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»Ich vergesse nie ein Gesicht. Aber in Ihrem Fall mache ich gerne eine Ausnahme.« Julius Henry "Groucho" Marx

Blogkino: Harakiri (1962)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den japanischen Klassiker Harakiri (japanisch 切腹 Seppuku) des Regisseurs Masaki Kobayashi aus dem Jahr 1962. Der Samuraifilm spielt während der Edo-Zeit und der Herrschaft des Tokugawa-Shōgunats. Er gehört zu den angesehensten Werken der japanischen Filmgeschichte: Nach einer längeren Friedenszeit sind im Japan des 17. Jahrhunderts einige Samurai-Krieger ohne wirkliche Lebensaufgabe und verarmen als herrscherlose Ronin mit der Zeit. Ihre einzige Hoffnung bleibt, mit Hara-Kiri bei den Adligen zu drohen, um wenigstens so an etwas Almosen zu kommen. Den rituellen Selbstmord plant auch Hanshiro. Doch Kageyu, das Samurai-Oberhaupt in seiner Gegend, verbietet es vorerst und erzählt ihm stattdessen eine Geschichte...




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