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»Hier mußt du allen Zweifelmut ertöten, hier ziemt sich keine Zagheit fürderhin.« Dante

Vegane Linsenpastetchen in Blätterteig

Eine der 6 fertigen Pastetchen auf einem TellerTja, Leute. In unserer Versuchsküche sind auf Anhieb ein paar ausgesprochen leckere vegane Pastetchen entstanden. Irgendwie mussten wir ja unsere neuen Gusseisenförmchen austesten. Diese sind keine Voraussetzung für dieses Rezept, ich habe die Mengen des ursprünglichen Rezeptes von Lena jedoch darauf angepasst. Mit Gussformen lässt sich nicht nur im Backofen oder auf dem Herd kochen und backen, sondern auch in der Glut, im Falle einer Zombieapokalypse oder einfach nur, wenn "der Russe" kommt.

Wie auch immer. Ich habe darauf geachtet, das Rezept so zu entwickeln, daß es auch für Volxküchen oder KüfAs geeignet ist. Auch wenn sich die Köch:*Innen dann halt mal etwas beeilen müssen. Kommunismus ist eben kein Schlotzer!

Da das Rezept von einem Quiche Rezept abgekupfert wurde, ist es natürlich auch möglich, das ganze in profanen Quiche oder sonstwelchen Formen nachzubacken. In dem Fall würde ich bei den gehackten Tomaten nachjustieren.

Ein Blick auf die Zutaten, jeweils in kleine Schälchen   gefülltFolgende Zutaten vorbereiten:

1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe
2 El Olivenöl
1 große Zucchini, fein gewürfelt
1 Handvoll braune Champignons
1 Karotte, fein gewürfelt
4 El Tomatenmark
100 ml Rotwein (Optional)
500 ml Gemüsebrühe
1 Dose gehackte Tomaten
1 El Miso Paste (Optional)
2 El Balsamico Essig
2 El getrocknete Kräuter der Provence (Thymian, Rosmarin, Bohnenkraut)
1 Tl Salz
Ordentlich Pfeffer
130 g Alblinsen, nicht gekocht
Veganer Parmesan, ich empfehle Bio Vegeatal Grattaveg, der kommt sowohl geschmacklich hin, als auch vom Verhalten unter Hitze.
2 Packungen veganer Blätterteig (runde Form) die meisten industriell hergestellten Blätterteige sind vegan, weil darin nicht Butter, sondern Pflanzenfette verwendet werden.

Die mit dem Blätterteig ausgekleideten Gusseisenförmchen
Hier hatte ich noch keinen passenden Ausstecherring zur Hand, deshalb ist noch Luft nach oben bei der Optik
Die Zubereitung:
  • Die gehackte Zwiebel und den Knoblauch in einem großen Topf 2 Minuten in etwas Olivenöl anbraten, dann das restliche Gemüse dazugeben und weiter anrösten.

  • Den Ofen auf 180 Grad Ober / Unterhitze anheizen

  • Das Tomatenmark in den Topf geben und alles weiter anbraten. Auf dem Boden des Topfes sollten sich bräunliche Röststoffe bilden, die das Gericht aromatischer machen werden. Nach etwa 5 Minuten mit dem Rotwein ablöschen und mit der Gemüsebrühe und den gehackten Tomaten aufgießen. Alle Würzmittel (Miso Paste, Balsamico, Salz, Pfeffer, Kräuter der Provence) und die Linsen hinzugeben und 10 Minuten leicht köcheln lassen.

  • In der Zwischenzeit aus dem Blätterteig 6 runde 180mm durchmessende Scheiben ausschneiden und damit die Förmchen auskleiden. die Überstände innen können mit einer Schere weg geschnitten werden, die Reste im Kühlschrank bis zur weiteren Verwendung aufbewahren.

  • Die fertigen Pasteten, noch in der Form auf einem Abkühlgitter
  • Das Linsenragout in die Förmchen geben, den Rand des Blätterteiges etwas nach innen drücken. Den übrig gebliebenen kalten Blätterteig zwischen 2 Bögen Backpapier ausrollen, dann mit einem passenden Trinkglas Deckel ausstechen und auf die gefüllten Förmchen legen. Nun die Pasteten mit dem Parmesan bestreuen, jeweils noch ein paar Tropfen Olivenöl darüber geben und in den Ofen schieben. Ich beschwade den Herd etwas, so daß die Hitze sich schneller verbreitet und der Teig nicht austrocknet.

  • Nun für 40-45 Minuten backen, dann die Formen herausholen, 5 Minuten abkühlen lassen und dann die Pasteten vorsichtig herauslösen. Genießen. Dazu empfehle ich einen 2021er Côtes du Rhône, zum Beispiel den Rest aus der Zutatenflasche.

Ein einfacher Teigausstecher im Durchmesser 180mm, passend für die Gussformen. Die Stabilisierungsstrukturen sind als â’¶ konstruiert, einfach ignorieren ;-)Die Formen fassen jeweils 1/4 Liter, speziell hierfür habe ich zum exakten Zuschneiden des Blätterteiges eine einfache Ausstecherform konstruiert und gedruckt. Es sollten aber auch Schüsseln, Tortenringe o.ä. passen, die einen Durchmesser von ca. 18 Zentimetern haben.

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Die Mär von der friedliebenden USA, mal statistisch und aus fundierter Quelle betrachtet

Titelblatt der Studie des Congressional Research Service (CRS) for the United States Congress: "Instances of Use of United States Armed Forces Abroad, 1798 - 2022"Die Vereinigten Staaten haben allein in den Jahren zwischen 1991 und 2022 mindestens 251 militärische #Interventionen durchgeführt. Das entspricht durchschnittlich acht Militärinterventionen pro Jahr. Bei den Zahlen sind die üblichen CIA-Operationen und Putschversuche nicht erfasst.

Quelle: Congressional Research Service (CRS) for the United States Congress, Dokument "Instances of Use of United States Armed Forces Abroad, 1798 - 2022" Version 38, März 2022

Gegen die "Lebenschützer": Keinen Schritt zurück! Für ein selbstbestimmtes Leben und Lieben!

Sa 22.10.2022 // 11 Uhr // Marktplatz Schwäbisch Gmünd: Kundgebung und Demonstration
Keinen Schritt zurück! Für ein selbstbestimmtes Leben und Lieben!

Vom 21. bis 23. Oktober trifft sich im Schönblick in Schwäbisch Gmünd eine Melange aus Konservativen, Christlichen Fundis und Rechten. Unter dem Motto „Leben.Würde“ soll drei Tage Lang Position für einen „Konsequenten und uneingeschränkten“ Lebensschutz bezogen werden. Was sich hier mit wohlwollend klingenden Worten versucht einen Humanistischen Anstrich zu verleihen ist und bleibt jedoch ein Sammelbecken für Antifeministi:nnen jeder Couleur.

Keinen Schritt zurück!
In zahlreichen Seminaren soll sich vernetzt und dem Ziel des Schutzes des ungeborenen Lebens näher gekommen werden. Doch diesem Ziel steht seit jeher das Selbstbestimmungsrecht von Frauen entgegen. So laufen die Forderungen der selbsternannten Lebensschützer stets auf die Einschränkung fundamentaler Rechte wie das auf Schwangerschaftsabbruch und Verhütung hinaus. Also ein gefundenes Fressen für all diejenigen denen das Mitspracherecht von Frauen und/oder Menschen anderer sexueller Orientierungen eh schon zu weit geht. So ist es auch kein wunder das sich an diesen Tagen altbekannte Rechte wie die AFD nahe Publizistin Birgit Kelle welche sich abseits des Lebensschutz auch gerne gegen Junge Klimaaktivist:Innen positioniert oder der CDU Bundestagsabgeordnete Alexander Gerd Krauß dessen Lebensschutz Begriff ganz schnell bei Geflüchteten endet hier auftreten. Lasst uns nicht tatenlos zuschauen wenn sich Reaktionäre zusammenschließen um ihre Menschenfeindliche Politik zu planen und den gesellschaftlichen Rollback zu organisieren. Kommt zur Demo in Schwäbisch Gmünd!

Blogkino: Stammheim - Die Baader-Meinhof-Gruppe vor Gericht (1986)

Heute zeigen wir im Blogkino mit Filmen zum Thema Ⓐnarchismus anlässlich des 45. Jahrestages der Stammheimer Todesnacht die Doku "Stammheim -“ Die Baader-Meinhof-Gruppe vor Gericht" von Reinhard Hauf. 1972 werden die RAF-Mitglieder Andreas Baader und Jan-Carl Raspe gefangengenommen. Wenig später fasst die Polizei auch Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin. Im Mai 1975 beginnt der Prozess. Das Urteil heißt 1977 lebenslänglich für alle. Rund zehn Jahre nachdem in Stammheim die führenden Mitglieder der "Baader-Meinhof-Gruppe" vor Gericht gestellt und verurteilt wurden, unternimmt Regisseur Reinhard Hauff eine filmische Rekonstruktion des 192 Tage währenden Prozesses. Ausgehend von authentischen Protokollen und unter Verzicht auf dramaturgisches Beiwerk, beschränkt sich die Inszenierung bewußt auf wörtliche Rezitation.

Vortrag: Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg

Fr 21.10.2022 Vortrag "Organisierter Antifeminismus in Baden-Württemberg"
19 Uhr // Bunter Hund, Buhlgäßle 5, Schwäbisch Gmünd

In der Leipziger Autoritarismus-Studie aus dem Jahr 2020 kommt zu dem Schluss, dass über ein Drittel der Deutschen mindestens einer antifeministischen Aussage zustimmt. Das zeigt: nicht nur in extrem Rechten Gruppierungen sind antifeministische Narrative und Ideologien weit verbreitet.
In einem etwa einstündigen Vortrag mit anschließender Austausch- und Diskussionsrunde widmet sich Len Schmid von der Fachstelle mobirex den Fragen, was Antifeminismus ausmacht, welche antifeministischen Narrative in der Gesellschaft vertreten sind und was diese Ideologie so gefährlich macht. Anhand der Betrachtung unterschiedlicher organisierter antifeministischen Gruppierungen in Baden-Württemberg sollen Überschneidungen zu extrem Rechten Ideologien und zu Facetten von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sichtbar gemacht werden. Wir freuen uns über interessierte TeilnehmerInnen.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung auszuschließen.

Eine Veranstaltung des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ Schwäbisch Gmünd

Infoabend über Reproduktive Rechte

Fr 14.10.2022
ab 15 Uhr // a.l.s.o Kulturcafé Goethestraße 65, Schwäbisch Gmünd


Seit dem, dass Roe v. Wade -“ Ein wichtiges Gesetz, dass Schwangerschaftsabbrüche landesweit in den U.S.A garantiert hat -“ am zweiten Mai dieses Jahres gekippt wurde, haben Frauen in 20 US-Staaten keine Möglichkeit einen Abbruch durchzuführen. Dies hat auch natürlich internationale Folgen: In vielen weiteren Ländern versuchen Abtreibungsgegner die Gesetze zu verschärfen und Frauen ihre reproduktive Rechte wegzunehmen. In vielen Ländern dominieren diese Abtreibungsgegner mehr und mehr, sowie bspw. in Polen. Auch in Deutschland versammeln sich Abtreibungsgegner, beim „Lebensschützer“-Kongress im Schönblick Schönblick-Kongress. Aus diesem Grund veranstalten wir von der Antifa einen Infoabend, der aufklären soll warum Schwangerschaftsabbrüche nötig sind und wie sich Verbote und strenge Gesetze tatsächlich auswirken. Dazu noch werden wir werden auch Spendenorganisationen, die sich für reproduktive Rechte einsetzen, präsentieren.

Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf Euch.

Eine Veranstaltung der „Jugendantifa Schwäbisch Gmünd“
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