trueten.de

»Die Tragödie meines Lebens begann an dem Tag, als ich geboren wurde, inmitten der Armut, in der meine Wiege stand.« Francisco "Pancho" Villa

Fotoreportagen bei arbeiterfotografie.de veröffentlicht

Die Fotoreportagen zu den Demonstrationen gegen Berufsverbote in Mannheim am 27.1.2007 und der Demonstration und Kundgebung in Esslingen gegen die Rente mit 67 und wurden bei arbeiterfotografie.de veröffentlicht.


Bilderserie: Demonstration „Weg mit den Berufsverboten!“


Bilderserie: Aktionstag in Esslingen am 29.01.2007

Weitere Fotos aus den Serien gibt es in unserer Galerie:
Fotoserie zur Demonstration gegen Berufsverbote
Fotoserie zur Demonstration gegen die Rente mit 67

Bildnummer nach Reset weg - was tun?

RTFM sage ich gerne. Diesmal hat es mich selbst erwischt, und natürlich ausgerechnet dann, wenn man es nicht brauchen kann. Bei meiner Canon 30D im Setup alles über "Einstellung löschen" plattmachen und dann wundern, daß die Bildnummerierung wieder bei Null anfängt. :-(

Eine Suche bei Google half nicht wirklich weiter.

Zum Glück gibt es das ausgezeichnete dforum wo mir sogleich geholfen werden konnte:

Eine CF-Carte mit der höchsten (letztes aufgenommenes Bild) Bildnummer einlegen. Im Setup-Menu (gelb) unter "Datei-Nummer" entweder den Wert "Auto-Reset" oder "Manual-Reset" einstellen. Ein Bild machen (die 30D muss an Hand der auf der CF gefundenen Bildnummer weiterzählen) und dann den Wert wieder auf "Reihenaufnahme" stellen.
Danke an Cavemännchen! Klappt einwandfrei :-)

Und die inzwischen geschossenen Fotos? Wie bringt man die Nummerierung nachträglich wieder auf Vordermann? Unter Linux kein Problem:

Setze bei a= statt n die Bildnummer ein, ab der weitergezählt werden soll sowie bei Zielverzeichnis eben das gewünschte Zielverzeichnis ein:

let a=n; for i in IMG*.JPG; do let a=a+1; mv $i /Zielverzeichnis/IMG_$a.JPG; done

Mit Windows kann zum Beispiel mit dem Tool "Winrename" aka Joe 3.5.a die massenhafte Umbenennung gemacht werden.

Vorsicht: Natürlich sollte man diese Aktionen nur mit zuvor gesicherten Bilddateien machen!

"Action-Stuttgart" ist online

Vor kurzem ist der Stuttgarter Fotograf Roland Hägele mit seiner Homepage online gegangen. Neben der Straßenfotografie arbeitet er auch als Fotograf für Druck- und Internetmedien, fotografiert Events und mehr. Ein paar Beispiele dafür sind die Kundgebung gegen die Rente mit 67 am 14.12.2006 in Stuttgart Bad Cannstatt oder die Aktivitäten gegen die Einführung von Studiengebühren am 19.12.2006.

Von seinen sehenswerten Fotos kann man sich in seinen Galerien ein Bild machen. Der Betrachter merkt, dass Roland Hägele "mitten drin" im Geschehen ist.

Das zeigt sich auch in seinem Selbstverständnis:
Das Besondere an der Arbeit als Straßenfotograf ist die Neugier auf Menschen und das Leben. Der Fotograf versteht seine Kamera als ein Mittel zur Kommunikation, das Foto als ein Weg den Anderen kennen und verstehen zu lernen.
Die unübersehbare Offenheit und Unbefangenheit der Abgebildeten spiegelt den hohen Grad der Vertrautheit, der zwischen ihnen und dem Fotograf entstanden ist. Er beobachtet nicht aus der Distanz, sondern sucht den Kontakt und die gemeinsame Sprache, die dann durch das Foto sichtbar wird. Er nimmt genauso Anteil an diesem Augenblick ihres Lebens, ihres Alltags. Und so gelingen ihm mitten im Geschehen Fotos von großer Intimität und Authenzität, die Gefühle wecken und zum Nachdenken anregen, die fesseln und amüsieren.


Weiterhin "Gut Licht" und viele Besucher!

Kostenloser Pixelsampler

Im sehr lesenswerten Photoshop Blog habe ich folgenden interessanten Hinweis von Dirk Metzmacher gefunden:

Das PlugIn PixelSampler erweitert Photoshop unter Windows und Mac um 7 brauchbare Filter. "Black & White" sorgt für kontrastreiche Schwarz-Weiß-Fotos, "Contrasting Levels" für eine Stimmungsänderung, "Duotone" für interessante Farbenspiele, "Grain" simuliert einen Korneffekt, "Monotone" färbt einfarbig, "Starlight" sorgt für Glanzpunkte und "WarmCool" für wärmere oder kältere Fotos. Die Software ist kostenlos. Es wird nur eine Registrierung für die Seriennummer verlangt.


Mal ansehen und probieren. Massenhaft Photoshop Plugins finden sich auch bei Plugins World.

Ausstellung: Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit

Am Freitag, 3. November 2006 um 18.30 Uhr wird die Ausstellung im Kreuzbergmuseum eröffnet.

Jürgen Henschel - Der Fotograf der Wahrheit

Das Kreuzberg Museum widmet seine Ausstellung zum “Europäischen Monat der Fotografie” dem 1923 geborenen Fotografen Jürgen Henschel. Henschel war von 1967 bis 1988 Pressefotograf der Zeitung "Die Wahrheit", dem Organ der Sozialistischen Einheitspartei Westberlins (SEW), einer der seinerzeit umstrittensten Zeitungen der Mauerstadt. Seit den 60er Jahren dokumentiert er die Entwicklung Berlins mit einem besonderen Fokus auf den Bezirk Kreuzberg.

Henschel ist ein politischer Fotograf, jemand, der mit seinen Aufnahmen Stellung bezieht. Er dokumentierte den Zerfall des Quartiers um das Kottbusser Tor in den 70er Jahren, aber auch den wachsenden Widerstand der Bewohner gegen die Kahlschlagsanierung: den Häuserkampf der 80er Jahre. Er begleitete Demonstrationen, Straßenfeste, Ausstellungseröffnungen und Diskussionsveranstaltungen und zeigte Menschen, die etwas “bewegten”. Aber auch seine Fotos brachten etwas in Bewegung. Aufsehen erregte vor allem seine Aufnahme vom toten Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967, die um die Welt ging.

Eröffnung: Freitag, 3. November 2006, 18.30 Uhr
Es begrüßen: Cornelia Reinauer und Dr. Franz Schulz, Bezirksamt
Friedrichshain-Kreuzberg
Es spricht: Prof. Dr. Diethart Kerbs, Fotohistoriker
Anschließend spielt das das Schalmeien-Orchester Fritz Weineck Musik der Zeit.

Laufzeit der Ausstellung 4. November bis 31. Dezember 2006 Mi - So 12 bis
18 Uhr
Eintritt frei

------------------------------
Kreuzberg Museum
Adalbertstr. 95A
10999 Berlin
Tel. +49-30-50585233
Fax + 49-30-50585258

info@kreuzbergmuseum.de
Webseite

Arbeiterfotografie auf der photokina

Die ist auf der auf der ab heute stattfindenden Photokina

Köln, Messegelände, Halle 1, Meet the Professionals, Stand 18
Di, 26.9. bis So, 1.10.2006
täglich 10 bis 18 Uhr

Die Photokina ist die weltweit bedeutendste Messe für Fotografie (Messeuntertitel: World of imaging) und gilt als Leitmesse der Foto- und Imaging-Branche. Sie findet dieses Jahr in Köln vom 26. September -“ 1. Oktober 2006 jeweils von 10:00 bis 18:00 auf dem Messegelände statt.

Preise:
Tageskarte Vorverkauf EUR 19,00
Tageskarte Kassenverkauf EUR 25,00
Tageskarte Wochenende Vorverkauf EUR 12,00
Tageskarte Wochenende Kassenverkauf EUR 16,00
3-Tageskarte Vorverkauf EUR 42,00
3-Tageskarte Kassenverkauf EUR 49,00
Dauerkarte Vorverkauf EUR 56,00
Dauerkarte Kassenverkauf EUR 65,00

Auf der photokina stellen -“ mit relativ geringen Schwankungen -“ rund 1600 Anbieter aus 50 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen auf einer Fläche von rund 200.000 Quadratmetern aus. In den Jahren 2002 und 2004 wurden laut Veranstalter rund 160.000 Messebesucher gezählt.


Weitere Ausstellungen zur Zeit der Photokina im Rahmen der 18. Internationalen Photoszene Köln:

Rachel Avnery (Tel Aviv)
Visit Israel before Israel visits you - Peacemaking
Fotos als Instrument der Verständigung

Galerie Arbeiterfotografie

50733 Köln-Nippes, Merheimer Str. 107

30.09. bis 14.10.2006
Mi, Do: 17-20 Uhr, Sa: 11-14 Uhr
29.9.-1.10. (Fr, Sa, So): 19-21 Uhr

Eröffnung: Fr 29.9., 19:00 Uhr


Abriss - Nicht in unserem Namen
Eine unbequeme Ausstellung über den Abriss des Barmer Viertels in Köln

mit Fotos von Alexandra Bersch, Anneliese Fikentscher, Raphael Haugwitz, Hans-Dieter Hey, Monika Hoeppner, Andreas Neumann

Ausstellungshalle im Bürgerzentrum Alte Feuerwache, Köln

22.9. bis 4.10.2006
Mi, Do: 16-19 Uhr, Fr 18-21 Uhr

Eröffnung: Fr. 22.9., 16 Uhr

Rettet den Reichtum Texte, Collagen und Montagen zur Politik des globalen Kapitals

“Rettet den Reichtum”


Texte, Collagen und Montagen zur Politik des globalen Kapitals
Eine Ausstellung der Arbeiterfotografie

Donnerstag, 24. August 2006
ab 19.30 Uhr


Galerie Olga Benario, Richardstr. 104, 12043 Berlin-Neukölln
U7: Karl-Marx-Straße (Ausgang Neuköllner Oper und durch die Passage)

Fotoreportagen veröffentlicht

Die arbeiterfotografie.de hat einige Fotoreportagen veröffentlicht:

Panasonic Aktionstag am 15.6. in Esslingen.

Antirepressionsdemo am 15. Juli in Stuttgart.

Demonstration von Beschäftigten der Versicherungen gegen Arbeitsplatzvernichtung bei der Allianz und nanderen Stuttgart 26.7.2006

Demonstration gegen den Krieg im Nahen Osten am 29.7. Stuttgart

Pierre Bourdieu - Der Algerienkrieg und die Fotografie

Noch bis zum 3. September 2006 geht die Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen zu einem Teil des fotografischen Werks des französichen Soziologen Pierre Bourdieu. (1930-2002)

Neben seinen zahlreichen soziologischen Forschungen ist er als politisch engagierter Intellektueller, der sich gegen die herrschende Elite und den Neoliberalismus wandte, bekannt geworden. Die Aufgabe der neuen sozialen Bewegungen umschrieb er mit dem Begriff der „ökonomischen Alphabetisierung“. In seinen letzten Lebensjahren stand Bourdieu der globalisierungskritischen Bewegung nahe. Er war Mitbegründer der heute weltweit agierenden Organisation Attac, stand aber - wie auch in seinen Forschungen - mitten im Leben, wie unter anderem seine Solidarisierung mit streikenden Bahnarbeitern auf einer Betriebsversammlung im Gare de Lyon am 13. Dezember 1995 aber auch seine Unterstützung der Arbeitslosenbewegung in Frankreich 1998 oder der Bewohner in den französichen Banlieus zeigte.

Erst kurz vor seinem Tod gelangten seine Bilder aus dem Algerien der antikolonialistischen Befreiungskämpfe an die Öffentlichkeit. Sie dokumentieren in eindrucksvoller Weise die Widersprüche, Ungleichzeitigkeiten und vielfältigen Formen des Elends in diesem „riesigen gesellschaftlichen Laboratorium“ (Bourdieu) und reflektieren den Konflikt zwischen Kolonialherrn und der nach Selbstbestimmung strebenden muslimischen Bevölkerung.

(Quelle: Ausstellungsprogramm)

Das kommunale Kino Metropolis begleitet die Ausstellung bis September mit acht ausgewählten Dokumentar- und Spielfilmproduktionen. Das Programm spannt einen Bogen vom Algerienkrieg bis zu seinen Nachwirkungen in der französischen Gesellschaft. Es umfasst sowohl Filme aus den 60er Jahren wie auch aktuelle Produktionen gegenwärtiger Filmemacher. Die jüngste Generation von Filmemachern algerischer Herkunft thematisiert die Lebensbedingungen und Konflikte in den Vorstädten - den Banlieues - französischer Großstädte.
cronjob