trueten.de

»Die Flut sagte zum Fischer: Für das Toben meiner Wellen gibt es viele Gründe. Der wichtigste davon ist, dass ich für die Freiheit der Fische und gegen das Netz bin.« Sherko Bekas

Blogkino: Viy (Вий) (1967)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des Goth-Horrorfilms Viy (Вий): Der Plot:
"Der junge Choma und zwei Kommilitonen brechen in die Semesterferien auf. Auf dem Weg in ihr Heimatdorf kommen sie vom Weg ab und übernachten im Haus einer alten Frau, die sich bald schon als Hexe entpuppt. Beim Versuch, sich gegen den Sukkubus zu wehren, schlägt Choma sie halbtot. Im Sterben liegend erscheint ihm die Alte plötzlich als bildhübsche junge Frau. Zurück in seiner Klosterschule erreicht ihn die Aufforderung, für die schwer geschundene Tochter eines Gutsherrn die Totengebete zu sprechen. Bei seiner Ankunft ist sie jedoch bereits verschieden. Was Choma viel mehr verschreckt: Die Tote ist die Erscheinung aus jener schicksalhaften Nacht...

Bald schon erhebt sich ihr Leichnam und für Choma beginnt ein quälender Albtraum voller Chaos, Geister und Dämonen. Der grauenerregende Höhepunkt: das Erscheinen des Königs der Unterweltl - des Wij...

Eine Schauermär mit finsteren Bildwelten, großartigem Set Design und bemerkenswerten handgemachten Trickeffekten – VIY gilt heute, über ein halbes Jahrhundert nach seiner Entstehung, als bahnbrechender Klassiker des Gothic-Kinos."

(Cameraobscurafilms)

Der erste sowjetische Gothic- Horrorfilm basiert auf der gleichnamigen Erzählung von Nikolai Gogol und ist bis jetzt die originalgetreueste Verfilmung des Stoffes. Sie hatte in der Produktion mit den Unzulänglichkeiten der damaligen Tricktechnik weniger zu kämpfen als mit den Vorgaben durch die Filmbehörden und ging wohl nur als "Verfilmung eines Volksmärchens" durch. Was es ja letztlich auch ist...


Trackbacks

Trackback-URL für diesen EintragTrackback URL

Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
BBCode-Formatierung erlaubt
cronjob