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»Die Tragödie meines Lebens begann an dem Tag, als ich geboren wurde, inmitten der Armut, in der meine Wiege stand.« Francisco "Pancho" Villa

Pi-hole Update

Seit heute gibt es ein Update für Pi-hole auf die Version 4.0. Wie immer ist das einfach: per ssh auf dem Pi einloggen, dann einfach "sudo pihole -up". Nach einiger Zeit ist das Update aktiv.
N.B. : Bei uns sind knapp 600.000 Domains auf der Blocklist. Das erspart einem schon mal einen Großteil der üblichen Spione.

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Zuletzt bearbeitet am 07.08.2018 07:59

Alle Jahre wieder. Oder: Wenn ich doch nur eine Kreditkarte der Sparkasse hätte...

... dann würden mich derartige Mails auch nicht verunsichern1. Wie André Westphal in Caschis Blog berichtet, ist zur Zeit mal wieder eine Welle von Malware unterwegs. Als Vorsichtsmaßnahme empfehle ich wie immer neben einem aktuellen Virenscanner vor allem Brain 1.0 einzuschalten, bevor panisch auf irgendwelchen Links herum geklickt wird.



1 Virusmeldung durch unseren Mailserver:

VIRUS ALERT

Our content checker found
virus: PhishTank.Phishing.5705579.UNOFFICIAL
in an email to you from probably faked sender:
?@[94.130.79.xx]

claiming to be: <SRS0=jvif=JP=sparkasse-ffb.de=sicherheit@sparkasse-ffb.de>
Content type: Virus
Our internal reference code for your message is 03363-15/r_wL7vrsk91x

First upstream SMTP client IP address: [::1] localhost
According to a 'Received:' trace, the message apparently originated at:
[94.130.79.xx], xxxxxxxxx localhost [IPv6:::1]

Return-Path: <SRS0=jvif=JP=sparkasse-ffb.de=sicherheit@sparkasse-ffb.de>
From: Sparkasse sicherheit@sparkasse-ffb.de
Message-ID: 19ca79595280f1549a9fff8886bc1475@localhost.localdomain
X-Mailer: PHPMailer 5.2.7 (https://github.com/PHPMailer/PHPMailer/)
Subject: =?iso-8859-1?Q?Konto:ThomasTr=FCten|Fall:S71548D9?=
The message has been quarantined as: r/virus-rwL7vrsk91x

Please contact your system administrator for details.

#efail: PGP in HTML Mails angreifbar

Mit PGP verschlüsselte eMails im HTML Format sind angreifbar. Dies haben Forscher heute nachgewiesen. Leider sind HTML kodierte Mails sehr verbreitet, obwohl dieses Format ursprünglich eigentlich für das Web und nicht für Mails vorgesehen war. Aber so kann man doch so schön formatierte Mails und anklickbare Links versenden... Eben drum.

Die als #eFail kursierende Sicherheitslücke bezieht sich jedoch wohl nur auf dieses Mailformat und ist vor allem in der Kombination unsichere Mailserver / uralte Mails praktisch gefährlich. Daher lautet die Devise nicht: "PGP ist schlecht also deaktivieren und niemals verschlüsselte Mails versenden" sondern HTML in Mails deaktivieren, und für Admins: Ungesicherte Mailserver absichern. Letzteres gibt es offensichtlich immer noch...

Siehe dazu: spiegel.de, netzpolitik.org, heise.de

Nachrichtenansicht HTML deaktivieren in

Thunderbird

Outlook

Über Informationsimperialismus

„Die den Suchvorgängen zugrunde liegende algorithmischen Programme verstärken jedoch Mehrheitsmeinungen und verdrängen Ansichten von Minderheiten, denn als Suchergebnis wird vorrangig das präsentiert, was schon auf großes Interesse (das oft durch Einflussinitiativen stimuliert wurde) gestoßen ist. Hinzu kommt, dass die meisten Nutzer in der Regel nur die ersten beiden Einträge (die zumeist auch noch kommerzielle Schaltungen sind) zur Kenntnis nehmen. Das wird systematisch ausgenutzt. Alleine schon dadurch wird wirksam der Möglichkeit vorgebaut, dass alternative Ansichten sich in einer relevanten Intensität zur Geltung bringen können.

Es ist also gar nicht nötig, dass Inhalte verfälscht oder verzerrte und sachwidrige Behauptungen verbreitet werden. Es reicht aus, dass nur bestimmte Sichtweisen in der Vordergrund gerückt werden und kritische Sachverhalte im rauen und grauen Meer der Informationen untergehen. Eine Konsequenz dieses Informationsimperialismus ist der allmähliche Verfall eines kritischen Realitätsbildes, weil es eine wirkungsmächtige Tendenz gibt, das netzvermittelte "Wissen" (das mittlerweile fast einen Monopolstatus besitzt) für bare Münze zu nehmen.“

„Die Multiplikationswirkung eines herrschenden Geistes durch digitale Kommunikationsprozesse wurde durch das Projekt eines "Sozialen Netzwerkes" deutlich, dass seine Teilnehmer aufgefordert hatte, favorisierte Bilder zu verbreiten. Das Ergebnis war - anders als erwartet - keine Vervielfachung und Intensivierung ästhetischer Erfahrungen, weil in der Mehrzahl bloß jene Bilder weitergeleitet wurden, die man selbst im Rahmen dieses Projekts erhalten hatte. Es fand mit Ausweitung des Kreises der Beteiligten eine zunehmende Konzentration auf ein immer engeres Spektrum von Bildern statt. Die intendierte Seh- und Erlebniserweiterung endete in einer medialen Kreisbewegung, in der Verbreitung des Immergleichen.

In dieser Episode spiegelt sich eine verbreitete Konsequenz des digitalen Kommunikationsmodus; durch sie wurde deutlich, dass die "Sozialen Netzwerke" intellektuelle Gleichschaltungsmaschinen sind, die manipulative Wirkungen haben, weil sie standarisieren und homogenisieren. Verstärkt wird ein verbreiteter Konformismus, und gefördert wird eine latente Bereitschaft, sich noch bereitwilliger den Mehrheitsmeinungen und Einstellungstrends anzuschließen, als es sowieso schon geschieht.“

Quelle: Das sehr lesenswerte Interview von Reinhard Jellen mit Walter Seppmann: "Der Mann, der vor Computern warnt"

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Zuletzt bearbeitet am 07.01.2018 12:18

Und nun zum Wetter. Oder: Ein paar nützliche bash Scripts

Am gegenwärtigen Wetter kann man nichts ändern. Aber man kann sich darauf einstellen. Alexander Epstein hat auf github einige nützliche bash Scripte zusammengestellt, zum Beispiel eine anpassbare Wettervorhersage für die nächsten 3 Tage, einen Url Kürzer, einen Videoplayer, Währungsrechner für die Konsole usw. Nach dem Clonen des git Repositories lassen sich alle oder auch nur einzelne der Scripte installieren.

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Zuletzt bearbeitet am 26.07.2017 12:20

#W2H / #NoG20: Welcome to Hell - Polizei zerschlägt #G20-Demo in Hamburg

Welcome to Hell -“ zum Start des G20-Gipfels wollten 12.000 ihre Wut auf die Straße tragen. Nach 50m Demo-Strecke setzte es Wasserwerfer, Schläge und Pfefferspray. Die Hamburger Polizei zerschlug den öffentlichen Protest brutal!

38km² grundrechtsfreie Zone in Hamburg für G20-Gipfel?

Nachdem das zur Unterbringung der G20 GipfelgegnerInnen geplante antikapitalistische Protestcamp im Hamburger Stadtpark Entenwerder von den Behörden juristisch verhindert wurde, sollte das Camp nun im Elbpark Entenwerder im Stadtteil Rothenburgsort aufgebaut werden. Der Aufbau des Camps einschließlich Schlafzelten an diesem Ort war am späten Abend des 1. Juli vom Verwaltungsgericht Hamburg ausdrücklich zugestanden worden. Dennoch setzt sich die Polizei über über den Beschluß des Verwaltungsgerichts hinweg - (1,2,3,4, und so weiter).

Angesichts der Hamburger Zustände dokumentieren wir zwei Pressemitteilungen des anwaltlichen Notdienstes des Republikanischen Anwaltsvereins (RAV) vom 2. Juli und verweisen an der Stelle an Heribert Prantls Kommentar in der Sueddeutschen: "Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht, kein Gnadenrecht"

Demoverbotszone der Hamburger Polizei zum G20: Mehrere JuristInnen legen Eilantrag ein

Wir haben gestern am späten Abend mehrere Eilanträge von JuristInnen gegen die Allgemeinverfügung vom 01.06.2017 bei dem Hamburger Verwaltungsgericht eingereicht. Unsere MandantInnen sind drei ReferendarInnen und ein Anwalt, die sich seit ihrem Studium mit Fragestellungen des Öffentlichen Rechts -“ insbesondere des Polizei- und Versammlungsrechts -“ auseinandersetzen. Als StudentInnen war sie Mitglied einer studentischen Hochschulgruppe rechtspolitisch interessierter und politischer engagierter Jurastudierender. Seit Beginn ihres Referendariats sind die AntragstellerInnen zudem Mitglieder eines Berufsgruppenübergreifenden Zusammenschlusses von linken Juristinnen und Juristen. Die AntragstellerInnen nahmen jeweils in der Vergangenheit gemeinsam mit anderen vernetzten JuristInnen an einer Vielzahl von Versammlungen teil: Beispielsweise gegen die Ausrufung des Gefahrengebietes im Januar 2014.

Vor dem Hintergrund, dass es sich in dem in Rede stehenden Zeitraum um den größten Polizeieinsatz der Geschichte Hamburgs handeln wird, erwarten die AntragstellerInnen massive Rechts- und Grundrechtsverletzung durch Polizeieinsätze. Insbesondere auch im Geltungsbereich der Allgemeinverfügung. Sie haben vor, in dem Fall ihre Meinung in Form von spontanen Versammlungen hierzu auch kundzutun. Dies entspricht jedoch nur den Ansprüchen des Art. 8 GG, wenn sie dies auch in Hör- und Sichtweite der prognostizierten Polizeieinsätze tun können.

Durch die 38km² große Demoverbotszone mitten in der Hamburger Innenstadt wird ihnen dies verboten. Unabhängig vom Anlass wird allen sich in Hamburg aufhaltenden Menschen für 35 Stunden untersagt, ihre Meinung innerhalb dieses großflächigen Stadtgebiets gemeinsam mit mehr als einer anderen Person öffentlich kundzutun. Denn bei der gemeinsamen öffentlichen Meinungskundgabe von mindestens drei Personen liegt bereits eine Versammlung vor. Dies kommt einem Flächenverbot gleich, für welches keine taugliche Rechtsgrundlage existiert. In dem betreffenden Stadtgebiet können (mit Bezug zu dem Gipfels oder auch nicht)eine Vielzahl von verschiedenen Anlässen für Versammlungen entstehen, die sich teils auch widersprechen können (Pro-Erdogan Versammlungen und Anti-G20-Proteste).

Das Ergebnis der Allgemeinverfügung ist aus verfassungsrechtlicher Sicht untragbar: Unseren MandantInnen wäre es untersagt, bspw. bei rechtswidrigen Polizeieinsätzen, mit jeweils zwei anderen JuristInnen zusammen ihre Meinung nahe des Einsatzes öffentlich zu äußern. Wenn sie das doch täten, liefen sie Gefahr, Zwangsmaßnahmen durch die Polizei ausgesetzt zu sein. Rechtsanwältin Alexandra Wichmann äußert sich dazu: „Aus rechtsstaatlicher Sicht höchst bedenklich ist dabei, dass die Polizei als Exekutivorgan eigenmächtig einen Raum von 38 km² schafft, in dem gemeinsame öffentliche Kritik präventiv untersagt wird.“

Polizei unterbindet den Zutritt zum Camp Entenwerder trotz positiver Verwaltungsgerichtsentscheidung

Hamburger Polizei ignoriert Rechtsprechung des Verwaltungsgerichts Hamburg - Anwaltlicher Notdienst fordert die sofortige Ablösung von PD Hartmut Dudde

Trotz positiver Eilentscheidung des Hamburger Verwaltungsgerichts (VG) in der Nacht zum 2. Juli 2017 (Az. 75 G 3/17) hat die Hamburger Polizei den Versammlungsteilnehmern des Antikapitalistischen Camps den Zugang zu dem angemeldeten Gelände Entenwerder verweigert und angekündigt, dass der Gesamteinsatzleiter Dudde persönlich ein absolutes Versammlungsverbot auf dem Gelände durchsetzen werde. Herr Dudde behauptet derzeit ggü. der Presse schlicht, es gebe keine gerichtliche Entscheidung.

Letzteres ist bemerkenswert, so hatte das VG in dem Beschluss auf die Sorge des anwaltlichen Beistandes RA Martin Klingner noch erklärt: „Soweit der Antragsteller ausgeführt hat, dass die [Polizei...] den Aufbau des Camps mittels unmittelbaren Zwangs verhindern werde, ist nicht ersichtlich, dass die [Polizei...] in Ansehung des hiesigen Beschlusses dennoch faktische Verhinderungsmaßnahmen ergreifen wird, solange dieser nicht durch einen entsprechenden Beschluss in einem etwaigen Beschwerdeverfahren aufgehoben worden ist.

Das Gericht war fälschlicherweise davon ausgegangen, dass die Polizei Hamburg sich an den gerichtlichen Beschluss halten wurde.

Der Anwaltliche Notdienst stellt dazu fest: Während der Innensenator Grote trotz aller Verbote nicht müde wird, die angeblich demokratischen und versammlungsfreundlichen Verhältnisse in Hamburg zu beschwören, sieht die Wirklichkeit völlig anders aus. Er bedient sich eines Einsatzleiters, der nicht bereit ist, sich an gerichtliche Entscheidungen zu halten und der aktiv das Recht bricht. Dass der Anmelder des Camps Entenwerder und die TeilnehmerInnen der Versammlung, die das Camp aufbauen wollen, nicht auf das Versammlungsgelände gelassen werden, ist eine rechtswidrige Nötigung. Es ist gleichzeitig eine Ankündigung, wie die Polizei unter PD Hartmut Dudde dem weiteren G 20- Protest zu begegnen gedenkt: nicht durch Schutz, sondern durch Behinderung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit.

Dazu Rechtsanwalt Martin Klingner, der die Anmelder des Camps Entenwerder erfolgreich vor dem Verwaltungsgericht vertreten hat: „Die Hamburger Polizei bricht die Verfassung, aber wir werden uns durchsetzen“.

Der Anwaltliche Notdienst sieht in der Maßnahme der Polizei ein vorsätzliches Unterlaufen rechtsstaatlicher Garantien. Ein Polizeidirektor, den eine Gerichtsentscheidung nicht interessiert, ist für den Posten des Gesamteinsatzleiters nicht tragbar und muss unverzüglich abgelöst werden.

Der Beschluss des Hamburger Verwaltungsgericht kann beim Anwaltlichen Notdienst angefragt werden.

Pressegruppe des Anwaltlichen Notdienst beim RAV e.V.
Hamburg, den 02.07.2017

Notebook Funktionstasten unter Ubuntu / Mint aktivieren

Als ich neulich im Freien mit meinem Toshiba Satellite R830-11C unterwegs war und in einem netten Straßencafè etwas damit arbeiten wollte wurde mein Gesicht immer länger und länger: Der ansonsten schön helle Bildschirm war ganz schön dunkel - klar: Energie sparen - aber: Die Funktionstasten zum Regulieren der Helligkeit (Fn6 / Fn7) reagierten nicht. Ich hatte da aus Faulheit engegen meiner sonstigen Gewohnheit Linux Mint 17.3 LTS "ROSA" installliert. Eine Suche nach dem Problem ergab alle möglichen Möglichkeiten, lösten nur mein Problem nicht - bis auf eine: Der Kollege von kushellig hat eine Lösung gefunden, die ich bei mir erfolgreich einsetzen konnte:

Im Terminal per

sudo gedit /etc/default/grub

die Zeile (im Screenshot Zeile 11)

GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash"

um folgendes erweitern:

acpi_osi=Linux acpi_backlight=vendor

Man kann auch einen anderen Editor verwenden, ich nehme hier den Notepad++ Klon NotepadQQ. Das ganze sollte dann so aussehen:



Wie in der Datei schon erwähnt, sollte man im Anschluss grub im Terminal per

sudo update-grub

updaten und rebooten. Danach sollten die Tasten wie gewünscht funktionieren. In der Kommentarspalte bei kushellig wird noch auf ein paar Fragen zum Thema eingegangen, der Blick dorthin lohnt sich auf jeden Fall.

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Zuletzt bearbeitet am 04.06.2017 10:54

Endlich: LineAgeOS für Google Pixel C auch offiziell verfügbar!

Mein Pixel C mit angedockter Tastatur beim Schreiben dieses Kurzbeitrags
Ab morgen ist es endlich soweit, für Googles High End Tablet Pixel C ist das möglich, was es unter dem inzwischen eingestellten Cyanogen Mod nur als Hack gab: LineAge OS erscheint als offizielle Version. Am 1. April 2017 erschien das erste Posting des Entwicklers, danach ging alles recht schnell, ein angepasstes Recovery wurde veröffentlicht, Probleme bei einigen Anwendern mit speziellen Kerneln gelöst, im offiziellen LineAge OS Wiki wurde vergangene Woche dann eine eigene Seite für das Pixel C unter dessen Devicenamen "Dragon" eingerichtet, der seit dem Nightly vom 12. Juni alle seither erschienenen Versionen enthält. Damit sind endlich auch OTA Updates möglich. Einziges Manko: Die passende vendor.img muss separat geladen werden, man kann leider nicht die Standardversion von Google verwenden. Die Version des Entwicklers findet sich jedoch immer in dessen Google Drive zum Download. Die Datei kann über TWRP / Installation / Image dann auf dem Pixel C installiert werden. Keine Sorge, falls man das vergisst: Eine entsprechende Fehlermeldung verweist auf die zu installierende Version der vendor.img.

Es wird eigentlich auch höchste Zeit, denn das im Dezember 2015 erschienene Tablet ist inzwischen auch nicht mehr das jüngste. Davon abgesehen, dass es auch leistungsfähig durchaus mit den aktuellen Tablets mithalten kann war für mich nach der Verwendung des Vorläufermodells Nexus 9 die überragende Tastatur des Pixel C die magnetisch an den Aluminium Unibody des Pixel C angedockt wird, mitentscheident für den Kauf des Tablets.

Die Tastatur ermöglicht es "mal eben" statt mit einem ausgewachsenen Notebook mit einem wesentlich leichteren Gerät die üblichen Officesachen zu erledigen. Hier verwende ich K9 Mail zusammen mit dem PGP/GPG Äquivalent Openkeychain für alles rund um Email, Firefox bzw. Chrome zum Browser und die aus der SoftMaker Schmiede stammenden TextMaker, PlanMaker und Presentations in der HD Version für die sonstigen Dinge. (Übrigens gibt es die Programme auch kostenlos und ohne nervige Werbung, nur eben nicht in der HD Version. Aber zum kurzen Ansehen oder Bearbeiten eines Textes reichen die Versionen allemal.)

Für soziale Netzwerke stehen ja die diversesten Apps zur Verfügung, auch hier ermöglicht einem ein gerootetes Device einfach mehr Kontrolle über die jeweiligen Apps.

Wenngleich es nach wie vor monatlich durch Updates von Google versorgt wird, hat man mit Lineage OS einfach mehr Möglichkeiten - die nicht nur damit zusammenhängen, dass ein gerootetes Gerät Voraussetzung für die Installation ist. Inzwischen sind - im Gegensatz zu früheren Zeiten - die Abläufe rund um das Rooten von Android Devices auch bei weitem nicht mehr so "tricky" und das Risiko, am Ende mit einem teuren, aber schönen Briefbeschwerer da zu stehen, ist wesentlich geringer.

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