Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Krimi Die Lady von Shanghai (Originaltitel: The Lady from Shanghai) im Stil des Film noir aus dem Jahr 1947. Die Hauptrollen spielten Rita Hayworth und Orson Welles, der auch die Regie führte. Als literarische Vorlage diente Sherwood Kings Roman If I Die Before I Wake, den Welles in ein Drehbuch umschrieb. Seinerzeit sowohl finanziell als auch bei der Kritik ein Misserfolg, entwickelte sich der Film über die Jahre zu einem Klassiker der Filmgeschichte, der mit seinen visuellen Effekten, vor allem in der legendären „Spiegelkabinett-Szene“, neue Maßstäbe setzte. Die Lady von Shanghai wurde 2018 in das National Film Registry aufgenommen.
Der Plot: Als die verführerische Elsa Bannister (Hayworth) eines Nachts angegriffen wird, wird sie von dem Seemann Michael (Welles) gerettet. Als Gegenleistung engagiert ihr Ehemann, ein wohlhabender Anwalt (Everett Sloane), Michael als Skipper für einen Segeltörn. Während des Ausflugs verliebt sich Michael in die geheimnisvolle Elsa und wird in eine zwielichtige Affäre mit Bannisters Partner Grisby (Glenn Anders) verwickelt. Als Grisby kurz darauf tot aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf Michael. Sein Anwalt ist kein Geringerer als Elsas Ehemann, der von der Affäre mit seiner Frau weiß ...
Blogkino: 野良犬 (1949)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den vollkommen zu Unrecht selten gezeigten Film Noir Klassiker Nora Inu von Akira Kurosawa. Der Plot: "Der Film spielt während eines schwül-heißen Sommers in Tokio im Jahr 1949. Dem jungen Polizisten Murakami wird in einem überfüllten Bus seine mit sieben Patronen geladene Pistole von der Marke Colt gestohlen. Murakami ist außer sich. Er befürchtet schlimmste Konsequenzen für seine noch junge Karriere. Gemeinsam mit dem älteren Kollegen Sato aus dem Diebstahldezernat macht sich Murakami auf die Spur des Diebes. Bei dieser Gelegenheit kommen die beiden Polizisten auf die Spur des Waffenhehlers Hondo, den sie im Baseball-Stadion festnehmen können. Doch weiterhin fehlt jede Spur von Murakamis Pistole. Als ein Überfall jedoch mit dieser Waffe durchgeführt wurde, kommen sie dem Gangster Yusa auf die Spur. Murakami trägt schwer daran, dass durch seine Unachtsamkeit Menschen verletzt werden. Ein weiterer Überfall geschieht, bei dem eine Frau getötet wird. Die beiden Polizisten geraten unter immer größeren Zeitdruck. Fünf Patronen stehen Yusa noch zur Verfügung. Murakami und Sato besuchen Yusas Freundin Harumi Namaki, die als Revuetänzerin arbeitet. Zunächst will das Mädchen nichts mit den Polizisten zu tun haben, doch ihre Mutter verrät, dass Yusa noch vor kurzem im Haus gewesen ist. Während Murakami bei dem Mädchen bleibt, macht sich Sato allein auf die Verfolgung Yusas. (...)" (WikiPedia)
Blogkino: The Monolith Monsters (1957)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Klassiker des Reproduktionskinos: "The Monolith Monsters" aus dem Jahr 1957: "Ein seltsamer schwarzer Meteor stürzt in der Nähe der Stadt San Angelo ab und verteilt Fragmente über die Landschaft. Als ein Sturm diese Fragmente mit Wasser in Berührung bringt, wachsen sie zu Monolithen in Wolkenkratzergröße heran, die dann umstürzen und in Tausende von Teilen zerbrechen, die wiederum zu Monolithen heranwachsen und den Prozess wiederholen. Alle Menschen, die sich im Weg befinden, werden zermalmt oder in menschliche Statuen verwandelt. Die Bürger von San Angelo versuchen verzweifelt, sich selbst und die Welt vor dem sich ausbreitenden Unheil zu retten."
Blogkino: Der blaue Engel (1930)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den heute vor 95 Jahren in die Kinos gekommenen Klassiker "Der blaue Engel". Unter der Regie von Joseph von Sternberg debütierte Marlene Dietrich darin. Gedreht nach dem Roman "Professor Unrat" von Heinrich Mann zeigt der Film Emil Jannings als Professor Immanuel Rath, einen älteren Lehrer, der sich in die von Marlene Dietrich gespielte Varietésängerin Lola Lola verliebt und daran zugrunde geht.
Blogkino: Kronos (1957) [colorized]
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Reißer "Kronos": Eine Alien-Invasion beginnt damit, dass ein Wesen von dem Geist eines führenden Wissenschaftlers (John Emery) Besitz ergreift, während andere Wissenschaftler (Jeff Morrow, George O'Hanlon, Barbara Lawrence) versuchen, die riesige, energieabsorbierende Alien-Maschine aufzuhalten, die sich ihren Weg durch die Landschaft bahnt.
Blogkino: Invasion of the Body Snatchers (1956) [colorized]
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den antikommunistischen Klassiker "The Invasion of the Body Snatchers": Ein Kleinstadtarzt (Kevin McCarthy) und seine Freundin (Dana Wynter) entdecken, dass die Bevölkerung ihrer Gemeinde nach und nach durch gefühllose außerirdische Duplikate ersetzt wird, die die Weltherrschaft an sich reißen wollen. Gedreht unter der Regie von Don Siegel, nach dem Roman von Jack Finney.
Blogkino: The Thing from Another World (1951)
Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino ausnahmsweise mal keinen Thriller, aber trotzdem einen Film über Dinge, die man in der Nachbarschaft lieber nicht haben möchte: Den wegweisenden Scifi-Schocker "The Thing from Another World": "Ein Team von Wissenschaftlern entdeckt unweit seiner Forschungsstation in der Arktis ein Raumschiff, das abgestürzt und im Eis eingefroren ist. Eine zu Hilfe gerufene Gruppe von Soldaten versucht, das Raumschiff freizusprengen, wodurch es versehentlich vernichtet wird. Ein unbekanntes Wesen kann jedoch, eingefroren in einen Eisblock, unversehrt geborgen und zur Forschungsstation gebracht werden. Dort schmilzt das Eis und das zum Leben erwachte Wesen beginnt eine mörderische Jagd auf Menschen und Tiere. (...)" (WikiPedia)
Blogkino: Kiss Me Deadly (1955)
Heute zeigen wir im Blogkino einen Thriller, den ich schon seit Ewigkeiten auf dem Schirm, bisher aber immer wieder vertrödelt hatte: Den recht frei auf auf Mickey Spillanes Kriminalroman Rhapsodie in Blei basierenden Independent Film Noir Thriler Kiss Me, Deadly inszeniert von Robert Aldrich, mit Ralph Meeker, Albert Dekker, Paul Stewart, Juano Hernandez, Wesley Addy und mit Maxine Cooper und Cloris Leachman in ihren Spielfilmdebüts. Der Schräge Plot: "Privatdetektiv Mike Hammer nimmt eine Anhalterin mit, die aus einer Anstalt geflohen ist. Sie wird wenig später ermordet, Hammer schwer verletzt. Hammer ermittelt auf eigene Faust, wird von Lily, Zimmergenossin der Toten, versteckt und stößt auf Gangster, die seine Sekretärin Velda entführen. Hammer erfährt, dass alle an einer Blechbüchse interessiert sind, die radioaktives Material enthält. In einem Strandhaus findet er den Mörder, kann Velda befreien und wird Zeuge, wie Lily, als sie die Büchse öffnet, sich und das Strandhaus in die Luft jagt. Das apokalyptische Ende mit der Mini-Atombombe (in Mickey Spillanes Romanvorlage sind es Banknoten) thematisierte die damals weit verbreitete Furcht vor der Atombombe. Das Wort selbst wird nie ausgesprochen. Darüber hinaus ist "Rattennest" in seiner hammerharten Unerbittlichkeit ein Meisterwerk des Film Noir, von Robert Aldrich ("Ardennen '44") mit kritischem Zynismus als Porträt einer Welt inszeniert, in der Gewalt, Verbrechen und Korruption regieren und sich alle die Hände schmutzig machen. Unverkennbar Vorbild für den leuchtenden Koffer in "Pulp Fiction"."
Blogkino: Larceny (1948)
Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller Larceny von Regisseur George Sherman mit John Payne, Joan Caulfield, Dan Duryea, und Shelley Winters in den Hauptrollen. Der Plot: Der Betrüger Rick Maxon (Payne) versucht, die Kriegswitwe Deborah (Caulfield) dazu zu bringen, ihre Ersparnisse für ein nicht existierendes Denkmal zu opfern. Als Rick sich in Deborah verliebt, plagen ihn Gewissensbisse, aber er muss sich mit seinem Bandenchef Silky (Duryea) und der knallharten Moll Tory (Winters) herumschlagen, die in Rick verliebt ist, aber Silkys Freundin ist.
Blogkino: Too Late for Tears (1949) AKA Killer Bait (1955)
Heute zeigen wir im Blogkino den Thriller Too Late for Tears, der 1955 erneut unter dem Titel Killer Bait ins Kino und in Deutschland unter dem Titel Der blonde Tiger in die Kinos kam. Der Plot des Films, zu dem es hier ein ausführlichers Review gibt und in dem Lizabeth Scott für damalige Verhältnisse eine ausgesprochen rabiate weibliche Hauptolle spielt: "Los Angeles. Das Ehepaar Jane und Alan Palmer fährt nachts auf einer einsamen Landstraße zu einer Einladung. Jane ist die Verabredung unangenehm, sie will umkehren. Es kommt zu einem Streit, Jane greift ihrem Mann ins Lenkrad, als plötzlich von einem entgegenkommenden Auto eine Tasche in ihr Cabriolet geworfen wird. In der Tasche befinden sich 60.000 $. Jane beschließt nach einem kurzen Halt spontan, das Geld behalten zu wollen. Sie setzt sich ans Steuer, der skeptische Alan ist auf dem Rücksitz, und rast davon. Wenig später werden die beiden von einem Auto verfolgt, Jane kann den Verfolger jedoch abschütteln. Für Jane bedeutet das Geld die Hoffnung auf eine Änderung in ihrem Leben, ihr Ehemann ist jedoch ängstlich. Alan befürchtet, dass es sich bei dem Wurf der Tasche in ihr Auto um eine Geldübergabe aus einer Erpressung gehandelt habe.
Wenige Tage später taucht Danny Fuller bei Jane auf, gibt sich als Detektiv aus und sucht in der Wohnung das verlorene Geld. Jane stellt sich zunächst dumm, doch Fuller glaubt ihr nicht. Als Fuller nicht lockerlässt, erzählt sie ihm, dass sie das Geld der Polizei übergeben hätten. Einige Zeit später kehrt Fuller zu ihr zurück und behauptet herausgefunden zu haben, dass niemand Geld bei der Polizei abgegeben hätte. Jane hält dagegen, dass das Geld zwar noch nicht bei der Polizei sei, aber ihr Ehemann gewillt sei, es abzugeben. Die einzige Chance für Fuller, an das Geld zu kommen, wäre, mit ihr zusammenzuarbeiten, und dafür würde sie die Hälfte des Geldes bekommen. Um die Ernsthaftigkeit ihres Angebotes zu untermauern, wirft sich Jane Fuller um den Hals.
Während einer abendlichen Bootsfahrt erschießt Jane bei einem Handgemenge versehentlich ihren Ehemann und erklärt ihn für vermisst. Doch Alans Schwester ist misstrauisch und erhält plötzlich in ihrem Misstrauen Unterstützung durch Don Blake. Blake ist der Bruder des verstorbenen ersten Ehemanns von Jane Palmer. Blake glaubt, dass Jane die Schuldige am Tod seines Bruders ist. Da Jane ihm nie begegnet ist, kann er sich bei ihr als alter Freund Alans ausgeben. Er trifft sich mit ihr und beginnt sie zu observieren. Dabei stellt er die Beziehung zu Danny Fuller fest. Gemeinsam mit Kathy nimmt er nun weitere Untersuchungen auf. Kathy hatte zuvor bereits ein Schließfachticket aus der Wohnung ihres Bruders entnommen. Dies scheint der Schlüssel zum Geheimnis von Jane Palmer zu sein. Doch Jane kann das Ticket wieder an sich bringen und so auch das Geld. Sie geht damit zu Fuller und erfährt, dass das Geld aus einer Erpressung Fullers stammt. Sie sei mit ihrem Ehemann bei der Geldübergabe dazwischengekommen. Jane vergiftet Fuller und flieht nach Mexiko. (...)" (WikiPedia)
Wenige Tage später taucht Danny Fuller bei Jane auf, gibt sich als Detektiv aus und sucht in der Wohnung das verlorene Geld. Jane stellt sich zunächst dumm, doch Fuller glaubt ihr nicht. Als Fuller nicht lockerlässt, erzählt sie ihm, dass sie das Geld der Polizei übergeben hätten. Einige Zeit später kehrt Fuller zu ihr zurück und behauptet herausgefunden zu haben, dass niemand Geld bei der Polizei abgegeben hätte. Jane hält dagegen, dass das Geld zwar noch nicht bei der Polizei sei, aber ihr Ehemann gewillt sei, es abzugeben. Die einzige Chance für Fuller, an das Geld zu kommen, wäre, mit ihr zusammenzuarbeiten, und dafür würde sie die Hälfte des Geldes bekommen. Um die Ernsthaftigkeit ihres Angebotes zu untermauern, wirft sich Jane Fuller um den Hals.
Während einer abendlichen Bootsfahrt erschießt Jane bei einem Handgemenge versehentlich ihren Ehemann und erklärt ihn für vermisst. Doch Alans Schwester ist misstrauisch und erhält plötzlich in ihrem Misstrauen Unterstützung durch Don Blake. Blake ist der Bruder des verstorbenen ersten Ehemanns von Jane Palmer. Blake glaubt, dass Jane die Schuldige am Tod seines Bruders ist. Da Jane ihm nie begegnet ist, kann er sich bei ihr als alter Freund Alans ausgeben. Er trifft sich mit ihr und beginnt sie zu observieren. Dabei stellt er die Beziehung zu Danny Fuller fest. Gemeinsam mit Kathy nimmt er nun weitere Untersuchungen auf. Kathy hatte zuvor bereits ein Schließfachticket aus der Wohnung ihres Bruders entnommen. Dies scheint der Schlüssel zum Geheimnis von Jane Palmer zu sein. Doch Jane kann das Ticket wieder an sich bringen und so auch das Geld. Sie geht damit zu Fuller und erfährt, dass das Geld aus einer Erpressung Fullers stammt. Sie sei mit ihrem Ehemann bei der Geldübergabe dazwischengekommen. Jane vergiftet Fuller und flieht nach Mexiko. (...)" (WikiPedia)