Am Sonntag, den 22.07.2007 findet um 11 Uhr in der Spinnerei, Maille 3 (Nähe Kommunales Kino) in Esslingen eine Vernissage statt.
Vier Studenten der Reutlinger PH für Sonderpädagogik schlugen im Rahmen ihres Semesterprojekts „Kunst“, den Bewohnern des Esslinger Berberdorfs der EVA vor, sich mit der eigenen Hand zu beschäftigen.
Die faszinierend genauen Abbilder der Hände animierten die Berberdorfbewohner, in einen Dialog mit der eigenen Hand zu treten.
„Was hast du alles schon geschaffen? -“ Was hast du nicht gemacht? -“ Wie ist dein Handlungsspielraum heute?“
Vernissage: Einführung durch die Dozentin und freie Künstlerin Stefanie Seiz-Kupferer.
Musikalische Umrahmung: Berberdorfband
Die Ausstellung geht bis 27. 07. 2007 Öffnungszeiten tägl. 17-20 Uhr
Jaquelina López Almazan und ihr Mann Samuel Hernández Morales sind politische Aktivisten aus Oaxaca und Mitglieder der Organisation CODEP ( Komitee zur Verteidigung der Rechte der Bevölkerung). Von Februar bis April 2005 waren sie politische Gefangene, aufgrund ihrer Verfolgung durch die mexikanische Regierung leben sie heute nicht mehr in Oaxaca.
Im Rahmen der Kampagne "Salgan pa´fuera" (Wir brauchen euch draussen!) berichten sie auf einer Rundreise über die aktuelle Lage in Oaxaca, über Repression und die Situation der politischen Gefangenen in Mexiko.
Vor kurzem fanden in Stuttgart Bad Cannstatt Proteste gegen den geplanten Auftritt mehrerer Rechtsrockbands im Rahmen einer zweiwöchigen Europatour statt. Inzwischen gilt wieder "Schwammm drüber":
Saarbrücken. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat ihre Ermittlungen wegen eines von der NPD veranstalteten Nazi-Rockkonzertes am 30.06. mit etwa 300 Besuchern aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Ausland eingestellt. Das ursprünglich im Raum Ulm (Baden-Württemberg) geplante Konzert war dort verboten und ins Saarland verlegt worden. Nazigegner hatten die Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass bei der Veranstaltung Symbole der verbotenen Neonaziorganisation "Blood & Honour" verwendet wurden. Laut Staatsanwaltschaft standen auf dem T-Shirt eines Konzertbesuchers zwar die beiden Wörter Blood (Blut) und Honour (Ehre), rechtlich sei das aber keine Werbung für "Blood & Honour".
Heute wurde in Esslingen in einem Kühlschrank eine Bio-Bombe gefunden. Eine Explosion konnte nur durch beherztes Eingreifen eines Anwohners verhindert werden. Die Bombe hatte ihr Ablaufdatum deutlich überschritten. Die Urheber konnten bislang nicht emittelt werden, ein Bekennerschreiben ging auch nicht ein.
"Jimi Hendrix gehörte zu den weltweit großartigsten Gitarristen überhaupt. Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre beeinflusste er mit seiner Kombination von Blues und Jazz wesentlich die Entwicklung der Rockmusik. Keiner spielte die Gitarre so legendär wie er. Nach seiner Rückkehr aus Europa, wo er schon längst einen Riesenerfolg gefeiert hat, gelang im 1967 auch der Durchbruch in den USA. Sein Auftritt auf dem Monterey Pop Festival im Sommer 1967 machte ihn legendär...."
Gestern war die Anhörung von Troy Davis' Fall vor dem Begnadigungsausschuss, dem Georgia Board of Pardons and Paroles. Die Anhörung, die insgesamt 9 Stunden dauerte. Die Anhörung war zweigeteilt; zuerst wurden Freunde und Familie von Troy Davis angehört, Zeugen vom Hauptverfahren, die damals Troy belasteten und inzwischen ihre Aussagen eidesstattlich widerrufen haben, der Kongreßabgeordnete John Lewis, der früher in der Bürgerrechtsbewegung aktiv war sowie ein ehemaliger FBI-Direktor, der zwar für die Todesstrafe ist, aber im Falle von Troy angesichts der Beweislage die Todesstrafe für Troy für Unrecht hält. Im zweiten Teil wurden die Hinterbliebenen von Officer Mark MacPhail, ermittelnde Beamte und die Staatsanwaltschaft gehört.
Für 90 Tage wurde nun die Hinrichtung ausgesetzt. Natürlich sind wir alle froh darüber, aber es ist auch nur ein Teilerfolg. Das Board kann jederzeit innerhalb der 90 Tage Frist seine Entscheidung bekannt geben. Und wenn sie sich nicht für eine Begnadigung aussprechen, wird es sehr eng. Allerdings haben seine Anwälte, die wirklich tolle Arbeit leisten, mehr Zeit um weiteres Beweismaterial vorzulegen, denn es läuft momentan noch ein neues Berufungsverfahren vor dem Georgia Supreme Court um eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erlangen.
Nicht zu vergessen ist die breite internationale Unterstützung, die Troy erfahren hat. Bereits letzte Woche wurden nach einer öffentlichen Pressekonferenz dem Board 4000 Briefe und Postkarten überreicht, und gestern waren den ganzen Tag über die Fax- und Telefonleitungen des Begnadigunsausschusses mehr oder weniger "dauerblockiert".
Ich danke im Namen von Troy allen recht herzlich, die sich für ihn eingesetzt haben.
Ab und zu versende ich größere Dateien, für die ich einen anderen Mailserver verwende. Ebenso geht Spam, der nicht erkannt wurde direkt an ein Lernscript, das spamassasin auf dessen zukünftige Erkennung trainiert. Dazu verwende ich dann jeweils andere Empfägeradressen: Spam geht beispielsweise an spam@mailempfängerdomain_2, Mail an Nutzer im Intranet an mailempfängerdomain_1. Der Rest der Welt wird über smtp_Server_3 mit meinen Erkenntnissen versorgt ;-)
Diese Verteilung bzw. Routing unterschiedlich addressierter Mail funktioniert mit Postfix ziemlich einfach:
Datei /etc/postfix/transport mit folgendem Inhalt anlegen:
# /etc/postfix/transport
# Mails für alle Empfänger in *.mailempfängerdomain_1 gehen über smtp_Server_1
.mailempfängerdomain_1 smtp:smtp_Server_1
# Mails für alle Empfänger in mailempfängerdomain_2 gehen über smtp_Server_2
mailempfängerdomain_2 smtp:smtp_Server_2
# Der Rest geht hierhin
* smtp: smtp:smtp_Server_3
/etc/postfix/main.cf um folgende Einträge ergänzen:
# /etc/postfix/main.cf
# Alle Domains eintragen, für die geroutet wird:
relay_domains = mailempfängerdomain_1, mailempfängerdomain_2
# Routing
transport_maps = hash:/etc/postfix/transport
Anschließend die Befehle ausführen: postmap /etc/postfix/transport
postfix reload
Mehr als 60 Organisationen wollen sich in Tübingen an den Protesten gegen die Neonazis am kommenden Samstag beteiligen. Die Stadtverwaltung ruft auf zu einem internationalen Tübinger Bürgerfest unter dem Motto „Vielfalt statt Einfalt“...weiterlesen
Termine, Aufrufe und Hintergrundinformationen zur JN-Demo am 21 Juli und zu den Gegenaktivitäten
Am 2. Mai 1973 wurde die als "JoAnne Chesimard" geborene Assata Shakur zusammen mit ihrem Lebensgefährten Zayd Malik Shakur und ihrem Genossen Sundiata Acoli auf einem Highway in New Jersey von einer Polizeistreife angehalten. Sie waren alle drei schwarz, der Grund für die Überprüfung. Seit den 60er Jahren engagierte sie sich in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA, wurde später Mitglied der Black Panther Party und der Black Liberation Army. Während der Polizeikontrolle kam es zu einem Schußwechsel, bei ein Polizist und Zayd Shakur starben. Assata wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht, wo sie, trotz der Verwundungen geschlagen und gedemütigt wurde. Nach sieben Gerichtsverfahren wurde sie zu lebenslänglich und 33 Jahren Haft verurteilt. In der Jurys saßen, wie üblich, nur Weiße.
Diese Frau als "Terroristin" zu brandmarken, ist ein starkes Stück. Vielmehr war es Assata, die von den Staatsorganen des weißen Amerika terrorisiert wurde: sowohl während ihrer Jahre als junge politische Aktivistin, die sie in ihrer auch in deutscher Sprache veröffentlichten Autobiographie sehr anschaulich schildert, als auch nach ihrer Verhaftung, in einer Lynchjustizatmosphäre, in der Isolationshaft. Sie sollte exemplarisch dafür bestraft werden, daß sie es gewagt hatte, sich als Schwarze und als Frau gegen die Verhältnisse aufzulehnen.
Nach dem tragischen Ertrinkungstod eines zweijährigen Kindes am Pfingstsonntag 2006 in Esslingen wurde von Anke Spieth, einer ehemaligen Mitarbeiterin der Stadt, die Frage nach den Ursachen aufgeworfen. Dabei trat Erschreckendes über den Zustand, ebenso aber auch für die planungsrechtlichen Grundlagen für Spielplätze zu Tage. Siehe auch unser Bericht "Kindgerechte Spielplätze contra Bürokratie" vom 13. Oktober 2006 sowie die Berichte zur aktualisierten Fassung der Untersuchung und "Neues in Sachen LBO Spielplätze?" zum Stand der Dinge Anfang des Jahres.