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»Wer wagt es, sich den donnernden Zügen entgegenzustellen? Die kleinen Blumen zwischen den Eisenbahnschwellen!« Erich Kästner

Blogkino: Kill (1968)

Heute zeigen wir in unserer Reihe Blogkino den Samurai Streifen "Kill". In dieser schwarzhumorigen Actionkomödie von Kihachi Okamoto landen zwei vom Pech verfolgte Schwertkämpfer in einer staubigen, windigen Stadt, wo sie in einen lokalen Clan-Streit verwickelt werden. Der eine, früher Bauer, will unbedingt ein edler Samurai werden. Der andere, ein ehemaliger Samurai, der von seiner Vergangenheit verfolgt wird, zieht es vor, anonym mit Gangstern zu leben. Als beide Männer jedoch die Missetaten des ruchlosen Clanführers entdecken, schließen sie sich einer Gruppe von Rebellen an, die in einer abgelegenen Berghütte belagert werden. Basierend auf dem Roman Hibi Heian des Schriftstellers Yamamoto Shūgorō der auch Akira Kurosawas SANJURO zugrunde liegt, spielt KILL! spielerisch mit den Konventionen des Samurai-Films, indem es Elemente aus etablierten Chanbara-Klassikern aufgreift und sie mit einem Hauch italienischer Western würzt.




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