trueten.de

»La propriété, c'est le vol« Pierre Joseph Proudhon

Eine Replik auf die Bestürzung beim Jacobin Magazine (und anderen "Linken") zur Tötung von Charles James „Charlie" Kirk

Statuengruppe der Tyrannenmörder
Tyrannenmörder-Gruppe Harmodios und Aristogeiton, römische Kopie der griechischen frühklassischen Bronzeplastik, im Archäologisches Nationalmuseum Neapel.
Foto: Kritios - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0
Ich persönlich weine Charles James „Charlie" Kirk keine Träne nach. Vielmehr stellt sich mir die Frage, ob die Trump Administration überhaupt noch Gründe braucht, um ihren primitiven Antikommunismus herauszuposaunen. Dieser ist schon immer das Gegenstück zum "American Dream" gewesen und brauchte für MAGA, ICE, Einsatz der Nationalgarde in unbequemen Städten, rassistische Gewalt und Repression gegenüber BiPOC und anderen gar nicht mal so marginalen "Minderheiten" kaum eine Ausrede. Klar - das Attentat liefert den "Beweis" dafür, daß die radikale Linke der Quell allen Übels ist und den Vorwand für eine weitere Zerstörung verbliebener Bürgerrechte in den USA. Damit kann auch die deutsche Geschichte aufwarten, von Marinus van der Lubbe zum Celler Loch zu Schüssen an Baustellen von Flughafenstartbahnen bis hin zu unterbezahlten Steinewerfern / Agent Provocateurs bei linken Demos.

Auch das Für und Wider der (Selbst-)Ermächtigung Einzelner oder Gruppen, jemanden zu töten ist für mich durchaus ambivalent, wenngleich ich Tyrannenmord und bewaffnetem Massenwiderstand gegen Faschsimus durchauf unterstützenswert finde. Aber die Argumentation, Kirk sei immerhin nicht "persönlich" geworden und damit ein ernstzunehmender "Konservativer" halte ich angesichts der tagtäglichen Gewalt und Zumutungen, die er und seine Claqueure vollführen, zumindest für defensiv. Statt über die schlimme Lage - die es durchaus ist - zu jammern, sollte die amerikanische Linke lieber mal in die Puschen kommen, anstatt seit Generationen wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren.


Trackbacks

Trackback-URL für diesen EintragTrackback URL

Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Umschließende Sterne heben ein Wort hervor (*wort*), per _wort_ kann ein Wort unterstrichen werden.
BBCode-Formatierung erlaubt
cronjob