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»Das Gleiche lässt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.« Goethe

Street Art

Das Foto zeigt eine Wand mit einem Grafifti, das 3 Köpfe, die mit grimmiger Mine einen vierten anstarren, der freundlich zurück lächelt. Signiert ist das Bild mit dem Titel "Positiv' Mind" von Lefdraw (Instagram)
Foto: © Monika von Wegerer via Umbruch Bildarchiv
Woher stammt eigentlich der Name „Graffiti? Aus dem italienischen (Graffito) und beschreibt eine in Stein geritzte Zeichnung. Schon in der Antike haben die alten Ägypter Malereien und Schriftzüge auf Steine, Mauern und Gebäude gekratzt. Heute nennt sich das Street Art. Wie damals ist es ein Ausdruck gelebter Kultur mit sozialen oder politischen Botschaften. Sie beleben den sonst oft grauen und tristen öffentlichen Großstadtraum.

„Seit 2004 mache ich Fotos von Graffitis in Berlin. Die Faszination an diesen oft einzigartigen Kunstwerken habe ich auch nach 20 Jahren nicht verloren.“

(Monika von Wegerer)

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Weitere Fotos im alten Bildarchiv (1980 - 2018)


ZSK in Kreuzberg

Das Foto zeigt eine Szene des Konzerts: Ein Mensch mit Antifafahne beim Stagediving, dahinter die Bühne mit den Musikern
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Die Skate-Punk-Band ZSK spielte am 28.9. umsonst und draußen ein Konzert vor über 1.000 Menschen auf dem Rio-Reiser-Platz in Berlin-Kreuzberg.
Menschen auf und vor der Bühne solidarisierten sich mit Görli(zer Park) zaunfrei, dem Fotojournalisten Hardy, Hanna, Maja, Nanuk und allen Antifaschist*innen. Veranstaltet wurde die kinderfreundliche Kundgebung gegen Rechtsruck, Rassismus und die AfD von der Initiative „Kein Bock auf Nazis“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Berlin: CSD 2025

Unter dem Motto „Nie wieder still!“ zogen am 26. Juli 2025 Hunderttausende beim diesjährigen CSD laut und bunt durch Berlin.
Das Foto von © Björn Obmann zeigt einen Ausschnitt aus der Parade mit massenhaft verschiedenen Menschen mit bunten Fahnen und verschiedenen Texttafeln.
Foto © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Viele Plakate forderten Gleichberechtigung und den Schutz von queeren Menschen. Sehr deutlich wurden die queerfeindlichen Äußerungen und Taten der CDU kritisiert, wie z.B. Merz, der queere Menschen mit einem Zirkus verglich oder Klöckner, die die Pride-Fahne am Bundestag verhindert hat.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

Abseits des CSD versuchte eine Handvoll Neonazis mit einer Kundgebung Aufmerksamkeit zu erregen. Hier kam es zu mindestens 2 Festnahmen. Die Teilnehmenden des CSDs übertönten den rechten Protest oder bekamen von der kleinen Gruppe gar nichts mit. Die Stimmung blieb bis zum Abend vor dem Brandenburger Tor ausgelassen und feierlich.

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Häuserrennen der Wohnprojekte, Wagenplätze und Menschen, die Wohnen wollen

Das Foto von © Sabine Scheffer zeigt einen Ausschnitt der Demo. Im Vordergrund sitzen Menschen auf einem fahrbaren Sofa unter einem Sonnenschirm,
Foto: © Sabine Scheffer via Umbruch Bildarchiv
Mehrere 100 Menschen, mit selbstgebauten Seifenkisten, demonstrierten am 1. Juni 2025 durch Friedrichshain mit einer Wasserschlacht, Tomatenschlacht, Seifenblasen, Karaoke und einem Wettrennen der fahrenden Kisten gegen Gentrifizierung, einer Stadt nur für Reiche und einem Verlust von Wohnmöglichkeiten und Freiräumen. Die rollende Rebellion gegen Mietenwahnsinn und kapitalistische Stadtplanung.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

„Sie bauen Luxuslofts – wir bauen Seifenkistenautos. Sie räumen Wohnwagenparks – wir ziehen wieder ein! ️ Die Stadt gehört nicht den Investoren – sie gehört uns allen. Aber während die Spekulanten ihre Gewinne zählen, verlieren immer mehr Menschen ihr Zuhause. Wir haben die Nase voll vom Zuschauen.
WHEELS ON FIRE ist unsere rollende Rebellion gegen Gentrifizierung, Mietenwahnsinn und kapitalistische Stadtplanung. Mit wilden Seifenkisten, rollenden Häusern, Lärm, Farbe und Widerstand machen wir es laut und deutlich:

- Wohnen ist keine Ware.
- Unsere Stadt ist kein Spielplatz für die Reichen.
- Wir sind laut, wir sind viele - und wir passen in keine Kiste.

Wheels on Fire – Grand Prix against gentrification!”

(aus dem Aufruf zum Häuserrennen)

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Tower to the people: Neues Wandbild in der Köpi

Das Foto von heba zeigt das Wandbild vom Boden aus gesehen, zwei Personen hängen davor und malen es gerade. Zu lesen ist "Feministische Freiräume erkämpfen" und "Ding Dong Umverteilen!"
Foto: © heba / Umbruch Bildarchiv
Anfang Mai veranstaltete eine Unterstützerinnengruppe im autonomen Wohn- und Kulturprojekt Köpi ein großes Haus- und Hoffest. Dazu luden sie Künstlerinnen ein, eine der letzten noch ungestalteten großen Wandflächen im Innenhof zu bemalen. Vor fast genau vier Jahren entstand auf der Seitenwand des Hauses das Wandbild „Hands off our Homes“, um auf die damals drohende Räumung des Köpi-Wagenplatz aufmerksam zu machen. Diesmal war der Anlass, die Aufmerksamkeit auf die Räume im Haus zu lenken, die nach wie vor für nichtkommerzielle Veranstaltungen genutzt werden können und von vielen verschiedenen Kollektiven bespielt werden.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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Berlin: A100 wegbassen!

Das Foto von Björn Obmann zeigt einen Auschnitt aus der Demo mit einem Pappschiclt das hoch gehalten wird. Der Text: "A100% SCHEISSE"
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv
Tausende feierten und demonstrierten am 17. Mai 2025 gegen die Autobahn A100, gegen das Verkehrschaos mit Eröffnung des 16. Abschnittes in diesem Jahr und gegen die Verdrängung von Freiräumen und Clubkultur durch den drohenden Bau des 17. Abschnittes der Autobahn durch Friedrichshain.

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Bundesweite Demos für AFD-Verbot

Das Foto zeigt die Demo am Reichstag mit dem Hochtransparent: "Antifa bleibt Handarbeit - Gemeinsam dem Faschismus widersetzen!" sowie zahlreichen Demonstrant:*Innen
Foto: © Björn Obmann via Umbruch Bildarchiv.
In mehr als 60 deutschen Städten haben am 11. Mai 2025 Demonstrationen für ein AfD-Verbot stattgefunden. In Berlin versammelten sich mehrere tausend Menschen zu einer Kundgebung am Brandenburger Tor, die Veranstalter sprachen von 7500 Teilnehmer*innen. Aufgerufen hatten das Netzwerk „Zusammen gegen Rechts“ und die Initiative „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot jetzt“.

Zu den Fotos beim Umbruch Bildarchiv.

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