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»Die politische Gewalt im eigentlichen Sinne ist die organisierte Gewalt einer Klasse zur Unterdrückung einer andern.« Karl Marx, Friedrich Engels. Manifest der kommunistischen Partei, 1848

Empfehlenswertes Handbuch zur Computersicherheit

Auf den Seiten der Rosa Antifa WienRosa Antifa Wien befindet sich dieses empfehlenswerte Handbuch zur Computersicherheit zum Download und freien Verbreitung. Achtung: 12 MB große Acrobat Reader Datei!!

Es bietet auf über 400 Seiten die wichtigsten Informationen, um den alltäglichen Umgang mit Computern sicherer zu machen. Bei der Erstellung wurde vor allem Wert darauf gelegt die besprochenen Themen - unter anderem Verschlüsselung mit WinPT/GnuPG, verschlüsselte Festplatten und anonymes Surfen - für Nicht-"ExpertInnen" verständlich zu erklären. Die Kapitel sind dabei praxisorientiert gestaltet (...)

Die wichtigste Änderung zu den beiden bisherigen Versionen betrifft die Verschlüsselung von Texten/Mails und Festplattenbereichen: statt dem bisher beschriebenen Programmpaket PGP (Pretty Good Privacy) werden jetzt die kostenlosen Open Source-Programme WinPT (Windows Privacy Tools, mit GnuPG) und TrueCrypt vorgestellt.

Neu ist auch eine ausführlichere Behandlung des Themas Internet-Browser (Firefox) und allgemeine Infos wie z.B. zu den Themenbereichen Spam und Open Source.
Was wird besprochen?

Folgende Gebiete werden im Handbuch behandelt:

  • WinPT (mit GnuPG) - Verschlüsselung von Mails / Einsatz mit verschiedenen Mail-Clients
  • TrueCrypt - Verschlüsselung von Festplattenbereichen
  • Zone Alarm - Firewall / Eindringlinge abhalten
  • AntiVir - Schutz vor Viren und Würmern
  • JAP - Anonymes Surfen
  • Ad-aware - Spionageprogramme entfernen
  • Spybot - ebenfalls zum Entfernen von Spionageprogrammen
  • XP Antispy - Den Spionageambitionen von Microsoft einen Riegel vorschieben
  • Firefox - Internet-Browser
  • Thunderbird - Mailprogramm
  • Window Washer - System"pflege"
  • Passwörter - Tipps und Tricks zur Auswahl vernünftiger Passwörter"

    Absolut lesenswert.
  • Die Spitzelrichtlinie. Mit der verpflichtenden Vorratsdatenspeicherung könnte ein neues Zeitalter in Europa anbrechen

    "Die am 15. März 2006 vom Europäischen Parlament beschlossene Richtlinie
    über die Vorratsspeicherung von Daten wurde am 13. April im Amtsblatt der
    EU unter L 105/54 veröffentlicht. Am 3. Mai 2006 ist sie in Kraft getreten
    (Richtlinie 2006/24/EG). Was der europäische Gesetzgeber da von den
    EU-Staaten verlangt, ist das glatte Gegenteil dessen, was Rechtsstaaten
    europäischen Standards bisher gewohnt waren. Es ist auch das Gegenteil
    dessen, was er selbst noch vor wenigen Jahren verordnet hat (RL
    2002/58/EG). Weg vom Schutz der Grund- und Freiheitsrechte, hin zur
    Überwachung total. Aber wohlgemerkt nicht zur Überwachung aufgrund eines
    konkreten Anlasses nach reiflicher Abwägung der Güter. Nein, Überwachung
    von allem und jedem, ohne Anlass, nur vorbeugend für den Fall des Falles..."

    Artikel von Franz Schmidbauer in telepolis vom 05.05.2006
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