Nun ist niemand mehr da, der morgens in der Küche bettelnd auf's Futter wartet und abends zum Kraulen kommt ...
Farewell altes Mädchen.
War eine schöne Zeit mit dir!


Bilderserie: Moritz
»Jede Gesellschaft bekommt die Revolution, die sie verdient.« Michail Bakunin


Bilderserie: Moritz
Diejenigen, die Sicherheitsmaßnahmen heute lautstark kritisieren, wären die ersten, die den Sicherheitsbehörden mangelnde Vorsicht vorwerfen würden, wenn Gewalt ausbrechen würde.
München, 24.05.2007 -“ Greenpeace-Gruppen in Bayern haben in den letzten Wochen nach gentechnisch veränderten Speiseölen in Gaststätten recherchiert und sind fündig geworden. In Regensburg, Schweinfurt und im Chiemgau wurden insgesamt 63 Gaststätten kontrolliert, 14 davon hatten Gen-Öle verwendet. Das entspricht einer Quote von etwa 22 Prozent. Dabei hatten in Regensburg 7 der 15 überprüften Gaststätten Gen-Öle eingesetzt, in Schweinfurt waren es 4 von 27 und im Chiemgau 3 von 21. Eine Kennzeichnung in den Speisekarten gemäß der vor über drei Jahren in Kraft getretenen Gentechnik-Kennzeichnungsverordnung wurde dabei in keinem einzigen Fall gefunden. Fehlt die Kennzeichnung in der Speisekarte, so machen sich die Wirte strafbar und riskieren Bußgelder von bis zu 50.000 Euro.
„Die aktuellen Greenpeace Recherchen in Gaststätten in Bayern bestätigen, dass der bayerische VerbraucherschutzÂminister, Dr. Werner Schnappauf, auf ganzer Linie versagt hat“, sagt Klaus Müller, Gentechnik-Experte der Greenpeace-Gruppe München.
Bereits Mitte April 2007 hatte die Greenpeace-Gruppe München dem bayerischen VerbraucherÂschutzministerium Versagen vorgeworfen, denn bei Recherchen in Münchner Gaststätten fand Greenpeace im Laufe des Jahres 2007 in 25 der 125 kontrollierten Gaststätten Gen-Öle. In Wolfratshausen hatten Ende 2006 sogar 6 von 20 der überprüften Gaststätten Gen-Öle eingesetzt.
In seiner Antwort vom 2. Mai 2007 auf eine aktuelle Landtagsanfrage von Bündnis90/DieGrünen zur Überwachung der Gentechnik-Kennzeichnung gibt das bayerische Verbraucherschutzministerium an, dass die Kreisverwaltungsbehörden im zweiten Halbjahr 2006 bayernweit insgesamt mehr als 18.000 Betriebe auf die Einhaltung der Gentechnik-Kennzeichnung kontrolliert haben. Lediglich in 55 Fällen sind dabei Verstöße gefunden worden. In seinem Bericht vom 7. Juli 2006 zu einer früheren Anfrage im bayerischen Landtag schreibt das bayerische VerbraucherÂschutzministerium sogar explizit „Es werden bisher in Gaststätten [...] so gut wie keine GVO-Produkte verwendet“.
„Anscheinend versucht das bayerische Verbraucherschutzministerium die bayerischen Bürger auch noch über die Intensität seiner Kontrollen zur Gentechnik-Kennzeichnung zu täuschen“, sagt Klaus Müller. Denn wäre tatsächlich bei allen der mehr als 18.000 Kontrollen konsequent auf Gen-Öle geprüft worden, so ist kaum zu erklären wie Greenpeace bei insgesamt 208 überprüften Gaststätten in nur fünf Städten und Regionen Bayerns, nämlich in Regensburg, Schweinfurt, Wolfratshausen, München und im Chiemgau, insgeamt 45 Gen-Öl Funde aufdecken konnte.
In Bayern wurde die umfassende Kennzeichnungspflicht in der Gastronomie lange Zeit nicht umgesetzt. Erst nach Verbraucherprotesten und mahnenden Briefen von Greenpeace änderte der bayerische Verbraucherschutzminister Dr. Werner Schnappauf seinen verbraucherfeindlichen Kurs. Er sicherte im Januar 2006 zu, dass die Lebensmittelüberwachung von ihm aufgefordert wurde, die Gentechnik-Kennzeichnung bei der Überwachung von Gaststätten zu berücksichtigen. „Den leeren Worten von Herrn Dr. Schnappauf müssen nun endlich auch Taten folgen“, fordert Klaus Müller. „Herr Dr. Schnappauf muss endlich dafür sorgen, dass die Lebensmittelüberwachung in ganz Bayern die Einhaltung der seit mehr als drei Jahren geltenden Gesetzte zur Gentechnik-Kennzeichnung in der Gastronomie auch wirklich durchsetzt“, so Müller weiter.

Samstag 30. Juni 2007
Zum Flyerdownload
Das Programm:
| Gemeinsame Veranstaltungen des Bündnisses Internationaler Sozialistenkongress 2007 | |
| Freitag | 29. Juni |
| 18.00 Uhr | Podiumsdiskussion: Kampf gegen Militarismus und Kriegsvorbereitung mit Leni Breymeier, Elisabeth Gautier, Claudia Haydt; Wolfgang Gehrke, Hermann Scheer; Heinz Stehr -“ Eröffnung Petra Pau / Kultur: Freier Chor Stuttgart Rathaus Stuttgart - Großer Sitzungssaal |
| Samstag | 30. Juni |
| 9.30 bis 12.00 Uhr | Historische Bedeutung des Internationalen Sozialistenkongresses 1907 Referentin: Ulla Jelpke |
| Kongress der Initiative zur Vernetzung der Gewerkschaftslinken | |
| 13.00 bis 14.45 Uhr | Einfluss der demokratischen Rechte auf Kampffähigkeit der Gewerkschaften Abbau Grundrechte und Demokratie -“ Repression -“ Kriminalisierung des Widerstand -“ Militarisierung von Staat und Gesellschaft Gewerkschaftliche Gegenwehr Referenten: Ulla Jelpke, Matthias Fritz |
| 15.00 bis 16.45 Uhr | Politischer Streik in der BRD nach 45 Gesellschaftliche Rahmenbedingungen und Ausdrucksformen politischer Streiks - Chronologie politischer Streiks in der BRD -“ Organisierung politischer Streiks - Perspektiven des politischen Streiks Positionen der politischen Parteien zum gewerkschaftlichen Widerstand Referent: Tom Adler |
| 17.00 bis 18.45 | Streikerfahrungen heute am Beispiel des Streiks im Öffentlichen Dienst 2006 und bei Bosch-Siemens-Hausgeräte / Berlin Streiktaktiken und -strategien, demokratische Streikkultur, Verbindung mit Aktionen des zivilen Ungehorsams / Blockaden, politisches Streikrecht, Organisierung von Solidarität Referenten: Cuno Hägele, Andreas Hesse (Streikzeitung BSH) |
| 20.00 bis 22.00 Uhr | Internationale Streiklieder - Streikkultur - Streikfilme Gesang & Akkordeon -“ Wilma Heuken gewerkschaftliche Songgruppe PolyphoniX |
| Sonntag | 1. Juli |
| 9.00 bis 9.15 Uhr | Plenum: Begrüßung, Kurzvorstellung historische Workshops |
| 9.15 bis 11.15 Uhr | Erfolgreiche Streiks in Frankreich und anderen europäischen Ländern Was macht das Besondere aus an diesem französischen Geist, an dem tous ensemble? Woher kommt diese Selbstermächtigung, diese gesellschaftliche Eigendynamik? Von Frankreich und anderen europäischen Ländern lernen, aber was und wie? Referent: Willy Hajek |
| 11.30 bis 13.30 Uhr | Historische Workshops (parallel): Rosa Luxemburg: Massenstreiks, Partei und Gewerkschaften historische Betrachtung und Aktualität heute Referent: Theodor Bergmann Politik der SPD von 1914 bis heute: Ihr Wirken in Gesellschaft und Gewerkschaft Referent: Dogan Göcmen |
| 13.30 Uhr | Gemeinsame Abschlussveranstaltung der Gewerkschaftslinken |

Roland Hägele:
Veranstaltung zum G8-Protest mit John Rees