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»La politique est la science de la liberté: le gouvernement de l'homme par l'homme, sous quelque nom qu' il se déguise, est oppression; la plus haute perfection de la société se trouve dans l'union de l'ordre et de l' anarchie.« Pierre Joseph Proudhon

Filmtipp: We Feed the World

“We Feed the World” handelt von der zunehmenden Industrialisierung der Nahrungsmittelproduktion und wirft ein kritisches Auge auf die Rolle der EU und ihre Agrarpolitik in diesem Zusammenhang. Er kommt ganz ohne einen Sprecher aus, die Bilder und einige Kommentare der handelnden Personen (Bauern, Biologen,Nestlè Vorstand...) sprechen für sich.

Beeindruckend wird dokumentiert, dass es heute möglich ist, mit den vorhandenen agrartechnischen Möglichkeiten 12 Milliarden Menschen auch unter ökologischen Geischtspunkten gut zu ernähren. Dem steht eine Profitwirtschaft nicht nur in der Nahrungsmittelindustrie entgegen. Gezielt wird weltweit die Erzeugung von Lebensmitteln in Fischerei, Landwirtschaft, Viehzucht, Wasser usw. unter die Kontrolle einiger Nahrungsmittelkonzerne wie Nestlè oder mit Hybridsaatgut durch Saatguthersteller wie Pioneer gebracht. Das wird anhand einiger Beispiele dokumentiert.

Der Film ist der erfolgreichste österreichische Dokumentarfilm seit Beginn der statistischen Erfassung, gedreht von Regisseur Erwin Wagenhofer im Jahr 2005 in Österreich, der Schweiz, Brasilien, Rumänien, Spanien und Frankreich. Mit 200.000 Besuchern in Österreich, über 140.000 in Frankreich und rund 300.000 Besuchen in Deutschland zählt der Film zu den erfolgreichsten österreichischen Produktionen der letzten Jahre. Der Film kann seit Oktober im Handel erworben oder im DVD Verleihshops geliehen werden. Bezugsquellen, auch für den Unterricht an Schulen sind auf der Webseite zum Film zu finden. Dort ist auch ein Trailer anszusehen.

Am Freitag beginnt in Bremen das 1. Internationale Arbeiter-Filmfestival

Offizielles Plakat
Das 1. Internationale Arbeiter Filmfestival Laborfest wurde 1994 in San Francisco ins Leben gerufen.

Seit 12 Jahren wird dieses Festival in Japan, Argentinien und anderen Ländern veranstaltet. Im Mai diesen Jahres wurde auch in der Türkei in mehreren Städten das 1. Internationale Arbeiter Filmfestival, organisiert von sendika.org, der Gewerkschaftskonföderation DISK und der Organisation Volkshäuser Halkevleri mit Erfolg praktiziert.

In Bremen wird das von der Arbeitsgruppe für ein internationales Kulturhaus Bremen, Internationale Medien Gruppe Bremen organisierte 1. Internationale Arbeiter Filmfestival in Kooperation mit sendika.org und der Organisation Volkshäuser Halkevleri vom 8. bis 14.122006 veranstaltet. Gezeigt werden Filme aus Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten, Europa und der Türkei, in denen es um Widerstandsgeschichten von Menschen gegen den Neoliberalismus geht....

Die Spanne der gezeigten Filme reicht von einer Dokumentation über die Bergarbeiter Gewerkschaft “Devrimci Yeraltı Maden-İş-, die in den Jahren 1975-80 in der Arbeiterbewegung in der Türkei eine große Rolle gespielt hatte über eine aktuelle Reportage über die Lage in Venezuela, einem Film über Amerikas erbarmungsloses Gesundheitssystem bis hin zu einem Film zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Paris an Mumia Abu-Jamal am 4. Oktober 2003. Zu diesem Film gibt es ein Referat mit Jürgen Heiser, Mitbegründer der Kampagne in der BR Deutschland und Sprecher des Bremer Internationalen Verteidigungsteams (IVK)

Die gezeigten Filme sind meist mit türkischem Untertitel oft in englisch / spanischen O-Ton!

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