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»Wenn Gott wirklich existierte, müsste man ihn umbringen.« Michail Bakunin

Berlin: March for our lives

Mehr als einen Monat nach dem Schulmassaker von Parkland mit 17 Toten ist es US-weit zu Massenprotesten gegen Waffengewalt gekommen. Allein in Washington versammelten sich am Samstagvormittag (Ortszeit) Abertausende überwiegend junge Leute zu einem „Marsch für unsere Leben“. Weltweit schlossen sich Menschen diesen Protesten an. In Berlin kamen etwa 150 Menschen zum Protest vors Brandenburger Tor.

Zur Fotoreportage von Oliver Feldhaus beim Umbruch Bildarchiv, Berlin

Weitere Hintergrundinformationen:

Mailserverumzug

Nach einigen Jahren stand ein Umzug des Mailservers an. Hier läuft das Gespann Postfix / Cyrus / Sieve / SpamAssassin / DCC / Phyzor / Razor sowie, der Vollständigkeit halber, der freie Virenscanner ClamAV, natürlich in der aufgebohrten Version, mit drastisch gesteigerter Erkennungsrate. Diese Kombination sorgt bei uns zusammen mit ein bisschen weiteren Kleinkram, den ich hier nicht erwähne, seit Jahren dafür, daß Probleme mit Mails oder Viren praktisch gar nicht bzw. im Fall von Spam nur sehr vereinzelt auftreten.

Die Einarbeitungskurve ist bei den genannten Servern natürlich nicht gerade flach, zahlt sich jedoch durch Stabilität und Zuverlässigkeit über Jahre aus. (So habe ich heute noch ein paar Mails, die ich, falls mein Blutdruck mal wieder im Keller ist, hervor krame, um mich mal wieder so richtig auzuregen ;-) )

Den mit Abstand größten Aufwand gibt es immer mit dem Cyrus IMAP Server, der sehr stabil läuft, aber auch sehr empfindlich und wenig aussagekräftig bei Fehlern reagiert. So ist zum Beispiel die richtige Einrichtung von Zertifikaten nicht immer ganz trivial. Deswegen getreu dem Motto: Never touch a running System nur Sicherheitsupdates und Parallelbetrieb bei notwendigen größeren Upgrades, um mögliche Ausfälle möglichst gering zu halten. Zwar gibt es immer auch aktuelle Backups, bei Konfigurationsänderungen wegen neuen Features hilft das wenig.

Nachdem also jetzt alles entsprechend zusammengebaut ist, kommt der Streßtest: Import sämtlicher Postfächer aus dem alten in den neuen IMAP Server, Dank der Kombination mit Sieve werden die Mails auch gleich in die entsprechenden automatisch angelegten Ordner einsortiert. Den Importvorgang erledigt imapsync, ein perl Script, das ich aus einer Handvoll Möglichkeiten herausgepickt hatte. Das Script fragt alle möglichen IMAP Postfächer, z.B. Google, GMX, bzw. die jeweils zugrunde liegenden Server wie Courier, Cyrus und wie sie alle heißen, ab und spricht direkt den gewünschten Zielserver an. Gestartet werden kann das Script auf irgendeinem Terminal.

Vor der Installation von imapsync müssen eine Reihe weiterer Bibliotheken und Perl Module installiert werden, zum Beispiel bei dem betreffenden Server, der mit Debian Jessie läuft:

sudo apt install \
libauthen-ntlm-perl \
libcgi-pm-perl \
libcrypt-openssl-rsa-perl \
libdata-uniqid-perl \
libfile-copy-recursive-perl \
libio-socket-inet6-perl \
libio-socket-ssl-perl \
libio-tee-perl \
libhtml-parser-perl \
libmail-imapclient-perl \
libparse-recdescent-perl \
libmodule-scandeps-perl \
libreadonly-perl \
libterm-readkey-perl \
libtest-mockobject-perl \
libtest-pod-perl \
libunicode-string-perl \
liburi-perl \
libwww-perl \
make \
cpanminus

Sobald cpanminus installiert ist, wirft man darüber weitere Module ins System, um die Voraussetzungen für das in Jessie nicht vorhandene Perl Modul Mail::IMAPClient zu installieren:

cpanm Sys::MemInfo

Danach dann:

sudo cpanm Mail::IMAPClient

Sodann kann man für die 2 Faktor Authentifizierung, die im übrigen sehr empfehlenswert ist, das XOAUTH2 Modul installieren:

sudo cpanm JSON::WebToken

Dann kann man endlich dazu übergehen, imapsync selber zu installieren, holen kann man das als normaler User, was natürlich generell empfehlenswert ist:

wget -N https://imapsync.lamiral.info/dist/imapsync

Man macht dann das Script lauffähig:

chmod +x imapsync

Probiert, ob alles geklappt hat:

./imapsync

Und installiert es schließlich an einem beliebigen Ort, hier bei mir immer im lokalen Scriptverzeichnis:

sudo cp imapsync /usr/local/bin/

Die eigentliche Benutzung des imapsync Scriptes ist in der Dokumentation ausführlich beschrieben. Ich setze hier nur eine einfache Variante ein, das Script kann von einem X-beliebigen USer verwendet werden:

/usr/bin/imapsync --host1 imap.gmail.com --user1 karl.napf@googlemail.com --passfile1 ~/secret1 --gmail1 \
--host2 imap.gmx.net --user2 karl.napf@gmx.net --passfile2 ~/secret2 --automap


Das bedeutet, von links nach rechts gelesen: imapsync holt bei Google mit der Userkennung karl.napf@googlemail.com und dem in der Datei ~/secret1 gespeicherten Passwort sowie für Google empfohlenen weiteren Einstellungen die Mails aus dem Postfach und schiebt sie in das GMX Postfach von karl.napf@gmx.net, mit dem in der Datei ~/secret2 gespeicherten Passwort. Der Parameter ermöglicht meiner Erfahrung nach recht zuverlässig das korrekte Mapping bzw. richtige Einsortieren der Mails in die einzelnen Postfächer, jedoch nur die Standards, also Posteingang / INBOX, Gesendet / SENT, Papierkorb / Trash etc.

Weitergehende Sortierung geht über entsprechende regex Filter, die mit imapsync verwendet werden könenn, die bei unserem Server jedoch nicht nötig waren, da die bereits durch jeden User benutzen sieve Filter entsprechend der jeweiligen Bedürfnisse einsortiert werden.

AFD-Aufmarsch gescheitert - Kein Feminismus ohne Antirassismus

Eine deutliche Mehrheit von Gegendemonstrant*innen verhinderte am vergangenen Samstag den sog. "Marsch der Frauen" durch Kreuzberg. Bereits nach 700 Metern war Schluss, weil mehr als 1.000 Menschen die Straßen rund um den Checkpoint Charlie blockierten. Ursprünglich sollte der rechte Aufmarsch aus AFD- und Pegida-Anhänger*innen, Identitären, Reichsbürgern und auch Neonazis bis zum Kanzleramt in Mitte führen. Nach stundenlangem Verharren in der Kälte lösten die Veranstalter ihre Demo entnervt auf.

Zu den Protesten hatte ein breites Bündnis aufgerufen. Der "Marsch der Frauen", der von der AFD-Politikerin Leyla Bilge angemeldet worden war, ist ein trojanisches Pferd, in dem vor allem antimuslimischer Rassismus steckt. Unter dem Deckmantel des Feminismus richtete er sich pauschal gegen Geflüchtete, Migrantinnen und Muslime.Zur Fotoreportage beim Umbruch Bildarchiv

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Berlin: Solidarität gegen Nazi-Anschläge

Foto: © heba/Umbruch Bildarchiv
In der Nacht zum 1. Februar brannten in Neukölln erneut Autos. Die Täter waren vermutlich militante Neonazis. Deshalb fand am Samstag, den 3. Februar 2018 vor dem Neuköllner Rathaus eine Solidaritätskundgebung für die Betroffenen statt. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich.

Heinz Ostermann, Besitzer der Buchhandlung Leporello, organisiert schon seit Jahren mit großem Engagement Afd-kritische Veranstaltungen und literarische Debatten in seinem Buchladen. Auf ihn ist es bereits der dritte Anschlag. Ende 2016 waren die Scheiben seines Ladens in Rudow zerstört worden, Anfang 2017 brannte sein Auto.

Der zweite Betroffene, Ferat Kocak, ist Bezirkspolitiker der Linkspartei. Seit Jahren ist er in Neukölln im Kampf gegen Mietsteigerung und den Notstand in der Krankenpflege aktiv. Während der letzten Wahlkämpfe hat er in der Gropiusstadt deutlich Position gegen die AfD und andere rechte Gruppierungen bezogen.

In den vergangenen Jahren verübten unbekannte Täter in Neukölln immer wieder Brandanschläge auf Büros und Häuser von Politikern und anderen politisch engagierten Menschen.Von Mai 2016 bis heute hat die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus" 47 rechts motivierte Straftaten gezählt.

Weitere Informationen:

Erstveröffentlichung beim Umbruch Bildarchiv, Berlin.

Fotoreportage: "Afrin ist überall - Überall ist Widerstand"

Am Samstag demonstrierten in Köln mehr als 20.000 Menschen auf einer bundesweiten Demo gegen die Angriffe des türkischen Militärs auf Afrin im Norden Syriens.

Seit dem 20. Januar 2018 versuchen türkische Truppen gemeinsam mit djihadistischen Söldnergruppierungen in die kurdischen Gebiete um Afrin im Norden Syriens einzudringen. Trotz Luft- und Artillerieangriffen ist es der zweitgrößten NATO-Armee bislang (Ende Januar) nicht gelungen, auch nur einen nennenswerten Geländegewinn zu erringen. Die Aggressoren bombardieren Krankenhäuser und Schulen, setzen Napalm- und Streubomben ein.

Innerhalb weniger Tage ist es der der internationalen kurdischen Gemeinschaft gelungen, weltweit Solidaritätskundgebungen mit dem bedrohten Afrin zu organisieren. In Paris und London, Zürich und Wien, Amsterdam und Stockholm, in Dutzenden von Städten Europas und der Welt kam es zu Solidaritätsdemonstrationen. Eine der größten war die Demonstration in Köln. Nach Polizeiangaben waren es 15.000 Menschen, die auf die Straße gingen. Der Veranstalter, der kurdische Dachverband NAV-DEM, sprach sogar von 80.000. Thematisiert hatten die Demonstrant*innen auch die deutschen Rüstungsexporte in die Türkei, die zur Zeit gegen die Zivilbevölkerung in Afrin eingesetzt werden. Die Kölner Demonstration war weltweit die einzige, gegen die die Polizei vorgegangen ist. Und das, obwohl sie bunt und friedlich war. Bereits der Demonstrationsbeginn wurde von Polizeikräften blockiert und verzögerte sich um mehr als eine Stunde. Der Grund: Zeigen von Fahnen des Kurdenführers Öcalan. Auch später sahen sich die Demonstrant*innen immer wieder Polizeipferden, Wasserwerfern und schließlich einem Polizeikessel gegenüber. Immer wieder wurde die Demonstration von der Polizei unterbrochen und schließlich aufgelöst.

"Unsere Versuche", so NAV-DEM, "mit der Polizei eine Lösung für die gegebene Situation zu finden, wurden abgeblockt. Stattdessen kesselten die Polizeikräfte einen Teil der Demonstration ein." Glücklicherweise hatten die Demonstrant*innen besonnen auf den Polizeikessel reagiert. "Wir werden weiterhin auf den Straßen sein", so NAV-DEM.

Quelle: Fotos und Bericht von Uwe Bitzel / Umbruch Bildarchiv Berlin

Weitere Informationen:

Hunderte Lithografien aus dem "goldenen Zeitalter" des Grafikdesigns zum Download

Eine der bekanntesten Lithografien von Théophile-Alexandre Steinlen: "Le Chat noir", Plakat für das Kabarett am Montmartre, 1896
Das Minneapolis College of Art and Design (MCAD) hat freie, downloadbare Kunstdrucke und Poster aus den Jahren 1880-1918, eine Auswahl aus dem "Goldenen Zeitalter" des Grafikdesigns, online gestellt.

Über 200 Drucke geben einen Einblick auf die wachsende Bedeutung der Lithografie während der sogenannten Belle Époque. Künstler wie Alfons Maria Mucha, Jules Chéret, und Henri de Toulouse-Lautrec machten diese Kunstform mit ihren Werken populär und Dank der neuen Produktionsmethoden fanden die Drucke auch eine weite Verbreitung.

"Im späten neunzehnten Jahrhundert begannen Lithografen mehr und mehr die durch die Massenproduktion verfügbaren Zinkplatten statt den bis dahin genutzen Steinplatten für ihre Druckarbeiten zu nutzen" erläutert der Begleittext der bei Flickr zur Verfügung stehenden Auswahl. "Diese Entwicklung erlaubte ihnen die Verwendung verschiedener Platten für ihre jeweiligen Druckfarben im selbem Druck, mit denen günstig und schnell in verschiedenen Größen produziert werden konnte."


Dieser Text ist eine gekürzte und sehr freie Übersetzung eines Beitrags von artfido

Fotoreportage: Gipfelsturm in Hamburg

Foto: © Holger Griebner / Umbruch Bildarchiv
Feuer & Flamme & der Protest von zehntausenden Menschen aus aller Welt begleiteten das Gipfeltreffen der mächtigsten Staatsführer*innen am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg. Der G20-Gipfel ist vorbei, doch Monate später legt sich eine vielköpfige Sonderkommission mächtig ins Zeug, um die linksradikale Szene bundesweit aufzumischen und die gewalttätigen Polizeieinsätze während des Gipfels zu legitimieren. Am 5.12.2017 gab es eine Razzia in zwei linken Zentren und 23 Wohnungen in acht Bundesländern. Als Vorwand diente ausgerechnet die Demo am 7. Juli in der Hamburger Rondenbarg-Straße, die von der Polizei brutal angegriffen worden war, nachdem einige Feuerwerkskörper auf das Pflaster geflogen waren. (G20-Vorfall am Rondenbarg: das Polizeivideo) Zurück blieb ein Dutzend z. T. schwer verletzter Aktivist*innen.

Der G20-Gipfel beschäftigt bis heute nicht nur die Repressionsorgane, sondern auch die Anwohner*innen und Aktivist*innen, Medienschaffende, Bürgerrechtlicher*innen -“ all die, die eine andere Politik und Gesellschaft wollen. Am 15. September 2017 trafen sich Hamburger Initiativen mit der bundesweiten G20-Plattform, um die Erlebnisse und Proteste rund um den G20-Gipfel zu diskutieren. Ein guter Schritt, mit etwas Abstand zu der aufgeheizten Berichterstattung während des Gipfels zu schauen, was wirklich während des Gipfelsturms geschah.

Der Aufruf zu dieser Veranstaltung und ein Rückblick auf die Proteste mit Fotos von Hinrich Schultze, Marily Stroux, Channoh Peepovicz, Jens Volle und Holger Griebner beim Umbruch Bildarchiv

irRWEge stoppen - Hambi bleibt!

Am Montag starteten die Räumungsarbeiten im Hambacher Forst. Etwa 200 Umweltaktivist*innen protestierten spontan gegen die Rodungen und versuchten die Baumrodungen zu blockieren. Beim Versuch, die Polizeiketten zu durchfließen wurde eine Gruppe dabei recht wahllos mit Pfefferspray (Video) eingedeckt.

Am Dienstag musste RWE die Rodungsarbeiten um 18 Uhr stoppen. Das endschied das OVG Münster auf Antrag des nordrhein-westfälischen Landesverbands des BUND. Der Rodungsstopp ist aber nur eine Zwischenentscheidung. Das Urteil gilt bis über eine Beschwerde gegen einen Beschluss des Verwaltungsgerichts Köln entschieden ist. Dort war der BUND am letzten Freitag mit dem Versuch gescheitert, den Braunkohletagebau Hambach und damit verbundene Rodungen zu stoppen.

Hier Fotos aus den letzten Monaten, die uns die Besetzer*innen zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank dafür! Aktuelle Infos findet ihr im Blog von Hambi bleibt!

Zum Hintergrund: Deutschland ist der größte Braunkohleproduzient der Welt; das Rheinische Revier die größte CO2-Schleuder Europas und der Tagebau Hambach die größte & tiefste Mine -“ ein gigantisches Loch in der Erde. Der Hambacher Forst gehört mit seiner jahrtausende alten Geschichte zu den letzten großen Mischwäldern in Mitteleuropa. Durch die Rodungen für den Kohleabbau sind schon 90% davon vernichtet worden.
Seit 2012 gibt es im Hambacher Forst Baumbesetzungen, die den Vorstoß der Bagger aufhalten und sich so dem Klimakiller Kohleindustrie entgegenstellen. Seit über fünf Jahren wehren sich die Aktivist*innen mit den Besetzungen gegen die Waldvernichtung, Abholzung und die geplante Tagebauerweiterung, gemeinsam mit lokalen Bürgerinitativen, Umweltschutzgruppen und Klimaschutzgruppen.

Derzeit gibt es über 30 Baumhäuser im Wald, viele sind durch mehrere Bäume in der Luft durch Walkways verbunden. Sie sind Winter tauglich, die Wände sind mit Stroh isoliert und es kann mit Öfen geheizt werden. Auf einigen Baumhäusern gibt es sogar Strom von selbst installierten Solarpanelen und Internet. Das höchste Baumhaus im Wald ist 25m hoch. Je höher die Häuser, desto schwerer sind sie zu räumen. Baumbesetzungen sind sehr effektiv, da es aufwändig ist, sie zu räumen. Unbesetzte Bäume werden einfach gefällt. Deswegen ist es wichtig, die Häuser 365 Tage im Jahr besetzt zu halten -“ mit Erfolg seit mittlerweile 5 Jahren.

Fotoserie anschauen

Weitere Informationen und Fotoberichte:

25 Jahre Silvio Meier Gedenken

Foto: © Oliver Feldhaus/Umbruch Bildarchiv
Rund 1300 Menschen beteiligten sich am Samstagabend an der traditionellen Silvio Meier-Demo. Unter dem Motto: "25 Jahre - damals wie heute Antifa heißt Angriff" ging es mit viel Pyrotechnik kreuz und quer durch Friedrichshain bis zum Frankfurter Tor.

Silvio Meier wurde vor 25 Jahren auf dem U-Bahnhof Samariter Straße von Neonazis erstochen. Er hat sich in linken, selbstorganisierten Bewegungen engagiert, war in der DDR-Opposition aktiv, hat die Umweltbibliothek mitgegründet und das Element-of-Crime-Konzert 1987 in der Zionskirche mitorganisiert. Silvio war Teil der Hausbesetzer*innen-Bewegung in Ostberlin. Angesichts des erstarkenden Rassismus und Neofaschismus im wiedervereinten Deutschland stellte er sich den Neonazis aktiv entgegen. Sein Engagement kostete ihn am 21. November 1992 sein Leben.

Zur Fotoreportage beim Umbruch Bildarchiv Berlin.

Weitere Informationen:

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