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»Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt Anderer wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte.« Arthur Schopenhauer

Gemeinsam mit den verdi Kollegen bei der MVA Münster

Bisher wurde die Anlieferung von Stuttgarter Müll durch private Entsorgungsbetriebe bei der Müllverbrennungsanlage erfolgreich verhindert.

Damit dies auch weiterhin so bleibt riefen soziale Gruppen und das Zukunftsforum Stuttgart zu Info- und Solidaritätsveranstaltungen vor der Müllverbrennungsanlage auf. Vor allem in den nächsten Werktagen ab 7.00 Uhr vor der Müllverbrennungsanlage ist die Unterstützung für die Streikenden wichtig.

Am heutigen Samstag sollen 120 Fahrzeuge von privaten Unternehmen zum Einsatz kommen.

Das ist ihnen am Vormittag nicht gelungen.

In dieser Zeit waren wir waren von 07:00 bis 09:30 da, hier ein paar visuelle Eindrücke

Die Stimmung der Kollegen war sehr gut! Nach dem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" sind Blockaden verboten gewesen, allerdings betraf das keine Demonstration. Vor der sehr engen Einfahrt standen denn auch so viele Demonstranten herum, daß die "privaten" Entsorgungsunternehmen leider nicht durchkamen und unverichteter Dinge abziehen mussten. ;-)

Ein Vertrauensmann von Stihl hat die Solidarität der Metaller mit den verdi Kollegen hergehoben und unsere aktuelle Auseinandersetzung um den LRTV angesprochen.

Bernd Riexinger, Geschäftsführer des ver.di-Bezirks Stuttgart, hat zum aktuellen Verhandlungsstand gesprochen und auf die verschiedenen Aktionen, u.a. beim Staatstheater, wo die "Faust 21" Aufführung kurzzeitig unterbrochen wurde (siehe Info) hingewiesen. Dienstag sollen nochmals Sondierungsgespräche stattfinden. Bis Mittwoch wird auf jeden Fall weiter gestreikt, dann tagt auch die Tarifkommission und wird das weitere Vorgehen beraten. Der Kollege Riexinger rief die Kollegen dazu auf, den Streik auch weiterhin aktiv zu führen und z.B. auch zu Informationsaktionen in die Stadteile zu gehen. Wichtig ist der Hinweis auf die Hetze gegen den Streik in den Medien, der in der teilweise zumindest gehässigen Art der Berichterstattung deutlich wird.

So wurden beispielsweise in Krankenhäusern OP Termine auf Streiktage gelegt, sobald diese bekannt wurden, nur um hinterher medienwirksam behaupten zu können, der Streik von verdi richtet sich gegen "uns".

Streik ist für diese Medien nie populär, aber die einzige Möglichkeit der Kollegen von verdi, ihre Interessen zu verteidigen!

Die Kollegen haben auch flexibel auf die Versuche reagiert, daß der Müll bei "Schrott Karle" am Nordbahnhof gelagert wird und mit 50 Mann einen Autokorso gebildet und dort spontan demonstriert.

Leider hatten wir nicht den ganzen Tag Zeit, es kamen aber ständig neue KollegInnen hinzu, so daß hoffentlich auch der kritische Nachmittag, wenn die privaten Entsorger vielleicht wieder vorbei schauen, im Sinne der verdi KollegInnen verläuft.

Weitere Informationen:
verdi Hauptseite
Presseseite von Verdi
Verdi in Baden-Württemberg
Labournet Seite zum Streik
Fotabzüge über die arbeiterfotografie.de

Aufruf zu Info- und Solidaritätsveranstaltungen vor der Müllverbrennungsanlage in Stuttgart-Bad Cannstatt

Von den KollegInnen des Metallertreffs des Stuttgarter Zukunftsforums

Aufruf zu Info- und Solidaritätsveranstaltungen vor der Müllverbrennungsanlage in Stuttgart-Bad Cannstatt


Bisher wurde die Anlieferung von Stuttgarter Müll durch private
Entsorgungsbetriebe bei der Müllverbrennungsanlage erfolgreich verhindert.
Dies soll auch so bleiben.
Deshalb gehen die Info- und Solidaritätsveranstaltungen vor der
Müllverbrennungsanlage weiter. Soziale Gruppen und das Zukunftsforum rufen
dazu auf, sich die nächsten Werktage ab 7.00 Uhr vor der
Müllverbrennungsanlage zu versam meln. Samstag ist der wichtigste Tag. In
Stuttgart sollen 120 Fahrzeuge von privaten Unternehmen zum Einsatz kommen.
Hilft mit, dem Streik im Öffentlichen Dienst den Rücken zu stärken. Nehmt
an den Solidaritäts- und Infoveranstaltungen teil.
Verbreitet diesen Aufruf über eure Verteiler weiter.
Sprecht mit KollegInnen über die Wichtigkeit dieser Aktion.

Die Müllverbrennungsanlage in Stuttgart ist in der Neckartalstr., direkt an
der Haltestelle Münster Viadukt der Straßenbahn Linie 14.

IGM: Regionaler Aktionstag bei Festo

Regionaler Aktionstag bei Festo in Esslingen gegen die Streichung der Akkordpausen. Über 900 Kollegen von Porsche, Bosch, Eberspächer und von Verdi kamen zu dieser Kundgebung, die von den Festo Kollegen auch als Warnstreik durchgeführt wurde.


Mit 2 verschiedenen Zügen hunderter KollegInnen unter anderem durch Produktion, Montage und das "Technologie Center" wurde auf die Aktion aufmerksam gemacht. Bei Festo wurde von der Geschäftsleitung der Lohnrahmentarifvertrag II ohne Nachwirkung zum 31.12.2005 gekündigt. Die Festo KollegInnen befürchten neben der allgemeinen Verschärfung des Arbeitsdrucks auch den Verlust von Arbeitsplätzen.
Bei der Kundgebung sprachen sich unter anderem
- Uwe Hück (BR Vorsitzender Porsche)
- Sieghard Bender (1. Bevollmächtigter IG Metall Esslingen)
- Hubert Bauer (Betriebsrat bei Festo)
- Hans-Jürgen Drung (Betriebsratsvorsitzender bei Festo)
für die Fortführung der Bestimmungen des LRTV II aus. (Siehe genaueren Bericht auf der Seite der IGM Esslingen) Dafür erhielten sie von den anwesenden KollegInnen viel Beifall. Viele selbergemachte Transparente prägten die Kundgebung.

Fotostrecke

Bericht auf der Seite der IGM Esslingen

Bericht der Esslinger Zeitung

IndyMedia Bericht
Report auf arbeiterfotografie.de

500 Kollegen von DC Mettingen im Warnstreik

500 Kollegen bei DC Esslingen / Mettingen haben heute Nacht mit ihrem Warnstreik ihren Protest gegen die Streichung der Akkordpausen gezeigt und sich damit nach dem Ende der Friedenspflicht für die Fortführung des Lohnrahmentarifvertrages II eingesetzt.

Weitere Aktionen laut IG Metall Esslingen:
02.03.2006 20.30 Uhr Daimler Mettingen Tor 3
03.03.2006 11.00 Uhr Daimler Mettingen Tor 3
03.03.2006 12.00 Uhr Hirschmann Neckartenzlingen, Treffpunkt vor dem Haupteingang
06.03.2006 09.00 Uhr Festo Berkheim vor dem Haupteingang

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