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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag spanien)</title>
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    <description>»Another fine mess you've gotten me into.« Oliver Hardy</description>
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    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 09:24:57 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Another fine mess you've gotten me into.« Oliver Hardy</title>
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    <title>k9 » größenwahn » politischer fiimabend: Memoria Viva - Lebendige Erinnerung</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9072026.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kinzig9072026.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=790,width=534,top=692.5,left=1660.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5229 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9072026.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Die Vorderseite des Flyers zum Filmabend zeigt neben einem Foto einer Demonstration mit einem CNT Fronttransparent Angaben zum Film sowie das Zitat: &amp;quot;Wenn einer träumt für sich allein dann ist es nur ein Traum. Wenn viele zusammen träumen, ist es der Anfang einer neuen Realität&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;&quot;Wenn einer träumt für sich allein dann ist es nur ein Traum. Wenn viele zusammen träumen, ist es der Anfang einer neuen Realität&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Dokufilm - Antonio J. García de Quirós Rodríguez - 2014 - 2 Std. - Spanisch (OmU)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
54 Spanier+Spanierinnen erinnern an ihre Erfahrungen als Mitglieder der anarchistischen Gewerkschaft CNT rekapitulieren anschaulich u. detailliert die Jahre der Revolution des Spanischen Bürgerkriegs, die Zeit des Exils, die Nach-Franco-Ära. Geschichte vom Aufstieg+Fall der anarchistischen Utopie, sowie den kollektiven Charakter der anarchistischen Bewegung. Geschichte des spanischen Gewerkschaftsdachverbandes CNT.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dokumentarfilm erzählt die über hundertjährige Geschichte dieser anarchosyndikalistischen Gewerkschaft aus der Sicht ihrer Protagonisten - einfachen Arbeitern und Arbeiterinnen. Mit ihnen erleben wir ihre Geschichte, ihre Kämpfe, ihre Hoffnungen und Erwartungen. Während des Spanischen Bürgerkriegs war sie Speerspitze gegen den faschistischen Putsch General Francos, mit rund 2 Millionen Mitgliedern eine der wichtigsten Protagonistinnen des Widerstandes, gleichzeitig der Motor einer sozialen Revolution, die für kurze Zeit zeigte, dass eine menschliche Gesellschaft möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;combatiente zeigt geschichtsbewußt:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;revolucion muß sein!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolutionären kämpfen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 « 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 10:58:00 +0200</pubDate>
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    <category>anarchosyndikalismus</category>
<category>cnt</category>
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<category>francisco franco</category>
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    <title>FAU-Solidaritätskundgebungen gegen NH Hotels</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Grundrechte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NHFilderstadtBonlandenCNTSoli.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/NHFilderstadtBonlandenCNTSoli.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=615,width=815,top=420,left=880,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5121 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NHFilderstadtBonlandenCNTSoli.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Soliaktion vor dem NH Hotel in Filderstadt-Bonlanden&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Soliaktion vor dem NH Hotel in Filderstadt-Bonlanden&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Am Sonntag, den 15. März 2026, hat die FAU Stuttgart an zwei Standorten in der Region &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/solidaritaetskundgebungen-fuer-gewerkschaft-cnt-am-15-maerz/&quot;&gt;Solidaritätskundgebungen vor NH Hotels durchgeführt&lt;/a&gt; – im Rahmen des internationalen Aktionsmonats, den unsere Schwestergewerkschaft CNT in Barcelona ausgerufen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hotelkonzern NH Hotels hat kurz vor &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/nh-hotels-wiedereinstellung-entlassener-gewerkschafter/&quot;&gt;Weihnachten 2024 zwei Mitglieder der CNT-Betriebsgruppe entlassen&lt;/a&gt; – darunter den Gewerkschaftsvertreter. Die CNT wertet dies als gezielte Gewerkschaftsbekämpfung und hat für März 2026 einen internationalen Aktionsmonat ausgerufen, um den Druck auf den Konzern zu erhöhen und die Wiedereinstellung der Kolleg*innen zu fordern.&lt;br /&gt;
&lt;p dir=&quot;ltr&quot;&gt;Vor dem NH Hotel in Ludwigsburg versammelten sich ein Dutzend FAU Mitglieder, um ihre Solidarität mit den entlassenen Kolleg*innen in Barcelona zum Ausdruck zu bringen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p dir=&quot;ltr&quot;&gt;In Filderstadt kamen etwa zwei Dutzend Menschen zur Kundgebung vor dem dortigen NH Hotel zusammen. Verstärkt wurde die Aktion durch Unterstützer*innen der Antifaschistischen Aktion Filder sowie lokalen Basismitgliedern der Linkspartei.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;p dir=&quot;ltr&quot;&gt;Die Hotel-Direktorin wartete schon im Foyer, als zwei Teilnehmende an die Rezeption gingen, um über die Kundgebung zu informieren. Sie nahm einen Flyer entgegen.&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aktionen zeigen: Internationale Solidarität ist keine leere Phrase – wenn Gewerkschafter*innen angegriffen werden, stehen wir zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Solidarität kennt keine Grenzen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/fau-solidaritaetskundgebungen-gegen-nh-hotels/&quot;&gt;FAU Stuttgart, 20. März 2026&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 09:55:00 +0100</pubDate>
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<category>cnt</category>
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    <title>NH Hotels: Wiedereinstellung entlassener Gewerkschafter!</title>
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            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Soziales</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;em&gt;Für bessere Arbeitsbedingungen bei NH Hotels!&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NHHotelsBarcelona.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/NHHotelsBarcelona.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1455,width=1455,top=0,left=560,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5077 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/NHHotelsBarcelona.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Einige Personen stehen mit Warnwesten vor einem Hoteleingang, in dem mehrere Security Leute stehen. Eine der CNT Kolleg*Innen hat eine CNT Fahne, ein weiterer spricht in ein Megafon.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;CNT Aktion vor NH (Minor) Hotel in Barcelona&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;NH Hotels und die MINOR Gruppe melden Rekordumsätze und konnten 2024 ihren Gewinn um 46,3% steigern*. Das Bild von der erfolgreichen Hotelkette hat jedoch Kratzer, denn die spanische Gewerkschaft CNT prangert schlechte Arbeitsbedingungen und ausbeuterische Verhältnisse an:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Personalmangel&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Unbezahlte Überstunden&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Niedrige Löhne&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Hohe Fluktuation&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Stark wechselnde Schichtbesetzungen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Die Fluktuation und Schichtbesetzung verhindern eine familiäre Planung und gewerkschaftliche Organisierung.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Deswegen haben sich Angestellte der NH Hotels in Barcelona (Spanien) in einer Betriebsgruppe der CNT organisiert. Das Unternehmen reagierte von Anfang an mit einer feindseligen Haltung und entließ kurz vor Weihnachten 2024 zwei Mitglieder der Betriebsgruppe, darunter ihren Gewerkschaftsvertreter. Diese gewerkschaftsfeindlichen Angriffe werden nicht toleriert. Trotz dieses Gegenwinds konnten die Beschäftigten seither wichtige Verbesserungen durchsetzen. Sie fordern weiterhin:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;Lohnerhöhungen, um die Inflation auszugleichen und&lt;/li&gt;&lt;li&gt;wegen hohen Lebenshaltungskosten und&lt;/li&gt;&lt;li&gt;um dem Unternehmensgewinn zu entsprechen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Schluss mit der Verwendung von Trinkgeldern, um Kassenfehlbestände auszugleichen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Kostenlose Parkplätze für Mitarbeiter&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Wir als Gewerkschaft FAU in Deutschland unterstützen unsere Schwestergewerkschaft CNT in Spanien und fordern hiermit die NH Hotels auf:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;li&gt;die entlassenen Gewerkschafter wieder einzustellen&lt;/li&gt;&lt;li&gt;Gewerkschaftsfreiheit und -arbeit zu respektieren&lt;/li&gt;	&lt;li&gt;Gewerkschaftliche Organisierung nicht zu behindern, sondern als Grundrecht zu betrachten.&lt;/li&gt;&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Arbeitest du bei NH Hotels? Hast du Probleme am Arbeitsplatz? Möchtest du etwas verändern? Schreib uns an: &lt;a href=&quot;mailto:geko@fau.org&quot; rel=&quot;noopener noreferrer nofollow&quot; data-text-el=&quot;text-only-link&quot; data-md-href=&quot;mailto:geko@fau.org&quot;&gt;geko@fau.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bist du an dem Konflikt der Betriebsgruppe interessiert? Instagram: &lt;a href=&quot;https://www.instagram.com/p/DFaoUzAKk2L/?utm_source=ig_web_copy_link&amp;amp;igsh=NTc4MTIwNjQ2YQ==&quot;&gt;@seccion_cnt_nh&lt;/a&gt; Email &lt;a href=&quot;mailto:seccio.nh.hoteles@barcelona.cnt.es&quot;&gt;seccio.nh.hoteles@barcelona.cnt.es&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „El Economista“ vom 11.11.2024&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/nh-hotels-wiedereinstellung-entlassener-gewerkschafter/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 19:04:00 +0100</pubDate>
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    <title>Eine Reise zu Gewerkschafter*innen in Andalusien: Interview mit Christoph von der Brigade Claudia Jones</title>
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            <category>Soziales</category>
            <category>Staatsapparat</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width:40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ClaudiaJones.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/ClaudiaJones.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=616,width=783,top=419.5,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4998 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ClaudiaJones.jpeg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Claudia Jones Grafik via interbrigadas.org&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Claudia Jones&lt;br /&gt;
Grafik via interbrigadas.org&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;&quot;Es ist September und die internationale Brigade Claudia Jones ist in Almería angekommen. Seit Montag, den 08.09 sind wir fünf Brigadist:innen vor Ort. Die ersten Tage waren wir damit beschäftigt, die Unterkunft nutzbar zu machen, die kommenden Wochen konkret zu planen, und in den Gewerkschaftsalltag einzusteigen. Im folgenden Bericht wollen wir euch mehr zu der Brigade Claudia Jones erzählen, die aktuelle Situation umreißen, unsere Ziele vorstellen, und einen Einblick in die erste Woche geben. Als Brigade haben wir uns drei Brigadeziele vorgenommen: die Unterstützung des „banalen“ Alltags der SOC-SAT Gewerkschaft, das gemeinsame Gestalten eines Graffitis vor den Räumen der SOC-SAT in Almeria und die Entwicklung von politischen Bildungsformaten mit den SOC-SAT Genoss:innen zu gewerkschaftlichen Themen. (...)&quot;&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im Interview erzählt Christoph (&lt;a href=&quot;https://www.fau.org/&quot;&gt;&quot;&lt;/a&gt;) von der Teilnahme an der Brigade Claudia Jones, ihren Zielen und Erfahrungen im Austausch mit Gewerkschafter*innen der SOC-SAT in Andalusien (und erklärt auch was eine Brigade eigentlich ist :) ).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Berichte zur Brigade finden sich unter den folgenden Links:&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www.interbrigadas.org/erster-bericht-der-internationalen-brigade-claudia-jones/&quot;&gt;Erster Brigadebericht der internationalen Brigade Claudia Jones&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www.interbrigadas.org/zweiter-brigadebericht-der-internationalen-brigade-claudia-jones/&quot;&gt;Zweiter Brigadebericht der internationalen Brigade Claudia Jones&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www.interbrigadas.org/erster-bericht-der-internationalen-brigade-claudia-jones/&quot;&gt;Dritter Brigadebericht der internationalen Brigade Claudia Jones&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://stuttgart.fau.org/eine-reise-zu-gewerkschafterinnen-in-andalusien-interview-mit-christoph-von-der-brigade-claudia-jones/&quot;&gt;FAU Stuttgart&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;https://www.interbrigadas.org/erster-bericht-der-internationalen-brigade-claudia-jones/&quot;&gt;interbrigadas.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 Nov 2025 12:44:00 +0100</pubDate>
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    <title>Albert Camus und die Anarchisten</title>
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            <category>Anarchismus</category>
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            <category>Antirepression</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Literatur</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Das &lt;a href=&quot;https://libcom.org/article/camus-albert-and-anarchists&quot;&gt;Magazin Organise! wirft einen Blick auf das Leben und Werk des großen Denkers und Schriftstellers Albert Camus&lt;/a&gt; und seine enge Beziehung zur französischen und spanischen anarchistischen Bewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Camus_Harcourt_1946.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Camus_Harcourt_1946.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=665,width=501,top=395,left=1037,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4625 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Camus_Harcourt_1946.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt Albert Camus im Jahre 1945&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Albert Camus (1945)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;„In Spanien hat [meine Generation] gelernt, dass man Recht haben und trotzdem geschlagen werden kann, dass Gewalt den Geist besiegen kann, dass Mut manchmal nicht belohnt wird. Das ist sicher der Grund, warum so viele Menschen auf der ganzen Welt das spanische Drama als persönliche Tragödie empfinden.“&lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Camus&quot;&gt;Albert Camus&lt;/a&gt; &lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 14:24:00 +0200</pubDate>
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    <category>albert camus</category>
<category>bürgerkrieg</category>
<category>spanien</category>
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    <title>Tausende fordern Gnade für die „Sechs von La Suiza“: „Die PSOE soll sich für die Arbeiterklasse einsetzen“</title>
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            <category>Anarchismus</category>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Arbeit und Lohn</category>
            <category>Backen</category>
            <category>International</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;h3&gt;Verschiedene Gewerkschaften und Organisationen haben sich dem Protest in Xixón gegen die Verurteilung der Bäckereiarbeiter angeschlossen&lt;/h3&gt;&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp-Image-2025-06-29-at-16.24.41-1120x840-1-768x576.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/WhatsApp-Image-2025-06-29-at-16.24.41-1120x840-1-768x576.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=591,width=783,top=432,left=896,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4838 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/WhatsApp-Image-2025-06-29-at-16.24.41-1120x840-1-768x576.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto von Guillermo Martínez zeigt das Transpartent mit der Forderung nach Freiheit für die Sechs von La Suiza&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der neue Protest hat in Xijón wieder Tausende von Leuten zusammengebracht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto: Guillermo Martínez&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Nachdem das Gericht die Aussetzung ihrer Strafen abgelehnt hatte, skandierten die Menschen in den Straßen von Xixón (Asturien, Spanien) erneut: &lt;em&gt;„Die &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2024/09/29/rallies-for-suiza-6-syndicalism-is-not-a-crime/&quot;&gt;Sechs von Suiza&lt;/a&gt; kommen nicht ins Gefängnis“&lt;/em&gt;. An der Protestaktion am Sonntag (29. Juni) nahmen laut Angaben der Organisatoren rund 8.000 Menschen teil, die ihre Ablehnung der gegen die Gewerkschaftsmitglieder verhängten Haftstrafen zum Ausdruck brachten. Verschiedene Gewerkschaften und Organisationen schlossen sich dem Protest an und forderten eine Begnadigung durch die Zentralregierung. &lt;em&gt;„Gewerkschaftsarbeit ist kein Verbrechen”&lt;/em&gt;, wiederholten sie mit heiseren Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Demo startete mittags am Paseo de Begoña und endete vor dem Gerichtsgebäude der asturischen Stadt, das wieder mal vom Durchmarsch der Aktivisten bebte. Erica Conrado, die Generalsekretärin der Confederación Nacional del Trabajo (CNT) ist (Konföderation anarchosyndikalistischer Gewerkschaften), der Gewerkschaft, der vier der verurteilten Frauen angehören, kritisierte die Weigerung des Gerichts, den Gewerkschaftsmitgliedern eine Aufteilung ihrer Strafen zu gewähren, eine Maßnahme, die sie vor dem Gefängnisaufenthalt bewahrt hätte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Konflikt begann 2017. Die CNT in Xixón begann vor der Bäckerei La Suiza zu mobilisieren, da deren Besitzer einem seiner Arbeiter Geld schuldete. Der Druck der Gewerkschaft führte zu Demos vor dem Laden und zu einem Versuch, mit dem Besitzer zu vermitteln, nachdem auch er Anzeige erstattet hatte. Das Verfahren endete mit einer Verurteilung durch Richter Lino Rubio, der für seine wegweisenden Urteile gegen Gewerkschaftsmitglieder bekannt ist. Sie wurden wegen &lt;em&gt;„schwerer Nötigung”&lt;/em&gt; zu zwei Jahren Haft und wegen &lt;em&gt;„Behinderung der Justiz”&lt;/em&gt; zu einem weiteren Jahr Haft verurteilt, was insgesamt eineinhalb Jahre Gefängnis bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_132754-1120x840.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_20250629_132754-1120x840.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=855,width=1135,top=300,left=720,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4839 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_132754-1120x840.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt ein Hochtransparent mit den Orten, die nach Xijón mobilisiert haben&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Foto zeigt ein Hochtransparent mit den Orten, die nach Xijón mobilisiert haben&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gegen das Gerichtsurteil ist Xixón erneut auf die Straße gegangen, um diese starke Barrikade der gegenseitigen Unterstützung zu stärken, die im Laufe der Zeit immer weiter gewachsen ist. &lt;em&gt;„Der Haftbefehl kann jeden Moment kommen. Unsere Genossen leben in ständiger Ungewissheit”&lt;/em&gt;, sagte Conrado vor Beginn der Demo zu &lt;em&gt;La Marea&lt;/em&gt;. Die Sonne ging gerade über den Straßen der Stadt unter. &lt;em&gt;„Nach acht Jahren Gerichtsverfahren, in denen sechs Menschen allein wegen der Verteidigung der Rechte der Arbeiterklasse verfolgt wurden, ist ein irreparabler Schaden entstanden”&lt;/em&gt;, fügte sie hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des mehrstündigen Marsches waren immer wieder Parolen wie &lt;em&gt;„Arbeiter entlassen, Chef gehängt“, „Genossen, ihr seid nicht allein“&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;„Die Kraft der Arbeiter: Solidarität“&lt;/em&gt; zu hören. Auch einige der Verurteilten nahmen an der Demo teil. Einer von ihnen begrüßte die Ankündigung der sozialistischen Regierung von Asturien, sich am Montag der bereits von 22 Gewerkschaftsorganisationen formalisierten Begnadigungsinitiative anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Das ist eine tolle Chance für die PSOE, sich für die Arbeiterklasse einzusetzen, die sie angeblich verteidigt“&lt;/em&gt;, meinte die verurteilte Frau. Aber das Urteil geht über sie hinaus: &lt;em&gt;„Drei von uns haben kleine Kinder. Wir machen uns viele Gedanken darüber, wie unsere Kinder damit klarkommen, dass ihre Eltern vielleicht im Knast sind.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Den Puls der Straße fühlen&lt;/h3&gt;Nur wenige Meter entfernt stand Belén Álvarez, eine Freundin von zwei der verurteilten Frauen. &lt;em&gt;„Es ist wichtig, auf die Straße zu gehen, weil dies einen sehr gefährlichen Präzedenzfall für den Gewerkschaftskampf darstellt. Wir haben keine andere Wahl, als uns dem frontal zu widersetzen“&lt;/em&gt;, erklärte sie, während Aktivisten aus dem ganzen Bundesstaat mit Transparenten um sie herum weitermarschierten. Álvarez fügte hinzu: &lt;em&gt;„Wir müssen die Dynamik auf den Straßen aufrechterhalten.“ „Diejenigen von uns, die verurteilt wurden, nehmen alles, was unseren Freunden widerfährt, sehr schwer, aber Demonstrationen wie diese geben uns viel Kraft, weiterzumachen“,&lt;/em&gt; fuhr sie fort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_132956-1120x840.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_20250629_132956-1120x840.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=855,width=1135,top=300,left=720,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4840 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_132956-1120x840.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;CNT Transparent für die Freiheit der Sechs von La Suiza&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;CNT Transparent für die Freiheit der Sechs von La Suiza&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Mit von der CNT gecharterten Bussen konnten heute früh Hunderte von Aktivisten und Bürgern aus Provinzen wie Barcelona, Zaragoza, Segovia, León, Madrid, Bilbao, Burgos und Vitoria nach Xixón kommen. So auch Fernando Sanfrutos, der zwar nicht der Confederación angehört, aber nicht gezögert hat, sich ihnen für die Demo aus Valladolid anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der palästinensischen Flagge auf der Schulter sagte der Demonstrant:&lt;em&gt; „Hier wird eine brutale Ungerechtigkeit gegen sechs Menschen begangen, die nur ihre Gewerkschaftsrechte verteidigt haben und dafür ins Gefängnis kommen.“&lt;/em&gt; Zur Begnadigung meinte Sanfrutos, dass &lt;em&gt;„sie sofort gewährt werden sollte, weil diese Leute niemals ins Gefängnis gehören“&lt;/em&gt;. Seiner Meinung nach würde der Richter nicht so handeln, &lt;em&gt;„wenn es sich um eine Gewerkschaft handeln würde, die nicht wie die CNT weniger gehorsam ist“.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Zweifel an der Begnadigung&lt;/h3&gt;Während einige Passanten die Demo mit ihren Handys filmten, schaute eine Frau von ihrem Balkon aus mit einem leichten Lächeln und zustimmendem Nicken auf den Menschenstrom hinunter. Ein paar Meter unter ihr skandierten Tausende gegen die Bosse und für Klassensolidarität, was auch an der Zahl der Gewerkschaften, die die Mobilisierung unterstützten, deutlich wurde. Auch die Generalsekretärin von Podemos, Ione Belarra, unterstützte den Marsch und bekundete ihre Solidarität mit den Verurteilten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vicente Fernández und Lucía Fernández haben beschlossen, auf eigene Faust von Ourense nach Xixón zu reisen: &lt;em&gt;„Es ist Zeit, hier zu sein. Die Straßen sind wichtig, damit die verurteilten Frauen sehen, dass sie nicht allein sind, und um auf die schwere Ungerechtigkeit aufmerksam zu machen, die hier geschieht“&lt;/em&gt;, sagte der Erstere. Obwohl sie Zweifel daran haben, dass die Regierung eine Begnadigung gewähren wird, sagten beide: „&lt;em&gt;Vielleicht wäre das angesichts der aktuellen politischen Lage sogar gut für sie als Partei.“ &lt;/em&gt;Nach eigenen Angaben sind beide nicht in einer politischen Organisation aktiv und geben zu, dass dieser &lt;em&gt;„Fall von Repression“&lt;/em&gt;, wie sie ihn bezeichnen, in Galicien nicht sehr bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Ausbeuterischer Geschäftsmann und mitschuldiges Gericht&lt;/h3&gt;Kurz nach 14 Uhr erreichte der Protest die Gerichtsgebäude von Xixón, wo ein Transparent von einer nahe gelegenen Brücke heruntergelassen wurde. Dort verlasen die Organisatoren eine Erklärung. Sie verwiesen auf die heute offensichtliche Einheit der Gewerkschaften: &lt;em&gt;„Wir werden dazu gezwungen durch eine rückständige Allianz aus Polizei, Justiz, Wirtschaft und Medien, die die Grundrechte der Arbeiterklasse untergraben will.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_131828-1120x840.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/IMG_20250629_131828-1120x840.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=855,width=1135,top=300,left=720,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4841 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/IMG_20250629_131828-1120x840.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Jemand schreibt die Forderung nach Freiheit für die 6 von La Suiza auf eine Wand. Links unten ein CNT Aufkleber mit derselben Forderung.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Jemand schreibt die Forderung nach Freiheit für die 6 von La Suiza auf eine Wand. &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Außerdem sagten sie den Anwesenden: &lt;em&gt;„Die Kriminalisierung und Verurteilung dieser Kollegen zeigt, dass unsere Rechte als Arbeiter so schwach sind, dass die Absprachen der ultrakonservativen Kräfte sie außer Kraft setzen können.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie sie erklärten, hat die Bestätigung des Urteils durch den Obersten Gerichtshof deutlich gemacht, dass &lt;em&gt;„die oligarchische Allianz aus Justiz, Wirtschaft und anderen Mächten die Forderung nach Gewerkschaftsverhandlungen als Straftat der Behinderung der Justiz darstellen will. Und dass der Aufruf zu Kundgebungen ein Verbrechen der Nötigung sein kann”&lt;/em&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits betonten sie in Bezug auf die Begnadigung: &lt;em&gt;„Wenn Gewerkschaftsarbeit mit perversen Urteilen bestraft wird, sind alle rechtlichen Mittel legitim”&lt;/em&gt;. Die Mobilisierung endete mit einem einstimmigen Ruf der Tausenden von Menschen, die sich in Xixón versammelt hatten: &lt;em&gt;„Genossen, ihr seid nicht allein!” &lt;/em&gt;Zumindest wird so die Ungewissheit, die die zu acht Jahren Verurteilten geplagt hat, etwas erträglicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Guillermo Martínez, &lt;a href=&quot;https://www.lamarea.com/2025/06/29/miles-de-personas-exigen-indulto-6-de-la-suiza/&quot;&gt;La Marea&lt;/a&gt; via &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2025/07/01/thousands-demand-a-pardon-for-the-suiza-6/&quot;&gt;Thousands demand a pardon for the Suiza 6&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung aus dem Englischen, Abgleich mit der spanischen Fassung und Bearbeitung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 10:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>asturien</category>
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<item>
    <title>Adios, Colette Durruti</title>
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            <category>Anarchismus</category>
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            <category>Antifeminismus</category>
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            <category>Feminismus</category>
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            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Die einzige Nachfahrin des anarchistischen Revolutionärs José Buenaventura Durruti ist im Alter von 93 Jahren in Frankreich gestorben.&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ColetteDurruti.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/ColetteDurruti.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=465,width=317,top=495,left=1129,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4769 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/ColetteDurruti.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Colette Durruti, undatiertes Foto&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Colette Durruti, undatiertes Foto&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Colette Durruti, Tochter des anarchistischen Revolutionärs José Buenaventura Durruti und der französischen libertären Aktivistin Émilienne Morin, ist in Frankreich gestorben, wo sie den größten Teil ihres Lebens verbrachte. Colette, auch bekannt als Diana, war die einzige Tochter des historischen anarchistischen Kämpfers, einer Schlüsselfigur während des Spanischen Bürgerkriegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde am 4. Dezember 1931 in Barcelona geboren, während ihr Vater während der Zweiten Republik im Gefängnis saß. Sie kannten sich kaum. Sie war erst 5 Jahre alt, als ihr Vater in den ersten Tagen des Spanischen Bürgerkriegs an der Front in Madrid starb. Dennoch hat sie ihn immer „mit Zuneigung“ in Erinnerung behalten, wie sie vor einigen Jahren in einem französischen Magazin sagte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Tochter der Revolution&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colettes Kindheit war geprägt von wirtschaftlicher Not und ständigen Umzügen, aber auch von einer familiären Beziehung, die auf Gleichberechtigung und gegenseitiger Unterstützung beruhte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1936 der Bürgerkrieg ausbrach, schloss sich ihre Mutter der Durruti-Kolonne an der Aragon-Front an und ließ Colette bei einem anarchistischen Genossen zurück. Ein paar Monate später starb ihr Vater an der Madrider Front, als sie erst fünf Jahre alt war. Dieses Ereignis prägte ihr Leben und das ihrer Mutter, die entschlossen war, sie nach libertären Idealen zu erziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg gingen Mutter und Tochter ins Exil nach Frankreich, wo Colette den Rest ihres Lebens verbrachte. In den 1950er Jahren nahm sie die französische Staatsbürgerschaft an, als sie Roger Mariot heiratete, mit dem sie zwei Töchter hatte, Yvon und Rémi – letztere starb 1989 bei einem Unfall. Sie ließ sich in der Bretagne nieder, leitete eine Molkerei und zog sich schließlich in die französischen Pyrenäen zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;strong&gt;Libertäres Engagement bis zum Schluss&lt;/strong&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Colette Durruti blieb ihr ganzes Leben lang ihrer anarchistischen Ideologie treu. Sie nahm aktiv an Gedenkveranstaltungen und Ehrungen für historische Persönlichkeiten der anarchistischen Bewegung teil und hielt so die Erinnerung an ihren Vater und eine ganze revolutionäre Generation lebendig. Sie sagte, dass sie nur wenig über ihren Vater wusste, obwohl sie Bücher gelesen und Fotos von seinen Abenteuern gesehen hatte. Im Jahr 2009 war sie in dem Dokumentarfilm Celuloide colectivo zu sehen, der sich mit Filmen aus der Zeit des Bürgerkriegs befasst, und 2019 nahm sie an einer Gedenkveranstaltung auf dem Friedhof Montjuïc teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl sie nur wenig Zeit mit ihrem Vater verbracht hatte, sprach Colette mit Bewunderung und Zärtlichkeit von ihm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Colette Durruti 4&lt;/em&gt;. Dezember 1931 bis 19. April 2025&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rob Latchford, 22. April in &lt;a href=&quot;https://freedomnews.org.uk/2025/04/22/adios-to-colette-durruti/&quot;&gt;Adios to Colette Durruti&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 09:33:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Farbe Braun: Entkolonialisierender Anarchismus und die Herausforderung der weißen Hegemonie</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Das Auftauchen des ägyptischen Schwarzen Blocks in Kairos Straßen im Januar 2013 löste in westlichen anarchistischen Kreisen leichtgläubige Begeisterung aus. Über die politische Vision des ägyptischen Schwarzen Blocks - oder das Fehlen einer solchen -, seine Taktiken oder seine sozialen und wirtschaftlichen Positionen wurde wenig nachgedacht. Für die meisten westlichen Anarchisten reichte es aus, dass sie aussahen und sich kleideten wie Anarchisten, um unkritische Bewunderung zu rechtfertigen. Die Facebook-Seiten israelischer Anarchisten wurden mit Bildern ägyptischer Black-Bloc-Aktivisten überschwemmt; wer in dieser Zeit die anarchistische Blogosphäre in den USA überflog, konnte den Eindruck gewinnen, der Black Bloc sei Ägyptens erste Begegnung mit Anarchismus und Antiautoritarismus überhaupt. Doch wie der amerikanische Schriftsteller &lt;a href=&quot;http://www.jadaliyya.com/pages/index/10411/representation-and-the-egyptian-black-bloc_the-sir&quot;&gt;Joshua Stephens anmerkt&lt;/a&gt;, wirft die jubelnde Reaktion vieler westlicher Anarchisten auf den Black Bloc wenig schmeichelhafte Fragen auf, was ihre Besessenheit von Form und Darstellung statt von Inhalt und Aktionen betrifft. Und in dieser Hinsicht unterscheiden sich diese Anarchisten nicht von den Islamisten, die den Schwarzen Block schnell als blasphemisch und ungläubig anprangerten, nur weil sie wie Westler aussahen. Darüber hinaus entlarven viele Reaktionen westlicher Anarchisten auf den Schwarzen Block eine tief verwurzelte orientalistische Tendenz. Ihre Missachtung Ägyptens und der reichen Geschichte des Anarchismus im Nahen Osten ist ein Ausdruck davon. Wie der ägyptische Anarchist &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=XUF-rRiBLig&quot;&gt;Yasser Abdullah veranschaulicht&lt;/a&gt;, reicht der Anarchismus in Ägypten bis in die 1870er Jahre zurück, als Reaktion auf die Einweihung des Suezkanals; italienische Anarchisten in Alexandria nahmen an der Ersten Internationale teil, veröffentlichten 1877 eine anarchistische Zeitschrift und beteiligten sich an der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Urabi-Bewegung&quot;&gt;Urabi-Revolution von 1881&lt;/a&gt;; griechische und italienische Anarchisten organisierten auch Streiks und Proteste mit ägyptischen Arbeitern. Diese Kämpfe werden jedoch von denjenigen, die heute so tun, als wäre der Schwarze Block die erste wirklich radikale Gruppe, die ägyptischen Boden betritt, nonchalant ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel argumentiert, dass die oberflächliche Rezeption des Black Bloc nur ein Beispiel dafür ist, dass der „weiße Anarchismus“ sich noch von orientalistischen Vorurteilen lösen muss, die die westliche Linke im Allgemeinen plagen. Ich werde hier zeigen, dass dieses Versagen auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass der Anarchismus den vollständigen Prozess der Entkolonialisierung nicht durchlaufen hat. Ich beginne damit, dass ich zeige, dass die kolonialen Einstellungen die Republikaner der Spanischen Revolution dazu veranlassten, den spanischen Kolonialismus in Nordafrika zu vernachlässigen und sich ausschließlich auf den Kampf gegen den Faschismus im eigenen Land zu konzentrieren. Da die Spanische Revolution nach wie vor als wichtige Referenz für die heutigen anarchistischen Bewegungen dient, ist es nicht überraschend, dass ähnliche koloniale Einstellungen die heutigen Bewegungen dazu veranlassen, Jahrhunderte des antiautoritären Kampfes in Asien, Afrika und im Nahen Osten abzuschreiben. Ein derart unvollständiger Dekolonisierungsprozess bedeutet auch, dass viele westliche anarchistische Bewegungen und der vorherrschende anarchistische Diskurs überwiegend weiß bleiben und People of Colour ausschließen. Ich werde auch zeigen, dass der &lt;em&gt;„weiße Anarchismus“&lt;/em&gt; nicht nur dazu neigt, People of Colour auszugrenzen, sondern dass seine Betonung von Image und Stil auch zur Marginalisierung von Menschen mit Behinderungen und solchen führt, die sich nicht unbedingt als Anarchisten identifizieren, obwohl sie vehement antiautoritär sind. Schließlich wird in diesem Artikel &lt;em&gt;„Anarchists Against the Wall“&lt;/em&gt; als konkretes Beispiel für die verschiedenen Mängel des weißen Anarchismus angeführt, nämlich Exklusivität, Elitedenken und das Versäumnis, weiße koloniale Privilegien angemessen in Frage zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Ein Rückblick auf die spanische Revolution&lt;/h3&gt;Trotz ihrer letztendlichen Niederlage betrachten Anarchisten die spanische Revolution als inspirierendes Modell für Anarchosyndikalismus und nicht-hierarchische Selbstverwaltung gegen alle Widerstände; es war ein äußerst asymmetrischer Krieg gegen eine massive Militärmaschinerie, die vom faschistischen Italien und Nazi-Deutschland bis an die Zähne bewaffnet und unterstützt wurde. Dennoch ist kein anarchistisches Modell, keine anarchistische Persönlichkeit und kein anarchistisches Wahrzeichen vor Kritik gefeit (eine Tugend, die den Anarchismus von einem Großteil der traditionellen Linken unterscheidet). Die spanische Revolution ist zwar ein inspirierendes Modell, aber weit davon entfernt, eine Utopie zu sein, und von vielen Mängeln und Unzulänglichkeiten geprägt. Obwohl es notwendig ist, diese Mängel anzuerkennen - einschließlich der schweren Menschenrechtsverletzungen, die von den Republikanern begangen wurden, der erzwungenen Allianz mit der Bourgeoisie und den Stalinisten, der vergeblichen Machtkämpfe und anderer taktischer Fehler - würde dies den Rahmen dieses Artikels sprengen. Revolutionäre haben oft nicht den Luxus, sich ihre Verbündeten aussuchen zu können. Da sie keine andere Wahl haben, sind sie oft gezwungen, die Unterstützung von Kräften zu akzeptieren, die sie ideologisch ablehnen. Aber obwohl man anerkennen muss, dass man nicht erwarten kann, dass eine Revolution völlig rein ist, heißt das keineswegs, dass man Massenhinrichtungen und das harte Durchgreifen gegen die Religionsfreiheit gutheißt. Der einzige strategische und moralische &lt;em&gt;„Fehler“&lt;/em&gt;, auf den ich hier eingehen möchte, ist, dass die Frage des spanischen Kolonialismus in Marokko und der Westsahara in der Heimat vollständig und vollständig unter den lodernden Flammen der Revolution begraben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Revolutionäre waren so sehr in ihren Kampf gegen Faschismus und Tyrannei in Spanien vertieft, dass sie Spaniens Kolonialismus, Faschismus und Tyrannei auf der anderen Seite des Mittelmeers ignorierten. Das Ausmaß der Entmenschlichung gegenüber dem &lt;em&gt;„Anderen“&lt;/em&gt; war so hoch, dass den kolonisierten Marokkanern nach den meisten pro-revolutionären Erzählungen nur die Rolle von Söldnern zugedacht war, die von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Francisco_Franco&quot;&gt;General Franco&lt;/a&gt; zur Niederschlagung der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Frente_Popular&quot;&gt;Volksfront&lt;/a&gt; herbeigeholt wurden. Viele Pro-Revolutions-Stimmen gingen so weit, sich auf rassistische Weise auf Marokkaner zu beziehen. Es ist zwar schwer zu argumentieren, dass die gegenseitige Solidarität zwischen spanischen Revolutionären und kolonisierten Marokkanern den Ausgang des Krieges hätte ändern können, aber es ist auch schwer zu sagen, ob diese Art von Solidarität überhaupt jemals möglich war. Wie der verstorbene amerikanische Historiker &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Zinn&quot;&gt;Howard Zinn&lt;/a&gt; es ausdrückt: &lt;em&gt;„Kurzfristig (und bisher bestand die Menschheitsgeschichte nur aus kurzfristigen Ereignissen) wenden sich die Opfer, die selbst verzweifelt und von der Kultur, die sie unterdrückt, geprägt sind, gegen andere Opfer.“&lt;/em&gt; Andererseits bedeutet Anarchismus im Wesentlichen, jede Form von Autorität und Unterwerfung abzulehnen und zu bekämpfen, einschließlich Kolonialismus und Besatzung. Um wirklich antiautoritär zu sein, sollte daher jeder Kampf gegen Faschismus und Diktatur im eigenen Land internationalistisch sein und kann nicht vom Kampf gegen Faschismus und Tyrannei im Ausland in seiner Rolle als Kolonialmacht getrennt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückkehr zur Spanischen Revolution ist passend, da wir ihren 77. Jahrestag begehen, denn es scheint, dass viele Anarchisten eine ihrer wichtigsten Lehren noch verinnerlichen müssen. Abgesehen von Ausnahmen sind die anarchistischen Bewegungen im Westen nach wie vor überwiegend weiß, unbewusst (oder vielleicht auch bewusst) orientalistisch, westlich zentriert, sogar elitär und nicht offen für Menschen, die nicht so aussehen wie sie. Daher werden antiautoritäre Kämpfe im Nahen Osten, in Afrika und Asien in der Regel verschwiegen. Es sollte jedoch klargestellt werden, dass Anarchisten of Color zweifellos einen großen Teil der Verantwortung für ihre relativ schlechte Dokumentation tragen. Maia Ramnaths ausgezeichnetes Buch &lt;a href=&quot;http://www.akpress.org/decolonizinganarchism.html&quot;&gt;&lt;em&gt;„Decolonizing Anarchism: An Antiauthoritarian History of India&#039;s Liberation Struggle&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;“ und Ilham Khury Makdissis &lt;a href=&quot;http://www.ucpress.edu/book.php?isbn=9780520262010&quot;&gt;&lt;em&gt;„The Eastern Mediterranean and the Making of Global Radicalism, 1860-1914&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&lt;em&gt;“ sind&lt;/em&gt; zwei der wenigen Versuche, eine alternative Geschichte des Antiautoritarismus in Regionen zu bieten, die wenig Beachtung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Kein Etikett&lt;/h3&gt;Diese Bücher liefern Beweise dafür, dass antiautoritäre Kämpfe in Entwicklungsländern schon lange vor dem Auftauchen des Schwarzen Blocks auf den Straßen Ägyptens existierten. Anarchismus ist kein Etikett, keine Marke oder ein Warenzeichen, und ihn in ein modisches Statement zu verwandeln, fügt der Bewegung vielleicht einen unübertroffenen Schaden zu. Anarchismus ist der unerschütterliche Glaube, wie &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Berkman&quot;&gt;Alexander Berkman&lt;/a&gt; schreibt, dass &lt;em&gt;„du frei sein solltest; dass niemand dich versklaven, dir befehlen, dich berauben oder dich unterdrücken sollte. Es bedeutet, dass du frei sein solltest, die Dinge zu tun, die du tun willst; und dass du nicht gezwungen werden solltest, das zu tun, was du nicht tun willst.“&lt;/em&gt; Die weiße intellektuelle Besessenheit von „&lt;em&gt;-ismen“&lt;/em&gt; und die Tendenz, alles zu stark zu konzeptualisieren und Menschen in statische Kategorien einzuordnen, führt jedoch dazu, dass viele Anarchisten ausgeschlossen werden, nur weil sie sich nicht als solche bezeichnen oder nicht &lt;em&gt;„anarchistisch“&lt;/em&gt; aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Die Unbeschrifteten&lt;/h3&gt;&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_rightt&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/rouya.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/rouya.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=552,width=735,top=451.5,left=920,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4620 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/rouya.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das im Beitrag erwähnte Foto von Rouya Hzayel zeigt eine junge Frau mit Kopftuch in Handschellen, die vor einer Wand mit zwei vergitterten Fenstern auf einer violetten gepolsterten Bank  sitzt und mit einer Hand das Siegeszeichen macht.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Rouya Hzayel, Foto via Random Shelling قصف عشوائي&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.facebook.com/photo/?fbid=122253756568640&amp;set=a.122253746568641&quot;&gt;Facebook&lt;/a&gt;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Dies wird perfekt durch die Frauen verkörpert, die ich bei der Protestkundgebung am 15. Juli in &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Be%E2%80%99er_Scheva&quot;&gt;Be’er Scheva&lt;/a&gt; getroffen habe. Der Protest war Teil des palästinensischen Generalstreiks &lt;a href=&quot;http://electronicintifada.net/blogs/linah-alsaafin/palestinian-national-strike-stop-israels-prawer-plan-ethnic-cleansing&quot;&gt;gegen den Prawer-Plan zur ethnischen Säuberung&lt;/a&gt;, ein Gesetzesentwurf der israelischen Knesset, der vorsieht, 30.000 bis 40.000 palästinensische Beduinen aus der Wüste Naqab zu vertreiben, 800.000 Dunum ihres Landes zu beschlagnahmen und 35 sogenannte „nicht anerkannte“ palästinensische Dörfer unter dem Deckmantel der „Entwicklung“ zu zerstören. Die Proteste wurden von einheimischen Frauen angeführt, die Sprechchöre anstimmten, die Straße blockierten und sich heldenhaft gegen israelische Besatzungspolizisten und Spezialeinheiten der Polizei zur Wehr setzten, die sie schlugen und mit Schlagstöcken angriffen. Die fünfzehnjährige Rouya Hzayel lächelte mit großer Würde, als sie verhaftet wurde - ein ikonisches Bild, das den Trotz der palästinensischen Frauen einfing. Nach dem ersten Angriff der israelischen Besatzungspolizei auf den Protest sammelten sich die Demonstranten unter weiblicher Führung neu und riefen erneut militante Parolen. Patriarchalische politische &lt;em&gt;„Führer“&lt;/em&gt; mit männlicher Energie, die normalerweise alle Proteste im besetzten Palästina diktieren, versuchten, den Protest aufzulösen, um weitere Zusammenstöße mit der israelischen Polizei zu vermeiden. Aber wieder waren es die palästinensischen Beduinenfrauen, die sich weigerten, nach Hause zu gehen oder sich zum Schweigen bringen zu lassen, und die forderten, dass der Protest so lange weitergehen müsse, bis alle Inhaftierten freigelassen würden. Gegen Ende der eher kleinen, aber vor feministischer Energie knisternden Protestkundgebung sagte eine ältere Palästinenserin aus &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Araqeeb&quot;&gt;Al-Araqib&lt;/a&gt;, einem palästinensisch-beduinischen Dorf, das in den letzten drei Jahren 53 Mal von der israelischen Besatzung zerstört wurde: &lt;em&gt;„Wenn sie unsere Häuser zerstören, machen wir den Friedhof des Dorfes zu einem Zuhause. Sie drohen, auch ihn zu zerstören. Selbst wenn sie das tun, werden wir mit unseren eigenen Händen Gräber ausheben und darin leben. Wir werden unsere Toten schützen und sie werden uns schützen.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem einen Protest trotzten die Frauen des besetzten &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Negev&quot;&gt;Naqab&lt;/a&gt; der Kolonialmacht des Besatzerstaates und der lokalen patriarchalischen Vorherrschaft. Sie machten sich über die orientalistischen Stereotypen lustig, die Beduinenfrauen als stimmlos und handlungsunfähig betrachten. Sie bestanden darauf, dass sie frei und nicht gezwungen seien, das zu tun, was sie nicht tun wollten. Die meisten dieser Frauen haben vielleicht noch nie von &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Emma_Goldman&quot;&gt;Emma Goldman&lt;/a&gt; gehört oder &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Pjotr_Alexejewitsch_Kropotkin&quot;&gt;Peter Kropotkin&lt;/a&gt;s Pamphlete gelesen; einige von ihnen können kein Englisch. Dennoch verkörpern sie alles, wofür Antiautoritarismus im Wesentlichen steht. Dennoch werden diese Frauen und viele andere wie sie vom vorherrschenden westlichen anarchistischen Diskurs ausgeschlossen, weil sie nicht in die engen und komplexen Definitionen, Bezeichnungen und Lebensstile passen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Wo sind die Behinderten?&lt;/h3&gt;Eine weitere Gruppe, die in vielen anarchistischen Kreisen typischerweise ausgegrenzt wird, sind Menschen mit Behinderungen. Menschen mit einer körperlichen Behinderung sind möglicherweise nicht in der Lage, Molotow-Cocktails zu werfen oder Black Blocs zu bilden. Sie sind möglicherweise nicht in der Lage, einen &lt;em&gt;„anarchistischen“&lt;/em&gt; Lebensstil zu führen oder die Zivilisation abzulegen, weil ihr funktionierendes Leben stark von moderner Technologie abhängt. Das bedeutet nicht, dass sie nicht wie jede andere nicht behinderte Person antiautoritär sein können. Es bedeutet, dass sie besondere Umstände und Bedürfnisse haben, die respektiert und in die Bewegung integriert werden müssen. Sie können direkte Aktionen organisieren, an Sitzstreiks teilnehmen, zivilen Ungehorsam anführen und ihre Behinderung zu einem Attribut und Vorteil für die gesamte Gruppe machen. Sie sollten nicht bevormundet oder ausgegrenzt werden. Anstatt ihnen zu sagen, sie sollen nach Hause gehen oder hinten bleiben, sollten ihre Mitstreiter sich bemühen, den Protestraum für sie zugänglich zu machen, wenn möglich. Menschen mit körperlichen Behinderungen werden in der Regel von anarchistischen Bewegungen ausgeschlossen oder fühlen sich nicht willkommen und angenommen. Damit der Anarchismus jedoch wirklich inklusiv und heterogen ist, muss er alle integrieren und annehmen: People of Colour, Menschen mit Behinderung, Arme, nicht organisierte Rebell*innen und diejenigen, die nicht unbedingt in die allgemein akzeptierten westlichen Definitionen des Anarchismus passen, wie wir am Beispiel im Naqab oben gesehen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h3&gt;Anarchisten gegen die Mauer&lt;/h3&gt;Die weithin als radikalste und revolutionärste linke Gruppe Israels gefeierte und gelobte Gruppe &lt;a href=&quot;http://www.awalls.org/&quot;&gt;„Anarchisten gegen die Mauer“ (AATW)&lt;/a&gt; ist ein perfektes Beispiel für viele der oben genannten Fehler und Mängel des &lt;em&gt;„weißen Anarchismus“&lt;/em&gt;. Wir mögen politisch auf derselben Seite stehen, da die Mitglieder der AATW den Zionismus ablehnen, das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge unterstützen und an ein demokratisches Land im historischen Palästina glauben. Die meisten von ihnen haben sich jedoch nicht kritisch mit der Realität ihrer weißen kolonialen Privilegien auseinandergesetzt. Diese Kritik zielt nicht darauf ab, die Arbeitsleistung oder das Engagement der Gruppe zu bewerten oder zu unterschätzen, und stellt auch nicht ihren moralischen Mut und ihre Ausdauer in Frage. Vielmehr soll sie die Fehler und Mängel beleuchten, die die meisten radikalen linken weißen Gruppen gemeinsam haben. Diese Kritik an AATW ist zweigeteilt: (1) auf institutioneller Ebene und (2) durch die Infragestellung der Teilnahme der Gruppe an Protesten im besetzten Westjordanland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anarchists Against the Wall ist eine Gruppe, die stark von weißen, bürgerlichen, gebildeten und privilegierten &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Aschkenasim&quot;&gt;Aschkenasim&lt;/a&gt;-Israelis aus der Tel-Aviv-Blase dominiert wird. Es handelt sich um einen geschlossenen VIP-Club, in dem keine direkte Demokratie herrscht. Mehrere Aktivisten, die eng mit der Gruppe zusammenarbeiteten, beklagten sich darüber, dass Entscheidungen von einigen wenigen ausgewählten Veteranenmitgliedern getroffen werden. Sie betonen immer, dass sie &lt;em&gt;„ihre Privilegien überprüfen“&lt;/em&gt;, aber sie erkennen nicht, dass ihre Privilegien ihr tägliches Leben durchdringen und ihnen eine größere Auswahl bei der Wahl ihres Wohnortes ermöglichen. So ist beispielsweise die Fahrt auf der 433 Road, einer nur für Siedler zugänglichen Straße, von Tel Aviv zu einem Protest im Westjordanland weder revolutionär noch eine Herausforderung für das israelische Privileg. Auch die Rückreise von Ramallah nach Jerusalem über den Hizmeh-Checkpoint, einen speziellen Kontrollpunkt für Menschen mit israelischer Staatsbürgerschaft, ist nicht revolutionär. Die Reise zu Protesten im Westjordanland, um ihren weißen Retterkomplex zu besänftigen, passt nicht ganz zu &lt;em&gt;„Überprüfe deine Privilegien“&lt;/em&gt;. Jeden Freitag zu den „coolen“ und liberalen Protesten von Nabi Saleh zu fahren und den größten Teil des Tages in der Nähe der Tankstelle unter Tränengaswolken auf Hebräisch zu plaudern, scheint kontraproduktiv zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Israelische Anarchisten glauben, dass ihre bloße Anwesenheit den Dörfern und dem Protest zugutekommt, als ob ihre weiße Haut und ihre israelischen Ausweise an und für sich schon die besten Eigenschaften wären. Aber selbst das ist nicht wirklich wahr. Das Dorf mit der größten Protestbeteiligung im Westjordanland ist Kafr Qaddoum, und an den wöchentlichen Protesten nehmen kaum fünf israelische Aktivisten teil. Die Behauptung, die Anwesenheit israelischer Anarchisten schütze die palästinensischen Demonstranten vor Ort, ist ebenfalls absurd, da Palästinenser immer an vorderster Front stehen und die Anwesenheit israelischer Aktivisten die israelischen Besatzungstruppen nicht weniger gewalttätig macht. Dank ihrer Staatsbürgerschaft sind israelische Anarchisten per Gesetz gegenüber Palästinensern privilegiert, selbst wenn sie verhaftet oder verletzt werden, was bedeutet, dass das ganze Mantra des „Mit-Widerstands“ eine Farce ist. Am Ende des Tages, nachdem sie einigen Kugeln ausgewichen sind, Tränengas und Stinktier-Spray gerochen haben und einige dramatische Fotos gemacht haben, kehren israelische Anarchisten in die Kolonie Tel Aviv zurück, manchmal über Straßen, die nur für Juden zugänglich sind, und verbringen eine gute Nacht in einer Bar. In der Zwischenzeit sind palästinensische Dorfbewohner, mit denen sie jeden Freitag „gemeinsam Widerstand leisten“, immer der drohenden Gefahr von Nachtangriffen und Vergeltungsmaßnahmen durch israelische Besatzungssoldaten ausgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Israelische Anarchisten müssen verstehen, dass die Teilnahme an Protesten im Westjordanland in ihrer jetzigen Form keine Bedrohung für das System darstellt. Eine echte Ablehnung ihrer Privilegien würde bedeuten, dass sie sich dem Leben und Tod der Kolonisierten aussetzen. Das heißt, es würde ihrerseits Handlungen erfordern, die den Kolonisator unfähig machen würden, zwischen ihnen und den palästinensischen Dorfbewohnern, mit denen sie &lt;em&gt;„gemeinsam Widerstand leisten“&lt;/em&gt;, zu unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus würde dies auch den Abbau ihrer Privilegien innerhalb ihrer eigenen Gemeinschaften bedeuten. Noch bevor sie an einer Protestveranstaltung im Westjordanland teilnehmen, sollten sie zunächst das System der Privilegien, in dem sie leben, erkennen und daran arbeiten, es abzubauen; sich bemühen, in ihren eigenen Gemeinschaften Veränderungen herbeizuführen; die langen und unsichtbaren Kämpfe zu führen, die nicht auf YouTube gefilmt werden; und sich von ihrer „Bürde des weißen Mannes“ befreien. Palästinenser sind ohne sie besser dran. Bis dahin werden sie ein fester Bestandteil des Systems bleiben, das Palästinenser unterdrückt, kolonisiert und erstickt. Sie werden es bleiben, weil ihr Leben, so wie sie es leben, weiterhin von genau diesem System abhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Übersetzung und Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Budour Hassan / &lt;a href=&quot;https://budourhassan.wordpress.com/2013/07/24/the-colour-brown-de-colonising-anarchism-and-challenging-white-hegemony/&quot;&gt;The colour brown: de-colonising anarchism and challenging white hegemony&lt;/a&gt; via &lt;a href=&quot;https://budourhassan.wordpress.com/&quot; rel=&quot;home&quot;&gt;Random Shelling قصف عشوائي&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Französische &lt;a href=&quot;https://budourhassan.wordpress.com/2013/09/28/le-noir-decoloniser-lanarchisme-et-defier-lhegemonie-blanche/&quot;&gt;Fassung&lt;/a&gt;, übersetzt von Dyhia Tadmut, ebenda.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 06:41:00 +0100</pubDate>
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    <title> 9. September 1739: Beginn des Sklaven Aufstandes von Stono / Carolina U.S.</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Stono_Rebellion_road_marker_South_Carolina_July_2009.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Stono_Rebellion_road_marker_South_Carolina_July_2009.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=921,width=1039,top=267,left=768,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4526 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Stono_Rebellion_road_marker_South_Carolina_July_2009.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Foto zeigt eine Hinweistafel zur historischen Landmarke mit dem Text: &amp;quot;Die Stono-Rebellion Der Stono-Aufstand, der größte Sklavenaufstand in Britisch-Nordamerika, begann am 9. September 1739 in der Nähe vonbey. Etwa 20 Afrikaner überfielen einen Laden in der Nähe des Wallace Creek, einem Seitenarm des Stono River. Sie erbeuteten Gewehre und andere Waffen und töteten zwei Ladenbesitzer. Die Rebellen marschierten nach Süden in Richtung der versprochenen Freiheit im spanischen Florida, schwenkten Fahnen, schlugen Trommeln und riefen &amp;quot;Liberty!&amp;quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Stono Rebellion Road Marker, South Carolina, Juli 2009. Photo: Henry of Saussure Copeland (CC BY-NC 2.0)&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Jahre 1450-1750 brachten enorme Veränderungen auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die amerikanischen Ureinwohner oder Indianer, wie sie von den Europäern genannt wurden, trafen zum ersten Mal auf europäische Entdecker und sahen schon bald, wie ihre Welt durch europäische Siedler verändert und weitgehend zerstört wurde. Und die europäischen Entdecker wagten sich nicht nur an die Länder und den natürlichen Reichtum Amerikas heran, sondern reisten auch nach Afrika, wo sie einen transatlantischen Sklavenhandel begannen, der Millionen von Afrikanern auch nach Amerika brachte. Dieser Sklavenhandel führte im Laufe der Zeit zu einem neuen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem, in dem die Hautfarbe darüber entscheiden konnte, ob man als freier Bürger lebte oder auf Lebenszeit versklavt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
South Carolina, 9. September 1739: Eine Gruppe von Sklaven marschiert die Straße hinunter und trägt Transparente mit der Aufschrift &quot;Liberty!&quot;. Sie schreien dasselbe Wort. Angeführt von einem Angolaner namens Jemmy marschieren die Männer und Frauen weiter nach Süden und rekrutieren unterwegs weitere Sklaven. Als sie eine Pause einlegen, um zu übernachten, sind es schon fast hundert Sklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was genau der Auslöser für den Stono-Aufstand war, ist nicht klar. Viele Sklaven wussten, dass sich kleine Gruppen von Ausreißern von South Carolina nach Florida durchgeschlagen hatten, wo sie Freiheit und Land erhalten hatten. In der Absicht, Unruhe in den englischen Kolonien zu stiften, hatten die Spanier eine Proklamation herausgegeben, die besagte, dass jeder Sklave, der nach St. Augustine desertierte, die gleiche Behandlung erfahren würde. Dies beeinflusste die potenziellen Rebellen und führte dazu, dass sie sich mit ihrer Situation abfanden. Eine Herbstepidemie hatte die Kolonialregierung im nahe gelegenen Charlestown (Charleston) erschüttert, und gerade war die Nachricht eingetroffen, dass sich England und Spanien im Krieg befanden, was die Hoffnung nährte, dass die Spanier in St. Augustine die von den Plantagen in Carolina fliehenden Sklaven positiv aufnehmen würden. Der eigentliche Auslöser für die Rebellion am 9. September könnte jedoch der bald in Kraft tretende Security Act gewesen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte August kündigte eine Zeitung in Charlestown das Sicherheitsgesetz an. Als Reaktion auf die Furcht der Weißen vor einem Aufstand schrieb das Gesetz vor, dass alle Weißen sonntags in der Kirche Schusswaffen tragen mussten - eine Zeit, in der Weiße normalerweise keine Waffen trugen und Sklaven für sich selbst arbeiten durften. Wer sich bis zum 29. September nicht an das neue Gesetz hielt, wurde mit einer Geldstrafe belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was auch immer der Auslöser für den Aufstand war, am frühen Morgen des 9. September, einem Sonntag, versammelten sich etwa zwanzig Sklaven in der Nähe des Stono River in St. Paul&#039;s Parish, weniger als zwanzig Meilen von Charlestown entfernt. Die Sklaven begaben sich zu einem Laden, der Schusswaffen und Munition verkaufte, bewaffneten sich und töteten die beiden Ladenbesitzer, die den Laden führten. Von dort aus marschierte die Gruppe zum Haus eines Mr. Godfrey, wo sie das Haus niederbrannten und Godfrey sowie seinen Sohn und seine Tochter töteten. Sie zogen weiter nach Süden. Es dämmerte noch nicht, als sie Wallace&#039;s Tavern erreichten. Da der Gastwirt in der Taverne freundlich zu seinen Sklaven war, blieb sein Leben verschont. Die weißen Bewohner der nächsten etwa sechs Häuser, die sie erreichten, hatten nicht so viel Glück - sie wurden alle getötet. Den Sklaven von Thomas Rose gelang es, ihren Herrn zu verstecken, aber sie wurden gezwungen, sich der Rebellion anzuschließen. (...) Andere Sklaven schlossen sich der Rebellion freiwillig an. Um elf Uhr morgens war die Gruppe etwa 50 Mann stark. Die wenigen Weißen, denen sie jetzt begegneten, wurden gejagt und getötet, doch einer, Lieutenant Governor Bull, entkam den Rebellen und ritt los, um den Alarm zu verbreiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am späten Nachmittag machten die Sklaven auf einem großen Feld Halt, kurz bevor sie den Edisto River erreichten. Sie waren über zehn Meilen marschiert und hatten zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Weiße getötet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen vier Uhr nachmittags hatten sich zwischen zwanzig und 100 Weiße auf die bewaffnete Verfolgung gemacht. Als sie sich den Rebellen näherten, gaben die Sklaven zwei Schüsse ab. Die Weißen erwiderten das Feuer und töteten vierzehn der Sklaven. Bei Einbruch der Dunkelheit waren etwa dreißig Sklaven tot und mindestens dreißig waren geflohen. Die meisten wurden im Laufe des nächsten Monats gefangen genommen und dann hingerichtet; die übrigen wurden in den folgenden sechs Monaten gefangen genommen - alle bis auf einen, der drei Jahre lang auf der Flucht blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da den weißen Kolonisten die wachsende Zahl der Schwarzen seit einiger Zeit unangenehm war, hatten sie an einem &quot;Negro Act&quot; gearbeitet, das die Privilegien der Sklaven einschränken sollte. Dieses Gesetz wurde nach dem Stono-Aufstand rasch fertiggestellt und verabschiedet. Sklaven durften nicht länger ihre eigenen Lebensmittel anbauen, sich in Gruppen versammeln, ihr eigenes Geld verdienen oder lesen lernen. Einige dieser Beschränkungen waren bereits vor dem &quot;Negro Act&quot; in Kraft, wurden aber nicht strikt durchgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3074.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Thomas Davis über die Auswirkungen des Stono-Aufstands auf die Sklavenhalter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3075.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Thomas Davis über die Ermächtigung der Afrikaner und den Stono-Aufstand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3076.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Thomas Davis über die langfristigen Auswirkungen des Stono-Aufstands&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3073.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Charles Joyner über die Auswirkungen des Stono-Aufstands auf die Sklaverei&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3077.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Margaret Washington über Jemmy, den Anführer des Stono-Aufstands&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3078.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Margaret Washington über die Idee der Freiheit für die Stono-Rebellen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3079.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Margaret Washington über die Auswirkungen des Stono-Aufstands&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www-pbs-org.translate.goog/wgbh/aia/part1/1i3080.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;Margaret Washington über die wachsende Besorgnis der Afrikaner nach dem Stono-Aufstand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.pbs.org/wgbh/aia/part1/1p284.html?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;pbs.org&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterführende Links:&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;http://dlas.uncg.edu/&quot;&gt;Digital Library on American Slavery&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a title=&quot;Stono Revolution – Widerstandskampf von Schwarzen Menschen&quot; href=&quot;https://www.bszonline.de/2022/02/17/stono-revolution-widerstandskampf-von-schwarzen-menschen/&quot;&gt;Stono Revolution – Widerstandskampf von Schwarzen Menschen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a title=&quot;Stono Revolution – Widerstandskampf von Schwarzen         Menschen&quot; href=&quot;https://www.bszonline.de/2022/02/17/stono-revolution-widerstandskampf-von-schwarzen-menschen/&quot;&gt;Ohne Stono keine Aufklärung&lt;/a&gt;&lt;span id=&quot;page148R_mcid1&quot;&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://www.bszonline.de/2022/02/17/stono-revolution-widerstandskampf-von-schwarzen-menschen/&quot;&gt;https://www.bszonline.de/2022/02/17/stono-revolution-widerstandskampf-von-schwarzen-menschen/&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://nationalhumanitiescenter.org/pds/becomingamer/peoples/text4/stonorebellion.pdf&quot;&gt;Two Views of the Stono Slave Rebellion South Carolina, 1739&lt;/a&gt; (PDF)&lt;br /&gt;
• African American Registry: &lt;a href=&quot;https://aaregistry.org/story/the-stono-rebellion-occurs/&quot;&gt;The Stono Rebellion Occurs&lt;/a&gt; / Übersetzung via &lt;a href=&quot;https://aaregistry-org.translate.goog/story/the-stono-rebellion-occurs/?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;google translate&lt;br /&gt;
&lt;/a&gt;• American History Central: &lt;a href=&quot;https://www.americanhistorycentral.com/entries/stono-rebellion-1739/&quot;&gt;The Stono Rebellion of 1739The Stono Rebellion took place on September 9, 1739, in South Carolina. It was the largest slave insurrection that took place in Colonial America.&lt;/a&gt;&lt;span style=&quot;font-family: var(--ff-a); font-size: 22px; color: #222222;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14px;&quot;&gt;Übersetzung via&lt;/span&gt;&lt;span style=&quot;font-size: 14px;&quot;&gt; &lt;/span&gt;&lt;a style=&quot;font-size: 14px;&quot; href=&quot;https://www-americanhistorycentral-com.translate.goog/entries/stono-rebellion-1739/?_x_tr_sl=en&amp;amp;_x_tr_tl=de&amp;amp;_x_tr_hl=de&amp;amp;_x_tr_pto=sc&quot;&gt;google translate&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• WikiPedia über den &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Stono-Aufstand&quot;&gt;Stono-Aufstand&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• In dieser &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_der_Sklaverei_in_den_Vereinigten_Staaten&quot; title=&quot;WikiPedia&quot;&gt;Chronologie&lt;/a&gt; sind Eckdaten der &lt;a title=&quot;Sklaverei in den Vereinigten Staaten&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Sklaverei_in_den_Vereinigten_Staaten&quot;&gt;Sklaverei in den Vereinigten Staaten&lt;/a&gt; bzw. in den Kolonien aufgeführt, aus denen dieses Land hervorgegangen ist.&lt;br /&gt;
• Black Past: &lt;a href=&quot;https://www.blackpast.org/african-american-history/stono-rebellion-1739/&quot;&gt;Stono Rebellion 1739&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• &lt;a href=&quot;https://newafrikan77.wordpress.com/2016/09/09/stono-rebellionstono-river-led-by-jemmy-aka-cato-bloody-september-9th-1739/&quot;&gt;Stono Rebellion/Stono River led by Jemmy aka Cato Bloody September 9th 1739&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
• Im folgenden Jahr kam es zu einem weiteren Aufstand in &lt;a title=&quot;Georgia&quot; href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Georgia&quot;&gt;Georgia&lt;/a&gt;, und noch ein Jahr später fand erneut ein Sklavenaufstand in South Carolina statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Texthinweis: he.he. Übersetzung / Redaktionelle Bearbeitung: Thomas Trueten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 15:35:00 +0200</pubDate>
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    <title>k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Der Große Diktator</title>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9042024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kinzig9042024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1148,width=809,top=93.5,left=776.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4392 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kinzig9042024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Vorderseite des Einladungsflyers mit dem Text aus dem Beitrag und einem Filmstill, das Chaplin mit Hitlergruß vor seiner Rede zeigt.&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;DER GROßE DIKTATOR&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ein Spielfilm von Charlie Chaplin von 1940&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chaplin spielt eine Doppelrolle: den Diktator Adenoid Hynkel von Tomanien sowie den kleinen jüdischen Friseur aus dem Getto und zeigt das Hohle der faschistischen Ästetisierungen, persifliert die Sprache und Rhetorik Hitlers.&lt;br /&gt;
Der Film endet mit einer 6 minuten Rede des Frisörs, in der er die Menschheit zu Frieden aufruft und ihnen eine hoffnungsvolle Zukunft prophezeit, wenn sie einander nur mit Respekt und nicht mehr mit Krieg und Terror behandeln.&lt;br /&gt;
Chaplins erster Tonfilm ist eine vernichtende Satire über den zynischen Demagogen, zugleich ne pointierte Slapstickrevue gegen Nazifaschismus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sonntag, 21. April 2024 19 Uhr&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz nach dem Deutschen Einmarsch In Polen begann ChaplIn mit den Dreharbeiten für den „Großen Diktator“: In der Satire spielt Chaplin in einer Doppelrolle den Diktator Adenoid Hynkel von Tomanien und den kleinen jüdischen Friseur aus dem Getto. Es war der erste US-Film, der gegen Nazi-Deutschland unmißverständlich Position bezog. Chaplin ließ sich weder von ablehnender Haltung Hollywoods noch von den Protesten aus England, wo man an das Münchner Abkommen glaubte, von seinem Vorhaben abbringen. Der Film wäre nie entstanden, wenn er ihn nicht selbst produziert und finanziert hätte. Nach der Machtergreifung wurden in Dt. alle Chaplin-Filme verboten. In Italien wurde der Film noch lange gekürzt, um die Gefühle von Mussolinis Witwe nicht zu verletzen. In dem Spanien General Francos blieb er bis zu dessen Tod 1975 verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Machtbereich des Deutschen Reiches gab es allerdings verschiedene Kopien unterschiedlicher Sprachen. Josip Broz Titos Partisanen gelang es, einen deutschen Propaganda-Film in einem Wehrmachtskino gegen eine dieser Kopien auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Anti-Hitler-Film wollte die US-amerikanische Zensurbehörde zuerst nicht genehmigen. Grund, die Deutschen hätten mit Wirtschaftssanktionen gedroht. Die Konservativen Amerikas unterschätzten anfangs Hitlers Machtwahn und sahen ihn als großartigen Politiker, als Verbündeten in Europa gegen Stalin. Chaplins Film passte ihnen nicht ins Konzept.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand &amp;amp; revolutionären kämpfen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 11:54:00 +0200</pubDate>
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    <category>Adolf Hitler</category>
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