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»Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.« Arthur Schopenhauer

Blogkino: Twenty-Four Eyes (1954)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino einen Klassiker des japanischen Kinos: Keisuke Kinoshitas „Twenty-Four Eyes“ (Nijushi no hitomi). Die elegante gefilmte, emotionale Geschichte dreht sich um eine Lehrerin, die sich voll und ganz für ihre Schüler, ihren Beruf und ihre Moral einsetzt. Der Film spielt in einer abgelegenen, ländlichen Inselgemeinde und umfasst mehrere Jahrzehnte japanischer Geschichte, von 1928 über den Zweiten Weltkrieg bis in die Zeit danach. Kinoshita wirft einen nüchternen und zugleich sentimentalen Blick auf die epischen Themen Alter, Krieg und Tod, und zwar aus der liebevollen, intimen Perspektive von Hisako Oshi (Hideko Takamine), die ihre Schüler beim Aufwachsen und beim Umgang mit den harten Realitäten des Lebens beobachtet. Obwohl in den USA kaum bekannt, ist „Twenty-Four Eyes“ einer der beliebtesten und zeitlosesten Klassiker Japans.


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