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»Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry "Groucho" Marx

Die Bundesregierung empfiehlt:

Bundestrojaner. Damit sie sicher im Internet unterwegs sind. Bislang ist unklar, ob es kostengünstige (Cross)Updates geben wird, z.B. von Vorratsdatenspeicherung V1.0 oder Verberger 0.58 ...

Aus der Produktbeschreibung:
Liebe Bürgerinnen und liebe Bürger,

sicher haben Sie in den Medien die Diskussionen über die Online-Durchsuchung von Privat-Computern im Rahmen der Bedrohung der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland durch den internationalen Terrorismus verfolgt.

Leider wurde der Sinn und Zweck dieser Online-Untersuchungen von den meisten Medien ein wenig verzerrt dargestellt.

Von den Medien völlig vernachlässigt wurde der Aspekt der Sicherheit für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, und Ihre persönliche IT-Struktur.

Der von der Bundesregierung im Zusammenhang mit dem bekannten Softwarehersteller Dodo entwickelte Bundestrojaner bedeutet vor allem für Sie einen nicht zu unterschätzenden Gewinn an Sicherheit. Denn der Bundestrojaner überwacht Ihren Computer rund um die Uhr und meldet verdächtige Dateien sofort an bis zu 37 Sicherheitsbehörden weiter, darunter das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) des Bundesinnenministeriums.

Der Vorteil für Sie als Computernutzer ist, daß Sie sich dank des Bundestrojaners keine Sorgen mehr um die Sicherheit Ihres Computers oder Ihrer Daten machen müssen. Das erledigen nach Download und Installation des Bundestrojaners die deutschen Sicherheitsbehörden für Sie. Sollten alle Stricke reißen, dann haben die Sicherheitsbehörden auch ein Back-Up Ihrer Datensätze für Sie parat. Sie sehen also, der Bundestrojaner bringt Ihnen nur Vorteile. Zögern Sie deshalb nicht, laden Sie noch heute den Bundestrojaner herunter und installieren Sie ihn auf Ihren Festplatten.

Danach brauchen Sie nie mehr an den Bundestrojaner denken, er wird automatisch aktualisiert, läuft immer als Hintergrundprozeß und gibt Ihnen einfach das gute Gefühl, sicher im Internet unterwegs zu sein.

Systemanforderungen, weitere Informationen und Testversionen

Tatort: Internet

Die Vorladung
Marc Bartels hat's mal wieder erwischt. Er hat nach etlichen Abmahnungen von Firmen, Prominenten und Anwälten, die er - wie es sich für einen Blogger gehört - veröffentlich hat - eine Vorladung von der Polizei bekommen. Gegen ihn wird ermittelt wegen übler Nachrede. Tatort: Internet. So heißt es jedenfalls in seiner Vorladung als Beschuldigter, die er - natürlich - auch sofort veröffentlicht hat. Für seinen Termin am 10. Januar viel Glück...

Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Zum "heiligen Abend" veröffentlicht das Friedensnetz folgende Weihnachtsanzeige:

Schluss mit den Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Die Beteiligung der Bundeswehr an weltweiten Kriegen ist verfassungswidrig. Nach Artikel 87a des Grundgesetzes ist die Bundeswehr für die Landesverteidigung aufgestellt. Der weltweite US-“Krieg gegen den Terror-, an dem die Bundeswehr beteiligt ist, ist selbst Terror. Er muss beendet werden.

Alle Versuche, politische Probleme militärisch zu lösen, sind zum Scheitern verurteilt. Unschuldige Menschen sterben, Länder werden verwüstet, Hass und Verzweiflung wachsen an.

Wir verlangen:
• den Abzug aller deutschen Truppen aus Afghanistan, anstatt einer Ausweitung der Kampfeinsätze
• den Abzug der Marine von Libanon und die Einstellung jeglicher Unterstützung der US-geführten Besatzung des Irak
• Verhandlungen mit dem Iran ohne Vorbedingungen statt Sanktionen und Kriegsdrohungen
• den Stopp des Umbaus der Bundeswehr in eine weltweit einsetzbare Interventionsarmee.
Wir brauchen keine neuen Waffen und zusätzliche Milliarden für Auslandseinsätze. Wir brauchen eine Politik, die Konfliktursachen beseitigt.

Mit den Aktionen der Friedensbewegung treten wir für eine andere Politik ein. Diese Politik setzt auf Gerechtigkeit, Solidarität, Entwicklung, Recht auf demokratische Teilhabe und nachhaltigen Umgang mit der Natur. Dafür müssen mehr staatliche Mittel bereitgestellt werden.

Daher fordern wir:

Spart endlich an der Rüstung


Quelle: Mail vom 15.12.2006

Ich habe doch nichts zu verbergen!

Mit den Stimmen von CDU und FDP hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen am 20. Dezember 2006 eine Änderung des Verfassungsschutzgesetzes des Landes beschlossen. Demnach dürfen die Behörden auch mit rechtlicher Deckung private Computer unerkannt überwachen.

Ich kenne genügend Menschen, die meinten, weil sie nichts zu verbergen hätten, sei das nicht schlimm. Das bekannte Beispiel von Jean Charles de Menezes, der ebenfalls nichts zu verbergen hatte, ist sicherlich eine drastische Ausnahme. Oder?

Howto: HP Officejet 5600 / 5615 und Linux

Ein kurzes Howto: Der HP Officejet 5600 All-in-One Drucker und seine Variante 5615 (Q7311A) druckt auch unter Linux ganz passabel. Die Standardtreiber funktionieren allerdings eher weniger, aber dafür gibt es ja die HPLIP Treiber. Diese sollten Bestandteil jeder aktuellen Distribution sein. In das Common Unix Printing System (CUPS) können die HPLIP Druckertreiber problemlos eingebunden werden.

Auch diese Jobs verrichtet unsere XBox, die das wiederum an einen Printserver weiterreicht, der den Druckerpark versorgt. Für die unterschiedlichen Clients ist es dabei unerheblich, unter welchen Betriebssystem der Drucker läuft, die Aufbereitung der Druckdaten passiert durch CUPS.

Unter xebian lässt sich das wie unter jeder anderen Debian Variante installieren mit:

aptitude install hplip-ppds

Dann folgt der bekannte Installationsablauf:

Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut... Fertig
Lese erweiterte Statusinformationen
Initialisiere Paketstatus... Fertig
Lese Task-Beschreibungen... Fertig
Die folgenden Pakete werden zusätzlich installiert:
hplip-ppds
0 Pakete aktualisiert, 1 zusätzlich installiert, 0 werden entfernt und 0 nichtaktualisiert.
Muss 1432kB an Archiven herunterladen.Nach dem Entpacken werden 13,6MB zusätzlich belegt sein.
Schreibe erweiterte Statusinformation... Fertig
Hole:1 ftp://ftp.de.debian.org sarge-backports/main hplip-ppds 0.9.7-3bpo1 [1432kB]
1432kB wurden in 2s heruntergeladen (632kB/s)
Wähle vormals abgewähltes Paket hplip-ppds.
(Lese Datenbank ... 79789 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Entpacke hplip-ppds (aus .../hplip-ppds_0.9.7-3bpo1_all.deb) ...
Richte hplip-ppds ein (0.9.7-3bpo1) ...
Forcing CUPS to reload available PPD list...
Restarting Common Unix Printing System: cupsd.

Nun den Drucker noch schnell über das Webinterface von CUPS einrichten, bei "Hersteller": "HP (HPLIP)" wählen und dann den enspechendenden Treiber auswählen.

Klimaproblem?

"EnBW redet über das Klimaproblem und vieles mehr, nur nicht über seine wahren Motive. In Wirklichkeit werden mit dem Weiterbetrieb veralteter Atomkraftwerke die Sicherheitsinteressen der Bevölkerung der Aussicht auf Milliarden-Zusatzgewinne geopfert. Wenn man bei dieser Operation die Klimaschutzrhetorik einmal außen vor lässt, geht es um genau drei Dinge: erstens um Geld, zweitens um Geld, drittens um Geld."


Rainer Baake, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe

Quelle: Presseportal

Kostenloser Pixelsampler

Im sehr lesenswerten Photoshop Blog habe ich folgenden interessanten Hinweis von Dirk Metzmacher gefunden:

Das PlugIn PixelSampler erweitert Photoshop unter Windows und Mac um 7 brauchbare Filter. "Black & White" sorgt für kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos, "Contrasting Levels" für eine Stimmungsänderung, "Duotone" für interessante Farbenspiele, "Grain" simuliert einen Korneffekt, "Monotone" färbt einfarbig, "Starlight" sorgt für Glanzpunkte und "WarmCool" für wärmere oder kältere Fotos. Die Software ist kostenlos. Es wird nur eine Registrierung für die Seriennummer verlangt.


Mal ansehen und probieren. Massenhaft Photoshop Plugins finden sich auch bei Plugins World.

Einseifen und Einseifen lassen oder: Die Ästhetik des Job-Widerstands sieht anders aus

"Wenn Sie sich waschen und rasieren, finden Sie auch einen Job.". Natürlich war das eine zynische Bemerkung von Beck, eine Stammtischparole, wie sie Millionen teilen oder sogar glauben. Allerdings müssen sich Millionen von „Beschäftigten“, also Menschen mit Job, tagtäglich weitaus größere Demütigungen gefallen lassen, um diesen ja „um Alles in der Welt“ zu behalten. Körperpflege gehört dabei noch zu den geringsten Zumutungen der Lohnarbeitsgesellschaft. Um welche Scheiß-Jobs hier „auf Teufel komm raus“ gebuhlt und geworben werden muß, das ist u.E. der Skandal.

LabourNet Kommentar zum aktuellen Evergreen der Bild Zeitung...
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