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»Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry "Groucho" Marx

Mobilisierung gegen Neonaziaufmarsch in Lüneburg

Pressemitteilung der Antifaschistischen Aktion Hannover vom 20.01.2006




Neonazidemo in Lüneburg vorerst verboten
Antifaschistische Aktion mobilisiert weiter zu Gegenaktivitäten


Für Samstag, den 28.01.06, mobilisieren Neonazis aus ganz Norddeutschland zu einem Aufmarsch in Lüneburg. Momentan ist der Aufmarsch noch durch das Verwaltungsgericht Lüneburg verboten, doch Anmelder Christian Worch ist dafür bekannt, bis zur höchsten Instanz zu gehen. Die Antifaschistische Aktion Hannover [AAH] mobilisiert deshalb unabhängig von der Gerichtsentscheidung zur Demonstration des Lüneburger Netzwerk gegen Rechtsextremismus.


Für den kommenden Sonntag kündigt die Gruppe zudem eine Aktion beim Konzert der US-amerikanischen Punkrockband Anti-Flag auf dem FAUST-Gelände an. Die Aktion soll zum einen auf den Neonaziaufmarsch direkt als auch auf die Info- und Mobilisierungsveranstaltung am 25.01.06 um 20 Uhr im UJZ Kornstraße hingewiesen werden. Hier wird auch ein Referent der örtlichen antifaschistischen Gruppe vor Ort sein, um über den Stand der Dinge zu informieren. Außerdem soll hier die gemeinsame Anfahrt per Zug nach Lüneburg koordiniert und geplant.


Die Gruppe hat zusätzlich eine Sonderseite ins Internet gestellt, die unter www.lueneburg-rocken.de.vu zu erreichen ist. Hier können auch kurzfristig Informationen abgerufen werden. Fotos von der Aktion können ab Sonntag Nacht über diese Adresse bezogen werden.



Antifaschistische Aktion Hannover [AAH]
c/o Infoladen
Kornstrasse 28-30
30167 Hannover
email: aahannover@gmx.de
Internet: www.antifa-hannover.tk

Stuttgart: Neonazis müssen draußen bleiben

Amtsleiter will Aufmarsch mit aller Macht verhindern - Gegendemonstration angemeldet

Die Freien Kräfte, ein Bündnis aus mehreren rechten Kameradschaften und der NPD, werden für ihre Demonstrationspläne vor Gericht ziehen müssen. Die Stadt will die für den 28. Januar geplante Demonstration gegen Demonstrationsverbote untersagen.

Von Susanne Janssen

Gestern um 10 Uhr hat sich der Sicherheits-chef Alfons Nastold mit einer Delegation der Veranstalter getroffen: einer Frau von der 2004 gegründeten Kameradschaft Stuttgart und zwei Männern aus anderen Bundesländern. "Das Gespräch hat nichts Entlastendes gebracht", sagt Nastold. Die Stadt habe vor, die für Samstag, den 28. Januar, geplante Demonstration zu verbieten.

Dabei rechnet sich Nastold gute Chancen aus, dass das Verbot den möglichen Klagen standhält. "Die Veranstalter wollen gegen den Paragrafen 130 demonstrieren." Das Motto "Meinungsfreiheit erkämpfen - Paragraf 130 abschaffen" habe eine gewisse Brisanz: darin geht es um den Straftatbestand der Volksverhetzung. Wer zu Hass oder Gewalt gegen Teile der Bevölkerung aufruft, wird bestraft. Ein Aufruf dazu, diesen Paragrafen abzuschaffen, könne leicht als Demonstrationsgrund abgelehnt werden. "Wir werden unser Bestes tun", sagt Nastold. Bis Montag werde man eine Verbotsverfügung ausarbeiten, die den Veranstaltern zugestellt wird.

Zuletzt hatte in Stuttgart 1994 die NPD zu einem Aufmarsch zum Rudolf-Heß-Gedenktag aufgerufen - die Kundgebungen wurden in letzter Minute vom Verwaltungsgerichtshof verboten. Seitdem gab es in der Stadt keine rechtsextremen Demonstrationen. Am Pfingstsonntag 2004 ist die Sängerhalle in Untertürkheim jedoch Schauplatz eines Treffens der rechtsradikalen Szene gewesen: Lars Käpplers Bewegung deutsche Volksgemeinschaft hatte eine interne Tagung abgehalten, ein Einreiseverbot des Ausländeramts für die Redner aus Österreich und der Schweiz wurde vom Gericht gekippt.

Nastold hofft deshalb dieses Mal, dass das Verwaltungsgericht das Verbot der Stadt bestätigt: "Wir geben unser Bestes." Manche Gerichtsentscheidungen könne er nicht nachvollziehen. Die Freien Kräfte, wie sich das Aktionsbündnis aus Baden-Württemberg und Bayern nennt, wollen sich am 28. Januar um 13 Uhr mit rund 150 Aktivisten am Hauptbahnhof treffen und dann durch die Innenstadt am Landtag vorbeiziehen. "Der Landtag hat mit dem Paragrafen 130 überhaupt nichts zu tun", so Nastold. Eigentlich müssten die Kameradschaften in Berlin demonstrieren. Zunächst war für den 28. Januar eine Demo in Karlsruhe geplant gewesen, dort aber verboten worden. Deshalb, so vermutet der Sicherheitschef, wollen die Gruppen nun nach Stuttgart ausweichen. Eine Gegendemonstration ist ebenfalls bereits angemeldet.

Zuletzt war Schwäbisch Hall häufig Schauplatz von Demonstrationen der rechten Szene. Ulrike Zeitler, die Pressesprecherin des Verwaltungsgerichts, hat aus den Jahren 2003 und 2004 vier Auseinandersetzungen zwischen der Stadt und den Demonstranten in den Akten. Im Oktober 2005 sei ein Antrag abgelehnt worden. Wenn die Freien Kräfte das Verbot nicht akzeptieren, werden sie vermutlich einen Eilantrag stellen. "Den werden wir schnell entscheiden, damit noch Zeit für Rechtsmittel beim Verwaltungsgerichtshof bleibt", so Zeitler.



Quelle: Stuttgarter Zeitung 21.1.06

Stuttgart: Neonazis planen Demo in der City

Rund 300 Neonazis möchten am Samstag dem 28. Januar, in der Innenstadt eine Demonstration durchführen. Die Veranstaltung ist angemeldet, heute entscheidet sich, ob die Stadt sie untersagt. Davon ist auszugehen.

Auf einer Internetseite wird für die Veranstaltung geworben, die am 28. Januar um 13 Uhr im Hauptbahnhof beginnen soll. Unter dem Motto "Keine Demonstrationsverbote - Meinungsfreiheit erkämpfen" werde der "freie Widerstand in Süddeutschland ein Zeichen gegen Beamtenwillkür und faschistische Machenschaften in unserem Land setzen", verkünden die Veranstalter. Konkret gehe es um den Paragraphen 130, der die Volksverhetzung unter Strafe stellt. Demnach macht sich strafbar, wer zum Hass gegen Teile der Bevölkerung oder zu Gewalt- und Willkürmaßnahmen aufstachelt.
Alfons Nastold vom Ordnungsamt sagte gestern, er habe den Veranstalter einbestellt. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen, er tendiere aber dazu, die Demo zu verbieten.
Das Motto macht der Stadt eine Ablehnung leicht, es könnte als Aufforderung zu einer Straftat bestanden werden. Auch die linke Szene ist über den Plan der Neonazis informiert: unter dem Motto „Weisse Rose gegen braune Gewalt“ wurde für 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz eine Gegendemonstration angekündigt. In Stuttgart geht man davon aus, dass der Aufmarsch der Rechtsextremen die Antwort auf ein Verbot einer Kundgebung in Karlsruhe ist. Als Veranstalter fungieren Kameradschaften aus Stuttgart und Rastatt, autonome Nationalisten aus München, Ulm und Heidenheim sowie die Nationaldemokraten München und Ostalb.

Quelle: Stuttgarter Zeitung vom 20.01.06

Beratungsangebote verteidigen und erhalten

Im Sommer trafen sich einige aus aktiven Gruppen zu einem Seminar bei Tacheles in Wuppertal um sich in Fragen des ALG II weiterzubilden. Daraus ist ein landesweites Treffen gewachsen (an wechselnden Orten), das sich am 16. Januar in Bochum zum ersten Mal allen Interessierten öffnet.

Deshalb möchten wir Euch für
Montag, den 16.01.06, 11.00 Uhr zur Vernetzung Erwerbslose NRW
in den
Bahnhof Langendreer, Raum 6 in Bochum
einladen.

Anfahrtsbeschreibung

Um einen Überblick zu erhalten bitte wir alle sich per Mail anzumelden

(es hilft uns bei der Planung des gemeinsamen Mittagessens)

Wir haben keine feste Tagesordnung, folgendes schlagen wir vor:
- Begrüßung mit kurzer Vorstellung
- Erfahrungsaustausch
- Welchen Einfluß haben die Kürzungen aus dem Koalitionsvertrag auf unsere
Arbeit
- Rechtssicherheit bei den Hilfestellungen die wir in der Beratung
geben. Welche Beratung ist erlaubt? Hilfe zur Selbsthilfe ; Rechtsberatung vs. Hilfeleistung
-"Jobless-Ticket"; Sozialticket im VRR oder in ganz NRW

Vorbereitet wird das Bochumer Treffen von der Arbeitsloseninitiative
Werkschlag und der "Unabhängigen Sozialberatung", beide aus Bochum

Windows-Update ohne Internet-Verbindung

Keine Chance für Sasser & Co: Mit unserem Update-Paket für Windows XP und 2000 schützen Sie beliebig viele PCs via CD oder LAN mit den aktuellen Sicherheits-Updates vor Wurm-Epidemien. Die Vorbereitung ist jetzt kinderleicht: Ein fertiges Skript lädt die Patches vollautomatisch von Microsofts Servern herunter.

Quelle und weitere Informationen zum Windows-Update ohne Internet-Verbindung

Debian: Sichern der Liste installierter Programme

Eine Sicherung der installierten Programme erfolgt mit:

dpkg --get-selections > pakete.log

Nach der Neuinstallation kann mit

dpkg --set-selections < pakete.log


und
dselect update


und anschließendem
dselect install


der Programmstand wiederhergestellt werden. Sehr sinnvoll auch für Clones einzelner Systeme!

Konvertieren von MPC Dateien nach MP3

Lege als root mit einem Editor Deiner Wahl die Datei /usr/local/bin/mpc2mp3 mit folgendem Inhalt an:

#! /bin/bash

for i in "$1"/*.mpc ;
do
FILENAME=`ls "$i" | gawk -F. '{print $1}'` ;
nice -20 mppdec "$FILENAME.mpc" "$FILENAME.wav" ;
nice -20 lame -h -b 160 "$FILENAME.wav" "$FILENAME.mp3" ;
rm "$FILENAME.wav"
done

Mit chmod ugo+x /usr/local/bin/mpc2mp3 machen wir die Datei für alle ausführbar.

Jetzt brauchst Du noch die mppc und lame encoder für Deine Distribution.

Einen statisch gelinkten mppc für alle gängigen Linuxe

Lame gibt es hier oder z.B. bei Debian kompatiblen Distributionen mit "apt-get install lame"

So, das obige Script wird im Verzeichnis oberhalb der .mpc Dateien ausgeführt z.B.:
user@rechner:/tmp$ mpc2mp3 burn
MPC Decoder SV7 1.95e 3DNow/SSE (C) 1999-2003 Buschmann/Klemm/Piecha/Wolf

decoding of file 'burn/01 - EinDateiname.mpc'
to file 'burn/01 - EinDateiname.wav'

ID3Tag der Datei und (Datum)
[01] Albumtitel (EAC secure)

177.9 kbps, 15:50.75, SV 7.0, Profile 'Standard' (Beta 1.14)

15:50.73 (runtime: 4.49 s speed: 211.74x)
LAME version 3.96.1 (http://lame.sourceforge.net/)
CPU features: MMX (ASM used), 3DNow! (ASM used), SSE
Using polyphase lowpass filter, transition band: 17960 Hz - 18494 Hz
Encoding burn/01 - EinDateiname.wav
to burn/01 - EinDateiname.mp3
Encoding as 44.1 kHz 160 kbps j-stereo MPEG-1 Layer III (8.8x) qval=2
Frame | CPU time/estim | REAL time/estim | play/CPU | ETA
36395/36397 (100%)| 1:43/ 1:43| 2:42/ 2:42| 9.1707x| 0:00
average: 160.0 kbps LR: 25284 (69.47%) MS: 11113 (30.53%)

Writing LAME Tag...done
ReplayGain: -4.9dB


Fertig! Die .wav Dateien werden anschließend gelöscht, die *.mpc bleibt erhalten.

Quon DVD Database 1.5.1


by Ben Smith

The Quon DVD Database is a complete solution to manage your movies

(of any type, including DVD, VHS, or any other medium). Highlights of this
program include user tracking, barcode scanner support, user access, a
login system, and an advanced searcher. It can check DVDs in and out of
your collection, allowing you to keep track of which of your friends has
them. You can send reminder email messages, or they can simply log in to
see what they have checked out.

Changes: A mail system bug was fixed. Some grammar mistakes and
misspellings were fixed.

License: GNU General Public License (GPL)

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