MAGAZIN DER RECHTE RAND INFORMATIONEN VON UND FÜR ANTIFASCHISTINNEN 11/ 2006
Gerade ist die aktuelle, einhundertdritte Ausgabe der Fachzeitschrift DER RECHTE RAND erschienen!
Aus aktuellem Anlass um die Entgleisungen deutscher Soldaten in Afghanistan möchten wir Sie auf den Artikel von Frank Brendle mit dem Titel „Militärische Basisdemokratie“ hinweisen.
Über 200.000 Menschen sind bundesweit in militärischen Traditionsgemeinschaften organisiert. Veteranen der Wehrmacht,
Reservisten und aktive Soldaten pflegen militärische Traditionen und gestalten in enger Kooperation mit der Bundeswehr die Reservistenarbeit. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass diese Traditionspolitik der Bundeswehr anschlussfähig an die extreme Rechte ist. Mehr dazu lesen Sie im angehängten Artikel ...
Die am 3. November veröffentlichte November/Dezember Ausgabe der DER RECHTE RAND wartet ferner mit Artikeln zum Wahlausgang in Niedersachsen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern auf, verweist auf die Kontakte zwischen der NPD und den neonazistischen „Kameradschaften“ und skizziert, wie die Partei nun versucht junge Frauen mobil zu machen.
Im Weiteren wird der Streit zwischen den beiden selbsterklärten rechtskonservativen Think Tanks, dem *„*Studienzentrum Weikersheim“ und dem „Institut für Staatspolitik“ beleuchtet, über die Selbstdarstellung der extrem rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ und anderer rechter Verlage auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse berichtet und die fundamentalistisch anmutende Kommentierung des Papstbesuch in der „Junge(n) Freiheit“ analysiert.
Kritisch kommentiert Heribert Schiedel ferner den Wahlausgang in Österreich und Jana Schrenk untersucht die politische Ausrichtung der aus der Alpenrepublik stammenden Periodika „Neue Ordnung“ zwischen konservativer Politik und extremer Rechte. Cosmina Toma wendet sich der neo-faschistischen rumänischen Organisation Noua Dreapta zu, deren Generalsekretär Claudiu Mihutiu von Mannheim aus für die Gruppierung aktiv ist. Brisantes förderte John Postma in seinem Artikel über die in Belgien verhafteten Nazi-Terroristen zu Tage.
Außerdem berichtet die aktuelle Ausgabe des DER RECHTE RAND über das skandalöse Hakenkreuz-Urteil des Stuttgarter Landgerichts, die Aufteilung des RechtsRock-Musikmarktes, den Kampf von Neonazis für die Revision der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse, Jürgen Elsässer Grenzgänge zur französischen Rechten, das neue Bremer Wahlprojekt „Die Deutschen Konservativen“, die Demonstrationen fundamentalistischer Lebensschützer in Berlin und über eine völkische Touristenattraktion in
Thale, Harz.
Die aktuelle Ausgabe ist für 2,50 Euro in jedem gut sortierten Buchladen oder im Info-Laden um die Ecke erhältlich.
Bestellung & Abo*: DER RECHTE RAND, Postfach 304 180, 20324 Hamburg oder abo@der-rechte-rand.de
Webseite
Protest gegen geplante Laufzeitverlängerungen am 4. November in Biblis
Demonstration am 4. November ab 13 Uhr in Biblis. Anti-Atom-Aktionsbündnis will einstweilige Verfügung gegen das Verbot der Kundgebung vor dem AKW erwirken. CASTOR-Transport voraussichtlich am 11. November gegen 14:30 Uhr an der deutsch-französischen Grenze.
Am 4. November ab 12 Uhr startet das Rahmenprogramm auf dem Kirchplatz in Biblis. Angesagt haben sich die Gruppen "Rebel Voice" und "Überdosis Grau". Ab 13 Uhr wird ein Vertreter des Arbeitskreises Umwelt in Wiesbaden zum Thema Laufzeitverlängerung des AKW Biblis sprechen., während Dieter Metk von der BI Lüchow-Dannenberg im Wendland über die "grundrechtsfreie Zone Wendland" während der CASTOR-Transporte und die prinzipielle Unsicherheit von Atommüll-"Endlagern" berichten wird. Anschließend wird Henrik Paulitz (IPPNW) über die Dezentralisierung derEnergiewirtschaft sprechen.
Die Organisatoren erwarten etwa 500 TeilnehmerInnen, die von der katholischen Kirche zum AKW Biblis ziehen werden.
Gemäß der Verfügung des Ordnungsamts Biblis darf die Abschlusskundgebung nicht vor dem Tor des AKW Biblis stattfinden, da
das Ordnungsamt aufgrund der Teilnahme von CASTOR-GegnerInnen "eher Probleme befürchtet". Statt dessen wünscht das Ordnungsamt eine Verlegung auf den Parkplatz des AKW.
"Gegen diese Unterstellung, dass CASTOR-GegnerInnen potenziell gewalttätig sind, protestieren wir aufs Schärfste", so ein Sprecher des Organisationsteams. "Alle Demonstrationen im Vorfeld der CASTOR- Transporte in den vergangenen Jahren sind friedlich abgelaufen, warum also diese Einschränkung? Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um unser Demonstrationsrecht am Tor des AKW ausüben zu können. Unser Protest richtet sich gegen das AKW, nicht gegen den sonst menschenleeren AKW-Parkplatz!"
Bei der Abschlusskundgebung wird Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin von attac, über Energiepolitik sprechen. Eduard Bernhard, energiepolitischer Sprecher des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz wird über die Pannen im AKW Biblis informieren, während Erhard Renz von "Sonnenfleck" aus Bürstadt, Initiator der weltgrößten Dach-Photovoltaikanlage, einen Beitrag über die lokale Umsetzung der Sonnenenergienutzung plant. Markus Pflüger vom Aktionsbündnis "Stop Bure" in Trier wird zum aktuellen Stand im lothringischen Bure und dem EURATOM-Vertrag eine Rede halten. Der Regionalgeschäftsführer des BUND Südlicher Oberrhein, Axel Mayer wird zur "Endlager"-Suche und zu AtomKraftWaffen sprechen.
Gegen 15:30 Uhr ist eine Konferenzschaltung zur zeitgleich stattfindenden Demonstration in Brunsbüttel vorgesehen, die sich ebenfalls gegen Laufzeitverlängerungen altersschwacher AKW und die Atomenergienutzung richtet.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.castor-stoppen.de
Am 4. November ab 12 Uhr startet das Rahmenprogramm auf dem Kirchplatz in Biblis. Angesagt haben sich die Gruppen "Rebel Voice" und "Überdosis Grau". Ab 13 Uhr wird ein Vertreter des Arbeitskreises Umwelt in Wiesbaden zum Thema Laufzeitverlängerung des AKW Biblis sprechen., während Dieter Metk von der BI Lüchow-Dannenberg im Wendland über die "grundrechtsfreie Zone Wendland" während der CASTOR-Transporte und die prinzipielle Unsicherheit von Atommüll-"Endlagern" berichten wird. Anschließend wird Henrik Paulitz (IPPNW) über die Dezentralisierung derEnergiewirtschaft sprechen.
Die Organisatoren erwarten etwa 500 TeilnehmerInnen, die von der katholischen Kirche zum AKW Biblis ziehen werden.
Gemäß der Verfügung des Ordnungsamts Biblis darf die Abschlusskundgebung nicht vor dem Tor des AKW Biblis stattfinden, da
das Ordnungsamt aufgrund der Teilnahme von CASTOR-GegnerInnen "eher Probleme befürchtet". Statt dessen wünscht das Ordnungsamt eine Verlegung auf den Parkplatz des AKW.
"Gegen diese Unterstellung, dass CASTOR-GegnerInnen potenziell gewalttätig sind, protestieren wir aufs Schärfste", so ein Sprecher des Organisationsteams. "Alle Demonstrationen im Vorfeld der CASTOR- Transporte in den vergangenen Jahren sind friedlich abgelaufen, warum also diese Einschränkung? Wir werden alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um unser Demonstrationsrecht am Tor des AKW ausüben zu können. Unser Protest richtet sich gegen das AKW, nicht gegen den sonst menschenleeren AKW-Parkplatz!"
Bei der Abschlusskundgebung wird Sabine Leidig, Bundesgeschäftsführerin von attac, über Energiepolitik sprechen. Eduard Bernhard, energiepolitischer Sprecher des Bundesverbands Bürgerinitiativen Umweltschutz wird über die Pannen im AKW Biblis informieren, während Erhard Renz von "Sonnenfleck" aus Bürstadt, Initiator der weltgrößten Dach-Photovoltaikanlage, einen Beitrag über die lokale Umsetzung der Sonnenenergienutzung plant. Markus Pflüger vom Aktionsbündnis "Stop Bure" in Trier wird zum aktuellen Stand im lothringischen Bure und dem EURATOM-Vertrag eine Rede halten. Der Regionalgeschäftsführer des BUND Südlicher Oberrhein, Axel Mayer wird zur "Endlager"-Suche und zu AtomKraftWaffen sprechen.
Gegen 15:30 Uhr ist eine Konferenzschaltung zur zeitgleich stattfindenden Demonstration in Brunsbüttel vorgesehen, die sich ebenfalls gegen Laufzeitverlängerungen altersschwacher AKW und die Atomenergienutzung richtet.
Weitere Informationen auf der Internetseite www.castor-stoppen.de