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»Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!« Erich Kästner

Berlin ist unkürzbar - Umverteilung jetzt!

Das Foto von © Björn Obmann zeigt das Transparent mit dem Text: 100 Milliarden  € für Bildung und Soziales - Schluss mit Kürzungen und Aufrüstung! Dahinter ist der Berliner Fernsehturm zu sehen sowie eine Reihe Demonstrant:*innen, die hinter dem Hochtransparent laufen.
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Einen Tag vor der Bundestagswahl protestierten tausende Menschen gegen die Sparorgie des schwarz-roten Senats in Berlin. Zahlreiche Sozial-, Kultur-, Bildungs-, Jugend- und Umweltverbände riefen zur Demo auf. Sie kritisierten die Sparmaßnahmen, die besonders die schwächsten der Gesellschaft treffen und mühsam aufgebaute Strukturen und Angebote in der Stadt zerstören.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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"Remember Hanau" - Demonstration zum fünften Jahrestag

Das Foto zeigt das Transparent mit dem Text: "5 Jahre Hanau - Gerechtigkeit und Widerstand - Für Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin". Dahinter zahlreiche Menschen mit Fahnen und Tafeln mit den Gesichtern und Namen der Opfer.
Foto: © Protestfotografie.Frankfurt via Umbruch Bildarchiv
Zum fünften Jahrestag des rassistischen Anschlags vom 19. Februar fand am Samstag, den 15. Februar 2025 in Hanau eine Gedenkdemonstration statt. Aufgerufen hatte das Hanauer Jugendbündnis, ein Zusammenschluss von verschiedenen Hanauer Jugendorganisationen.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Laut Veranstalterinnen beteiligten sich rund 1500 Menschen an dem Demonstrationszug. Bei der Auftaktkundgebung am Marktplatz sprachen unter anderem Serpil Unvar, Mutter des getöteten Ferhat Unvar und Gründerin der Bildungsinitiative Ferhat Unvar, Vertreterinnen der aufrufenden Gruppen und des DBG. Die Demonstration zog lautstark durch die Hanauer Innenstadt und endete am Marktplatz. Am benachbarten Heumarkt, einem der zwei Tatorte in Hanau, gab es eine Zwischenkundgung. Nach einer Schweigeminute wurden neun weiße Tauben fliegen gelassen, in Erinnerung an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. Emiş Gürbüz, die Mutter des getöteten Sedat Gürbüz, dankte am Heumarkt den Demonstrierenden, dass sie auch fünf Jahre nach der Tat die neun Toten nicht vergessen haben.

Neben der Jugenddemonstration gab es am Abend noch das selbstorganisierte Gedenken der Initiative 19. Februar Hanau mit rund 400 Besucher*innen in einer Veranstaltungshalle. Ein Mitschnitt der Veranstaltung findet sich auf dem Youtube-Kanal der Initiative 19. Februar Hanau.


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Free all Antifas! Kundgebung am 24.01

Das SharePic zur Kundgebung am 24.01. zeigt das Logoo der Antifaschistischen Aktion sowie die Eckdaten zur DemoNachdem sich am Montag sieben bisher untergetauchte Antifaschist:innen im Zusammenhang mit dem Budapest-Komplex den Behörden gestellt haben, rufen wir zu einer gemeinsamen Kundgebung und Demo am kommenden Freitag, den 24. Januar, auf. Um den nun Inhaftierten zu zeigen: Ihr seid nicht allein! Und um deutlich zu machen: Aktiver Antifaschismus ist nicht kriminell – sondern bitter nötig!

Fast zwei Jahre lang ist es den betroffenen Antifaschist:innen gelungen, sich trotz massiver Verfolgung samt öffentlicher Fahndung den Strafverfolgungsbehörden zu entziehen. Nun stellen sie sich dem Prozess, auf die Gefahr hin, nach Ungarn ausgeliefert zu werden. Dort drohen den betroffenen Antifaschist:innen lange Haftstrafen von bis zu 24 Jahren unter menschenunwürdigen Bedingungen. Das haben die Fälle von Ilaria, Tobi und jetzt auch Maja gezeigt. Eine Auslieferung muss unbedingt verhindert werden! Und das liegt nicht zuletzt an uns und dem Druck, den wir auf der Straße erzeugen werden!

Dabei werden wir nicht zulassen, dass vor den Schicksalen Einzelner in den Hintergrund gerät, was vom deutschen und ungarischen Staat angegriffen wird: Ein entschlossener Antifaschismus, wie es ihn mehr denn je braucht – in Zeiten, in denen sich bundesweit eine neue Nazi-Jugend formiert, CSDs angegriffen werden und sich der parlamentarische Arm der faschistischen Bewegung als zweitstärkste Kraft etabliert. Das zu ändern liegt an uns!

Für eine starke antifaschistische Bewegung!

Free all Antifas! Keine Auslieferung nach Ungarn!

Solidarität und Glück allen weiterhin Untergetauchten!

Freitag, 24.01.25 | 18 Uhr | Stuttgart Schwab-/Bebelstraße

Kundgebung + Demonstrationszug zum Erwin-Schöttle-Platz

Quelle

Nicht mit uns - wir sind #Unkürzbar!

Das Foto zeigt die Demo mit 2 Fronttransparenten: "Wir sind alle #unkürzbar! Ein Berlin für alle" und "Is doch Kacke! #Meckerchor". Dahinter diverse weitere Transparente und Texttafeln
Foto © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Mit dem Schlagwort #Unkürzbar rief nach einer Reihe von Protesten ein breites Bündnis von fast 200 Initiativen und Organisationen aus allen Bereichen, die vom Spardiktat betroffen sind, zu einer gemeinsamen Großdemo am 15.12. von der Museumsinsel in Mitte zum Mariannenplatz nach Kreuzberg auf.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Die Berliner Landesregierung will am 19. Dezember über das größte finanzielle Kahlschlagprogramm seit Jahrzehnten abstimmen. Drei Milliarden Euro will der Senat in allen gesellschaftlichen Bereichen der Stadt Berlin einsparen. Dagegen wehren sich die Menschen in Berlin seit mehreren Wochen.
Update vom 20.12.2024: Am Donnerstag hat das Abgeordnetenhaus die Milliarden-Kürzungen beschlossen.

Nicht mit uns – wir sind #Unkürzbar!
Wir wollen eine Bewegung aufbauen, die sich gegen die Kürzungsmaßnahmen, eskalierende Armut und gegen die Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit erhebt, um zusammen, auf allen Ebenen der Gesellschaft, eine weltoffene, inklusive, sozialgerechte, familien-, kinder- und jugendfreundliche, wohnraum- und umweltgerechte Kultur- und Bildungshauptstadt zu erhalten, zu fördern und weiter auszubauen. (aus dem Aufruf zur Demo)

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Austrittserklärung aus der Partei "Die Linke"

Hiermit erkläre ich meinen Austritt aus der Partei DIE LINKE.

Die Grafik zeigt das Logo der Partei "Die Linke" hinter einer zerbrochenen Glasscheibe
Grafik: Thomas Trueten
Credits: Logo: Die Linke, Scherben: Designed by rawpixel.com via Freepik
Angesichts der militärischen Eskalation in Europa und Nahost sehe ich mich nicht in der Lage, guten Gewissens eine Partei zur Wahl zu empfehlen, die in der existentiellen Frage von Krieg und Frieden so indifferent agiert, wie DIE LINKE. Statt die Friedensbewegung und andere anti-imperialistische Organisationen parlamentarisch, argumentativ und mit Kampagnen zu unterstützen, meidet DIE LINKE das Thema, das wie kein anderes die neoliberale Agenda dominiert und läuft teilweise sogar den Narrativen von Kriegstreibern hinterher. Die Rechten mobilisieren mit "Kanonen statt Butter" für "Sicherheit" und einen "Sieg für die Ukraine" und ruinieren damit den Sozialstaat, die Infrastruktur, die Wirtschaft und den Klimaschutz und für die angebliche Friedenspartei ist dieser Zusammenhang nur ein nachrangiges Thema im Wahlkampf???

Frieden ist nicht Alles, aber ohne Frieden ist alles nichts. Man kann nicht glaubwürdig für soziale Sicherheit eintreten, wenn man nicht entschlossen gegen jede Kriegspropaganda zu Felde zieht.

DIE LINKE beschränkt sich auf ihre Kernforderungen: "Die Mieten und die Preise müssen runter." Für die Jugend ist nach einer repräsentativen Umfrage die Kriegsgefahr die wichtigste Sorge! Wollen wir sie der rechten Propaganda "Sicherheit braucht Aufrüstung" kampflos überlassen?

Weitere Details der Begründung findet ihr unten.

(...)

Mit freundlichen Grüßen

Martin Fritsch
Mitgl. Nr. 4010336;
(...)

----------------- B e g r ü n d u n g ---------------------------

Die LINKE ist schon seit Beginn des Ukrainekrieges leider bei den großen Aktionen der Friedensbewegung leider nicht vorneweg marschiert, sondern stand als skeptischer Zuschauer am Rand. Trotz der Zuspitzung des Krieges, seinen sozialen und wirtschaftlichen Verwerfungen in Deutschland hat sich das auch nach dem BPT nicht wesentlich geändert.

Dort wurden alle friedenspolitischen Änderungsanträge am Leitantrag abgelehnt. Auch die überwiesenen Friedensanträge an den PV, die koordinierte Aktivitäten mit der Friedensbewegung und Kampagnen gegen die Eskalation des Krieges, die Militarisierung und Aufrüstung wurden abgelehnt. Auch der Zusammenhang zwischen dem "Zeitenwende"-Kurs und den massiven Verwerfungen bei Sozialem, Klima, Demokratie und Infrastruktur sollten im Wahlkampf kein zentrales Thema sein. Nicht einmal für eine Kampagne gegen die Stationierung der Mittelstreckenraketen wurden die nötigen Ressourcen bewilligt.

Bezeichnend für den Kurs ist Jan's DLF-Interview das sich deckt mit den Statements im ND. Es stützt wesentliche NATO-Propaganda-Narrative und wird wohl die öffentliche Wahrnehmung unserer Partei in den Medien prägen.

Die Vorstellung, Russland nach 15 Sanktionspaketen durch ein weiteres wirtschaftlich schaden zu können ist absurd. Solange 7/8 der Weltbevölkerung die Sanktionen nicht mittragen wird das Ergebnis ebenso wirken, wie bei den bisherigen Energie-Sanktionen. Durch Verknappung steigt der Preis auf den Weltmärkten, Energiekonzerne und Russland kassieren Extra-Profite, die bezahlt die europäische Bevölkerung und insbesondere Deutschland gelangt in eine Rezession. Also Russland verzeichnet höhere Gewinne aus Energieexporten nicht t r o t z der Sanktionen, sondern w e g e n der Sanktionen. Um das zu verstehen hilft bei Marxisten ein Blick in „Das Kapital“.

Eingriffe in freie Schifffahrtswege sind eine weitere Eskalationsstufe, völkerrechtlich bedenklich und ein Präzedenzfall für andere Staaten, die ihre Interessen durchsetzen wollen.

Diese Argumentation folgt dem NATO-Narrativ eines unprovozierten Angriffskrieges, dem Schwarz/Weiß Denken und der Maxime, man müsse und könne Russland so schwächen, dass es verhandeln muss. Welch fataler Irrtum: Jeder Tag vernichtet Menschenleben und schwächt die westliche Position. Die Istanbuler Verhandlungen vom März 2022 erbrachten nach Auffassung beider Delegationen für die Ukraine und Russland akzeptable Kompromisse. Sie wurden von den USA torpediert, wie selbst Frau Newland bestätigte. Seitdem wird jeder Politiker, der zu Verhandlungen drängt oder mit Putin spricht von den Repräsentanten des „Westens“ und den herrschenden Medien diffamiert, sei es der Papst, der UN-Generalsekretär oder der EU-Ratspräsident. Es sollte daher klar sein, wer Verhandlungen blockiert und es ist unsere Aufgabe, bei unseren Regierenden diese Blockade-Haltung aufzubrechen.

Ein weiteres ist der sprachliche Duktus, der tiefe Verachtung der russischen Politik offenbart und abschätzige Herabwürdigung des Gegners. Kein Gedanke daran, dass auch Russland seine Sicherheitsinteressen gewahrt sehen möchte. Dabei beschreibt Jan selbst in seinem Buch, dass Friedensverhandlungen nur zum Erfolg führen, wenn beide Seiten sich auf Augenhöhe mit Respekt begegnen, ohne gegenseitige Schuldzuweisungen auch die jeweils anderen Interessen zumindest zur Kenntnis nehmen. Denn beide Seiten müssen das Ergebnis ihren Nationen als akzeptablen Kompromiss vermitteln können. Offenbar ist unsere Parteispitze von politischer Weitsicht und gesellschaftlicher Verantwortung, wie sie John. F. Kennedy oder Willi Brand in Krisenzeiten des Kalten Krieges bewiesen haben, noch weit entfernt. Und beide erhoben nicht einmal den Anspruch, Sozialisten zu sein.

Dazu passen auch die Abstimmungen unserer EU-Parlamentarier in Fragen zu Waffenlieferungen und Aufrüstung: Am 18.9. 1x dafür, 1x Enthaltung, 1x dagegen. Bei der Ukraine Resolution Am 29. 11. war Carola Rackete gleich in die Ukraine gereist um für Waffenlieferungen zu posieren. Das gibt ein verheerendes Bild.

Die LINKE will für „ein bisschen Frieden“ werben, aber doch demonstrativ anschlussfähig bleiben an den NATO-Konfrontationskurs. Ob das Wähler überzeugt, von denen die Hälfte die zunehmende Konfrontation mit Sorge betrachten? Wir können nicht glaubhaft für soziale Sicherung, Daseinsfürsorge, und Klimaschutz eintreten, ohne den „Elefanten im Raum“ zu benennen, den Zusammenhang zur Aufrüstung und den Folgen der Sanktionen herzustellen. Die drohenden sozialen Verwerfungen werden nicht uns nutzen, sondern den Rechten. Diese Lehre aus der Weimarer Zeit sollten wir beherzigen.

Das gilt erst recht für die Lehren aus NAZI-Diktatur und Holocaust: Wir müssen eintreten gegen jede Form von Rassismus und Faschismus, egal wer ihn verübt und wer aus Gründen angeblicher "Staatsräson" für sich Sonderrechte reklamiert. Das gilt natürlich auch für Faschisten und Rassisten in den Regierungen von Israel und der Ukraine.

So hat sich die LINKE zur Anitsemitismus-Resolution des neoliberalen Blocks im Bundestag nur enthalten, weil einige der Gruppe wohl sonst sogar dafür stimmen wollten-

Diese hat eindeutig das Ziel, die Freiheit in Kultur und Wissenschaft in Bezug auf völkerrechtswidrige Gewalt des israelischen Staates einzudämmen. Mit explizitem Bezug auf „Vorfälle“ bei der Berlinade oder Dokumenta drohen Veranstaltern finanzielle und rechtliche Repressionen und die völlig unbestimmten Rechtsbegriffe erzeugen ein Klima von Zensur bei Behörden und Selbstzensur bei Veranstaltern. Natürlich soll es in einer freien Demokratie über solche „Vorfälle“ streitbare Debatten geben, und gerade wir LINKEN sollten uns auch für die „Freiheit der Andersdenkenden“ einsetzen, aber diese Resolution zielt darauf ab, solche Debatten gar nicht erst zu ermöglichen. Das ist ein weiterer Schritt ins autoritäre Meinungsmanagement – Bestrafe Eine*n, erziehe Hunderte – Orban lässt grüßen!

Der Parteiausschluss unseres Palästina Aktivisten Ramsis Kilani auf Betreiben von Spitzenfunktionären ist skandalös.

Obwohl er in der Anhörung die Anklagepunkte, diffamierende und haltlose Zuschreibungen seitens rechter Medien, widerlegte, ihm in der mündlichen Urteilsbegründung bescheinigt wurde, dass ihm kein Antisemitismus oder vorsätzliche Parteischädigung vorzuwerfen sei, wurde er ausgeschlossen. Begründung war, dass es eine mediale Kampagne gäbe, infolge derer Institutionen die Zusammenarbeit mit der Linken wegen seiner Aktivitäten in der Palästina-Solidarität infrage gestellt hätten.
Ob man seine Aussagen teilt oder nicht, verlangen wir von allen Genoss*innen, ihre Standpunkte dem medialen Klima unterzuordnen? In unserem Programm heißt es: “Wir haben uns zusammengeschlossen zu einer neuen politischen Kraft, die für Freiheit und Gleichheit steht, konsequent für Frieden kämpft, demokratisch und sozial ist, ökologisch und feministisch, offen und plural, streitbar und tolerant”.

Der Parteivorstand hat eine Stellungnahme dazu abgelehnt, wohl wissend, dass die Presse dies als Zustimmung wertet.

Happy Birthday Villa Felix!

Das Foto von © RYC zeigt die frisch bemalte Außenwand der #Schreiner47
Foto © RYC via Umbruch Bildarchiv
The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in Berlin-Friedrichshain was the occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, feminism and climate justice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

Go to the photos at Umbruch Bildarchiv.

Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist opposition movement in the GDR or were active in the Kirche von Unten, among others. One of them was Silvio Meier, who was murdered by neo-Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the rental market. It makes sense to squat!

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100 Jahre Rote Hilfe - 100 Jahre Solidarität: Ausstellung, Vortrag & Film in Stuttgart

Vortrag und Ausstellungseröffnung mit Silke Makowski (Hans-Litten-Archiv)

Das SharePic zum 100. Jahrestag der Roten Hilfe zeigt eine Collage verschiedener Stationen in der Geschichte der Roten Hilfe sowie den Hinweis auf die AusstellungVor 100 Jahren wurde die Rote Hilfe Deutschlands als parteienübergreifende Solidaritätsorganisation gegründet. Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung von der Weimarer Republik und der Illegalität ab 1933 über die Neugründung von Rote-Hilfe-Strukturen in den 1970ern bis zur heutigen Roten Hilfe e. V.. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung in Stuttgart und der Region.

Dienstag, 17.12., 20 Uhr
Stadtteilzentrum Gasparitsch
Rotenbergstr. 125, S-Ost


Ausstellung von 17.12. – 10.01.2025:
Die Ausstellung zeigt die Geschichte der Roten Hilfe(n) und deren Solidaritätspraxis.

Gedenken an die antifaschistische Widerstandsgruppe Schlotterbeck

Gedenken am Mahnmal auf dem Untertürkheimer Friedhof

Gedenkstein für Hermann Schlotterbeck, Gottlieb Aberle und Andreas Stadler am Klärwerk Riedlingen
Gedenkstein für Hermann Schlotterbeck, Gottlieb Aberle und Andreas Stadler am Klärwerk Riedlingen
Foto: Reutlingendorf
Lizenz: Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link
Mit unserer Gedenkfeier wollen wir nicht nur an die WiderstandskämpferInnen und an die Gräueltaten von damals erinnern. Auch heute ist Wachsamkeit geboten und Widerstand angesagt. Wer wegsieht oder schweigt, macht sich mitschuldig an einem gesellschaftlichen Klima, das mit der Ausgrenzung von Minderheiten beginnt und mit Mord und Totschlag seine Fortsetzung findet, wie nicht zuletzt die Verbrechen des NSU, die Anschläge von Halle, Hanau und viele andere rechtsterroristische Verbrechen beweisen. Zivilcourage gegen neofaschistische und rassistische Umtriebe und Ideologien ist auch heute notwendig.

Am 30. November findet auf dem Untertürkheimer Friedhof (Gehrenwaldstr. 40) am Mahnmal für die Widerstandsgruppe Schlotterbeck um 14 Uhr eine Gedenkveranstaltung an die vor 80 Jahren von den Faschisten ermordeten Menschen der Widerstandsgruppe Schlotterbeck statt.

Veranstalter:

VVN-Bund der AntifaschistInnen Stuttgart, IG Metall Stuttgart, Deutscher Gewerkschaftsbund Ba-Wü, Naturfreunde Stgt. OG Untertürkheim-Luginsland, DKP Stuttgart

"Je dunkler die Nacht, desto heller die Sterne" — Lesung & Lieder für Friedrich Schlotterbeck

Mittwoch, 4. Dez. 2024 um 20:15 Uhr im Theaterhaus Stuttgart, Halle T4

Der Schauspieler Christoph Hofrichter liest aus der Autobiografie von Friedrich Schlotterbeck „Je dunkler die Nacht - Erinnerungen eines deutschen Arbeiters“ und begleitet den Abend mit Liedern aus der sozialistischen Arbeiterbewegung sowie von Kurt Tucholsky und F. J. Degenhardt.
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