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»Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn umbringen.« Michail Bakunin

Quentin Tarantino´s „INGLOURIOUS BASTERDS“ und der feine Unterschied

Endlich ein neuer Tarantino. In „Inglorious Bastards“ wird die (erfundene) Geschichte einer Gruppe jüdischer US-Soldaten erzählt, die im besetzten Frankreich auf ein Himmelfahrtskommando gegen die Nazis geschickt werden.

Das Drehbuch ist eine Neuauflage von „Ein Haufen verwegener Hunde“ (1978) von Enzo Castellari.



Interessant die kleinen Unterschiede zwischen dem US und dem deutschen Trailer:



Wie redok und das NPD Blog berichtet, wollen angeblich die vom verhinderten NPD-Vorsitzenden Andreas Molau geleitete “Gesellschaft für freie Publizistik- den Kinostart eines Hollywood-Films “mit allen Mitteln und auf allen Ebenen- sabotieren.
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Zuletzt bearbeitet am 23.02.2009 11:13

Was mir heute wichtig erscheint #91

Angriff: „Zwei Reisebusse organisierte der Deutsche Gewerkschaftsbund in Nordhessen für die Anreise zu den Demonstrationen gegen Rechtextreme und GeschichtsrevisionistInnen am Samstag in Dresden. Bei einem Halt auf der Rückreise wurden die Teilnehmer auf einem Parkplatz bei Jena von rechten Schlägern unmittelbar attackiert. Eine Person wurde dabei schwer verletzt, erlitt einen Schädelbruch. Ein weiteres Opfer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, insgesamt gab es fünf Verletzte...“ Bericht von Stephan Siebrecht vom 16.02.2009 bei indymedia, siehe auch das dortige umfangreiche Dossier. Der DGB erneuert nach dem Überfall die Forderung nach einem NPD-Verbot. Augenzeugenbericht von Holger Kindler, DGB Region Nordhessen, Jugendbildungsreferent. (Via LabourNet)



Vorbereitung: "Etwa 400 Aktivist/innen aus zahlreichen europäischen Ländern trafen sich am Wochenende 14. und 15. Februar in Strasbourg zu einer internationalen Aktionskonferenz. Dieses Treffen diente der gemeinsamen Planung und Absprache der Aktivitäten gegen den NATO-Gipfel in Strasbourg und Baden-Baden Anfang April 2009. Zugleich läutete es die letzte Mobilisierungsphase ein: in sechs Wochen wird der 60-Jahre-Jubililäumsgipfel nicht ohne massiven Protest vonstatten gehen." Weiterlesen


Nachbereitung: Autonome Nachbereitung der Siko 2009.


Aufbereitung: Fotos von der Siko Demonstration bei der Arbeiterfotografie sowie beim Umbruch Bildarchiv.


Test: Bei Traumflieger ist der nach eigenen Angaben zumindest im deutschprachigen Raum umfangreichste Test zur Canon EOS 5D Mark II erschienen.

Vom Blogdiktator zum Kneipenterroristen. Oder: Was tun mit Nervensägen im Büro / Zweitwohnung / Sonstwo?

Was ich mache, wenn in meinem Zweitwohnsitz ein paar Nervensägen mit meinem persönlichen Musikgeschmack inkompatible Musik raussuchen? Mein Tipp: Ich starte meine persönliche Strafaktion wähle das nächste Stück aus. Da es in der Musikbox zwar Rio Reiser aber keine TSS gibt wähle ich meistens Colosseum's "Valentyne Suite". Das gibt mir 20 Minuten Verschnaufpause am Stück und danach ist die Bude etwas ruhiger. Die Originalfassung ist von 1969, hier geht es zu Part I und Part II eines Mitschnittes eines der zahlreichen Reunion Konzerte, diesmal von Anno 1994 mit einer Band und Publikum in super Stimmung.
Für weitere sachdienliche Hinweise habe ich ein offenes Ohr.

Filmtipp: "Die Nazis und die Narren"

"Die Nazis und die Narren" - so lautet der Titel des neuen Films von Frank Gutermuth und Sebastian Kuhn. Der Film läuft am 18. Februar um 23:30 bei der ARD. Die Geschichte der Karnevalsvereine während des Nationalsozialismus ist bisher wenig erforscht. Der Film zeichnet nach, wie sich im Karneval 1933 der Zeitgeist spiegelt, wie sich Vereine anpassten, aber auch, dass Widerspruch auf der Bütt durchaus möglich war.

Ein Interview mit einem der Filmautoren auf "Radio Z"
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Zuletzt bearbeitet am 16.02.2009 05:07

Was mir heute wichtig erscheint #90

Dresden: Berichte und Bilder von Daniel Weigelt zu den Demonstrationen gegen die Nazi Aufmärsche am 13. und 14. Februar in Dresden. Das NPD Blog verweist in seiner Berichterstattung auf einen Angriff von Neonazis auf eine DGB-Reisegruppe und verweist auf Bildmaterial von Recherche Ost sowie Recherche Nord zu Angriffen auf Journalisten. Derweil bringt es lahnix auf den Punkt.


Kapazitätserweiterung: Die baden - württembergische Polizei wird zur Zeit neben neuen Teleskopschlagstöcken auch mit einem neuen Pfefferspray ausgestattet. Das Gerät sei mit dem zuverlässigen pflanzlichen Pfefferwirkstoff befüllt und könne durch den gebündelten Sprühstrahl über eine Entfernung von bis zu sieben Metern sicher eingesetzt werden. Hintergrund: Die Polizei fürchtet sich. Denn vor allem in Gruppen werde die Stimmung gegenüber der Polizei aggressiver, gewaltbereiter und unkooperativer. Oft solidarisierten sich gewalttätige Kontrahenten oder bis dato Unbeteiligte gegen die Beamten. Während das bisher verwendete Pfefferspray vor allem gegen Einzelpersonen Einsatz fand, richtet sich das neue also offensichtlich gegen organisierte Zusammenrottungen.


Kontinuierlich: Auch die neue Regierung unterdrückt alle Versuche, die Praxis der "außerordentlichen Überstellungen" juristisch aufzuarbeiten. Beispiel: Die schwerwiegenden Anschuldigungen von Folter, die fünf Opfer des sogenannten Extraordinary Renditon-Programms der Bush-Regierung vorgebracht hatten.


Ostermarsch:  "Die Europäische Friedensbewegung hat unter dem Motto “Nein zum Krieg, Nein zur NATO- zu Protesten gegen die NATO anlässlich der geplanten Jubiläumsfeier und zu einer großen Demonstration am 4. April in Strasbourg aufgerufen. Diesen Aufruf unterstützen wir. Deshalb führt der baden-württembergische Ostermarsch am 4. April über die Europabrücke von Kehl nach Strasbourg um uns diesen Protesten anzuschließen..." Das Friedensplenum hat dafür einen Aufruf beschlossen.


Friedenspreis: Münchner Sicherheitskonferenz verleiht „Friedenspreis“ an Kriegsverbrecher Henry Kissinger!


Wiederbesetzung: Am 22. Januar wurde das Centro Sociale Cox 18 oder Conchetta in Mailand geräumt. Unlängst drohte Mailands Bürgermeister De Corato (Alleanza Nazionale) an, er wolle mit Räumungen gegen die linken Zentren vorgehen, weil offensichtlich sei, dass linksradikale Jugendliche diese als Ausgangsort für politische Aktionen nutzen. Nun wurde das COX18 wiederbesetzt.

Höhepunkt und Abschluß im Prozessmarathon Ulrich Schirmer vs. Porsche AG?

Am 19. Februar 2009 um 11:15 Uhr findet vor dem Arbeitsgericht Stuttgart / Johannesstraße 86 / 70176 Stuttgart / Saal 007 die Verhandlung über die 5. Kettenkündigung des IGM-Vertrauensmannes Ulrich Schirmer statt.

Erreicht Porsche auch dieses Mal keine Auflösung des Arbeitsverhältnisses, wird dies nach Aussage der Porsche-Anwälte vom 04. Februar 2009 der letzte Prozesstermin in dem nun über 6 Jahre andauernden Prozessmarathon vor den Arbeitsgerichten Deutschlands sein.

Begründung: Porsche wird die Androhung einer Haftstrafe gegen den Vorstandsvorsitzenden Dr. Wendelin Wiedeking nicht zulassen, wenn Ulrich Schirmer weiterbeschäftigt werden muss.

Der Solidaritätskreis gemaßregelter Porsche-Kollegen ruft auch dieses Mal wieder zu einer regen Beteioligung an diesem Prozesstermin auf. Die Teilnahme einer breiten Öffentlichkeit an den zahlreichen Gerichtsterminen hat sich in der Vergangenheit als ein wertvoller Trumpf herausgestellt.

Via StattWeb

Informationen zum Fall von Ulrich Schirmer und anderen bei LabourNet und beim Solidaritätskreis
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