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»Another fine mess you've gotten me into.« Oliver Hardy

Ausstellung: Die Kellerschenke

Harry Walter / DGB-Region Stuttgart
Foto: Harry Walter / DGB-Region Stuttgart
Der Künstler und Autor Harry Walter zeigt Fotos aus dem Nachlass seines Vaters, der in den 1950er Jahren Geschäftsführer und Chefkoch im Lokal „Kellerschenke“ des Stuttgarter Gewerkschaftshauses war, damals ein Treffpunkt der linken Szene. Die meisten Fotos wurden von Richard Walter (1921-1966) selbst aufgenommen. Sie bieten einen Einblick in die spezielle Stimmungslage jener Zeit und zwar sowohl vor wie hinter den Kulissen. Im Festsaal des Hauses veranstaltete der Kellerschenken-Betreiber zudem große Shows, in denen er das Anrichten „Kalter Platten“ zelebrierte. Ein weiteres Highlight sind versehentlich entstandene Doppelbelichtungen, auf denen sich Arbeit und Freizeit, Küche und Party aussagekräftig überlagern.

Öffnungszeiten: Noch bis 15. Dezember 2023, montags bis freitags, 8-18 Uhr im Willi-Bleicher-Haus, Willi-Bleicher-Straße 20, 70174 Stuttgart

Veranstalter: DGB-Region Stuttgart

Blogkino: The Trial (1962)

Heute zeigen wir im Blogkino den Orson Welles Streifen "Der Prozess", ein französisch-italienisch-westdeutsches Filmdrama aus dem Jahr 1962, das in Europa gedreht wurde. Regie führte Orson Welles, der auch das Drehbuch schrieb, das auf dem 1925 posthum veröffentlichten Roman von Franz Kafka basiert. Welles erklärte unmittelbar nach der Fertigstellung des Films: "Der Prozess ist der beste Film, den ich je gemacht habe". Der Film beginnt mit Welles, der Kafkas Parabel "Vor dem Gesetz" zu den von dem Künstler Alexandre Alexeieff geschaffenen Pinscreen-Szenen erzählt. Anthony Perkins spielt die Hauptrolle des Josef K., eines Bürokraten, der eines nie genannten Verbrechens beschuldigt wird, und Jeanne Moreau, Romy Schneider und Elsa Martinelli spielen Frauen, die auf unterschiedliche Weise in Josefs Prozess und Leben verwickelt werden. Welles spielt den Advokaten, Josefs Anwalt und den Hauptantagonisten des Films.


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Blogkino: The Night of the Hunter (1955)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller "Die Nacht des Jägers" aus dem Jahr 1955 mit vielen filmischen Untertönen unter der Regie von Charles Laughton und mit Robert Mitchum, Shelley Winters und Lillian Gish in den Hauptrollen. Das Drehbuch von James Agee basiert auf dem gleichnamigen, leider nur noch antiquarisch erhältlichen Roman von Davis Grubb aus dem Jahr 1953. Die Handlung dreht sich um einen korrupten Pfarrer, der sich in einen Serienmörder verwandelt und versucht, eine ahnungslose Witwe zu bezirzen und 10.000 Dollar zu stehlen, die ihr hingerichteter Mann versteckt hat.

Der Roman und der Film basieren auf der wahren Geschichte von Harry Powers, der 1932 für den Mord an zwei Witwen und drei Kindern in Clarksburg, West Virginia, gehängt wurde.

1992 wurde "Die Nacht des Jägers" von der United States Library of Congress als "kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam" eingestuft und für die Aufnahme in das National Film Registry ausgewählt. Die einflussreiche Filmzeitschrift Cahiers du cinéma wählte The Night of the Hunter 2008 zum zweitbesten Film aller Zeiten, hinter Citizen Kane.


Revolution mit dem Tanzbein: Dying Fetus - Raised in Victory / Razed in Defeat

"War drums beating on, no more salvation
Cities leveled flat, incurring mass starvation
Buildings targeted, reduced to ­rubble
Hidden armor column emits no ­trouble."


Dying Fetus - Make them beg for Death, 2023


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Blogkino: Shadow of a Doubt (1943)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller Shadow of a Doubt, der 1943 unter der Regie von Alfred Hitchcock in den Hauptrollen Teresa Wright und Joseph Cotten gedreht wurde. Das Drehbuch stammt von Thornton Wilder, Sally Benson und Alma Reville. Gordon McDonell wurde für den Oscar für die beste Story nominiert. Im Jahr 1991 wurde der Film von der Library of Congress als "kulturell, historisch oder ästhetisch bedeutsam" in das National Film Registry der Vereinigten Staaten aufgenommen. Der Film war auch Alfred Hitchcocks Lieblingsfilm unter all seinen Filmen. Er handelt von einer jungen Frau, die erkennen muss, dass es sich bei ihrem geliebten Onkel wahrscheinlich um den sogenannten Lustige-Witwen-Mörder handelt.


Blogkino: The Wrong Man (1956)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller "The wrong Man" von Alfred Hitchcock:
"Der unbescholtene Christopher Emmanuel Balestrero, genannt „Manny“, arbeitet als Barmusiker im New Yorker Stork Club und bemüht sich redlich, seine Frau Rose und die zwei Söhne trotz knappem Einkommen durchs Leben zu bringen. Eines Abends wird er aus heiterem Himmel vor seinem Haus von der Polizei verhaftet und angeklagt, die Kasse einer Versicherungsgesellschaft gleich zweimal überfallen und ausgeraubt zu haben. Mehrere der in der Versicherungsgesellschaft arbeitenden Frauen schwören, ihn eindeutig identifizieren zu können. Balestreros Handschrift entspricht nach Ansicht der Polizeibeamten der des Täters, zumal er einen Rechtschreibfehler macht, den auch der Täter bereits auf einer Notiz gemacht hatte. Nur mit Unterstützung seiner Familie, die die hohe Kaution für ihn aufbringt, kann er der bedrückenden Untersuchungshaft entgehen.

Auf Drängen seines Anwalts O’Connor versucht er zusammen mit seiner Frau, Zeugen für sein Alibi zu finden, um bis zum Prozessbeginn seine Unschuld zu beweisen. Am Tag des ersten Überfalls war er mit seiner Familie im Urlaub. Im Gästebuch des Hotels findet sich sein Name verzeichnet und die Wirtsfamilie erinnert sich an ihn, kann ihm aber wegen der vielen Gäste nicht sicher das Alibi geben, dass er den ganzen Tag anwesend war. Zwei der Männer, mit denen er am Tag des ersten Überfalls zusammen beim Kartenspielen war und sich sicher an ihn erinnern zu können, sind jedoch zwischenzeitlich verstorben, der dritte ist unauffindbar. An dem Termin des zweiten Überfalls war Mannys Backe geschwollen, wovon die Versicherungsangestellten aber nichts der Polizei berichtet haben - auf dieses Detail setzen O’Connor und Balestrero ihre Hoffnung. Mehr und mehr beginnt Christophers Frau Rose an eine Verschwörung gegen ihren Ehemann zu glauben, schließlich zweifelt sie an seiner Unschuld und attackiert ihn mit einer Bürste. Rose versinkt in eine paranoide Depression und muss schließlich in eine Klinik eingewiesen werden. (...)"
(WikiPedia)


Revolution mit dem Tanzbein: DRITTE WAHL - "Keine Zeit für weiße Fahnen"

„Keine Zeit für weiße Fahnen“ so heißt die neue Single der Rostocker Punk-Rock-Institution DRITTE WAHL. Ein Song, der sich einmal mehr mit dem ausufernden Kapitalismus und den immer sichtbarer werden Folgen für die Menschen und das Klima auf der Welt beschäftigt. Der Song aus dem ab 15.12.2023 erhältlichen neuen Album "Urlaub in der Bredouille" verbindet musikalische Härte mit einer leicht melancholischen Melodie und trifft thematisch wieder einmal genau in den Nerv der Zeit.




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Blogkino: „Touch of Evil” (1958)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller Touch Of Evil von Orson Welles. Dabei wird ein Drogenfahnder (Charlton Heston) unsanft aus seinen Flitterwochen gerissen, als er in einen örtlichen Mordfall verwickelt wird. Um bei seinen Ermittlungen voranzukommen, tut er sich mit einem Polizisten (Welles) zusammen, der das Gesetz teilweise lieber bricht, als dass er es durchsetzt. Eine höchst interessante Kombination. Und dann wird auch noch die Frau des Drogenfahnders entführt…




Blogkino: The Killing (1956)

Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller The Killing, ein Frühwerk von Stanley Kubrick, gedreht nach dem Roman Der Millionencoup (Originaltitel: Clean Break, später The Killing) von Lionel White. "Vier unbescholtene Kleinbürger mit Geldsorgen schließen sich dem soeben aus Alcatraz entlassenen Profiverbrecher Johnny Clay an, mit dem Ziel, während des bedeutendsten Rennens der Saison die Kasse des Hippodroms von Lansdowne Park zu überfallen. Barkeeper Mike O’Reilly und der Kassierer George Peatty arbeiten auf der Rennbahn, was den (dem Zuschauer vorerst vorenthaltenen) Plan ermöglichen soll. Stattdessen erfährt der Zuschauer einiges über die unglückliche Ehe zwischen dem schmächtigen George Peatty und seiner selbstsüchtigen Frau Sherry. Nachdem er ihr großspurig von dem geplanten Raub erzählt hat, plant sie zusammen mit ihrem Liebhaber, die Beute an sich zu reißen und unterzutauchen. Johnny heuert unterdessen einen Catcher sowie einen Scharfschützen an, die während des Überfalls für Verwirrung sorgen sollen, und legt ein Depot in einem Mietbungalow an.

Trotz einiger Zwischenfälle gelingt der Überfall nach Plan. Der Zuschauer erfährt den Ausgang des Raubs allerdings erst, nachdem die Startvorbereitungen auf der Bahn zum dritten Mal gezeigt wurden, im Anschluss an die Vorbereitungshandlungen verschiedener Beteiligter. Am Ende rächt sich jedoch, dass George Peatty den Mund nicht halten konnte. Sherrys Liebhaber überrascht die Räuber in Marvin Ungers Wohnung, um ihnen die Beute abzujagen, die sich noch in Johnny Clays Händen befindet. Der trifft verspätet dort ein, nachdem alle bis auf George beim Feuergefecht getötet worden sind. Dieser erschießt, blutüberströmt zu Hause angekommen, seine untreue Gattin. Er selbst bricht kurz darauf aufgrund seiner Verwundungen zusammen und bleibt regungslos liegen. Auch Johnny kann nicht wie erhofft vom Geldsegen profitieren: Der Koffer mit dem hastig verstauten Geld fällt beim Fluchtversuch auf dem Rollfeld zu Boden und die Scheine werden fortgeweht. Als er mit seiner Frau fliehen will, wird er von zwei Polizisten gestellt."
(WikiPedia)


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