 2000. Sie wurde vor 40 Tagen in Tijuana geboren. Ihre Mutter heißt María Orellana, ist 28 Jahre alt und kommt aus Honduras. Sie ist eine Nachteule und schaukelt Sofia, indem sie ihr kurz auf den Rücken klopft, falls sie Koliken hat. Als es hell wird, sitzen die beiden auf den Stühlen, die zum Frühstück bereitstehen. Sofia schläft endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;María Orellana, 28 Jahre, Honduras&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;M&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.07.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.07.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=815,top=420,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4746 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.07.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt María Orellana mit Sofia auf dem Arm, stehend vor einigen Zelten.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;María Orellana ist 28 Jahre alt und stammt aus Honduras. Sie hält Sofía, die jüngste Bewohnerin des Lagers, in ihren Armen. &lt;br /&gt;
Foto: Patricia Labrador Gracia&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;aria floh im Oktober vor dem organisierten Verbrechen, man hatte ihr mit dem Tod gedroht. Sie war im sechsten Monat schwanger. „Es war sehr schwierig, stell dir vor, so viele Länder praktisch zu Fuß zu durchqueren. Ich wurde zweimal überfallen“, erzählt sie unter Tränen. „Beim ersten Mal wurde ich aus dem Lastwagen gezerrt und mein Geld wurde mir abgenommen, das war in der Nähe von Tuxtla Gutiérrez. Sie sahen aus wie Polizisten. Ich musste hochschwanger und ohne Geld durch Mexiko reisen.“ Sofía weint erneut, als würde sie den Schmerz ihrer Mutter verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Das Schlimmste war, dass ich hier an der Grenze erneut überfallen und um das Wenige gebracht wurde, was mir noch geblieben war. Sie ließen mich allein und auf der Straße liegen, im achten Monat schwanger“, fährt sie fort und verschmilzt mit dem Baby in einem Weinen, das sich synchronisiert. “Der Grund, warum ich hier bin, ist sie. Ich wollte ihr eine Zukunft in den Vereinigten Staaten ermöglichen. Ich glaube, sie wird eine sehr starke Frau werden, sieh sie dir an, es war hart für sie, seit sie schwanger ist.“ Die beiden warteten im Obdachlosenheim auf einen Termin, der nie kam, um humanitären Schutz zu beantragen. “Jetzt habe ich keine Hoffnung mehr, Trump hat das CBP One abgesagt, was sollen wir tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frage schwebt in der Luft. Sie ist das Gesprächsthema beim Frühstück. Nach einem kurzen Gebet ruft Margarita (dies ist der Name, den sie gewählt hat, um ihre Anonymität zu wahren) aus: „Hilf uns, lieber Gott, bitte“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Margarita und Madeleine, 31 und 33 Jahre alt, Venezuela&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Sie hatte ihren Termin für die Beantragung des Visums nur 24 Stunden nach der Amtseinführung von Trump. Sie ist Venezolanerin und erinnert sich, dass eine Rückkehr keine Option ist: „Sie würden uns des Landesverrats beschuldigen und uns ins Gefängnis stecken.“ Sie bat darum, den Fernseher auszuschalten, nachdem sie live verfolgt hatten, wie Trump die Anwendung deaktiviert hatte, die ihre Zukunftspläne zunichte gemacht hatte. „Seit dem 2. Januar haben wir diesen Moment vor Augen, in dem wir uns gegenüberstehen. Ich bitte Gott um Hilfe, dass er uns einen neuen Termin gibt und dass er uns nicht vergisst, bitte, wir warten hier weiter“, fleht sie mit besorgter Miene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihr sitzt Madeleine (der von ihr gewählte Name), ebenfalls aus Venezuela. Sie hilft beim Abwaschen der Kaffeetassen und Teller. „Ich habe darum gebeten, in der Küche mithelfen zu dürfen, um mich zu beschäftigen“, gibt sie zu. „Es ist schrecklich, was sie uns angetan haben. Nach allem, was wir durchgemacht haben, wollten wir es richtig machen, legal überqueren, wir hatten bereits den Termin, sie haben uns die Zukunft genommen&quot;, klagt er.&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;“Mein Termin für die Beantragung des humanitären Visums war am 3. Januar, mit all der Unsicherheit, die die Trump-Ära mit sich brachte. Ich hatte den 23. Januar, und ich konnte es nie bearbeiten“, sagt Alex.&lt;/blockquote&gt;Während die Tische weggeräumt werden, erklärt sie, was sie mit „alles, was sie durchgemacht haben“ meint. „Ich erinnere mich besonders an die Überquerung des Darién-Dschungels, das war eine steile Anhöhe. Wir haben Leichen auf dem Boden gesehen, Schädel ... So hätten wir auch enden können“, ruft sie aus. Sie sind eine Gruppe von zehn Personen. Sie befinden sich in den ersten beiden Zelten im Gang. „In jedem Zelt sind wir zu fünft, manchmal können wir unsere Beine nicht ausstrecken. Unsere Kinder waren auf dem Weg sehr tapfer“, erzählt sie stolz. Sie sind zwischen sechs und dreizehn Jahre alt. Sie gehen mit den anderen Kindern und Mädchen des Heims spielen, ohne etwas von dem Drama zu ahnen, das dort stattfindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Álex Láinez, 20 Jahre, Nicaragua&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.08.jpgv6&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.08.jpgv6&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=815,top=420,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4747 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp2520Image25202025-02-122520at252014.57.08.jpgv6&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt Álex Láinez vor Zelten stehend.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Álex Láinez, 20, ist aus Honduras nach Mexiko gekommen. &lt;br /&gt;
Foto: Patricia Labrador Gracia&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am Ende des Geländes, nach etwa fünf Reihen Zelte, befindet sich eine Gruppe von Personen, eine davon mit einem Notizbuch in der Hand. Sie heißt Álex Láinez und ist für die Zuteilung der Duschzeiten zuständig. Sie ist 20 Jahre alt und kommt aus Nicaragua, ist erst seit 24 Stunden im Heim und sagt, es sei, als sei sie in einer großen Familie angekommen. Dort hat sie nur ihre Tante. Nachdem sie die Duschzeiten organisiert und Marisela, die heute für die Reinigung zuständig ist, darüber informiert hat, legt sie das Notizbuch beiseite und ruft Selena. Sie setzt sie auf einen Stuhl und beginnt, ihr Haar zu kämmen. Ein improvisierter Schönheitssalon, in dem zwei Boxerinnen-Zöpfe die beste Pflege sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Geschichte verflechtet sich mit den Haaren ihrer Freundin. „Ich bin im Mai 2024 aus Nicaragua aufgebrochen, dieses Datum werde ich nie vergessen. Wir brauchten einen Monat, um nach Mexiko zu gelangen, und hier begann alles, sich zu komplizieren. Sieben Monate, um dieses Land mit allen möglichen Gefahren zu durchqueren“, erzählt sie. „Mein Termin für die Beantragung des humanitären Visums war der 3. Januar, mit all der Unsicherheit, die mit dem Beginn der Trump-Ära einherging. Mein Termin war am 23. Januar, und ich konnte ihn nie bearbeiten. Für mich war es wie ein&lt;em&gt; Urknall.&lt;/em&gt; Ich habe Tanten in Los Angeles und wollte dort mit ihnen in Freiheit leben“, sagt sie mit einem verzweifelten Gesichtsausdruck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Tijuana ist zu einem ewigen Wartezimmer geworden, in dem sich immer mehr Venezolaner sammeln, die wie Rosaura auf ein Wunder hoffen&lt;/blockquote&gt;„Wenn ich jetzt zurückblicke und die Zeit zurückdrehen könnte, wäre ich vielleicht nicht gegangen, das habe ich meiner Oma neulich gesagt. Aber mein Leben war in Gefahr. Ich wurde in der Schule ständig &lt;em&gt;gemobbt,&lt;/em&gt; weil ich meine Geschlechtsumwandlung sehr früh begonnen habe. Ich habe mir die Haare wachsen lassen und angefangen, mich zu schminken“, gesteht sie mit stockender Stimme und unterbricht ihre Friseurarbeiten. ‚Ich konnte nicht einmal auf die Straße gehen, ich wurde sogar verprügelt. Nicaragua ist kein sicheres Land für Transgender. Sie schrien vor mir: ‘Da geht das Monster, geht weg&#039;. Und das Schlimmste ist, dass sie mich fast vergewaltigt haben.“ Die beiden schweigen und umarmen sich. „Ich habe mir meine Zukunft in den Vereinigten Staaten vorgestellt, wo ich ohne Bedrohungen und Angriffe leben könnte, und jetzt haben sie sie mir aus den Händen gerissen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Rosaura, Venezuela, 28 Jahre alt&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Hinter dem Friseursalon befindet sich eine kleine Wäscherei mit Waschmaschine und Trockner. Rosaura koordiniert die Wäsche, auch sie ist nicht ihr richtiger Name. Sie unterhält sich mit anderen Migrantinnen und sie freuen sich, dass sie dank der Decken der Kälte in der Nacht trotzen konnten. Sie kommen aus Venezuela. Sie sind im März letzten Jahres aufgebrochen und am 19. April in Mexiko angekommen. Ihr lang ersehntes Visumtreffen war am Tag nach Trumps Amtseinführung. „Wir sind mit diesem Grenzblockade-Ding direkt vor unserer Nase konfrontiert worden, und es tut weh, es tut sehr weh, sich so nah und gleichzeitig so fern zu fühlen. Stell dir vor, wir können in dieser Stadt am Horizont San Diego sehen, zu dem uns jetzt plötzlich und ohne jegliche Informationen der Zugang verweigert wird“, protestiert sie. “Wir hatten es schon in der Hand, es ist furchtbar, sehr schmerzhaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tijuana ist zu einem ewigen Wartezimmer geworden, in dem sich immer mehr Venezolaner sammeln, die wie sie auf ein Wunder hoffen. „Das Schlimmste ist, zurückzublicken, man kann sich nicht vorstellen, was wir durchgemacht haben, vor allem in Mexiko. Die Kartelle wollten uns erpressen, sie ließen uns nicht in die Lastwagen einsteigen, und viele Menschen, die wir in Tapachula kennengelernt hatten, wurden entführt. Wir haben nie wieder von ihnen gehört“, erzählt sie. “Wir hatten große Angst, meine Schwägerin und ich reisten allein, mit unseren Kindern im Alter von 6, 12 und 16 Jahren. Wie erklären wir ihnen all das, was sie durchmachen mussten? Das rate ich niemandem. Ich wünschte, Trump würde sehen, was ich gesehen habe, vielleicht würde er uns dann nicht mehr Kriminelle nennen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Hoffnungslosigkeit schüren&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Das Geräusch der Metalltür am Eingang verrät die Ankunft des Essens. Mehrere Tabletts der NGO Tijuana Sin Hambre kommen herein. Verónica ist ihre Köchin und hilft, das Essen auf die Tische zu stellen, die bereits für das Mittagessen vorbereitet werden. „Man sieht, dass sie ohne Mut und ohne Kraft sind. Viele kommen unterernährt hierher, und am schlimmsten sind die Kinder. Wir können ihre Papiere nicht in Ordnung bringen, aber wenigstens können wir dafür sorgen, dass sie satt werden“, erzählt er bewegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute haben sie mehrere Tabletts mit Hühnchen in Soße, Bohnen und Reis gebracht. Sie kommen auch an Orten wie dem Zoll von El Chaparral vorbei, um den Migranten, die dort noch immer auf eine Erklärung warten, Frühstück und Mittagessen zu bringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor der Tür raucht auch eine Gruppe von vier Männern, während einer in sein Handy spricht. Als er auflegt, teilt er seine Sorge mit: „Diese Woche gibt es keine Arbeit.“ Sie unterhalten sich miteinander, alle vier sind Mexikaner, und José erzählt, dass sie versuchen zu arbeiten, während sie auf das Visum warten, das nicht kommt. „Hier, zwei Blocks von der ersten entfernt, wird eine große Brücke gebaut, um von einer Seite der Stadt zur anderen zu gelangen. Für diese Arbeiten werden wir normalerweise angeheuert, aber im Moment suchen viele Leute. Diese Woche können wir nicht gehen“, erzählt er. ‚Auch Arbeit ist eine gute Möglichkeit, den Kopf zu beschäftigen‘, fügt Mario hinzu. ‚Das Gute an dieser Stadt sind die Maquiladoras. Ich habe mehrere Monate lang in einer Fernsehfabrik gearbeitet und es lief sehr gut, aber sie haben mich nie wieder angerufen‘, bemerkt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn sie hereinkommen, sind die Tische bereits gedeckt, und in der Mitte des Speisesaals bildet sich eine Gruppe um Chema García Lara, den Leiter der Herberge. Er koordiniert, dass für alle Aufgaben eine verantwortliche Person vorhanden ist. Er ist seit 1985 in Tijuana und hat gesehen, wie die Migranten sich ihren Weg bahnten. Er begann damit, sie zu beraten, und kaufte bald darauf das Grundstück, auf dem sich heute das Asyl befindet, das etwa 120 Menschen aufnehmen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 2016 eine große Zahl von Menschen aus Haiti eintraf, musste er es herrichten und erweitern und das Dach und die Wände anbringen. „Als ich aus Puebla hierherkam, hatte ich auch das Gefühl, in meinem eigenen Land fremd zu sein. Deshalb versuche ich, der Bevölkerung zu helfen und sie dafür zu sensibilisieren, dass wir inklusiv sein müssen. Sie kommen hierher, um etwas zu schaffen und zu arbeiten“, verkündet er. “Die Migranten hier werden missbraucht und misshandelt. Ich habe gesehen, wie viele von ihnen das Wenige, das sie mitbringen, gestohlen wird, das ist nicht rechtens.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Die Samen der Zukunft&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Er wird die Tür öffnen. Es sind die Freiwilligen von „Semilleros creativos“, die Workshops für die dort lebenden Kinder organisieren. Es ist kein Kräuterkundeworkshop, „wir lieben den Namen, diese Kinder sind der Samen der Zukunft, man muss viel mit ihnen arbeiten. Wir laden sie ein, sich zu öffnen und in Worte zu fassen, wie sie sich fühlen. Wir machen auch Bastelarbeiten, das kommt einer Schule hier am nächsten, aber mit einem spielerischen Aspekt, für sie ist es ein Spiel“, sagt der Sozialarbeiter. Er ordnet die ausgeschnittenen Bilder an, zu denen sich etwa ein Dutzend Kinder gesellen. Sie haben sich darauf gefreut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp-Image-2025-02-12-at-14.57.10-2.jpgre&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WhatsApp-Image-2025-02-12-at-14.57.10-2.jpgre&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=591,width=783,top=432,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4748 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp-Image-2025-02-12-at-14.57.10-2.jpgre&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt einige Zelte, die in einer Wellblechhalle aufgebaut sind. Im Vordergrund sitzen Menschen an einem Tisch.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Migranten sind im ganzen Lager in Zelten untergebracht.&lt;br /&gt;
Foto: Patricia Labrador Gracia&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Eine halbe Stunde später erhalten sie Besuch von Diana Arenas von der NGO Alianza por la Salud de las personas migrantes (Allianz für die Gesundheit von Migranten). Sie schließt sich der Gruppe von Kindern an, die sich bemühen, ihre Buntstifte nicht aus der Zeichnung herauszuziehen. Sie kommt, um eine Gesundheitsbrigade zu bilden, und nutzt die Gelegenheit, um mit den Kindern und ihren Müttern zu plaudern. „Wir sind sehr besorgt über die Situation der Kinder. Sie sind sehr empfänglich für das Leid ihrer Mütter, sie mussten ihre Häuser verlassen und viele verstehen nicht, was passiert. Zu Weihnachten war es besonders dramatisch. Sie fragten uns, warum sie nicht mit ihren Omas zu Hause zu Abend essen würden“, erzählt er. “Und viele Mütter und Väter sind in Behandlung, besonders in den letzten Wochen mit der Unsicherheit wegen der Drohungen von Trump. Wir haben alles gesehen, von Panikattacken bis hin zu Essstörungen, und immer mehr Menschen müssen wir mit Medikamenten gegen Angstzustände und Schlafstörungen behandeln.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;Francisco Bobadilla, das Hin- und Her-Drama&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Wenn seine Workshops zu Ende gehen, hilft Chema beim Einsammeln des Materials und gibt einem Mann, der den größten Teil des Nachmittags unter seinem Visier verbracht hat, einige Anweisungen. Auf dem Tisch neben der Tür steht „Sicherheit“. Der Mann heißt Francisco Bobadilla und aufgrund seiner 68 Lebensjahre kann er sich in die meisten Geschichten einfühlen, die es im Obdachlosenheim gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch er lebt dort, in einem der ersten Zelte am Eingang. Francisco überquerte 1986 den Zaun, der heute unüberwindbar ist. Er umschwamm ihn auf dem Seeweg. Er konnte nicht schwimmen. „Es war eine schreckliche Situation, ein falscher Schritt und ich wäre gefallen. Es war der 6. Januar. Es war sehr kalt, es war früh am Morgen. Ich erinnere mich, dass ich meine Kleidung ausgezogen habe und als das Wasser anfing, über meine Brust zu kommen, hatte ich große Angst. Mein Bruder wartete auf der anderen Seite auf mich“, erzählt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So begann seine Reise als irregulärer Migrant in den Vereinigten Staaten. Er ließ sich mit seinem Bruder im benachbarten San Diego nieder. “Ich habe schnell ein schäbiges Dokument bekommen, du weißt schon, ein gefälschtes. Damit konnte ich mir kleine Jobs besorgen. Ich begann mit Klempnerarbeiten, Gartenarbeiten … und nach ein paar Monaten bekam ich einen Job in einem Restaurant. Die Sache mit der englischen Sprache war sehr schwierig. Ich musste auch auf die Zahlungen achten, mein Gehalt wurde per Scheck ausgezahlt und in dem kleinen Laden, in dem ich es abholen wollte, wurde mir eine Provision berechnet. Sie zahlten mir viel weniger als den Mindestlohn zu dieser Zeit, viele Arbeitgeber nutzten das aus, weil sie erkannten, dass wir so arbeiten mussten, wie es eben ging“, erzählt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich glaube, das gibt es immer noch. Sie nutzen dich aus, wo sie nur können, zahlen dir weniger und verlangen mehr Stunden. Das mussten wir ertragen. Es reichte auch nicht zum Sparen, aber zumindest konnte ich die 31 Jahre, die ich dort war, von Tag zu Tag leben“, sagt er. “Dort hatte ich auch eine Partnerin und der Freundeskreis meines Bruders nahm mich sofort auf. Ich hatte dort mein Leben aufgebaut, und eines Tages kam die Polizei unvermittelt in mein Haus und nahm mich fest. Ich nehme an, dass mich jemand verraten hatte. In diesem Moment hast du das Gefühl, zum zweiten Mal aus dem Leben gerissen zu werden, das du kennst“, sagt er bewegt hinter der Maske. “Natürlich habe ich meine Partnerin nie wieder gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Es war sehr schwierig, das Land zu durchqueren, weil uns kein Lastwagen mitnahm. Ich erinnere mich, dass meine Tochter unterernährt hier ankam. Dank der NGOs konnte sie ins Krankenhaus eingeliefert werden und es geht ihr jetzt gut“, berichtet María Elena.&lt;/blockquote&gt;Er wurde fast zwei Monate lang festgehalten und 2017 nach Tijuana abgeschoben. Ein weiterer Neuanfang. Er betont, dass er mit 30 Jahren in die USA eingereist sei und mit 61 Jahren zurückgeschickt worden sei, nachdem er mehr als die Hälfte seines Lebens dort verbracht habe und in einem schwierigen Alter für die Arbeitssuche. „Ich erinnere mich, dass ich mich nicht erklären kann, als ich den Zaun überquerte. Man fühlt sich wie ein totaler Versager, wie auf dem Rückweg zum Ausgangspunkt. Ich traf einen Obdachlosen, der mich sofort erkannte, als ich ihn sah, und verstand, dass ich einer der Deportierten war. Wir gingen in ein paar Tacos-Restaurants, die hier um die Ecke sind. Er sagte mir, dass sie in diesem Obdachlosenheim Unterkunft und Hilfe böten. Und seitdem bin ich hier. Ich helfe, wo ich kann, im Moment bin ich für die Überwachung zuständig. Und da ich Mexikaner bin, konnte ich in den letzten Jahren hier auf dem Bau und in einer Fabrik für Haushaltsgeräte arbeiten. Die Maquila-Industrie hat uns gerettet“, erklärt er.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die Frage, ob er nicht daran gedacht habe, ein Regularisierungsverfahren in Anspruch zu nehmen, ist er sich mehr als sicher. “Ich will nichts davon wissen. Ich denke daran, zurückzukehren, und es tut mir weh, dass sie mich rausgeholt haben. Ich traue niemandem mehr. Ich will nichts weiter, als die letzten Jahre, die mir noch bleiben, so ruhig wie möglich zu verbringen. Ich habe auch keinen Pass mit der Erlaubnis, meinen Bruder zu besuchen, beantragt. Ich fühle mich nicht in der Lage, dort einen Fuß auf den Boden zu setzen“, erzählt er, überwältigt von diesem Schmerz, den er als Vertreibung aus dem amerikanischen Traum beschreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;&lt;strong&gt;María Elena, 26 Jahre, El Salvador&lt;/strong&gt;&lt;/h2&gt;Die Zuhörer können es nicht glauben. Dort sitzt Maria Elena (Name geändert), die nicht anders kann, als daran zu denken, ob ihr und ihrem Sohn dasselbe passieren könnte. Sie hat es vorgezogen, dort zu sein und sich die Geschichte von Francisco anzuhören, anstatt sich zu setzen und die Suppe zu essen, die sie vor dem Schlafengehen wärmen wird. Sie verließ El Salvador im April mit ihrem 14-jährigen Sohn und ihrem knapp zweijährigen Baby. Auch ihr Termin war für den 23. Januar angesetzt. „Wir sind verwirrt, niemand sagt uns etwas. Wir fragen sogar die Journalisten, die hierherkommen. Eine Freundin einer Freundin, die bereits in Kalifornien ist, sagte uns, dass sie neu angesetzt werden, aber das sind alles nur Gerüchte, weißt du? Wir haben keine Informationen, an diesem Ort, der wie Niemandsland ist“, kritisiert sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
María Elena floh vor dem organisierten Verbrechen in ihrem Land, das ihren Sohn in eine der Banden rekrutieren wollte. Sie fürchtete um ihr Leben und sie flohen mit dem Nötigsten. Sie durchquerte ihr Land, Guatemala, mit einem Haftbefehl, weil ihre Ex-Partnerin, von der sie sich wegen männlicher Gewalt trennte, sie angezeigt hatte. „Der Vater meines Sohnes ist in die Banden verwickelt, es ist eine sehr gefährliche Welt. Sie wollten die Kinder mitnehmen, und das Leben meines Kleinen war in Gefahr. Also bin ich mit ihm und dem anderthalbjährigen Baby weggelaufen. In Tapachula wurde ich ausgeraubt. Mehrere Personen in Uniformen und mit Ausweisen des Instituto Nacional de Migración kamen und verlangten zweitausend Dollar, um das Visum zu beschleunigen. Das war praktisch alles, was meine Mutter und meine Tante mir geben konnten, um zu fliehen. Ich hatte kein Geld mehr. Es war sehr schwierig, das Land zu durchqueren, weil uns kein Lastwagen mitnahm. Ich erinnere mich, dass meine Tochter unterernährt hier ankam. Dank der örtlichen NGOs konnte sie ins Krankenhaus eingeliefert werden und es geht ihr jetzt gut“, erzählt sie noch immer unter dem Eindruck dessen, was sie erlebt hat. Sie wird ihre Kinder umarmen. Sie stellen die Dominosteine und die Tische zusammen, um sich auf das Schlafengehen vorzubereiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Francisco kündigt an, dass in fünfzehn Minuten das Licht ausgeht, und es beginnt eine Wallfahrt zu den Toiletten, viele haben ihre Zahnbürsten dabei. Sie gehen auch vor die Tür des Zeltes und breiten die Decken und die wenigen Mäntel aus, die sie bei ihrer Ankunft bekommen haben. An der Tür des Badezimmers lächelt Álex mit seinem Handy in der Hand. „Keine Sorge, Oma, mir geht es gut. Hier werden wir gut versorgt.“ Seine Großmutter verabschiedet sich mit den Worten: „Vergiss nicht, dass ich dich liebe, Alexandra, von ganzem Herzen.“ Ihre Miene erhellt sich vor dem nun dunklen Bildschirm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ausgeschalteten Lichter offenbaren eine seltsame Landschaft aus Zelten mit blinkenden Handys, die wie Glühwürmchen leuchten, aus dem Inneren dieser provisorischen Unterkünfte, die jetzt ihr Zuhause sind, in der ungewissen Erwartung einer Zukunft. Denn es ist schwer, in einem Zelt oder einer Herberge zu schlafen. Sie haben Glück, dass sie ein Dach haben, auch wenn es nur teilweise abgedeckt ist und sie nicht vor der Kälte schützt. Es ist Nacht und das ununterbrochene Weinen eines Babys durchbricht die Stille.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Patricia Labrador Gracia, &lt;a href=&quot;https://www.elsaltodiario.com&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noreferrer noopener&quot;&gt;El Salto&lt;/a&gt;, 5. April 2025, &lt;a href=&quot;https://www.elsaltodiario.com/fronteras/24-horas-albergue-tijuana-migrantes&quot;&gt;24 horas en un albergue de Tijuana: “Que no se olviden de nosotros”&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Übersetzung und Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 11:50:00 +0200</pubDate>
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    <title>Graphic Novel Presentation: Simon Radowitzky vom jüdischen Schtedl zum Freiheitskämpfer</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/simon-radowitzky-gebundene-ausgabe-agustin-comotto.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/simon-radowitzky-gebundene-ausgabe-agustin-comotto.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=491,top=420,left=1042,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4312 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/simon-radowitzky-gebundene-ausgabe-agustin-comotto.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Cover der gebundenen Ausgabe zeigt den Protagonisten in Gefängniskleidung auf einer Pritsche, um ihn herum sitzen und fliegen Möwen&quot;&gt;&lt;/a&gt;Erzählt wird die in Schwarz und Rot illustrierte Geschichte von Simón Radowitzky (1891-1956).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein turbulentes Leben beginnt in einem russischen Schtetl, wo ihn Kinderarbeit und die antisemitischen Pogrome radikalisieren. Nach der gescheiterten Revolution 1905 flüchtet er nach Argentinien und findet bald Anschluss an die starke anarchistische Bewegung dort. Bei einer Demonstration am 1. Mai 1909 wurden 100 Arbeiter erschossen und Simon Radowitzky beschließt, sich mit einer Bombe am Einsatzleiter Oberst Falcon zu rächen. Es folgen ein 19 Jahre langer Knastaufenthalt in Ushuaia (Patagonien), Flucht, Ausweisung, die Teilnahme an der Spanischen Revolution ab 1936, Internierung in Frankreich und die erneute Flucht nach Mexiko, wo er 1956 stirbt. Agustin Comotto recherchierte und zeichnete sechs Jahre an dieser Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hätte Agustín Comotto sich diese Geschichte ausgedacht, wäre er sicherlich dafür kritisiert worden, maßlos zu übertreiben. Es scheint unglaubwürdig, dass so Vieles in einem Leben zusammenkommt (so viel Ungerechtigkeit, so viel Gewalt, so viel Kampf, so viel Treue den eigenen Idealen gegenüber - so viel Schmerz in einem einzigen Körper). Man würde den Autor fragen, ob es sinnvoll ist, all das in einer einzigen Figur zu (ver)dichten. Die Kritik würde diese Dichte, diese Überfülle an einschneidenden und radikalen Erlebnissen, diesen nicht zu brechenden Idealismus, der über Jahrzehnte hinausgeht, über Grenzen, Sprachen, Meere und Kontinente, diesen niemals und gegenüber niemandem zu brechen - nie auf die Knie zu gehen, wie ein Symbol deuten. Wie eine Legende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber die Geschichte von Simón Radowitsky ist real. Und darum auch so schwierig zu erzählen. Comotto ist es meisterhaft gelungen.“ (aus dem Vorwort)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.01.24 // 20.00 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchladen Schwarze Risse&lt;br /&gt;
Gneisenaustr. 2a&lt;br /&gt;
2. Hinterhof&lt;br /&gt;
Metro-Station Mehringdamm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eintritt: frei!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zeichner und Autor Agustin Comotto, der Mitherausgeberin und Verfasserin des deutschsprachigen Vorworts, Liliana Feierstein - und der Übersetzerin aus dem Spanischen, Lea Hübner&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 05 Jan 2024 18:35:00 +0100</pubDate>
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    <title>Transmisión en vivo del 30 aniversario del inicio de la  guerra contra el olvido.</title>
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            <category>Perspektive und Befreiung</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;strong&gt;Para seguir la transmisión en vivo:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Facebook&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;moz-txt-link-freetext&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/OtomiyRebeldia&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.facebook.com/OtomiyRebeldia&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;moz-txt-link-freetext&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/LosTejemedios&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.facebook.com/LosTejemedios&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;moz-txt-link-freetext&quot; href=&quot;https://www.facebook.com/CdhFrayba&quot; target=&quot;_blank&quot; rel=&quot;noopener noreferrer&quot;&gt;https://www.facebook.com/CdhFrayba&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Peertube:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Source: &lt;a href=&quot;https://radiozapatista.org/?p=47166&quot;&gt;EZLN / Radio Zapatista&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 01 Jan 2024 15:41:00 +0100</pubDate>
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    <title>&quot;Was wirst Du einweihen?&quot; Erklärung von El Sur Resiste – Der Süden widersteht.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Logo des Congreso Nacional Indígena (CNI)&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/logo-CNI-T.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/logo-CNI-T.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=318,width=573,top=568.5,left=1001,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4303 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;199%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/logo-CNI-T.png&quot; title=&quot;Logo des Congreso Nacional Indígena (CNI)&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo des Congreso Nacional Indígena (CNI): Eine rote und eine schwarze zueinander gerichtete Klapperschlangen&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Logo des Congreso Nacional Indígena (CNI)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;&quot;Was wirst Du einweihen?&quot;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwaldung der Halbinsel [Yucatán]?&lt;br /&gt;
Die Zerstörung der Cenotes, der unterirdischen Wasserreservoire?&lt;br /&gt;
Die größte Zerstörung von Kulturen?&lt;br /&gt;
Das Anwachsen der Feminizide, der Verschwunden gemachten, des Verbrechens, der Unsicherheit?&lt;br /&gt;
Die Verstärkung der Erderwärmung und der Klima-Krise?&lt;br /&gt;
Die zunehmenden Überschwemmungen durch Flüsse und erhöhten Meeresspiegel in Tabasco?&lt;br /&gt;
Die drastische Erhöhung von Miet- und Land-Preisen, welche für die lokalen Bevölkerungen unerschwinglich sind?&lt;br /&gt;
Der exponentielle Mangel im Gesundheitsbereich?&lt;br /&gt;
Die Armee, das Verteidigungsministerium als Bauunternehmen?&lt;br /&gt;
Das Entgleisen von Zügen auf den schlecht gebauten Strecken?&lt;br /&gt;
Die systematische Verletzung der Rechte der indigenen Pueblos?&lt;br /&gt;
Die systematische Verletzung der Rechte der Arbeiter*innen und Migrant*innen?&lt;br /&gt;
Die Missachtung von Gerichtsbeschlüssen?&lt;br /&gt;
Einige unvollendete Baustellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Also, was wirst Du einweihen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.congresonacionalindigena.org/2023/12/15/que-vas-a-inaugurar-pronunciamiento-de-el-sur-resiste/&quot;&gt;Congreso Nacional Indígena&lt;/a&gt; (CNI)&lt;br /&gt;
Übersetzung: lisa-colectivo malíntzin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung der_die Übersetzer_in:&lt;br /&gt;
Der mexikanische Präsident López Obrador wird am 15. Dezember 2023 in Campeche drei Streckenabschnitte des schlecht benannten, sogenannten Tren Maya &quot;einweihen&quot;; angeblich soll bis zum 29. Februar 2024 der gesamte Streckenablauf fertig gestellt sein.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 15 Dec 2023 12:32:00 +0100</pubDate>
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    <title>Vom Säen und Ernten. Ejército Zapatista de Liberación Nacional – EZLN Kommuniqué vom 16. Oktober 2023</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: desinformémonos&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/convocatoria-al-segundo-encuentro-internacional-de-mujeres-que-luchan.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/convocatoria-al-segundo-encuentro-internacional-de-mujeres-que-luchan.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=586,width=1015,top=434.5,left=780,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3682 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/convocatoria-al-segundo-encuentro-internacional-de-mujeres-que-luchan.jpg&quot; title=&quot;Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: desinformémonos&quot; alt=&quot;Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: desinformémonos&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mitglieder der EZLN in Chiapas / Symbolbild: &lt;a href=&quot;https://desinformemonos.org/ezln-invita-al-diciembre-de-resistencia-y-rebeldia-con-foros-y-actividades-culturales/&quot;&gt;desinformémonos&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Vor fast 15 Jahren wurde in unseren Worten vor diesem Alptraum gewarnt. Es war während eines Semillero [einem Saatfeld, einem Seminar] - und es war durch die Stimme des verstorbenen SupMarcos, dass wir sprachen. Los dann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;strong&gt;Vom Säen und Ernten (Januar 2009)&lt;br /&gt;
&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht hat das, was ich sagen werde, nichts mit dem zentralen Thema dieser Arbeitsgruppe zu tun, vielleicht aber doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor zwei Tagen, als unsere Worte sich auf die Gewalt bezogen, erklärte die unsägliche Condoleezza Rice, Funktionärin der nordamerikanischen Regierung, das was in Gaza geschehe, sei die Schuld der Palästinenser - wegen ihres gewalttätigen Wesens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unterirdischen Flüsse, die die Welt durchlaufen, können die Geographie wechseln, jedoch lassen sie denselben Gesang erklingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was wir jetzt hören, ist der Gesang von Krieg und Mühsal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht weit von hier, in einem Ort, der Gaza genannt wird, in Palästina, im Mittlerer Osten, hier um die Ecke, setzt eine stark bewaffnete und ausgebildete Armee - die Armee der Regierung Israels - ihren Vormarsch des Todes und der Zerstörung fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schritten, die bisher erfolgt sind, sind die eines militärisch-klassischen Krieges der Eroberung: zuerst eine intensive und massive Bombardierung, um die militärischen &quot;neuralgischen&quot; (so lautet es in den militärischen Handbüchern) Punkte zu zerstören und die Befestigungsanlagen des Widerstands &quot;aufzuweichen&quot;. Danach folgt die eiserne Kontrolle über jegliche Information: Alles, was gehört und gesehen wird &quot;in der Welt außerhalb&quot; - das heißt, außerhalb des Schauplatzes der Operationen - muss unter militärischen Kriterien ausgewählt werden. Darauf folgt das intensive Feuer der Artillerie gegen die feindliche Infanterie, um das Vorrücken der Truppen hin zu ihren neuen Stellungen zu decken. Danach wird es die Einkreisung und die Belagerung geben, um die feindliche Garnison zu schwächen. Dann kommt der Sturm-Angriff, der die Stellungen erobern soll, indem der Feind vernichtet wird; daraufhin erfolgt &quot;die Säuberung&quot; der möglichen &quot;Nester des Widerstandes&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schritt für Schritt folgen die eindringenden militärischen Kräfte dem militärischen Handbuch des modernen Krieges, mit einigen Variationen und Ergänzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verstehen von alldem nicht viel, und sicherlich gibt es Spezialisten des sogenannten &quot;Konflikts im Mittleren Osten&quot; - aus diesem Winkel hier müssen wir jedoch etwas dazu sagen: Nach den Fotos der Nachrichtenagenturen sind die von der Luftwaffe der Regierung Israels zerstörten &quot;neuralgischen&quot; Punkte Wohnhäuser, Hütten, zivile Gebäude. Wir haben zwischen all dem Zerstörten keinen Bunker, keine Kaserne, keine Geschützbatterien gesehen. Somit denken wir, entschuldigt unsere Unwissenheit, dass die Bordschützen der Flugzeuge schlecht zielen oder dass in Gaza diese militärischen &quot;neuralgischen&quot; Punkte nicht existieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben nicht die Ehre, Palästina zu kennen, wir nehmen jedoch an, dass in diesen Häusern, Hütten und Gebäuden Leute gelebt haben: Männer, Frauen, Kinder, Alte - und keine Soldaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben auch keine Befestigungsanlagen des Widerstands gesehen - nur Trümmer und Schutt. Wir haben, ja, die bisher vergeblichen Bemühungen der Informationssperre gesehen und die verschiedenen Regierungen der Welt, zweifelnd ob sie den Dummen spielen sollen oder der Invasion applaudieren - und eine UNO, welche, seit langem unnütz, lauwarme Pressebulletins&lt;br /&gt;
herausbringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch wartet. Es ist uns gerade eingefallen: Vielleicht sind diese Männer, Frauen, Kinder und Alten für die Regierung Israels feindliche Soldaten - und als solche stellen die Häuser, Hütten, Gebäude, die sie bewohnen, Kasernen dar, die zerstört werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Artilleriefeuer, das heute in der Morgendämmerung über Gaza niederging, diente also sicherlich dazu, den Vormarsch der Bodentruppen der Armee Israels vor diesen Männern, Frauen, Kindern und Alten zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und die feindliche Garnison, die sie mit der Einkreisung und Belagerung rund um Gaza schwächen möchten, bedeutet nichts als anderes als die palästinensische Bevölkerung, die dort lebt. Und dass der Angriff versuchen wird, diese Bevölkerung zu vernichten. Und dass jeder Mann, jede Frau, jedes Kind oder jeder alte Mensch - der*die es geschafft hat, diesem vorhersehbar blutigen Angriff zu entkommen oder sich zu verbergen - danach &quot;gejagt&quot; wird, damit die Säuberung vollständig ist und der militärische Befehlshaber der Operation seinen Vorgesetzten melden kann: &quot;Wir haben die Mission erfüllt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entschuldigt noch einmal unsere Unwissenheit, vielleicht ist das, was wir sagen, in der Tat nicht der Fall oder die Sache, je nach dem. Und anstatt das Verbrechen, das gerade geschieht, zurückzuweisen und zu verurteilen - als Indígenas und Krieger, die wir sind - sollten wir diskutieren und Position beziehen innerhalb der Diskussion, ob &quot;Zionismus&quot;, ob &quot;Antisemitismus&quot; - oder dass am Anfang die Bomben der Hamas waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht ist unser Denken sehr simpel, und es fehlen uns die bei Analysen so notwendigen Nuancierungen und  Randbemerkungen - denn für uns Frauen, Männer, Zapatistas, gibt es in Gaza eine professionelle Armee, die eine wehrlos Bevölkerung ermordet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer von unten und von links könnte weiterhin schweigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzt es, etwas zu sagen? Halten unsere Schreie irgendeine Bombe auf? Unser Wort, rettet es irgendeinem palästinensischen Kind das Leben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir denken, ja, es ist nützlich - dass wir zwar vielleicht keine Bombe aufhalten oder unser Wort sich nicht in ein Schutzschild verwandelt, welches verhindert, dass eine Kugel des Kalibers 5.56 mm oder 9 mm - mit den am Boden des Geschosses eingravierten Buchstaben &quot;IMI&quot; (&quot;Israelische-Militär-Industrie&quot;) - in die Brust eines Jungen oder eines Mädchens eindringt - aber wir denken, ja, es ist nützlich, weil vielleicht unser Wort es erreicht, dass Andere in Mexiko und in der Welt sich versammeln - und vielleicht verwandelt es sich zuerst in ein Raunen, Flüstern und dann in einen Schrei, den sie in Gaza hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir wissen nicht, ob Ihr es wisst - wir jedoch - Männer, Frauen, Zapatistas der EZLN - wissen, wie wichtig es ist, in Mitten von Zerstörung und Tod, einige Worte der Ermutigung zu hören. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber ja, es ist so: Die Worte von weit entfernt schaffen es vielleicht nicht, eine Bombe aufzuhalten - jedoch sind sie so, als öffne sich ein Spalt im dunklen Raum des Todes und ein kleines Licht dringt ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird passieren, was passieren wird: Die Regierung Israels wird erklären, sie hat dem Terrorismus eine schweren Schlag versetzt, sie wird ihrer Bevölkerung das Ausmaß des Massakers verbergen, die großen Waffenproduzenten werden eine ökonomische Atempause erhalten, um der Krise zu trotzen und die &quot;weltweite öffentliche Meinung&quot; - dieses gefügige und immerzu gefällige Wesen - wird wieder wegschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedoch nicht nur. Es wird auch geschehen, dass der palästinensische Pueblo widerstehen und überleben wird und fortfährt zu kämpfen, und er wird für seine Sache weiterhin die Sympathie von unten erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und vielleicht überleben ja auch ein Junge oder ein Mädchen von Gaza. Vielleicht wachsen sie heran, und mit ihnen der Mut, die Empörung, die Wut. Vielleicht machen sie sich zu Soldaten und Milizionären einiger Gruppen, die in Palästina kämpfen. Vielleicht stellen sie sich kämpfend [dem Staat] Israel entgegen. Vielleicht mit einem Gewehr schießend. Vielleicht mit einem Dynamit-Gürtel&lt;br /&gt;
um die Hüften sich selbst opfernd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann werden sie dort oben über das gewalttätige Wesen der Palästinenser schreiben, werden Erklärungen herausgeben, die diese Gewalt verdammen und es wird erneut diskutiert: ob Zionismus, ob Antisemitismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und somit wird keine*r fragen, wer das gesät hat, was geerntet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Männer, Frauen, Kinder und Alten des Ejército Zapatista de Liberación Nacional - EZLN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subcomandante Insurgente Marcos.&lt;br /&gt;
Mexiko, 4. Januar 2009.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, die damals vor fast 15 Jahren Kinder waren, und überlebt haben, nun …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt welche, die für das, was gesät wurde und heute geerntet wird, verantwortlich sind - und es gibt eine*n, welche*r ungestraft die Aussaat, das Säen wiederholt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diejenigen, die noch vor wenigen Monaten die Invasion der Ukraine durch Putins Russland mit dem Hinweis auf &quot;das Recht, sich gegen eine potenzielle Bedrohung zu verteidigen&quot; gerechtfertigt und verteidigt haben, müssen nun jonglieren (oder auf Vergessen setzen), um dieses Argument angesichts Israels für nichtig zu erklären. Wie auch vice versa, umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gibt es in Palästina und Israel - und überall auf der Welt - Kinder und Jugendliche, die das am Lernen sind, was die Terrorismen lehren: Es gibt weder Begrenzungen noch Regeln, weder Gesetze noch Beschämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keinerlei Verantwortungen, keinerlei Haftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weder Hamas noch Netanyahu. Der Pueblo Israels wird weiterleben. Der Pueblo Palästinas wird weiterleben. Sie müssen sich nur eine Möglichkeit geben und darauf hartnäckig bestehen. Indessen wird jeder Krieg weiterhin nur das Vorspiel des folgenden Krieges sein: noch grausamer, zerstörerischer und unmenschlicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den Bergen des Südosten Mexikos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Subcomandante Insurgente Moisés.&lt;br /&gt;
Mexiko, Oktober 2023.&lt;br /&gt;
übersetzt von lisa colectivo malíntzin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://enlacezapatista.ezln.org.mx/2023/10/16/de-siembras-y-cosechas/&quot;&gt;https://enlacezapatista.ezln.org.mx/2023/10/16/de-siembras-y-cosechas/&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Thu, 19 Oct 2023 12:19:00 +0200</pubDate>
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    <title>Buchlesung: &quot;Ciudad Juarez: Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt&quot;</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/eigenes_foto_vom_cover.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/eigenes_foto_vom_cover.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1184,width=815,top=75.5,left=773.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4205 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/eigenes_foto_vom_cover.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Buchcover zeigt ein Grafitty auf einem Tor mit einem Revolver, der auf den Betrachter zielt&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Buchcover&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Alltag von Ciudad Juárez, im Grenzgebiet zu den USA, ist geprägt von der Ausbeutung in den Weltmarktfabriken, der Macht der Drogenkartelle, der täglichen, viel zu oft tödlichen Gefährdung von Frauen und den Lebensgeschichten all derer, die auf „die andere Seite“ gelangen wollen, auf der Suche nach einem besseren Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kathrin Zeiske kennt Mexiko seit langem: zuerst den Süden Mexikos, durch die Mitarbeit in einer Migrant:innenherberge in Chiapas, bevor sie sich mit dem Leben und Alltag in der mexikanischen Grenzmetropole Ciudad Juárez auseinandersetzte. Heute lebt sie mehrere Monate des Jahres in dieser Stadt: als freie Journalistin, Autorin und Frauenrechtsaktivistin und organisiert politische Austauschreisen in diese Stadt. In ihrer Freizeit kämpft sie als Miss Kath in der mexikanischen Wrestling-Variante, der Lucha Libre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lesung aus ihrem Buch “Ciudad Juárez: Alltag in der gefährlichsten Stadt der Welt“ und im Gespräch über ihre persönlichen Erfahrungen an den unterschiedlichsten Schauplätzen in dieser Stadt, lernen wir die vielschichtige und widersprüchliche Realität dieser Grenzmetropole kennen. Und einen Alltag, der zeigt, wie Menschen auch unter widrigen Umständen ihr Leben in die Hand nehmen und versuchen, eine Stadt für sich und andere lebenswerter zu gestalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lesung + Gespräch&lt;br /&gt;
Datum: Fr, 11.08.2023 - 19:30&lt;br /&gt;
Stadt: Hamburg&lt;br /&gt;
Veranstaltungsart: Lesung und Diskussion&lt;br /&gt;
Veranstaltungsort: Centro Sociale, Sternstr. 2/ Nähe U-Feldstraße&lt;br /&gt;
Veranstalter: Zapapres e.V. + Rosa-Luxemburg-Stiftung HH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende &lt;a href=&quot;https://amerika21.de/tag/frauenmorde&quot; title=&quot;Amerika 21&quot;&gt;Links&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 03 Aug 2023 19:09:00 +0200</pubDate>
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    <category>frauenmorde</category>
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    <title>Die Deutsche Bahn muss sich aus dem „Tren Maya“ zurückziehen!</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12756-Die-Deutsche-Bahn-muss-sich-aus-dem-Tren-Maya-zurueckziehen!.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. &lt;br /&gt;
An Niko Warbanoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH. &lt;br /&gt;
An die DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH. &lt;br /&gt;
An den Bundesverkehrsminister Volker Wissing. &lt;br /&gt;
An den Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck. &lt;br /&gt;
An die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1039,width=777,top=208,left=899,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4149 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&quot; title=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot;&gt;&lt;/a&gt;mit Empörung habe ich von der Beteiligung der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH, einer Tochterfirma der Deutschen Bahn AG am umstrittenen Megaprojekt „Tren Maya“ in Mexiko erfahren. Wie vielfach belegt ist &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn001f&quot; name=&quot;fn001t&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, wirkt sich dieses großangelegte Infrastrukturprojekt in unterschiedlichster Hinsicht katastrophal auf die Ökosysteme der Region aus -“ so zerschneidet es den größten Regenwald des Landes, zerstört dabei den Lebensraum vieler bedrohter Tierarten wie etwa des Jaguars &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn002f&quot; name=&quot;fn002t&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn003f&quot; name=&quot;fn003t&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und führt zu massiven Rodungen in Amerikas zweitgrößtem Regenwald &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn004f&quot; name=&quot;fn004t&quot;&gt;&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Halbinsel Yucatan wird mit den sog. „Cenotes“, einem großen System von Karsthöhlen, zugleich die größte Grundwasserreserve der Region in Gefahr gebracht &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn005f&quot; name=&quot;fn005t&quot;&gt;&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, teilweise schon bei den Bauarbeiten zerstört oder kontaminiert. Viele weitere Umweltauswirkungen sind noch nicht einmal geklärt, da sich die mexikanische Regierung gegen entsprechende Umweltverträglichkeitsstudien sperrt. All das sollte als Argument genügen, dass für die Deutschen Bahn, als einem angeblich dem Klimaschutz verpflichteten Unternehmen, jede Beteiligung an einem solchen Projekt hinfällig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch problematischer ist ihre Beteiligung jedoch in menschenrechtlicher und legaler Hinsicht. Sowohl das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte als auch das UN-Kommitee gegen Rassendiskriminierung sind in ihren Aussagen eindeutig: Der „Tren Maya“ verletzt die Rechte indigener Gruppen, vor allem das Recht auf eine freie, vorherige und informierte Konsultation über Projekte, die ihr Land und ihre Gemeinden betreffen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn006f&quot; name=&quot;fn006t&quot;&gt;&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;,&lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn007f&quot; name=&quot;fn007t&quot;&gt;&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Dieses Recht ist festgeschrieben im Abkommen 169 der internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (kurz: ILO 169), das in Deutschland im Juni 2022 in Kraft getreten ist und damit für die deutsche Regierung ebenso bindend ist wie für den überwiegend in Staatsbesitz befindlichen Konzern Deutsche Bahn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schockierend sind in diesem Zusammenhang auch die Falschaussagen der Bundesregierung (durch Staatssekretär Ferlemann) in der Antwort vom 14.09.2021 auf die parlamentarische Anfrage von Sabine Leidig (Die LINKE), die UN seien in das Projekt über ihre Unterorganisationen OHCHR, UN-Habitat, UNESCO und UNOPS eng eingebunden &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn008f&quot; name=&quot;fn008t&quot;&gt;&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Fakt ist: Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) kritisiert unzweideutig die Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem „Tren Maya“ &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn009f&quot; name=&quot;fn009t&quot;&gt;&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; -“ UN-Habitat und UNOPS hingegen sind in einen Korruptionsskandal verwickelt, weil sie mutmaßlich Gelder der mexikanischen Regierung annahmen, um das Megaprojekt zu unterstützen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn010f&quot; name=&quot;fn010t&quot;&gt;&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Auch eine Sprecherin der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH wiederholte diese Falschaussagen gegenüber der internationalen Kampagnenorganisation SumOfUs &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn011f&quot; name=&quot;fn011t&quot;&gt;&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Es scheint, als wissen Deutsche Bahn und Bundesregierung um die katastrophalen Auswirkungen des Projektes, versuchten sie aber absichtsvoll zu vertuschen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutz indigener Gruppen ist nicht nur eine Frage der Menschenwürde, er ist auch gleichbedeutend mit dem Schutz unserer Ökosysteme und damit unseres Klimas und unseres Planeten. Laut BMZ befinden sich 80 % der weltweit verbleibenden Biodiversität auf indigenem Gebiet &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn012f&quot; name=&quot;fn012t&quot;&gt;&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Ich schließe mich daher der Kritik zahlreicher UN-Organisationen sowie weiterer Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn013f&quot; name=&quot;fn013t&quot;&gt;&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, Peace Brigades International &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn014f&quot; name=&quot;fn014t&quot;&gt;&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und Greenpeace &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn015f&quot; name=&quot;fn015t&quot;&gt;&lt;sup&gt;15&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, besonders aber den lokalen Umweltschützer:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn016f&quot; name=&quot;fn016t&quot;&gt;&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und indigenen Organisationen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn017f&quot; name=&quot;fn017t&quot;&gt;&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; an und fordere: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Deutsche Bahn muss sich aus dem Megaprojekt „Tren Maya“ zurückziehen! Unterlassen sie diese Form der Beihilfe zu Ökozid und Ethnozid!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
Thomas Trüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn001&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn001t&quot; name=&quot;fn001f&quot;&gt;1&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&quot;&gt;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn002&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn002t&quot; name=&quot;fn002f&quot;&gt;2&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.eluniversal.com.mx/cultura/mas-de-2-mil-jaguares-en-peligro-por-el-tren-maya&quot;&gt;https://www.eluniversal.com.mx/cultura/mas-de-2-mil-jaguares-en-peligro-por-el-tren-maya&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 10.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn003&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn003t&quot; name=&quot;fn003f&quot;&gt;3&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.reporteindigo.com/piensa/animales-los-mas-vulnerables-ante-la-construcciondel-tren-maya/&quot;&gt;https://www.reporteindigo.com/piensa/animales-los-mas-vulnerables-ante-la-construcciondel-tren-maya/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 10.07.2021].&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn004&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn004t&quot; name=&quot;fn004f&quot;&gt;4&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;%20https:/www.eleconomista.com.mx/politica/Deforestacion-y-contaminacion-del-agua-por-el-Tren-Maya-enciende-las-alarmas-en-Yucatan-Viridiana-Lazaro-Lembrin-20200627-0017.html,&quot;&gt;https://www.eleconomista.com.mx/politica/Deforestacion-y-contaminacion-del-agua-por-el-Tren-Maya-enciende-las-alarmas-en-Yucatan-Viridiana-Lazaro-Lembrin-20200627-0017.html,&lt;/a&gt; [zuletzt aufgerufen am 08.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn005&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn005t&quot; name=&quot;fn005f&quot;&gt;5&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.animalpolitico.com/hojas-en-el-cenicero/cenotes-tren-maya-y-la-comision-interamericana/&quot;&gt;https://www.animalpolitico.com/hojas-en-el-cenicero/cenotes-tren-maya-y-la-comision-interamericana/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 08.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn006&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn006t&quot; name=&quot;fn006f&quot;&gt;6&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.onu.org.mx/el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia-onu-dh/&quot;&gt;https://www.onu.org.mx/el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia-onu-dh/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn007&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn007t&quot; name=&quot;fn007f&quot;&gt;7&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://politica.expansion.mx/mexico/2019/08/30/onu-alerta-serios-vacios-en-consultas-pueblos-indigenas&quot;&gt;https://politica.expansion.mx/mexico/2019/08/30/onu-alerta-serios-vacios-en-consultas-pueblos-indigenas&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn008&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn008t&quot; name=&quot;fn008f&quot;&gt;8&lt;/a&gt; Drucksache 19/32490, &lt;a href=&quot;https://dserver.bundestag.de/btd/19/324/1932490.pdf&quot;&gt;https://dserver.bundestag.de/btd/19/324/1932490.pdf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn009&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn009t&quot; name=&quot;fn009f&quot;&gt;9&lt;/a&gt; Vollständiger Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (México): &lt;a href=&quot;https://hchr.org.mx/comunicados/onu-dh-el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia/&quot;&gt;https://hchr.org.mx/comunicados/onu-dh-el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn010&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn010t&quot; name=&quot;fn010f&quot;&gt;10&lt;/a&gt; U.a.: The Yucatan Times: „Secret agreements between AMLO-™s government and the United Nations for the `Tren Maya Ì is discovered“ (22. Juni 2022), &lt;a href=&quot;https://www.theyucatantimes.com/2020/06/secret-agreements-between-amlos-government-and-the-united-nations-for-the-tren-maya-is-dicovered/&quot;&gt;https://www.theyucatantimes.com/2020/06/secret-agreements-between-amlos-government-and-the-united-nations-for-the-tren-maya-is-dicovered/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 06.06.2022]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn011&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn011t&quot; name=&quot;fn011f&quot;&gt;11&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&quot;&gt;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn012&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn012t&quot; name=&quot;fn012f&quot;&gt;12&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bmz.de/de/themen/rechte-indigener-voelker&quot;&gt;https://www.bmz.de/de/themen/rechte-indigener-voelker&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn013&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn013t&quot; name=&quot;fn013f&quot;&gt;13&lt;/a&gt; Amnesty International Report 2020/21, Länderbericht Mexiko: &lt;a href=&quot;https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/amnesty-report/jahre/2020/laenderbericht-mexiko&quot;&gt;https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/amnesty-report/jahre/2020/laenderbericht-mexiko&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn014&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn014t&quot; name=&quot;fn014f&quot;&gt;14&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://pbiusa.org/content/united-nations-special-rapporteurs-express-concerns-about-mayan- train-megaproject-mexico&quot;&gt;https://pbiusa.org/content/united-nations-special-rapporteurs-express-concerns-about-mayan- train-megaproject-mexico&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn015&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn015t&quot; name=&quot;fn015f&quot;&gt;15&lt;/a&gt; https://www.lajornadamaya.mx/yucatan/170783/greenpeace-mexico-hace-un-llamado-a-reflexionar-sobre-el-voto, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn016&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn016t&quot; name=&quot;fn016f&quot;&gt;16&lt;/a&gt; Greenpeace Mexiko: „Organizaciones y ciudadanos rechazan el Tren Maya con una carta a AMLO“, &lt;a href=&quot;https://www.greenpeace.org/mexico/blog/8524/organizaciones-y-ciudadanos-rechazan-el-tren-maya-con-una-carta-a-amlo/&quot;&gt;https://www.greenpeace.org/mexico/blog/8524/organizaciones-y-ciudadanos-rechazan-el-tren-maya-con-una-carta-a-amlo/&lt;/a&gt;, [30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn017&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn017t&quot; name=&quot;fn017f&quot;&gt;17&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.congresonacionalindigena.org/2022/12/16/segunda-llamada-a-la-caravana-y-encuentro-internacional-el-sur-resiste-2023/&quot;&gt;http://www.congresonacionalindigena.org/2022/12/16/segunda-llamada-a-la-caravana-y-encuentro-internacional-el-sur-resiste-2023/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;Zur &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2023/04/25/email-petition-die-db-muss-sich-aus-dem-tren-maya-zurueckziehen/&quot;&gt;Petition&lt;/a&gt;, deren Unterzeichnung nicht schaden kann, solange mensch sich nicht darauf verlässt, allein mit einem Appell an die Verantwortlichen etwas auszurichten.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 27 Apr 2023 09:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>Gemeinsame Erklärung: Ein Jahr nach der gewaltsamen Vertreibung und den zahlreichen Meschenrechtsverletzungen Nueva Palestina, Landkreis Ocosingo, Chiapas</title>
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            <category>Grundrechte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Vortrag der Erklärung&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/B82E4DA2-4C7B-4056-9D5B-A13CE54F2F0A.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/B82E4DA2-4C7B-4056-9D5B-A13CE54F2F0A.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=582,width=865,top=436.5,left=855,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4069 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/B82E4DA2-4C7B-4056-9D5B-A13CE54F2F0A.jpeg&quot; title=&quot;Vortrag der Erklärung&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Vortrag der Erklärung&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Vortrag der Erklärung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Ein Jahr nach dem bewaffneten Angriff und der gewaltsamen Vertreibung von 34 Personen aus der Gemeinde Nueva Palestina, darunter 24 Kinder und Jugendliche, fordern wir von den staatlichen und föderalen Behörden dringende Aufmerksamkeit für die Situation der 5 Familien, die von diesen Ereignissen, die ihre Menschenrechte gravierend verletzten, bedroht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwangsvertreibung hat ihren Ursprung in der Feindseligkeit, die durch die Verteidigung der Menschenrechte seitens VersaÃ­n Velasco GarcÃ­a angesichts der willkürlichen Verhaftung und Inhaftierung von fünf Jugendlichen, die eines Raubüberfalls beschuldigt wurden, durch die Gemeindebehörden und mächtige Gruppen entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
WIR VERURTEILEN&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exzessive Anwendung von Gewalt seitens der Behörden, der Polizei und bewaffneter Zivilisten aus der Gemeinde gegen Versain, seine Frau und seine Kinder, darunter ein 9 Monate altes Mädchen, sowie willkürliche und illegale Verhaftungen, Folter und Inhaftierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verfolgung, Schikanierung, Einschüchterung und Verfolgung der Familie Velasco GarcÃ­a durch die Behörden, die zu zahlreichen Verletzungen geführt hat: Wunden durch Stöcke, Klingenwaffen und Schusswaffen, weitere Aggressionen, wie Folter und andere grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem die Gefangennahme, Folter und das gewaltsame Verschwinden von Fredy Gómez Santiz. Die sexuelle Folter an Frau Isaura Velasco GarcÃ­a, durch die sie das Kind nach sechswöchiger Schwangerschaft verlor, da es keine medizinische Hilfe gab. Die Enteignung von 70 Hektar Land, Eigentum von Frau Alejandra Garcia Perez.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr nach der Vertreibung und der Verletzung des Rechts auf ein menschenwürdiges Leben und Wohnen, auf Zugang zu Gesundheit und Nahrung sowie auf ein Leben in Frieden wenden wir uns gegen die Nachlässigkeit und das Versäumnis der Behörden der drei Regierungsebenen sowie gegen das Fehlen von Ermittlungen und juristischen Maßnahmen zugunsten der Opfer durch die Staatsanwaltschaft für die indigene Justiz, die außerdem darauf ausgerichtet war, Verbrechen gegen sie zu fabrizieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir drücken unsere Sorge um die Gesundheit und Unversehrtheit von VersaÃ­n Velasco GarcÃ­a aus, dem derzeit im CERSS 16 von Ocosingo die Freiheit entzogen wird und der angesichts des Schweigens der Behörden am 14. Dezember 2022 in einen Hungerstreik trat, um seine Freiheit zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
WIR FORDERN&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;    Die sofortige Freilassung von VersaÃ­n Velasco GarcÃ­a.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Die Suche, das Auffinden und die lebendige Präsentation von Fredy Gómez Sántiz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Dringende Aufmerksamkeit des Staatsrats für umfassende Maßnahmen gegen Binnenvertreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Untersuchung der Fälle von Folter an Minderjährigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Untersuchung, Bestrafung für die sexuelle Folter, die die Frauen Isaura, Antonia und Priscila erlitten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Aufhebung der bestehenden Haftbefehle gegen die Brüder VersaÃ­n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Kenntnisnahme und Registrierung bei der Comisión Ejecutiva Estatal de Atención a Victimas (CEEAV). &lt;a class=&quot;fn&quot; name=&quot;fn001t&quot; href=&quot;#fn001f&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Umfassende Wiedergutmachung für den Schaden, der den Opfern zugefügt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;bull;     Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Verfahrens bei der Entwicklung der Usos y Costumbres (wörtl. Sitten und Gebräuche) unter uneingeschränkter Achtung des Lebens und der Menschenwürde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern lokale, nationale und internationale Organisationen, die sich für die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte einsetzen, die staatliche und nationale Menschenrechtskommission (CEDH-CNDH), die Interamerikanische Menschenrechtskommission (IACHR) und die Menschenrechtsorganisation der Vereinten Nationen (UNHCHR) auf, sich im Rahmen ihrer Mandate und Aufgaben mit diesem Fall zu befassen und dringende Bitten und Appelle an den mexikanischen Staat zu richten, damit er sich der Situation annimmt und dazu beiträgt, Menschenrechtsverletzungen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern die Anwesenheit von humanitären Schutzschilden und internationalen und nationalen Beobachtern wie Swefor und SiPaz, um sicherzustellen, dass dieser Prozess friedlich und innerhalb des internationalen Menschenrechtsrahmens verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterzeichnende&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Equipo JurÃ­dico Solidario.&lt;br /&gt;
Melel Xojobal A.C.&lt;br /&gt;
Pastoral Social, Diócesis de San Cristóbal de Las Casas.&lt;br /&gt;
Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de Las Casas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
San Cristóbal de Las Casas, Chiapas, 19 de diciembre de 2022&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;fn&quot; id=&quot;fn001&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; name=&quot;fn001f&quot; href=&quot;#fn001t&quot;&gt;1&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; Staatliche Exekutivkommission für die Betreuung von Opfern&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://frayba.org.mx/pronunciamiento-conjunto-nva-palestina&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 13:02:00 +0100</pubDate>
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    <title>Umweltskandal in Mexiko? Zug durch den Regenwald</title>
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            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Klimawandel</category>
            <category>Konsumterror</category>
            <category>Umwelt</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Fortschritt oder Ökozid? In dieser Doku geht es um einen geplanten Zug mitten im Regenwald auf der Halbinsel Yucatan im Südosten von Mexiko. Aktivist:innen wehren sich gegen den Bau einer Trasse für den Maya-Zug, den Tren Maya, der bald die Küstenorte mit den anderen Dörfern abseits des Meeres besser miteinander verbinden soll -“ und der den vielen Tourist:innen eine ökologisch vertretbarere Anreise zu den Badeorten ermöglichen soll. Nur: Der Bau der 90 Meter breiten Trasse durch den Regenwald, die Auswirkungen auf die Pflanzen und Tiere dort, auf das Leben in den dort einzigartigen Grotten, den so genannten Cenoten, halten Umweltschützer:innen für dramatisch.&lt;br /&gt;
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    <pubDate>Mon, 05 Dec 2022 10:10:00 +0100</pubDate>
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    <category>mexiko</category>
<category>tren maya</category>
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