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»Die ersten Menschen waren nicht die letzten Affen.« Erich Kästner

Filmtipp: "Summer of Resistance Reloaded"

Foto: IndyMedia
Die Studierendenproteste breiten sich seit dem Sommersemester 2005, dem “Summer of Resistance”, immer weiter aus. 2006 schwappt die gelbe Welle von Hamburg über NRW auch nach Hessen. Inspiriert von den Kämpfen gegen das CPE in Frankreich, weitete sich der "Summer of Resistance" dann schnell zu einem bundesweiten Motto für die Studierendenproteste auch mit neuen Aktionsformen gegen Studiengebühren aus.

Die durch föderale Bildungspolitik hervorgerufene Dezentralisierung der Gegenaktivitäten löst sich scheinbar auf in bundesweiten Demos (6.7.2006 in Frankfurt/Main) und gelebter Solidarität der AktivistInnen. Ein Film über den wohl heißesten Protestsommer der letzten Jahre.

Der Film liegt im XVid-Format vor und passtmit 745 MB Dateigröße auf eine überlange 90 min. CD.

Er kann und soll gebrannt und verteilt werden - Spenden für die Unterstüzung von in Zusammenhang mit den Protesten Angeklagten.

Eine Übersicht, wo der Film gezeigt wird soll hier entstehen.

Links zum downloaden des Films: IVDN(video.indymedia.org) | E-Donkey/Emule Link

"Summer of Resistance reloaded", ca. 93 min., Deutschland 2007, creative commons license, feel free to copy
Kontakt (für Übersetzungen, Anregungen, Mitarbeitswünsche): imc-germany-studivideo@lists.indymedia.org

„1. Kurdische Filmtage Stuttgart“

Plakat
Der Mesopotamische Kulturverein e. V. Stuttgart und der Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. (YXK) veranstalten zum ersten Mal in Stuttgart in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Stuttgart die „1. Kurdischen Filmtage Stuttgart“.

Mit einer kontrastreichen Auswahl an Filmen wollen die Veranstalter das Leid, den Schmerz, aber auch die Lebenslust und den Humor des kurdischen Films nahe bringen.

Eine besondere Eigenschaft der kurdischen Filmwelt liegt in Ihrer Vielfalt. Nicht zuletzt aufgrund der Teilung Kurdistans benutzen kurdische Regisseure neben ihrer Muttersprache auch andere Sprachen wie Arabisch, Armenisch, Deutsch, Persisch, Russisch und Türkisch. Bereichert durch die unterschiedlichen Einflüsse der „Filmschulen“ ihres jeweiligen Landeskinos, bringen ihre Produktionen das Bewusstsein der kurdischen Identität und den Mitteilungsdrang eines weitgehend vergessenen Volkes mit Intensität zum Ausdruck. Zu den Filmtagen werden auch Regisseure oder Schauspieler erwartet.

Das Programm:

04. Mai 2007, Freitag

19.00 Uhr Empfang mit Essen und kurze Vorstellungen mit Gesprächsmöglichkeiten mit den Regisseuren und Schauspielern

20.15 Uhr „Identität“, Kurzdokumentation

20.45 Uhr „David der Tolhildan“ Doku NEU

22.15 Uhr Film 3, „Wodka Lemon“

05. Mai 2007, Samstag

18.00 Uhr „Vendetta Songs“ Dokumentation

19.00 Uhr „Tätowierungen“ Dokumentation

20.00 Uhr „DOL“ NEU

22.00 Uhr „Last Minute“

06. Mai 2007, Sonntag

18.00 Uhr „Die Tränen des Zap“ Doku

18.30 Uhr „Die Frauen von Ararat“

20.15 Uhr „Schildkröten können fliegen“

Weitere Informationen.

Fernseh- und Buchtipp: Ostern mit Gojko und Howard Zinn

Heute läuft die Flimmerkiste heiß - Ostermontag mit Gojko:

16:35 "Die Söhne der großen Bärin"
18:25“ Chingachgook - Die große Schlange
20:15 “Ulzana (Apachen)
22:05 “Osceola

Howard Zinn
Foto: WikiPedia
In dem Zusammenhang auch gleich ein Literaturtipp: Howard Zinn, US-amerikanischer Historiker und Politikwissenschaftler hat in dem Buch “Die "Umsiedlung" der Indianer und der Krieg gegen Mexiko”, das in der Reihe "A People's History of the United States" erschien, die historischen Hintergründe beleuchtet: Ende des 18. Jahrhunderts wächst die Bevölkerung der Vereinigten Staaten immer schneller. Weiße Siedler und reiche Spekulanten begehren das Land der Indianer. Howard Zinn erzählt in Band 3 der Geschichte des amerikanischen Volkes, wie die Vereinigten Staaten die Stämme der Creek, Cherokee, Choctaw und Seminolen immer weiter in den Westen vertreiben. Mit falschen Versprechungen, Betrug und Gewalt zwingen Präsident Jackson und die Regierungen der einzelnen Staaten die Indianer, Abkommen zu ihrer Umsiedlung zuzustimmen. Das neue Land soll ihnen gehören, "so lange Gras wächst und Wasser fließt", doch diejenigen, die unterwegs nicht an Hunger oder Krankheit sterben, müssen auch dort Baumwollplantagen, Industrie und Eisenbahnlinien weichen.

Sehr lesenswert!
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