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»Ich meine dass wir keine andern Herren brauchen, sondern keine!« Bertolt Brecht

Keine Zukunft ohne Zukunft

Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv
Foto: © Oliver Feldhaus via Umbruch Bildarchiv
Seit zehn Jahren ist das „Zukunft“ in der Laskerstraße am Ostkreuz ein wichtiges Kulturareal in Friedrichshain. Neben dem beliebten Club werden in der ZUKUNFT auch Konzerte, Biergarten, Kino, Kunst und Theater angeboten. Jetzt soll am 31. März damit Schluss sein. Gegen die drohende Schließung des Kulturstandortes und für den Erhalt und die langfristige Sicherung kultureller Zwischenräume (nicht nur) für-™s Ostkreuz demonstrierten am 13. November rund 1.000 Menschen in Friedrichshain.

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“Unser gemeinsamer Widerstand”

Mehr Infos über den Film findest Du auf der Webseite. Dieser Anti-AKW-Film „Unser gemeinsamer Widerstand“ ist nicht kommerziell. Wer ihn öffentlich auf einer Veranstaltung zeigen möchte, darf keinen Eintritt für den Film nehmen -“ allenfalls nur für die Raumnutzung. Falls für die Veranstaltung Plakate oder Flyer gewünscht werden, kann dazu kostenlos die Vorlage unter diesem Link verwendet werden: http://t1p.de/plakat1

Es wäre nett, wenn wir über die Veranstaltung informiert würden -“ evtl. kommen wir als Autoren auch vorbei -“ Rückfragen an mail@kroeger-voss.de

Lützerath lebt!

© catwithanicecamera
Foto: © catwithanicecamera via Umbruch Bildarchiv
Im Rahmen des Unräumbar-Festivals vom 29. Oktober bis 5. November 2021 protestierten mehrere tausend Menschen in Lützerath gegen die Erweiterung des Braunkohletagebaus Garzweiler II und den akut drohenden Abriss Lützeraths sowie weiterer fünf Dörfer. Seit Wochen halten sich Klimaaktivist*innen im Dorf auf. Mit einem Camp, Baumbesetzungen, Kultur und Widerstandsaktionen wurde Lützerath wieder mit Leben gefüllt. Am 31. Oktober kamen alle zur großen Demo.
Die Bilder für diesen Fotorückblick erhielten wir von Tim Wagner, CatwithaniceCamera & Pay Numrich. Vielen Dank dafür!

Lützerath ist ein weiteres Dorf in Nordrhein-Westfalen, das für die Profite des internationalen Großkonzerns RWE zerstört werden soll, um den Tagebau Garzweiler auszudehnen. Zu der Demonstration am 31. Oktober hatte ein breites Bündnis von Organisationen aufgerufen. Am Morgen hatte Greenpeace bereits mit einer brennenden Linie dargestellt, dass die 1,5 Grad-Grenze der Klimaerhitzung vor Lützerath verlaufe. Es sollen noch 650 Mio Tonnen Braunkohle verfeuert werden. Das Bündnis „Ende Gelände“ hatte für diesen Tag Aktionen zivilen Ungehorsams angekündigt, um den Kohleabbau zu blockieren.

Die Teilnehmer zogen mit Plakaten, Bannern und lauter Musik über die Felder Richtung Tagebau Garweiler II. Dabei löste sich die Gruppe von „Ende Gelände“ vom Demozug und drang auf das RWE-Gelände ein. An der etwa 50 Meter hohen Abbruchkante des Tagebaus blieben sie stehen. Die Polizei konnte mit einem Großaufgebot eine Baggerbesetzung verhindern, blieb aber noch bis in den Abend hinein im Einsatz. RWE wendete den Bagger und schaltete ihn aus Sicherheitsgründen ab.

Im Morgengrauen des 5. November blockierten Aktivist*innen an zwei Stellen die Kohlebahn von RWE, die das Braunkohlekraftwerk Neurath versorgt. An zwei Blockadepunkten im Norden (Kohlebahn von Garzweiler) als auch im Süden (Kohlebahn aus Hambach). Mit Beton-Tonnen und Lock-Ons ketteten sich die Aktivist*innen an die Schienen. Außerdem sind Menschen im Rollstuhl bei der Blockade dabei.

Fast alles gehört in Lützerath inzwischen dem Tagebaubetreiber RWE. Nur der Hof von Eckardt Heukamp nicht. Alle anderen früheren Familien wurden umgesiedelt. Der letzte Landwirt des Ortes klagt vor dem OVG Münster gegen seine vorzeitige Enteignung für die Braunkohle durch das Land NRW und RWE. Die Bagger stehen bereits direkt vor Lützerath. Diesen Herbst will RWE und die Landesregierung das Dorf dem Erdboden gleich machen. Mit der Zerstörung von Lützerath sollen Fakten geschaffen werden, bevor das Enteignungsverfahren vom letzten Bauern im Dorf abgeschlossen ist. Unterstützt wird der Landwirt von Klimaaktivist*innen. Der Widerstand wächst und so hat sich der kleine Ort zu einer umkämpften Zone entwickelt.

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Gorilla Riders United

Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
In Solidarität mit den Gorillas Arbeiter*innen demonstrierten am Abend des 16.11. mehr als 600 Menschen in Berlin. Die Demo zog vom Kreuzberger Gorilla-Standort in der Muskauerstraße 48 zum Oranienplatz. Zu Beginn gab es Soli-Beiträge u.a. von der Berliner Migrantifa, Kolleg*innen der AWO, der GEW, der Berliner Krankenhausbewegung und dem Anwalt Benedikt Hopmann. Am nächsten Tag entschied das Gericht, dass ein Betriebsrat gegründet werden kann. Ein großer Erfolg.
Silvain vom Gorillas Workers Collective schickte uns folgenden Bericht zur Demo, vielen Dank dafür! (Englische Fassung siehe unten)

„Wir, die Beschäftigten von Gorillas, waren von Anfang an unzufrieden mit der Diskrepanz zwischen den gemachten Versprechungen (gerechte Entlohnung, Ausrüstung, Möglichkeit, sich als Einzelperson und innerhalb des Unternehmens weiterzuentwickeln usw.). Viele von uns sind in das Unternehmen eingetreten, ohne zu wissen, welchen Weg ein solches Unternehmen normalerweise einschlägt und dass es, sobald es erfolgreich ist, nur für diejenigen erfolgreich sein würde, die es leiten, und dass sich die Arbeitsbedingungen für den Rest von uns verschlechtern würden.

Das haben wir gelernt, als wir uns innerhalb des Unternehmens als Teil des Gorillas Workers Collective oder anderer informeller Gruppen organisiert haben. Viele haben diese Gefühle geäußert und Lösungen vorgeschlagen, wie wir gemeinsam vorankommen können. Aber viele wurden entweder beschuldigt, „die Stimmung zu zerstören“, ihnen wurden Dinge versprochen, die auch den nächsten Arbeitnehmern versprochen wurden, oder sie wurden sogar entlassen. In einer durchgesickerten internen Nachricht gibt der CEO sogar zu, einen Fahrer wegen seiner gewerkschaftlichen Betätigung entlassen zu haben. Da der Beweis schwarz auf weiß vorlag, räumte das Unternehmen die Gültigkeit der Nachricht ein, bestritt aber, den Fahrer wegen seiner gewerkschaftlichen Betätigung entlassen zu haben. Dasselbe Unternehmen, dessen CEO im Sommer auf Video sagte, dass „niemand wegen eines Streiks entlassen wird“, hat im Herbst desselben Jahres genau das getan. Die Arbeiter haben entweder wegen der unmöglichen Wetterbedingungen im Winter gestreikt, oder wegen der Entlassung von Arbeitern ohne jeden Grund und ohne ordnungsgemäßem Verfahren. Und in der letzten Streikwelle, weil sie nicht pünktlich, vollständig oder überhaupt nicht bezahlt wurden. Viele, die entweder noch bei den Gorillas arbeiten oder bereits gegangen sind, warten immer noch auf ihre Bezahlung. Aber das Unternehmen meldet sich einfach gar nicht mehr. Parallel zu diesem Prozess des gegenseitigen Kennenlernens sowie der Gesetze und der Funktionsweise dieser Art von Unternehmen haben wir auch versucht, einen Betriebsrat innerhalb des Unternehmens zu gründen, was das Unternehmen von Anfang an privat ablehnte, während es öffentlich vorgab, es zu unterstützen. Die Arbeitnehmer, die zur Vorbereitung der Wahlen gewählt wurden, wurden auf Schritt und Tritt schikaniert und zusammen mit den Initiatoren des Betriebsratsprozesses sogar in die am weitesten von ihrem Wohnort entfernten Lager umgesiedelt. Eine Maßnahme, die inzwischen zur Firmenpolitik geworden ist, wenn es darum geht, Arbeitnehmer loszuwerden, die die Probezeit überschritten haben, ohne sie zu entlassen. Der letzte Versuch, ihre Moral zu zerstören, bestand darin, sie zu verklagen und ihnen mit Zehntausenden von Euro an Geld- und Gefängnisstrafen zu drohen.

Am 16. November machte das Gorillas Workers Collective mit einer Demonstration von über 600 Personen deutlich, das sie Unterstützung aus dem gesamten Spektrum der politischen Linken für ihren Arbeitskampf haben. Am nächsten Tag, dem 17. November, wurde der Fall Gorillas gegen Gorillas-Arbeiter vor Gericht verhandelt und die Arbeiter haben gewonnen! So können wir nun mit der Organisation einer Wahl für einen Betriebsrat in Gorillas weitermachen.

Aber wir erwarten auch das sich die Auseinandersetzungen verschärfen z. B. durch US-amerikanische Union-Busting-Experten wie beispielsweise Deena Fox, die vor ihrer Tätigkeit bei Gorillas bei Amazon gearbeitet hat. Sie ist bekannt für ihre absolut kompromisslose Haltung bei der Zusammenarbeit mit Arbeitnehmern.

Wir, die Gorillas-Beschäftigten, waren sehr froh über die große Unterstützungsdemonstration und das Gerichtsurteil. Das hat uns die Energie gegeben weiter zu machen. Nicht nur für die Gorillas-Beschäftigten, sondern für alle Beschäftigten in dieser Branche und unter ähnlich prekären Bedingungen.“ -“ Silvain -“

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English Version:

„We, workers from Gorillas have been unhappy with the difference between the promises made (fair pay, equipment, chance to grow as individuals and inside the company, etc.) from the first the company started. A lot of us came in the company unaware of the trajectory such a company usually takes and that once it would be successful it would only be so for the ones running it and that working conditions would have to worsen for the rest of us. We-™ve learned that in our time organizing within the company as part of the Gorillas Workers Collective or other informal groups. Many have aired those feelings and solutions on how we could go forward together. But many have either found themselves either accused of „destroying the vibe“, promised things that the next workers would be promised as well or even fired. In one leaked internal message the CEO even admits to having terminated a rider for unionizing. With the proof in black and white the company admited to the message-™s validity but denying having fired the rider for unionizing. The same company who-™s CEO was saying in summer on video that „nobody would be fired for striking“ for exactly that to happen in autumn of the same year. Workers have been striking either pushed by impossible weather conditions in winter, impossible situations in which workers would be fired with no reason or proper procedure and in the last wave of strikes because of not being paid on time, in full or at all. Many either still working in Gorillas or having already left are still waiting to be paid with no communication from the company. So along with this process of getting to know each other, the law and how these sort of companies work we-™ve been also trying to set up a Workers-˜ Council within the company which the company opposed privately from day one while publicly pretending to support it. The workers elected to prepare the elections have been harrassed every step of the way and along with the initiators of the Workers-˜ Council process even moved to the furthest possible warehouses from their homes in a move that become company policy when wanting to get rid of workers who are out of probation without firing them. The latest attempt at destroying their morale was to sue them with threats of tens of thousands of euros in fines and jail time.

On the 16th of November the Gorillas Workers Collective along with many allies from across the entire spectrum of the political left made it visible that there is support for workers in a demonstration of over 600 people. The next day, the 17th of November the court case of Gorillas versus Gorillas workers was on trial and the workers won! We can now go on with organizing an election for a Workers-˜ Council in Gorillas while also expecting escalating actions against us from U.S. American Union Busting experts such a Deena Fox who before starting work at Gorillas worked at Amazon known for it-™s no compromise attitude towards working with workers. We, Gorillas workers were happy to see the large demonstration in support and the court ruling that gave us the energy to continue to organize not only for Gorillas workers but for all workers in this industry and in similar precarious conditions.“ -“ Silvain -“

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Gedenkfeier zur Erinnerung an die deportierten, jüdischen Bürgerinnen und Bürger aus Esslingen

Mittwoch, 17. November 2021, 18.00 Uhr, Am Gelben Haus, Hafenmarkt, Esslingen. Gedenkfeier zur Erinnerung an die deportierten, jüdischen Esslinger Bürgerinnen und Bürger.

Die Gedenkfeier findet seit 30 Jahren, seit 1991, statt.

Im November 1941, vor 80 Jahren, erfolgte die erste größere Deportation jüdischer Esslinger und Württemberger in Ghettos, Arbeits- und Vernichtungslager im Osten. Die meisten der deportierten Männer, Frauen und Kinder wurden erschossen, vergast, durch Arbeit vernichtet oder mit anderen Mitteln umgebracht.

Mit dieser Gedenkstunde wollen wir dieser Opfer des Faschismus und Rassismus gedenken; wir wollen an sie erinnern ihre Namen nennen und trauern.

Wir müssen aber auch nachdenken über Fremdenhass, Rassismus, Terror und Staatsterror, Krieg, Militarisierung und zunehmende soziale Ungerechtigkeit in der Gegenwart. Das Gedenken an die Opfer verpflichtet uns, im Hier und Heute Standpunkt zu beziehen gegen Krieg, Gewalt und Besatzung.

Die Urenkelinnen von Theodor Rothschild, Dr. Rebecca Schorsch und Naomi Schorsch-Stein, leben in den USA, wohin ihre Großeltern, Fanny, geborene Rothschild, und Emil Schorsch 1939 über England auswandern konnten. Theodor Rothschild war Lehrer und Leiter des Israelitischen Waisenhauses bis August 1939. Er wurde im August 1942 von Stuttgart aus nach Theresienstadt deportiert und starb dort im Juli 1944.

Rebecca und Naomi Schorsch erstellen einen Film über das Leben ihres Vaters Ismar Schorsch. Sie wollen die Gedenkfeier als Teil dieses Filmprojekts dokumentieren. Kamerafrau Merle Jothe und Tontechniker Oliver Lumpe übernehmen diese Aufgabe.

Die Gedenkfeier ist eine Initiative von Einzelpersonen und findet seit nunmehr 30 Jahren statt. Sie wird getragen von Denk-Zeichen e. V., dem Kulturzentrum Dieselstrasse e. V., der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes / Bund der Antifaschisten - VVN/BdA und unterstützt von der Stadt Esslingen.

Blogkino: Lady L (1965)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus "Lady L": Der Film erzählt seine Handlung überwiegend als Rückblende. Lady Louise Lendale hat ein aufregendes und sehr turbulentes Leben hinter sich gebracht. Zu ihrem 80. Geburtstag, den sie auf ihrem Schloss im britischen Yorkshire feiert, möchte sie eine Autobiographie herausgeben, die von dem schriftstellerisch begabten Sir Percy niedergeschrieben wird.

Louise entstammt gesellschaftlich ganz kleinen Kreisen. Einst war sie Wäscherin auf Korsika, ehe sie sich nach Paris gab, um in einem dortigen Bordell ihr Glück als Prostituierte zu versuchen. Hier lernte sie Armand kennen, einen verwegenen, jungen Mann mit langen Fingern und zahlreichen revolutionären Ideen im Kopf. Wenn er nicht gerade die Menschen bestiehlt, betätigt er sich als Anarchist und Bombenbastler. Sein nächstes Ziel ist der korpulente Prinz Otto von Bayern, der gerade in der Schweiz weilt. Bald darauf ist Louise von Armand, den sie anhimmelt, schwanger, und während Armand seinen anarchistischen Tagträumereien nachgeht, gibt sich Louise in einem feinen Hotel als verwitwete Gräfin aus. Hier lernt sie den vornehmen britischen Lord Lendale kennen, den sie aus Geldnot heraus auszurauben plant. Lord Lendale weiß von Louises Situation und ihrer Verbindung zu Armand. Und dennoch lässt er sich auf ihr Spiel ein. Er möchte die schöne Korsin unbedingt als Statussymbol zur Frau haben, sodass er Louise ein Geschäft vorschlägt: Wenn sie ihn heiratet, werde er, der über gute Beziehungen zur Staatsmacht verfügende Lord, sich darum kümmern, dass nach dem längst gefahndeten Armand kein Haar gekrümmt wird.

Um Armands Wahnsinnsplan eines politischen Mordes am bayerischen Erbprinz zu verhindern, hat Louise die Bombe, die in der Nähe von Prinz Otto deponiert werden soll, durch eine Attrappe ersetzt. Nun kann die einstige Wäscherin und Hure guten Gewissens den Heiratsantrag Lendales annehmen. Dennoch reißt der Kontakt zu Armand, der Liebe ihres Lebens, niemals ab. Ja, Louise benutzt sogar das Geld ihres gehörnten Gatten dazu, die anarchistischen Aktivitäten ihres Geliebten in Italien zu finanzieren. Als Louise die Sinnlosigkeit von Armands Umstürzlerexistenz erkennt, verlässt sie ihn und folgt ihrem Gatten nach England, um dort ihren gesellschaftlichen Pflichten als Lady Lendale nachzukommen.

Sir Percy hat alles notiert, da beginnt ihn am Ende seiner Aufzeichnungen eine Bemerkung von Lady L zu erschrecken. Sie sagt, dass sie auch nach ihrem Abgang nach Großbritannien niemals von Armand gelassen habe und dass all ihre Kinder, die sie zur Welt gebracht habe, mit ihrem Revoluzzer-Geliebten gezeugt wurden. Ihr formeller Gatte war sogar zu einem Arrangement bereit, nur um Lady L weiterhin als seine Gattin vorzeigen zu können: Louise heiratete in der Schweiz Armand, blieb aber an Lendales Seite als dessen offizielle Gemahlin. Um nach außen hin die ménage-à-trois glaubwürdig erscheinen zu lassen, diente Armand fortan als der Familienchauffeur im Hause Lendale.

The New York Times schrieb: „"Lady L" ... ist ein Film von großem Witz, städtischer Eleganz und schnell getakteter Verrücktheit, eine charmante romantische Phantasie durchsetzt von Komödie. Aber es ist auch ein schockierender und verstörender Film, merkwürdig verrückt und makaber. Denn unterhalb diesem Komödienlevels befindet sich eine Form von Elend und ein Hauch von Tod. Diese zwei Spannungsfelder sind es, die "Lady L" mehr als zur üblich-interessanten Unterhaltung werden lassen.“ (Quelle: WikiPedia)

Open the Borders!

Foto: © Bernd Sauer-Diete via Umbruch Bildarchiv / Berlin
Foto: © Bernd Sauer-Diete via Umbruch Bildarchiv / Berlin
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, ohne Nahrung und Hilfe sitzen derzeit Geflüchtete an der Polnisch-belarussischen Grenze fest. Sie dürfen weder nach Polen, deren Grenze massiv mit Stacheldraht und Armee verstärkt wurde, noch zurück nach Belarus. Für die sofortige Aufnahme der Flüchtenden, ungehinderten Zugang für Hilfsorganisationen und Journalist*innen und einen sicheren Korridor nach Deutschland demonstrierten am 14.11.2021 rund 500 Menschen vom Brandenburger Tor zum Auswärtigen Amt.

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k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: Pepe Mujica -Tupamaro und Präsident von Uruguay

SONNTAG 21. NOVEMBER 21 - 19 uhr

Mit Lebensgefährtin und Mitkämpferin Lucia Topolansky

Dokumentarfilm Film von Heidi Specogna, 90 min. 2015 - org. dt. ut. Gründungsmitglied der Stadtguerilla „Movimiento de Liberaciön Nacional Tupamaros“ der siebziger Jahre, bewaffneter Kampf gegen die Diktatur, Verhaftung anschließend 14 Jahre meist Isolationshaft in den berüchtigten Foltergefängnissen der Diktatur - zweimal gelang ihm die Flucht aus dem Knast, wieder gefasst. 1985 Freilassung im Zuge der Amnestie nach Ende der Militärdiktatur, Bewirtschaftung eines kleinen Bauernhofs gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Lucia Topolansky, Fortsetzung des politischen Kampfes in der aus den Tupamaros hervorgegangenen Partei Movimiento de Participaciön Popular, und von 2010 bis 2015 der Präsident Uruguays: „Wenn ich mich beschreiben sollte, würde ich sagen: Ich bin ein Erdklumpen mit Füßen.“

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein!

filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen


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