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»Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.« Erich Kästner

Blogkino: Zouzou (1934)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1934 gedrehten Schmachtstreifen Zouzou fort. In den Hauptrollen: Josephine Baker und Jean Gabin.

Zur Handlung: Der hellhäutige Jean und die dunkelhäutige Zouzou wachsen wie Geschwister in einem Wanderzirkus auf. In Paris verdient sich Zouzou später ihren Lebensunterhalt in einer Wäscherei, Jean arbeitet als Elektriker in einem Varietétheater. Zouzou ist in ihn verliebt, dieser hat sich jedoch in Claire, die Tochter der Wäschereibesitzerin, verliebt, ohne dass Zouzou das merkt.

Als Jean des Mordes verdächtigt wird, tritt Zouzou als Tänzerin im Varietétheater auf, um seinen Anwalt bezahlen zu können. Als Jean freikommt, wartet allerdings schon Claire auf ihn...

Blogkino: Le tonnerre de Dieu (1965)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1965 mit Jean Gabin und Michèle Mercier in den Hauptrollen entstandenen "Le tonnerre de Dieu" (dt. Auch eine französische Ehe) fort. Die Handlung: Ein grobschlächtiger Tierarzt aus der Bretagne kann seine Kinderlosigkeit noch nach jahrzehntelanger Ehe nicht verwinden. Erst ein Straßenmädchen, das er wie eine Tochter aufnimmt, macht ihn zum glücklichen Großvater... Eine Altersrolle für Jean Gabin, ansonsten unwichtig.


Weltpremiere von „Django“ eröffnet Berlinale 2017

Django Reinhardt im New Yorker Jazzclub Aquarium, Ende Oktober 1946.
Foto: William P. Gottlieb [Public domain], via Wikimedia Commons
Der Eröffnungsfilm ist ein Signal, dass die Situation von Minderheiten immer auch die Situation einer Gesellschaft beschreibt

Wenn die Nazis den Völkermord an den Sinti und Roma mit ihren rassistischen Werkzeugen vorbereiten, dann ist damit gleichzeitig die Zerstörung Deutschlands und Europas eingeschlossen -“ dieser Dimension wird der Film Django nicht gerecht, aber vielleicht war das auch nicht der Anspruch des Films. Um so wichtiger, dass im Film dann aber gezeigt wird, wie sich junge Sinti und Manouche der Résistance in Frankreich anschließen, als die Mordpolitik der Nazis offenkundig wurde; eine Tatsache, die in der Geschichte der Résistance allzuoft ausgeblendet wird.

Reda Kateb verkörpert die Rolle von Django Reinhardt kongenial. Er macht in den Musikszenen des Films deutlich, wie stark der Einfluß von Django Reinhardt auf die Entwicklung des Jazz war. Bis heute prägen Sinti diese originäre Form des Jazz in der Tradition von Django Reinhardt.

Für den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma dankt Romani Rose dem Festivaldirektor und Intendanten der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Dieter Kosslick, für die Aufmerksamkeit, die er in den letzten Jahren dem Thema -šSinti/Roma-˜ im Programm der Berlinale gegeben hat. Filme wie Aferim, Just the Wind und eine Reihe anderer bemerkenswerter Produktionen sind ein wichtiger Beitrag für die Wahrnehmung und die Selbstwahrnehmung von Sinti und Roma in Deutschland und in Europa. Gerade angesichts der gegenwärtigen Rückkehr von Nationalismus und der (Selbst-)Abgrenzung von Gesellschaften bekommt die Spiegelung eben dieser Gesellschaften in den Filmen über Sinti und Roma eine neue Bedeutung.

(Presseerklärung des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma zum Eröffnungsfilm der Berlinale)

Blogkino: Archimède le clochard 1959

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1959 entstandenen Archimède le clochard fort. In Deutschland ist der Film unter dem Titel Im Kichten ist kein ZImmer frei bekannt. Das Filmlexikon zum Inhalt:

"Archimedes, der Clochard, versucht mit allen Mitteln ins Gefängnis zu kommen, wo er die kalten Wintermonate verbringen will. Die Polizei aber kennt ihn zu gut und vereitelt seine Pläne; so muß er sich wohl oder übel auf die Reise ins sonnige Cannes machen. Humorvolle Unterhaltung, in der Jean Gabin sein Original äußerst vital und von gallisch-geistvollem Sarkasmus geprägt anlegt; nicht nur durch die Schauspielkunst überzeugend."

Blogkino: La guerre des boutons (1962)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die Serie von Filmen des französischen Kinos mit dem 1962 gedrehten "La guerre des boutons / Krieg der Knöpfe" fort. Der Film ist in Frankreich bis heute ein sehr populärer Filmklassiker und handelt vom Krieg zwischen den Jungen aus zwei benachbarten französischen Dörfern, der im Verlaufe immer weiter eskaliert.

Blogkino: L'Atalante (1934)

Heute beginnen wir in unserer Reihe Blogkino mit einer Serie von Filmen des französischen Kinos und beginnen mit dem 1934 gedrehten, jedoch erst Jahrzehnte später sehr erfolgreichen, weil bahnbrechenden "L-™Atalante", "Die junge Juliette heiratet Jean, den Kapitän des Binnenfrachters L-™Atalante, um ihr Dorf zu verlassen und ihn fortan auf seinen Fahrten zu begleiten. Gemeinsam mit dem eigenwilligen Gehilfen Père Jules und einem namenlosen Schiffsjungen machen sie sich auf den Weg. Das Leben der jungen Eheleute an Bord ist von Liebe, Streit und Versöhnung geprägt. Juliette sehnt sich nach den Verlockungen der Hauptstadt Paris, von denen sie im Radio hört. (...)" (Wikipedia)

Blogkino: Nanook of the North (1922)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den ersten langen amerikanischen Dokumentarfilm, der ein weites Publikum begeisterte: "Nanook of the North". Der Film wurde von Robert J. Flaherty im Jahr 1922 produziert und gilt als einer der bedeutendsten Dokumentarfilme der Stummfilmära.

"Der Film begleitet über mehrere Wochen den Eskimo Nanuk und seine Familie, die aus den beiden Ehefrauen Nyla und Cunayou, dem jungen Sohn Allee und dem viermonatigen Baby Rainbow besteht. Dokumentiert wird das alltägliche Leben und die Arbeit, wie Robben- und Walrossjagd, Fischfang, Iglubau, Fellhandel, Pflege der Kinder und Betreuung der Schlittenhunde. Neben der Schönheit der Natur und der naiven Fröhlichkeit der Menschen wird auch die Härte des arktischen Lebens festgehalten. Die Familie gerät bei einem plötzlichen Schneesturm in Lebensgefahr, und sie wird von Hunger und Verzweiflung geplagt." (WikiPedia)

Blogkino: In the Land of the Head Hunters (1914)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den 1914 entstandenen Film "In the Land of the Head Hunters" von Edward Sheriff Curtis, der mit dem 40.000 Fotografien von ca. 80 Stämmen umfassenden "The North American Indian" eine der umfassendsten Fotodokumentationen der nordamerikanischen indigenen Bevölkerung schuf. Der Film über die Indianerstämme der Nordwestküste späteren ethnologisch orientierten Spielfilmregisseuren wie Robert Flaherty als Vorbild dienen.

Blogkino: Iwan der Schreckliche - Иван Грозный - Iwan Grosny (1945-1958)

Heute setzen wir in unserer Reihe Blogkino die kurze, chronologische Reihe mit Filmen des sowjetischen Regisseurs Sergej Michajlovič Ä-jzenÅ¡tejn mit dem - unvollendeten - Iwan der Schreckliche - Иван Грозный -“ Iwan Grosny fort. Der nur noch in zwei Teilen exisitierende Film zeigt in seinem ersten Teil den Aufstieg des Zaren; dieser Teil wurde preisgekrönt und von Stalin gelobt. Der zweite Teil zeigt Iwans „Schrecklichkeit“; dieser wurde verrissen und von Stalin verboten. Ein dritter Teil blieb unvollständig und wurde bis auf einige Szenen vernichtet.



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