Was ist pervers?
Die TAZ Karrikatur bringt es auf den Punkt.
»Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!« Erich Kästner
Innerhalb von 8 Tagen kam es in der Nähe von Schwäbisch Gmünd zu zwei Brandanschlägen auf ein Einfamilienhaus. Neben abgebrannten Gartenmöbeln und einem angebrannten Keller sind noch Hakenkreuze und Sprüche auf den Autos hinterlassen worden.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober, beim ersten Anschlag wurden Prospekte und Zeitungen in Brand gesetzt und durch ein gekipptes Fenster in den Keller geschmissen, sowie ein Hakenkreuz als auch der Spruch "Tod den Verrätern!" auf dem vor dem Haus parkenden Auto hinterlassen. Wäre nicht jemand im Haus wach gewesen und hätte den Rauch bemerkt, hätte der Brand sich auf das ganze Haus ausbreiten können und 4 Menschen töten.

Presseerklärung
28.10.2006, 12:40
Beka Economopoulos, (+1-917) 202-5479
Brandon Jourdan, (+1-646) 342-8169
Eric Laursen, (+1-917) 806-6452
An die Redaktionen
William Roland Bradley, US-Journalist/Kameramann, von Oaxaca-Paramilitärs ermordet - Mörder identifiziert - Proteste in den USA geplant
William Roland Bradley, alias Brad Will, ein US-Journalist und Kameraman, wurde gestern in Oaxaca, Mexiko, von Paramiltärs erschossen, der PRI, der früheren mexikanischen Regierungspartei nahestehen. Will war in Oaxaca und berichtete über den andauernden Widerstand von Lehrern und Arbeitern gegen die PRI-kontrollierte Regierung des Staats Oaxaca. Nach Berichten von IMC New York und von "La Jornada" (Mexico) wurde dem 36-jährigen Will aus einer Entfernung von 30-40 Metern von zivilen Paramilitärs in den Bauch geschossen. Er starb auf dem Weg zum Roten Kreuz.
"Centro de Medias Libres" ( http://vientos.info/cml) in Mexico-City berichtet, dass die Videos aus Will's Kamera seinen Mörder als den Paramilitär Pedro Carmona identifizieren; Ex-Präsident von Felipe Camillo Puerto de Santa Lucia del Camino, einer Stadt in Oaxaca.
Nach letzten Angaben von "Centro de Medias Libres" ist Will einer von fünf Toten und 17 Verwundeten des gestrigen Tages, an dem Paramilitärs und Bundespolizei die Stadt überfielen, um sie wieder einzunehmen. Die Stadt Oaxaca war in den letzten fünf Monaten unter Kontrolle der Arbeiter. Will ist der erste Nordamerikaner, der in der seit Monaten andauernden Auseinandersetzung getötet wurde. Er war langjähriger Aktivist und Journalist und berichtete über Landbesetzungen im Nordwesten der USA, über direkte Aktionen und Aufstände in Argentinien und Ekuador, Landbesetzungen in Brasililen und über die
Anti-Privatisierungskämpfen in Bolivien. Er war eine viel-geliebte Person in der Antiglobalisierungsbewegung in den USA und hinterlässt viele trauernde Freunde.
Brad's Freunde in den USA rufen für heute zu Aktionen auf, um zu fordern, dass das US-Außenministerium auf die mexikanische Regierung Druck ausübt, den Mord an Brad aufzuklären, und um das terroristische Regime zu thematisieren, das dies ermöglichte. Außerdem rufen sie zu Solidarität der US-amerikanischen mit mexikanischen Sozialen Bewegungen auf, für die Brad in Oaxaca gestorben ist.
------ Ende der Übersetzung -----------
Genau ein Jahr nach dem Ausbruch der Unruhen in den französischen Trabantenstädten, die am Abend des 27. Oktober 2005 in Clichy-sous-Bois ihren Anfang nahmen, beherrscht eine angespannte Erwartung die französischen Medien. Wird es zum ersten Jahrestag - pünktlich - wieder losgehen? Am Ende könnten sie das Ereignis herbeischreiben oder durch äußerst geballtes Auftreten von Fernsehkameras herbeisuggerieren...

a) Sind Blogger Lohndrücker?
„Heute schon gebloggt? Die technischen Möglichkeiten des Internet und damit auch die Zahl der "Blogger" haben in den letzten Jahren enorm zugenommen. Die Tendenz ist weiterhin steigend. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di sieht schon ein Heer von Billigjournalisten am Werk. Solche gewerkschaftlichen Sorgen sind nicht ganz unbegründet. Viele zu sogenannten Bürgerjournalisten" geadelte Blogger verlangen kein Honorar für ihre Fotos oder Texte -“ und fungieren so als Zulieferer für kostenfreies Rohmaterial. ...“
Artikel von Peter Nowak im Neuen Deutschland vom 20.10.2006
b) Die Amateure kommen - Bürgerjournalismus ist unter Medienprofis umstritten und legt zugleich Mängel des Medienbetriebes offen
„Journalisten als vierte Säule der Demokratie - die klassische Rolle dieses Berufes verblasst auch hierzulande in dem Maße, wie neue Medien bisher unbekannte Informationskanäle schaffen und die etablierte Presselandschaft verändern. Neben den klassischen Medien werden Informationen immer stärker über Internetforen verbreitet, die dokumentieren und kontrollieren. Doch auch unabhängig von den Auswirkungen dieser technischen Entwicklung hat sich das Selbstverständnis von Journalisten verändert, was wiederum den Trend zu alternativen Medien befördert...“
Artikel von Harald Neuber auf telepolis vom 05.10.2006
c) Initiative Qualität: „Bürgerreporter“ - ein Qualitätsrisiko
Die Initiative Qualität im Journalismus (IQ) warnt vor den Gefahren eines so genannten Bürgerjournalismus. Die flächendeckende Aufforderung an Leser und Zuschauer, in ihrem persönlichen Umfeld systematisch Informationen in Text und Bild für Veröffentlichungen zu beschaffen, birgt Gefahren und Risiken für die „Bürgerreporter“ selbst, für die Bürger und für die Qualität der Medien.
Presserklärung der DJU vom 29.09.2006
Am heutigen 25. Oktober wird das Kabinett über eine überarbeitete Fassung eines Bundeswehr - Weißbuchs beraten und diese vermutlich in Kürze verabschieden. Da sich die aktuelle Version deutlich von der vorigen Variante unterscheidet, findet sich weiter unten eine Analyse die sich auf die Vorlage bezieht, die Morgen im Kabinett debattiert wird."IMI: Analyse und Sonderseite zum "Bundeswehr-Weißbuch"" vollständig lesen
Das Weißbuch ist ein Grundlagendokument zur außen- und militärpolitischen Ausrichtung Deutschlands der kommenden Jahre (das letzte erschien 1994). Das Dokument spiegelt in erschreckender Weise den Grad der Militarisierung Deutschlands wieder und zeigt, wie weit die "Enttabuisierung des Militärischen" (Gerhard Schröder) inzwischen fortgeschritten ist. Aus diesem Grund haben wir eine Sonderseite eingerichtet auf der wir nicht nur Analysen zum Weißbuch selbst, sondern auch eine Auswahl unserer Texte zu den zahlreichen Facetten deutscher Kriegspolitik versammelt haben.
Die Seite findet sich unter: http://www.imi-online.de/seite.php3?id=10
Auf der Sonderseite finden sich zahlreiche Texte die nach folgenden Themenbereichen gegliedert sind:
•[Weißbuch]
•[Schwarz-Rote Kriegspolitik]
•[Überblickstexte zur Militarisierung Deutschlands]
•[Deutsche Kriegseinsätze]
•[Rüstungsexporte und Rüstungsetat]
•[Deutschland und die Europäische Union]
•[Bundeswehr im Inneren]
•[Zivil-militärische Zusammenarbeit]
•[Bundeswehr und Sozialabbau]
•[Deutsche Militärstandorte und ihre Bedeutung für die Kriegsführung]
•[Kommando Spezialkräfte (KSK)]
•[Parteien]