Als weitere baskische Gruppe stellen wir im Rahmen der Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland heute die "Soziedad Alkoholika" vor. Die seit 1988 existierende fünfköpfige Combo legt einen ziemlich brachialen Metal HardCore auf die Bretter, ihre Texte befassen sich schwerpunktmäßig mit Antifaschismus, Antirasissmus, Militarismus und Sexismus. Im Jahr 2002 wurde die Gruppe in Spanien jahrelang auf den Index gesetzt, so durfte die Soziedad Alkoholika für 3 Jahre nicht in Madrid auftreten. Grund dafür war die in ihren Texten geäußerte Solidarität mit dem baskischen Befreiungskampf...
Bisher erschien in dieser Reihe:
07.02.2010: Rise Against & Berri Txarrak - LETRAREKIN
06.02.2010: Berri Txarrak - Libre
Baskenrock: Rise Against & Berri Txarrak - LETRAREKIN
Im Rahmen der Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland stellen wir an jedem Tag eine baskische Gruppe mit einem YouTube Clip und möglichst auch Texten und Informationen dazu vor. Gestern machten wir mit Berri Txarrak den Anfang, heute zeigen wir die gemeinsam mit der US Punk / Hardcore Band "Rise Against" entstandene Produktion "LETRAREKIN". Der dazu von Unbekannten entwickelte - Clip erinnert an die Gemeinsamkeiten des baskischen und des irischen Befreiungskampfes.
Bisher erschien in dieser Reihe:
06.02.2010: Berri Txarrak - Libre
Bisher erschien in dieser Reihe:
06.02.2010: Berri Txarrak - Libre
Baskenrock: Berri Txarrak - Libre
Heute beginnt die Woche der internationalen Solidarität mit dem Baskenland. Wir stellen dazu an jedem Tag eine baskische Gruppe mit einem YouTube Clip und möglichst auch mit Texten und Informationen dazu vor. Den Anfang machen wir mit "Berri Txarrak", die wir hier schon einmal vorgestellt hatten und dem Titel "Libre".
Die baskischen NoiseCoreMetalPunks gibt es schon seit 14 Jahren und dementsprechend gross ist ihre Bekanntheit im spanischen Baskenland und auf dem Rest der Iberischen Halbinsel.
Wie alle baskischen Bands funktioniert auch "Berri Txarrak" als Kollektiv und auch sie haben vor allem politische Texte, weil es in einem Kriegsgebiet wie dem Baskenland gar keine Wahl gibt, ob man vom Leben oder über Nebensächliches singen will. Die Musik ist genau so hart wie die Lebensbedingungen der Basken. Noise, Metal, Core, Punkrock mit einer absolut starken Bühnenpräsenz vorgetragen, das ist bei einer Show mit der Band zu erwarten. (bitxidenda)
In der Solidaritätswoche tritt "Berri Txarrak" in der Schweiz auf:
• am 10. Februar in Bern in der Villa Rossenau
• am 11. Februar in Zürich im Drucki, Gebäude im Innenhof, Nähe besetztes Haus Kalkbreite 39
• am 12. Februar in Lausanne (Noch nicht bestätigt)
• am 13. Februar in Bern im Hirscheneck
Die baskischen NoiseCoreMetalPunks gibt es schon seit 14 Jahren und dementsprechend gross ist ihre Bekanntheit im spanischen Baskenland und auf dem Rest der Iberischen Halbinsel.
Wie alle baskischen Bands funktioniert auch "Berri Txarrak" als Kollektiv und auch sie haben vor allem politische Texte, weil es in einem Kriegsgebiet wie dem Baskenland gar keine Wahl gibt, ob man vom Leben oder über Nebensächliches singen will. Die Musik ist genau so hart wie die Lebensbedingungen der Basken. Noise, Metal, Core, Punkrock mit einer absolut starken Bühnenpräsenz vorgetragen, das ist bei einer Show mit der Band zu erwarten. (bitxidenda)
In der Solidaritätswoche tritt "Berri Txarrak" in der Schweiz auf:
• am 10. Februar in Bern in der Villa Rossenau
• am 11. Februar in Zürich im Drucki, Gebäude im Innenhof, Nähe besetztes Haus Kalkbreite 39
• am 12. Februar in Lausanne (Noch nicht bestätigt)
• am 13. Februar in Bern im Hirscheneck
Filmtipp: "Die Unwertigen". Heimkinder Schicksale im Nationalsozialismus
Neulich hatte ich bei redblog auf die Vorführung des Filmes "Die Unwertigen" in Berlin hingewiesen. Der Film über das Schicksal von Heimkindern im Faschismus und in der Nachkriegszeit wird in wenigen Tagen auch in Stuttgart gezeigt.
Die Nazis sortierten Jugendliche nach ihrem Wertesystem der Rassenhygiene und Eugenik. Die "wertigen" Kinder wurden gefördert, die "unwertigen" aussortiert und "ausgemerzt". Waltrauts Mutter kommt ins Konzentrationslager, Waltraut und ihre Geschwister in Heime. Günter muss ins Jugenkonzentrationslager, weil er die verbotene Swing-Musik hört. Elfriede erlebt im Kinderheim, wie Kinder Opfer der Euthanasie werden. Richard wird als uneheliches Kind seiner Mutter für immer entrissen und leistet mit vier Jahren Zwangsarbeit.
Der Film erzählt auch von der gesellschaftlichen Verdrängung nach 1945 und den Auswirkungen für die Betroffenen bis heute: Richard und Elfriede bekommen die Folgen des nationalsozialistischen Denkens noch lange nach dem Krieg zu spüren. Elfriede bleibt bis 1970 eingesperrt im Heim.
Im Anschluss an den Film Gespräch mit Richard Sucker. Richard Sucker kommt als uneheliches Kind 1935 ins Waisenhaus in Breslau. Prügel gibt es täglich und hart zu arbeiten. Nach dem Krieg findet er ein neues “Zuhause- in deutschen Heimen. Dort gibt es weiter Prügel bis das Blut fließt und wieder unbezahlte Zwangsarbeit.
Heute ist Richard Sucker Zeuge im Petitionsausschuss Heimkinder des Bundestages.
Am 07. Februar um 11 Uhr Kino Atelier am Bollwerk, Hohe Straße 26, Stuttgart - Mitte
Veranstaltet von der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg und den AnStiftern
Die Nazis sortierten Jugendliche nach ihrem Wertesystem der Rassenhygiene und Eugenik. Die "wertigen" Kinder wurden gefördert, die "unwertigen" aussortiert und "ausgemerzt". Waltrauts Mutter kommt ins Konzentrationslager, Waltraut und ihre Geschwister in Heime. Günter muss ins Jugenkonzentrationslager, weil er die verbotene Swing-Musik hört. Elfriede erlebt im Kinderheim, wie Kinder Opfer der Euthanasie werden. Richard wird als uneheliches Kind seiner Mutter für immer entrissen und leistet mit vier Jahren Zwangsarbeit.
Der Film erzählt auch von der gesellschaftlichen Verdrängung nach 1945 und den Auswirkungen für die Betroffenen bis heute: Richard und Elfriede bekommen die Folgen des nationalsozialistischen Denkens noch lange nach dem Krieg zu spüren. Elfriede bleibt bis 1970 eingesperrt im Heim.
Im Anschluss an den Film Gespräch mit Richard Sucker. Richard Sucker kommt als uneheliches Kind 1935 ins Waisenhaus in Breslau. Prügel gibt es täglich und hart zu arbeiten. Nach dem Krieg findet er ein neues “Zuhause- in deutschen Heimen. Dort gibt es weiter Prügel bis das Blut fließt und wieder unbezahlte Zwangsarbeit.
Heute ist Richard Sucker Zeuge im Petitionsausschuss Heimkinder des Bundestages.
Am 07. Februar um 11 Uhr Kino Atelier am Bollwerk, Hohe Straße 26, Stuttgart - Mitte
Veranstaltet von der Rosa Luxemburg Stiftung Baden-Württemberg und den AnStiftern