Heute zeigen wir im Blogkino mal wieder einen Horrorfilm: Mit Vampyr hat der dänische Filmemacher Carl Theodor Dreyer sein Genie für die Schaffung einer fesselnden Atmosphäre und strenger, beunruhigender Bilder auf das Horrorgenre übertragen. Das Ergebnis - ein schauriger Film über einen Studenten des Okkulten, der in einem Dorf außerhalb von Paris auf übernatürliche Spukgestalten und lokale Übeltäter trifft - lässt sich kaum einordnen. Eine Vielzahl verblüffender Kamera- und Schnitttricks und eine dichte Klangschicht schaffen eine Stimmung des traumhaften Schreckens. Mit seinen wütenden Nebeln, unheilvollen Sensen und ahnungsvollen Echos ist Vampyr einer der großen Alpträume des Kinos.
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