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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag stuttgart 21)</title>
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    <description>»L’autorité , voilà donc quelle a été la première idée sociale du genre humain. Et la seconde a été de travailler immédiatement à l’abolition de l’autorité, [...]« Pierre Joseph Proudhon</description>
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    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 09:26:34 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »L’autorité , voilà donc quelle a été la première idée sociale du genre humain. Et la seconde a été de travailler immédiatement à l’abolition de l’autorité, [...]« Pierre Joseph Proudhon</title>
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    <title>Viele Hitzetote im Stuttgarter Kessel: Mit der Rosensteinbebauung wird alles noch viel schlimmer</title>
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            <category>Capitalism is a Death Cult</category>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Gesundheit</category>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Klimakatastrophe</category>
            <category>Klimakrise</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Profitmaximierung</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
            <category>Verkehr</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Aus der Extremhitze der letzten Tage in Stuttgart und dem, was uns da noch bevorsteht, muss auch der Stuttgarter Gemeinderat radikale Konsequenzen ziehen&amp;ldquo;,&lt;/em&gt; so Alexander Schauenburg vom Klima - und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart.&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=550,top=930,left=1652.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5244 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 zeigt die Silouette einer demonstrierende Menschenmenge mit dem darübergelegten Text &amp;quot;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&amp;quot; sowie den angedeuteten Transparenten mit dem Text &amp;quot;Kopf bleibt oben&amp;quot; und &amp;quot;Umstieg 21&amp;quot;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/aktionsbuendnislogoklein.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;In der letzten Juniwoche musste die Stadt Stuttgart eine &lt;em&gt;&amp;bdquo;Au&amp;szlig;ergew&amp;ouml;hnliche Einsatzlage&amp;ldquo;&lt;/em&gt; (AEL) ausrufen, weil die Kliniken und Rettungsdienste am Limit arbeiteten. Bevor der Sommer so richtig begonnen hatte, z&amp;auml;hlte das Robert-Koch-Institut schon &amp;uuml;ber 5000 Hitzetote bundesweit. Einen &amp;uuml;berproportionalen Anteil daran d&amp;uuml;rften hitzebedingte Tote in Stuttgart ausmachen, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Kessel- und Windschattenlage eine Hitzeinsel und z&amp;auml;hlt daher laut Stadtklimatologie. &lt;em&gt;&amp;bdquo;zu den niederschlags&amp;auml;rmsten Gegenden in Baden-W&amp;uuml;rttemberg&amp;ldquo;. Bis 2050 rechnet die Stadt nicht nur mit deutlich mehr Starkregenereignissen, sondern &amp;bdquo;gleichzeitig mit mehr als doppelt so vielen Hitzetagen mit &amp;uuml;ber 30&amp;deg;&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so hei&amp;szlig;t es im Klimabeschluss des Stuttgarter Gemeinderats vom 2. Juni 2022, in dem er sich auf Klimaneutralit&amp;auml;t bis 2035 verpflichtete.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Angesichts der Erfahrungen der letzten Hitzetage und angesichts der kurz - und langfristigen Bedrohungsszenarien, muss jetzt Schluss sein mit dem verantwortungslosen Aufweichen der Klimaziele&amp;ldquo;&lt;/em&gt;, so Schauenburg weiter. Parallel dazu, und nicht alternativ dazu, m&amp;uuml;ssen alle Register gezogen werden, um die Menschen vor den Folgen der langj&amp;auml;hrigen klimapolitischen Vers&amp;auml;umnisse zu sch&amp;uuml;tzen &amp;ndash; und vor allem nicht noch &amp;Ouml;l ins Feuer zu gie&amp;szlig;en mit kontraproduktiven Ma&amp;szlig;nahmen, die die Hitzebelastungen besonders im Stuttgarter Kessel noch versch&amp;auml;rfen. Damit gemeint ist das Festhalten am Bau eines neuen Stadtteils namens Rosensteinquartier mitten in die Stuttgarter Frischluftschneise. Wo doch von der Architektenkammer BaW&amp;uuml;, der IBA 2027 u.a. l&amp;auml;ngst das Signal ausgeht: &lt;em&gt;&amp;bdquo;anders! bauen im Bestand&amp;ldquo; &lt;/em&gt;&amp;ndash; Wege zur Bauwende (IBA 2027).&lt;/p&gt;

&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kus_logo.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=324,width=275,top=925.5,left=1790,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:5242 --&gt;&lt;img alt=&quot;Das KUS Logo zeigt die Erdkugel über dem blauen &amp;quot;K&amp;quot;, eine Baumsilouette über dem grünen &amp;quot;U&amp;quot; und das Wappentier der Stadt Stuttgart - ein sich aufbäumendes Pferd - über dem gelben &amp;quot;U&amp;quot;.&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; height=&quot;309&quot; loading=&quot;lazy&quot; src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kus_logo.png&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;

&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;
&lt;hr /&gt;&lt;/figcaption&gt;
&lt;/figure&gt;

&lt;p&gt;N&amp;auml;chtliche Fallwinde von den Hanglagen und die Windstr&amp;ouml;mung von Kalten(!)tal Richtung Neckar sorgen f&amp;uuml;r n&amp;auml;chtliche Abk&amp;uuml;hleffekte, wobei der st&amp;auml;rker abk&amp;uuml;hlende Gleisk&amp;ouml;rper des Kopfbahnhofs eine wichtige Rolle spielt. Bauh&amp;ouml;hen von 21 bis 30m w&amp;uuml;rden den Winddurchfluss in dieser klimasensiblen Zone um 40% bremsen, die inzwischen geplanten Bauh&amp;ouml;hen von 24 bis 48m entsprechend st&amp;auml;rker. Windbewegungen in Bodenn&amp;auml;he kommen fast zum Erliegen, so ein leider unber&amp;uuml;cksichtigt gebliebenes Fachgutachen der Stadtklimatologie.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Angesichts des im livestream scheiternden Projekts Stuttgart21wird der Kopfbahnhof ohnehin mindestens noch 6 Jahre gebraucht - angesichts der neuen, v&amp;ouml;llig unrealistischen Inbetriebnahmetermine sicherlich noch viel l&amp;auml;nger bzw. f&amp;uuml;r immer. Aufgrund der dramatischen Hitzeentwicklung in der Stadt fordern KUS und Aktionsb&amp;uuml;ndnis die sofortige Umwidmung der Millionenbetr&amp;auml;ge f&amp;uuml;r Personal und Bewerbung des Rosensteinquartiers zugunsten von Schutzma&amp;szlig;mahnen f&amp;uuml;r die hitzebetroffene Bev&amp;ouml;lkerung und f&amp;uuml;r die Realisierung von Wohnbau im Bestand.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der realpolitisch unabweisbare Abschied von dem illusion&amp;auml;ren, viele Milliarden teuren Rosensteinprojekt w&amp;auml;re allein schon ein Gebot haush&amp;auml;lterischer Vernunft f&amp;uuml;r eine&lt;em&gt; &amp;bdquo;Stadt am Limit&amp;ldquo;&lt;/em&gt;. Er w&amp;auml;re auch ein Richtungswechsel der Verkehrs- und Klimawende von r&amp;uuml;ckw&amp;auml;rts nach vorw&amp;auml;rts, indem ein Bahnhof mit Zukunft erm&amp;ouml;glicht w&amp;uuml;rde.&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;em&gt;&amp;bdquo;Stuttgart 2035 klimaneutral - wird das noch was?&amp;ldquo;&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Frage, konkret gem&amp;uuml;nzt auf das Thema W&amp;auml;rmewende, stellt KUS unterst&amp;uuml;tzt von vielen Verb&amp;auml;nden aus dem Umwelt- und Verkehrsbereich Vertretenden der Gemeinderatsparteien, die sich in einem gemeinsamen Beschluss 2022 auf dieses Klimaziel verpflichtet hatten &amp;ndash; und zwar am Dienstag, den 14. Juli um 18h im Gro&amp;szlig;en Saal des Stuttgarter Rathauses&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Mehr dazu: &lt;a href=&quot;https://kus-stuttgart.de/themen/klima-und-umwelt/stuttgart-2035-klimaneutral/&quot;&gt;Stuttgart 2035 klimaneutral&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/pressemitteilungen/mit-der-rosensteinbebauung-wird-alles-noch-viel-schlimmer-pressemitteilung-aktionsbuendnis-kus/&quot;&gt;Aktionsb&amp;uuml;ndnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt; und Klima- und Umweltb&amp;uuml;ndnis Stuttgart, 12. Juli 2026&lt;/p&gt;

&lt;hr /&gt;
&lt;p&gt;&amp;#160;&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 10:59:00 +0200</pubDate>
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    <category>rosensteinpark</category>
<category>stuttgart 21</category>
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</item>
<item>
    <title>S21 und die gebrochenen Kostenversprechen</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13933-S21-und-die-gebrochenen-Kostenversprechen.html</link>
            <category>Kapitalismus</category>
            <category>Kommunales</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Politische und gewerkschaftliche Arbeit</category>
            <category>Stuttgart</category>
            <category>Stuttgart 21</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Aufgelistet von Fritz Schirrmeister nach einer Aufstellung der ZEIT:&lt;br /&gt;
&lt;table style=&quot;height: 129px;&quot; width=&quot;838&quot;&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Zeit&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;strong&gt;Kosten&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;November 1995&lt;/td&gt;&lt;td&gt;2,5 Milliarden €&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;April 2009&lt;/td&gt;&lt;td&gt;4,5 Milliarden €&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Sommer 2010&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gutachten prognostizieren einen Zweistelligen Milliardenbetrag&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dezember 2012&lt;/td&gt;&lt;td&gt;6,8 Milliarden Euro&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Juli 2016&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Bundesrechnungshof geht von 10 Milliarden Euro aus&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Januar 2018&lt;/td&gt;&lt;td&gt;8,2 Milliarden Euro&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Januar 2022&lt;/td&gt;&lt;td&gt;9,79 Milliarden Euro&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Dezember 2023&lt;/td&gt;&lt;td&gt;11,99 Milliarden Euro&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/table&gt;&lt;br /&gt;
Quelle: Die Zeit, 20. November 2025 „Stuttgart 21: Nächste Verzögerung im Betriebsablauf“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Via &lt;a href=&quot;https://kopfbahnhof-21.de/news21letter/news21letter-werners-rundmail-vom-24-10-25/&quot;&gt;NewS21letter (Rundmail), 25. September 2025&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 10:09:00 +0100</pubDate>
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    <category>deutsche bahn</category>
<category>korruption</category>
<category>s21</category>
<category>stuttgart 21</category>
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    <title>Sperrung des S21-Referenztunnels Freudenstein: Das Ende des Märchens vom sicheren Bauen im Anhydrit</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13640-Sperrung-des-S21-Referenztunnels-Freudenstein-Das-Ende-des-Maerchens-vom-sicheren-Bauen-im-Anhydrit.html</link>
            <category>Erkenntnistheoretisches</category>
            <category>Esslingen</category>
            <category>Hintergrund</category>
            <category>Kapitalismus</category>
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            <category>Politik und Gesellschaft</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Nach dem Bekanntwerden von Schäden im Eisenbahntunnel Freudenstein infolge von Anhydritquellungen werden alte Fragen zur Tunnelsicherheit bei Stuttgart21 wieder aktuell und müssen von der Bahn beantwortet werden, so Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechtzeitig vor Ostern hat die Deutsche Bahn AG ihren Kundinnen und Kunden ein faules Ei ins Nest gelegt. Der Freudensteintunnel auf der Schnellfahrstrecke Stuttgart - Mannheim wird ab Gründonnerstag für 7 Wochen vollständig gesperrt werden. Die Fahrtzeit zwischen Stuttgart und Mannheim wird sich dadurch um 45 Minuten verlängern. Erst 2020 war die Strecke umfangreich saniert worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grund für die Sperrung des Eisenbahntunnels ist ein Quellen des Gesteins, das zu Rissen in der Innenschale der Tunnelröhre geführt hat. Wie der Freudensteintunnel liegen auch ca. 20 km der Stuttgart21-Tunnel im quellfähigen Gipskeuper. Bei Berührung mit Wasser quillt das Gestein. Der Vorgang kann nicht mehr gestoppt werden. Immer wieder werden Sanierungen nötig wie beim Stuttgarter Wagenburgtunnel, dem Leonberger Engelbergtunnel und der Altstadt von Staufen im Breisgau. Über diese ewig sprudelnden zusätzlichen Aufträge freut sich zumindest die Bauindustrie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geradezu hilflos wirkt da der Plan der DB, Steinschlag von der Decke auf die Züge u.a. mit 1000 m Drahtnetzen unter dem Tunnelfirst zu verhindern. Allein diese ersten Maßnahmen kosten den klammen Staatsbetrieb 7,5 Millionen Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei Stuttgart 21 war die Problematik des Bauens im Anhydrit auch beim Freudensteintunnel bekannt. Doch rühmten sich die Bahn und vor allem ihr Berater Prof. Dr. Walter Wittke („Experte für Tunnelbau im Anhydrit“), die Probleme im Griff zu haben. Die Bahn richtete am Freudensteintunnel sogar einen Forschungsstollen ein („20 Jahre Versuche und Messungen“). Doch alles nutzte nichts:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anhydrit hält sich nicht an Wittkes Versicherungen - und quillt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wittke wurde beim Geißlers Faktencheck zu S21 2010 als Sachverständiger präsentiert und legte sich auf ausdrückliche Nachfrage beim Freudensteintunnel fest: „Es gibt kein Quellen im Freudensteintunnel. Diesen zähle ich zu den erfolgreichsten. Sie können auch lange warten; es wird nichts passieren, wenn Sie sich das genau anschauen.“ Unter ausdrücklichem Bezug auf diese positiven Erfahrungen äußerte sich Wittke zum Anhydrit bei S21: „Das Risiko ist vernachlässigbar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wieder einmal scheinen die Gegner*innen des Projekts Recht zu behalten. Ein sicherer und zuverlässiger Bahnbetrieb nach einer etwaigen Inbetriebnahme von Stuttgart 21 steht damit infrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn schon eine Hebung des Tunnelbodens um wenige cm bedeutet, dass der Tunnel für lange Zeit gesperrt werden muss. Dies hätte ganz erhebliche Auswirkungen auf den Bahnbetrieb in Stuttgart insgesamt. Sperrungen und Umleitungen werden die Folge sein. Für den Fernverkehr wird einmal mehr Esslingen an die Stelle des Stuttgarter Hauptbahnhofs treten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Derweil wird“, so Reicherter, „der nächste Milliardenauftrag ausgekungelt. Wittkes Firma WBI wird im Mai in Weinheim den 10. Felsmechanik- und Tunnelbautag veranstalten. Dort geht es unter anderem um die „Anwendung des Partnerschaftsmodell Schiene beim Pfaffensteintunnel“, also dem längsten Eisenbahntunnel Deutschlands für die Gäubahn. Sponsor der Tagung ist die DB InfraGo AG, welche auch für Stuttgart 21 verantwortlich ist. Im Beirat sitzt der Tunnelbauer Dr. Martin Herrenknecht ebenso wie Manfred Leger, ehemals bei der Bahn direkt für Stuttgart 21 verantwortlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung, 14. April 2025, Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 ⚫ Donizettistraße 8 B, 70195 Stuttgart ⚫ info@kopfbahnhof-21.de ⚫ &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de&quot;&gt;www.kopfbahnhof-21.de&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 19:50:00 +0200</pubDate>
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    <category>Geologie</category>
<category>Stuttgart 21</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
</item>
<item>
    <title>Der Richter a.D. und die „Entsorgung“ des Streikrechts </title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13157-Der-Richter-a.D.-und-die-Entsorgung-des-Streikrechts.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Wolfgang Hänisch)</author>
    <content:encoded>
    Seltsame Blüten treibt die öffentliche Auseinandersetzung über das Streikrecht angesichts der Streiks bei der Deutschen Bahn und anderswo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Leserbrief in der Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 18.3.2024 meint ein Dr. Eberhard Foth, es sei &lt;em&gt;„höchste Zeit, das überholte Kampfmittel Streik zu entsorgen und hier gerichtliche Entscheidungen herbeizuführen. Sollte man aus Artikel 9 Grundgesetz ein solches Recht herleiten, müsste man diese Bestimmung ändern.“&lt;/em&gt; (StZ v. 18.3.2024 S.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 9 des Grundgesetzes garantiert wohlgemerkt die sog. Koalitionsfreiheit, d.h. in diesem Fall, das Recht Gewerkschaften zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielzitierte Streikrecht existiert in der BRD in der „reinen“ Form  gar nicht, sondern ist aus der Koalitionsfreiheit abgeleitet, weil Gewerkschaften ohne Streikrecht ein zahnloser Papiertiger sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foths Vorschlag würde dann aber auch gleich die in diesen Tagen vielbeschworene Demokratie mitentsorgen,  beruht die doch neben der parlamentarischen Repräsentation auf Grundrechten wie dem Streik- und Koalitionsrecht, der Versammlungsfreiheit, der Meinungsfreiheit vermittels derer sich der Souverän - das Volk - direkt zu Wort melden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert an dieser antidemokratischen Haltung - die, wenn auch nicht in dieser dankenswerten Offenheit, - von vielen Politikern in diesen Tagen geteilt wird, ist aber ,dass der sie vertritt, sozusagen ein Mann vom Fach, ein Hüter der Verfassung,war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foth gehörte nach einer sechsmonatigen Abordnung zum Oberlandesgericht Stuttgart im Jahr 1969,  ab 1970 dem zweiten Strafsenat des OLG Stuttgart an. 1974 wurde er dem für die Anklage im Stammheim-Prozess zuständigen Strafsenat überstellt. An dem am 21. Mai 1975 begonnenen Prozess nahm er zunächst als stellvertretender Vorsitzender teil. Nach einem erfolgreichen Befangenheitsantrag im Januar 1977 folgte er auf Theodor Prinzing als Vorsitzendem Richter und verkündete am 28. April 1977 das Urteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1995 war er Richter am Bundesgerichtshof und dort Mitglied des 1. Strafsenats. Inzwischen ist er im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in seiner Stammheimer Zeit war Richter Foth durch den saloppen Umgang mit rechtsstaatlichen Regularien aufgefallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1977 gaben der damalige baden-württembergische Innenminister Spiess und Justizminister Bender zu, dass schon vor Eröffnung des RAF-Prozesses unter Mitarbeit von Geheimdienstmitarbeitern des BND und des Landesamts für Verfassungsschutz in der Justizvollzugsanstalt Stammheim Wanzen installiert worden seien, um Besprechungen der RAF-Gefangenen mit ihren Anwälten etwa zwei Monate lang abzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Einrichtungen dafür habe man danach nicht entfernt, sondern später nochmals genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf stellte der Vorsitzende Richter Foth erst mal zum Entsetzen nicht weniger Juristen fest, dass die Abhöraffäre den Prozess selber nicht berühre. Zwar sei die Garantie für einen unüberwachten Gesprächsverkehr zwischen Angeklagten und Verteidigung nach § 148 der Strafprozessordnung verletzt worden, das beeinträchtige aber den Fortgang des Verfahrens nicht. Es bedurfte des Auszugs der Wahlverteidiger und mehrerer Anträge der gerichtlich bestellten Pflichtverteidiger, bis der Vorsitzende Richter sich dazu durchringen konnte, solche Abhörmaßnahmen zu verbieten.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Sun, 31 Mar 2024 17:46:00 +0200</pubDate>
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    <title>Verwaltungsgerichtshof verweigert Prüfung des Brandschutzes bei Stuttgart21</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-11-18_14-20.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2023-11-18_14-20.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=600,width=470,top=427.5,left=1052.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4284 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-11-18_14-20.png&quot; title=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Einmal mehr zeigt das heute zugegangene Urteil des VGH, dass es bei Stuttgart21 um mehr geht als um einen fehlgeplanten Bahnhof. Indem sich das Gericht die komplizierte Sache leicht machte und den Klagenden schlichtweg die Klagebefugnis verweigerte, verstellt es den Weg einer rechtsstaatlichen Klärung der schwerwiegenden Vorwürfe wegen lebensgefährdenden Mängeln beim Brandschutz in den S21-Tunneln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschend hatte der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Mannheim unmittelbar nach der gestrigen Verhandlung in Abwesenheit der Verfahrensbeteiligten die Klagen der Schutzgemeinschaft Filder e.V. (SGF) und dreier Privatpersonen gegen die Planfeststellungsbeschlüsse zum mangelhaften Brandschutz- und Rettungskonzept der S21-Tunnel zurückgewiesen und keine Revision zugelassen - trotz Ankündigung, man werde die Entscheidung sorgfältig beraten und am Donnerstag bekanntgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit hat das Gericht ausgiebig Gebrauch gemacht von den gesetzlichen Spielräumen, Klägerrechte zu beschneiden, z.B. über extrem kurz bemessene Fristsetzungen. Recht und Rechtsprechung höhlen so den Rechtsschutz und damit den Rechtsstaat immer mehr aus. So wurde die Klagebefugnis sowohl der SGF als auch dreier namens des Aktionsbündnisses klagender Privatpersonen verneint und damit jegliche Erörterung der baulichen Mängel verweigert. Die auf Forderung des Gerichts benannten und zahlreich erschienen Sachverständigen waren umsonst angereist. Offensichtlich hatte sich das Gericht von vornherein die Mühe erspart, sich überhaupt mit deren Argumente befassen. Dazu Bündnissprecher Dieter Reicherter: „Damit verletzen die beteiligten Behörden ihr Pflichten zur sorgfältigen Prüfung der Unterlagen und Abwägung der Grundrechte auf Leben und Gesundheit“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So geriet schon die Verhandlung zur Farce. Den Privatpersonen wurde das Klagerecht abgesprochen, weil sie nicht mehr betroffen seien als jede andere Bürger*in. Auch dass der an den Rollstuhl gefesselte Kläger Karlheinz Scherwinski hilflos betroffen sei, wenn ein Zug in dem 60km (geplant 110km), großen Tunnelnetz in Brand geriete, beeindruckte das Gericht nicht. Ebenso kalt wurde ignoriert, dass Scherwinski auf diese Weise weitgehend von der Nutzung der Bahn ausgeschlossen würde. Passend dazu ist ausgerechnet das VGH-Gerichtsgebäude nicht behindertengerecht ausgestaltet: Nur mit großen Umwegen konnte der Kläger mit seinem Rollstuhl überhaupt ins Gebäude gelangen. In die Toilettenkabine konnte er mit dem Rollstuhl gar nicht einfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die von Rechtsanwalt Dr. Eisenhart von Loeper engagiert vorgetragene Frage, wo wenn nicht beim obersten Verwaltungsgericht des Landes die betroffenen Bürger gegen ein offensichtlich lebensgefährliches Brandschutz- und Rettungskonzept klagen könnten, gab es keine Antwort. Auch dass bei einem Brandfall im Tunnel die Menschen nicht rechtzeitig vor Ausbreitung der tödlichen Rauchgase evakuiert werden könnten, blieb ohne Reaktion. Immerhin kann es im Fildertunnel, in dem gleichzeitig 3 Züge hintereinander fahren können sollen, bei voller Besetzung um Gesundheit und Leben von bis zu 11 000 Menschen gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Distel, stellvertretender Vorsitzender der Schutzgemeinschaft Filder: „Empörend, wie der VGH mit völlig einseitiger Auslegung der Satzung unseres Umweltfachverbands unsere Klageberechtigung gegen ein beim Brandschutz nicht zu verantwortendes Fehlprojekt verneint.&quot;. Auch dass die Freiwilligen Feuerwehren des Filderraums infolge mangelhafter Planung bei der Brandbekämpfung im Fildertunnel Lebensgefahren ausgesetzt würden, beeindruckte das Gericht nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der VGH hat mit der Nichtzulassung der Revision gegen seine Urteile gleich noch weitere juristische Hürden aufgebaut. Da es hier um die rechtliche Effizienz des grundrechtlichen Schutzes von Leib und Leben geht, prüfen die beim VGH unterlegenen Kläger den Gang zum Bundesverfassungsgericht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de&quot;&gt;Aktionsbündnis&lt;/a&gt; &lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 22 Nov 2023 17:52:00 +0100</pubDate>
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    <title>Verwaltungsgerichtshof Mannheim verhandelt mangelhaften Brandschutz in den S21-Tunneln: Stuttgart 21 vor entscheidender Hürde</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12989-Verwaltungsgerichtshof-Mannheim-verhandelt-mangelhaften-Brandschutz-in-den-S21-Tunneln-Stuttgart-21-vor-entscheidender-Huerde.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-11-18_14-20.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2023-11-18_14-20.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=600,width=470,top=427.5,left=1052.5,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4284 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-11-18_14-20.png&quot; title=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Kläger Karlheinz Scherwinski / Photo Ulli Fetzer&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wird Stuttgart21 ähnlich wie Berlins Großflughafen BER über gravierende Sicherheitsmängel im Brandschutz stolpern? Konkret geht es bei der Klage am Dienstag, 21. November, um 14:00 Uhr beim VGH um die Frage: Hat die DB das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zur Erlangung der Baugenehmigung für die rund 60 km Tunnelröhren getäuscht? Mit diesem Vorwurf sehen sich die Kläger in guter Gesellschaft mit Ministerpräsident Kretschmann. Der hatte öffentlich geäußert, bei dem Projekt werde „getrickst und getäuscht“. Seine Vernehmung zu diesem Vorwurf wurde beantragt. Die Kläger, die als Umweltvereinigung anerkannte Schutzgemeinschaft Filder e.V. sowie drei Privatpersonen, werfen dem EBA vor, bei den Planfeststellungsverfahren habe es seine Prüfungspflichten sträflich vernachlässigt und Behauptungen der Bahn unbesehen übernommen. Ziel der Klage ist die wesentliche Änderung der Planfeststellung in puncto Brandschutz und, wenn dies bautechnisch nicht möglich ist, wie die Bahn bereits erklärt hat, die Aufhebung der Planfeststellung. Dies käme einem Baustopp bei Stuttgart21 gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der maßgeblichen EBA-Tunnelrichtlinie wird verlangt, dass das Rettungskonzept Selbst- und Fremdrettung gewährleisten muss. Dabei müssen Einzelheiten schon vor Erlass des Planfeststellungsbeschlusses festgelegt werden. Konkret geht es um den Fall, dass ein Zug in Brand gerät und in einer der 60 Tunnel-Kilometer (geplant sind weitere 45km) liegenbleibt. Die Röhren müssten zwingend so gebaut werden, dass sich die Zuginsassen vor Ausbreitung der tödlichen Rauchgase selbst retten könnten. Denn Feuerwehr und Rettungskräfte können nicht rechtzeitig zur Unglücksstelle gelangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar hat die Bahn behauptet, in etwa 11 Minuten könnten sich die als Maximalzahl angenommenen 1757 Menschen aus einem Zug selbst retten. Allerdings hat sie im Verfahren inzwischen eingeräumt, dass in der Mobilität eingeschränkte Personen (Behinderte, Alte, Familien mit Kindern) hierbei nicht berücksichtigt wurden. Ferner hat sie zugegeben, dass sich diese Prüfung gar nicht auf einen Brandfall bezogen habe. Insbesondere aber hat sie nicht geprüft, wie viel Zeit zur Rettung bei einem Zugbrand überhaupt zur Verfügung steht. Die Kläger werden mithilfe von Sachverständigen, darunter die renommierte Brandschutzsachverständige Prof. Dr. Kathrin Grewolls, nachweisen, dass sich im Brandfall die tödlichen Rauchgase schneller ausbreiten als sich die Zuginsassen retten können, so dass die S21-Tunnel für sie zu einer unentrinnbaren Todesfalle würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als bei vergleichbaren Eisenbahntunneln im In- und Ausland wurden bei den S 21- Tunnel aus Kostengründen die Tunnelquerschnitte und damit die Rettungswege zu klein bemessen. Dies bedeutet schnellere Rauchausbreitung und längere Evakuierungszeiten. Mit 500m sind die Abstände zwischen den Querschlägen zur Flucht in die Parallelröhre viel zu groß für eine rechtzeitige Eigenrettung. Bei der Zahl der zu Rettenden wird noch von 1757 Personen ausgegangen, obwohl die neu angeschafften Doppelstockzüge 3681 Menschen transportieren können. Der Sachverständige Dr. Christoph Engelhardt errechnet im Vergleich z.B. zum Katzenbergtunnel ein 16fach erhöhtes Risiko für das Scheitern einer rechtzeitigen Evakuierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder gibt es Berichte über stundenlange Evakuierungen aus liegengebliebenen Zügen. Dass im Brandfall ein Bruchteil dieser Zeit ausreichen soll, ist nicht nachvollziehbar, insbesondere nicht für die Selbstrettung Mobilitätseingeschränkter. Hierzu haben die Kläger die Vernehmung des niedersächsischen Landtagsabgeordneten Grosch beantragt, der mit seinem Rollstuhl 2 Stunden lang nicht aus einem ICE evakuiert werden konnte. Dazu der Kläger Karlheinz Scherwinski: „Als Rollstuhlfahrer brauche ich die Bahn. Wegen des hohen Risikos im Brandfall sähe ich mich von der Bahnnutzung ausgeschlossen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kläger sind sich der juristischen Schwierigkeiten bewusst, weil Gerichte in vergleichbaren Fällen bislang Privatpersonen trotz existentieller Betroffenheit die Klagebefugnis abgesprochen haben. In ihrem Kampf für den Schutz grundgesetzlich garantierter Rechte sehen sie sich aber bestärkt durch die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, das einzelnen betroffenen Menschen Klagerechte gegen unzureichende Klimaschutzmaßnahmen zugesprochen hat. Dieter Reicherter, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 und einer der Kläger: „Dies muss insbesondere gelten, wenn die Behörden ihre Pflicht zum Schutz der Grundrechte vernachlässigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am selben Tag um 10:00 Uhr verhandelt der Verwaltungsgerichtshof zudem über eine weitere Klage der Schutzgemeinschaft Filder e.V. Diese wendet sich gegen eine Abänderung des Konzepts zur Verhinderung der Rauchausbreitung im Fildertunnel. Das Eisenbahn-Bundesamt hatte eine nachträgliche Änderung durch Einblasen von Luft und den Wegfall der vorgesehenen Rauchabschlusstüren genehmigt, obwohl damit die Evakuierung und auch die Sicherheit der Rettungskräfte beeinträchtigt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de&quot;&gt;Aktionsbündnis&lt;/a&gt; &lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 19 Nov 2023 14:14:00 +0100</pubDate>
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    <title>S21 und und der Zugbrand im Terfenser Tunnel: Schluss mit dem Weggucken!</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-06-10_10-57.png&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/2023-06-10_10-57.png&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=229,width=373,top=613,left=1101,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4177 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/2023-06-10_10-57.png&quot; title=&quot;Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Logo des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21&quot;&gt;&lt;/a&gt;Das Brandunglück, vorletzte Nacht im Terfenser Tunnel bei Innsbruck, muss als Menetekel für die schwerwiegenden Mängel in puncto Tunnelsicherheit beim Projekt Stuttgart 21 verstanden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Terfens hatte die Feuerwehr auf frühzeitiges Lüften gegen die Rauchentwicklung verzichtet, weil dadurch immer die Gefahr besteht, das Feuer zusätzlich anzuheizen - das massive Einblasen von Luft aber ist in Stuttgart als Standard vorgesehen.&lt;br /&gt;
Weiter: In Terfens hatte die Feuerwehr Atemschutzmasken („Fluchthauben“) in ausreichender Zahl zur Verfügung, um die 151 Fahrgäste aus dem Rauch zu evakuieren. Das aber ist in den Stuttgarter Tunnels, wo Züge mit weit mehr als 2000 Fahrgästen verkehren sollen, völlig illusorisch. Schon allein der Zeitaufwand, um so viele Fahrgäste mit solchen Hauben zu versehen und in die Bedienung einzuweisen, wäre so groß, dass eine womöglich fortschreitende Brandentwicklung eine Bergung aus dem Zug nicht mehr möglich machen würde. „Selbstrettung“ in angeblichen 15 Minuten oder „Rette sich, wer kann“ ist die Devise des S21-„Brandschutzkonzepts“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Terfenser Tunnel verfügt über Notausgänge ins Freie, über die Betroffene in Sicherheit gebracht werden konnten. Beim S21-Fildertunnel etwa dient dazu die parallele Röhre, die von den Gegenzügen befahren wird und deshalb erst nach dem Freifahren der Röhre und der Abschaltung der Oberleitung nutzbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass aber auch das im Brandfall keine sichere Lösung ist, hat sich in Terfens gezeigt: Die Zugführung hatte die Fahrgäste aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich im letzten Waggon des Zuges zu versammeln - offensichtlich, weil von Anfang an die von den direkt hinter der Lok befindlichen Auto-Waggons ausgehende Verrauchung des Tunnels keine sichere Flucht mehr ermöglichte. In Stuttgart müssten in einer solchen Situation im schlimmsten Fall weit über 2000 Fahrgäste in den letzten Wagen gebeten werden (falls es überhaupt Durchgänge von Wagen zu Wagen gibt) und dort auf Hilfe hoffen - während der Rauch unter entsprechenden Bedingungen genau dorthin geblasen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Terfens zeigte sich im Übrigen, dass die Dauerbehauptung der Bahn, ein brennender Zug würde grundsätzlich vor dem Anhalten ins Freie bzw. in den Tiefbahnhof gefahren, der Tatsache widerspricht, dass z.B. bei Stromausfall automatisch alle Bremsen unausweichlich blockieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 25. Jahrestag des verheerenden Zugunglücks von Eschede hat Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) gemahnt, alles dafür zu tun, dass sich eine solche Katastrophe niemals wiederholen dürfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Martin Poguntke, Sprecher des Aktionsbündnisses gegen S21, fordert dazu:&lt;br /&gt;
„Wir erwarten vom Verkehrsminister, dass er und alle Verantwortlichen - insbesondere der Stuttgarter Branddirektor Dr. Belge - dieser Forderung konkrete Taten folgen lassen und das „Brandschutzkonzept“ der S21-Tunnels unverzüglich einer schonungslosen Überprüfung unterziehen. Bis zu einer überprüfbaren Lösung der Brandschutzprobleme muss jeglicher Zugverkehr in diesen Tunnels untersagt werden.&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de/stuttgart-21-und-der-zugbrand-im-terfenser-tunnel/&quot;&gt;PM&lt;/a&gt; des &lt;a href=&quot;https://www.kopfbahnhof-21.de&quot;&gt;Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 11 Jun 2023 10:52:00 +0200</pubDate>
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    <title>Die Deutsche Bahn muss sich aus dem „Tren Maya“ zurückziehen!</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Dr. Richard Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG. &lt;br /&gt;
An Niko Warbanoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH. &lt;br /&gt;
An die DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH. &lt;br /&gt;
An den Bundesverkehrsminister Volker Wissing. &lt;br /&gt;
An den Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck. &lt;br /&gt;
An die Bundesaußenministerin Annalena Baerbock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr geehrte Damen und Herren,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1039,width=777,top=208,left=899,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4149 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/00-Fucking-tren-Maya-Aleman_1523x2048-1-762x1024.jpg&quot; title=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Wimmelbild mit verschiedenen Aspekten des geplanten Tren Maya und des vielfältigen Widerstandes gegen das Megaprojekt&quot;&gt;&lt;/a&gt;mit Empörung habe ich von der Beteiligung der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH, einer Tochterfirma der Deutschen Bahn AG am umstrittenen Megaprojekt „Tren Maya“ in Mexiko erfahren. Wie vielfach belegt ist &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn001f&quot; name=&quot;fn001t&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, wirkt sich dieses großangelegte Infrastrukturprojekt in unterschiedlichster Hinsicht katastrophal auf die Ökosysteme der Region aus -“ so zerschneidet es den größten Regenwald des Landes, zerstört dabei den Lebensraum vieler bedrohter Tierarten wie etwa des Jaguars &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn002f&quot; name=&quot;fn002t&quot;&gt;&lt;sup&gt;2&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn003f&quot; name=&quot;fn003t&quot;&gt;&lt;sup&gt;3&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und führt zu massiven Rodungen in Amerikas zweitgrößtem Regenwald &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn004f&quot; name=&quot;fn004t&quot;&gt;&lt;sup&gt;4&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Halbinsel Yucatan wird mit den sog. „Cenotes“, einem großen System von Karsthöhlen, zugleich die größte Grundwasserreserve der Region in Gefahr gebracht &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn005f&quot; name=&quot;fn005t&quot;&gt;&lt;sup&gt;5&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, teilweise schon bei den Bauarbeiten zerstört oder kontaminiert. Viele weitere Umweltauswirkungen sind noch nicht einmal geklärt, da sich die mexikanische Regierung gegen entsprechende Umweltverträglichkeitsstudien sperrt. All das sollte als Argument genügen, dass für die Deutschen Bahn, als einem angeblich dem Klimaschutz verpflichteten Unternehmen, jede Beteiligung an einem solchen Projekt hinfällig ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch problematischer ist ihre Beteiligung jedoch in menschenrechtlicher und legaler Hinsicht. Sowohl das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte als auch das UN-Kommitee gegen Rassendiskriminierung sind in ihren Aussagen eindeutig: Der „Tren Maya“ verletzt die Rechte indigener Gruppen, vor allem das Recht auf eine freie, vorherige und informierte Konsultation über Projekte, die ihr Land und ihre Gemeinden betreffen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn006f&quot; name=&quot;fn006t&quot;&gt;&lt;sup&gt;6&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;,&lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn007f&quot; name=&quot;fn007t&quot;&gt;&lt;sup&gt;7&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Dieses Recht ist festgeschrieben im Abkommen 169 der internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (kurz: ILO 169), das in Deutschland im Juni 2022 in Kraft getreten ist und damit für die deutsche Regierung ebenso bindend ist wie für den überwiegend in Staatsbesitz befindlichen Konzern Deutsche Bahn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders schockierend sind in diesem Zusammenhang auch die Falschaussagen der Bundesregierung (durch Staatssekretär Ferlemann) in der Antwort vom 14.09.2021 auf die parlamentarische Anfrage von Sabine Leidig (Die LINKE), die UN seien in das Projekt über ihre Unterorganisationen OHCHR, UN-Habitat, UNESCO und UNOPS eng eingebunden &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn008f&quot; name=&quot;fn008t&quot;&gt;&lt;sup&gt;8&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Fakt ist: Das UNO-Hochkommissariat für Menschenrechte (OHCHR) kritisiert unzweideutig die Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem „Tren Maya“ &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn009f&quot; name=&quot;fn009t&quot;&gt;&lt;sup&gt;9&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; -“ UN-Habitat und UNOPS hingegen sind in einen Korruptionsskandal verwickelt, weil sie mutmaßlich Gelder der mexikanischen Regierung annahmen, um das Megaprojekt zu unterstützen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn010f&quot; name=&quot;fn010t&quot;&gt;&lt;sup&gt;10&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Auch eine Sprecherin der DB Engineering &amp;amp; Consulting GmbH wiederholte diese Falschaussagen gegenüber der internationalen Kampagnenorganisation SumOfUs &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn011f&quot; name=&quot;fn011t&quot;&gt;&lt;sup&gt;11&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Es scheint, als wissen Deutsche Bahn und Bundesregierung um die katastrophalen Auswirkungen des Projektes, versuchten sie aber absichtsvoll zu vertuschen! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schutz indigener Gruppen ist nicht nur eine Frage der Menschenwürde, er ist auch gleichbedeutend mit dem Schutz unserer Ökosysteme und damit unseres Klimas und unseres Planeten. Laut BMZ befinden sich 80 % der weltweit verbleibenden Biodiversität auf indigenem Gebiet &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn012f&quot; name=&quot;fn012t&quot;&gt;&lt;sup&gt;12&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;. Ich schließe mich daher der Kritik zahlreicher UN-Organisationen sowie weiterer Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn013f&quot; name=&quot;fn013t&quot;&gt;&lt;sup&gt;13&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, Peace Brigades International &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn014f&quot; name=&quot;fn014t&quot;&gt;&lt;sup&gt;14&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und Greenpeace &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn015f&quot; name=&quot;fn015t&quot;&gt;&lt;sup&gt;15&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;, besonders aber den lokalen Umweltschützer:innen, Menschenrechtsverteidiger:innen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn016f&quot; name=&quot;fn016t&quot;&gt;&lt;sup&gt;16&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; und indigenen Organisationen &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn017f&quot; name=&quot;fn017t&quot;&gt;&lt;sup&gt;17&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt; an und fordere: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Deutsche Bahn muss sich aus dem Megaprojekt „Tren Maya“ zurückziehen! Unterlassen sie diese Form der Beihilfe zu Ökozid und Ethnozid!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
Mit freundlichen Grüßen,&lt;br /&gt;
Thomas Trüten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn001&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn001t&quot; name=&quot;fn001f&quot;&gt;1&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&quot;&gt;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn002&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn002t&quot; name=&quot;fn002f&quot;&gt;2&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.eluniversal.com.mx/cultura/mas-de-2-mil-jaguares-en-peligro-por-el-tren-maya&quot;&gt;https://www.eluniversal.com.mx/cultura/mas-de-2-mil-jaguares-en-peligro-por-el-tren-maya&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 10.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn003&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn003t&quot; name=&quot;fn003f&quot;&gt;3&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.reporteindigo.com/piensa/animales-los-mas-vulnerables-ante-la-construcciondel-tren-maya/&quot;&gt;https://www.reporteindigo.com/piensa/animales-los-mas-vulnerables-ante-la-construcciondel-tren-maya/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 10.07.2021].&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn004&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn004t&quot; name=&quot;fn004f&quot;&gt;4&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;%20https:/www.eleconomista.com.mx/politica/Deforestacion-y-contaminacion-del-agua-por-el-Tren-Maya-enciende-las-alarmas-en-Yucatan-Viridiana-Lazaro-Lembrin-20200627-0017.html,&quot;&gt;https://www.eleconomista.com.mx/politica/Deforestacion-y-contaminacion-del-agua-por-el-Tren-Maya-enciende-las-alarmas-en-Yucatan-Viridiana-Lazaro-Lembrin-20200627-0017.html,&lt;/a&gt; [zuletzt aufgerufen am 08.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn005&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn005t&quot; name=&quot;fn005f&quot;&gt;5&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.animalpolitico.com/hojas-en-el-cenicero/cenotes-tren-maya-y-la-comision-interamericana/&quot;&gt;https://www.animalpolitico.com/hojas-en-el-cenicero/cenotes-tren-maya-y-la-comision-interamericana/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 08.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;div id=&quot;fn006&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn006t&quot; name=&quot;fn006f&quot;&gt;6&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.onu.org.mx/el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia-onu-dh/&quot;&gt;https://www.onu.org.mx/el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia-onu-dh/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn007&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn007t&quot; name=&quot;fn007f&quot;&gt;7&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://politica.expansion.mx/mexico/2019/08/30/onu-alerta-serios-vacios-en-consultas-pueblos-indigenas&quot;&gt;https://politica.expansion.mx/mexico/2019/08/30/onu-alerta-serios-vacios-en-consultas-pueblos-indigenas&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn008&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn008t&quot; name=&quot;fn008f&quot;&gt;8&lt;/a&gt; Drucksache 19/32490, &lt;a href=&quot;https://dserver.bundestag.de/btd/19/324/1932490.pdf&quot;&gt;https://dserver.bundestag.de/btd/19/324/1932490.pdf&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn009&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn009t&quot; name=&quot;fn009f&quot;&gt;9&lt;/a&gt; Vollständiger Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte (México): &lt;a href=&quot;https://hchr.org.mx/comunicados/onu-dh-el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia/&quot;&gt;https://hchr.org.mx/comunicados/onu-dh-el-proceso-de-consulta-indigena-sobre-el-tren-maya-no-ha-cumplido-con-todos-los-estandares-internacionales-de-derechos-humanos-en-la-materia/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn010&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn010t&quot; name=&quot;fn010f&quot;&gt;10&lt;/a&gt; U.a.: The Yucatan Times: „Secret agreements between AMLO-™s government and the United Nations for the `Tren Maya Ì is discovered“ (22. Juni 2022), &lt;a href=&quot;https://www.theyucatantimes.com/2020/06/secret-agreements-between-amlos-government-and-the-united-nations-for-the-tren-maya-is-dicovered/&quot;&gt;https://www.theyucatantimes.com/2020/06/secret-agreements-between-amlos-government-and-the-united-nations-for-the-tren-maya-is-dicovered/&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 06.06.2022]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn011&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn011t&quot; name=&quot;fn011f&quot;&gt;11&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&quot;&gt;https://deinebahn.com/2022/06/19/recherche-tren-maya-made-in-germany/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn012&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn012t&quot; name=&quot;fn012f&quot;&gt;12&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://www.bmz.de/de/themen/rechte-indigener-voelker&quot;&gt;https://www.bmz.de/de/themen/rechte-indigener-voelker&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn013&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn013t&quot; name=&quot;fn013f&quot;&gt;13&lt;/a&gt; Amnesty International Report 2020/21, Länderbericht Mexiko: &lt;a href=&quot;https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/amnesty-report/jahre/2020/laenderbericht-mexiko&quot;&gt;https://www.amnesty.ch/de/ueber-amnesty/publikationen/amnesty-report/jahre/2020/laenderbericht-mexiko&lt;/a&gt;, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn014&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn014t&quot; name=&quot;fn014f&quot;&gt;14&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;https://pbiusa.org/content/united-nations-special-rapporteurs-express-concerns-about-mayan- train-megaproject-mexico&quot;&gt;https://pbiusa.org/content/united-nations-special-rapporteurs-express-concerns-about-mayan- train-megaproject-mexico&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn015&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn015t&quot; name=&quot;fn015f&quot;&gt;15&lt;/a&gt; https://www.lajornadamaya.mx/yucatan/170783/greenpeace-mexico-hace-un-llamado-a-reflexionar-sobre-el-voto, [zuletzt aufgerufen am 30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn016&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn016t&quot; name=&quot;fn016f&quot;&gt;16&lt;/a&gt; Greenpeace Mexiko: „Organizaciones y ciudadanos rechazan el Tren Maya con una carta a AMLO“, &lt;a href=&quot;https://www.greenpeace.org/mexico/blog/8524/organizaciones-y-ciudadanos-rechazan-el-tren-maya-con-una-carta-a-amlo/&quot;&gt;https://www.greenpeace.org/mexico/blog/8524/organizaciones-y-ciudadanos-rechazan-el-tren-maya-con-una-carta-a-amlo/&lt;/a&gt;, [30.07.2021]&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;div id=&quot;fn017&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn017t&quot; name=&quot;fn017f&quot;&gt;17&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.congresonacionalindigena.org/2022/12/16/segunda-llamada-a-la-caravana-y-encuentro-internacional-el-sur-resiste-2023/&quot;&gt;http://www.congresonacionalindigena.org/2022/12/16/segunda-llamada-a-la-caravana-y-encuentro-internacional-el-sur-resiste-2023/&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;
&lt;hr /&gt;Zur &lt;a href=&quot;https://deinebahn.com/2023/04/25/email-petition-die-db-muss-sich-aus-dem-tren-maya-zurueckziehen/&quot;&gt;Petition&lt;/a&gt;, deren Unterzeichnung nicht schaden kann, solange mensch sich nicht darauf verlässt, allein mit einem Appell an die Verantwortlichen etwas auszurichten.&lt;hr /&gt; 
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    <pubDate>Thu, 27 Apr 2023 09:36:00 +0200</pubDate>
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    <title>#Stuttgart21-Gegner*innen solidarisch mit #Lützerath: &quot;Kohle bleibt unten - Bahnhof bleibt oben&quot;</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/12633-Stuttgart21-Gegnerinnen-solidarisch-mit-Luetzerath-Kohle-bleibt-unten-Bahnhof-bleibt-oben.html</link>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=189,width=709,top=633,left=933,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4082 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/kohlebleibtuntenbahnhofoben.jpg&quot; title=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Sharepic des Aktionsbündnisses: Kohle bleibt unten - Bahnhof oben&quot;&gt;&lt;/a&gt;Mit Unverständnis und Entsetzen reagieren auch die Gegner*innen von Stuttgart21 auf den Versuch von RWE und Politik, mit Lützerath ein starkes Symbol des Widerstands gegen die Klimakrise zu brechen. RWE und Politik setzen damit den -highway to climate hell- fort, den UN-Generalsekretär Guterres angesichts der weltweit ungebrochen steigenden CO2-Werte geißelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung ruft das Aktionsbündnis auf, den friedlichen Widerstand gegen die Räumung von Lützerath und die damit beabsichtigte Fortsetzung des Braunkohleabbaus und der Kohleverstromung zu unterstützen. Motto: „Kohle bleibt unten, Bahnhof bleibt oben!“ Die Klimabewegung macht im Konflikt um Lützerath dieselbe Erfahrung mit Grüner Regierungspolitik wie die Bewegung gegen Stuttgart21 seit 10 Jahren: nämlich maßlose Enttäuschung. Von den Protesten gegen S21 mit großen Erwartungen in die Regierungen des Landes und der Stadt Stuttgart getragen, wandelten sich Grüne Regenten binnen kurzem zu Projektförderern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das selbst jetzt, wo mit weiteren 47 km Tunneln versucht wird, das planerisch längst gescheiterte Projekt um den Preis weiterer hoher Klimaschäden zu retten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir fordern die Bundesregierung und die NRW-Landesregierung, insbesondere die Grünen Klima- bzw. Umweltminister*innen dort, auf, aus der Eskalationsspirale in Lützerath auszusteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lützerath darf nicht zu einem Symbol des Weiterso sondern muss zu einem Symbol des radikalen Bruchs mit dem Fossilismus werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stuttgart21-Gegner*innen mobilisieren auf den Montagsdemos und in den sozialen Medien für die Teilnahme an der Großdemonstration am Samstag, den 14.1. um 12h in Lützerath. Die Anreise erfolgt mit Bussen, per Bahn (Gruppentickets), individuell und per Mitfahrgelegenheiten. Viele Stuttgart21-Gegner*innen beteiligen sich schon jetzt an den Protesten und werden am 14.1. in Lützerath friedlich präsent und sichtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die konkrete Reiseorganisation ab Stuttgart liegt. v.a. in den Händen von Fridays for future: &lt;a href=&quot;https://tickets.stuttgartforfuture.de/fff/luetzi-1401/&quot;&gt;Busreisen&lt;/a&gt; Abfahrt 14.1., 6h Karlsplatz, &lt;a href=&quot;https://fffutu.re/luetzi-mitfahr-bw&quot;&gt;Mitfahrbörse&lt;/a&gt;  und der &lt;a href=&quot;https://bw.bundjugend.de/luetzi-bleibt/&quot;&gt;BUND-Jugend&lt;/a&gt;: Bus: Abfahrt 14.1. 5h Schlossplatz&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung &lt;a href=&quot;http://www.kopfbahnhof-21.de/pm-stuttgart21-gegnerinnen-solidarisch-mit-luetzerath/&quot;&gt;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt;, 12. Januar 2023&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 12 Jan 2023 09:23:00 +0100</pubDate>
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    <title>Nach Kranbesetzung und Zwischenruf bei Scholz-Rede: Prozess gegen junge Klimaaktivist*innen - Die Falschen auf der Anklagebank!</title>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 40%&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; title=&quot;Ausleger des Züblin Kranes, an dem ein Transparent mit der Aufschrift: &amp;quot;S21=Klimakiller&amp;quot;, umrahmt von den Logos von &amp;quot;Extinction Rebellion (XR)&amp;quot; und &amp;quot;UMSTIEG21 Plus&amp;quot; hängt. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, im Vordergrund die Dauermahnwache gegen Stuttgart 21 Quelle: Pressemitteilung der angeklagten Klimaaktivist*innen vom 23.08.2022&quot; href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Banner_Kran_S21.jpeg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Banner_Kran_S21.jpeg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=2063,width=1551,top=-304,left=512,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3987 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;100%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Banner_Kran_S21.jpeg&quot; title=&quot;Ausleger des Züblin Kranes, an dem ein Transparent mit der Aufschrift: &amp;quot;S21=Klimakiller&amp;quot;, umrahmt von den Logos von &amp;quot;Extinction Rebellion (XR)&amp;quot; und &amp;quot;UMSTIEG21 Plus&amp;quot; hängt. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, im Vordergrund die Dauermahnwache gegen Stuttgart 21 Quelle: Pressemitteilung der angeklagten Klimaaktivist*innen vom 23.08.2022&quot; loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Ausleger des Züblin Kranes, an dem ein Transparent mit der Aufschrift: &amp;quot;S21=Klimakiller&amp;quot;, umrahmt von den Logos von &amp;quot;Extinction Rebellion (XR)&amp;quot; und &amp;quot;UMSTIEG21 Plus&amp;quot; hängt. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, im Vordergrund die Dauermahnwache gegen Stuttgart 21 Quelle: Pressemitteilung der angeklagten Klimaaktivist*innen vom 23.08.2022&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ausleger des Züblin Kranes, an dem ein Transparent mit der Aufschrift: &quot;S21=Klimakiller&quot;, umrahmt von den Logos von &quot;Extinction Rebellion (XR)&quot; und &quot;UMSTIEG21 Plus&quot; hängt. Im Hintergrund das Bahnhofsgebäude, im Vordergrund die Dauermahnwache gegen Stuttgart 21&lt;br /&gt;
Quelle: Pressemitteilung der angeklagten Klimaaktivist*innen vom 23.08.2022&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Weil sie einen Baukran der Fa. Züblin kurzzeitig besetzt hatten, um gegen die verheerenden Klimafolgen des Projekts Stuttgart21 zu protestieren, stehen drei junge Klimaaktivist*innen am 7. September in Stuttgart vor Gericht. Vorwurf: Hausfriedensbruch. Einem der Angeklagten wird zudem vorgeworfen, nach einem Zwischenruf bei der Rede des Bundeskanzlers auf dem Katholikentag im Mai in Stuttgart passiven Widerstand gegen die Verweisung aus dem Saal geleistet zu haben. Vorwurf: Hausfriedensbruch und Widerstand gegen die Staatsgewalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer &lt;a href=&quot;https://www.trueten.de/archives/12463-Streit-zwischen-Klimaaktivistinnen-und-Olaf-Scholz-erreicht-das-Stuttgarter-Amtsgericht.html&quot;&gt;Presseerklärung&lt;/a&gt; beschreiben die Angeklagten die Abläufe und erklären ihre Motivation. Dass gerade die Jungen nicht ruhig zuschauen, wie die verantwortliche Politik sie ihrer Zukunftschancen beraubt, sondern immer offensiver rebellieren, verdient keine Strafanzeigen, sondern höchste Anerkennung. Auf die Anklagebank gehören vielmehr alle, die jahrelang die Energie- und Verkehrswende ausgebremst haben, die unbeirrt absurde und klimaschädigende Großprojekte weiterbauen lassen, die ungebremst Bodenversiegelung betreiben (der Flächenfraß hat 2021 in Baden-Württemberg mit 2 278 ha einen weiteren Höchststand erreicht), die jetzt neue fossile Infrastrukturen errichten, Laufzeitverlängerungen von Kohle- und Atomkraftwerken planen, und die nicht einmal in der Lage sind, Tempolimits auf Autobahnen zu beschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zur Unterstützung der angeklagten Klimaaktivist*innen ruft das Aktionsbündnis auf zur Teilnahme an einer Protestveranstaltung am Mittwoch, 7. September 2022, um 11.30 h vor dem Eingang des Amtsgerichts Stuttgart, Hauffstraße 5 (Nähe Haltestelle Neckartor)&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Die öffentliche Verhandlung beginnt um 12.30 h.&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://www.kopfbahnhof-21.de&quot;&gt;Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21&lt;/a&gt;,  Donizettistraße 8 B, 70195 Stuttgart  
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    <pubDate>Sat, 03 Sep 2022 11:34:00 +0200</pubDate>
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