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    <title>trueten.de (Artikel mit Tag verfassungsschutz)</title>
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    <description>»Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski</description>
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    <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 11:47:41 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: trueten.de - »Le problème avec ce monde est que les personnes intelligentes sont pleines de doutes tandis que les personnes stupides sont pleines de confiance.« Charles Bukowski</title>
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    <title>50. Jahrestag des Mordes an Ulrich Schmücker</title>
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            <category>Agenten</category>
            <category>Attentate</category>
            <category>Manipulation</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
            <category>Staatsapparat</category>
            <category>Staatsterrorismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    Heute vor 50 Jahren wurde in Berlin Ulrich Schmücker erschossen. Die Dokumentation „Der Schmücker Mord&quot; beleuchtet die näheren Umstände des Todes von Ulrich Schmücker, einem Mitglied der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Bewegung_2._Juni&quot;&gt;Bewegung 2. Juni&lt;/a&gt;. Der Fall gilt als einer der &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess&quot;&gt;größten Justizskandale&lt;/a&gt; der Bundesrepublik. Das Verfahren wurde vom Verfassungsschutz und mindestens 2 Staatsanwälten vielfach manipuliert und behindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ulrich Schmücker wurde noch vor einem geplanten Bombenanschlag festgenommen, und nach einer Aussage gegenüber dem Verfassungsschutz und nach einem 9 monatigen Gefängnisaufenthalt wieder freigelassen. Danach benutzte der Verfassungsschutz ihn als V-Mann. Die Spitzeltätigkeit flog auf, nachdem Teile von Schmückers Geständnis in der Szene publik wurden, und seine einstigen Gefährten wandten sich von ihm ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmücker wurde am 5. Juni 1974 sterbend im Grunewald aufgefunden, nachdem ihm jemand in den Kopf geschossen hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche Rolle spielte dabei der Verfassungsschutz, der eine Observation Schmückers nur Stunden zuvor abgebrochen hatte? Und wie kam es, dass die Tatwaffe nur Stunde nach der Tat dem involvierten Verfassungsschutzoffizier Michael Grünhagen angeboten wurde, und danach für 15 Jahre in einem Tresor in einem Gebäude des Verfassungsschutzes in der Clayallee verschwand? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;iframe width=&quot;560&quot; height=&quot;315&quot; src=&quot;https://www.youtube-nocookie.com/embed/Plc4hF4fVjc?si=2STEDbA8szO6Jhr8&quot; title=&quot;YouTube video player&quot; frameborder=&quot;0&quot; allow=&quot;accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share&quot; referrerpolicy=&quot;strict-origin-when-cross-origin&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;hr /&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 13:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>bewegung 2. juni</category>
<category>geheimdienst</category>
<category>spitzel</category>
<category>ulrcih schmücker</category>
<category>verfassungsschutz</category>
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    <title>Der Richter a.D. und die „Entsorgung“ des Streikrechts </title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13157-Der-Richter-a.D.-und-die-Entsorgung-des-Streikrechts.html</link>
            <category>And Justice for all</category>
            <category>Grundrechte</category>
            <category>Politische Rechte</category>
            <category>Recht und Unrecht</category>
            <category>Stuttgart</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Wolfgang Hänisch)</author>
    <content:encoded>
    Seltsame Blüten treibt die öffentliche Auseinandersetzung über das Streikrecht angesichts der Streiks bei der Deutschen Bahn und anderswo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem Leserbrief in der Ausgabe der Stuttgarter Zeitung vom 18.3.2024 meint ein Dr. Eberhard Foth, es sei &lt;em&gt;„höchste Zeit, das überholte Kampfmittel Streik zu entsorgen und hier gerichtliche Entscheidungen herbeizuführen. Sollte man aus Artikel 9 Grundgesetz ein solches Recht herleiten, müsste man diese Bestimmung ändern.“&lt;/em&gt; (StZ v. 18.3.2024 S.7)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Artikel 9 des Grundgesetzes garantiert wohlgemerkt die sog. Koalitionsfreiheit, d.h. in diesem Fall, das Recht Gewerkschaften zu gründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vielzitierte Streikrecht existiert in der BRD in der „reinen“ Form  gar nicht, sondern ist aus der Koalitionsfreiheit abgeleitet, weil Gewerkschaften ohne Streikrecht ein zahnloser Papiertiger sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foths Vorschlag würde dann aber auch gleich die in diesen Tagen vielbeschworene Demokratie mitentsorgen,  beruht die doch neben der parlamentarischen Repräsentation auf Grundrechten wie dem Streik- und Koalitionsrecht, der Versammlungsfreiheit, der Meinungsfreiheit vermittels derer sich der Souverän - das Volk - direkt zu Wort melden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemerkenswert an dieser antidemokratischen Haltung - die, wenn auch nicht in dieser dankenswerten Offenheit, - von vielen Politikern in diesen Tagen geteilt wird, ist aber ,dass der sie vertritt, sozusagen ein Mann vom Fach, ein Hüter der Verfassung,war:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Foth gehörte nach einer sechsmonatigen Abordnung zum Oberlandesgericht Stuttgart im Jahr 1969,  ab 1970 dem zweiten Strafsenat des OLG Stuttgart an. 1974 wurde er dem für die Anklage im Stammheim-Prozess zuständigen Strafsenat überstellt. An dem am 21. Mai 1975 begonnenen Prozess nahm er zunächst als stellvertretender Vorsitzender teil. Nach einem erfolgreichen Befangenheitsantrag im Januar 1977 folgte er auf Theodor Prinzing als Vorsitzendem Richter und verkündete am 28. April 1977 das Urteil. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1980 bis 1995 war er Richter am Bundesgerichtshof und dort Mitglied des 1. Strafsenats. Inzwischen ist er im Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in seiner Stammheimer Zeit war Richter Foth durch den saloppen Umgang mit rechtsstaatlichen Regularien aufgefallen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1977 gaben der damalige baden-württembergische Innenminister Spiess und Justizminister Bender zu, dass schon vor Eröffnung des RAF-Prozesses unter Mitarbeit von Geheimdienstmitarbeitern des BND und des Landesamts für Verfassungsschutz in der Justizvollzugsanstalt Stammheim Wanzen installiert worden seien, um Besprechungen der RAF-Gefangenen mit ihren Anwälten etwa zwei Monate lang abzuhören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die technischen Einrichtungen dafür habe man danach nicht entfernt, sondern später nochmals genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf stellte der Vorsitzende Richter Foth erst mal zum Entsetzen nicht weniger Juristen fest, dass die Abhöraffäre den Prozess selber nicht berühre. Zwar sei die Garantie für einen unüberwachten Gesprächsverkehr zwischen Angeklagten und Verteidigung nach § 148 der Strafprozessordnung verletzt worden, das beeinträchtige aber den Fortgang des Verfahrens nicht. Es bedurfte des Auszugs der Wahlverteidiger und mehrerer Anträge der gerichtlich bestellten Pflichtverteidiger, bis der Vorsitzende Richter sich dazu durchringen konnte, solche Abhörmaßnahmen zu verbieten.&lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 31 Mar 2024 17:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>deutsche bahn</category>
<category>justizvollzugsanstalt</category>
<category>rote armeee fraktion</category>
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<category>streikrecht</category>
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<category>stuttgart 21</category>
<category>verfassungsschutz</category>
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    <title>Immer rechts. Warum wir keinen VS brauchen: Ronen Steinkes Buch zum BRD-Geheimdienst</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/13087-Immer-rechts.-Warum-wir-keinen-VS-brauchen-Ronen-Steinkes-Buch-zum-BRD-Geheimdienst.html</link>
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            <category>Buchtipp</category>
            <category>Literatur</category>
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    <author>nospam@example.com (Sebastian Schröder)</author>
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    &lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/30_verfassungsschutz-gebundene-ausgabe-ronen-steinke.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/30_verfassungsschutz-gebundene-ausgabe-ronen-steinke.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=1065,width=655,top=195,left=960,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:4334 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/30_verfassungsschutz-gebundene-ausgabe-ronen-steinke.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;Das Bild zeigt das Buchcover mit dem Text:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ronen Steinke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spiegel Bestseller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
enthält den Fall Hans-Georg Maaßen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verfassungsschutz. Wie der Geheimdienst Politik macht&quot;&gt;&lt;/a&gt;Der Jurist und Autor Ronen Steinke arbeitet als Journalist für die Süddeutsche Zeitung und recherchiert schon lange im Bereich der deutschen &quot;Sicherheitspolitik&quot;. Das vorliegende Buch ist eine Mischung aus aktuellen Reportagen und der Untersuchung der Geschichte, der Funktionsweise und der Bedeutung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) von 1949 bis heute. &quot;Das Personal (…) hat sich innerhalb der vergangenen zwanzig Jahre knapp verdoppelt. (…) Zugleich hat sich das Budget (…) innerhalb desselben Zeitraumes sogar verdreifacht.&quot; Die Macht des Geheimdienstes sind die knapp 4.000 Hauptamtlichen, zu denen noch circa 3.700 Agent:innen in den 16 Landesämtern für Verfassungsschutz kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der VVN bestens bekannt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die VVN kennt den VS schon aus vielen Auseinandersetzungen: &quot;Heute beobachtet der Verfassungsschutz im Bund, in Nordrhein-Westfalen, in Baden-Württemberg, Hessen und Bayern die Vereinigung noch immer. Seit 2005 informiert das Bundesamt allerdings schon nicht mehr in seinen jährlichen Verfassungsschutzberichten darüber. Das sei bei weniger wichtigen Gruppen nicht nötig.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 hatte die Bundesregierung ein VVN-Verbotsverfahren wegen &quot;Verfassungswidrigkeit&quot; angestoßen, das 1962 ohne Erklärung nicht mehr weitergeführt wurde. Der Grund: Das Gericht und die Anklage wurden von den furchtbaren Juristen Dr. Fritz Werner und Dr. Hermann Reuß geführt, und die internationale Öffentlichkeit reagierte entsetzt auf deren Nazivergangenheit. Seit der Öffnung der VVN für junge Mitglieder zum Bund der Antifaschisten im Jahr 1971 fand ab 1973 eine Erwähnung im VS-Bericht statt. Die Mitgliedschaft in der VVN-BdA wurde damit für viele Jahre zum Grund für ein Berufsverbot. Steinke schildert auch die Enttarnung eines Spitzels in Bayern 2011, der über Jahre genauestens die Aktiven für den VS beobachtet hat. Ab 2019 folgte dann der Versuch des Entzugs der Gemeinnützigkeit, wieder mit der konstruierten Behauptung der Verfassungswidrigkeit der VVN-BdA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des VS zeigt, dieser war als Teil des Staatsapparates der BRD immer rechts, sei es unter liberalen oder unter konservativen Regierungen. Bezeichnend ist da die &quot;Karriere&quot; des SA-Mannes Hubert Schrübbers, der schon ab 1939 als NS-Staatsanwalt Widerstandskämpfer:innen verfolgte und von 1955 bis 1972 Präsident des BfV war. Bezeichnend auch die Rolle des VS beim sogenannten Radikalenerlass und der Durchsetzung der Berufsverbote ab Beginn der 1970er-Jahre. Nicht zu vergessen die Rolle der &quot;Schlapphüte&quot; hinsichtlich des NSU-Terrors: Die Morde unter den Augen des VS bleiben ungeklärt. Der damals zuständige Leiter des Verfassungsschutzamtes Thüringen, Helmut Roewer, publiziert jetzt in rechten Medien, genau wie Hans-Georg Maaßen, Chef des Bundesamtes von 2012 bis 2018.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befugnisse des VS sind im Vergleich zu ähnlichen Institutionen in den USA, in Frankreich und Österreich einzigartig, denn die offene Ausspähung legaler Aktivitäten gibt es dort nicht. Zugleich unterliegt der VS kaum parlamentarischer Kontrolle; dafür ist die Behörde weisungsgebunden an Bundes- und Länderinnenministerien. &quot;Vielleicht ist Björn Höcke nächstes Jahr schon Innenminister in Thüringen und damit Dienstherr des Verfassungsschutzes. Dann schauen wir mal …&quot;, so ein AfD-Abgeordneter im Innenausschuss des Bundestages im Juni 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beobachtung und die Beeinflussung in den sozialen Medien durch systematisch aufgebaute Fake-Accounts, die Onlinedurchsuchungen sind moderne Methoden der Bespitzelung. Noch wichtiger und jahrzehntelang bewährt hat sich die Infiltration durch sogenannte V-Leute: &quot;Es ist ein mächtiges, wirkungsvolles Instrument, das der Geheimdienst da in den Händen hält.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steinke fordert offen die Abschaffung des VS: &quot;Wenn der Inlandsgeheimdienst gegen legale politische Aktivitäten spioniert, dann schädigt das die Demokratie. Wenn der Inlandsgeheimdienst gegen - mutmaßlich - illegale politische Aktivitäten spioniert, dann (…) unterläuft [dies] das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abschaffung eher unwahrscheinlich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Allerdings ist die Bedeutung des täglich erfassten Herrschaftswissens in Verbindung mit dem kontinuierlichen Wachstum enorm und macht es unwahrscheinlich, dass der Verfassungsschutz wirklich abgeschafft wird. Unter Thomas Haldenwang ist der VS mächtiger als je zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der liberale Jurist und Journalist Ronen Steinke hat ein wichtiges Sachbuch geschrieben. Alles, was wir über den Verfassungsschutz wissen müssen, finden wir darin. Er zeichnet ein realistisches Gesamtbild dieses Geheimdienstes und ermöglicht zugleich die Rehabilitierung der früheren Opfer der Überwachung als auch der heutigen. Dazu zählen neben der VVN viele andere Organisationen, Personen und Medien. Und die faschistische AfD? Für die VVN ist klar, dass die Partei mit politischen Mitteln bekämpft werden muss. Dieser &quot;Politik-Beobachtungs-Geheimdienst&quot; kann das nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ronen Steinke&lt;br /&gt;
Verfassungsschutz&lt;br /&gt;
Wie der Geheimdienst Politik macht&lt;br /&gt;
Berlin Verlag, Berlin 2023&lt;br /&gt;
ISBN 9783827014719&lt;br /&gt;
Gebunden, 224 Seiten, 24,00 EUR&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstveröffentlichung am &lt;a href=&quot;https://wuppertal.vvn-bda.de/2023/09/20/immer-rechts/&quot;&gt;20. September 2023&lt;/a&gt; &lt;hr /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 03 Feb 2024 11:01:00 +0100</pubDate>
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    <category>geheimdienst</category>
<category>inlandsgeheimdienst</category>
<category>verfassungsschutz</category>
<category>vvn-bda</category>
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    <title>Solidarisch mit der Zeitung „junge Welt“: Der ver.di-Bundesarbeitskreis gegen Rassismus und Rechtsextremismus (ZAKO)</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/11980-Solidarisch-mit-der-Zeitung-junge-Welt-Der-ver.di-Bundesarbeitskreis-gegen-Rassismus-und-Rechtsextremismus-ZAKO.html</link>
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            <category>Grundrechte</category>
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.jungewelt.de/keinmarxistillegal/&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3782 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;40%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/header.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;&lt;strong&gt;Solidarisch mit der Zeitung „junge Welt“&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Der ver.di-Bundesarbeitskreis gegen Rassismus und Rechtsextremismus erklärt in seiner Tagung am 27. Juni 2021 seine Solidarität mit der Zeitung „junge Welt“ und unterstützt den Appell für Presse- und Meinungsfreiheit:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Appell für Presse- und Meinungsfreiheit&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;In großer Sorge um die Pressefreiheit in diesem Land wenden sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt an die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Als einzige Tageszeitung in der Bundesrepublik steht die junge Welt unter Dauerbeobachtung durch den Inlandsgeheimdienst. Seit dem Jahr 2004 wird sie regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel &quot;Linksextremismus&quot; aufgeführt und dort als &quot;Gruppierung&quot; eingestuft, die angeblich &quot;verfassungsfeindliche Ziele&quot; verfolgt. Nun handelt es sich bei der jungen Welt nicht um eine politische Organisation, sondern um ein journalistisches Produkt. Wir sehen einen handfesten politischen Skandal darin, dass eine staatliche Behörde sich anmaßt, eine unabhängige Zeitung in dieser Weise an den Pranger zu stellen, weil ihr bestimmte Inhalte nicht gefallen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;In einem offenen Brief an alle Bundestagsfraktionen hatten Redaktion, Verlag und Genossenschaft Mitte März 2021 diesen drastischen Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit beklagt. Sie wiesen zudem auf &quot;erhebliche Nachteile im Wettbewerb&quot; hin, die der jungen Welt aus der Nennung im VS-Bericht erwachsen. So verweigern die Deutsche Bahn und verschiedene Kommunen und Radiosender unter Verweis auf den Verfassungsschutz-Eintrag das Anmieten von WerbeplaÌˆtzen, Bibliotheken sperren den Onlinezugang zur Zeitung, und eine Druckerei weigerte sich, eine andere Druckschrift mit einer Anzeige der jungen Welt herzustellen. In Reaktion auf unser Schreiben wandte sich die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke mit einer kleinen Anfrage (BT-Drucksache 19/28956) an die Bundesregierung, um sich im Detail nach den Gründen für die geheimdienstliche Beobachtung der jungen Welt und deren Nennung im VS-Bericht zu erkundigen.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Die Antwort der von Union und SPD geführten Regierung vom 5. Mai 2021 muss beunruhigen, liefert sie doch Argumente für eine sehr weitgehende Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte, die alle fortschrittlichen Kräfte in diesem Land betreffen. Die Bundesregierung rechtfertigt ihre Eingriffe mit der &quot;verfassungsfeindlichen&quot; weltanschaulichen Orientierung der jungen Welt: &quot;Themenauswahl und Intensität der Berichterstattung zielen auf Darstellung -ºlinker-¹ und linksextremistischer Politikvorstellungen und orientieren sich am Selbstverständnis der jW als marxistische Tageszeitung.&quot; Weiter heißt es, &quot;die Aufteilung einer Gesellschaft nach dem Merkmal der produktionsorientierten KlassenzugehoÌˆrigkeit (widerspreche) der Garantie der MenschenwuÌˆrde&quot;. In klaren Worten führt die Bundesregierung aus, dass es ihr darum geht, Relevanz und &quot;WirkmaÌˆchtigkeit&quot; der jungen Welt einzuschränken. Das Stigma der Nennung in den VS-Berichten diene auch dem Zweck, &quot;verfassungsfeindlichen Bestrebungen (...) den weiteren Nährboden entziehen zu können&quot;. Um die Reichweite der Zeitung einzuschränken, werden ihre ökonomischen Grundlagen also bewusst angegriffen. Die Bundesregierung kriminalisiert eine Weltanschauung in einer Weise, die an Gesinnungsterror und damit an finsterste Zeiten des Kalten Krieges erinnert. Während sie vermeintliche oder tatsächliche Einschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte in Staaten wie Russland, China oder Kuba wortreich beklagt, werden hierzulande unverschleiert vordemokratische Standards etabliert.&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;Wir appellieren an die kritische Öffentlichkeit, sich dieser von obrigkeitsstaatlichem Denken geleiteten Einschränkung demokratischer Grundrechte zu widersetzen. Wir bitten Sie: Studieren Sie gründlich die Antwort der Bundesregierung! Fordern Sie Ihre demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten auf, dazu Stellung zu nehmen! Zeigen Sie sich solidarisch mit der Tageszeitung junge Welt -“ auch im eigenen Interesse! Verlag, Redaktion und Genossenschaft werden sich nicht einschüchtern lassen und auch weiterhin alles dafür tun, dass eine relevante linke Tageszeitung auf dem Markt verfügbar bleibt. (Berlin, 7. Mai 2021)&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Die komplette Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke (BT-Drucksache 19/28956) lässt sich hier einsehen:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/downloads/antwort_br_anfrage_linke.pdf&quot;&gt;https://www.jungewelt.de/downloads/antwort_br_anfrage_linke.pdf&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;strong&gt;Unser Hinweis auf das Interview zu dem Thema mit Hans-Jürgen Urban:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style=&quot;text-align: justify;&quot;&gt;&lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/keinmarxistillegal/de/article/404213.marxistische-positionen-geraten-unter-pauschalverdacht.html&quot;&gt;https://www.jungewelt.de/keinmarxistillegal/de/article/404213.marxistische-positionen-geraten-unter-pauschalverdacht.html&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 29 Jun 2021 13:03:00 +0200</pubDate>
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    <category>junge welt</category>
<category>verdi</category>
<category>verfassungsschutz</category>
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    <title>Appell für Presse- und Meinungsfreiheit</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/11918-Appell-fuer-Presse-und-Meinungsfreiheit.html</link>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Medien</category>
            <category>Perspektive und Befreiung</category>
            <category>Wissenschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/VerfassungsfeindJW.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;In großer Sorge um die Pressefreiheit in diesem Land wenden sich Verlag, Redaktion und Genossenschaft der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt an die deutsche und internationale Öffentlichkeit. Als einzige Tageszeitung in der Bundesrepublik steht die junge Welt unter Dauerbeobachtung durch den Inlandsgeheimdienst. Seit dem Jahr 2004 wird sie regelmäßig im Verfassungsschutzbericht des Bundes im Kapitel &quot;Linksextremismus&quot; aufgeführt und dort als &quot;Gruppierung&quot; eingestuft, die angeblich &quot;verfassungsfeindliche Ziele&quot; verfolgt. Nun handelt es sich bei der jungen Welt nicht um eine politische Organisation, sondern um ein journalistisches Produkt. Wir sehen einen handfesten politischen Skandal darin, dass eine staatliche Behörde sich anmaßt, eine unabhängige Zeitung in dieser Weise an den Pranger zu stellen, weil ihr bestimmteInhalte nicht gefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In einem offenen Brief an alle Bundestagsfraktionen hatten Redaktion, Verlag und Genossenschaft Mitte März 2021 diesen drastischen Eingriff in die Presse- und Meinungsfreiheit beklagt. Sie wiesen zudem auf &quot;erhebliche Nachteile im Wettbewerb&quot; hin, die der jungen Welt aus der Nennung im VS-Bericht erwachsen. So verweigern die Deutsche Bahn und verschiedene Kommunen und Radiosender unter Verweis auf den Verfassungsschutz-Eintrag das Anmieten von Werbeplätzen, Bibliotheken sperren den Onlinezugang zur Zeitung, und eine Druckerei weigerte sich, eine andere Druckschrift mit einer Anzeige der jungen Welt herzustellen. In Reaktion auf unser Schreiben wandte sich die Bundestagsfraktion der Partei Die Linke mit einer kleinen Anfrage (BT-Drucksache 19/28956) an die Bundesregierung, um sich im Detail nach den Gründen für die geheimdienstliche Beobachtung der jungen Welt und deren Nennung im VS-Bericht zu erkundigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die Antwort der von Union und SPD geführten Regierung vom 5. Mai 2021 muss beunruhigen, liefert sie doch Argumente für eine sehr weitgehende Einschränkung bürgerlicher Freiheitsrechte, die alle fortschrittlichen Kräfte in diesem Land betreffen. Die  Bundesregierung rechtfertigt ihre Eingriffe mit der &quot;verfassungsfeindlichen&quot; weltanschaulichen Orientierung der jungen Welt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &quot;Themenauswahl und Intensität der Berichterstattung zielen auf Darstellung -ºlinker-¹ und linksextremistischer Politikvorstellungen und orientieren sich am Selbstverständnis der jW als marxistische Tageszeitung.&quot; Weiter heißt es, &quot;die Aufteilung einer Gesellschaft nach dem Merkmal der produktionsorientierten Klassenzugehörigkeit (widerspreche) der Garantie der Menschenwürde&quot;. In klaren Worten führt die Bundesregierung aus, dass es ihr darum geht, Relevanz und &quot;Wirkmächtigkeit&quot; der jungen Welt einzuschränken. Das Stigma der Nennung in den VS-Berichten diene auch dem Zweck, &quot;verfassungsfeindlichen Bestrebungen (...) den weiteren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Nährboden entziehen zu können&quot;. Um die Reichweite der Zeitung einzuschränken, werden ihre ökonomischen Grundlagen also bewusst angegriffen. Die Bundesregierung kriminalisiert eine Weltanschauung in einer Weise, die an Gesinnungsterror und damit an finsterste Zeiten des Kalten Krieges erinnert. Während sie vermeintliche oder tatsächliche Einschränkungen bürgerlicher Freiheitsrechte in Staaten wie Russland, China oder Kuba wortreich beklagt, werden hierzulande unverschleiert vordemokratische Standards etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir appellieren an die kritische Öffentlichkeit, sich dieser von obrigkeitsstaatlichem Denken geleiteten Einschränkung demokratischer Grundrechte zu widersetzen. Wir bitten Sie: Studieren Sie gründlich die Antwort der Bundesregierung! Fordern Sie Ihre demokratisch gewählten Bundestagsabgeordneten auf, dazu Stellung zu nehmen! Zeigen Sie sich solidarisch mit der Tageszeitung junge Welt -“ auch im eigenen Interesse! Verlag, Redaktion und Genossenschaftwerden sich nicht einschüchtern lassen und auch weiterhin alles dafür tun, dass eine relevante linke Tageszeitung auf dem Markt verfügbar bleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Berlin, 7. Mai 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die komplette Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke (BT-Drucksache 19/28956) lässt sich &lt;a href=&quot;https://www.jungewelt.de/downloads/antwort_br_anfrage_linke.pdf&quot;&gt;hier einsehen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sun, 09 May 2021 17:44:30 +0200</pubDate>
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    <category>Grundrechte</category>
<category>Junge Welt</category>
<category>Meinungsfreiheit</category>
<category>Pressefreiheit</category>
<category>Regierung</category>
<category>Verfassungsschutz</category>
<creativeCommons:license>http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de</creativeCommons:license>
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    <title>Antifaschismus ist und bleibt gemeinnützig - starkes Zeichen gegen die Wertung des bayerischen Verfassungsschutzes!</title>
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            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
            <category>Feste und Feiern</category>
            <category>Politische Rechte</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;img style=&quot;float: right;&quot; src=&quot;https://www.trueten.de/uploads/VVN-BdA_Logo.svg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;40%&quot; /&gt;Gestern erreichte uns der Bescheid des Finanzamts für Körperschaften 1, mit dem es unserem Einspruch gegen die Bescheide, mit denen uns die Gemeinnützigkeit für die Jahre 2016 -“ 2018 aberkannt hat, stattgegeben hat. Die Steuerbescheide für die Jahre 2016 und 2017 sind damit aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir sind erleichtert und froh, dass das Finanzamt und die Berliner Finanzverwaltung nach eineinhalbjährigem Verfahren die Wertung des bayerischen Inlandsgeheimdienstes, wir seien „extremistisch“, als widerlegt betrachten. &lt;a class=&quot;fn&quot; href=&quot;#fn001f&quot; name=&quot;fn001t&quot;&gt;&lt;sup&gt;1&lt;/sup&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Dazu haben wir mehrere Stellungnahmen und wesentliche Dokumente zu den Grundlagen unserer Arbeit vorgelegt, die unser Selbstverständnis als partei- und spektrenübergreifende Organisation, in der es -“ von Christ*innen, Sozialdemokrat*innen und Grünen über Linke und DKP zu parteilosen Mitgliedern aus unterschiedlichen Zusammenhängen -“ unterschiedliche Zugänge zum Antifaschismus gibt, darlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Außerdem haben sowohl die beiden Vorsitzenden unserer inzwischen 8.000 Mitglieder zählenden Vereinigung, Cornelia Kerth und Axel Holz, als auch die Ehrenpräsidentin Esther Bejarano eine Eidesstattliche Versicherung abgegeben, dass es nach ihrer Kenntnis keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 „von der Vereinigung oder einer verantwortlich für sie handelnden Persönlichkeit“ ausgehende Erklärung darüber gebe, „dass sie ,alle nicht-marxistischen Systeme -“ also auch die parlamentarische Demokratie -“ als potentiell faschistisch, zumindest aber als eine Vorstufe zum Faschismus betrachtet, die es zu bekämpfen gilt-˜.“-“ wie es der bayerische VS behauptete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Weiter wird ausgeführt: „Die Vereinigung hat die parlamentarische Demokratie und schlechthin den Gehalt unserer Nachkriegsverfassungen auf Bundes- und Länderebene als eigenständigen Selbstwert (...) verteidigt und dies als eine aus dem antifaschistischen Kampf stammende grundlegende Verpflichtung behandelt, die ein gemeinsames Auftreten von kommunistischen, sozialistischen, christlichen, liberalen und sonstigen demokratischen Antifaschisten legitimiert.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Es ist ein gutes Gefühl, dass wir in der Auseinandersetzung um unsere Gemeinnützigkeit eine überwältigende Solidarität erleben durften:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 - Mehr als 100 Organisationen und Initiativen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen schickten uns Solidaritätsschreiben, die meist als öffentliche Erklärungen oder Schreiben an den Berliner und/oder den Bundesfinanzminister verfasst worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 - Über 2.000 Antifaschist:innen haben diesen Angriff zum Anlass genommen, sich uns als Mitglieder anzuschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 - Eine hohe Spendenbereitschaft hat dafür gesorgt, dass wir die zunächst drohende Insolvenz nicht mehr fürchten mussten und unsere Arbeit verstärken können. Allen Spender:innen sagen wir noch einmal herzlichen Dank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 - Viele unserer Mitglieder haben sich mit ihren Kontakten und ihrem Gewicht, mit eigenen Aktionen und guten Vorschlägen eingebracht und dazu beigetragen, dass unsere Petition „Die VVN-BdA muss gemeinnützig bleiben“ von mehr als 50.000 Menschen unterzeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Die nun wieder erfolgte Anerkennung unserer Gemeinnützigkeit für die Jahre 2016-2018 ist ein wichtiges Zeichen für alle Antifaschistinnen und Antifaschisten und für alle, die noch weiter um die Anerkennung ihrer Arbeit als gemeinnützig kämpfen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In diesem Sinne fordern wir weiterhin die Modernisierung des Gemeinnützigkeitsrechts und die Streichung des Paragraphen 51, Absatz 3, Satz 2 aus der Abgabenordnung!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 In einer Demokratie dürfen nicht Geheimdienste über die verfassungsmäßige Bandbreite der gesellschaftlichen Debatte entscheiden!&lt;/p&gt;&lt;div id=&quot;fn001&quot; class=&quot;fn&quot;&gt;&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;fnf&quot; href=&quot;#fn001t&quot; name=&quot;fn001f&quot;&gt;1&lt;/a&gt; Grundlage für den Entzug der Gemeinnnützigkeit war § 51, Absatz 3, Satz 1 und 2, der Abgabenordnung, wo es heißt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Eine Steuervergünstigung setzt zudem voraus, dass die Körperschaft nach ihrer Satzung und bei ihrer tatsächlichen Geschäftsführung keine Bestrebungen im Sinne des § 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes fördert und dem Gedanken der Völkerverständigung nicht zuwiderhandelt. Â² Bei Körperschaften, die im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder eines Landes als extremistische Organisation aufgeführt sind, ist widerlegbar davon auszugehen, dass die Voraussetzungen des Satzes 1 nicht erfüllt sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/em&gt;Quelle: Pressemitteilung via &lt;a href=&quot;https://esslingen.vvn-bda.de/2021/04/28/antifaschismus-ist-und-bleibt-gemeinnuetzig-starkes-zeichen-gegen-die-wertung-des-bayerischen-verfassungsschutzes/&quot;&gt;VVN-BdA Kreisverband Esslingen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 28 Apr 2021 18:46:00 +0200</pubDate>
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    <category>verfassungsschutz</category>
<category>vvn-bda</category>
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<item>
    <title>Kieler Omas gegen Rechts gegen Spaltung antifaschistischer Arbeit</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/11548-Kieler-Omas-gegen-Rechts-gegen-Spaltung-antifaschistischer-Arbeit.html</link>
            <category>Politik und Gesellschaft</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Liebe Freund*innen,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 am 10. Juni dieses Jahres wurde auf der Plattform change.org von einigen Mitgliedern der Initiative OMAS GEGEN RECHTS Deutschland-Bündnis eine Petition mit dem Titel &lt;a href=&quot;https://www.change.org/p/bundesamt-f%C3%BCr-verfassungsschutz-demokratie-braucht-antifaschismus-antifaschismus-ist-nicht-staatsfeindlich&quot;&gt;„Demokratie braucht Antifaschismus - Antifaschismus ist nicht staatsfeindlich!“&lt;/a&gt; gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir OMAS GEGEN RECHTS aus Kiel unterstützen diese Petition ausdrücklich nicht. Wir bedauern, dass im Text der Petition eine Diffamierung antifaschistischer und linker Positionen unreflektiert übernommen wurde. Auf diese Weise wird keine Stärkung der Demokratie erreicht, sondern eine Spaltung antifaschistischer Arbeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der antifaschistischen und der antirassistischen Arbeit haben wir stets solidarisch mit anderen Gruppen zusammengearbeitet. Nicht nur in Kiel stehen die OMAS GEGEN RECHTS mit Angehörigen autonomer Gruppen ebenso solidarisch zusammen wie mit Gewerkschafter*innen, Kommunist*innen, Sozialist*innen, mit Muslim*innen, Jüd*innen und Christ*innen, mit Sinti und Roma, mit Geflüchteten und allen anderen, die sich mit uns gegen Faschismus und Rassismus einsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden auch weiterhin mit allen, deren Ziele wir teilen, zusammenarbeiten und unsere Kritik an gesellschaftlichen Problemen friedlich und konstruktiv an die Öffentlichkeit tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verteidigung unserer Demokratie ist nur gemeinsam möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Petition wurde nicht in einem bündnisweiten demokratischen Prozess eingebracht, sondern gibt lediglich die Auffassung einiger Personen aus der Initiative wieder; diese Auffassung gründet unserer Meinung nach auf einer gewissen unkritischen Haltung gegenüber dem Verfassungsschutz und dessen nicht immer nachvollziehbaren Definitionen, was als verfassungsfeindlich oder staatszersetzend gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kiel ist die Grundlage unserer solidarischen Zusammenarbeit von Antifaschist*innen über die Grenzen von Organisations- oder auch Konfessionszugehörigkeit hinweg, die „Kieler Erklärung“ des Runden Tisches gegen Rassismus und Faschismus. Eine solide Grundlage, die seit nunmehr fast 20 Jahren jedem Angriff standgehalten hat. Auf dieser Grundlage wollen und werden auch wir wir unsere politische Arbeit fortführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir bitten die Initiatorinnen der Petition, diese zurückzuziehen und appellieren an alle, die Petition nicht zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Wir Kieler Omas gegen Rechts sind und bleiben „Antifa“!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Erklärung Juni 2020&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 17 Jun 2020 17:02:00 +0200</pubDate>
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    <category>Antifaschismus</category>
<category>Kiel</category>
<category>Omas gegen Rechts</category>
<category>Verfassungsschutz</category>
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<item>
    <title>VVN-BdA in NRW droht Entzug der Gemeinnützigkeit</title>
    <link>https://www.xn--trten-lva.de/archives/11011-VVN-BdA-in-NRW-droht-Entzug-der-Gemeinnuetzigkeit.html</link>
            <category>Agenten</category>
            <category>Antifa</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot;  href=&#039;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039; onclick=&quot;F1 = window.open(&#039;/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&#039;,&#039;Zoom&#039;,&#039;height=315,width=247,top=390,left=844,toolbar=no,menubar=no,location=no,resize=1,resizable=1,scrollbars=yes&#039;); return false;&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:3045 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;20%&quot;  src=&quot;https://www.xn--trten-lva.de/uploads/Logo-groC39F-232x300.jpg&quot;  alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/a&gt;Anfang des Jahres, pünktlich zum Gedenktag für die Befreiung des KZ Auschwitz, drohten nordrhein-westfälische Finanzämter in einer konzertierten Aktion und in gleichlautenden Schreiben damit, dem Landesverband NRW der VVN-BdA sowie mehreren selbständigen Kreisvereinigungen die Gemeinnützigkeit zu entziehen. Und zwar dies rückwirkend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzig aufgeführte Begründung ist die Erwähnung der VVN/BdA in einem Verfassungsschutzbericht, jenem des Landes Bayern. Es gibt nur noch dieses Land, dass die VVN-BdA im VS-Bericht aufführt; es ist jedoch auch dort damit nicht der Entzug der Gemeinnützigkeit verbunden. Nordrhein-Westfalen stünde mit dem Vorgehen gegen die VVN-BdA und dem Entzug der Gemeinnützigkeit einzigartig da. Die Regierung Laschet (CDU) hat offenbar den Anspruch, sich an die Spitze der politischen AntiAntifa zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als traditionsreiche und älteste Organisation des deutschen Widerstandes und der Naziopfer fordern wir die sofortige Einstellung der gegen die VVN-BdA gerichteten Maßnahmen. Eine solche konzertierte Aktion hat es in Nordrhein-Westfalen nicht einmal in Zeiten des Kalten Krieges gegeben. In diesen Zeiten stand die VVN zwar im Verfassungsschutzbericht, es wurde ihr aber nicht die Gemeinnützigkeit entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die VVN-BdA NRW e.V. kann auf mehr als 70 Jahre der kontinuierlich geleisteten demokratische Erinnerungs- und Gedenkarbeit sowie der Sozialarbeit für die Opfer des Nazismus zurückblicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Vereinigung wurde 1947 von den Überlebenden der Konzentrationslager und Mitgliedern des Widerstandes gegen Faschismus und Krieg, von Verfolgten und Holocaustüberlebenden, ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und aus der Emigration Heimgekehrten gegründet. Darunter waren Vertreter aller demokratischen Parteien, selbstverständlich auch die Kommunisten, die lt. Institut für Zeitgeschichte 70 Prozent des politischen Widerstandes geleistet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine aus der Geschichte gezogene Lehre war und ist für unsere Organisation, überparteilich und konfessionell ungebunden einen antifaschistischen Grundkonsens zu verteidigen. In Artikel 139 Grundgesetz sind die alliierten Bestimmungen zum Verbot der NSDAP und möglicher Nachfolgeorganisationen und -parteien eindeutig bestätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für dieses und andere Ziele, insbesondere für den Frieden, die Völkerverständigung und die Hilfe für Geflüchtete und Verfolgte setzt sich die VVN seit ihrer Gründung unermüdlich ein. Wir arbeiten engagiert mit im Bundesverband Information und Beratung für NS-Verfolgte, um auch heute noch für die soziale Betreuung der Verfolgten und ihrer Hinterbliebenen zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Mitglieder der VVN waren als Zeitzeugen in Schulen, bei Veranstaltungen und auf Kundgebungen gegen Neonazi-Aufmärsche und für den Frieden aktiv. Dies geschah bereits in einer Zeit, da in den Regierungsparteien noch ehemals hohe Nazis mitwirkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders erinnern möchten wir an Kaplan Dr. Josef Rossaint (1902-1991), der als katholischer Jugendführer den Widerstand in Düsseldorf und Oberhausen anführte und im weltweit beachteten Katholikenprozess zu vielen Jahren Zuchthaus verurteilt wurde; er war viele Jahre lang aktiv in der VVN NRW und war Präsident der Bundesorganisation der VVN-BdA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ehrenvorsitzende der VVN-BdA ist Esther Bejarano, Überlebende von Auschwitz, hochgeachtete Künstlerin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weltkirchenratspräsident Martin Niemöller war ein enger Mitstreiter der VVN. Viele evangelische Geistliche waren Mitglieder der VVN. An der Gründung der VVN in NRW war der Ministerpräsident Rudolf Amelunxen beteiligt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den weiteren hochgeachteten Zeitzeugen aus unserer Organisation gehörten u.a.:&lt;br /&gt;
&lt;ul&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Hans Frankenthal, Auschwitzüberlebender und Mitglied des VVN-Landesverbandes wie des Zentralrates der Juden in Deutschland&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Jupp Angenfort und Karl Schabrod, ehemalige Mitglieder des Landtags NRW, Mitwirkende bei der Schaffung der Landesverfassung&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Kurt Bachmann, Köln, politisch und rassisch Verfolgter, Auschwitzüberlebender,&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Bruno Bachler, Duisburg, Edelweißpirat&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Ernst Buschmann, ehem. Landtagsabgeordneter, Kommandeur im Kampf für die demokratische spanische Republik und Mitkämpfer der Resistance&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Henny Dreifuss, Holocaustüberlebende und ehem. Widerstandskämpferin, Mitglied der Resistance, Düsseldorf&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Fasia, Sängerin der Friedensbewegung, ehem. Häftling im KZ Neuengamme&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Theo Gaudig, Essen, Überlebender von Buchenwald&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Heinz Junge, Dortmund, Widerstandskämpfer und nach dem Krieg am Aufbau der Gedenkstättenarbeit in Dortmund beteiligt.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Hugo Paul, Minister der ersten NRW-Landesregierung&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Max Reimann, Widerstandskämpfer, Mitglied des Parl.Rates zur Schaffung des Grundgesetzes&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Klara Schabrod, Widerstandskämpferin, Düsseldorf&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Maria Wachter, Widerstandskämpferin, Düsseldorf (in der Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf steht ihr Denkmal)&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
	&lt;li&gt;Unser Mitglied Alice Czyborra geb. Gingold hat als jüdisches Kind im Versteck in Frankreich überlebt und ist bis heute als Zeitzeugin aktiv. Angesehene Kommunalpolitiker und Gewerkschafter unseres Bundeslandes wirken in der VVN-BdA mit.&lt;/li&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Seit zehn Jahren arbeitet die Gruppe Kinder des Widerstandes mit der VVN-BdA zusammen, um die Erinnerung an ihre Eltern wachzuhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den einzelnen Kreisverbänden wurde und wird von Überlebenden, in Zusammenarbeit mit Antifaschisten der nachfolgenden Generationen, die Auseinandersetzung mit den Ursachen von Faschismus und Krieg geführt, Aufklärung über neofaschistische Strukturen und Aktivitäten betrieben, werden Gedenkveranstaltungen für die Opfer des Faschismus abgehalten; wird im Sinne der Losung -ºNie wieder Faschismus -“ nie wieder Krieg-¹ wertvolle ehrenamtliche Arbeit, auch in örtlichen wie landesweiten Bündnissen, geleistet. Unvergessen sind die Reden von VVN-BdA-Repräsentant/innen auf den großen Kundgebungen der Friedensbewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir rufen die demokratische Öffentlichkeit, vor allem die Friedensbewegung und die Gewerkschaften auf, das Vorgehen gegen die VVN-BdA zu verurteilen und sie in ihrer Arbeit zu unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesausschuss der VVN-BdA NRW&lt;br /&gt;
Oberhausen, den 25. Februar 2019&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;a href=&quot;https://esslingen.vvn-bda.de/2019/02/26/vvn-bda-in-nrw-droht-entzug-der-gemeinnuetzigkeit/&quot;&gt;VVN-BdA Kreisverband Esslingen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 27 Feb 2019 08:18:00 +0100</pubDate>
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    <category>verfassungsschutz</category>
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    <title>Immer war der #Antifaschismus ihr Hauptfeind - Protestkundgebung vor dem &quot;Landesamt für Verfassungsschutz&quot;</title>
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            <category>Agenten</category>
            <category>Antifa</category>
            <category>Antirepression</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href=&quot;http://esslingen.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/54/2018/11/VS-Transpi.jpg&quot;&gt;&lt;img class=&quot;aligncenter size-full wp-image-5823&quot; src=&quot;http://esslingen.vvn-bda.de/wp-content/uploads/sites/54/2018/11/VS-Transpi.jpg&quot; alt=&quot;&quot; width=&quot;100%&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Die VVN-BdA ruft auf zur &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Protestkundgebung vor dem &quot;Landesamt für Verfassungsschutz&quot; &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;am Mittwoch 5. Dezember 2018 um 16 Uhr &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;Stuttgart-Bad Cannstatt, Taubenheimstr. 85a&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgerechnet &quot;Verfassungsschutz&quot;-Ämter dienen sich an und werden beauftragt, die zunehmende Rechtsentwicklung zu &quot;beobachten&quot;. Doch es gibt kaum eine Begebenheit der &quot;NSU&quot;-Mordserie, in die nicht auch &quot;V-Leute&quot;“ des &quot;Verfassungsschutzes&quot;tief verstrickt waren. Kaum eine Neonazi-Struktur, die nicht mit Geld aus diesem Haus aufgebaut wurde. Nicht nur parlamentarische Untersuchungsausschüsse konstatieren es mit wachsendem Entsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die AfD in Parlamenten bietet -“ Sachpolitik hat sie nicht anzubieten -“ schreibt sie oft direkt beim &quot;Verfassungsschutz&quot; ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie agiert sozusagen als dessen parlamentarischer Arm. Es geht nur um politische Brunnenvergiftung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar wurde der Eifer dieses &quot;Amtes&quot; in Baden-Württemberg seit einigen Jahrenetwas gebremst. Doch seine Aktivitäten zur Bespitzelung und Diskreditierung von Antifaschistinnen und Antifaschisten gehen weiter. Selbst der Schwur der 51.000 befreiten Häftlinge des KZ Buchenwald vom 19. 4. 1945 soll &quot;verfassungsfeindlich&quot; sein. 1972 verschaffte der &quot;Radikalenerlass&quot; dem &quot;Verfassungsschutz&quot; das größte Arbeitsbeschaffungsprogramm seiner Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war verantwortlich dafür, dass den damaligen Betroffenen &quot;fast ausnahmslos legale politische Aktivitäten, wie die Kandidatur bei Wahlen, die Teilnahme an Demonstrationen oder das Mitunterzeichnen politischer Erklärungen vorgeworfen&quot; wurden, dass es &quot;zum faktischen Berufsverbot für Tausende von Menschen&quot; kam. &quot;Systemkritische und missliebige Organisationen und Personen wurden an den Rand der Legalität gedrängt, die Ausübung von Grundrechten wie der Meinungs-, Organisations- und Versammlungsfreiheit wurde behindert, bedroht und bestraft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis weit in die 1980er-Jahre vergiftete die Jagd auf vermeintliche -ºRadikale-¹ das politische Klima. Statt Zivilcourage und politisches Engagement zu fördern, wurden Duckmäusertum erzeugt und Einschüchterung praktiziert.&quot; Das hat der Niedersächsische Landtag am 16. Dezember 2016 in einem Beschluss festgestellt.Es ging diesem &quot;Amt&quot; nie um den Schutz der Verfassung, sondern immer um ihre Aushöhlung -“ um die politische Entwicklung nach rechts zu drehen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer war der Antifaschismus ihr Hauptfeind&lt;/p&gt;Via Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Bund der AntifaschistInnen (VVN-BdA), &lt;a href=&quot;https://esslingen.vvn-bda.de/2018/11/25/immer-war-der-antifaschismus-ihr-hauptfeind/&quot;&gt;Kreisverband Esslingen&lt;/a&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Nov 2018 20:57:00 +0100</pubDate>
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    <title>Was mir heute wichtig erscheint #422</title>
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            <category>Eklektizismus</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Thomas Trueten)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;Räumung:&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; &quot;Großeinsatz im Hambacher Forst: Am Donnerstagmorgen zieht die Polizei mehrere Hundertschaften mit schwerem Gerät am Wald zusammen, der seit Jahren von Braunkohle-GegnerInnen besetzt ist. Die Beamten sollen mit der Räumung der etwa 50 Baumhäuser beginnen. AktivstInnen riefen über die sozialen Medien dazu auf, unverzüglich in den Wald zu kommen, um die Baumhäuser zu schützen. Für den Nachmittag ist eine Demonstration angemeldet. Gegen 8.45 Uhr begann der Einsatz mit der Räumung von Holzbarrikaden auf dem zentralen Waldweg, der zu den Baumhäusern führt. Als nächstes soll dort ein sogenanntes Tripod geräumt werden, eine Konstruktion aus drei Baumstämmen, an deren Spitze sich AktivistInnen aufhalten.&quot;&lt;/em&gt; Mehr dazu bei der &lt;a href=&quot;https://www.taz.de/!5535513/&quot;&gt;taz&lt;/a&gt; oder unter den Hashtags &lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/HambacherForst?src=hash&quot;&gt;#HambacherForst&lt;/a&gt; oder #&lt;a href=&quot;https://twitter.com/hashtag/HambiBleibt?src=hash&quot;&gt;HambiBleibt&lt;/a&gt; auf Twitter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausschußquote:&lt;/strong&gt; Statt über rechte Gerüchte zur Mobilisierung und die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz zu diskutieren, ging es bei Verfassungsschutzchef Maaßens Auftritt vor dem Innenauschuß &lt;a href=&quot;https://www.tagesschau.de/inland/maassen-chemnitz-113.html&quot;&gt;plötzlich um linke Desinformation und die G20 Proteste&lt;/a&gt;. Tatsächlich hatte es die Polizei  dort &lt;em&gt;&quot;am Montag, dem 27. August 2018, mit einer intensiven Bedrohungslage zu tun. Das geht aus einem sogenannten internen Lagefilm der Polizei hervor, den Frontal 21 einsehen und auswerten konnte.&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://www.zdf.de/politik/frontal-21/pressemitteilung-interner-polizeibericht-chemnitz-100.html&quot;&gt;Quelle&lt;/a&gt;. Aber Seehofer ist das wurst: &lt;a href=&quot;https://www.taz.de/Seehofers-Entscheidung-zu-VS-Chef/!5535514/&quot;&gt;Maaßen darf bleiben&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Abgrundtief:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Trauer, Hass, Unverständnis -“ der Tod des 22-Jährigen in Köthen hat viele Sachsen-Anhalter stark beschäftigt. Das zeigen die vielen Kommentare, die auf der Homepage des MDR SACHSEN-ANHALT zu den Artikeln geschrieben wurden. Allerdings konnten nicht alle Kommentare freigegeben werden.&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessau/koethen-hasskommentare-100.html&quot;&gt;Ein redaktioneller Einblick&lt;/a&gt; zur Frage, warum 43,61 Prozent (!) der Kommentare nicht veröffentlicht werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Analyse:&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; &quot;Was man bislang nur ahnte, was an dramatischen Einzelfällen bekannt und in Einzelstudien belegt war, wird nun weit übertroffen, allein durch die Zahlen der Opfer und der Täter. Sie sind alarmierend, auch weil die Forscher immer wieder betonen, das &quot;Dunkelfeld&quot; des Kindesmissbrauchs sei groß und die wahren Zahlen lägen erfahrungsgemäß &quot;deutlich höher&quot;. Die Wahrheit ist also noch schlimmer.&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://www.zeit.de/2018/38/sexueller-missbrauch-bischoefe-kirche-studie&quot;&gt;Das Ausmaß des Verbrechens&lt;/a&gt;, Beitrag bei Zeit Online vom 12. Spetember 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verlogen:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;(...) Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) war im Fall des Breitscheidplatz-Attentäters Anis Amri offenbar aktiver als von der Behörde behauptet. Behördeninterne Dokumente sollen zeigen, dass der Nachrichtendienst &quot;operative Maßnahmen&quot; in dem Fall veranlasste. Das berichten das ARD-Magazin Kontraste, der rbb und die Berliner Morgenpost. Verfassungsschutz-Präsident Hans-Georg Maaßen hatte dagegen stets von einem &quot;reinen Polizeifall&quot; gesprochen und betont, &quot;keine eigene Informationsbeschaffung&quot; betrieben zu haben. (...)&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://www.sueddeutsche.de/politik/fall-anis-amri-verfassungsschutz-war-wohl-aktiver-als-behauptet-1.4127984&quot;&gt;Verfassungsschutz war wohl aktiver als behauptet&lt;/a&gt;, Süddeutsche vom 13. September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gefiltert: &lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&quot;Das Europäische Parlament hat heute seine Position zur EU-Urheberrechtsreform beschlossen. Die Änderungen, die es an den kontroversiellen Vorschlägen für Uploadfilter und ein EU-weites Leistungsschutzrecht vornahm, blieben dabei lediglich kosmetischer Natur.&quot; &lt;/em&gt;&lt;a href=&quot;https://juliareda.eu/2018/09/ep-pro-uploadfilter-leistungsschutzrecht/&quot;&gt;Julia Reda&lt;/a&gt; zum Beschluss des EU-Parlaments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;#wannwennnichtjetzt:&lt;/strong&gt;&lt;em&gt; &quot;Nach den Ereignissen bei den „Trauermärschen“ von Chemnitz in Sachsen und zuletzt Köthen in Sachsen-Anhalt zeigten sich viele über das Mobilisierungspotenzial einer organisierten Naziszene überrascht. Tobias Burdukat nicht. Der Jugendsozialarbeiter, der mit seinem „Dorf der Jugend“ in der alten Spritzenfabrik im sächsischen Grimma seit vielen Jahren eine aufklärerische und letztlich antifaschistische Jugendarbeit macht, kennt es gar nicht anders: „Die Nazis waren schon immer da“, sagt er im taz-Interview. Die Politik habe sie nur stets ignoriert. (...)&quot;&lt;/em&gt; Zum &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/!5535324/&quot;&gt;Interview&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verteidiger:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Die Attacken danach sind fast so übel wie der eigentliche Angriff. Hunderte Mails erhält Uwe Dziuballa, Inhaber des jüdischen Restaurants &quot;Schalom&quot; in Chemnitz, derzeit jeden Tag. Zwei Drittel der Schreiber, sagt er, wollten ihm Mut machen, nachdem sein Lokal am 27. August von Vermummten angegriffen wurde, die Steine warfen und antisemitische Parolen riefen. Die übrigen aber stellen ihn als Schwindler hin: Wie habe er den Überfall fotografieren können, wo das Restaurant doch montags Ruhetag habe?! Dziuballa ist empört: &quot;Ich lüge nicht.&quot; (...)&quot;&lt;/em&gt; Weiterlesen im &lt;a href=&quot;https://www.neues-deutschland.de/artikel/1100237.antisemitismus-anfeindungen-nach-dem-angriff.html&quot;&gt;Neuen Deutschland&lt;/a&gt;. Siehe auch: &quot;Hunderte von rechtsextremen Anschlägen auf das Schalom in Chenmitz - kein einziger Täter gefaßt&quot; bei &lt;a href=&quot;http://www.belltower.news/artikel/hunderte-von-rechtsextremen-anschlaegen-auf-das-schalom-chemnitz-kein-einziger-taeter-gefass-8123&quot;&gt;Belltower News&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Durchsetzt:&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;&quot;In Deutschland gibt es nicht nur ein Problem mit rassistischen Demonstrationen und einem Rechtsruck in der Parteienlandschaft. Die Indizien mehren sich, dass einige staatliche Organe bis in Führungspositionen hinein mit Sympathisanten und Unterstützern der rechten Szene durchsetzt sind, so Fabian Scheidler. Die Äußerungen von Verfassungspräsident Maaßen zu den Ereignissen in Chemnitz sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Die NSU-Untersuchungsausschüsse und der Prozess gegen Beate Zschäpe haben gezeigt, dass sowohl das Bundesamt für Verfassungsschutz als auch einige Landesämter die rechte Szene durch V-Leute zu großen Teilen finanzieren, ihre Aktivitäten decken und Ermittlungen massiv behindern. Der Verfassungsschutz ist keineswegs auf dem rechte Auge blind, wie immer wieder gesagt wird, sondern im Gegenteil im rechtsextremen Milieu bestens informiert und aktiv. Seine zwielichten Aktivitäten werden dabei zum Teil auf höchster politischer Ebene gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Fabian Scheidler erinnert außerdem an den Fall Oury Jalloh, der 2005 in einer Dessauer Polizeizelle verbrannte. Durch systematische Justizverschleppungen ist der Fall auch 13 Jahre nach den Ereignissen noch nicht aufgeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 All das ist weit mehr als „Behördenversagen“. Wenn den rechten Netzwerken in staatlichen Institutionen weiter freie Hand gelassen wird, dann droht zumindest in Teilen dieses Landes eine schleichende Übernahme durch eine Zangenbewegung von rechts: Auf der einen Seite eine erstarkene AfD im Parlament, die irgendwann nach dem Modell Österreich mit der Union eine Regierungskoalition bilden könnte; zum andern eine Unterwanderung von Ämtern und Behörden. Beschwörungen von Toleranz und Rechtsstaatlichkeit helfen da nichts, sondern nur eine gründliche Entnazifizierung des Staates. Eine Abwicklung der Verfassungsschutzämter wäre ein Anfang.&quot;&lt;/em&gt; Weiter in Kontext-TV: &lt;a href=&quot;http://www.kontext-tv.de/de/blog/der-staat-im-staate&quot;&gt;&quot;Der Staat im Staate&quot;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ausgeliefert:&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;&quot;Der Messenger Telegram hat in Fachkreisen einen schlechten Ruf, ist bei Laien aber eine beliebte Wahl für &quot;sichere&quot; Kommunikation. Nun sorgt die Datenschutzerklärung, die am 14. August 2018 erheblich erweitert wurde, für Aufregung. In der neuen Ziffer 8.3 heisst es ausdrücklich, dass Telegram die IP-Adresse und Telefonnummer von &quot;Terrorverdächtigen&quot; gegenüber Sicherheitsbehörden offenlegen kann (...)&quot;&lt;/em&gt; &lt;a href=&quot;https://steigerlegal.ch/2018/09/11/telegram-datenschutzerklaerung/&quot;&gt;Mehr bei Martin Steiger&lt;/a&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 13 Sep 2018 08:57:00 +0200</pubDate>
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    <category>antifaschismus</category>
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