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»Facts do not cease to exist because they are ignored.« Aldous Huxley

Bundesweite Demos für AFD-Verbot

Das Foto zeigt die Demo am Reichstag mit dem Hochtransparent: "Antifa bleibt Handarbeit - Gemeinsam dem Faschismus widersetzen!" sowie zahlreichen Demonstrant:*Innen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv.
In mehr als 60 deutschen Städten haben am 11. Mai 2025 Demonstrationen für ein AfD-Verbot stattgefunden. In Berlin versammelten sich mehrere tausend Menschen zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor, die Veranstalter sprachen von 7500 Teilnehmer*innen. Aufgerufen hatten das Netzwerk „Zusammen gegen Rechts“ und die Initiative „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Berlin: Solidarität mit der Tipsy Bear Bar

Das Foto von © Sabine Scheffer zeigte einen Blick aus der  Tipsy Bear Bar auf die Masse an solidarischen Menschen, die auf der Straße davor feiern.
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
In Prenzlauer Berg hatten in der Samstagnacht nach dem 1. Mai unbekannte Personen die Regenbogenflagge der Tipsy Bear Bar abgerissen und unter homophoben und queerfeindlichen Sprechchören in Brand gesteckt.

Mehrere hundert Menschen aus der Nachbarschaft zeigten am 6. Mai spontan ihre Unterstützung und Solidarität. Sie füllten gemeinsam mit Gästen und dem Team der Bar bis in die Nacht hinein die Straße mit Menschen, die queerfeindliche, FLINTAfeindliche, und ausgrenzende Gewalt nicht akzeptieren.

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Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen!

Das Foto von © Sabine Scheffer zeigt das  Fronttransparent mit der Losung „Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen“ und dahinter laufende Menschen. Im HIntergrund sind weitere Transparente zu sehen.
Foto © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Unter dem Motto „Löhne erhöhen, Mieten senken, Frieden schaffen“ hat die Berliner Stadtteilorganisation „Hände weg vom Wedding!“ zur Demo aufgerufen. Mehrere hundert Demonstrant*innen zogen durch den Wedding. Sie forderten niedrigere Mieten, die sofortige Rücknahme von Kürzungen im sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Bereich. Die Demonstration hatte in diesem Jahr einen klar antimilitaristischen Schwerpunkt.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Die Proteste richteten sich dabei gegen den Zusammenhang von Militarisierung, sozialem Kahlschlag und desolater Wohnraumpolitik. Die Demo führte an den Werkstoren der Pierburg GmbH in der Scheringstraße vorbei. Der Grund hierfür ist die geplante Umstellung der Produktion auf Kriegsgüter. Das Unternehmen, das bislang als Automobilzulieferer tätig war, wurde schon vor einigen Jahren von Rheinmetall, dem größten deutschen Rüstungskonzern, aufgekauft. Bislang war die Produktion dort eine zivile, doch das soll sich nun ändern. Rheinmetall gab unlängst bekannt, am Berliner Standort auf militärische Produktion umstellen zu wollen.

„Wir protestieren dagegen, dass in unserer Nachbarschaft mit der Herstellung von Waffen Kasse gemacht werden kann, während für uns immer weniger vom Lohn übrig bleibt und viele ihre Miete nicht mehr bezahlen können. Die Kriegsmaschinerie, gefüttert mit unseren Geldern und zu Lasten unserer sozialen Sicherheit, produziert nun auch im Wedding“, so Ruth Sperber, Pressesprecherin von „Hände weg vom Wedding“.

Auch nach der Demonstration soll es weiterhin Aktionen gegen Aufrüstung, Sozialabbau und der Rüstungsproduktion im Gesundbrunnen und darüber hinaus geben.
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Berlin: Revolutionäre 1. Mai-Demonstration 2025

Das Foto zeigt demonstrierende Menschen hinter dem Fronttransparent mit dem Text Es lebe der revolutionäre 1. Mai in verschiedenen Sprachen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
30.000 Menschen nahmen an der diesjährigen revolutionären 1. Mai-Demo in Berlin teil. Zentrale Themen waren Solidarität mit Palästina, Krieg, Rassismus und die Repressionen gegen Antifas. Die Polizei hielt sich die meiste Zeit auffallend zurück und so war es eine bunte und laute Demo. Zum Schluss kam es dann doch noch zu Angriffen der Polizei auf einzelne Blöcke der Demo.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Hier die Presserklärung des revolutionären 1. Mai-Bündnisses Berlin.

Mit über 30.000 Teilnehmer:innen fand 2025 die größte 1. Mai-Demo statt, die es seit langem in Berlin gab. Der Demonstrationszug hatte zwischenzeitlich eine Länge von fast drei Kilometern.“Wir freuen uns sehr, mit so Vielen gemeinsam gegen Krieg, Faschismus und Kapital auf die Straßen gegangen zu sein! Mit sechs verschiedenen inhaltlichen Blöcken konnten wir unterschiedliche politische Schwerpunkte setzen“, erklärt die Aktivistin Rosa Hikmet, Mitglied beim Revolutionären 1. Mai-Bündnis Berlin. Die Inhalte konnten an die Anwohner*innen – bis ins Ausland vermittelt werden, deshalb sei das Demonstrationskonzept aufgegangen.

„Aufrüstung, Kürzung und Verarmung – Schluss damit!“ hieß es auf Transparenten und es gab Sprechchöre wie „Hoch mit den Löhnen – runter mit der Miete“ und zahlreiche feministische und antirassistische Parolen.

In einem verlesenen Redebeitrag grüßte auch die in Vechta inhaftierte Daniela Klette den Demonstrationszug. Sie betonte die Wichtigkeit des vereinten Protests gegen den Völkermord an den Palästinensern und richtete „solidarische Grüße an alle Unterdrückten und Ausgebeuteten und allen in der Legalität, der Illegalität oder in den Gefängnissen, deren Sehnsucht ein gutes Leben für alle ist“. Ihr Grußwort ist vollständig dokumentiert und hier nachzulesen:
https://freiheit-fuer-daniela.de/grusswort-von-daniela-klette-zum-revolutionaeren-1-mai-berlin/

Begonnen hat die Veranstaltung mit einem Konzert mit Acts wie Mads, STL-Crew, L-Sura, PTK und Sechser. An diesem nahmen bereits mehrere tausend Menschen teil. Als sich die Demo aufstellte, füllte sich der Platz immer mehr. Am Herrmannplatz schlossen sich weitere Demonstrationszüge der Revolutionären Demo an. Auch der Demozug gegen den von Bürgermeister Wegner geplanten Zaun um den Görlitzer Park.

Der 1. Mai, der internationale Kampftag der Arbeiter:innenklasse, lebt und immer weniger Menschen sind bereit den Regierungskurs von Kürzungen und Sozialabbau für immer mehr Aufrüstung mitzutragen. Die repressive Verschärfung nach Innen und die Verfolgung von Antifaschist:innen bleibt nicht unwidersprochen. Das haben wir heute eindrücklich bewiesen. Wir sind viele und wir werden mehr.

– Presseerklärung des Revolutionären 1. Mai Bündnis Berlin –

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„Take back the night“: Walpurgisnacht in Berlin

Das Foto von © Björn Obmann zeigt die Demo mit dem Fronttranspi "In Solidarity we fight - take back the Night" und den dahinter laufenden schwarzen Block, gefolgt von vielen anderen Menschen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Über 3.500 FLINTA* zogen unter dem Motto „Take back the night“ am Vorabend des 1. Mai 2025 von Berlin-Kreuzberg nach Friedrichshain, um gegen Patriarchat, Staat und Kapital zu protestieren. Mit einem schwarzen Block an der Spitze nahmen sich die Teilnehmenden lautstark und begleitet von Pyrotechnik die Nacht zurück. Polizei trat martialisch auf. Teilweise versuchten Streamer und Außenstehende zu provozieren. Die Demonstration löste sich am Boxhagener Platz selbstbestimmt auf und zerstreute sich im Kiez.

„Weltweit kämpfen Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinäre, Trans* & Agender (FLINTA*) Menschen für ihre Freiheit. Von Sudan, Iran, Palästina über Kongo bis nach Kurdistan und darüber hinaus. Kämpfe müssen in ihrer Verbundenheit gesehen und intersektional gedacht werden. Denn die Verwobenheit von Kapitalismus, Kolonialismus & Patriarchat schafft die Bedingungen, um FLINTAS* weltweit zu unterdrücken, zu domestizieren und zu ermorden. Wir stehen in Solidarität mit allen Unterdrückten überall“. (aus dem Aufruf)
Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.


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k9 » größenwahn » politischer fiimabend: „Zeiten des Zorns“ - Zur Geschichte und Politik der "Revolutionären Zellen" und "Die Rote Zora"

Der Flyer zum Filmabend zeigt neben den Angaben zum Film in Kurzfassung die Symbole der Revolutionären Zellen- die Buchstaben RZ in einem fünfzackigen Stern und der Roten Zora: den fünfzackigen Stern in einem Zeichen für weiblich..Ausschnitte aus dem Film und Veranstaltung am 22. März 2001 im SO386, Berlin mit Klaus Viehmann -Bewegung 2. Juni- von 1978 bis 1993 im Knast + Stefan Wisniewski -RAF- von 1978 - 1999 im Knast.

Der Film vermittelt die langjährige Geschichte der Theorie und Praxis der Revolutionären Zellen / Rote Zora. Wieso entstanden die RZ zum Anfang der 70er Jahre? Mit welcher Konzeption traten sie an? Welche Sozialrevolutionären und antiimperialistischen Ansätze versuchten sie zu verwirklichen? Wie kam es zur Aktion gegen die OPEC- Konferenz 1975. Was waren die Aktionen der Roten Zora, was geschah wirklich bei der Entführung des Verkehrsflugzeugs nach Entebbe 1976?Wie veränderten sich die RZ in den 80er Jahren? Warum wurde die „Flüchtlingskampagne“ gestartet? wieso haben die RZ ihre Aktionen eingestellt? Bewußtes nachdenken über legal und illegalität u.a. mehr.

Die RZ und die Rote Zora waren für mehrere Hundert Sprengstoff- und Brandanschläge und sonstige Aktionen verantwortlich. Dabei erfreuten sie sich in großen Teilen der linksradikalen Szene und darüber hinaus großer Beliebtheit, da es zumeist gelang, ihre Aktionen so zu vermitteln, dass sie nachvollziehbar u. verstanden werden konnten.

In ihren Aktionen knüpften die RZ/Rote Zora meist an bestehende Bewegungen an und versuchten, sich stets (militant) zu sozialen Bewegungen in Beziehungen zu setzen.

Film am 18. Mai 2025 19 Uhr - Stefan Wisniewski ist anwesend.

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee


Berlin: Que(e)rstellen gegen rechten Aufmarsch

Das Foto von © Björn Obmann zeigt 2 behelmte Polizeibeamte die auf protestierende Menschen schauen. Diese halten ein Transparent mit dem Text: "80 Jahre Befreiung - Antifa bleibt ..."
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
In einem neuen Bündnis „Gemeinsam für Deutschland“ gingen am 26. April 2025 bundesweit Querdenker mit gewaltbereiten Neonazis auf die Straße. In Berlin war die Demo mit ca. 300 Teilnehmer*innen dominiert von jungen Neonazis. Eine Distanzierung durch die Querdenker und „Friedensdemonstrant*innen“ fand nicht statt. Unter dem Motto „Que(e)rstellen“ protestierten rund 500 Menschen gegen den Aufmarsch.

Trotz weiträumiger Absperrungen mit Gittern gelang es Antifaschist*innen, die Strecke an mehreren Stellen zu blockieren. Die Polizei räumte die Sitzblockaden mit Gewalt und setzte dabei auch Pfefferspray und Hunde ein. Dennoch wurde der Naziaufmarsch die gesamte Zeit lautstark von Antifaschist*innen begleitet. Am Potsdamer Platz löste sich die Nazidemo auf, ohne wie geplant wieder zum Startpunkt zurück zu laufen.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.


Mit Pauken und Trompeten gegen Grenzzäune und Raketen

In einer spektakulären Aktion besetzten Musiker*innen des Orchester „Lebenslaute“ am 8. August 2025 kurzzeitig die Baustelle des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam.

Das Foto zeigt das Konzert der Lebenslaute hinter dem Trasparent mit dem Text "Der Ausländerbehörde Menschenrechte beibringen". Im Hintergrund ist ein weiteres Transparent zu sehen sowie einige Häuser, darunter ein Hochhaus.
Foto: © Lukas Stratmann via Umbruch Bildarchiv
Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Das unangemeldete Konzert war Höhepunkt einer Aktionswoche unter dem Motto „Mit Pauken und Trompeten gegen Grenzzäune und Raketen“. Damit wollte Lebenslaute den Blick auf Krieg als Fluchtursache mit Solidarität für geflüchtete Menschen verbinden.

Gegen 10 Uhr morgens drangen am 8. August rund 100 Menschen mit ihren Instrumenten durch den Bauzaun des Bundespolizeipräsidiums in Potsdam, zogen vorbei an verblüfften Bauarbeitern und Sicherheitsbeamten und sangen und musizierten zwei Stunden lang „gegen rechtswidrige Zurückweisungen an den deutschen Außengrenzen und für Geflüchtetenrechte“. Die Bundespolizei war das Ziel, da von dort auch Abschiebungen von Geflüchteten geplant und koordiniert werden. Vor dem Gelände hatte sich der Adenauer-Protestbus des Zentrum für Politische Schönheit positioniert. In den Musikpausen wurde über Lautsprecher ein Text verlesen, der die Polizist*innen aufrief, keine rechtswidrigen Befehle umzusetzen.

Während der Aktionswoche gab Lebenslaute weitere Konzerte u.a. für die geflüchteten Menschen in Eisenhüttenstadt und in Potsdam am Denkmal zu Ehren der Deserteure.

Wir musizieren für geflüchtete Menschen und mit ihnen am Abschiebezentrum Eisenhüttenstadt (7. August), wir feiern mit Menschen, die Krieg und Militär den Rücken gekehrt haben am Deserteur-Denkmal in Potsdam, wir erinnern am 80. Jahrestag an die unsagbaren Folgen des Atombombenabwurfes in Hiroshima und Nagasaki, und wir veranstalten ein Konzert am 9. August, mit dem wir unsere Forderung nach Frieden und unsere Ablehnung des „Weiter So“ ausdrücken wollen. Musizierend und feiernd wollen wir Geflüchtete, Desertierte und deren Verbündete solidarisch stärken: „Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg! No border, no nation – stop deportation!“

(Lebenslaute)

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Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)
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Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025:

Grafik nach einem Foto von Luke HollandLuke Holland
Luke Holland. Grafik: Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektaş
Philip Holland, father of Luke Holland - Message to the parliament on Luke's birthday, 4th April 2025:

My life ended with the murder of my wonderful son, Luke, nearly 10 years ago, and my wife, Rita's life which ended nearly 5 years ago. All due to the Neo-Nazi, hate of foreigners, actions of Rolf Zielezinski. I shall never understand why the prosecutor would not charge him with a Neo-Nazi, hate murder, when there was so much evidence of weapons, which could easily be re-enabled, and Nazi/Hitler memorabilia in his apartment.

I grieve every single day for the loss of Luke and Rita, and utterly resent the fact, that this murderer will be free to be with his 3 sons and family again, within a short time.
I will forever partially blame the police for my loss, because they did not competently, fully, and without prejudice, investigate a known suspect, Rolf Zielezinski, for the earlier murder of Burak Bektaş. If they had my son, and wife would still be alive and with me today.




Philip Holland, Vater von Luke Holland – Botschaft an das Parlament zu Lukes Geburtstag, 4. April 2025:
Mein Leben endete mit der Ermordung meines wunderbaren Sohnes Luke vor fast zehn Jahren und dem Ende des Lebens meiner Frau Rita vor fast fünf Jahren. Alles aufgrund des ausländerfeindlichen Hasses und neonazistischen Tat des Rolf Zielezinski. Ich werde nie verstehen, warum die Staatsanwaltschaft ihn nicht wegen neonazistischen Hassverbrechens anklagen wollte, obwohl es so viele Beweise für Waffen, die leicht wieder einsatzbereit wären, und Nazi-/Hitler-Erinnerungsstücke in seiner Wohnung gab. Ich trauere jeden einzelnen Tag um den Verlust von Luke und Rita und bin zutiefst bestürzt darüber, dass dieser Mörder bald wieder frei sein wird und mit seinen drei Söhnen und seiner Familie zusammen sein kann.
Ich werde die Polizei für immer mitverantwortlich für meinen Verlust machen, weil sie einen bekannten Verdächtigen, Rolf Zielezinski, nicht kompetent, umfassend und unvoreingenommen wegen des früheren Mordes an Burak Bektaş untersucht hat. Wenn sie es getan hätten, wären mein Sohn und meine Frau noch am Leben und heute bei mir.




Philip Holland, Luke Holland'ın babası - Luke'un doğum günü olan 4 Nisan 2025'te parlamentoya mesajı:
Hayatım yaklaşık 10 yıl önce harika oğlum Luke'un katledilmesiyle ve yaklaşık 5 yıl önce de eşim Rita'nın hayatının sona ermesiyle, bitti. Hepsi Rolf Zielezinski'nin Neo-Nazi ve yabancılara karşı nefreti, yüzünden. Savcının onu neden Neo-Nazi diye, nefret cinayetiyle suçlamadığını, evinde kolayca yeniden etkinleştirilebilecek çok sayıda silah ve Nazi/Hitler hatırası varken, asla anlayamayacağım.
Luke ve Rita'nın kaybı için, her geçen gün üzülüyorum. Bu katilin kısa bir süre içinde tekrar 3 oğlu ve ailesiyle birlikte olabileceği gerçeğini tamamen içerliyorum.

Kaybımdan poliside sonsuza dek sorulumlu tutacağım, zira daha önceki Burak Bektaş cinayetinde şüpheli olarak bilinen Rolf Zielezinski'yi yetkin, kapsamlı ve tarafsız bir şekilde soruşturmadıkları için .Eğer öyle olsaydı, oğlum ve eşim bugün hâlâ hayatta ve benimle birlikte olurdu.

Source / Quelle / Kaynak

Berlin: SEZ für Alle

Das Foto zeigt einen Teil der Protestierenden vor dem SEZ mit darüber hängendem Transparent mit dem Text "SEZ 22.03.25 retten"
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Anlässlich des 44. Jahrestages des Sport- und Erholungszentrums Berlin (SEZ) hat die Bürgerinitiative „SEZ für alle!“ am 22. März 2025 zu einem Fest eingeladen. Ihre Forderung: „Macht das SEZ wieder auf!“

zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Die Bürgerinitiative fordert ein 5-jähriges Abriss-Moratorium, um in dieser Zeit einen vernünftigen Planungsprozess mit Machbarkeitsstudien, Ideenwettbewerb und echter Bürgerbeteiligung zur städtebaulichen Zukunft des Areals nachzuholen. Während der Zeit der Entscheidungsfindung zur  Zukunft des SEZ sollen Zwischennutzungen wieder ermöglicht werden, um das ikonische Gebäude vor Verfall zu schützen.

Kurzfristig fordert die Bürgerinitiative, öffentliche Begehungen des Gebäudes zu ermöglichen. Weitere Redebeiträge gab es von Theresa Keilhacker (Präsidentin der Architektenkammer Berlin), Gerrit Naber (Klimaneustart, Volksinitiative Bauwende), Damiano Valgolio (Die Linke), Vasili Franco (B90/Die Grünen), Uwe Werner Schierhorn (Gebäudetechniker) und vielen weiteren Unterstützer*innen für den Erhalt des SEZ.

Der legendäre SEZ-Moderator Karl-Heinz Wendorff hat erneut eine Runde „Medizin nach Noten“ moderiert und dabei alle zum Mitmachen bewegt. Für ein weiteres musikalisches Highlight sorgte die Friedrichshainer Band Boxi Barré mit ihrem Live-Auftritt. Sie führte ihren neuen Song „Ohne uns“ auf, der dem SEZ gewidmet ist. Weiterhin sorgte das DJane-Duo MissVergnügen & KeroSine für tanzbare Rhythmen. DJ Siko sang gemeinsam mit dem Publikum ein Mantra. Und Schaltgetriebe präsentierte seinen KI-unterstützten Song „SEZ – es gibt noch eine Chance“.

Passionierte Saunagänger*innen nutzten intensiv die mobile Sauna von Swedding. Die jüngsten SEZ-Unterstützer*innen wurden mit Kinderschminken und Sportangeboten unterhalten.

Der Informationstisch mit Fotos aus der Zeit der Zwischennutzung im Herbst 2024 war den ganzen Nachmittag gut besucht. Mehr als 270 Menschen nutzten die Gelegenheit, Petitionen zum Erhalt und für Denkmalschutz fürs SEZ zu unterschreiben. Insgesamt besuchten mehrere Hundert Menschen die Veranstaltung. – Sabine Scheffer –

Mehr Infos: Initiative „SEZ für alle!“
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