trueten.de

»Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.« Einstein

Wissen, wo der Gendreck wächst

Auf ein geteiltes Echo ist ein neues Internetangebot gestoßen, das die Informationen des amtlichen Anbauregisters für gentechnisch veränderte Pflanzen über sogenannte Google-Maps visualisiert. Während Gentechnikbefürworter fürchten, dass die neue Seite www.xzcute.com Zerstörungen von Feldern mit gentechnisch veränderten Pflanzen weiter erleichtern könnte, sehen Umweltverbände keine zusätzliche Gefahr.

Filmtipp: "Der Test" (Kurzfilm)

Levent Tekin muß einen Einbürgerungstest bestehen, um die deutsche Staatsbürgerschaft zu erhalten. Er ist gut vorbereitet, jedoch nervös. Bis zur letzten Minute übt er weiter mit seiner Frau. Dann fängt Levents kafkaesker Behördengang auf dem steinigen Weg zur deutschen Staatsbürgerschaft an. Satirischer Kurzfilm (Regie: Güclü Yaman, 2007, Deutschland), in dem die authentische Fragen der hessischen und badenwürttembergischen Einbürgerungstests behandelt werden. Der Film ist keine klassische Dokumentation, sondern ein Kurzspielfilm und versucht verschiedene Aspekte des Problems zu behandeln. Er ist bis jetzt auf mehreren Festivals gelaufen und mehrfach ausgezeichnet worden.


Trailer zum Kurzfilm Der Test - MyVideo

Der Film dauert 13:45 Minuten und ist als DVD für 7,50 Euro hier erhältlich (Wahlweise Untertitel: Deutsch/Englisch/Französisch/Türkisch eintragen!)

„Abschalt-Kundgebung“ am AKW Neckarwestheim

Am kommenden Sonntag, den 25.11.2007 findet um 13.00 Uhr in Neckarwestheim am AKW eine Kundgebung für die Abschaltung des Kernkraftwerks statt.

Es geht auch ohne Atomstrom.
Energiewende jetzt!
Neckarwestheim I und II abschalten!

„Abschalt-Kundgebung“ am AKW Neckarwestheim
Sonntag, 25.11.2007 |13.00 Uhr | GKN, Tor eins

-> AKW Neckarwestheim I &II: Gefährdung durch Radioaktivität und Belastung der Umwelt

Mehr Informationen

Bundestag billigt weiteren Kriegseinsatz in Afghanistan

Gegen "Terroristen"?
„Der Bundestag hat mit großer Mehrheit das Mandat für den Antiterror-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verlängert. Für den Antrag der Regierung stimmten am Donnerstag in Berlin 414 Abgeordnete, 145 votierten dagegen, 15 enthielten sich...“ Reuters-Meldung vom 15.11.2007 11:27 MEZ

Vor der Bundestagsentscheidung über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes. Friedensbewegung macht noch einmal Druck: e-mails, Briefe an Abgeordnete - Mahnwachen in vielen Städten

„Am 15. November 2007 entscheidet der Bundestag über die neuerliche Verlängerung der nur geringfügig abgesteckten "Operation EnduringFreedom". Anlass für die Friedensbewegung, noch einmal Druck zu machen auf die Abgeordneten und in der Öffentlichkeit, um die Nein-Stimmen gegen den Bundeswehr-Kriegseinsatz zu erhöhen. Im Folgenden dokumentieren wir eine Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag sowie einen Brief (e-mail) des Kasseler Friedensforums an die nordhessischen Bundestagsabgeordneten. Ähnliche Briefaktionen fanden in diesen Tagen in vielen Städten der Bundesrepublik statt...“ Doku vom 14.11.07 beim Friedenspolitischen Ratschlag

Immer tiefer im Sumpf. Afghanistan: Erstmals Militäroperation unter deutschem Kommando
„Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt gab es in den vergangenen zwei Wochen eine Zäsur in der Entwicklung der Bundeswehreinsätze im Ausland. In Nordafghanistan fand zum ersten Mal
unter deutschem Kommando eine offensive Militäraktion statt...“ Artikel von Knut Mellenthin aus junge Welt vom 12. November 2007 beim Friedenspolitischen Ratschlag

10. Kongress der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI)
Mit den Hintergründen und dem Ausmaß der deutschen Militarisierung setzte sich auch der 10. Kongress der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. am 10. und 11. November auseinander. Mit über 100 BesucherInnen wurde dabei auch über verschiedene Gegenstrategien diskutiert.

Der 13jährige Krieg
Seit 13 Jahren führt Deutschland wieder weltweit Krieg, meist unter dem Deckmantel der Bekämpfung eines Terrorismus, der uns nie wirklich bedroht hat, aber diesen geradezu heraufbeschwört. "Führt Deutschland das Kriegsrecht wieder ein?" fragt sich Hans-Dieter Hey in der NRHZ

Aktion Agenturschluss

Die Gruppe Agenturschluss ruft zur zweiten Zahltag -“ Aktion an der ARGE Köln-Mülheim auf:

Montag, 3. Dezember 2007, 7:30 Uhr
ARGE Köln-Mülheim, Bezirksrathaus Wiener Platz

Mehr dazu bei Tacheles

6. Hamburger Bettlermarsch

Bettlermarsch 2003 Foto: IndyMedia
Heute findet der 6. Hamburger Bettlermarsch statt, Auftakt ist um 13 Uhr am Spielbudenplatz Abschluss um 15 Uhr, Gerhard-Hauptmann-Platz

Auch diesmal ist "CaFee mit Herz" Mitinitiator. In deren Aufruf heißt es:

Armut erwünscht?

Stellen Sie sich vor: Ihnen stehen für Ernährung täglich 4,32 Euro zur Verfügung. Für Freizeit, Unterhaltung und Kultur ein Euro, für Gesundheitspflege 0,41 Euro, für Bildung keinen Cent...Tageszeitung ade, ein Theater- oder ein Frisörbesuch sind dann Luxus. Außenstehende haben versucht, so zu leben. Sie sind gescheitert.

7,4 Millionen Menschen (über 2 Mio. Kinder) in unserem Land haben keine Wahl, sie müssen mit diesem Wenigen auskommen, sie sind Hartz IV ausgeliefert. Sie leben von der Hand in den Mund, sind häufiger krank und haben keine Aussicht auf eine bessere Zukunft. Weil sie arm sind. Manche werden suchtkrank, manche landen auf der Straße. Ein Leben mit wenig Hoffnung. Ihre Lebenserwartung sinkt um 10 Jahre. Dieses Los kann fast jeden von uns treffen. In Hamburg werden täglich 8 Wohnungen zwangsgeräumt. 1500 Menschen sind obdachlos. Jedes vierte Kind in Hamburg lebt von Sozialgeld. Diese Generation erbt Bildungsarmut und ist vom gesellschaftlichen und öffentlichen Leben ausgegrenzt.

Besonders benachteiligt werden Flüchtlinge. Sie bekommen 20% weniger als deutsche Sozialhilfeempfänger, oft nur als Sachleistung.

Dafür treten wir auf dem Bettlermarsch ein, das fordern wir:

• eine deutliche Erhöhung des HartzIV-Satzes, auch für Flüchtlinge
• ausreichend vorhandene, bezahlbare Wohnungen in allen Quartieren
• freie Wohnungswahl für Flüchtlinge
• Mindestlohn von 8 Euro pro Stunde, Sozialticket für max. 20 Euro
• für alle Kinder echte Chancengleichheit und Zugang zu Bildung (...)


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Webcalendar Integration in Serendipity, Teil 1

Zukünftig soll hier ein leistungsstärkerer Kalender für Termine aller Art eingesetzt werden. Momentan favorisiere ich den weitverbreiteten WebCalendar. Seit einigen Tagen läuft die Anwendung in unserem Blog im Testlauf.

Während der Kalender selber zufriedenstellend läuft, bereitet mir die Integration schon noch ein wenig Kopfzerbrechen:

Die Fehlermeldung erscheint, wenn ich die Terminausgabeseite mittels des Serendipity Plugins "Externe PHP Anwendung einbinden" auf der Hauptseite des Blogs ausgeben will:

dbi_connect(): db_type not defined.

Dank des freundlichen Hinweises von Jürgen Lübeck klappt die Einbindung mit folgendem HTML Nugget:

<iframe height="270" width="170" scrolling="yes" src="../WebCalendar/upcoming.php"></iframe>

Noch nicht gelungen ist es mir, eine entsprechend kleine Schrift einzustellen, damit die Ausgabe auch in die Seitenleiste passt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Die Erfahrungen damit werden auch im hervorragenden Serendipity Forum diskutiert.

Zum Terminverzeichnis noch ein Hinweis: Die Terminverwaltung läuft momentan im Testbetrieb. Es gibt daher keine Garantie für den Datenerhalt der Termine! Neue Termine können gerne eingetragen werden. Vor der Veröffentlichung überprüfen wir - natürlich sind keine rassistischen / sexistischen Veranstaltungen erwünscht!

Es gelten die Bestimmungen unseres Impressums. Für die Richtigkeit der eingetragenen Termine übernehmen wir keinerlei Gewähr.

Laterne, Laterne...

Das Bündnis „Bürgerbegehren gegen Stuttgart 21 -“ Stuttgart 21-Nein danke“ nimmt in einer Presseerklärung Stellung zum Brief von Oberbürgermeister Schuster:

Das Bündnis „Bürgerbegehren gegen Stuttgart 21 -“ Stuttgart 21-Nein danke“ nimmt zum Brief des Oberbürgermeisters an die „Lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger“ wie folgt Stellung:

Der Brief enthält neben rosaroter Propaganda auch viele unwahre Behauptungen; teilweise werden die Dinge geradezu ins Gegenteil verkehrt. Wenn OB Schuster in diesem Brief von „ganz breiten Mehrheiten für das Projekt“ spricht, so bezieht er sich dabei aber nur auf Landtag, Regionalversammlung und Gemeinderat. Das Bündnis fordert den Oberbürgermeister auf, mittels Bürgerentscheid zu testen, ob er dazu auch die breite Mehrheit der Bevölkerung hat. Und die hat er eben nicht.

Am Mittwoch veranstaltet das Bündnis eine Laternen-Demo („Leuchtende Demonstration“) zum Marktplatz. Ausgangspunkt ist das Planetarium, Beginn 18 Uhr. Es bittet die Bevölkerung darum, fantasievolle Laternen gegen Stuttgart 21 zu basteln. Aber auch wer keine Laterne hat, ist höchst willkommen.

Am Marktplatz vor dem Rathaus wird sich dann ein großer Briefkasten befinden mit der Aufschrift „Zurück an OB Schuster“. Die Stuttgarter und Stuttgarterinnen können dann den Schuster-“Brief aus Protest gegen Stuttgart 21 dort wieder zurückgeben.

Für das Bündnis: Gangolf Stocker.


Zur "Leuchtenden Demonstration" gibt es ein Flugblatt

Protest gegen Reaktordruckbehälter-Transport

Der Reaktordruckbehälter aus dem Kernkraftwerk Rheinsberg soll am 30. Oktober trotz der drei maroden Bahnbrücken bei Lindow ins Zwischenlager Greifswald transportiert werden.

Zu Protesten vor Ort rufen auf:

  • Bürgerinitiative „Uelzen gegen Atomanlagen“

Weiter Infos unter:

http://www.castor.de/presse/biprmtlg/2007/quartal4/1019.html

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