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»Jeder Tag ist Abschied, aber die Nacht ein Lied der Wiederkehr.« Oskar Werner

Filmpremiere: „Pass bloß auf, Jong’r“

Im schwäbischen Leutenbach prallten vor 30 Jahren zwei Welten aufeinander. Rock-™n-™Roll und Punk. Konsequenz der Konfrontation: Die Gründung einer der bekanntesten deutschen Punkbands: NoRMAhl. „Jong-™r -“ der Film zum 30-jährigen Jubiläum der Band“ zeigt, wie alles begonnen haben könnte.

Emanuel Brüssau und Sandro Lang -“ die beiden Drehbuchautoren -“ erzählen, wie der Punk ins beschaulich, schwäbische Leutenbach kam. Eine Geschichte von Langeweile, Liebe und Exzessen. Hierbei kamen Brüssau die eigenen Erfahrungen zugute, schließlich hat er die Vorgänge im damals selbst verwalteten Jugendzentrum ebenso hautnah miterlebt wie die Bandmitglieder von NoRMAhl. Lars Besa (Sänger), Mick Scheuerle (Gitarren), Manny Rutzen (Bass) und Scobo Skobowsky (Schlagzeug) schlüpfen selbst in die Rollen der spießigen Väter.

Dem eingespielten Filmteam von Sandro Lang, Dagmar und Emanuel Brüssau sowie der Kamerafrau Ingalena Klute ist es gelungen, eine beeindruckende und zugleich bedrückende Vergangenheit in eine Story zu packen, die den Zuschauer immer wieder zum Schmunzeln bringt. „Jong-™r“ ist eine Heimatgeschichte über zwei Generationen sympathischer Loser in einer wahrhaft wilden Zeit.



Im Anschluss an den Film gibt-™s Gelegenheit, mit Band und Filmteam über den Film und die wilden, alten Zeiten zu reden...

Am: 2. Dezember, 19 Uhr
Ort: Laboratorium
Veranstalter: NoRMAhl
Eintritt: 5 Euro incl. Begrüßungsbier


27. bis 29. August 2010: 29. Lab-Festival

Vom 27. bis 29. August 2010 findet am Zelt bei den Berger Sprudlern im unteren Schlossgarten in Stuttgart das 29. Lab-Festival statt:

... zum Nulltarif...

29 Jahre Lab-Fest, 29 Jahre Musik, Kabarett und (Kinder-)Theater „für umsonst“. Über 300 verschiedene Bands und Solokünstler standen in diesen Jahren auf den Brettern der Festivalbühne, Zehntausende von Besuchern strömten in das Zelt im Unteren Schlossgarten.

Über diese lange Zeit hat sich das Lab-Fest seine ehrenamtliche Struktur (mit über 100 Helfern jedes Jahr) ebenso bewahrt wie seine charmante, entspannte Mischung aus Musik, Kinderprogramm, Kunsthandwerkermarkt und Kulinarischem aus aller Welt. Und noch immer wird das Lab-Fest ausschließlich aus den Gastroeinnahmen und Spenden der BesucherInnen finanziert.

Nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre organisieren wir auch in diesem Jahr wieder einen Markt zivilgesellschaftlicher Initiativen, Bündnisse und Vereine, die sich sozial-, umwelt- und entwicklungspolitisch engagieren, auf der Wiese vor dem Festivalzelt.

Zur Eröffnung am Freitag bringen La Cherga mit Balkanbrass, Jazz, Jamaika-Grooves und elektronische Beats die Schuhsohlen zum Glühen. La Cherga besteht aus bosnischen, kroatischen und mazedonischen Musikerinnen, die mit treibenden Rhythmen, schneidenden Hörnern und kochendem Dub die Elektro-Roots-Musik des 21. Jahrhunderts repräsentieren.

Mit einer weiteren Balkanband endet am Sonntagabend das Lab-Fest: die Brass-Legende Fanfare Ciocarlia wird in einem zünftigen Kehraus das Zelt rocken.

Zwischen diesen Bands präsentiert das Labfest unter anderem Blues mit dem legendären Miller Anderson und seiner Band, die lässigen Grooves von Jefferson-™s Yard, die afrikanischen Beats und Klänge von Adjiri Odametey und die rockigen Geigensounds der Klaus Marquardt-™s Violin Experience -“ und natürlich an Samstag und Sonntag Kinderprogramm mit Spielmobil, Kindertheater, Schminken.

Kurzum: Stuttgarts Festival mit dem schönsten „Drumherum“ bietet wieder einen prallen Querschnitt aus dem Clubprogramm!


Anreise: Mit der U-Bahn Haltestelle Mineralbäder; mit dem Auto auf der B14 aus Richtung Stadtmitte kurz vor dem Schwanentunnel Richtung Cannstatt rechts (bzw. aus Richtung Cannstatt/Waiblingen kurz nach dem Tunnel links) in die Villa-Straße, dann gleich rechts in die Reitzensteinstraße, hier sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden, ab hier nur wenige hundert Meter zum Festivalgelände

Revolution mit dem Tanzbein: "Bohemian Rhapsody". Very special Version.

Vergangene Woche war Freddie Mercury's 18. Todestag. Aus dem Anlaß heute ein Klassiker. Übrigens freue ich mich in dem Fall, dem Mainstream anzugehören. Schuld war natürlich der Schockwellenreiter, bei dem ich auf das Video aufmerksam wurde. Damit kann ich leben.

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Zuletzt bearbeitet am 30.11.2009 07:53
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