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»Zu argumentieren, dass Sie keine Privatsphäre brauchen, weil Sie nichts zu verbergen haben, ist so, als würden Sie sagen, dass Sie keine Meinungsfreiheit brauchen, weil Sie nichts zu sagen haben.« Edward Snowden

Blogkino: Le Cercle Rouge (1970)

Heute zeigen wir im Blogkino keinen FilmNoir, dafür aber den Thriller "Le Cercle Rouge" - hierzulande als "Vier im roten Kreis" in den Kinos und auch heute noch ab und an in der Glotze und von Jean-Pierre Melville gedreht. Das Heist-Movie zeigt einen spektakulären, in Echtzeit und ohne Dialog ablaufenden Einbruch, eingebettet in eine längere Vorgeschichte und ein vergleichsweise kurzes Nachspiel. Alain Delon spielt einen Meisterdieb, der frisch aus dem Gefängnis kommt und sich mit einem berüchtigten Ausbrecher (Gian Maria Volonté) und einem alkoholkranken Ex-Cop (Yves Montand) zusammentut. Das ungleiche Trio plant einen Raubüberfall gegen alle Widerstände, bis ein unerbittlicher Inspektor und ihre eigene Vergangenheit ihr Schicksal besiegeln. Jean-Pierre Melvilles Le cercle rouge vereint ehrenhafte Antihelden, eine kühle, atmosphärische Kameraführung und atemberaubende Szenenbilder zu einem Meisterwerk des Krimis.


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