Zwei Songs aus dem kommenden Album der RABM Combo TRESPASSER. Die Vinylplatte kann jetzt bei FUCKING KILL! RECORDS (Berlin) vorbestellt werden.
Der Titel יְהִי אוֹר bedeutet „Es werde Licht“. Ein Schlachtruf für schwere Zeiten und eine Neuinterpretation des Schöpfungsaktes; dieses Mal werden wir eine Welt nach unserem Bild erschaffen, die für freie Menschen geeignet ist, nicht für Anbeter falscher Idole. Eine Welt, in der das Versprechen an die Menschheit über jedem Versprechen an die Götter des Marktes steht.
Thematisch ist dies ein Anhang zu unserer letzten Veröffentlichung. Ein Evangelium der Apokalypse. Die Wiederkunft. Doom II. In turbulenten Zeiten müssen wir uns daran erinnern, dass wir, die arbeitenden Menschen, über enorme Macht verfügen – Berge werden auf unseren Befehl hin ins Meer stürzen – und selbst wenn es übel wird, Blut vergossen und Tränen vergossen werden – der Sommer wird wieder blühen!
Das Album wird am 2. März 2026 veröffentlicht.
Aufgenommen im Studio Underjord, Finspång, von Joona Hassinen im Dezember 2024. Gesang aufgenommen im Backgatan, Vretstorp, im Frühjahr 2025. Gemischt und gemastert von Joona Hassinen.
Instrumente und Hintergrundgesang von XVI. Gesang und Gesangsarrangement von Happy. Alle Texte und Musik von XVI. Layout von XVIiframe
Freiburg: Gedenken an Mahdi

Gedenken an Mahdi ben Nacer
Do, 18.12.2025, 17-19 Uhr
Platz der Alten Synagoge, Freiburg
Mahdi ben Nacer wurde am 23.12.2023 von einem Rassisten in Rickenbach (Landkreis Waldshut) erschossen, dessen Körper zerstückelt und in den Rhein geworfen. Neben der katastrophalen "Aufarbeitung" des Falls und der Ignoranz der Justiz gegenüber der deutlichen Hinweisen auf rassistische Motive, wurde der Täter wegen Totschlags zu 6 Jahren und 7 Monaten Haft verurteilt. Aber Mahdi’s Familie gibt nicht auf: in Kürze entscheidet der BGH Karlsruhe, ob der Fall neu verhandelt wird.
Der Mord an Mahdi ist nun fast zwei Jahre her. Wir werden an ihn erinnern, so dass er nie in Vergessenheit gerät. Zouleikha freut sich, euch am 18.12. um 17 Uhr am Platz der Alten Synagoge zu sehen. Lasst uns Mahdi würdevoll gedenken!
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Neues Factsheet: Gefährliches Engagement - Menschenrechtsverteidiger*innen in Mexiko
In einem Land mit einer der höchsten Gewaltraten weltweit leisten Mexikos Menschenrechts-verteidiger*innen eine unverzichtbare Arbeit: Sie setzen sich dafür ein, dass die Suche nach über 130.000 Verschwundenen vorankommt, prangern Verstrickungen zwischen Politik und organisiertem Verbrechen an oder bringen schwere Menschenrechtsverletzungen ans Licht, über die die breite Öffentlichkeit sonst womöglich nie etwas erfahren hätte.
Doch wer Menschenrechtsverletzungen offen benennt und Gerechtigkeit fordert, gerät oft in den Fokus der Verantwortlichen und Täter*innen, die Aufklärung und strafrechtliche Konsequenzen verhindern wollen. Nach Zahlen des zivilgesellschaftlichen Netzwerks Espacio OSC wurden in Mexiko seit 2016 mindestens 177 Menschenrechtsverteidiger*innen mutmaßlich im Zusammenhang mit ihrem Engagement ermordet, 37 wurden Opfer gewaltsamen Verschwindenlassens. Diesen schweren Gewaltverbrechen gehen oftmals Todesdrohungen, tätliche Angriffe, Diffamierungen oder Versuche der Kriminalisierung voraus.
Was kann unternommen werden, um Menschenrechtsverteidiger*innen in dieser gefährlichen Gesamtlage besser gegen Angriffe zu schützen und Diffamierungen sowie unrechtmäßiger juristischer Verfolgung ein Ende zu setzen?
Zum Factsheet „Gefährliches Engagement: Menschenrechtsverteidiger*innen in Mexiko“
Quelle:
Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko / Coordinación Alemana por los Derechos Humanos en México
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4
10405 Berlin
Deutschland
Blogkino: The Blind Swordsman: Zatoichi (2003)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Streifen The Blind Swordsman: Zatoichi des Regisseurs und Schauspielers Takeshi Kitano. Die Handlung des Jidai-geki-Films: Japan im 19. Jahrhundert: Der blinde Zatoichi verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Glücksspiel und Massagen. Doch hinter der Fassade versteckt sich ein meisterhafter Schwertkämpfer. In einem kleinen Bergdorf lässt er sich nieder. Dort regiert jedoch die unerbitterliche Ginzo-Gang, die jeden beseitigt, der sich ihr in den Weg stellt. Als Zatoichi die Geishas O-Kinu und O-Sei kennenlernt, ändern sich die Zeiten jedoch. Die beiden suchen nämlich den Mörder ihres Vaters, um seinen Tod zu rächen.
Söders moderne Atomreaktoren: Made in 1959
Quelle: U.S. Government Accountability Office from Washington, DC, United States
Zum Beitrag von Dirk Seifert
Der verdrängte Kapitalismus. Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik
Der verdrängte Kapitalismus
Möglichkeiten und Grenzen antifaschistischer Wirtschaftspolitik. Ein Gesprächsband von Sabine Nuss
Veröffentlichung: 21. November 2025
Seiten: 168, Broschur
ISBN: 978-3-320-02433-8
14,00€
inkl. 7 % MwSt. kostenloser Versand
Aus dem Klappentext zum Gesprächsband von Sabine Nuss im Karl Dietz Verlag Berlin - siehe mehr Informationen und eine Leseprobe bei LabourNet
Buon compleanno, Errico Malatesta!
50. Todestag von Hannah Arendt
Zum heutigen 50. Todestag von Hannah Arendt ist es an der Zeit, einmal wieder das berühmte und oft zitierte Gespräch in der Fernseh-Sendereihe "Zur Person", in dem Hanna Arendt unter anderem ihre These von der "Banalität des Bösen" erläutert zu zeigen. Das Interview bezeichnete Günter Gaus selbst als "das beste Gespräch", das er je geführt hat.
Neben der vollständigen Aufzeichnung des Gesprächs existiert auch eine komplette Transkripton.
Neben der vollständigen Aufzeichnung des Gesprächs existiert auch eine komplette Transkripton.
k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Amandla!“ a Revolution in Four Part Harmony
Film-Sprachfassung: Zulu-englische-OmdU - 103min.
Der Film blickt zurück auf 40 Jahre Kampf gegen die Rassentrennung in Südafrika, erzählt hier Geschichte des Widerstands über die Musik. Von Hugh Masekela, Miriam makeba, Abdullah Ibrahim und Vusi Mahhlasela, Sibongile Khumalo und andere.
Die Musik bewegt, der Film macht wieder einmal deutlich, wie elementar wichtig die Kultur für alle Menschen ist. Ohne sie läuft nichts, über Musik geschieht eine Auseinandersetzung mit dem, was ist.
Die Musikerinnen und Musiker, die im Film zu Wort kommen, haben sich und ihre Arbeit teils unter Lebensgefahr in den Kampf fürs Menschenrecht gestellt, einzelne sind umgebracht worden, weil sie gesungen haben. «Amandla!» reißt mit, macht Mut!
SONNTAG 14. DEZEMBER 2025 19 Uhr
combatiente zeigt geschichtsbewußt:
revolucion muß sein!
filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen
kinzigstraße 9 + 10247 berlin « Us samariterstraße + S frankfurter allee
Blogkino: Hitokiri (Tenchu) (1969)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai-Streifen Hitokiri von Filmemacher Hideo Gosha. Okada Izō ist ein in Armut geborener Ronin, der sich der Kinnō-Tō [ja] anschließt, einer Gruppe von imperialen Loyalisten mit Sitz in Tosa, die von Takechi Hanpeita angeführt wird. Izō wird bald zu einem bekannten und erfolgreichen Killer und ist Hanpeita gegenüber hartnäckig loyal. Sakamoto Ryōma warnt ihn jedoch, dass er lediglich „Takechis Hund“ sei und Hanpeita ihn am Ende verraten werde. Nachdem Izō einen nächtlichen Angriff der Kinnō-Tō auf die Station Ishibe durch die Enthüllung seiner Identität vereitelt hat, beginnt Hanpeitas Zorn über seinen Fehler und sein Groll über seine eigene Unterordnung Izōs Loyalität auf die Probe zu stellen. Schließlich verlässt Izō Hanpeita, kehrt jedoch reumütig zurück und entschuldigt sich. Daraufhin erhält er den Auftrag, den Aristokraten Anegakōji Kintomo [ja] außerhalb des Sarugatsuji mit dem Schwert von Tanaka Shinbei zu ermorden. Während seines Verhörs wegen Anegakōjis Tod begeht Tanaka Harakiri, nachdem ihm sein wiedergefundenes Schwert als Beweis vorgelegt wird. Als Hanpeita immer entschlossener wird, seinen Plan, durch die Beseitigung seiner Gegner Daimyo von Tosa zu werden, in die Tat umzusetzen, wird es notwendig, Izō zu opfern, was er tut, indem er ihn verrät, nachdem er als Ronin von der Aizu Mimawarigumi verhaftet wurde, und später, indem er versucht, ihn mit Amygdalin-versetztem Sake (座枯らし) zu vergiften. Izō überlebt, gesteht jedoch desillusioniert seine Morde für die Kinnō-Tō und wird zum Tod durch Kreuzigung verurteilt. Bevor er getötet wird, erfährt er, dass Hanpeita gezwungen sein wird, Harakiri zu begehen.



